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Zürcher Bibel

Die Zürcher Bibel ist eine gediegene Übersetzung von hohem Niveau, die sowohl dem modernen Stilempfinden entspricht als auch die von den Übersetzern absichtlich bewahrte »Fremdheit« der biblischen Texte angemessen zur Geltung bringt.

  • Der Erste Brief an die Korinther
  • 1.Kor 16,13

Die Sammlung für die Gemeinde in Jerusalem

161 Was aber die Sammlung für die Heiligen betrifft, so haltet es ebenso, wie ich es für die Gemeinden in Galatien angeordnet habe:

2 An jedem ersten Tag der Woche lege ein jeder von euch zur Seite, was er erübrigen kann, damit nicht erst dann, wenn ich komme, gesammelt werden muss.

3 Nach meiner Ankunft werde ich die Leute, die ihr für geeignet haltet, mit Briefen nach Jerusalem schicken, eure Spende zu überbringen.

4 Wenn es aber angebracht erscheint, dass auch ich hingehe, können sie mit mir reisen.

Reisepläne

5 Ich werde zu euch kommen, auf dem Weg über Makedonien. In Makedonien nämlich bin ich nur auf Durchreise,

6 bei euch aber werde ich, wenn es sich gibt, länger bleiben oder gar den Winter verbringen. Dann mögt ihr mich für die Weiterreise ausrüsten, wohin ich auch gehe.

7 Ich möchte euch jetzt nämlich nicht nur im Vorbeigehen sehen, ich hoffe ja, wenn der Herr es zulässt, einige Zeit bei euch zu verbringen.

8 Bis Pfingsten aber werde ich in Ephesus bleiben.

9 Denn eine Tür hat sich mir aufgetan, gross und verheissungsvoll - und viele Widersacher sind da.

10 Wenn aber Timotheus kommt, seht zu, dass er sich vor euch nicht fürchten muss; denn er wirkt wie ich am Werk des Herrn.

11 Niemand soll ihn also gering schätzen! Lasst ihn in Frieden ziehen, damit er wieder zu mir kommt. Ich erwarte ihn nämlich mit den Brüdern.

12 Was aber Apollos, unseren Bruder, betrifft, so habe ich ihn immer wieder gebeten, mit den Brüdern zu euch zu kommen; es sollte aber nicht sein, dass er jetzt kommt. Er wird aber kommen, sobald sich Gelegenheit bietet.

Bitten

13 Seid wachsam, steht fest im Glauben, seid tapfer und stark!

14 Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.

15 Ich bitte euch aber, liebe Brüder und Schwestern: Ihr kennt das Haus des Stephanas, es ist die Erstlingsfrucht der Achaia; sie haben sich für den Dienst an den Heiligen zur Verfügung gestellt.

16 Ordnet auch ihr euch solchen unter, jedem, der mitarbeitet und sich abmüht.

17 Ich freue mich über die Ankunft des Stephanas, des Fortunatus und des Achaikus; sie haben reichlich aufgewogen, was ihr mich vermissen liesset.

18 Denn sie haben meinen und euren Geist beruhigt. Solche sollt ihr anerkennen!

Briefschluss

19 Es grüssen euch die Gemeinden in der Asia. Es grüssen euch im Herrn ganz besonders Aquila und Priska und ihre Hausgemeinde.

20 Es grüssen euch alle Brüder und Schwestern. Grüsst einander mit dem heiligen Kuss!

21 Diesen Gruss schreibe ich, Paulus, euch mit eigener Hand.

22 Wer den Herrn nicht liebt, sei verflucht. Maranata!

23 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit euch!

24 Meine Liebe ist bei euch allen, in Christus Jesus.

Copyright Die Zürcher Bibel (Ausgabe 2007) verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des Verlags der Zürcher Bibel beim Theologischen Verlag Zürich, bei dem auch das Copyright für diese Bibelübersetzung liegt.


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