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  • Der Psalter (Ps 109,21-31)

21 Aber du, Herr, mein Herr, / sei du mit mir um deines Namens willen;

denn deine Gnade ist mein Trost: Errette mich!

22 Denn ich bin arm und elend;

mein Herz ist zerschlagen in mir.

23 Ich fahre dahin wie ein Schatten, der schwindet,

und werde abgeschüttelt wie Heuschrecken.

24 Meine Knie sind schwach vom Fasten,

und mein Leib ist mager und hat kein Fett.

25 Ich bin ihnen zum Spott geworden;

wenn sie mich sehen, schütteln sie den Kopf.

26 Steh mir bei, Herr, mein Gott!

Hilf mir nach deiner Gnade,

27 und lass sie innewerden, dass dies deine Hand ist

und du, Herr, das tust.

28 Fluchen sie, so segne du. / Erheben sie sich, so sollen sie zuschanden werden;

aber dein Knecht soll sich freuen.

29 Die mich verklagen, sollen mit Schmach angezogen

und mit ihrer Schande bekleidet werden wie mit einem Mantel.

30 Ich will dem Herrn sehr danken mit meinem Munde

und ihn rühmen in der Menge.

31 Denn er steht dem Armen zur Rechten,

dass er ihm helfe von denen, die ihn verurteilen.