Zürcher Bibel (ZB)
13

Der Weg der Liebe

131Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz, eine lärmende Zimbel.

13,1
14,2
2Und wenn ich die Gabe prophetischer Rede habe und alle Geheimnisse kenne und alle Erkenntnis besitze und wenn ich allen Glauben habe, Berge zu versetzen, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts. 3Und wenn ich all meine Habe verschenke und meinen Leib dahingebe, dass ich verbrannt werde,13,3 Andere Textüberlieferung: «... und meinen Leib dahingebe, um mich zu rühmen, ...» aber keine Liebe habe, so nützt es mir nichts.

4Die Liebe hat den langen Atem, gütig ist die Liebe, sie eifert nicht.

Die Liebe prahlt nicht,

sie bläht sich nicht auf,

13,4
8,1

5sie ist nicht taktlos,

sie sucht nicht das ihre,

sie lässt sich nicht zum Zorn reizen,

sie rechnet das Böse nicht an,

13,5
10,24

6sie freut sich nicht über das Unrecht, sie freut sich mit an der Wahrheit.

7Sie trägt alles,13,7 Andere Übersetzungsmöglichkeiten: «Sie erträgt alles, ...» oder: «Sie deckt alles, ...»

sie glaubt alles,

sie hofft alles,

sie erduldet alles.

13,7
9,12

8Die Liebe kommt niemals zu Fall: Prophetische Gaben - sie werden zunichte werden; Zungenreden - sie werden aufhören; Erkenntnis - sie wird zunichte werden.

13,8
12,10
13,8
14,2!-22.
13,8
12,8
9Denn Stückwerk ist unser Erkennen und Stückwerk unser prophetisches Reden. 10Wenn aber das Vollkommene kommt, dann wird zunichte werden, was Stückwerk ist. 11Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, überlegte wie ein Kind. Als ich aber erwachsen war, hatte ich das Wesen des Kindes abgelegt.
13,11
3,1
12Denn jetzt sehen wir alles in einem Spiegel, in rätselhafter Gestalt, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk, dann aber werde ich ganz erkennen, wie ich auch ganz erkannt worden bin.
13,12
Dtn 34,10
13,12
8,3

13Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Die grösste unter ihnen aber ist die Liebe.

13,13
1Thess 1,3
Kol 1,4-5

14

Zungenrede und prophetisches Reden

141Bleibt auf dem Weg der Liebe! Strebt nach den Geistesgaben, vor allem aber danach, prophetisch zu reden.

14,1
12,1
14,1
14,39
2Wer in Zungen redet, spricht nicht zu Menschen, sondern zu Gott. Denn niemand versteht ihn: Er redet im Geist von Geheimnissen.
14,2
14,2639
12,102830
13,18
3Wer dagegen prophetisch redet, spricht zu Menschen: Er erbaut, ermutigt, tröstet. 4Wer in Zungen redet, baut sich selbst auf; wer aber prophetisch redet, baut die Gemeinde auf.
14,4
14,12
5Ich möchte, dass ihr alle in Zungen redet, vor allem aber möchte ich, dass ihr prophetisch redet. Wer prophetisch redet, ist grösser, als wer in Zungen redet, es sei denn, er übersetze es, damit der Gemeinde Erbauung zuteil werde.

6Komme ich jetzt zu euch, liebe Brüder und Schwestern, und rede in Zungen, was nützt es euch, wenn ich nicht mit einer Offenbarung, einer Erkenntnis, einer Prophetie oder einer Lehre komme und zu euch rede?

14,6
4,19
14,6
14,2
7Wenn die leblosen Instrumente, Flöte oder Leier, zwar Töne von sich geben,14,7 Andere Übersetzungsmöglichkeit: «Wie die leblosen Instrumente, sei es Flöte oder Leier: Wenn sie zwar Töne von sich geben, ...» Töne aber, die sich nicht unterscheiden lassen, wie soll dann erkannt werden, was auf der Flöte oder auf der Leier gespielt wird? 8Und wenn die Posaune ein undeutliches Signal gibt, wer wird sich dann zum Kampf bereitmachen? 9So ist es auch mit euch: Wenn ihr mit eurer Zunge kein deutliches Wort hervorbringt, wie soll man da verstehen, wovon die Rede ist? Ihr werdet in den Wind reden. 10Es gibt wer weiss wie viele Arten von Sprachen in der Welt, nichts ist ohne Sprache. 11Wenn ich aber die Bedeutung eines Lautes nicht erkenne, werde ich für den, der spricht, ein Fremder sein, und der, der spricht, ein Fremder für mich. 12So auch ihr: Wenn ihr schon um die Geistkräfte wetteifert, dann trachtet nach dem, was der Erbauung der Gemeinde dient, damit ihr alles im Überfluss habt.
14,12
14,1-526
Röm 14,192Kor 12,19
13,10

13Darum bete, wer in Zungen redet, dass er es auch übersetzen kann.

14,13
14,2
14Denn wenn ich in Zungen bete, so betet zwar mein Geist, mein Verstand aber bleibt ohne Frucht. 15Was folgt daraus? Ich will im Geist beten, ich will aber auch mit dem Verstand beten; ich will im Geist lobsingen, ich will aber auch mit dem Verstand lobsingen. 16Denn wenn du den Lobpreis sprichst im Geist, wie soll dann, wer als Fremder dazustösst, auf dein Dankgebet hin das Amen sprechen? Er versteht ja nicht, was du sagst. 17Du magst zwar ein schönes Dankgebet sprechen, doch der andere wird nicht aufgebaut. 18Ich danke Gott, dass ich mehr als ihr alle in Zungen rede; 19aber in der Gemeinde will ich, um auch andere zu unterweisen, lieber fünf Worte mit meinem Verstand sagen als tausend Worte in Zungen.

20Liebe Brüder und Schwestern, seid nicht Kinder, wo es um Einsicht geht. Seid unbedarft, wo es um Bosheit geht, in der Einsicht aber seid vollkommen! 21Im Gesetz steht geschrieben:

Durch Leute fremder Zunge und mit den Lippen Fremder will ich zu diesem Volk reden,

aber auch so werden sie nicht auf mich hören, spricht der Herr.

14,21
Jes 28,11-12

22Das Zungenreden ist also nicht ein Zeichen für die Glaubenden, sondern für die Ungläubigen, die Prophetie dagegen ist nicht ein Zeichen für die Ungläubigen, sondern für die Glaubenden. 23Wenn nun die ganze Gemeinde zusammenkommt und alle in Zungen reden, es kommen aber Aussenstehende oder Ungläubige herein, werden sie dann nicht sagen: Ihr seid von Sinnen? 24Wenn aber alle prophetisch reden und es kommt ein Ungläubiger oder Aussenstehender herein, dann wird er von allen ins Verhör genommen, von allen geprüft; 25das Verborgene seines Herzens wird offenbar, und so fällt er auf sein Angesicht, wird zu Gott beten und bekennen: In der Tat, Gott ist in eurer Mitte.

14,25
Jes 45,14

Der Gottesdienst der Gemeinde

26Was heisst das nun, liebe Brüder und Schwestern? Wenn ihr zusammenkommt, hat jeder einen Psalm, eine Lehre, eine Offenbarung, eine Zungenrede, eine Auslegung. Alles geschehe zur Erbauung!

14,26
11,18
14,26
12,7-10
14,26
14,2
14,26
14,12
27In Zungen reden sollen jeweils höchstens zwei oder drei, und zwar der Reihe nach. Und einer soll übersetzen. 28Wenn aber niemand da ist, der übersetzen kann,14,28 Andere Übersetzungsmöglichkeit: «Wenn sie aber nicht übersetzen können, ...» sollen sie in der Gemeindeversammlung schweigen und nur für sich und für Gott reden. 29Von den Propheten aber mögen zwei oder drei reden, die anderen sollen es prüfen.
14,29
12,28
30Wenn aber ein anderer, der dasitzt, eine Offenbarung empfängt, soll der Erste schweigen. 31Ihr könnt doch alle, einer nach dem andern, prophetisch reden, damit alle etwas lernen und alle Zuspruch erfahren. 32Der Geist der Propheten unterstellt sich den Propheten, 33denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.

Wie in allen Gemeinden der Heiligen gilt:14,33 Der ursprüngliche Text bricht wahrscheinlich nach V.33 ab; V.34-35 sind aufgrund sprachlicher und inhaltlicher Merkmale als spätere Ergänzung nicht paulinischer Herkunft zu betrachten.

14,33
Röm 15,33
14,33
4,17
34In den Gemeindeversammlungen sollen die Frauen schweigen. Denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sie sollen sich vielmehr unterordnen, wie auch das Gesetz es sagt.
14,34-35
1Tim 2,11-12
14,34
Gen 3,16
35Wenn sie aber etwas lernen wollen, sollen sie zu Hause ihre Männer fragen. Denn für eine Frau ist es eine Schande, in der Gemeindeversammlung zu reden. 36Ist das Wort Gottes denn von euch ausgegangen, ist es denn zu euch allein gekommen?

37Wer meint, ein Prophet oder ein Geistbegabter zu sein, der erkenne, dass es des Herrn Gebot ist, was ich euch schreibe.

14,37
7,10
38Wer nicht erkennt, wird nicht erkannt. 39Darum, meine Brüder und Schwestern: Um prophetisches Reden sollt ihr wetteifern, das Reden in Zungen aber behindert nicht!
14,39
14,1
14,39
14,2
40Alles aber geschehe würdig und geordnet.

15

Das grundlegende Bekenntnis

151Ich tue euch, liebe Brüder und Schwestern, das Evangelium kund, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht,

15,1
Gal 1,11
2durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr es genau so festhaltet, wie ich es euch verkündigt habe - wenn nicht, wärt ihr umsonst zum Glauben gekommen.15,2 Andere Übersetzungsmöglichkeit: «... gerettet werdet - wie ich es euch verkündet habe: wenn ihr es festhaltet, es sei denn, ihr wärt umsonst ...»

3Denn ich habe euch vor allen Dingen weitergegeben, was auch ich empfangen habe:

dass Christus gestorben ist für unsere Sünden gemäss den Schriften,

15,3
11,23

4dass er begraben wurde,

dass er am dritten Tage auferweckt worden ist gemäss den Schriften

15,4
15,1417

5und dass er Kefas erschien und dann den Zwölfen.

15,5
Lk 24,3436

6Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten noch leben, einige aber entschlafen sind. 7Danach erschien er dem Jakobus, dann allen Aposteln.

15,7
Gal 1,19
8Zuallerletzt aber ist er auch mir erschienen, mir, der Missgeburt.
15,8
Gal 1,13-24
Apg 9,3-5

9Ich bin nämlich der geringste unter den Aposteln, der es nicht wert ist, Apostel genannt zu werden, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe.

15,9
Gal 1,13
10Durch Gottes Gnade aber bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht ohne Wirkung geblieben; nein, mehr als sie alle habe ich gearbeitet, doch nicht ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist.
15,10
Gal 1,15

11Ob nun ich oder jene: So verkündigen wir, und so seid ihr zum Glauben gekommen.

Die Bestreitung der Auferstehung

12Wenn aber verkündigt wird, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist, wie können dann einige unter euch sagen, es gebe keine Auferstehung der Toten?15,12 Die (christlichen) Gegenspieler des Paulus in Korinth dürften eine Position vertreten haben, die derjenigen nahesteht, die in 2Tim 2,18 zitiert wird: «die Auferstehung sei schon geschehen», nämlich die geistliche Auferstehung des wahren Selbst.

15,12
15,20

13Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, dann ist auch Christus nicht auferweckt worden.

15,13
15,2142
Röm 1,4
Mt 22,31-32
Apg 17,32
14Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsere Verkündigung leer, leer auch euer Glaube.
15,14
15,4
15Wir stehen dann auch als falsche Zeugen Gottes da, weil wir gegen Gott ausgesagt haben, er habe Christus auferweckt, den er gar nicht auferweckt hat, wenn doch Tote nicht auferweckt werden.
15,15
6,14

16Wenn Tote nämlich nicht auferweckt werden, dann ist auch Christus nicht auferweckt worden. 17Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist euer Glaube nichtig, dann seid ihr noch in euren Sünden,

15,17
15,4
18also sind auch die in Christus Entschlafenen verloren.
15,18
1Thess 4,14-15
19Wenn wir allein für dieses Leben unsere Hoffnung auf Christus gesetzt haben, dann sind wir erbärmlicher dran als alle anderen Menschen.

Christus, der Erstling der Auferstandenen

20Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, als Erstling derer, die entschlafen sind.

15,20
15,4
15,20
1Thess 4,13
21Da nämlich durch einen Menschen der Tod kam, kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten.
15,21
Gen 3,17-19
15,21
15,45
Röm 5,12-1418
15,21
15,13
22Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus auch alle zum Leben erweckt werden.
15,22
15,45

23Jeder aber an dem ihm gebührenden Platz: als Erstling Christus, dann die, die zu Christus gehören, wenn er kommt.

15,23
1Thess 4,15-16
24Dann ist das Ende da, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergibt, wenn er alle Herrschaft, alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat.
15,24
Mk 1,15
15,24
Eph 1,21
25Denn er soll herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füsse gelegt hat.
15,25
Ps 110,1
Mt 22,44
26Als letzter Feind wird der Tod vernichtet.
15,26
Jes 25,8
27Denn alles hat er ihm unterworfen, unter die Füsse gelegt. Wenn es aber heisst: Alles ist ihm unterworfen, so ist klar: mit Ausnahme dessen, der ihm alles unterworfen hat.
15,27
Ps 8,7
Eph 1,22
Hebr 2,8
28Wenn ihm dann alles unterworfen ist, wird auch er, der Sohn, sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.
15,28
Eph 1,22-23

Im Vorschein der Auferstehung

29Wenn es nicht so wäre, was würden dann die bewirken, die sich stellvertretend für Tote taufen lassen? Wenn Tote ja doch nicht auferweckt werden, was lassen sie sich dann für sie taufen? 30Und wir, warum begeben wir uns stündlich in Gefahr? 31Tag für Tag sterbe ich, so wahr ihr, liebe Brüder und Schwestern, in Christus Jesus, unserem Herrn, mein Ruhm seid!

15,31
Röm 15,17
32Wenn ich bloss als sterblicher Mensch in Ephesus mit wilden Tieren gekämpft hätte, was hätte ich davon? Wenn Tote nicht auferweckt werden, dann lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot.
15,32
Jes 22,13
33Täuscht euch nicht: Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten. 34Werdet doch nüchtern, wie es sich gebührt, und sündigt nicht! Denn manche verkennen Gott; euch zur Beschämung sage ich dies.

Die Auferweckung des Leibes

35Aber - so wird einer fragen: Wie werden denn die Toten auferweckt? In was für einem Leib werden sie kommen? 36Du Tor! Was du säst, wird nicht zum Leben erweckt, wenn es nicht stirbt.

15,36-38
Joh 12,24
37Und was säst du? Nicht den zukünftigen Leib säst du, sondern ein nacktes Korn, ein Weizenkorn etwa oder ein anderes Korn. 38Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er es gewollt hat, jedem Samen seinen besonderen Leib.
15,38
Gen 1,11-12

39Nicht alles Fleisch ist dasselbe Fleisch; anders ist das Fleisch der Menschen als das des Viehs, anders das Fleisch der Vögel als das der Fische. 40Es gibt himmlische Körper, und es gibt irdische Körper. Doch anders ist der Glanz der himmlischen als der der irdischen. 41Anders ist der Glanz der Sonne als der Glanz des Mondes, und wieder anders der Glanz der Sterne; denn ein Himmelskörper unterscheidet sich vom anderen durch seinen Glanz. 42So verhält es sich auch mit der Auferstehung der Toten: Gesät wird in Vergänglichkeit, auferweckt wird in Unvergänglichkeit.

15,42
15,13
43Gesät wird in Niedrigkeit, auferweckt wird in Herrlichkeit. Gesät wird in Schwachheit, auferweckt wird in Kraft. 44Gesät wird ein natürlicher Leib, auferweckt wird ein geistlicher Leib.

Wenn es einen natürlichen Leib gibt, dann gibt es auch einen geistlichen. 45So steht es geschrieben: Der erste Mensch, Adam, wurde ein lebendiges Wesen, der letzte Adam wurde Leben spendender Geist.

15,45
Gen 2,7
46Doch das Geistliche ist nicht zuerst da, sondern das Natürliche, dann erst das Geistliche. 47Der erste Mensch ist aus Erde, ein irdischer, der zweite Mensch ist vom Himmel. 48Wie der Irdische, so sind auch die Irdischen, und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen. 49Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.
15,49
Gen 5,3
15,49
2Kor 3,18
Röm 8,29

Verwandlung und Vollendung

50Das sage ich, liebe Brüder und Schwestern: Fleisch und Blut können das Reich Gottes nicht erben, noch erbt das Vergängliche die Unvergänglichkeit.

15,50
6,9
51Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Nicht alle werden wir entschlafen, alle aber werden wir verwandelt werden,
15,51-52
1Thess 4,15-17
52im Nu, in einem Augenblick, beim Ton der letzten Posaune; denn die Posaune wird ertönen, und die Toten werden auferweckt werden, unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53Denn was jetzt vergänglich ist, muss mit Unvergänglichkeit bekleidet werden, und was jetzt sterblich ist, muss mit Unsterblichkeit bekleidet werden. 54Wenn aber mit Unvergänglichkeit bekleidet wird, was jetzt vergänglich ist, und mit Unsterblichkeit, was jetzt sterblich ist, dann wird geschehen, was geschrieben steht:

Verschlungen ist der Tod in den Sieg.

15,54
Jes 25,8

55Tod, wo ist dein Sieg?

Tod, wo ist dein Stachel?

15,55
Hos 13,14

56Der Stachel des Todes ist die Sünde, die Kraft der Sünde ist das Gesetz. 57Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!

58Darum, meine geliebten Brüder und Schwestern, seid standhaft, lasst euch nicht erschüttern, tut jederzeit das Werk des Herrn in reichem Masse! Ihr wisst ja: Im Herrn ist eure Arbeit nicht umsonst.

15,58
16,10

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