Lutherbibel 2017 (LU17)
51

Babel wird zerstört

511So spricht der Herr: Siehe, ich will einen Sturm des Verderbens erwecken wider Babel und wider die Bewohner Chaldäas. 2Ich will

51,2
Kap
Worfler nach Babel schicken, die sie worfeln sollen und ihr Land ausfegen; die werden von allen Seiten über sie kommen am Tage des Unheils. 3Der Schütze spanne seinen Bogen und erhebe sich in seinem Panzer! Verschont nicht ihre junge Mannschaft, vollstreckt den Bann an ihrem ganzen Heer, 4dass die Erschlagenen daliegen im Lande der Chaldäer und die Erstochenen auf ihren Gassen! 5Fürwahr, Israel und Juda sollen nicht
51,5
Jes 54,4
Witwen bleiben, verlassen von ihrem Gott, dem Herrn Zebaoth; denn das Land der Chaldäer hat sich sehr verschuldet
51,5
Kap
am Heiligen Israels. 6
51,6
Kap
Flieht aus Babel und rette ein jeder sein Leben, dass ihr nicht untergeht in seiner Schuld. Denn dies ist für den Herrn die Zeit der Rache, um ihm seine Taten zu vergelten.

7Ein

51,7
Offb 17,4
goldener Kelch, der alle Welt trunken gemacht hat, war Babel in der Hand des Herrn.
51,7
Kap
Alle Völker haben von seinem Wein getrunken; darum sind die Völker so toll geworden. 8Wie plötzlich ist
51,8
Jes 21,9
Babel gefallen und zerschmettert! Heult über Babel, bringt Balsam für seine Wunden, ob es vielleicht geheilt werden könnte. 9Wir wollten Babel heilen; aber es war nicht zu heilen. So lasst es fahren und lasst uns ein jeder in sein Land ziehen! Denn seine Strafe reicht bis an den Himmel und langt hinauf bis an die Wolken. 10Der Herr hat unsere Gerechtigkeit ans Licht gebracht. Kommt, lasst uns in Zion erzählen die Werke des Herrn, unseres Gottes!

11Ja, schärft nun die Pfeile und füllt die Köcher!

51,11
Jes 13,17
Der Herr hat den Mut der Könige von Medien erweckt; denn seine Gedanken stehen wider Babel, dass er es verderbe. Denn dies ist die
51,11
Kap
Vergeltung des Herrn, die Vergeltung für seinen Tempel. 12Ja, erhebt nun das Banner gegen die Mauern von Babel, macht stark die Wachen, bestellt Wächter, legt einen Hinterhalt! Denn der Herr hat sich’s vorgenommen und wird’s auch tun, was er gegen die Einwohner von Babel geredet hat.

13Die du

51,13
Offb 17,1
an großen Wassern wohnst und große Schätze hast, dein Ende ist gekommen, dein Lebensfaden wird abgeschnitten! 14Der Herr Zebaoth hat bei sich geschworen: Wenn ich dich auch gefüllt habe mit Menschen wie mit Heuschrecken, so wird man doch gegen dich das Kriegsgeschrei anstimmen.

Babel, das verworfene Werkzeug Gottes

15

51,15
Kap
Er hat die Erde durch seine Kraft gemacht und den Erdkreis bereitet durch seine Weisheit und den Himmel ausgebreitet durch seinen Verstand. 16Wenn er donnert, so ist Wasser die Menge am Himmel;
51,16
Ps 135,7
Wolken lässt er heraufziehen vom Ende der Erde. Er macht die Blitze, dass es regnet, und lässt den Wind kommen aus seinen Kammern. 17Alle Menschen aber sind Toren mit ihrer Kunst, und alle Goldschmiede stehen beschämt da mit ihren Bildern; denn ihre Götzen sind Trug und haben kein Leben. 18Sie sind nichts, ein Spottgebilde; sie müssen zugrunde gehen, wenn sie heimgesucht werden. 19Aber so ist der nicht, der Jakobs Anteil ist, sondern er ist’s, der alle Dinge geschaffen hat, und
51,19
5. Mose 32,9
Israel ist der Stamm seines Erbteils. Er heißt Herr Zebaoth.

20Du, Babel, bist

51,20
Kap
mein Hammer, meine Kriegswaffe; durch dich zerschmettere ich Völker und zerstöre Königreiche. 21Durch dich zerschmettere ich Rosse und Reiter, Wagen und Fahrer. 22Durch dich zerschmettere ich Männer und Frauen, Alte und Junge, Jünglinge und Jungfrauen. 23Durch dich zerschmettere ich Hirten und Herden, Bauern und Gespanne und Fürsten und Herren. 24Aber nun will ich
51,24
Kap
Babel und allen Bewohnern von Chaldäa vergelten alle ihre Bosheit, die sie an Zion begangen haben, vor euren Augen, spricht der Herr.

25Siehe, ich will an dich, du Berg des Verderbens, der du Verderben gebracht hast über alle Welt, spricht der Herr. Ich will meine Hand wider dich ausstrecken und dich von den Felsen herabwälzen und will einen verbrannten Berg aus dir machen, 26dass man weder Ecksteine noch Grundsteine aus dir nehmen kann, sondern eine ewige Wüste sollst du sein, spricht der Herr.

Der Kampf der Völker gegen Babel

27Richtet auf das Banner auf Erden, blast die Posaune unter den Völkern!

51,27
Jes 13,3
Heiligt die Völker zum Kampf gegen die Stadt Babel! Ruft wider sie die Königreiche Ararat, Minni und
51,27
1. Mose 10,3
Aschkenas! Sammelt Kriegsleute gegen sie, bringt Rosse herauf wie Heuschrecken! 28Heiligt die Völker zum Kampf gegen sie, die Könige von Medien samt ihren Statthaltern und allen Vorstehern und das ganze Land ihrer Herrschaft! 29Da erbebt und erzittert das Land, wenn die Gedanken des Herrn sich erfüllen wider Babel, dass er das Land Babel zur Wüste mache, darin niemand wohnt.

30Die Helden zu Babel geben den Kampf auf, sie bleiben in der Festung. Mit ihrer Stärke ist’s aus,

51,30
Kap
sie sind Weiber geworden; Babels Wohnungen sind in Brand gesteckt und seine Riegel zerbrochen. 31Ein Läufer begegnet dem andern und ein Bote dem andern, um dem König von Babel anzusagen, dass seine Stadt genommen sei an allen Enden 32und die Furten besetzt seien und die Bollwerke verbrannt und die Kriegsleute verzagt. 33Denn so spricht der Herr Zebaoth, der Gott Israels: Die Tochter Babel ist wie eine Tenne, wenn man sie feststampft; bald ist die Zeit der Ernte da.

Gott führt Jerusalems Rechtsstreit

34»Nebukadnezar, der König von Babel, hat mich gefressen und umgebracht, er hat aus mir ein leeres Gefäß gemacht. Er hat mich verschlungen wie ein Drache, er hat seinen Bauch gefüllt mit meinen Kostbarkeiten; er hat mich vertrieben. 35Über Babel komme der Frevel, der an mir begangen ist und an meinem Fleische«, soll die Einwohnerin von Zion sagen, »und mein Blut komme über die Bewohner von Chaldäa!«, soll Jerusalem sagen.

36Darum, so spricht der Herr: Siehe, ich will deine Sache führen und dich rächen. Ich will ihr Meer austrocknen und ihre Brunnen versiegen lassen. 37Und Babel soll zu Steinhaufen und zur Wohnung der Schakale werden,

51,37
Kap
zum Entsetzen und zum Spott, dass niemand darin wohne. 38Sie sollen miteinander brüllen wie die Löwen und knurren wie die jungen Löwen. 39Ihrer Gier will ich ein Mahl zurichten und will sie trunken machen, dass sie umsinken und in ewigen Schlaf fallen, von dem sie nimmermehr aufwachen sollen, spricht der Herr. 40Ich will sie hinabführen wie Lämmer zur Schlachtbank, wie Widder und Böcke.

41Wie ist

51,41
Kap
Scheschach51,41 Deckname für Babel. gefallen und die in aller Welt Berühmte eingenommen! Wie ist Babel zum Entsetzen geworden unter den Völkern! 42Das Meer ist über Babel gegangen, und mit der Menge seiner Wellen ist es bedeckt. 43Seine Städte sind zur Wüste und zu einem dürren, öden Lande geworden, zum Lande, darin niemand wohnt und das kein Mensch durchzieht. 44Ja, den
51,44
Kap
Bel zu Babel suche ich heim und reiße aus seinem Rachen, was er verschlungen hat. Und die Völker sollen nicht mehr zu ihm laufen; denn es sind auch die Mauern von Babel zerfallen.

Gottes Volk zieht aus Babel

45Zieh aus von dort, mein Volk, und rette ein jeder sein Leben vor dem grimmigen Zorn des Herrn! 46Euer Herz könnte sonst weich werden und verzagen vor den Gerüchten, die man im Lande hören wird. Denn es wird in einem Jahr ein Gerücht umgehen und danach im nächsten Jahr wieder ein Gerücht, und Gewalt wird im Lande sein und ein Herrscher wider den andern.

47Darum siehe, es kommt die Zeit, dass ich die Götzen zu Babel heimsuchen will und sein ganzes Land zuschanden werden soll und alle seine Erschlagenen darin liegen werden. 48

51,48
Offb 18,20
Himmel und Erde und alles, was darinnen ist, werden jauchzen über Babel, dass seine Verwüster von Norden kommen, spricht der Herr. 49Und Babel muss fallen für die Erschlagenen Israels, wie für Babel gefallen sind die Erschlagenen der ganzen Erde.

50Die ihr dem Schwert entronnen seid, zieht fort, säumet nicht! Gedenkt des Herrn in fernem Lande und

51,50
Ps 137,5
lasst euch Jerusalem im Herzen sein! 51Wir sind zuschanden geworden, da wir Schmach hören mussten; Scham bedeckt unser Angesicht, da Fremde über die Heiligtümer im Hause des Herrn kamen.

52Darum siehe, die Zeit kommt, spricht der Herr, dass ich die Götzen Babels heimsuchen will, und im ganzen Lande sollen die tödlich Verwundeten stöhnen. 53Und wenn

51,53
1. Mose 11,4
Jes 14,13
Babel zum Himmel emporstiege und seine Festung unzugänglich hoch machte, so sollen doch Verwüster von mir über die Stadt kommen, spricht der Herr.

Babels endgültiger Untergang

54Man hört ein Geschrei aus Babel und einen großen Jammer aus der Chaldäer Lande; 55denn der Herr verwüstet Babel und vertilgt aus ihm das große Getümmel. Wellen brausen heran wie große Wasser, es erschallt ihr lautes Tosen; 56denn es ist über Babel der Verwüster gekommen. Seine Helden werden gefangen, ihre Bogen zerbrochen; denn

51,56
5. Mose 32,39-41
der Gott der Vergeltung, der Herr, zahlt es ihnen heim. 57Ich will seine Fürsten, Weisen, Herren und Hauptleute und seine Krieger
51,57
trunken machen, dass sie in ewigem Schlaf sinken sollen, von dem sie nimmermehr aufwachen, spricht der König, der da heißt Herr Zebaoth.

58So spricht der Herr Zebaoth: Die Mauern des großen Babel sollen geschleift und seine hohen Tore mit Feuer verbrannt werden, dass die Arbeit der Völker umsonst sei und

51,58
Hab 2,13
dem Feuer verfalle, was die Nationen mit Mühe erbaut haben.

Die Schriftrolle im Euphrat

59Dies ist das Wort, das der Prophet Jeremia befahl Seraja, dem Sohn

51,59
Kap
Nerijas, des Sohnes Machsejas, als er mit Zedekia, dem König von Juda, nach Babel zog im vierten Jahr seiner Herrschaft. Und Seraja war Quartiermeister. 60Und Jeremia
51,60
Kap
schrieb all das Unheil, das über Babel kommen sollte, in ein Buch, nämlich alle diese Worte, die wider Babel geschrieben sind. 61Und Jeremia sprach zu Seraja: Wenn du nach Babel kommst, so schaue zu und lies alle diese Worte vor 62und sprich: Herr, du hast
51,62
Kap
geredet gegen diese Stätte, dass du sie ausrotten willst, dass niemand mehr darin wohne, weder Mensch noch Vieh, sondern dass sie immerdar wüst sei.

63

51,63
Offb 18,21
Und wenn du das Buch ausgelesen hast, so binde einen Stein daran und wirf’s in den Euphrat 64und sprich: So soll Babel versinken und nicht wieder aufkommen von dem Unheil, das ich über sie bringen will.

So weit die Worte Jeremias.

52

Bericht über die Zerstörung Jerusalems und die Wegführung nach Babel

(vgl. Kap 39,1-10; 2. Kön 24,18–25,21; 2. Chr 36,11-21)

521Zedekia war einundzwanzig Jahre alt, als er König wurde; und er regierte elf Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Hamutal, eine Tochter Jirmejas aus Libna. 2Und er tat, was dem Herrn missfiel, gleichwie Jojakim getan hatte.

3Denn so geschah es mit Jerusalem und Juda um des Zornes des Herrn willen, bis er sie von seinem Angesicht wegstieß. Und Zedekia fiel ab vom König von Babel. 4Im neunten Jahr seiner Herrschaft, am zehnten Tage des zehnten Monats kam Nebukadnezar, der König von Babel, mit seinem ganzen Heer vor Jerusalem, und sie belagerten es und machten

52,4
Hes 4,2
Bollwerke ringsumher. 5Und so blieb die Stadt belagert bis ins elfte Jahr des Königs Zedekia. 6Aber am neunten Tage des vierten Monats nahm der Hunger überhand in der Stadt, und das Volk des Landes hatte nichts mehr zu essen. 7Da brach man in die Stadt ein, und alle Kriegsleute wandten sich zur Flucht und zogen zur Stadt hinaus bei Nacht durch das Tor zwischen den zwei Mauern auf dem Wege, der zum Garten des Königs geht. Aber die Chaldäer lagen rings um die Stadt her. Und als sie den Weg zum Jordantal nahmen, 8jagte das Heer der Chaldäer dem König nach, und sie holten Zedekia ein im Jordantal von Jericho. Da zerstreute sich sein ganzes Heer und verließ ihn. 9Und sie nahmen den König gefangen und brachten ihn hinauf zum König von Babel nach Ribla, das im Lande Hamat liegt; der sprach das Urteil über ihn. 10Allda ließ der König von Babel die Söhne Zedekias vor dessen Augen töten und tötete auch alle Oberen von Juda in Ribla. 11Aber Zedekia ließ er die Augen ausstechen und ihn in Ketten legen. So
52,11
Kap
führte ihn der König von Babel nach Babel und legte ihn ins Gefängnis bis zu seinem Tod.

12Am zehnten Tage des fünften Monats, das ist das neunzehnte Jahr Nebukadnezars, des Königs von Babel, kam Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, der stets um den König von Babel war, nach Jerusalem 13und verbrannte das Haus des Herrn und das Haus des Königs und alle Häuser von Jerusalem; alle großen Häuser verbrannte er mit Feuer. 14Und das ganze Heer der Chaldäer, das bei dem Obersten der Leibwache war, riss alle Mauern Jerusalems ringsumher nieder. 15Und etliche von den Geringen im Volk und was vom Volk noch übrig war in der Stadt und die zum König von Babel abgefallen waren und was übrig geblieben war von den Werkleuten führte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, gefangen weg. 16Von den Geringen im Lande aber ließ Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, Weingärtner und Ackerleute zurück.

17Die bronzenen Säulen am Hause des Herrn und die Gestelle und das eherne Meer am Hause des Herrn zerbrachen die Chaldäer und brachten all die Bronze nach Babel.

52,17
Kap
18Und die Töpfe, Schaufeln, Messer, Schalen, Löffel und alle bronzenen Geräte, die man im Gottesdienst zu gebrauchen pflegte, nahmen sie weg. 19
52,19
1. Kön 7,15-37
Dazu nahm der Oberste der Leibwache, was golden und silbern war an Bechern, Räuchergefäßen, Schalen, Töpfen, Leuchtern, Löffeln und Schalen. 20Die zwei Säulen, das eine Meer, die zwölf bronzenen Rinder unter dem Meer und die Gestelle, welche der König Salomo hatte machen lassen für das Haus des Herrn – die Bronze all dieser Geräte war unermesslich viel. 21Von den zwei Säulen aber war jede achtzehn Ellen hoch, vier Finger dick und inwendig hohl. Und eine Schnur von zwölf Ellen reichte um sie herum. 22Oben hatte sie einen bronzenen Knauf, fünf Ellen hoch, und Gitterwerk und Granatäpfel waren an jedem Knauf ringsumher, alles aus Bronze. Ebenso war es bei der anderen Säule und den Granatäpfeln. 23Es waren sechsundneunzig Granatäpfel daran; im Ganzen waren es hundert Granatäpfel rings um das Gitterwerk.

24Und der Oberste der Leibwache nahm den obersten Priester Seraja und den zweitobersten Priester Zefanja und die drei Hüter der Schwelle 25und aus der Stadt einen Kämmerer, der über die Kriegsleute gesetzt war, und sieben Männer, welche stets um den König sein mussten, die man in der Stadt fand, dazu den Schreiber des Feldhauptmanns, der das Volk des Landes zum Heer aufbot, und sechzig Mann vom Volk des Landes, die man in der Stadt fand; 26diese nahm Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, und brachte sie zum König von Babel nach Ribla. 27Und der König von Babel schlug sie tot zu Ribla, das im Lande Hamat liegt. So wurde Juda aus seinem Lande weggeführt.

28Dies ist das Volk, das Nebukadnezar weggeführt hat: im siebenten Jahr 3023 Judäer; 29im achtzehnten Jahr Nebukadnezars 832 Leute aus Jerusalem. 30Im dreiundzwanzigsten Jahr Nebukadnezars führte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, 745 Leute aus Juda weg. Alle zusammen sind 4600.

Begnadigung des Königs Jojachin

(vgl. 2. Kön 25,27-30)

31Aber im siebenunddreißigsten Jahr, nachdem Jojachin, der König von Juda, weggeführt war, am fünfundzwanzigsten Tage des zwölften Monats erhob Ewil-Merodach, der König von Babel, im Jahr, da er König wurde, das Haupt Jojachins, des Königs von Juda, und entließ ihn aus dem Gefängnis 32und redete freundlich mit ihm und setzte seinen Sitz über die Sitze der Könige, die bei ihm in Babel waren. 33Und Jojachin legte die Kleider seiner Gefangenschaft ab und aß stets bei dem König sein Leben lang. 34Und was er zum Leben brauchte, wurde ihm als ständiger Unterhalt vom König von Babel gegeben, Tag für Tag sein ganzes Leben lang bis an sein Ende.