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  • Das erste Buch der Könige (1.Kön 8,54-66)

54 Und als Salomo dies Gebet und Flehen vor dem Herrn vollendet hatte, stand er auf von dem Altar des Herrn und hörte auf zu knien und die Hände zum Himmel auszubreiten

55 und trat hin und segnete die ganze Gemeinde Israel mit lauter Stimme und sprach:

56 Gelobet sei der Herr, der seinem Volk Israel Ruhe gegeben hat, wie er es zugesagt hat. Es ist nicht eins dahingefallen von allen seinen guten Worten, die er geredet hat durch seinen Knecht Mose.

57 Der Herr, unser Gott, sei mit uns, wie er mit unsern Vätern gewesen ist. Er verlasse uns nicht und ziehe die Hand nicht ab von uns.

58 Er neige unser Herz zu ihm, dass wir wandeln in allen seinen Wegen und halten seine Gebote, Satzungen und Rechte, die er unsern Vätern geboten hat.

59 Mögen diese Worte, die ich vor dem Herrn gefleht habe, nahe sein dem Herrn, unserm Gott, Tag und Nacht, dass er Recht schaffe seinem Knecht und seinem Volk Israel, wie es jeder Tag erfordert,

60 auf dass alle Völker auf Erden erkennen, dass der Herr Gott ist und sonst keiner mehr!

61 Und euer Herz sei ungeteilt bei dem Herrn, unserm Gott, dass ihr wandelt in seinen Satzungen und haltet seine Gebote, wie es heute geschieht.

62 Und der König und ganz Israel opferten vor dem Herrn Opfer.

63 Und Salomo opferte Dankopfer, die er dem Herrn opferte, zweiundzwanzigtausend Rinder und hundertzwanzigtausend Schafe. So weihten sie das Haus des Herrn ein, der König und ganz Israel.

64 An demselben Tage weihte der König die Mitte des Vorhofes, der vor dem Hause des Herrn war, dadurch, dass er Brandopfer, Speisopfer und das Fett der Dankopfer dort darbrachte. Denn der bronzene Altar, der vor dem Herrn stand, war zu klein für die Brandopfer, Speisopfer und das Fett der Dankopfer.

65 Und Salomo beging zu der Zeit das Fest und ganz Israel mit ihm – eine große Versammlung von dort, wo es nach Hamat geht, bis an den Bach Ägyptens – vor dem Herrn, unserm Gott, sieben Tage und noch sieben Tage, das waren vierzehn Tage.

66 Und er entließ das Volk am achten Tage. Und sie segneten den König und gingen zu ihren Zelten fröhlich und guten Mutes über all das Gute, das der Herr an David, seinem Knecht, und an seinem Volk Israel getan hatte.