Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Das Urteil, auf das alles ankommt

41Nun wisst ihr auch, wie ihr von uns denken müsst: Diener Christi sind wir, denen die Verkündigung der Geheimnisse anvertraut ist, die Gott uns enthüllt hat.4,1 W 1 So muß man von uns denken: als von Dienern Christi und Verwaltern der Geheimnisse Gottes. 2Und was erwartet man von jemand, dem eine Aufgabe anvertraut ist4,2 W von einem Verwalter.? Man erwartet, dass er sie zuverlässig ausführt. 3Allerdings hat es für mich keinerlei Bedeutung, welches Urteil ihr über mich fällt oder ob sonst irgendeine menschliche Instanz4,3 W irgendein menschlicher (Gerichts-)Tag. über mich zu Gericht sitzt. Nicht einmal ich selbst maße mir ein Urteil über mich an. 4Ich wüsste zwar nicht, dass ich mir etwas hätte zuschulden kommen lassen, aber damit bin ich noch nicht gerechtfertigt. Entscheidend ist das Urteil, das der Herr über mich spricht. 5Urteilt also nicht vorschnell, ´sondern wartet,` bis der Herr kommt. Er wird alles Verborgene ans Licht bringen, alles, was jetzt noch im Dunkeln liegt, und wird die geheimsten Gedanken der Menschen4,5 W die Absichten/Motive der Herzen. aufdecken. Dann wird jeder von Gott die Anerkennung bekommen, die er verdient4,5 W von Gott sein Lob bekommen..

Statt Überheblichkeit: Bereitschaft zum Leiden

6Geschwister, wenn ich jetzt so viel und mit immer neuen Vergleichen von mir und Apollos gesprochen habe4,6 W wenn ich diese Dinge auf mich und Apollos angewandt habe., geschah das in eurem Interesse. An unserem Beispiel wollte ich euch zeigen, was es bedeutet, die Grenzen nicht zu überschreiten, die uns durch die Schrift gesetzt sind4,6 was es bedeutet, sich – wie man so schön sagt – »an die Regeln zu halten«. W was das bedeutet: Nicht über das hinaus, was geschrieben ist!. Keiner von euch darf den einen ´von uns` auf Kosten des anderen hervorheben und sich damit auch noch wichtig machen. 7Was bringt dich überhaupt dazu, so überheblich zu sein?4,7 W Wer gibt dir denn einen Vorrang? Ist nicht alles, was du hast, ein Geschenk ´Gottes`? Wenn es dir aber geschenkt wurde, warum prahlst du dann damit, als hättest du es dir selbst zu verdanken4,7 W als hättest du es nicht geschenkt bekommen.?

8Aber ihr seid ja schon satt. Ihr seid ja schon reich. Ihr sitzt bereits auf dem Thron – und das alles, ohne dass wir daran Anteil hätten4,8 Od ohne unser Zutun..

Was gäbe ich darum, ihr würdet tatsächlich schon regieren! Dann wären auch wir jetzt am Ziel und würden4,8 W Dann würden auch wir. zusammen mit euch herrschen. 9In Wirklichkeit aber, so scheint mir, hat Gott uns Aposteln einen Platz zugewiesen, wie er erniedrigender nicht sein könnte4,9 W hat Gott uns, die Apostel, zu den Letzten gemacht / auf den letzten Platz gestellt. Gedacht ist entweder daran, dass bei Schaukämpfen in der Arena die Todgeweihten als letzte auftreten mussten (siehe die Fortsetzung des Textes), oder daran, dass beim Triumphzug eines siegreichen Feldherrn die Kriegsgefangenen das Schlusslicht bildeten (siehe die nächste Anmerkung).; es ist, als wären wir zum Tod ´in der Arena` verurteilt4,9 Od als wären wir zum Tod verurteilte ´Gefangene in einer Siegesparade`.. Ein Schauspiel für die ganze ´sichtbare und unsichtbare` Welt sind wir geworden, für Engel und Menschen. 10Wir gelten als dumm und ungebildet, weil wir uns zu Christus halten, ihr dagegen steht durch euren Glauben an Christus als kluge und vernünftige Leute da.4,10 W Wir sind Törichte wegen Christus, ihr aber seid Vernünftige in/durch Christus. Wir sind schwach, aber ihr seid stark. Euch ehrt man, während man uns verachtet. 11Bis zu diesem Augenblick leiden wir Hunger und Durst. Wir haben nicht genug anzuziehen. Wir werden geschlagen und misshandelt. Nirgends haben wir ein Zuhause. 12Wir leisten harte körperliche Arbeit, um selbst für unseren Unterhalt aufzukommen.4,12 Wir nehmen im Dienst für den Herrn viel Mühe auf uns, und gleichzeitig arbeiten wir mit unseren eigenen Händen für unseren Unterhalt. W Wir mühen uns ab, wobei wir mit den eigenen Händen arbeiten. Man verflucht uns, aber wir segnen; man verfolgt uns, aber wir geben nicht auf. 13Auf Beleidigungen reagieren wir mit freundlichen Worten. Die Welt behandelt uns, als wären wir Abfall4,13 Od Wir sind die Sündenböcke für alles, was in der Welt geschieht. W Wie der Abfall der Welt sind wir geworden.; wir sind der Abschaum der Gesellschaft – und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Mahnung eines Vaters an seine Kinder

14Ich schreibe diese Dinge nicht, um euch in Verlegenheit zu bringen. Ich möchte euch nur wieder auf den richtigen Weg führen. Schließlich seid ihr doch meine geliebten Kinder! 15Denn selbst wenn ihr Tausende von Erziehern hättet, die euch in eurem Christsein voranbringen, hättet ihr deswegen noch lange nicht tausend Väter. Dadurch, dass ich euch das Evangelium verkündet und euch zum Glauben an Jesus Christus geführt habe, bin ich euer Vater geworden.4,15 W 15 Denn wenn ihr zehntausend Aufseher/Erzieher in Christus hättet – ihr hättet doch nicht viele Väter. Denn in Christus Jesus habe ich euch durch das Evangelium gezeugt. 16Daher bitte ich euch eindringlich: Folgt meinem Beispiel! 17Um euch dabei zu helfen, habe ich Timotheus zu euch geschickt4,17 schicke ich Timotheus zu euch., den ich liebe, als wäre er mein eigener Sohn, und der mir ein zuverlässiger Mitarbeiter in meinem Dienst für den Herrn ist4,17 Od geschickt, der mir durch den Glauben an den Herrn so lieb ist und so nahe steht, als wäre er mein eigener Sohn, und der mir ein zuverlässiger Mitarbeiter ist. W geschickt, der mein geliebtes und treues/zuverlässiges Kind im Herrn ist.. Er wird euch die Grundsätze in Erinnerung rufen, nach denen ich meinen Weg mit Jesus Christus gehe und die ich4,17 W Er wird euch meine Wege in Christus Jesus in Erinnerung rufen, wie ich sie. überall, in jeder Gemeinde, lehre.

18Einige von euch spielen sich groß auf, weil sie der Meinung sind4,18 Od Einige von euch behaupten voll Überheblichkeit., ich würde es nicht wagen, noch einmal persönlich zu euch zu kommen.4,18 W Einige haben sich wichtig gemacht, als ob ich nicht zu euch kommen würde. 19Doch ´ihr werdet sehen`: Wenn es dem Plan des Herrn entspricht, werde ich sehr bald zu euch kommen. Und dann interessieren mich nicht die Worte dieser Wichtigtuer; dann interessiert mich, ob in ihrem Leben Gottes Kraft sichtbar wird.4,19 Od ob durch ihre Worte Gottes Kraft wirksam wird. W Und ich werde kennen lernen nicht das Wort der Wichtigtuer, sondern die Kraft. 20Denn das Reich Gottes gründet sich nicht auf Worte, sondern auf ´Gottes` Kraft. 21Was ist euch lieber? Soll ich mit dem Stock zu euch kommen oder mit Liebe und nachsichtiger Geduld4,21 Od und mit der nachsichtigen Geduld des Heiligen Geistes. W und mit dem Geist nachsichtiger Geduld.?

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Ein krasser Fall von Unsittlichkeit in der Gemeinde

51Mir ist noch etwas berichtet worden. Es gibt bei euch doch tatsächlich5,1 1 Überall erzählt man sich, was in eurer Mitte geschieht: Es gibt bei euch. einen so unglaublichen Fall von Unmoral, dass er nicht einmal bei denen ´toleriert würde`5,1 Od bei denen ´vorkommt`., die Gott nicht kennen: Einer von euch hat ein Verhältnis mit seiner eigenen Stiefmutter!5,1 W Einer hat die Frau des Vaters! Es handelt sich wohl nicht um die leibliche Mutter des Betreffenden, sondern um seine Stiefmutter oder um eine zweite Frau seines Vaters. Möglicherweise hat sich der Vater von dieser Frau scheiden lassen, oder er lebt nicht mehr. Vergleiche 3. Mose 18,8; 5. Mose 23,1; 27,20. 2Und da spielt ihr euch immer noch groß auf?5,2 Od Und darauf bildet ihr euch auch noch etwas ein (als wären dieses Verhältnis und diese Toleranz Zeichen christlicher Freiheit)? Solltet ihr nicht vielmehr beschämt und traurig sein und den, der sich so etwas hat zuschulden kommen lassen, aus eurer Gemeinschaft ausschließen?

3Ich jedenfalls habe bereits entschieden, was zu tun ist. Denn wenn ich auch nicht persönlich unter euch bin, bin ich es doch mit meinen Gedanken.5,3 W Denn wenn ich auch dem Körper nach abwesend bin, bin ich doch dem Geist nach anwesend. Auf solche Weise bei euch anwesend, habe ich folgendes Urteil über den gefällt, der diese schändliche Beziehung eingegangen ist5,3 W der das so getan hat.: 4Im Namen von Jesus, unserem Herrn5,4 im Namen von Jesus, unserem Herrn gehört nach anderer Auffassung zu dem Satan auszuliefern (Vers 5). Noch andere verbinden es mit der diese schändliche Beziehung eingegangen ist (Vers 3) also: der das – ´wie er behauptet` – im Namen von Jesus, unserem Herrn, getan hat., sollt ihr eine Versammlung abhalten; ich werde in Gedanken5,4 W mein Geist wird. daran teilnehmen, und Jesus, unser Herr, wird mit seiner Kraft5,4 W und die Kraft von Jesus, unserem Herrn, wird. zugegen sein. 5Wir werden zusammenkommen, um diesen Menschen dem Satan auszuliefern.5,5 Od 5 Bei dieser Zusammenkunft sollt ihr (od werde ich) diesen Menschen dem Satan ausliefern. Od 4 … daran teilnehmen. Dann werden wir in der Kraft von Jesus, unserem Herrn, 5 diesen Menschen dem Satan ausliefern. – »dem Satan ausliefern«: wahrscheinlich durch Ausschluss aus der Gemeinde. Er soll die zerstörerische Macht des Satans am eigenen Leib erfahren5,5 Od in seinem irdischen Leben erfahren. dem Satan auszuliefern, damit er aufhört, der sündigen menschlichen Natur zu folgen., damit er zur Besinnung kommt und an dem Tag, an dem der Herr Gericht hält, doch noch gerettet wird.5,5 W auszuliefern zur Zerstörung des Fleisches, damit der Geist am Tag des Herrn gerettet wird.

»Schließt den, der Böses tut, aus eurer Gemeinschaft aus!«

6Ihr habt wirklich keinen Grund, stolz und überheblich zu sein!5,6 W Das, worauf ihr stolz seid, ist nicht gut. Habt ihr vergessen, dass schon die kleinste Menge Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? 7´Macht es daher so, wie man es vor dem Passafest macht5,7 Siehe 2. Mose 12,15; 13,3-7.:` Entfernt den alten, durchsäuerten Teig, damit ihr wieder das werdet, was ihr doch schon seid – ein frischer, ungesäuerter Teig5,7 W damit ihr ein frischer Teig werdet, wie ihr ja ungesäuert seid.. ´Ihr seid es,` weil der geopfert wurde, der unser Passalamm ist: Christus. 8Deshalb wollen wir nicht mit dem alten, durchsäuerten Teig feiern, dem Sauerteig der Bosheit und der Schlechtigkeit, sondern mit dem ungesäuerten Brot der Reinheit und der Wahrheit.

9In meinem früheren Brief5,9 Dieser Brief ist uns nicht erhalten. habe ich euch vor dem Umgang mit Menschen gewarnt, die ein unmoralisches Leben führen. 10Dabei dachte ich natürlich nicht an Menschen, mit denen ihr zwar in dieser Welt zu tun habt, die aber Gott nicht kennen. Wenn ihr den Kontakt mit allen vermeiden wolltet, die ein unmoralisches Leben führen, geldgierig sind, andere berauben5,10 Od betrügen/ausbeuten. Entsprechend im nächsten Vers. oder Götzen anbeten, bliebe5,10 W führen, 10 nicht überhaupt mit den Unmoralischen dieser Welt oder mit den Geldgierigen und Räubern oder Götzenanbetern, sonst bliebe. euch nichts anderes übrig, als die Welt zu verlassen. 11Darum schreibe ich euch jetzt ´noch einmal unmissverständlich`5,11 Od In Wirklichkeit ´meinte ich Folgendes, als` ich euch schrieb.: Habt mit niemand etwas zu tun, der sich zur Gemeinde zählt5,11 W der Bruder genannt wird. und trotzdem ein unmoralisches Leben führt oder geldgierig ist, Götzen anbetet, Verleumdungen verbreitet, ein Trinker ist oder andere beraubt. Lasst einen solchen Menschen also auch nicht mehr an euren gemeinsamen Mahlzeiten teilnehmen.5,11 Od Mit einem solchen Menschen sollt ihr also auch nicht mehr essen.

12Ist es etwa unsere Aufgabe, über die zu Gericht zu sitzen, die außerhalb der Gemeinde stehen? Seid ihr nicht vielmehr verpflichtet, eure eigenen Leute zur Verantwortung zu ziehen?5,12 W 12 Denn was habe ich die draußen zu richten? Habt ihr nicht die drinnen zu richten? 13Über die draußen wird Gott selbst das Urteil sprechen5,13 AL(1) spricht Gott selbst das Urteil.. »Schließt also den, der Böses tut, aus eurer Gemeinschaft aus!«5,13 5. Mose 13,6; 17,7.12; 19,19; 21,21; 22,21.24; 24,7.

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Rechtsstreitigkeiten unter Christen

61Bei euch bringt es doch tatsächlich jemand fertig, seinen Streit6,1 Od Bei euch bringen es doch tatsächlich einige fertig, ihren Streit. mit einem anderen ´Gemeindeglied` vor einem weltlichen Gericht6,1 Od vor Richtern, die nichts von Gottes Gerechtigkeit wissen. Od vor ungerechten Richtern. W vor den Ungerechten. auszutragen, statt die Sache von denen entscheiden zu lassen, die zu Gottes heiligem Volk gehören6,1 W statt vor den Heiligen.! 2Wisst ihr denn nicht, dass die, die zu Gottes Volk gehören,6,2 W dass die Heiligen. einmal die Welt richten werden? Die ganze Welt muss im Gericht vor euch erscheinen! Und da gebt ihr solch ein unwürdiges Bild ab und seid nicht einmal imstande, über die kleinsten Kleinigkeiten zu urteilen? 3Wisst ihr nicht, dass wir sogar Engel richten werden? Da müssen wir doch auch in der Lage sein, Streitfälle des täglichen Lebens zu entscheiden!6,3 dass wir sogar Engel richten werden, von den Streitfällen des täglichen Lebens gar nicht zu sprechen? 4Aber was macht ihr, wenn ihr solche Streitfälle habt? Ihr wählt ausgerechnet die als Richter, die nicht zur Gemeinde gehören und auf deren Urteil die Gemeinde sonst nichts gibt6,4 W die, die in der Gemeinde nichts gelten. Od 4 Wenn ihr also solche Streitfälle habt, dann wählt zur Schlichtung diejenigen aus der Gemeinde, die am geringsten geachtet sind!!

5Zu eurer Schande muss ich das sagen. Gibt es6,5 Od 5 Lasst mich euch eine Frage stellen, die euch die Schamröte ins Gesicht treiben wird: Gibt es. denn wirklich keinen Einzigen unter euch, der die Weisheit besitzt, einen Streit zwischen zwei Brüdern zu schlichten? 6Aber nein – ein Bruder prozessiert gegen den anderen, und das Schlimmste daran ist: Ihr verklagt einander vor Menschen, die nicht an Gott glauben!

7Dass ihr überhaupt gegeneinander vor Gericht zieht, ist schon eine Niederlage für euch alle6,7 Od ein Fehler von euch allen.. Warum seid ihr nicht bereit, euch Unrecht zufügen zu lassen? Warum könnt ihr es nicht ertragen, wenn jemand sich auf eure Kosten bereichert6,7 Od wenn jemand euch beraubt/betrügt.? 8Stattdessen tut ihr selbst Unrecht und verschafft euch Vorteile auf Kosten von anderen6,8 Od und beraubt/betrügt andere. – und diese anderen sind eure Geschwister!

9Muss ich euch daran erinnern, dass die, die Unrecht tun, keinen Anteil am Reich Gottes bekommen werden, dem Erbe, das Gott für uns bereithält? Macht euch nichts vor: Keiner, der ein unmoralisches Leben führt, Götzen anbetet, die Ehe bricht, homosexuelle Beziehungen eingeht6,9 Od homosexuelle Beziehungen mit Minderjährigen eingeht. Im Griechischen stehen hier zwei Ausdrücke; der eine bezeichnet wahrscheinlich den passiven, der andere den aktiven Partner in einer homosexuellen Beziehung., 10stiehlt, geldgierig ist, trinkt, Verleumdungen verbreitet oder andere beraubt6,10 Od betrügt/ausbeutet., wird an Gottes Reich teilhaben.

11Auch ihr gehörtet zu denen, die so leben und sich so verhalten – zumindest einige von euch. Aber das ist Vergangenheit. Der Schmutz eurer Verfehlungen ist von euch abgewaschen6,11 Od Ihr habt den Schmutz eurer Verfehlungen von euch abwaschen lassen., ihr gehört jetzt zu Gottes heiligem Volk, ihr seid von aller Schuld freigesprochen6,11 W einige von euch. Aber ihr seid reingewaschen worden / habt euch reinwaschen lassen, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid für gerecht erklärt worden., und zwar durch den Namen von Jesus Christus, dem Herrn, und durch den Geist unseres Gottes.

Christliche Freiheit: kein Freibrief für sexuelle Unmoral

12»Alles ist mir erlaubt!« ´Wer so redet, dem antworte ich:` Aber nicht alles, ´was mir erlaubt ist,` ist auch gut ´für mich und für andere`. – »Alles ist mir erlaubt!« Aber es darf nicht dahin kommen, dass ich mich von irgendetwas beherrschen lasse.

13´Ihr sagt:` »Das Essen ist für den Magen da und der Magen für das Essen, und dem einen wie dem anderen wird Gott ein Ende bereiten.« ´Einverstanden,` aber ´das heißt noch lange nicht, dass wir mit unserem Körper machen können, was wir wollen`. Der Körper ist nicht für die Unmoral da, sondern für den Herrn, und der Herr ist für den Körper da ´und hat das Recht, über ihn zu verfügen`6,13 Od ´und sorgt für ihn`.. 14Und genauso, wie Gott den Herrn von den Toten auferweckt hat, wird er durch seine Macht auch uns vom Tod auferwecken ´und unseren Körper wieder lebendig machen`.

15Wisst ihr nicht, dass ihr zum Leib Christi gehört und dass damit auch euer Körper ein Teil seines Leibes ist? Soll ich denn nun, indem ich mich mit einer Prostituierten einlasse, Christus das wegnehmen, was einen Teil seines Leibes ausmacht, und es zu einem Teil ihres Leibes machen?6,15 W Wisst ihr nicht, dass eure Körper Glieder Christi sind? Soll ich nun die Glieder Christi wegnehmen und zu Gliedern einer Prostituierten machen? Niemals! 16Überlegt doch einmal: Wer sich mit einer Prostituierten einlässt, wird mit ihr eins; sein Körper verbindet sich mit ihrem Körper.6,16 W Wer sich mit einer Prostituierten verbindet, ist ein Körper. Es heißt ja in der Schrift: »Die zwei werden ein Leib sein.«6,16 1. Mose 2,24. 17Wer sich hingegen mit dem Herrn verbindet, wird eins mit ihm; sein Geist verbindet sich mit dem Geist des Herrn.6,17 W Wer sich hingegen mit dem Herrn verbindet, ist ein Geist.

18Lasst euch unter keinen Umständen zu sexueller Unmoral verleiten! Was immer ein Mensch für Sünden begehen mag – bei keiner Sünde versündigt er sich so unmittelbar an seinem eigenen Körper wie bei sexueller Unmoral.6,18 18 Lasst euch unter keinen Umständen zu sexueller Unmoral verleiten! Ihr sagt: »Was immer ein Mensch für Sünden begehen mag – keine hat es mit dem Körper zu tun.« Ich sage: »Wer sich auf sexuelle Unmoral einlässt, versündigt sich an seinem eigenen Körper.« W 18 Flieht die sexuelle Unmoral! Jede Sünde, die ein Mensch begehen mag, ist außerhalb des Körpers, aber wer sich auf sexuelle Unmoral einlässt, versündigt sich an seinem eigenen Körper. 19Habt ihr denn vergessen, dass euer Körper ein6,19 Od der. Tempel des Heiligen Geistes ist? Der Geist, den Gott euch gegeben hat, wohnt in euch6,19 Od dass euer Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt? Ihr habt euren Körper von Gott bekommen., und ihr gehört nicht mehr euch selbst. 20Gott6,20 Od Christus. hat euch als sein Eigentum erworben6,20 Od hat euch freigekauft.; denkt an den Preis, den er dafür gezahlt hat!6,20 W 20 Ihr seid nämlich um einen Preis gekauft/freigekauft worden. Darum geht mit eurem Körper so um, dass es Gott Ehre macht!

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