Lutherbibel 2017 (LU17)
12

Die Salbung in Betanien

(Mt 26,6-13; Mk 14,3-9)

121Sechs Tage vor dem Passafest kam Jesus nach Betanien, wo Lazarus war, den Jesus auferweckt hatte von den Toten.

12,1
Kap
2Dort machten sie ihm ein Mahl, und Marta diente bei Tisch; Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tisch saßen. 3Da nahm Maria ein Pfund Salböl von unverfälschter, kostbarer Narde und salbte die Füße Jesu und trocknete mit ihrem Haar seine Füße; das Haus aber wurde erfüllt vom Duft des Öls.
12,3
Lk 7,38

4Da sprach einer seiner Jünger, Judas Iskariot, der ihn hernach verriet: 5Warum wurde dieses Öl nicht für dreihundert Silbergroschen verkauft und das Geld den Armen gegeben? 6Das sagte er aber nicht, weil ihm an den Armen lag, sondern er war ein Dieb;

12,6
Kap
er hatte den Geldbeutel und nahm an sich, was gegeben wurde. 7Da sprach Jesus: Lass sie. Es soll gelten für den Tag meines Begräbnisses. 8Denn
12,8
5. Mose 15,11
Arme habt ihr allezeit bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit.

9Da erfuhr eine große Menge der Juden, dass er dort war, und sie kamen nicht allein um Jesu willen, sondern um auch Lazarus zu sehen, den er von den Toten erweckt hatte. 10Aber die Hohenpriester beschlossen, auch Lazarus zu töten; 11denn um seinetwillen gingen viele Juden hin und glaubten an Jesus.

Der Einzug in Jerusalem

(Mt 21,1-11; Mk 11,1-10; Lk 19,29-40)

12Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem kommen werde, 13nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrien:

12,13
Ps 118,25-26
Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel! 14Jesus aber fand einen jungen Esel und setzte sich darauf, wie geschrieben steht (Sach 9,9): 15»Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.« 16Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, da dachten sie daran, dass dies von ihm geschrieben stand und man so an ihm getan hatte.

17Die Menge aber, die bei ihm war, als er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten auferweckte, bezeugte die Tat. 18Darum ging ihm auch die Menge entgegen, weil sie hörte, er habe dieses Zeichen getan. 19Die Pharisäer aber sprachen untereinander: Ihr seht, dass ihr nichts ausrichtet; siehe,

12,19
Kap
alle Welt läuft ihm nach.

Die Ankündigung der Verherrlichung

20Es waren aber einige Griechen unter denen, die heraufgekommen waren, um anzubeten auf dem Fest. 21Die traten zu

12,21
Kap
Philippus, der aus Betsaida in Galiläa war, und baten ihn und sprachen: Herr, wir wollen Jesus sehen. 22Philippus kommt und sagt es Andreas, und Andreas und Philippus sagen’s Jesus. 23Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde. 24Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein;
12,24
Röm 14,9
1. Kor 15,36
wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. 25Wer sein Leben lieb hat, der verliert es; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird’s bewahren zum ewigen Leben.
12,25
Mt 10,39
16,25
Lk 17,33
26Wer mir dienen will, der folge mir nach; und
12,26
Kap
wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren.

27Jetzt

12,27
Mt 26,38
ist meine Seele voll Unruhe. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. 28Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und will ihn abermals verherrlichen.
12,28
Kap

29Da sprach das Volk, das dabeistand und zuhörte: Es hat gedonnert. Andere sprachen: Ein Engel hat mit ihm geredet. 30Jesus antwortete und sprach: Diese Stimme ist nicht um meinetwillen geschehen, sondern

12,30
Kap
um euretwillen. 31Jetzt ergeht das Gericht über diese Welt; jetzt
12,31
Kap
wird der Fürst dieser Welt hinausgestoßen werden. 32Und ich, wenn ich
12,32
Kap
erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. 33Das sagte er aber, um anzuzeigen, welchen Todes er sterben würde.

34Da antwortete ihm das Volk: Wir haben aus dem Gesetz gehört, dass

12,34
Ps 110,4
Dan 7,14
der Christus in Ewigkeit bleibt; wieso sagst du dann: Der Menschensohn muss erhöht werden? Wer ist dieser Menschensohn? 35Da sprach Jesus zu ihnen: Es ist das Licht noch eine kleine Zeit bei euch. Wandelt, solange ihr das Licht habt, dass euch die Finsternis nicht überfalle.
12,35
Kap
Wer in der Finsternis wandelt, der weiß nicht, wo er hingeht. 36Glaubt an das Licht, solange ihr’s habt, auf dass ihr
12,36
Eph 5,8
des Lichtes Kinder werdet. Das redete Jesus und ging weg und verbarg sich vor ihnen.

Der Unglaube des Volkes

37Und obwohl er solche Zeichen vor ihren Augen getan hatte, glaubten sie doch nicht an ihn, 38auf dass erfüllt werde der Spruch des Propheten Jesaja, den er sagte (Jes 53,1): »Herr, wer glaubt unserm Predigen? Und wem ist der Arm des Herrn offenbart?« 39Darum konnten sie nicht glauben, denn Jesaja sagte wiederum (Jes 6,9-10): 40»Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, dass sie mit den Augen nicht sehen noch mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich ihnen helfe.«

12,40
Mt 13,14-15
41Das sagte Jesaja,
12,41
Jes 6,1
weil er seine Herrlichkeit sah und von ihm redete. 42Doch auch von den Oberen glaubten viele an ihn; aber um der Pharisäer willen bekannten sie es nicht, um nicht
12,42
Kap
aus der Synagoge ausgestoßen zu werden. 43Denn
12,43
Kap
sie hatten lieber Ehre bei den Menschen als Ehre bei Gott.

44Jesus aber rief: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. 45Und

12,45
Kap
wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. 46Ich bin als
12,46
Kap
Licht in die Welt gekommen, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe. 47Und wer meine Worte hört und bewahrt sie nicht, den richte ich nicht; denn
12,47
Kap
ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt rette. 48Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht an, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage. 49Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll. 50Und ich weiß: Sein Gebot ist das ewige Leben. Darum: Was ich rede, das rede ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.

13

Jesu Abschiedsreden

Kapitel 13,1–17,26

Die Fußwaschung

131Vor dem Passafest aber erkannte Jesus,

13,1
Kap
dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt ginge zum Vater. Wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende. 2Und nach dem Abendessen – als schon
13,2
Lk 22,3
der Teufel dem Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, ins Herz gegeben hatte, dass er ihn verriete; 3Jesus aber wusste, dass ihm
13,3
Kap
der Vater alles in seine Hände gegeben hatte und dass er
13,3
Kap
von Gott gekommen war und zu Gott ging – 4da stand er vom Mahl auf, legte seine Kleider ab und nahm einen Schurz und umgürtete sich. 5Danach goss er Wasser in ein Becken, fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und zu trocknen mit dem Schurz, mit dem er umgürtet war.

6Da kam er zu Simon Petrus; der sprach zu ihm: Herr, du wäschst mir die Füße? 7Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, das verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber hernach erfahren. 8Da sprach Petrus zu ihm: Nimmermehr sollst du mir die Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil an mir. 9Spricht zu ihm Simon Petrus: Herr, nicht die Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt! 10Spricht Jesus zu ihm: Wer gewaschen ist, bedarf nichts, als dass ihm die Füße gewaschen werden; er ist vielmehr ganz rein. Und

13,10
Kap
ihr seid rein, aber nicht alle. 11Denn er wusste, wer ihn verraten würde; darum sprach er: Ihr seid nicht alle rein.

12Als er nun ihre Füße gewaschen hatte, nahm er seine Kleider und setzte sich wieder nieder und sprach zu ihnen: Wisst ihr, was ich euch getan habe? 13Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht, denn ich bin’s auch.

13,13
Mt 23,810
14Wenn nun ich, euer Herr und Meister, euch
13,14
Lk 22,27
die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die Füße waschen. 15Denn ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.
13,15
Phil 2,5
1. Petr 2,21
16Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
13,16
Mt 10,24
Der Knecht ist nicht größer als sein Herr und der Gesandte nicht größer als der, der ihn gesandt hat. 17Wenn ihr dies wisst – selig seid ihr, wenn ihr’s tut.
13,17
Mt 7,24

18Ich spreche nicht von euch allen; ich weiß, welche ich erwählt habe. Aber es muss die Schrift erfüllt werden (Ps 41,10): »Der mein Brot aß, tritt mich mit Füßen.« 19Schon jetzt sage ich’s euch, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschehen ist, glaubt, dass ich es bin. 20Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer jemanden aufnimmt, den ich senden werde, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat.

13,20
Mt 10,40

Jesus, der Lieblingsjünger und der Verräter

(Mt 26,21-25; Mk 14,18-21; Lk 22,21-23)

21Als Jesus das gesagt hatte, wurde er

13,21
Kap
erregt im Geist und bezeugte und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten. 22Da sahen sich die Jünger untereinander an, und ihnen wurde bange, von wem er wohl redete. 23Es war aber
13,23
Kap
einer unter seinen Jüngern, der zu Tische lag an der Brust Jesu, den hatte Jesus lieb. 24Dem winkte Simon Petrus, dass er fragen sollte, wer es wäre, von dem er redete. 25Da lehnte der sich an die Brust Jesu und fragte ihn: Herr, wer ist’s? 26Jesus antwortete: Der ist’s, dem ich den Bissen eintauche und gebe. Und er nahm den Bissen, tauchte ihn ein und gab ihn Judas, dem Sohn des Simon Iskariot. 27Und nach dem Bissen fuhr der Satan in ihn. Da sprach Jesus zu ihm: Was du tust, das tue bald! 28Niemand am Tisch aber wusste, wozu er ihm das sagte. 29Denn einige meinten, weil Judas den Beutel hatte, spräche Jesus zu ihm: Kaufe, was wir zum Fest nötig haben!, oder dass er den Armen etwas geben sollte. 30Als er nun den Bissen genommen hatte, ging er alsbald hinaus. Und es war Nacht.

Die Verherrlichung und das neue Gebot

31Da Judas nun hinausgegangen war, spricht Jesus:

13,31
Kap
Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist verherrlicht in ihm. 32Ist Gott verherrlicht in ihm, so
13,32
Kap
wird Gott ihn auch verherrlichen in sich und wird ihn bald verherrlichen. 33Ihr Kinder, ich bin noch eine kleine Weile bei euch. Ihr werdet mich suchen. Und
13,33
Kap
wie ich zu den Juden sagte, sage ich jetzt auch zu euch: Wo ich hingehe, da könnt ihr nicht hinkommen.

34Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.

13,34
Kap
35Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Die Ankündigung der Verleugnung des Petrus

(Mt 26,33-35; Mk 14,29-31; Lk 22,31-34)

36Spricht Simon Petrus zu ihm: Herr, wo gehst du hin? Jesus antwortete ihm: Wo ich hingehe, kannst du mir jetzt nicht folgen; aber

13,36
Kap
du wirst mir später folgen. 37Petrus spricht zu ihm: Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Ich will mein Leben für dich lassen. 38Jesus antwortete ihm: Du willst dein Leben für mich lassen? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast.

14

Jesus, der Weg zum Vater

141Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! 2In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? 3Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und

14,3
Kap
euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin. 4Und wo ich hingehe, dahin wisst ihr den Weg.

5Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen? 6Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;

14,6
Kap
niemand kommt zum Vater denn durch mich. 7Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

8Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns. 9Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus?

14,9
Kap
Wer mich sieht, der sieht den Vater. Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? 10Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir?
14,10
Kap
Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht aus mir selbst. Der Vater aber, der in mir bleibt, der tut seine Werke. 11Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so
14,11
Kap
glaubt doch um der Werke willen.

12Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der

14,12
Mt 28,19
wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. 13
14,13
Kap
Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf dass der Vater verherrlicht werde im Sohn. 14Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.

Die Verheißung des Heiligen Geistes

15Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.

14,15
Kap
16Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern
14,16
Kap
Tröster14,16 Andere Übersetzungen: »Fürsprecher«, »Beistand« (vgl. Vers 26; Kap 15,26; 16,7). geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: 17den
14,17
Kap
Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

18Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch. 19Es ist noch eine kleine Zeit, dann sieht die Welt mich nicht mehr.

14,19
Kap
Ihr aber seht mich, denn ich lebe, und ihr sollt auch leben. 20An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. 21Wer
14,21
1. Joh 5,3
meine Gebote hat und hält sie, der ist’s, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der
14,21
Kap
wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

22Spricht zu ihm Judas, nicht der Iskariot: Herr, was bedeutet es, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt? 23Jesus antwortete und sprach zu ihm:

14,23
Spr 8,17
Eph 3,17
Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. 24Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und
14,24
Kap
das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat.

25Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin. 26Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Der Friede Christi

27Frieden lasse ich euch,

14,27
Kap
meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. 28Ihr habt gehört, dass ich euch gesagt habe: Ich gehe hin und komme wieder zu euch. Hättet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. 29Und jetzt habe ich’s euch gesagt, ehe es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es nun geschehen wird.

30Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn es kommt

14,30
Kap
der Fürst dieser Welt. Er hat keine Macht über mich. 31Aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und
14,31
Kap
tue, wie mir der Vater geboten hat. – Steht auf und lasst uns von hier weggehen.

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