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  • Das Evangelium nach Markus (Mk 6,1-13)

Die Ablehnung Jesu in Nazareth

61 Und er ging von dort weg und kam in seine Vaterstadt, und seine Jünger folgten ihm nach.

2 Und als der Sabbat kam, fing er an zu lehren in der Synagoge. Und viele, die zuhörten, verwunderten sich und sprachen: Woher hat er dies? Und was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist? Und solche Taten geschehen durch seine Hände?

3 Ist der nicht der Zimmermann, Marias Sohn und der Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? Sind nicht auch seine Schwestern hier bei uns? Und sie ärgerten sich an ihm.

4 Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und bei seinen Verwandten und in seinem Hause.

5 Und er konnte dort nicht eine einzige Tat tun, außer dass er wenigen Kranken die Hände auflegte und sie heilte.

6 Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Und er zog rings umher in die Dörfer und lehrte.

Die Aussendung der Zwölf

7 Und er rief die Zwölf zu sich und fing an, sie auszusenden je zwei und zwei, und gab ihnen Macht über die unreinen Geister

8 und gebot ihnen, nichts mitzunehmen auf den Weg als allein einen Stab, kein Brot, keine Tasche, kein Geld im Gürtel,

9 wohl aber Schuhe an den Füßen. Und zieht nicht zwei Hemden an!

10 Und er sprach zu ihnen: Wo ihr in ein Haus geht, da bleibt, bis ihr von dort weiterzieht.

11 Und wo man euch nicht aufnimmt und euch nicht hört, da geht hinaus und schüttelt den Staub von euren Füßen, ihnen zum Zeugnis.

12 Und sie zogen aus und predigten, man sollte Buße tun,

13 und trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und machten sie gesund.