Logo
  • Das Evangelium nach Matthäus (Mt 26,1-16)

Jesu Leiden, Sterben und Auferstehung (Kapitel 26,1–28,20)

261 Und es begab sich, als Jesus alle diese Reden vollendet hatte, sprach er zu seinen Jüngern:

2 Ihr wisst, dass in zwei Tagen Passa ist; und der Menschensohn wird überantwortet werden, dass er gekreuzigt werde.

Der Plan der Hohenpriester und der Ältesten

3 Da versammelten sich die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes im Palast des Hohenpriesters, der hieß Kaiphas,

4 und hielten Rat, Jesus mit List zu ergreifen und zu töten.

5 Sie sprachen aber: Ja nicht bei dem Fest, damit es nicht einen Aufruhr gebe im Volk.

Die Salbung in Betanien

6 Als nun Jesus in Betanien war im Hause Simons des Aussätzigen,

7 trat zu ihm eine Frau, die hatte ein Alabastergefäß mit kostbarem Salböl und goss es auf sein Haupt, als er zu Tisch saß.

8 Da das die Jünger sahen, wurden sie unwillig und sprachen: Wozu diese Vergeudung?

9 Es hätte teuer verkauft und das Geld den Armen gegeben werden können.

10 Als Jesus das merkte, sprach er zu ihnen: Was bekümmert ihr die Frau? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.

11 Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, mich aber habt ihr nicht allezeit.

12 Dass sie dies Öl auf meinen Leib gegossen hat, hat sie getan, dass sie mich für das Begräbnis bereite.

13 Wahrlich, ich sage euch: Wo dies Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie getan hat.

Der Verrat des Judas

14 Da ging einer von den Zwölfen, mit Namen Judas Iskariot, zu den Hohenpriestern

15 und sprach: Was wollt ihr mir geben? Ich will ihn euch verraten. Und sie boten ihm dreißig Silberlinge.

16 Und von da an suchte er eine Gelegenheit, dass er ihn ausliefere.