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  • DIE HEILSBOTSCHAFT NACH JOHANNES (Joh 5,26-36)

26 Denn wie der Vater (das) Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohne verliehen, (das) Leben in sich selbst zu haben;

27 und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht abzuhalten, weil er ein Menschensohn ist.

28 Wundert euch nicht hierüber! Denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern ruhen, seine Stimme hören werden,

29 und es werden hervorgehen: die einen, die das Gute getan haben, zur Auferstehung für das Leben, die anderen aber, die das Böse betrieben haben, zur Auferstehung für das Gericht.

30 Ich vermag nichts von mir selbst aus zu tun; nein, wie ich es (vom Vater) höre, so richte ich, und mein Gericht ist gerecht, weil ich nicht meinen Willen (durchzuführen) suche, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.«

c) Jesu Rede von den Zeugen für seine Gottessohnschaft, der Unglaube der Juden und seine Gründe

aa) Das Zeugnis des Johannes

31 »Wenn ich über mich selbst Zeugnis ablege, so ist mein Zeugnis ungültig.

32 (Nein) ein anderer ist es, der mit seinem Zeugnis für mich eintritt, und ich weiß, daß das Zeugnis, das er über mich ablegt, wahr ist.

33 Ihr habt zu Johannes gesandt, und er hat Zeugnis für die Wahrheit abgelegt;

34 ich aber nehme das Zeugnis von einem Menschen nicht an, sondern erwähne dies nur deshalb, damit ihr gerettet werdet.

35 Jener war wirklich die Leuchte, die mit hellem Schein brannte; ihr aber wolltet euch nur eine Zeitlang an ihrem Lichtschein vergnügen.«

bb) Das Zeugnis des Vaters

36 »Ich aber habe ein Zeugnis, das gewichtiger ist als das des Johannes; denn die Werke, die der Vater mir zu vollführen übertragen hat, eben die Werke, die ich vollbringe, bezeugen von mir, daß der Vater mich gesandt hat.