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Zürcher Bibel

Die Zürcher Bibel ist eine gediegene Übersetzung von hohem Niveau, die sowohl dem modernen Stilempfinden entspricht als auch die von den Übersetzern absichtlich bewahrte »Fremdheit« der biblischen Texte angemessen zur Geltung bringt.

  • Der Brief an die Philipper
  • Phil 4,6

41 Darum, meine geliebten und schmerzlich vermissten Brüder und Schwestern, die ihr meine Freude und mein Siegeskranz seid: Steht fest im Herrn, meine Geliebten!

Persönliche Bitten

2 Euodia ermahne ich, und Syntyche ermahne ich: Seid eines Sinnes im Herrn!

3 Ja, ich bitte auch dich, mein treuer Gefährte: Nimm dich ihrer an! Sie haben mit mir gekämpft für das Evangelium, gemeinsam mit Klemens und meinen andern Mitarbeitern, deren Namen im Buch des Lebens stehen.

Wünsche für die Gemeinde

4 Freut euch im Herrn allezeit! Nochmals will ich es sagen: Freut euch!

5 Lasst alle Menschen eure Freundlichkeit spüren. Der Herr ist nahe.

6 Sorgt euch um nichts, sondern lasst in allen Lagen eure Bitten durch Gebet und Fürbitte mit Danksagung vor Gott laut werden.

7 Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.

8 Zum Schluss, liebe Brüder und Schwestern: Was wahr ist, was achtenswert, was gerecht, was lauter, was wohlgefällig, was angesehen, wenn immer etwas taugt und Lob verdient, das bedenkt!

9 Was ihr bei mir gelernt und empfangen, gehört und gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein.

Dank für empfangene Hilfe

10 Ich habe mich im Herrn sehr gefreut, dass ihr eure Fürsorge für mich endlich wieder entfalten konntet; ihr habt ja stets daran gedacht, hattet aber keine Gelegenheit dazu.

11 Ich sage das nicht, weil mir etwas fehlt; ich habe nämlich gelernt, in allen Lagen unabhängig zu sein.

12 Ich kann bescheiden leben, ich kann aber auch im Überfluss leben; in alles und jedes bin ich eingeweiht: satt zu werden und Hunger zu leiden, Überfluss zu haben und Mangel zu leiden.

13 Alles vermag ich durch den, der mir die Kraft dazu gibt.

14 Doch ihr habt gut daran getan, meine Not zu teilen.

15 Ihr in Philippi wisst ja selbst, dass am Beginn der Ausbreitung des Evangeliums, als ich von Makedonien aufbrach, keine Gemeinde mit mir Gemeinschaft hatte im Geben und Nehmen ausser euch,

16 ja, dass ihr mich auch in Thessalonich das eine oder andere Mal unterstützt habt.

17 Nicht dass ich auf eure Gabe aus wäre, nein, ich suche den Ertrag, der euren Gewinn mehrt.

18 Ich habe alles erhalten und habe nun mehr als genug. Ich bin mit allem versorgt, da ich von Epaphroditus eure Gabe erhalten habe, einen lieblichen Duft, ein willkommenes, Gott wohlgefälliges Opfer.

19 Mein Gott aber wird all euren Mangel beheben nach seinem Reichtum, durch die Herrlichkeit in Christus Jesus.

20 Gott aber, unserem Vater, sei Ehre in alle Ewigkeit, Amen.

Briefschluss

21 Grüsst alle Heiligen in Christus Jesus. Es grüssen euch die Brüder und Schwestern, die bei mir sind.

22 Es grüssen euch alle Heiligen, insbesondere die aus dem kaiserlichen Haus.

23 Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist.

Copyright Die Zürcher Bibel (Ausgabe 2007) verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des Verlags der Zürcher Bibel beim Theologischen Verlag Zürich, bei dem auch das Copyright für diese Bibelübersetzung liegt.


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