Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Absender und Empfänger des Briefes. Segenswunsch

11Petrus, Apostel Jesu Christi, an die ´von Gott` Erwählten, die – als Fremde ´in dieser Welt` – über ´die Provinzen` Pontus, Galatien, Kappadozien, Asien und Bithynien verstreut sind. 2Eure Erwählung entspricht dem Plan, den Gott, der Vater, schon vor aller Zeit gefasst hat – dem Plan, euch durch das Wirken seines Geistes zu seinem heiligen Volk zu machen, zu Menschen, die sich Jesus Christus im Gehorsam unterstellen und durch sein Blut von aller Schuld gereinigt werden1,2 Od und durch die Besprengung mit seinem Blut in seinen Bund aufgenommen werden. Für das In-Kraft-Treten sowohl des ersten Bundes (siehe 2. Mose 24,8) als auch des neuen Bundes (siehe Markus 14,24; Hebräer 9,18-22) spielte die Besprengung mit dem Blut eines stellvertretenden Opfers eine zentrale Rolle. Außerdem weist die Besprengung mit Blut auf die Reinigung von Schuld hin (Hebräer 9,14.22). – W 2 ´Ihr seid erwählt` entsprechend dem Vorauswissen / der Vorherbestimmung Gottes, des Vaters, durch das heiligende Wirken des Geistes zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi.. Euch allen ´wünsche ich` Gnade und Frieden in reichstem Maß!

Ein neues Leben und eine begründete Hoffnung

3Gepriesen sei Gott, der Vater1,3 Od Gepriesen sei der Gott und Vater. unseres Herrn Jesus Christus! In seinem großen Erbarmen hat er uns durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten ein neues Leben geschenkt. Wir sind von neuem geboren und haben jetzt eine sichere Hoffnung1,3 Od hat er uns ein neues Leben geschenkt. Wir sind von neuem geboren und haben jetzt durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine sichere Hoffnung. W hat er uns wiedergezeugt/wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten., 4die Aussicht auf ein unvergängliches und makelloses Erbe, das nie seinen Wert verlieren wird. Gott hält es im Himmel für euch bereit 5und wird euch, die ihr glaubt, durch seine Macht bewahren, bis das Ende der Zeit gekommen ist und der Tag der Rettung anbricht. Dann wird das Heil in seinem ganzen Umfang sichtbar werden.1,5 W bewahren für die Rettung, die bereit ist, in der letzten Zeit offenbart zu werden.

6Ihr habt also allen Grund, euch zu freuen und zu jubeln, auch wenn ihr jetzt1,6 Od Dann werdet ihr euch freuen und jubeln, während ihr jetzt. ´nach Gottes Plan` für eine kurze Zeit Prüfungen verschiedenster Art durchmachen müsst und manches Schwere erleidet. 7Denn diese Prüfungen geben euch Gelegenheit, euch in eurem Glauben zu bewähren. Genauso, wie das vergängliche Gold im Feuer des Schmelzofens gereinigt wird1,7 W durch Feuer geprüft wird., muss auch euer Glaube, der ja unvergleichlich viel wertvoller ist, auf seine Echtheit geprüft werden. Und wenn dann Jesus Christus ´in seiner Herrlichkeit` erscheint, wird ´eure Standhaftigkeit` euch1,7 Od ihm (Jesus Christus bzw. Gott). Lob, Ruhm und Ehre1,7 Od Herrlichkeit. einbringen.

8Bisher habt ihr Jesus nicht mit eigenen Augen gesehen, und trotzdem liebt ihr ihn; ihr vertraut ihm1,8 Od ihr glaubt an ihn., auch wenn ihr ihn vorläufig noch nicht sehen könnt. Daher erfüllt euch ´schon jetzt` eine überwältigende, jubelnde Freude, eine Freude, die die künftige Herrlichkeit widerspiegelt; 9denn ´ihr wisst, dass` ihr1,9 Od 8 … noch nicht sehen könnt. Dann aber wird euch eine überwältigende, jubelnde Freude erfüllen, eine Freude, die seine Herrlichkeit widerspiegelt (w eine von Herrlichkeit erfüllte Freude) 9 dann, wenn ihr. das Ziel eures Glaubens erreichen werdet – eure endgültige Rettung1,9 W die Rettung der Seelen..

10Dieser Rettung galt schon das Suchen und Forschen der Propheten, denn in ihren Voraussagen ging es um eben diese Gnade, die ihr inzwischen erfahren habt1,10 Od die ihr einmal bekommen solltet. W ging es um die Gnade für euch.. 11Der Geist von Christus, der durch die Propheten sprach,1,11 Od Der Geist von Christus in ihnen. kündigte sowohl die Leiden an, die auf Christus warteten, als auch die darauf folgende Herrlichkeit1,11 Das griechische Wort steht in der Mehrzahl (»von Herrlichkeit erfüllte Ereignisse«)., und sie versuchten herauszufinden, auf welche Zeit1,11 auf welche Person. und auf was für Ereignisse1,11 W auf welche oder was für eine Zeit. er damit hinwies. 12Es wurde ihnen gezeigt, dass diese Voraussagen nicht für ihre eigene Zeit bestimmt waren, sondern dass sie damit euch dienten. Und genau das ist nun eingetroffen! Ihr habt das Evangelium gehört; es wurde euch von denen verkündet, die dafür mit dem Heiligen Geist ausgerüstet waren1,12 W 12 Ihnen wurde offenbart, dass sie nicht sich selbst, sondern euch dienten mit dem, was nun euch verkündet wurde durch die, die euch das Evangelium verkündet haben durch den Heiligen Geist., den Gott vom Himmel gesandt hat. ´Diese Botschaft ist so einzigartig, dass` sogar die Engel den tiefen Wunsch haben, mehr darüber zu erfahren1,12 W den tiefen Wunsch haben, einen genauen Einblick zu gewinnen..

Ein Leben in Übereinstimmung mit Gottes Heiligkeit

13Richtet euch daher ganz auf Jesus Christus aus; lebt so, dass ihr für sein Kommen bereit seid!1,13 W 13 Umgürtet daher die Hüften eurer Einstellung. Siehe die Anmerkung zu Lukas 12,35. Bleibt wachsam und besonnen und setzt eure Hoffnung völlig auf die Gnade, die euch erwiesen wird, wenn er in seiner Herrlichkeit erscheint1,13 W erwiesen wird bei der / durch die Offenbarung Jesu Christi.. 14Richtet euch als gehorsame Kinder Gottes1,14 Od als Menschen, die Gott gehorchen. W als Kinder des Gehorsams. nicht mehr nach den eigensüchtigen Wünschen aus jener früheren Zeit, als ihr noch nichts ´von Christus` wusstet. 15Der, der euch berufen hat, ist heilig; darum sollt auch ihr ein durch und durch geheiligtes Leben führen. 16Es heißt ja in der Schrift: »Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.«1,16 3. Mose 11,44.45; 19,2; 20,7.

17Und wenn ihr Gott im Gebet als Vater anruft, dann ´vergesst nicht, dass` er auch der unbestechliche Richter ist, der jeden nach dem beurteilt, was er tut. Führt daher, solange ihr noch hier in der Fremde seid, ein Leben in der Ehrfurcht ´vor ihm`. 18Ihr wisst doch, dass ihr freigekauft worden seid von dem sinn- und ziellosen Leben, das schon eure Vorfahren geführt hatten, und ihr wisst, was der Preis für diesen Loskauf war: nicht etwas Vergängliches wie Silber oder Gold, 19sondern das kostbare Blut eines Opferlammes, an dem nicht der geringste Fehler oder Makel war1,19 Vergleiche 2. Mose 12,5; 3. Mose 1,10. – das Blut von Christus. 20Schon vor der Erschaffung der Welt war Christus ´als Opferlamm` ausersehen, und jetzt, am Ende der Zeit, ist er euretwegen ´auf dieser Erde` erschienen1,20 Od ausersehen, aber euretwegen ist er erst jetzt, am Ende der Zeit, ´auf dieser Erde` erschienen (w offenbart worden).. 21Durch ihn habt ihr zum Glauben an Gott gefunden, der ihn von den Toten auferweckt und ihm Macht und Herrlichkeit verliehen hat, und deshalb ruhen jetzt euer Vertrauen1,21 Od deshalb richten sich jetzt euer Glaube. und eure Hoffnung auf Gott.

22Ihr habt euer Innerstes1,22 W eure Seelen. gereinigt, indem ihr euch der Wahrheit im Gehorsam unterstellt habt, sodass ihr euch jetzt als Geschwister eine Liebe entgegenbringen könnt, die frei ist von jeder Heuchelei. Darum hört nicht auf, einander aufrichtig und von Herzen1,22 W einander aus reinem Herzen. zu lieben! 23Ihr seid ja von neuem geboren, und dieses neue Leben hat seinen Ursprung nicht in einem vergänglichen Samen, sondern in einem unvergänglichen, in dem lebendigen Wort Gottes, das für immer Bestand hat1,23 in dem Wort des lebendigen und ewigen Gottes.. 24Genau das bestätigt die Schrift, wenn sie sagt:1,24 W 24 Denn:

»Alles menschliche Leben1,24 W Alles Fleisch. gleicht dem Gras,

und all seiner Herrlichkeit ergeht es wie einer Blume auf dem Feld1,24 W wie der Blume des Grases..

Das Gras verdorrt,

und die Blume verwelkt1,24 W fällt ab.,

25aber das Wort des Herrn hat für immer und ewig Bestand.«1,25 Jesaja 40,6-8.

Dieses Wort ist nichts anderes als das Evangelium, das euch verkündet wurde.
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Jesus Christus – Eckstein eines Tempels aus lebendigen Steinen

21Darum legt alle Bosheit und allen Betrug ab, alle Heuchelei, allen Neid und alle Verleumdung! 2Genauso, wie ein neugeborenes Kind ´auf Muttermilch begierig ist`, sollt ihr2,2 Od Als neugeborene Kinder sollt ihr. auf Gottes Wort begierig sein, auf diese unverfälschte Milch2,2 Od sollt ihr auf die geistige, unverfälschte Milch begierig sein. Der griechische Ausdruck logikos (»vernünftig, geistig«) leitet sich von logos (»Wort«) ab und ist hier möglicherweise gewählt, um die unverfälschte Milch mit dem Wort Gottes gleichzusetzen, von dem in Kapitel 1,23-25 die Rede war; so die Wiedergabe im NGÜ-Text., durch die ihr heranwachst, bis das Ziel, eure ´endgültige` Rettung, erreicht ist. 3Ihr habt von dieser Milch ja schon getrunken und habt erlebt, wie gütig der Herr ist.2,3 Vergleiche Psalm 34,9.

4Kommt zu ihm! Er ist jener lebendige Stein, den die Menschen für unbrauchbar erklärten, aber den Gott selbst ausgewählt hat und der in seinen Augen von unschätzbarem Wert ist.2,4 Siehe die alttestamentlichen Zitate in den Versen 6 und 7. 5Lasst euch selbst als lebendige Steine in das Haus einfügen2,5 Od 4 Dadurch, dass ihr zu ihm kommt, jenem lebendigen Stein ..., 5 werdet auch ihr als lebendige Steine in das Haus eingefügt., das von Gott erbaut wird und von seinem Geist erfüllt ist2,5 W als lebendige Steine zu einem geistlichen Haus aufbauen. geistlich kann bedeuten »von Gottes Geist gewirkt/erfüllt« (so der NGÜ-Text) oder »bildlich gesprochen« oder »immateriell / (für das menschliche Auge) unsichtbar«.. Lasst euch zu einer heiligen Priesterschaft aufbauen, damit ihr Gott Opfer darbringen könnt, die von seinem Geist gewirkt sind – Opfer, an denen er Freude hat, weil sie sich auf das Werk von Jesus Christus gründen2,5 W damit ihr geistliche Opfer darbringen könnt (zu geistlich siehe die vorangehende Anmerkung), an denen er Freude hat durch Jesus Christus..

6Gott sagt2,6 W Es heißt. ja in der Schrift:

»Seht, ich verwende für das Fundament auf dem Zionsberg

einen Grundstein2,6 Od Eckstein. von unschätzbarem Wert,

den ich selbst ausgewählt habe.

Wer ihm vertraut2,6 Od Wer an ihn glaubt., wird vor dem Verderben bewahrt werden2,6 W wird nicht zuschanden werden. Jesaja 28,16.2,6 Jesaja 28,16.

7Euch also, die ihr glaubt, kommt der Wert ´dieses Steins` zugute.2,7 Od Euch also … bringt ´dieser Stein` Anerkennung ´bei Gott`. Doch was ist mit denen, die an ihrem Unglauben festhalten? ´Es heißt in der Schrift:`

»Der Stein, den die Bauleute für unbrauchbar erklärten,

ist zum Eckstein geworden.«2,7 Psalm 118,22.

8Und ´an einer anderen Stelle heißt es:`

»Es ist ein Stein, an dem sich die Menschen stoßen,

ein Fels, an dem sie zu Fall kommen.2,8 W Es ist ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses. Jesaja 8,14.«2,8 Jesaja 8,14.

Sie stoßen sich ´an diesem Stein`, wie es allen bestimmt ist, die nicht bereit sind, Gottes Botschaft Glauben zu schenken2,8 W die dem Wort nicht gehorchen..

9Ihr jedoch seid das ´von Gott` erwählte Volk2,9 W Geschlecht.; ihr seid eine königliche Priesterschaft2,9 Vergleiche 2. Mose 19,6 und zum ganzen Vers auch 2. Mose 19,5 und Jesaja 43,21., eine heilige Nation, ein Volk, das ihm allein gehört und den Auftrag hat2,9 W und ihr habt den Auftrag., seine großen Taten zu verkünden – die Taten2,9 Od seinen Ruhm zu verkünden – den Ruhm. dessen, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. 10Früher wart ihr nicht ´Gottes` Volk – jetzt seid ihr Gottes Volk. Früher wusstet ihr nichts von seinem Erbarmen – jetzt hat er euch sein Erbarmen erwiesen.2,10 Vergleiche Hosea 1,6.9; 2,1.3.25.

Befreit, um Gutes zu tun

11Liebe Freunde, ihr seid nur Gäste und Fremde ´in dieser Welt`. Deshalb ermahne ich euch, den selbstsüchtigen Wünschen der menschlichen Natur2,11 W den fleischlichen Begierden. nicht nachzugeben, denn sie führen einen Krieg gegen eure Seele2,11 Od gegen euer Leben ´mit Gott`.. 12Ihr lebt unter Menschen, die Gott nicht kennen2,12 W unter den Nationen/Heiden.. Führt darum ein vorbildliches Leben! Sie mögen euch zwar verleumden und als Übeltäter hinstellen, doch wenn sie all das Gute sehen, das ihr tut, lassen sie sich vielleicht eines Besseren belehren und werden das dann zur Ehre Gottes auch anerkennen, wenn er am Tag des Gerichts Rechenschaft von ihnen fordert2,12 Od doch wenn sie all das Gute sehen, das ihr tut, kommen sie vielleicht zur Einsicht und werden dann Gott am Tag des Gerichts für ihre Rettung preisen. W doch wenn sie aufgrund der guten Werke zur Einsicht kommen, werden sie Gott die Ehre geben am Tag der Heimsuchung..

Christ und Staat

13Ordnet euch um des Herrn willen allen Institutionen unter, die in dieser Welt Macht ausüben2,13 W um des Herrn willen jeder menschlichen Institution/Instanz/Ordnung unter. – sowohl dem Kaiser2,13 Od König. Ebenso in Vers 17., der das höchste Amt bekleidet, 14als auch den Gouverneuren, die von ihm eingesetzt sind und deren Auftrag es ist, die Übeltäter2,14 W den Gouverneuren, die von ihm gesandt sind, um die Übeltäter. zur Rechenschaft zu ziehen und denen die Anerkennung auszusprechen, die tun, was gut und richtig ist. 15Denn Gott will, dass ihr durch ein vorbildliches Verhalten das törichte Gerede derer zum Verstummen bringt, die euch aus Unwissenheit verleumden2,15 W dass ihr durch Gutestun die Unwissenheit der törichten (hier vielleicht im Sinn von: gottlosen) Menschen zum Verstummen bringt.. 16Ihr seid freie Menschen. Doch missbraucht eure Freiheit nicht als Deckmantel für Böses, sondern zeigt ´durch die Art und Weise, wie ihr mit eurer Freiheit umgeht,` dass ihr Diener Gottes seid. 17Begegnet allen Menschen mit Achtung, liebt eure Glaubensgeschwister2,17W liebt die Bruderschaft., habt Ehrfurcht vor Gott, achtet den Kaiser!

Ein Wort an die Sklaven. Das Beispiel Jesu

18Ihr Sklaven, ordnet euch euren Herren unter und erweist ihnen uneingeschränkten Respekt2,18 unter aus tiefer Ehrfurcht ´vor Gott`. – nicht nur den guten und freundlichen, sondern auch denen, die sich niederträchtig2,18 Od unberechenbar. verhalten. 19Es verdient nämlich Anerkennung2,19 Od Es ist nämlich eine Gnade., wenn jemand, der zu Unrecht leidet, sein Leiden geduldig erträgt, weil er entschlossen ist, Gott treu zu bleiben2,19 W weil sein Gewissen an Gott gebunden ist.. 20Oder hättet ihr irgendeinen Grund, stolz zu sein, wenn ihr wegen einer Verfehlung bestraft werdet und die Schläge standhaft ertragt? Aber wenn ihr leiden müsst, obwohl ihr Gutes tut, und dann standhaft bleibt – das findet Gottes Anerkennung2,20 Od das ist eine Gnade vonseiten Gottes., 21denn dazu hat er euch berufen.

Auch Christus hat ja für euch gelitten und hat euch damit ein Beispiel hinterlassen. Tretet in seine Fußstapfen und folgt ihm auf dem Weg, den er euch vorangegangen ist –

22er, der keine Sünde beging

und über dessen Lippen nie ein unwahres Wort kam2,22 Vergleiche Jesaja 53,9.;

23er, der nicht mit Beschimpfungen reagierte, als er beschimpft wurde,

und nicht ´mit Vergeltung` drohte, als er leiden musste,

sondern seine Sache dem übergab, der ein gerechter Richter ist;

24er, der unsere Sünden an seinem eigenen Leib ans Kreuz2,24 W ans Holz / an den Holzpfahl. Wahrscheinlich eine Anspielung auf 5. Mose 21,22.23; vergleiche Galater 3,13. Siehe auch Jesaja 53,5.11.12. hinaufgetragen hat2,24 Vergleiche Jesaja 53,5.11.12.,

sodass wir jetzt den Sünden gegenüber gestorben sind2,24 Od von den Sünden befreit sind.

und für das leben können, was vor Gott richtig ist2,24 W und für die Gerechtigkeit leben können..

Ja, durch seine Wunden seid ihr geheilt. 25Ihr wart umhergeirrt wie Schafe, ´die sich verlaufen haben`2,25 Zu den Versen 24 und 25a vergleiche Jesaja 53,4-6.; doch jetzt seid ihr zu dem zurückgekehrt, der als euer Hirte und Beschützer über euch2,25 W über eure Seelen / über euer Leben. wacht.
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Ehefrauen und Ehemänner

31Nun zu euch Frauen3,1 W Ebenso/Entsprechend ihr Frauen.: Ordnet euch euren Männern unter; tut es auch dann, wenn sie nicht bereit sind, auf ´Gottes` Wort zu hören. Denn vielleicht werden gerade sie durch euer Verhalten auch ohne Worte ´für Christus` gewonnen, 2wenn sie sehen, dass euer Leben von der Ehrfurcht vor Gott bestimmt wird und seine Heiligkeit widerspiegelt3,2 dass ihr ihnen Achtung entgegenbringt und dass euer Leben Gottes Heiligkeit widerspiegelt. W wenn sie euer in Ehrfurcht/Achtung reines/heiliges Verhalten beobachten.. 3Eure Schönheit soll nicht darin bestehen, dass ihr euer Haar aufwändig frisiert3,3 W flechtet., Goldschmuck anlegt und kostspielige Kleider tragt. Das sind alles nur äußere Dinge. 4Sie soll vielmehr von innen kommen und ein Ausdruck eures Lebens mit Christus sein, das den Blicken der Menschen verborgen ist. Ein freundliches und ausgeglichenes Wesen ist etwas Unvergängliches und ist die Art von Schmuck, die3,4 W 4 Sie soll vielmehr der verborgene Mensch des Herzens sein mit dem unvergänglichen ´Wesen/Schmuck` des freundlichen und ruhigen Geistes, der. in Gottes Augen einen unvergleichlichen Wert hat.

5Auch die Frauen aus früherer Zeit, die ein geheiligtes Leben führten und ihre Hoffnung auf Gott setzten, schmückten sich auf diese Weise, und dazu gehörte für sie, dass sie sich ihren Männern unterordneten. 6Sara zum Beispiel nannte Abraham, ihren Mann, »Herr« und brachte damit ihre Bereitschaft zum Ausdruck, ihm zu gehorchen.3,6 Vergleiche 1. Mose 18,12. Ihr erweist euch als Saras Töchter, wenn ihr tut, was gut und richtig ist,3,6 Od wenn ihr Gutes tut. und euch durch keinerlei Drohung Angst machen lasst.

7Entsprechend gilt für euch Männer: Zeigt euch im Zusammenleben mit euren Frauen verständnisvoll und nehmt auf ihre von Natur aus schwächere Konstitution3,7 W auf sie als das schwächere Gefäß. Rücksicht. Sie sind ja durch Gottes Gnade Erben des ewigen Lebens genau wie ihr.3,7 W Sie sind ja Miterben der Gnade des Lebens. Respektiert und achtet sie also, damit der Erhörung eurer Gebete nichts im Weg steht3,7 Od damit nichts euch am gemeinsamen Gebet hindert..

»Vergeltet Böses nicht mit Bösem!«

8Euch alle schließlich ´fordere ich dazu auf`, euch ganz auf das gemeinsame Ziel auszurichten3,8 Od in ganzer Übereinstimmung zusammenzuhalten. W gleichgesinnt zu sein.. Seid voller Mitgefühl, liebt einander als Glaubensgeschwister, geht barmherzig und zuvorkommend3,8 W bescheiden/demütig. miteinander um! 9Vergeltet Böses nicht mit Bösem und Beschimpfungen nicht mit Beschimpfungen! Im Gegenteil: Segnet! Denn dazu hat Gott euch berufen, damit ihr dann seinen Segen erbt.3,9 Od Denn Gott hat euch dazu berufen, seinen Segen zu erben. 10Denkt daran, dass es in der Schrift heißt:3,10 W 10 Denn:

»Wer sich am Leben freuen

und glückliche Tage sehen will,

der gebe Acht auf seine Zunge, damit sie nichts Böses redet,

und auf seine Lippen, damit kein unwahres3,10 Od betrügerisches. Wort über sie kommt.

11Er wende sich vom Bösen ab und tue, was gut ist3,11 Od tue Gutes.;

er sei auf Frieden aus und setze sich mit ganzer Kraft dafür ein.

12Denn der Herr wendet sich denen zu, die seinen Willen befolgen3,12 W Denn die Augen des Herrn sind auf die Gerechten gerichtet.,

und hat ein offenes Ohr für ihre Bitten;

doch wo jemand Böses tut, wendet er sich gegen ihn.«3,12 Psalm 34,13-17.

Leiden für das Gute

13Wenn ihr also mit unermüdlichem Eifer das tut, was gut und richtig ist, kann euch dann überhaupt jemand etwas Böses antun? 14Und solltet ihr trotzdem leiden müssen – gerade weil ihr euch nach Gottes Willen richtet3,14 W leiden müssen wegen der Gerechtigkeit. –, dann seid ihr glücklich zu preisen. Habt keine Angst vor denen, ´die sich gegen euch stellen,`3,14 vor denen, die euch Angst machen wollen. vor dem, was den anderen Angst macht. und lasst euch nicht einschüchtern3,14 Od verwirren.! 15Ehrt vielmehr Christus, den Herrn, indem ihr ihm von ganzem Herzen vertraut.3,15 Zu den Versen 14b und 15a vergleiche Jesaja 8,12.13. Und seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt. 16Aber tut es freundlich und mit dem gebotenen Respekt3,16 Od und mit Ehrfurcht ´vor Gott`., ´immer darauf bedacht,` ein gutes Gewissen zu haben. Denn wenn ihr ein vorbildliches Leben führt, wie es eurer Zugehörigkeit zu Christus entspricht, werden die, die euch verleumden, beschämt dastehen, weil ihre Anschuldigungen sich als haltlos erweisen.3,16 W Denn dann werden die, die euer gutes Verhalten in Christus schmähen, beschämt dastehen im Blick auf die Dinge, mit denen euch Schlechtes nachgeredet wird. 17Und sollte es Gottes Wille sein, dass jemand leiden muss, weil er Gutes tut, dann ist das auf jeden Fall besser, als wenn er leiden muss, weil er Böses tut.

Christus, der Grund unserer Hoffnung

18Christus selbst hat ja ebenfalls gelitten, als er, der Gerechte, für die Schuldigen starb. Er hat mit seinem Tod ein für allemal die Sünden der Menschen gesühnt und hat damit auch euch den Zugang zu Gott eröffnet. Ja, er wurde getötet, aber das betraf nur sein irdisches Leben, denn er wurde wieder lebendig gemacht zu einem Leben im Geist.3,18 W 18 Denn auch Christus hat ein für allemal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, um euch (aL(1) uns) zu Gott zu führen, getötet zwar in Bezug auf das Fleisch, aber lebendig gemacht in Bezug auf den Geist (od durch ´Gottes` Geist). 19-20Und so, zu neuem Leben erweckt, ging er zu den Geistern in der unsichtbaren Welt, die sich zu Noahs Zeit gegen Gott aufgelehnt hatten und die jetzt bis zu ihrer endgültigen Verurteilung gefangen gehalten werden, und verkündete ihnen seinen Sieg.3,19-20 W 19-20 In ihm (d. h. In diesem Leben im Geist; od In der Kraft von ´Gottes` Geist; od In der Folge / Während dieser Zeit) ging er auch hin und predigte den Geistern im Gefängnis, nachdem/weil/als sie einst ungehorsam waren. Die Deutung der beiden Verse ist umstritten. Nach dem Verständnis, das dem NGÜ-Text zugrunde liegt, handelt es sich bei den Geistern um Engel, die gegen Gott rebelliert und Noahs Zeitgenossen zum Ungehorsam angestiftet hatten (vergleiche 2. Petrus 2,4; Judas 1,6 und als möglichen alttestamentlichen Hintergrund 1. Mose 6,1-4). Andere sehen in den Geistern die verstorbenen Zeitgenossen Noahs. Noch andere ordnen diese Verkündigung in alttestamentlicher Zeit ein: Der präexistente Christus predigte durch Noah zu denen, die dann durch die Flut umkamen und die jetzt im Gefängnis der Totenwelt sind. Damals, in den Tagen Noahs, hatte Gott in seiner Geduld ´mit dem Gericht` gewartet, bis die Arche gebaut war. ´Doch als dann die Flut kam,` wurden nur wenige – nicht mehr als acht Personen – in der Arche durch das Wasser hindurchgetragen und gerettet.3,19-20 Die Deutung der Verse 19 und 20 ist umstritten.

21Das Wasser von damals war das Gegenstück zum Wasser3,21 Od war ein bildhafter Hinweis auf das Wasser. der Taufe, und dieses Wasser rettet jetzt euch. Denn bei der Taufe geht es nicht um etwas Äußeres, das Abwaschen von körperlichem Schmutz. Sich taufen zu lassen bedeutet vielmehr, Gott um ein reines Gewissen zu bitten3,21 Od bedeutet vielmehr das Versprechen gegenüber Gott, sich ein gutes Gewissen zu bewahren. Od bedeutet vielmehr eine aufrichtige Verpflichtung gegenüber Gott. W 21 Dieses ´Wasser` rettet als Gegenbild nun auch euch, ´nämlich` die Taufe – nicht das Ablegen des Schmutzes am Körper, sondern die Bitte an Gott um ein gutes Gewissen (od sondern das Gott gegebene Versprechen eines guten Gewissens).. ´Und dass die Taufe uns rettet,` verdanken wir der Auferstehung von Jesus Christus, 22der jetzt – nachdem er in den Himmel gegangen ist – ´auf dem Ehrenplatz` an der rechten Seite Gottes sitzt und dem die Engel und alle Mächte und Gewalten unterstellt sind.