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  • Das Buch Jesaja (Jes 55,1-11)

Die Knechte Gottes als Empfänger der Hulderweise Gottes für David: 55,1–5

551 Auf, alle Durstigen, kommt zum Wasser! / Die ihr kein Geld habt, kommt,

kauft Getreide und esst, kommt und kauft ohne Geld / und ohne Bezahlung Wein und Milch!

2 Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt, / und mit dem Lohn eurer Mühen, / was euch nicht satt macht?

Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen / und könnt euch laben an fetten Speisen!

3 Neigt euer Ohr und kommt zu mir, / hört und ihr werdet aufleben!

Ich schließe mit euch einen ewigen Bund: / Die Erweise der Huld für David sind beständig.

4 Siehe, ich habe ihn zum Zeugen für die Völker gemacht, / zum Fürsten und Gebieter der Nationen.

5 Siehe, eine Nation, die du nicht kennst, wirst du rufen / und eine Nation, die dich nicht kannte, eilt zu dir,

um des HERRN, deines Gottes, des Heiligen Israels willen, / weil er dich herrlich gemacht hat.

Mahnung zur Gottsuche: 55,6–7

6 Sucht den HERRN, er lässt sich finden, / ruft ihn an, er ist nah!

7 Der Frevler soll seinen Weg verlassen, / der Übeltäter seine Pläne.

Er kehre um zum HERRN, / damit er Erbarmen hat mit ihm,

und zu unserem Gott; / denn er ist groß im Verzeihen.

Vertrauen auf die Wirksamkeit des göttlichen Wortes: 55,8–11

8 Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken / und eure Wege sind nicht meine Wege - / Spruch des HERRN.

9 So hoch der Himmel über der Erde ist, / so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege / und meine Gedanken über eure Gedanken.

10 Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt / und nicht dorthin zurückkehrt,

ohne die Erde zu tränken und sie zum Keimen und Sprossen zu bringen, / dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen,

11 so ist es auch mit dem Wort, / das meinen Mund verlässt:

Es kehrt nicht leer zu mir zurück, / ohne zu bewirken, was ich will, / und das zu erreichen, wozu ich es ausgesandt habe.