Zürcher Bibel (ZB)
21

Schutz der Sklaven

211Und dies sind die Rechtssatzungen, die du ihnen vorlegen sollst:

21,1
Dtn 4,14
2Wenn du einen hebräischen Sklaven kaufst, soll er sechs Jahre dienen, im siebten aber soll er ohne Entgelt freigelassen werden.
21,2
Lev 25,39
Dtn 15,12
Jer 34,14
Joh 8,35
3Kommt er allein, soll er auch wieder allein entlassen werden. Ist er verheiratet, so soll seine Frau mit ihm gehen. 4Gibt sein Herr ihm eine Frau und gebärt sie ihm Söhne oder Töchter, so gehören die Frau und deren Kinder ihrem Herrn, und er wird allein entlassen. 5Sagt aber der Sklave: Ich liebe meinen Herrn, meine Frau und meine Kinder, ich will nicht freigelassen werden, 6so führe ihn sein Herr vor Gott und führe ihn an die Tür oder an den Türpfosten, und dort durchbohre ihm sein Herr das Ohr mit einem Pfriem, und er soll ihm für immer als Sklave dienen.

7Wenn jemand seine Tochter als Sklavin verkauft, darf sie nicht freigelassen werden, wie die Sklaven entlassen werden.

21,7
Neh 5,5
8Missfällt sie ihrem Herrn, der sie für sich bestimmt hatte, so soll er zulassen, dass sie losgekauft wird. Er ist nicht berechtigt, sie an ein fremdes Volk zu verkaufen, denn er hat treulos an ihr gehandelt.
21,8
Dtn 21,14
9Bestimmt er sie für seinen Sohn, soll er sie nach dem Töchterrecht behandeln. 10Nimmt er sich noch eine andere Frau, darf er ihr an Nahrung, Kleidung und ehelichem Verkehr nichts entziehen.
21,10
1Kor 7,3
11Gewährt er ihr diese drei Dinge nicht, wird sie ohne weiteres frei, ohne Lösegeld.

Totschlag und Menschenraub

12Wer einen Menschen schlägt, so dass er stirbt, muss getötet werden.

21,12
20,13
13Hat er ihm aber nicht nachgestellt, sondern hat Gott es seiner Hand zustossen lassen, so will ich dir eine Stätte bestimmen, wohin er fliehen kann.
21,13
Num 35,6-15
Dtn 19,1-10
Jos 20,1-9
14Wenn aber jemand gegenüber einem andern vorsätzlich handelt und ihn heimtückisch umbringt, sollst du ihn von meinem Altar wegholen, damit er stirbt.
21,14
Dtn 19,11-13
1Kön 2,29-31
2Kön 11,15

15Wer seinen Vater oder seine Mutter schlägt, muss getötet werden.

21,15
Spr 19,26

16Wer einen Menschen raubt, ob er ihn verkauft hat oder ob er sich noch in seiner Hand befindet, muss getötet werden.

21,16
Gen 37,28
Dtn 24,7

17Wer seinen Vater oder seine Mutter schmäht, muss getötet werden.

21,17
20,12
Lev 19,3
Dtn 21,18-21
Spr 20,20

Körperverletzung

18Wenn Männer in Streit geraten und einer den andern mit einem Stein oder mit der Faust schlägt, so dass er zwar nicht stirbt, aber im Bett liegen muss, 19später aber wieder aufstehen und draussen am Stock gehen kann, so bleibt straffrei, der geschlagen hat. Er muss ihn nur entschädigen für das Versäumte und für die Heilung aufkommen.

20Wenn jemand seinen Sklaven oder seine Sklavin mit dem Stock schlägt, so dass er unter seiner Hand stirbt, muss es gerächt werden. 21Bleibt er noch einen oder zwei Tage am Leben, so verfällt er nicht der Rache, denn es geht um sein eigenes Geld.

22Wenn Männer miteinander raufen und dabei eine schwangere Frau stossen, so dass sie vorzeitig gebärt, sonst aber kein Schaden entsteht, wird der Schuldige mit einer Geldbusse bestraft, so wie der Ehemann der Frau sie ihm auferlegt, und er soll sie vor Richtern bezahlen. 23Entsteht aber weiterer Schaden, sollst du Leben für Leben geben,

21,23-25
Lev 24,20
Dtn 19,21
Mt 5,38
24Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuss für Fuss, 25Brandmal für Brandmal, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme.

26Wenn jemand seinem Sklaven oder seiner Sklavin ins Auge schlägt und es zerstört, soll er ihn für sein Auge freilassen. 27Schlägt er seinem Sklaven - oder seiner Sklavin - einen Zahn aus, so soll er ihn für seinen Zahn freilassen.

28Wenn ein Rind einen Mann oder eine Frau stösst, so dass er stirbt, wird das Rind gesteinigt, und sein Fleisch darf nicht gegessen werden. Der Besitzer des Rindes aber bleibt straffrei.

21,28
Gen 9,5
21,28
22,30
Lev 7,24
29Ist aber ein Rind schon längere Zeit stössig und wird sein Besitzer gewarnt, bewacht es aber trotzdem nicht, und es tötet einen Mann oder eine Frau, wird das Rind gesteinigt, und auch sein Besitzer wird getötet. 30Wird ihm ein Sühnegeld auferlegt, so soll er als Lösegeld für sein Leben so viel geben, wie ihm auferlegt wird. 31Stösst es einen Sohn oder eine Tochter, so wird mit ihm nach demselben Recht verfahren. 32Stösst das Rind einen Sklaven - oder eine Sklavin -, so soll er dessen Herrn dreissig Schekel geben, das Rind aber wird gesteinigt.

Ersatzleistung

33Wenn jemand eine Zisterne offen lässt oder wenn jemand eine Zisterne gräbt und sie nicht zudeckt, und es fällt ein Rind oder ein Esel hinein, 34muss der Besitzer der Zisterne Ersatz leisten. Er muss dem Besitzer des Tieres Geld erstatten, das tote Tier aber gehört ihm.

35Wenn jemandes Rind das Rind eines anderen stösst, so dass es stirbt, soll man das lebende Rind verkaufen und den Erlös teilen, und auch das tote soll man teilen. 36War jedoch bekannt, dass es sich um ein Rind handelt, das schon längere Zeit stössig ist, und hat sein Besitzer es nicht bewacht, so muss er vollen Ersatz leisten: ein Rind für das Rind, das tote aber gehört ihm.

21,36
Lev 24,18

37Wenn jemand ein Rind oder ein Schaf stiehlt und es schlachtet oder verkauft, soll er fünf Rinder für das Rind und vier Schafe für das Schaf als Ersatz geben.

21,37
22,3
Spr 6,31
21,37
2Sam 12,6
Lk 19,8

22

221Wird der Dieb beim Einbruch ertappt und geschlagen, so dass er stirbt, liegt keine Blutschuld vor.

22,1
Jer 2,34
2Ist darüber bereits die Sonne aufgegangen, so ist es Blutschuld. - Der Dieb muss vollen Ersatz leisten. Besitzt er nichts, so wird er für den Wert des von ihm Gestohlenen verkauft. 3Findet sich das Gestohlene, sei es Rind, Esel oder Schaf, noch lebend in seiner Hand, muss er doppelten Ersatz leisten.
22,3
21,37
22,3
Jes 40,2

4Wenn jemand ein Feld oder einen Weinberg abweiden und sein Vieh frei laufen lässt, so dass es das Feld eines anderen abweidet, muss er den besten Ertrag seines Feldes und den besten Ertrag seines Weinbergs als Ersatz geben.

5Wenn Feuer ausbricht und Dorngestrüpp erfasst und dabei ein Garbenhaufen oder das Getreide, das noch steht, oder das Feld verzehrt wird, dann muss der, der den Brand verursacht hat, vollen Ersatz leisten.

6Wenn jemand einem anderen Geld oder Gegenstände in Verwahrung gibt und es aus dem Haus dieses Mannes gestohlen wird, muss der Dieb, wenn er gefunden wird, doppelten Ersatz leisten. 7Wird der Dieb nicht gefunden, soll der Besitzer des Hauses vor Gott treten, um zu bezeugen, dass er sich nicht selbst am Eigentum des anderen vergriffen hat. 8Bei jedem Fall von Veruntreuung, es handle sich um ein Rind, einen Esel, ein Schaf, einen Mantel oder sonst etwas, das abhanden gekommen ist - wenn einer sagt: Das ist es!, soll die Sache der beiden vor Gott kommen. Der, den Gott schuldig spricht, soll dem andern doppelten Ersatz leisten.

9Wenn jemand einem anderen einen Esel, ein Rind, ein Schaf oder sonst ein Tier in Obhut gibt, und es stirbt oder bricht sich ein Glied oder wird weggetrieben, ohne dass es jemand sieht, 10soll ein Schwur beim Herrn zwischen den beiden entscheiden, ob der eine sich nicht am Eigentum des anderen vergriffen hat. Und der Besitzer muss es hinnehmen, und der andere braucht keinen Ersatz zu leisten. 11Wird es ihm aber gestohlen, so muss er dem Besitzer Ersatz leisten. 12Wird es von einem Raubtier gerissen, so soll er es als Beweis beibringen. Das Gerissene braucht er nicht zu ersetzen.

22,12
Gen 31,39

13Wenn jemand von einem anderen ein Tier entleiht und es bricht sich ein Glied oder stirbt, ohne dass sein Besitzer dabei ist, so muss er vollen Ersatz leisten. 14Ist der Besitzer dabei, so braucht er keinen Ersatz zu leisten. Ist er Tagelöhner, so geht es auf seinen Lohn22,14 Möglich ist auch die Übersetzung: «... Ist es gemietet, so geht es auf den Mietpreis.».

Verführung einer Jungfrau

15Wenn jemand eine Jungfrau, die nicht verlobt ist, verführt und mit ihr schläft, soll er das Brautgeld für sie entrichten und sie zur Frau nehmen.

22,15
Gen 34,12
Dtn 22,28-29
16Weigert sich ihr Vater, sie ihm zu geben, soll er Geld bezahlen in der Höhe des Brautgeldes für Jungfrauen.

Verbrechen mit Todesstrafe

17Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen.

22,17
Lev 20,627
Dtn 18,10-11
1Sam 28,3

18Jeder, der mit einem Tier schläft, muss getötet werden.

22,18
Lev 18,23
Dtn 27,21

19Wer den Göttern opfert, und nicht dem Herrn allein, wird der Vernichtung geweiht.

22,19
20,3

Schutz der Schwachen

20Einen Fremden sollst du nicht bedrängen und nicht quälen, seid ihr doch selbst Fremde gewesen im Land Ägypten.

22,20
23,9
Lev 19,33-34
Dtn 10,18-19
24,17-18
21Eine Witwe oder eine Waise sollt ihr nicht erniedrigen.
22,21
Dtn 24,17
Sach 7,10
22Wenn du sie erniedrigst und sie zu mir schreien, werde ich ihr Schreien hören,
22,22
22,26
Dtn 15,9
Hiob 34,28
Ps 34,7
23und mein Zorn wird entbrennen, und ich werde euch töten mit dem Schwert, so dass eure Frauen Witwen und eure Söhne Waisen werden.

24Leihst du Geld dem Armen aus meinem Volk, der bei dir ist, so sei nicht wie ein Wucherer zu ihm. Ihr sollt ihm keinen Zins auferlegen.

22,24
Lev 25,36-37
Dtn 23,21
Spr 28,8
Ez 22,12
25Nimmst du den Mantel deines Nächsten zum Pfand, sollst du ihm diesen vor Sonnenuntergang zurückgeben.
22,25
Dtn 24,13
Hiob 22,6Ez 18,7
33,15
26Denn er ist seine einzige Decke, die Hülle für seine nackte Haut. Worin sonst soll er sich schlafen legen? Wenn er zu mir schreit, werde ich es hören; denn ich bin gnädig.
22,26
22,22

Pflichten gegenüber Gott

27Gott sollst du nicht schmähen, und einen Fürsten in deinem Volk sollst du nicht verfluchen.

22,27
Lev 24,16
22,27
2Sam 16,5
1Kön 21,10
Koh 10,20
Apg 23,5
28Die Fülle deiner Tenne und den Überfluss deiner Kelter22,28 Wörtlich: «Deine Fülle und deinen Überfluss sollst du nicht ...» sollst du nicht für dich behalten. Den Erstgeborenen deiner Söhne sollst du mir geben.
22,28-29
13,2
22,28
Spr 3,9-10
29Ebenso sollst du es mit deinem Rind und deinen Schafen halten. Sieben Tage mag es bei seiner Mutter bleiben, am achten Tag sollst du es mir geben.
22,29
Lev 22,27
30Heilige Männer sollt ihr mir sein. Fleisch von einem Tier, das auf dem Feld gerissen wurde, dürft ihr nicht essen; den Hunden sollt ihr es vorwerfen.
22,30
21,28

23

Gerechtes Verhalten

231Du sollst kein nichtiges Gerücht verbreiten. Biete deine Hand nicht einem, der Unrecht tut, indem du als Zeuge Gewalt deckst.

23,1
20,16

2Du sollst nicht den Vielen folgen und Böses tun, und bei einer Aussage in einem Rechtsstreit sollst du dich nicht nach den Vielen richten und das Recht beugen.

23,2
1Sam 15,24
3Auch einen Geringen sollst du in seinem Rechtsstreit nicht begünstigen.
23,3
Lev 19,15

4Wenn du dem verirrten Rind oder Esel deines Feindes begegnest, sollst du das Tier sogleich zu ihm zurückführen.

23,4
Dtn 22,1-4
23,4
Lk 6,27

5Wenn du siehst, dass der Esel deines Gegners unter seiner Last zusammengebrochen ist, dann lass ihn nicht allein ...23,5 Das Versende im Massoretischen Text ist unverständlich.

23,5
Spr 12,10

6Du sollst das Recht deines Armen in seinem Rechtsstreit nicht beugen.

23,6
Dtn 27,19
7Von betrügerischer Sache halte dich fern. Und wer unschuldig und im Recht ist, den töte nicht, denn einen Schuldigen spreche ich nicht frei.
23,7
Spr 11,21
8Bestechungsgeld sollst du nicht annehmen, denn das Bestechungsgeld macht Sehende blind und verdreht die Sache derer, die im Recht sind.
23,8
Dtn 16,19
9Einen Fremden sollst du nicht quälen. Denn ihr wisst, wie dem Fremden zumute ist, seid ihr doch selbst Fremde gewesen im Land Ägypten.
23,9
22,20

Sabbatjahr und Sabbat

10Sechs Jahre sollst du dein Land besäen und seinen Ertrag einsammeln. 11Im siebten aber sollst du es brachliegen lassen und nicht bestellen, und die Armen deines Volks sollen davon essen. Und was sie übrig lassen, sollen die Tiere des Feldes fressen. So sollst du auch mit deinem Weinberg und mit deinen Ölbäumen verfahren.

23,11
Neh 10,32
23,11
Lev 25,3-7
12Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun, am siebten Tag aber sollst du ruhen, damit dein Rind und dein Esel ausruhen und der Sohn deiner Magd und der Fremde aufatmen können.
23,12
20,10
13Und ihr sollt achtsam sein bei allem, was ich euch gesagt habe. Den Namen anderer Götter sollt ihr nicht nennen, er soll nicht gehört werden aus deinem Mund.
23,13
Dtn 6,3
Jos 22,5
23,7
1Chr 28,8

Jahresfeste

14Dreimal im Jahr sollst du mir ein Fest feiern:

23,14
1Kön 9,25
15Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten; sieben Tage sollst du ungesäuerte Brote essen, wie ich es dir geboten habe, zur festgesetzten Zeit im Ährenmonat, denn in diesem bist du aus Ägypten ausgezogen. Und nicht mit leeren Händen soll man vor meinem Angesicht erscheinen.
23,15
12,15
23,15
13,4
34,18
16Sodann das Fest der Ernte, der Erstlingsfrüchte deiner Arbeit, dessen, was du aussäst auf dem Feld. Und das Fest der Lese am Ausgang des Jahres, wenn du den Ertrag deiner Arbeit einsammelst vom Feld.
23,16
34,22
Num 28,26
17Dreimal im Jahr sollen all deine Männer vor Gott dem Herrn erscheinen. 18Du sollst das Blut meines Schlachtopfers nicht zusammen mit Gesäuertem opfern, und das Fett meines Festopfers soll nicht über Nacht liegenbleiben bis zum Morgen.
23,18
16,19
23,18
34,25
19Das Beste von den Erstlingsfrüchten deines Ackers sollst du in das Haus des Herrn, deines Gottes, bringen. Ein Böcklein sollst du nicht in der Milch seiner Mutter kochen.
23,19
34,26
Dtn 14,21

Mahnung und Verheissung

20Sieh, ich sende einen Boten vor dir her, dich auf dem Weg zu behüten und dich an die Stätte zu bringen, die ich bereitet habe.

23,20
23,23
14,19
32,34
33,2
Gen 24,7
21Sei achtsam vor ihm, und höre auf seine Stimme, verbittere ihn nicht. Er wird eure Missetat nicht vergeben, denn mein Name ist in ihm.
23,21
Jos 24,19
22Wenn du aber auf seine Stimme hörst und alles tust, was ich sage, werde ich der Feind deiner Feinde sein und der Bedränger deiner Bedränger.
23,22
Gen 12,3
23Denn mein Bote wird vor dir hergehen und dich zu den Amoritern und den Hetitern und den Perissitern und den Kanaanitern und den Chiwwitern und den Jebusitern bringen, und ich werde sie austilgen.
23,23
23,20
23,23
Jos 24,8
24Du sollst dich nicht niederwerfen vor ihren Göttern und ihnen nicht dienen, und du sollst es nicht machen, wie jene es machen, sondern du sollst sie niederreissen und ihre Malsteine zerschlagen.
23,24
20,5
Dtn 5,9
Jos 23,7
Dan 3,18
23,24
34,13
Dtn 7,5
25Dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr dienen, so wird er dein Brot und dein Wasser segnen, und hinwegnehmen werde ich alle Krankheit aus deiner Mitte.
23,25
15,26
Num 12,13
Ps 103,3
Hos 11,3
26In deinem Land wird es weder Fehlgeburt noch Unfruchtbarkeit geben. Die volle Zahl deiner Tage werde ich dir gewähren.
23,26
Dtn 7,14

27Meinen Schrecken werde ich vor dir her senden und jedes Volk, zu dem du kommst, in Verwirrung bringen, und ich werde dir den Nacken aller deiner Feinde preisgeben.

23,27
Gen 35,5
28Und ich werde die Hornissen23,28 Die Bedeutung des mit ‹Hornissen› wiedergegebenen hebräischen Worts ist umstritten; andere übersetzen: «Ich werde die Angst vor dir her senden, und sie wird ... vertreiben.» vor dir her senden, und sie werden die Chiwwiter, die Kanaaniter und die Hetiter vor dir vertreiben.
23,28
Dtn 7,20
Jos 24,12
29Ich will sie aber nicht in einem Jahr vor dir vertreiben, damit das Land nicht zur Öde wird und die Tiere des Feldes nicht zu deinem Schaden überhandnehmen.
23,29-30
Dtn 7,22
30Nach und nach will ich sie vor dir vertreiben, bis du so fruchtbar geworden bist, dass du das Land in Besitz nehmen kannst. 31Und ich lege deine Grenze fest vom Schilfmeer bis zum Meer der Philister und von der Wüste bis zum Strom. Denn die Bewohner des Landes werde ich in eure Hand geben, und du wirst sie vor dir vertreiben.
23,31
Ps 72,8
32Du sollst mit ihnen und ihren Göttern keinen Bund schliessen.
23,32
34,12
33Sie sollen nicht in deinem Land wohnen bleiben, damit sie dich nicht zur Sünde gegen mich verführen. Denn wenn du ihren Göttern dienst, wird dir das zum Fallstrick werden.

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