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  • DIE HEILSBOTSCHAFT NACH LUKAS (Lk 2,25-35)

7. Des greisen Simeon Begrüßung, Lobgesang und Prophezeiung

25 Und siehe, da lebte ein Mann in Jerusalem namens Simeon; dieser Mann war gerecht und gottesfürchtig; er wartete auf die Tröstung Israels, und heiliger Geist war auf ihm.

26 Vom heiligen Geist war ihm auch geoffenbart worden, er solle den Tod nicht eher sehen, bevor er den Gesalbten des Herrn gesehen hätte.

27 So kam er denn damals, vom Geist getrieben, in den Tempel; und als die Eltern das Jesuskind hineinbrachten, um nach dem Brauch des Gesetzes mit ihm zu verfahren,

28 da nahm auch er es in seine Arme und pries Gott mit den Worten:

29 »Herr, nun entläßt du deinen Knecht, wie du ihm verheißen hastV.26), im Frieden;

30 denn meine Augen haben dein Heil gesehenJes 40,5),

31 das du vor den Augen aller VölkerJes 52,10) bereitet hast,

32 ein Licht zur Erleuchtung der HeidenJes 42,6; 49,6) und zur Verherrlichung deines Volkes Israel.«

33 Die beiden Eltern Jesu verwunderten sich über das, was da über das Kind gesagt wurde.

34 Simeon aber segnete sie und sagte zu Maria, seiner Mutter: »Wisse wohl: dieser ist vielen zum Fallen und (vielen) zum Aufstehen in Israel bestimmt und zu einem Zeichen, das Widerspruch erfährt –

35 und auch dir selbst wird ein Schwert durch die Seele dringen –, auf daß aus vielen Herzen die Gedanken offenbar werden.«