BasisBibel (BB)
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Die spätere Verkündigung des Sacharja

Sacharja 7,1–8,23

Eine Anfrage zum Gedenken an die Tempelzerstörung

71Es war im vierten Regierungsjahr von König Darius7,1 Darius I.: König von Persien (521–486 v. Chr.)..Am vierten Tag des neunten Monats7,1 vierter Tag des neunten Monats: Meint den 7. Dezember 518 v. Chr., der Kislew7,1 Kislew: Name des vierten Monats im biblischen Kalender. Er fällt in den November/Dezember unseres Kalenders. heißt,kam das Wort des Herrn zu Sacharja.2Damals schickten Betel-Sarezer, Regem-Melechund seine Leute eine Anfrage nach Jerusalem.Sie wollten Auskunft darüber einholen,wie sie den Herrn gnädig stimmen können.3Ihre Anfrage lautete:»An die Priester am Tempel des Herrn Zebaot7,3 Zebaot: Der Beiname bedeutet übersetzt »(Gott) der himmlischen Heere« und bringt die Fülle von Gottes Macht zum Ausdruck. Mehr …und an die Propheten!Sollen wir den Feiertag7,3 Feiertag: Meint den Gedenktag an die Zerstörung des Tempels in Jerusalem 586 v. Chr., vgl. 2. Könige 25,8-9. im fünften Monatweiterhin mit Klagen und Fasten begehen?So haben wir es schon viele Jahre gehalten.«

4Da kam das Wort des Herrn Zebaot7,4 Zebaot: Der Beiname bedeutet übersetzt »(Gott) der himmlischen Heere« und bringt die Fülle von Gottes Macht zum Ausdruck. Mehr … zu mir:5Sag der Bevölkerung im Land und den Priestern:Nun habt ihr 70 Jahre lang geklagt und gefastet,jeweils am Feiertag im fünften und im siebten Monat7,5 im siebten Monat: An diesem Tag gedachte man vielleicht der Ermordung des Provinzverwalters Gedalja, vgl. 2. Könige 25,25..Glaubt ihr, dass ihr für mich so hart gefastet habt?6Oder wie ist es, wenn ihr esst und trinkt?Das tut ihr doch auch für euch selbst.7Also denkt an die Worte des Herrn,die er durch seine früheren Propheten mitgeteilt hat!Damals war Jerusalem noch bewohnt und nicht zerstört.Auch die Städte in seiner Umgebung waren bewohnt,ebenso die Wüste und das Hügelland7,7 Hügelland: Wörtlich »Schefela«. Fruchtbares Land zwischen dem Gebirge Juda und der Küstenebene am Mittelmeer..

8So kam das Wort des Herrn zu Sacharja.9Und der erinnerte die Leute daran,was der Herr Zebaot damals gesagt hatte:»Sorgt bei Gericht dafür, dass gerecht geurteilt wird!Habt Nachsicht miteinander und seid barmherzig!10Unterdrückt nicht Witwen und Waisen, Fremde und Arme!Plant nichts Böses gegeneinander!«11Doch sie weigerten sich.Sie wollten sich nicht daran halten.Sie blieben halsstarrig, verstopften sich die Ohren.12Sie machten ihre Herzen so hart wie einen Diamanten.Von der Weisung7,12 Weisung: Hebräisch Tora. Sie umfasst die schriftliche und mündliche Mitteilung von Gottes Willen. Mehr … und den Worten wollten sie nichts wissen.Die aber hatte der Herr Zebaot ihnen gegebendurch seinen Geist, durch seine früheren Propheten.Da wurde der Herr Zebaot sehr zornig.13Es kam, wie es kommen musste:Er rief sie, doch sie hörten nicht.Darum sprach der Herr Zebaot:Nun wird es umgekehrt sein!Sie werden mich rufen, aber ich werde nicht hören!14Denn ich habe sie in alle Winde zerstreut7,14 zerstreut: Nach dem Untergang des Königreichs Juda lebten viele Juden zerstreut in anderen Ländern.,unter fremde Völker, die sie nicht kannten.Das Land, das sie früher bewohnten,ist zur Wüste geworden.Niemand durchquert es mehroder kehrt dorthin zurück.Sie selbst sind es gewesen,die das herrliche Land zur Wüste gemacht haben.
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Jerusalem steht eine herrliche Zukunft bevor

81Es kam das Wort des Herrn Zebaot8,1 Zebaot: Der Beiname bedeutet übersetzt »(Gott) der himmlischen Heere« und bringt die Fülle von Gottes Macht zum Ausdruck. Mehr …:2So spricht der Herr Zebaot:Ich will mich für den Zion8,2 Zion: Tempelberg von Jerusalem, aber auch Bezeichnung für die ganze Stadt. Mehr … einsetzen,mit vollem Einsatz tue ich es.3So spricht der Herr:Ich wende mich dem Zion wieder zuund werde mitten in Jerusalem8,3 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … wohnen.Dann wird man Jerusalem die »Stadt der Wahrheit« nennen.Und der Berg8,3 Berg: Meint den Berg Zion mit dem Tempel in Jerusalem. des Herrn Zebaot wird »Tempelberg« heißen.4So spricht der Herr Zebaot:Auf den Plätzen Jerusalemswerden wieder alte Männer und Frauen sitzen.Sie haben Stöcke in ihrer Hand, so alt sind sie.5Die Stadt wird wieder voller Kinder sein,Jungen und Mädchen spielen auf ihren Plätzen.6So spricht der Herr Zebaot: Für den Rest dieses Volkeserscheint das heute wie ein Wunder.Doch sollte es für mich unmöglich sein,ein solches Wunder zu vollbringen?– So lautet der Ausspruch des Herrn Zebaot.

Das Volk Gottes kehrt nach Jerusalem zurück

7So spricht der Herr Zebaot8,7 Zebaot: Der Beiname bedeutet übersetzt »(Gott) der himmlischen Heere« und bringt die Fülle von Gottes Macht zum Ausdruck. Mehr …:Ja, ich werde mein Volk befreienaus dem Land des Ostens und aus dem Land des Westens.8Ich lasse sie heimkehren,sodass sie wieder mitten in Jerusalem8,8 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … wohnen.Sie werden mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein,verbunden in Treue und Gerechtigkeit.9So spricht der Herr Zebaot:Fasst Mut! Denkt in diesen Tagen an die Worte,die ihr aus dem Mund der Propheten8,9 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr … gehört habt!Diese Worte wurden zu der Zeit gesprochen,als der Grundstein für den Tempel gelegt wurde.Man wollte das Haus des Herrn Zebaot wieder aufbauen.10Vor dieser Zeit war alle Mühe vergebens.Die Arbeit von Mensch und Tier brachte nichts ein.Wer aus der Stadt hinausging und wieder zurückkam,war vor Feinden nicht sicher.Denn ich brachte alle Menschen gegeneinander auf,den einen gegen den andern.11Jetzt aber sind diese Tage vorbei.Ich werde mich für den Rest dieses Volkes einsetzen.– So lautet der Ausspruch des Herrn Zebaot.

12Ja, ich lasse den Frieden aufgehen wie eine Saat:Der Weinstock wird Früchte tragen.Das Land wird wieder Erträge liefern,und der Himmel befeuchtet den Boden mit Tau8,12 Tau: Feuchtigkeit, die sich über Nacht in Form von Tröpfchen ablagert. So werden die Pflanzen im trockenen Sommer oder in der Wüste mit Wasser versorgt..Das alles gebe ich dem Rest dieses Volkes.13Früher seid ihr ein Fluch8,13 Fluch: Israels Ungehorsam wirkte unter den Völkern wie ein Fluchwort, das Unheil bringt. Hier ist an erfolglose Arbeit, Streit und die Bedrohung durch Feinde zu denken. unter den Völkern gewesen,ihr Leute vom Haus Juda und vom Haus Israel.Jetzt sollt ihr ein Segen8,13 Segen: Israels Gehorsam wirkt unter den Völkern wie Gottes Segen, durch den er Leben, Kraft und Wohlergehen schenkt. sein.Ich will für eure Rettung sorgen.Also fürchtet euch nicht, fasst wieder Mut!

14So spricht der Herr Zebaot8,14 Zebaot: Der Beiname bedeutet übersetzt »(Gott) der himmlischen Heere« und bringt die Fülle von Gottes Macht zum Ausdruck. Mehr …:Ich hatte Böses gegen euch im Sinn,als mich eure Vorfahren zum Zorn reizten.Das sagt der Herr Zebaot!Durch nichts ließ ich mich davon abbringen.15Doch jetzt habe ich mich anders entschieden.Ja, ich will Jerusalem und dem Haus Juda Gutes tun.Also fürchtet euch nicht!16Und das sind die Dinge, die ihr tun sollt:Sagt die Wahrheit, wenn ihr miteinander redet,der eine mit dem andern!Liebt die Wahrheit und haltet Frieden,wenn ihr in euren Toren8,16 Tor: Torgebäude in der Stadtmauer. Der Platz davor diente als Marktplatz und Versammlungsort für Gerichtsverhandlungen. zu Gericht sitzt.17Führt nichts Böses gegeneinander im Schilde,der eine gegen den andern!Schwört keinen Meineid8,17Meineid: Eine Lüge, die mit einem Schwur bekräftigt wird., denkt nicht mal daran!Denn das alles hasse ich.– So lautet der Ausspruch des Herrn.

Die Völker pilgern zum Zion

18Das Wort des Herrn Zebaot8,18 Zebaot: Der Beiname bedeutet übersetzt »(Gott) der himmlischen Heere« und bringt die Fülle von Gottes Macht zum Ausdruck. Mehr … kam zu mir:19So spricht der Herr Zebaot:Haltet das Fasten ein im vierten und fünften Monatund an den Feiertagen im siebten und zehnten Monat!Das wird für das Haus Juda ein Grund zur Freude sein.Jubelt und seid fröhlich an diesen Festtagen!Liebt die Wahrheit und haltet Frieden!

20So spricht der Herr Zebaot:Völker werden sich auf den Weg machen,Einwohner großer Städte werden kommen.21Die einen werden zu den anderen sagen:»Auf, lasst uns nach Jerusalem pilgern8,21 pilgern: Die Völker unternehmen eine Wallfahrt in das an sich unbedeutende Jerusalem. Die von Gott erwählte Stadt erweist sich so als Mittelpunkt der Welt.!Wir wollen den Herrn durch Opfer8,21 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. In der Regel wird das Opfer oder Teile davon auf dem Altar verbrannt. Mehr … gnädig stimmen.Lasst uns den Herrn Zebaot aufsuchen.Auch wir wollen hingehen.«22So werden viele Nationen kommenund Menschen aus zahlreichen fremden Völkern.Sie werden den Herrn Zebaot in Jerusalem aufsuchenund den Herrn durch Opfer gnädig stimmen.

23So spricht der Herr Zebaot:Zu dieser Zeit werden zehn Männer kommen,aus Völkern mit ganz verschiedenen Sprachen.Sie greifen nach dem Mantelzipfel eines Mannesaus dem jüdischen Volk.Sie halten ihn fest und sagen: »Wir wollen mit euch gehen!Denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist.«
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Der Friedenskönig und der Sturz der Weltmächte

Sacharja 9,1–11,17

Gott erweitert das Gebiet seiner Herrschaft

91Eine prophetische Botschaft:Das Wort des Herrn hat das Land Hadrach9,1 Hadrach: Name einer Stadt und einer Landschaft in Nordsyrien. erreicht.Es hat seinen Ruheplatz in Damaskus9,1 Damaskus: Bedeutende Handelsstadt am Rand der syrischen Wüste. Mehr … genommen,der früheren Hauptstadt der Aramäer.Denn zum Herrn gehören nicht nur alle Stämme Israels.2Auch weitere Städte zählen zu seinem Eigentum:die Stadt Hamat9,2 Hamat: Bedeutende Stadt am Fluss Orontes in Syrien und Name eines aramäischen Königreichs, das um 720 v. Chr. von den Assyrern erobert wurde. an der Grenze im Nordensowie die Städte Tyros und Sidon,die für ihre Weisheit berühmt sind.

3Die Bewohner von Tyros9,3 Tyros: Stadt am Mittelmeer. Durch ihre Insellage und ihre Festungsmauern galt sie im Altertum als uneinnehmbar. bauten ihre Stadtzu einer Festung aus.Sie horteten Silber wie Staub auf der Erdeund Gold wie Dreck auf den Straßen.4Doch der Herr wird ihnen alles wegnehmen.Er wird ihre Streitmacht auf dem Meer besiegen9,4 besiegen: Vielleicht eine Anspielung auf Alexander den Großen. 332 v. Chr. ließ er Tyros erobern und versetzte dadurch alle übrigen Städte in Angst und Schrecken.und die Stadt durch Feuer vernichten.5Aschkelon9,5 Aschkelon: Einflussreiche Stadt der Philister an der Mittelmeerküste. wird es sehen und erschrecken.Gaza9,5 Gaza: Bedeutende Stadt der Philister und Handelsstadt, im heutigen Gazastreifen gelegen. wird zittern vor Angst und Ekron ebenso.Denn ihnen ist alle Hoffnung genommen.Der König von Gaza wird untergehen.Der Thron von Aschkelon bleibt nicht bestehen.6Und in Aschdod wird ein Schurke herrschen.

Ich9,6 ich: Der Sprecher ist Gott. werde dem Stolz der Philister ein Ende bereiten.7Ich reiße ihnen das blutige Opferfleisch aus dem Mundund die abscheulichen Speisen9,7 abscheuliche Speisen: Nach den Speisevorschriften, die sich beispielsweise in 3. Mose/Levitikus 11 finden, dürfen bestimmte Tiere nicht gegessen werden. Sie gelten als unrein. aus ihren Zähnen.Doch es wird einen Rest unter den Philistern geben,der bereit ist, unserem Gott zu dienen.Der wird als Großfamilie im Land Juda wohnen.Und die Leute von Ekron werden wie die Jebusiter9,7 Jebusiter: Anspielung auf die frühere Bevölkerung Jerusalems, die nach der Eroberung der Stadt dort wohnen bleiben durfte; vgl. Josua 15,63.unter den Judäern leben.8Ich selbst werde mein Haus verteidigen.Ich werde ein Bollwerk sein gegen die Feinde,die in den Krieg ziehen und wieder zurückkehren.Kein Machthaber wird es dann noch wagen,gegen Juda in den Krieg zu ziehen.Denn jetzt wache ich selbst über Juda.

Der König wird den Frieden bringen

9Freue dich sehr, Tochter Zion9,9 Tochter Zion: Poetische Bezeichnung für die Stadt Jerusalem.!Brich in Jubel aus, Tochter Jerusalem!Siehe, dein König kommt zu dir,ein Gerechter und ein Retter ist er.Er ist arm und reitet auf einem Esel,einem jungen Esel, geboren von einer Eselin9,9 geboren von einer Eselin: Betont die Reinheit der Abstammung im Gegensatz zum Maultier, das eine Kreuzung von Eselhengst und Pferdestute ist..10Dann werde ich9,10 ich: Der Sprecher ist Gott. die Streitwagen aus Efraim beseitigenund die Schlachtrosse aus Jerusalem.Wenn die Waffen des Krieges zerbrochen sind,wird euer König Frieden stiften unter den Völkern.Seine Herrschaft reicht vom einen Meer bis zum andernund vom Eufrat9,10 Eufrat: Neben dem Tigris einer der beiden Hauptflüsse in Assyrien und Babylonien, im heutigen Irak. Mehr … bis ans Ende der Erde9,10 Ende der Erde: Damit könnte hier der Nil gemeint sein. Dann beschreibt der Vers die Nord-Süd-Ausdehnung des wiederhergestellten Israel, vgl. 1. Mose/Genesis 15,18..

Noch ist es nicht so weit

11Was nun dich betrifft, mein Volk:Ich denke an das Blut9,11 Blut: Gott erinnert sich an den Bundesschluss mit Israel am Berg Sinai, vgl. 2. Mose/Exodus 24,8. als Zeichen meines Bundes,den ich mit dir geschlossen habe.Darum sorge ich dafür, dass die Gefangenen freikommen.Ich hole sie heraus aus der wasserlosen Zisterne9,11 Zisterne: In den Boden geschlagene Kammer oder Beckenanlage zum Sammeln und Speichern von Regenwasser. Mehr ….12Kehrt zurück in die Festung von Jerusalem,ihr Gefangenen voller Hoffnung9,12 Gefangene voller Hoffnung: Meint die in der Verbannung lebenden Juden, weil sie sich auf Gottes Hilfe verlassen können.!Was ich versprochen habe, gilt auch heute:Ich werde euch doppelt so viel an Besitz zurückgeben.13Denn Juda9,13 Juda, Efraim: Die Heere aus Juda und Efraim stehen hier für das ganze Volk Israel. ist der Bogen, den ich spanne,und Efraim9,13 Juda, Efraim: Die Heere aus Juda und Efraim stehen hier für das ganze Volk Israel. der Köcher9,13 Köcher: Behältnis für das Mitführen von Pfeilen., den ich mit Pfeilen fülle.Auch deine jungen Männer, Zion9,13 Zion: Tempelberg von Jerusalem, aber auch Bezeichnung für die ganze Stadt. Mehr …,rufe ich zum Kampf gegen das Heer der Griechen.Ich setze sie ein wie das Schwert eines Kriegshelden.14Der Herr selbst wird erscheinen und sie anführen.Seine Pfeile fliegen wie der Blitz gegen den Feind.Gott, der Herr, bläst das Signal zum Angriff.Er selbst stürmt voran wie ein Wirbelwind.15Der Herr Zebaot9,15 Zebaot: Der Beiname bedeutet übersetzt »(Gott) der himmlischen Heere« und bringt die Fülle von Gottes Macht zum Ausdruck. Mehr … wird seine Kämpfermit einem Schutzschild umgeben.Sie werden die Schleudersteine der Feinde zermalmen,wie man Speisen bei einem Festessen verschlingt.Sie werden viel Blut vergießen,wie man Wein bei einer Siegesfeier trinkt.Ihre Becher werden bis zum Rand gefüllt seinwie die Opferschalen an den Ecken des Altars.

16So wird der Herr sein Volk an diesem Tag retten.Ihr Gott wird sie weiden wie ein Hirte9,16 Hirte: Verantwortlich für den Schutz und Bestand der Herde. In der Antike steht das Hirtenbild oft für den König oder für Gott. Mehr … seine Schafe.Wie Edelsteine, die in eine Krone eingesetzt sind,werden sie das Land zieren.17Wie herrlich wird das sein!Jungen und Mädchen werden in dem Land gedeihen,so viel Getreide und Wein bringt es hervor.