Zürcher Bibel (ZB)
40

Zion wird getröstet

401Tröstet, tröstet mein Volk!,

spricht euer Gott.

40,1
49,13
51,312
66,13
Sach 1,17

2Redet zum Herzen Jerusalems und ruft ihr zu,

dass ihr Frondienst vollendet,

dass ihre Schuld abgetragen ist.

Aus der Hand des Herrn musste sie nehmen

das Doppelte für all ihre Sünden.

40,2
14,3
40,2
Klgl 4,22
40,2
Ex 22,3
Jer 16,18

3Horch, ein Rufer40,3 Möglich ist auch die Übersetzung: «Die Stimme eines Rufers: ...»:

Bahnt den Weg des Herrn in der Wüste,

in der Steppe macht die Strasse gerade für unseren Gott!

40,3
11,16
40,3
Mal 3,1
Mt 3,3
Joh 1,23

4Jedes Tal wird sich heben,

und senken werden sich alle Berge und Hügel,

und das Unebene wird flach,

und was hügelig ist, wird zur Ebene.

40,4
42,16
49,11
57,14
62,10

5Und die Herrlichkeit des Herrn wird sich offenbaren,

und gemeinsam wird alles Fleisch es sehen.

Der Mund des Herrn hat gesprochen!

40,5
35,2
40,5
66,18
40,5
1,20

6Horch, einer spricht:40,6 Möglich ist auch die Übersetzung: «Die Stimme von einem, der spricht: ...» Rufe!

Und er sagt: Was soll ich rufen?

Alles Fleisch ist Gras,

und alles, was gut ist daran, ist wie die Blume auf dem Feld.

40,6
51,12

7Das Gras vertrocknet,

die Blume verwelkt,

wenn der Atem des Herrn darüberweht.

Wahrlich, das Volk ist Gras!

40,7
Ps 103,15

8Das Gras vertrocknet,

die Blume verwelkt,

das Wort unseres Gottes aber besteht für immer.

40,8
Ps 119,89

9Steig auf einen hohen Berg, du Freudenbotin Zion!

Erhebe deine Stimme mit Kraft,

du Freudenbotin Jerusalem!

Erhebe sie, fürchte dich nicht!

Sag den Städten Judas: Seht, euer Gott!

40,9
41,27
40,9
25,9
35,4

10Sieh, Gott der Herr, er kommt als ein Starker,

und sein Arm übt die Herrschaft aus für ihn.

Sieh, sein Lohn ist bei ihm,

und seine Belohnung zieht vor ihm her.40,10 Mit ‹Lohn› und ‹Belohnung› sind die aus Babel heimkehrenden Israeliten gemeint.

40,10
Sach 2,14
Mal 3,1
40,10
51,59
40,10
62,11

11Wie ein Hirt weidet er seine Herde,

die Lämmer sammelt er auf seinen Arm,

und er trägt sie an seiner Brust,

die Muttertiere leitet er.

40,11
46,4
Ps 23,1
Ez 34,12

Der Gott Israels ist unvergleichlich

12Wer hat mit der hohlen Hand das Wasser gemessen

und mit der Spanne seiner Hand den Himmel abgemessen?

Und wer erfasst mit dem Drittelmass den Staub der Erde

und wiegt mit der Waage die Berge

und mit Waagschalen die Hügel?

13Wer hätte den Geist des Herrn geprüft,

und welcher Mensch wäre sein Ratgeber, würde ihn unterweisen?

40,13
Hiob 21,22
40,13
Röm 11,34
1Kor 2,16

14Mit wem könnte er sich beraten, der ihm Einsicht verschafft

und ihn belehrt hätte über den Pfad des Rechts

und ihn Erkenntnis gelehrt hätte

und ihm nun den Weg der Einsicht wiese?

15Sieh, wie ein Tropfen in einem Eimer sind die Nationen,

und wie Staub auf Waagschalen werden sie geachtet.

Sieh, Inseln hebt er empor, als wären sie ohne Gewicht.

40,15
Ps 62,10
Dan 4,32

16Und der Libanon reicht nicht aus für den Brand,

und sein Wild reicht nicht aus für das Brandopfer.

17Vor ihm sind alle Nationen, als gäbe es sie nicht,

wie das Nichts, wie das, was nicht ist, werden sie von ihm geachtet.

18Und mit wem wollt ihr Gott vergleichen

und was als Ebenbild ihm gegenüberstellen?

40,18
40,25
46,5
Ps 89,7

19Das Standbild giesst der Handwerker, und der Schmied überzieht es mit Gold und schmiedet daran silberne Ketten40,19 Siehe die Anm. zu 1Kön 6,21..

40,19
41,7
46,6
20Wer nicht so viel geben kann40,20 Die Übersetzung «wer nicht so viel geben kann» ist umstritten., wählt ein Holz, das nicht fault, er sucht sich einen geschickten Handwerker, um das Standbild zu befestigen, es soll ja nicht wackeln.
40,20
Jer 10,4

21Wisst ihr es nicht, hört ihr es nicht?

Ist es euch nicht von Anfang an verkündet worden?

Habt ihr es, seit die Erde gegründet wurde, nicht begriffen?

22Er thront über dem Kreis der Erde,

und wie Heuschreckenschwärme sind ihre Bewohner,

wie einen Schleier40,22 Die genaue Bedeutung des mit ‹Schleier› wiedergegeben hebräischen Worts ist nicht gesichert. breitet er den Himmel aus,

und wie ein Zelt hat er ihn ausgespannt, um darin zu wohnen.

40,22
42,5
44,24
45,11
48,13
51,13
Hiob 9,8

23Fürsten macht er zunichte,

Richter der Erde macht er zu dem, was wie das Nichts ist.

24Kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät,

kaum hat ihr Baumstumpf Wurzeln geschlagen in der Erde,

da hat er sie auch schon angehaucht, und sie sind verdorrt,

und wie Stoppeln trägt der Sturm sie davon.

40,24
17,13

25Und mit wem wollt ihr mich vergleichen, dass ich ihm gleich wäre?,

spricht der Heilige.

40,25
40,18

26Blickt nach oben

und seht: Wer hat diese40,26 Mit ‹diese› sind die Sterne gemeint. geschaffen?

Er, der ihr Heer hervortreten lässt, abgezählt,

sie alle ruft er mit Namen herbei.

Der Fülle an Kraft wegen, und weil er vor Kraft strotzt,

geht kein Einziger verloren.

40,26
Ps 147,4

27Warum, Jakob, sagst du,

und, Israel, warum sprichst du:

Mein Weg ist dem Herrn verborgen,

und mein Recht entgeht meinem Gott?

40,27
49,14

28Hast du es nicht erkannt, hast du es nicht gehört:

Ein ewiger Gott ist der Herr,

der die Enden der Erde geschaffen hat!

Er ermattet nicht und wird nicht müde,

seine Einsicht ist unerforschlich.

40,28
Gen 21,33

29Dem Ermatteten gibt er Kraft,

und wo keine Kraft ist, gibt er grosse Stärke.

40,29
50,4
Hiob 4,4

30Und junge Männer ermatten und werden müde,

Männer straucheln unvermeidlich.

31Die aber, die auf den Herrn hoffen, empfangen neue Kraft,

wie Adlern wachsen ihnen Schwingen,40,31 Möglich ist auch die Übersetzung: «..., erheben sie die Schwingen, ...»

sie laufen und werden nicht müde,

sie gehen und ermatten nicht.

40,31
Ps 103,5

41

Die Macht des Herrn

411Hört mir zu, und schweigt, ihr Inseln,

und die Völker werden neue Kraft empfangen!

Sie sollen kommen, dann können sie reden!

Miteinander wollen wir vor Gericht treten.

41,1
49,1
41,1
41,21

2Wer hat ihn41,2 Mit ‹ihn› ist der Perserkönig Kyros gemeint. vom Aufgang der Sonne her erweckt?

Gerechtigkeit begegnet ihm auf Schritt und Tritt,

Nationen wirft er vor sich nieder, und Könige unterwirft er.

Sein Schwert macht sie wie Staub,

wie verwehte Stoppeln sein Bogen.

41,2
45,13
46,11
Esra 1,2
41,2
41,25
45,1

3Er verfolgt sie, zieht siegreich dahin,

den Boden berührt er nicht mit seinen Füssen.

4Wer hat dies getan und vollbracht?

Der von Anfang an die Generationen gerufen hat:

Ich, der Herr, bin der Erste,

und ich bin es noch bei den Letzten.

41,4
41,20
41,4
44,6
48,12
Offb 1,17

5Die Inseln haben es gesehen und fürchten sich,

die Enden der Erde zittern,

sie haben sich genähert und sind herangekommen.

6Einer steht dem anderen bei

und sagt zu seinem Bruder: Sei stark!

7Und so hat der Handwerker den Schmied ermutigt,

der mit dem Hammer glättet, den, der mit dem Klöppel schlägt.

Von der Nahtstelle sagt er: Das ist gut so!

Hat er es doch mit Nägeln befestigt, es soll ja nicht wackeln.

41,7
40,19

Israel, Diener des Herrn

8Du aber, Israel, mein Diener,

Jakob, den ich erwählt habe,

Nachkomme Abrahams, meines Freundes,

41,8
43,10
44,1-221
45,4
Dtn 7,6
41,8
Jak 2,23

9du, den ich mit festem Griff von den Enden der Erde geholt habe

und den ich herbeigerufen habe aus ihren entlegensten Winkeln

und zu dem ich gesprochen habe:

Du bist mein Diener,

ich habe dich erwählt,

und ich habe dich nicht verworfen.

10Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir!

Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott!

Ich mache dich stark, ja, ich stehe dir bei!

Ja, ich halte dich mit der rechten Hand meiner Gerechtigkeit!

41,10
43,5
Gen 26,24
41,10
Sach 10,6
41,10
Ps 18,36

11Sieh, alle, die dir zürnen, müssen sich schämen und geraten in Schande;

die mit dir streiten werden sein, als gäbe es sie nicht, und gehen zugrunde;

41,11
45,24
41,11
54,17
60,12

12die mit dir hadern - du wirst sie suchen und nicht finden;

die gegen dich Krieg führen werden sein, als gäbe es sie nicht,

und wie das, was nicht ist.

13Denn ich, der Herr, bin dein Gott, der deine rechte Hand stark macht,

der zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei!

41,13
45,1

14Fürchte dich nicht, Jakob, du kleiner Wurm,

ihr Israeliten,

ich stehe dir bei, Spruch des Herrn,

und dein Erlöser ist der Heilige Israels.

41,14
Lk 12,32
41,14
59,20
41,14
43,314
47,4
48,17

15Sieh, ich mache dich zum Dreschschlitten, schneidend scharf, neu,

mit Klingen,

Berge wirst du dreschen und zermalmen,

und Hügel wirst du machen wie Spreu.

41,15
Mi 4,13

16Du wirst sie worfeln, und der Wind wird sie forttragen,

und der Sturm wird sie zerstreuen;

du aber wirst jubeln über den Herrn,

des Heiligen Israels wirst du dich rühmen.

41,16
Jer 15,7
51,2
41,16
29,19

17Die Elenden und die Armen suchen Wasser, aber es gibt keines,

ihre Zunge vertrocknet vor Durst:

Ich, der Herr, ich erhöre sie,

ich, der Gott Israels, verlasse sie nicht.

41,17
55,1

18Auf kahlen Höhen lasse ich Flüsse entspringen

und in Tälern Quellen,

die Wüste mache ich zum Schilfteich

und das trockene Land zu Wasserquellen.

41,18
35,6

19In die Wüste bringe ich Zedern, Akazien, Myrten und Ölbäume,

in der Steppe setze ich Wacholder, Ulmen41,19 Die genaue Bedeutung des mit ‹Ulmen› wiedergegebenen hebräischen Worts ist nicht gesichert; möglicherweise handelt es sich um eine Nadelbaumart. und Zypressen dazu,

41,19
55,13
60,13

20damit sie sehen und erkennen,

es aufnehmen und auch einsehen,

dass die Hand des Herrn dies getan

und dass der Heilige Israels es geschaffen hat.

41,20
41,4

21Tretet an mit eurem Rechtsstreit!, spricht der Herr.

Bringt eure Beweise vor!, spricht der König Jakobs.

41,21
1,18
41,21
41,1

22Sie sollen es vorbringen und uns kundtun, was nahe bevorsteht!

Das Frühere, was war es? Tut es kund, dann wollen wir es uns zu Herzen nehmen, damit wir erkennen, wie es enden wird. Oder lasst ihr uns hören, was kommt!

41,22
42,9
43,9
44,7
23Tut kund, was künftig kommt, damit wir erkennen können, ob ihr Götter seid. Tut doch etwas Gutes oder etwas Böses, dann wollen wir Ehrfurcht haben und es miteinander betrachten.
41,23
Jer 10,5

24Seht, ihr seid nichts,

und wertlos ist euer Tun.

Abscheulich, wer euch erwählt!

41,24
44,9
41,24
Dtn 7,25-26

25Aus dem Norden habe ich ihn erweckt, und er ist gekommen,

vom Aufgang der Sonne her ruft er meinen Namen an,

und Statthalter hat er zertreten41,25 Die Übersetzung «hat er zertreten» beruht auf einer Korrektur des Massoretischen Texts, der übersetzt «er kommt» lautet. wie Ton,

wie der Töpfer den Töpferlehm zerstampft.

41,25
41,2

26Wer hat das von Anfang an kundgetan, dass wir es hätten wissen können,

und im Voraus, dass wir hätten sagen können: Richtig!

Da war keiner, der es verkündet hätte!

Da war keiner, der es hätte hören lassen!

Da war keiner, der von euch Worte gehört hätte.

27Ich habe es Zion als Erster verkündet:

Sieh, da sind sie,

und Jerusalem werde ich einen Freudenboten geben!

41,27
40,9
52,7
Nah 2,1

28Und ich schaue mich um, doch da ist keiner,

und von diesen weiss ja niemand Rat,

dass ich sie fragen könnte und sie mir Antwort gäben.

29Sieh, sie alle sind nichtig41,29 Der Massoretische Text lautet übersetzt: «..., sie alle sind Unrecht, ...»,

nichts sind ihre Werke,

Wind und Nichts ihre gegossenen Bilder.

42

Der Gottesknecht, das Licht der Nationen

421Seht meinen Diener42,1 ‹Gottesknecht› ist eine traditionelle Bezeichnung, die deshalb in dieser Übersetzung in den folgenden Überschriften beibehalten wird; im Text wird ‹Diener› verwendet., ich halte ihn,

meinen Erwählten, an ihm habe ich Gefallen.

Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt,

das Recht trägt er hinaus zu den Nationen.

42,1-6
Mt 12,18-21
42,1
49,3
50,10
52,13
42,1
11,2
42,1
2,4

2Er schreit nicht und wird nicht laut

und lässt seine Stimme nicht hören auf der Gasse.

3Das geknickte Rohr zerbricht er nicht,

und den verglimmenden Docht löscht er nicht aus,

treu trägt er das Recht hinaus.

4Er erlischt nicht

und wird nicht geknickt,

bis er das Recht in Kraft gesetzt hat auf der Erde;

auf seine Weisung warten die Inseln.

42,4
60,9

5So spricht der Gott, der Herr,

der den Himmel geschaffen hat und ihn ausspannt,

der die Erde ausbreitet und was auf ihr wächst,

der den Menschen auf ihr Atem gibt

und Odem denen, die auf ihr gehen:

42,5
Ps 96,5
42,5
40,22

6In Gerechtigkeit habe ich, der Herr, dich gerufen,

und ich ergreife deine Hand,

und ich behüte dich und mache dich zum Zeichen des Bundes mit dem Volk,

zum Licht der Nationen,

42,6
49,68
51,4
Lk 2,32

7um blinde Augen zu öffnen,

um Gefangene hinauszuführen aus dem Gefängnis

und aus dem Kerker, die in der Finsternis sitzen.

42,7
29,18
42,7
45,13
49,9
61,1

8Ich bin der Herr, das ist mein Name,

und keinem anderen werde ich meine Ehre geben

und meinen Ruhm nicht den Bildern.

42,8
Ex 3,14
Ps 83,19
42,8
48,11

9Das Frühere - sieh, es ist eingetroffen,

und das Neue - ich tue es kund.

Noch ehe es sprosst, lasse ich es euch hören.

42,9
41,22

10Singt dem Herrn ein neues Lied,

seinem Ruhm vom Ende der Erde her,

die ihr hinabreicht in das Meer und die ihr darin seid,

ihr Inseln und ihr, die ihr auf ihnen wohnt!

42,10
Ps 33,3
42,10
24,15

11Die Wüste und ihre Städte werden einstimmen,

die Gehöfte, die Kedar bewohnt,

die Felsenbewohner werden frohlocken,

laut jauchzen vom Gipfel der Berge.

42,11
60,7
Ez 27,21

12Dem Herrn werden sie die Ehre geben

und seinen Ruhm auf den Inseln verkünden.

13Der Herr zieht aus wie ein Held,

wie ein Kriegsmann weckt er die Kampfeslust,

stimmt den Schlachtruf an,

stösst das Feldgeschrei aus,

gegen seine Feinde erweist er sich als Held.

42,13
59,17
Ex 15,3
42,13
Ps 78,65

14Lange bin ich still gewesen,

habe ich geschwiegen, habe ich mich zurückgehalten,

wie die Gebärende werde ich nun schreien,

werde so sehr schnauben, dass ich um Luft ringen muss.

42,14
Ps 50,21

15Berge und Hügel werde ich ausdörren,

und all ihr Grün lasse ich vertrocknen,

aus Flüssen mache ich Inseln

und Schilfteiche lasse ich austrocknen.

42,15
50,2
Ps 107,33

16Und Blinde lasse ich einen Weg gehen, den sie nicht kannten,

Pfade, die sie nicht kannten, lasse ich sie betreten,

die Dunkelheit vor ihnen mache ich zu Licht,

und holpriges Gelände wird flach.

Dies sind die Dinge, die ich tue und von denen ich nicht lasse.

42,16
Jer 31,8
42,16
40,4

17Zurückgewichen, tief in Schande sind, die auf Standbilder vertrauen,

die zu Gussbildern sagen: Ihr seid unsere Götter!

42,17
44,11
Ps 97,7

Die Strafe kommt vom Herrn

18Die ihr taub seid, hört,

und ihr Blinden, schaut her, damit ihr seht!

19Wer ist blind, wenn nicht mein Diener,

und taub wie mein Bote, den ich sende?

Wer ist blind wie Meschullam42,19 Der hebräische Name Meschullam bedeutet: Als Ersatz gegeben.

und blind wie der Diener des Herrn?

20Viel zu sehen - du aber hast nie darauf geachtet.

Die Ohren offen - aber nie hat er zugehört.

42,20
6,9
42,20
53,1

21Um seiner Gerechtigkeit willen hat es dem Herrn gefallen,

der Weisung Grösse und Herrlichkeit zu verleihen42,21 Möglicherweise bedeutet der Text: «Um seiner Gerechtigkeit willen hat er (der Diener?) dem Herrn gefallen, er macht die Weisung gross und herrlich.».

22Doch es ist ein ausgeraubtes und ausgeplündertes Volk,

gefangen in Höhlen sind sie alle

und in Kerkern versteckt,

zur Beute geworden, und da ist keiner, der rettet,

Plünderung - und da ist keiner, der sagt: Gib zurück!

42,22
24,3
42,22
5,29

23Wer von euch wird darauf horchen,

wird acht geben,

damit er hört für die Zeit, die kommt?

24Wer hat Jakob der Plünderung preisgegeben

und Israel denen, die Beute machen?

War es nicht der Herr, gegen den wir gesündigt haben

und auf dessen Wegen sie nicht gehen wollten

und auf dessen Weisung sie nicht gehört haben?

25Da hat er Zorn ausgegossen über ihn42,25 Mit ‹ihm› ist Jakob/Israel gemeint, der von Gott gestraft wird., seine Wut,

und die Gewalt des Kriegs,

und diese hat ihn von allen Seiten versengt,

er aber hat nicht erkannt,

und sie hat ihn in Brand gesetzt,

er aber nimmt es sich nicht zu Herzen.

42,25
Jer 12,11

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