Zürcher Bibel (ZB)
12

121Jesus nun kam sechs Tage vor dem Passa nach Betanien, wo Lazarus war, den er, Jesus, von den Toten auferweckt hatte.

12,1
11,43-44
2Dort bereitete man ihm ein Mahl, und Marta trug auf; Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm bei Tisch sassen.
12,2
Lk 10,40

3Da nahm Maria ein Pfund echten, kostbaren Nardenöls, salbte Jesus die Füsse und trocknete seine Füsse mit ihrem Haar. Das Haus wurde erfüllt vom Duft des Öls. 4Judas Iskariot aber - einer seiner Jünger -, der ihn ausliefern sollte, sagt:

12,4
6,71
5Warum hat man dieses Öl nicht für dreihundert Denar verkauft und den Ertrag Armen zugute kommen lassen? 6Das sagte er aber nicht, weil ihm die Armen am Herzen lagen, sondern weil er ein Dieb war und als Kassenverwalter Einnahmen auf die Seite schaffte. 7Nun sprach Jesus: Lass sie, sie soll es bewahrt haben für den Tag meines Begräbnisses. 8Arme habt ihr ja allezeit bei euch, mich aber habt ihr nicht allezeit.

9Viele Juden nun hatten erfahren, dass er dort war, und sie kamen, nicht nur um Jesu willen, sondern auch um Lazarus zu sehen, den er von den Toten auferweckt hatte. 10Die Hohen Priester aber beschlossen, auch Lazarus zu töten, 11denn seinetwegen gingen viele Juden hin und glaubten an Jesus.

12,11
11,45

Einzug in Jerusalem
12,12
Mt 21,1-11

12Als am Tag darauf die grosse Volksmenge, die zum Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem komme, 13nahmen sie die Palmzweige und zogen hinaus, ihn zu empfangen, und riefen:

Hosanna,

gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn,

der König Israels.

12,13
Ps 118,25-26
12,13
6,15

14Jesus aber fand einen jungen Esel und setzte sich darauf, wie geschrieben steht:

15Fürchte dich nicht, Tochter Zion!

Siehe, dein König kommt,

sitzend auf dem Füllen einer Eselin.

12,15
Sach 9,9
12,15
1,49

16Dies verstanden seine Jünger zunächst nicht, aber nachdem Jesus verherrlicht worden war, da erinnerten sie sich, dass dies über ihn geschrieben stand und dass man ihm solches getan hatte.

12,16
14,26

17Das Volk nun, das bei ihm gewesen war, als er Lazarus aus dem Grab gerufen und ihn von den Toten auferweckt hatte, legte davon Zeugnis ab. 18Eben darum zog ihm das Volk entgegen, weil es gehört hatte, er habe dieses Zeichen getan.

12,18
2,23
19Da sagten die Pharisäer zueinander: Ihr seht, dass ihr nichts ausrichtet. Alle Welt läuft ihm bereits nach.

Die Stunde der Entscheidung

20Es waren aber einige Griechen unter denen, die hinaufzogen, um am Fest teilzunehmen. 21Die traten nun an Philippus heran, der aus Betsaida in Galiläa war, und baten ihn: Herr, wir möchten Jesus sehen. 22Philippus geht und sagt es Andreas; Andreas und Philippus gehen und sagen es Jesus. 23Jesus aber antwortet ihnen: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde.

12,23
13,1
17,1
12,23
2,4
12,23
7,39
11,4
12,28
13,31
16,14
24Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht. 25Wer sein Leben liebt, verliert es; und wer sein Leben in dieser Welt hasst, wird es bewahren ins ewige Leben.
12,25
Mt 16,25
26Wenn einer mir dienen will, folge er mir; und wo ich bin, da wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren.
12,26
14,3
17,24
27Jetzt ist meine Seele erschüttert. Und was soll ich sagen? Vater, rette mich aus dieser Stunde? Aber darum bin ich in diese Stunde gekommen.
12,27
Ps 6,4-5
12,27
Mt 26,38-39
28Vater, verherrliche deinen Namen. Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe verherrlicht, und ich werde von neuem verherrlichen.
12,28
12,23

29Das Volk nun, das dabeistand und es hörte, sagte, es habe gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat mit ihm geredet. 30Jesus entgegnete: Nicht um meinetwillen ist diese Stimme ergangen, sondern um euretwillen.

12,30
11,15
31Jetzt ergeht das Gericht über diese Welt, jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden.
12,31
14,30
16,11
12,31
Lk 10,18
32Und ich, wenn ich von der Erde weggenommen und erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. 33Das aber sagte er, um anzudeuten, welchen Tod er sterben sollte.

34Das Volk nun antwortete ihm: Wir haben aus dem Gesetz gehört, der Christus bleibe in alle Ewigkeit. Wie kannst du da sagen, der Menschensohn müsse erhöht werden? Wer ist dieser Menschensohn?

12,34
Ps 89,37-38
Jes 9,6
12,34
8,35
12,34
3,14
35Da sagte Jesus zu ihnen: Noch kurze Zeit ist das Licht unter euch. Geht euren Weg, solange ihr das Licht habt, damit die Finsternis nicht über euch hereinbricht! Wer seinen Weg in der Finsternis geht, weiss nicht, wohin er geht.
12,35
8,12
12,35
9,4
36Solange ihr das Licht habt, glaubt an das Licht, damit ihr Söhne und Töchter des Lichts werdet! So redete Jesus, dann ging er fort und verbarg sich vor ihnen.
12,36
1Thess 5,5

Abschluss des öffentlichen Auftretens

37Obwohl er so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie nicht an ihn.

12,37
5,3615,24
38So sollte das Wort des Propheten Jesaja in Erfüllung gehen, das er gesagt hatte:

Herr, wer hat unserer Botschaft geglaubt?

Und der Arm des Herrn, wem ist er offenbart worden?

12,38
Jes 53,1

39Darum gilt: Sie konnten nicht glauben, weil Jesaja an anderer Stelle gesagt hatte:

40Er hat ihre Augen blind gemacht,

und ihr Herz hat er verstockt,

damit sie mit den Augen nicht sehen

und mit dem Herzen nicht verstehen

und nicht umkehren und nicht wollen, dass ich sie heile.

12,40
Jes 6,10
Mt 13,14-15
12,40
9,39
12,40
8,43

41Das hat Jesaja gesagt, weil er seine Herrlichkeit sah, und von ihm hat er geredet.

12,41
Jes 6,1-3
42Gleichwohl glaubten auch von den Mitgliedern des Hohen Rates viele an ihn, standen aber nicht dazu wegen der Pharisäer, um nicht aus der Synagoge ausgeschlossen zu werden.
12,42
7,26
12,42
9,22
43Denn sie liebten die Ehre der Menschen mehr als die Ehre Gottes.
12,43
5,44

44Jesus aber rief: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat,

12,44
14,1
12,44
13,20
45und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.
12,45
14,9
46Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.
12,46
8,12
47Und wenn jemand meine Worte hört und sie nicht bewahrt, dann richte nicht ich ihn. Denn ich bin nicht gekommen, die Welt zu richten, sondern die Welt zu retten.
12,47
3,17
48Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter. Das Wort, das ich gesprochen habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tag. 49Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und was ich reden soll. 50Und ich weiss, dass sein Auftrag ewiges Leben heisst. Was ich also sage, sage ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.
12,50
6,40
12,50
3,34

13

Die Fusswaschung

131Es war vor dem Passafest und Jesus wusste, dass für ihn die Stunde gekommen war, aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen, und da er die Seinen in der Welt liebte, erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung.

13,1
12,23
13,1
15,13

2Während eines Mahls, als der Teufel dem Judas Iskariot13,2 Andere Textüberlieferung: «... dem Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon eingegeben ...», dem Sohn des Simon, schon eingegeben hatte, ihn auszuliefern

13,2
6,71Lk 22,3
3- Jesus aber wusste, dass ihm der Vater alles in die Hände gegeben hatte und dass er von Gott ausgegangen war und zu Gott weggehen würde -,
13,3
3,35
13,3
16,28
4da steht er vom Mahl auf und zieht das Obergewand aus, nimmt ein Leinentuch und bindet es sich um; 5dann giesst er Wasser in das Becken und fängt an, den Jüngern die Füsse zu waschen und sie mit dem Tuch, das er sich umgebunden hat, abzutrocknen.
13,5
Lk 7,44
6Nun kommt er zu Simon Petrus. Der sagt zu ihm: Du, Herr, willst mir die Füsse waschen? 7Jesus entgegnete ihm: Was ich tue, begreifst du jetzt nicht, im Nachhinein aber wirst du es verstehen.
13,7
14,26
8Petrus sagt zu ihm: Nie und nimmer sollst du mir die Füsse waschen! Jesus entgegnete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du nicht teil an mir. 9Simon Petrus sagt zu ihm: Herr, dann nicht nur die Füsse, sondern auch die Hände und den Kopf! 10Jesus sagt zu ihm: Wer vom Bad kommt, braucht sich nicht zu waschen, nein, er ist ganz rein;13,10 Andere Textüberlieferung: «..., braucht nicht mehr gewaschen zu werden ausser an den Füssen, nein ...» und ihr seid rein, aber nicht alle. 11Denn er kannte den, der ihn ausliefern sollte. Darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein.

12Nachdem er ihnen nun die Füsse gewaschen hatte, zog er sein Obergewand wieder an und setzte sich zu Tisch. Er sagte zu ihnen: Versteht ihr, was ich an euch getan habe? 13Ihr nennt mich Meister und Herr, und ihr sagt es zu Recht, denn ich bin es. 14Wenn nun ich als Herr und Meister euch die Füsse gewaschen habe, dann seid auch ihr verpflichtet, einander die Füsse zu waschen. 15Denn ein Beispiel habe ich euch gegeben: Wie ich euch getan habe, so tut auch ihr. 16Amen, amen, ich sage euch: Ein Knecht ist nicht grösser als sein Herr und ein Bote nicht grösser als der, der ihn gesandt hat.

13,16
Mt 10,24
17Wenn ihr das wisst - selig seid ihr, wenn ihr es tut.

18Ich rede nicht von euch allen. Ich kenne die, die ich erwählt habe; aber die Schrift soll in Erfüllung gehen: Der mein Brot verzehrt, hat mich mit Füssen getreten.

13,18
6,70
13,18
Ps 41,10
19Von jetzt an sage ich euch voraus, was geschehen wird, damit ihr, wenn es dann geschieht, glaubt, dass ich es bin.
13,19
14,29
16,4
20Amen, amen, ich sage euch: Wer einen aufnimmt, den ich sende, nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
13,20
12,44
Mt 10,40

Die Bestimmung des Judas
13,21
Mt 26,20-25

21Nachdem Jesus dies gesagt hatte, geriet er in Erregung und sagte noch einmal mit Nachdruck: Amen, amen, ich sage euch, einer von euch wird mich ausliefern.

13,21
6,71
22Die Jünger schauten einander ratlos an, weil sie nicht wussten, von wem er redete. 23Einer von den Jüngern Jesu lag in seinem Schoss, der, den Jesus liebte. 24Diesem nun gibt Simon Petrus einen Wink, er solle herausfinden, wer es sei, von dem er rede. 25Da lehnt sich jener an die Brust Jesu zurück und sagt zu ihm: Herr, wer ist es? 26Jesus antwortet: Der ist es, dem ich den Bissen eintauchen und geben werde. Dann taucht er den Bissen ein, nimmt ihn und gibt ihn Judas, dem Sohn des Simon Iskariot. 27Und nachdem der den Bissen genommen hatte, fuhr der Satan in ihn. Da sagt Jesus zu ihm: Was du tun willst, tue bald!
13,27
Lk 22,3
28Niemand am Tisch verstand, wozu er ihm das sagte. 29Denn weil Judas die Kasse hatte, meinten einige, Jesus wolle ihm sagen: Kaufe, was wir für das Fest brauchen, oder etwas für die Armen, damit ich ihnen etwas geben kann. 30Als nun jener den Bissen genommen hatte, ging er sogleich hinaus. Und es war Nacht.

Das neue Gebot

31Als er nun hinausgegangen war, spricht Jesus: Jetzt wird der Menschensohn verherrlicht, und Gott wird verherrlicht in ihm.

13,31
12,23
32Wenn Gott in ihm verherrlicht wird, dann wird auch Gott ihn in sich verherrlichen, und er wird ihn bald verherrlichen. 33Kinder, eine Weile noch bin ich bei euch. Ihr werdet mich suchen, und wie ich zu den Juden gesagt habe, so sage ich jetzt auch zu euch: Wo ich hingehe, da könnt ihr nicht hinkommen.
13,33
7,34
34Ein neues Gebot gebe ich euch: dass ihr einander liebt. Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.
13,34
13,1
15,12
1Joh 4,11
35Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: Wenn ihr bei euch der Liebe Raum gebt.

Ankündigung der Verleugnung
13,36
Mt 26,30-35

36Simon Petrus sagt zu ihm: Herr, wohin gehst du? Jesus antwortete ihm: Wo ich hingehe, dahin kannst du mir jetzt nicht folgen; du wirst mir aber später folgen.

13,36
21,18-19
37Petrus sagt zu ihm: Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Mein Leben will ich für dich einsetzen. 38Jesus antwortet: Dein Leben willst du für mich einsetzen? Amen, amen, ich sage dir: Der Hahn wird nicht krähen, bevor du mich dreimal verleugnet hast.
13,38
18,1725-27

14

Jesus und der Vater

141Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

14,1
12,44
2Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wäre es nicht so, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um euch eine Stätte zu bereiten?
14,2
2Kor 5,1
3Und wenn ich gegangen bin und euch eine Stätte bereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
14,3
12,261Thess 4,16-17
4Und wohin ich gehe - ihr wisst den Weg.

5Thomas sagt zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir da den Weg kennen? 6Jesus sagt zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, es sei denn durch mich.

14,6
10,9
11,25
7Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Von jetzt an kennt ihr ihn, ihr habt ihn gesehen.

8Philippus sagt zu ihm: Herr, zeig uns den Vater, und es ist uns genug. 9Jesus sagt zu ihm: So lange schon bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?

14,9
12,45
10Glaubst du denn nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich euch sage, rede ich nicht aus mir: Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke.
14,10
3,34
11Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wenn nicht, dann glaubt es wenigstens um der Werke willen.
14,11
10,38
12Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke, die ich tue, auch tun, ja noch grössere wird er tun, denn ich gehe zum Vater. 13Und worum ihr in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht werde.
14,13
15,716
16,23-24
Mt 7,8
14,13
15,8
17,14
14Wenn ihr mich in meinem Namen um etwas bitten werdet: Ich werde es tun!

15Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. 16Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen zum Fürsprecher geben, der für immer bei euch bleiben soll:

14,16
7,39
14,16
15,26
16,7
17den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht erkennt; ihr erkennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.
14,17
15,26
16,13
18Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch. 19Eine Weile noch, und die Welt sieht mich nicht mehr, ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet.
14,19
7,33
20An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.
14,20
10,3817,11
21Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
14,21
16,27

22Judas - nicht der Iskariot - sagt zu ihm: Herr, und wie kommt es, dass du dich uns und nicht der Welt offenbaren willst? 23Jesus entgegnete ihm: Wer mich liebt, wird mein Wort bewahren, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und uns bei ihm eine Bleibe schaffen. 24Wer mich nicht liebt, bewahrt meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht meines, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat.

14,24
3,34

25Das habe ich euch gesagt, als meine Bleibe noch bei euch war. 26Der Fürsprecher aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

14,26
7,39
14,26
2,22
12,16
13,7
16,13
20,9

27Frieden lasse ich euch zurück, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht einen Frieden, wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht!

14,27
16,33
28Ihr habt gehört, dass ich euch gesagt habe: Ich gehe weg, und ich komme zu euch zurück. Würdet ihr mich lieben, so hättet ihr euch gefreut, dass ich zum Vater gehe, denn der Vater ist grösser als ich. 29Und ich habe es euch schon jetzt gesagt, bevor es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es dann geschieht.
14,29
13,19
30Ich kann euch nicht mehr viel sagen, denn es kommt der Fürst der Welt. Über mich hat er keine Macht,
14,30
12,31
31sondern es geschieht, damit die Welt erkennt, dass ich den Vater liebe und tue, was mir der Vater geboten hat. Steht auf, lasst uns von hier aufbrechen!