BasisBibel NT+Ps (BB)
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Der Geist Gottes überwindet die Sünde

81Es gibt also kein Strafgericht mehr für die,die zu Christus8,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus8,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. gehören.2Das bewirkt das Gesetz8,2 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.,das vom Geist Gottes8,2 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. bestimmt ist.Es ist das Gesetz8,2 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.,das Leben8,2 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben. schenktdurch die Zugehörigkeit zu Christus8,2 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus8,2 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. .Es hat dich befreit von dem alten Gesetz8,2 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.,das von der Sünde8,2 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. bestimmt istund den Tod bringt.3Das alte Gesetz8,3 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. war machtlos.Es scheiterte an unserer irdischen Gesinnung8,3 irdischen Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist..Deshalb sandte Gott seinen eigenen Sohn8,3 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.in Gestalt eines der Sünde8,3 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. ausgelieferten Menschen.Er sollte als Opfer8,3 Sündopfer: Eine besondere Form des Opfers, bei dem der Priester mit dem Blut des Opfertiers besondere Handlungen vornahm. für unsere Sünden8,3 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. dienen.So vollzog Gott das Strafgericht an der Sünde8,3 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.genau dort, wo sie sich auswirkt:im Menschen selbst8,3 Menschen selbst: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist..4Das tat er,damit die Forderung des Gesetzes8,4 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. an uns erfüllt wird.Denn jetzt ist unser Leben nicht mehrvon unserer irdischen Gesinnung8,4 irdischen Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. bestimmt,sondern vom Geist Gottes8,4 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..5Wer von seiner irdischen Gesinnung8,5 irdischen Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. bestimmt ist,strebt nur nach irdischen Dingen8,5 irdischen Dingen: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist..Wer aber vom Geist Gottes8,5 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. bestimmt ist,strebt nach dem, was der Geist8,5 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. will.6Nach irdischen Dingen zu strebenbringt den Tod.Aber nach dem zu streben, was der Geist8,6 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. will,bringt Leben8,6 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben. und Frieden8,6 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft..7Darum bedeutet das Streben nach irdischen Dingen8,7 irdischen Dingen: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist.Feindschaft gegen Gott.Es ordnet sich nämlich nicht dem Gesetz8,7 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. Gottes unter –dazu ist es ja gar nicht fähig.8Wer also von seiner irdischen Gesinnung8,8 irdischen Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. bestimmt ist,kann Gott unmöglich gefallen.

9Aber ihr seid nicht mehrvon eurer irdischen Gesinnung8,9 irdischen Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. bestimmt,sondern vom Heiligen Geist8,9 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..Denn der Geist Gottes8,9 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. wohnt in euch.Wer dagegen diesen Geist8,9 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.,den Christus8,9 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gibt,nicht hat,gehört auch nicht zu ihm.10Wenn Christus8,10 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. jedoch in euch gegenwärtig ist,dann ist euer Leib zwar tot aufgrund der Sünde8,10 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck..Aber der Geist8,10 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. erfüllt euch mit Leben,weil Gott euch als gerecht8,10 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. angenommen hat.11Es ist derselbe Geist Gottes8,11 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.,der Jesus8,11 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. vom Tod auferweckt8,11 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. hat.Wenn dieser Geist8,11 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. nun in euch wohnt,dann gilt:Gott, der Christus8,11 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. vom Tod auferweckt8,11 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. hat,wird auch eurem sterblichen Leib das Leben8,11 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben. schenken –durch seinen Geist,der in euch wohnt.

Wer getauft ist, ist nicht mehr Sklave, sondern Kind Gottes

12Brüder und Schwestern8,12 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. , das bedeutet:Wir sind unserem irdischen Leib8,12 irdischen Leib: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. gegenübernicht mehr verpflichtet,so zu leben,wie es unsere irdische Gesinnung8,12 irdische Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. verlangt.13Wenn ihr nämlich so lebt,wie es eurer irdischen Gesinnung8,13 irdischen Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. entspricht,müsst ihr sterben.Wenn ihr aber mithilfe des Heiligen Geistes8,13 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.eure irdischen Gewohnheiten8,13 irdischen Gewohnheiten: Wörtlich heißt es in Vers 13: »Wenn ihr … die Taten des Leibes tötet«. Gemeint ist ein Verhalten, das der irdischen Gesinnung entspricht. tötet,werdet ihr leben.14Alle, die sich vom Geist Gottes8,14 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. führen lassen,sind Kinder Gottes.15Ihr habt ja nicht einen Geist8,15 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. empfangen,der euch zu Sklaven macht.Dann müsstet ihr doch wieder Angst haben.Ihr habt vielmehr einen Geist8,15 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. empfangen,der euch zu Kindern Gottes macht.Weil wir diesen Geist8,15 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. haben,können wir rufen:»Abba8,15 Abba: Aramäisch für »lieber Vater«. ! Vater!«16Und derselbe Geist8,16 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. bestätigt unserem Geist,dass wir Kinder Gottes sind.17Wenn wir Kinder sind,dann sind wir aber auch Erben:Erben Gottesund Miterben von Christus8,17 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .Voraussetzung ist,dass wir sein Leiden teilen.Denn dadurch bekommen wir auch Anteilan seiner Herrlichkeit8,17 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor..

Hoffnung trotz allem Leid

Die ganze Schöpfung wartet auf die Befreiung

18Ich bin überzeugt:Das Leid, das wir gegenwärtig erleben,steht in keinem Verhältniszu der Herrlichkeit8,18 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor., die uns erwartet –und die Gott an uns offenbar machen will.19Die ganze Schöpfung wartet doch sehnsüchtig darauf,dass Gott offenbart,wer seine Kinder sind.20Denn die Schöpfung istder Vergänglichkeit unterworfen –allerdings nicht aus eigenem Antrieb.Sondern Gott hat es so bestimmt.Damit ist aber eine Hoffnung verbunden:21die Hoffnung,dass auch die Schöpfung selbstaus der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit wird.Und dass sie so zu der Freiheit gelangt,die Gottes Kinder in der Herrlichkeit8,21 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. erwartet.22Wir wissen ja:Die ganze Schöpfung seufzt und stöhnt vor Schmerzwie in Geburtswehen –bis heute.23Und nicht nur sie!Uns geht es genauso.Wir haben zwar schon als Vorschuss8,23 als Vorschuss: Auf die Fülle der Heilsgaben in Gottes Reich.den Heiligen Geist8,23 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. empfangen.Trotzdem seufzen und stöhnen auch wir nochin unserem Innern.Denn wir warten ebenso darauf,dass Gott uns endgültig als seine Kinder annimmt –und dabei unseren Leib von der Vergänglichkeit erlöst.24Denn wir sind zwar gerettet,aber noch ist alles Hoffnung.Und eine Hoffnung,die wir schon erfüllt sehen,ist keine Hoffnung mehr.Wer hofft schließlich auf das,was er schon vor sich sieht?25Wenn wir dagegen auf etwas hoffen,das wir noch nicht sehen,dann müssen wir geduldig darauf warten.

Der Geist steht den Erwählten bei

26In gleicher Weise steht uns der Geist8,26 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. da bei,wo wir selbst unfähig sind.Wir wissen ja nicht einmal,was wir beten8,26 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. sollen.Und auch nicht,wie wir unser Gebet8,26 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. in angemessener Weisevor Gott bringen.Doch der Geist8,26 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. selbsttritt mit Flehen und Seufzen für uns ein –in einer Weise,die nicht in Worte zu fassen ist.27Aber Gott weiß ja,was in unseren Herzen8,27 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. vorgeht.Er versteht,worum es dem Geist8,27 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. geht.Denn der Geist8,27 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. tritt vor Gott für die Heiligen8,27 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus. ein.28Wir wissen aber:Denen, die Gott lieben,dient alles zum Guten.Es sind die Menschen,die er nach seinem Plan berufen hat.29Er hat sie schon im Vorhinein ausgewählt.Schon im Voraus hat er sie dazu bestimmt,neu gestaltet zu werden –und zwar so,dass sie dem Bild seines Sohnes8,29 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. gleichen.Denn der sollte der Erstgeborene8,29 Erstgeburt: Der erste Sohn, den eine Frau zur Welt bringt, und ebenso jedes erste männliche Tier, das von einem Muttertier geboren wird.unter vielen Brüdern und Schwestern8,29 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. sein.30Wen Gott so im Voraus bestimmt hat,den hat er auch berufen.Und wen er berufen hat,den hat er auch für gerecht8,30 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. erklärt.Und wen er für gerecht8,30 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. erklärt hat,dem hat er auch Anteil an seiner Herrlichkeit8,30 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. gegeben.

Der Lobpreis der Geretteten

31Was sollen wir noch mehr sagen?Wenn Gott für uns ist,wer kann sich dann noch gegen uns stellen?32Er hat ja seinen eigenen Sohn8,32 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. nicht verschont.Sondern er hat ihn für uns alle in den Tod gegeben.Wenn er uns aber seinen Sohn8,32 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. geschenkt hat,wird er uns dann nicht auch alles andere schenken?33Wer kann also Anklage erheben gegen die Menschen,die Gott ausgewählt hat?Gott selbst erklärt sie doch für gerecht8,33 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.!34Wer wird das Urteil sprechen?Christus8,34 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus8,34 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. , der gestorben ist –mehr noch:der auferweckt8,34 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. wurde,der an der rechten Seite8,34 rechte Seite: Der Platz rechts neben einem Herrscher ist für seinen Stellvertreter bestimmt. Gottes sitztund der für uns eintritt!

35Was kann uns von Christus8,35 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. und seiner Liebe trennen?Etwa Leid, Angst oder Verfolgung,Hunger oder Kälte,Gefahr oder gar die Hinrichtung?36Schließlich heißt8,36 heißt: Das Zitat stammt aus Psalm 44,23. es ja in der Heiligen Schrift8,36 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Weil wir uns zu dir bekennen, bedroht man uns täglich mit dem Tod.Wie Schlachtvieh werden wir behandelt.«37Doch aus alldem gehen wirals strahlende Sieger hervor.Das haben wir dem zu verdanken,der uns so sehr geliebt hat.38Ich bin zutiefst überzeugt:Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen –nicht der Tod und auch nicht das Leben,keine Engel8,38 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes. und keine unsichtbaren Mächte.Nichts Gegenwärtiges und nichts Zukünftigesund auch keine andere gottfeindliche Kraft.39Nichts Über- oder Unterirdischesund auch nicht irgendetwas anderes,das Gott geschaffen hat.Nichts von alledemkann uns von der Liebe Gottes trennen.In Christus8,39 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus8,39 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. , unserem Herrn8,39 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.,hat Gott uns diese Liebe geschenkt.
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Das Schicksal Israels

Das Versprechen Gottes gegenüber Israel

91Für das, was ich jetzt sage,berufe ich mich auf Christus9,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .Es ist die Wahrheit,ich lüge nicht.Auch mein Gewissen bezeugt esund erhält dafür die Bestätigungdurch den Heiligen Geist9,1 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.:2Ich bin wirklich sehr traurig,ja, mir schmerzt regelrecht das Herz9,2 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln..3Denn es geht um meine Brüder und Schwestern.Ich wünschte nur,ich könnte an ihre Stelle tretenund selbst verflucht sein –ausgeschlossen aus der Gemeinschaft mit Christus9,3 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .Es sind doch meine Landsleute,mein eigenes Fleisch und Blut.

4Sie sind doch Israeliten9,4 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. !Sie sind Kinder Gottesund haben Anteil an seiner Herrlichkeit9,4 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor..Mit ihnen hat Gott mehrfach einen Bund9,4 Bund: Eine gegenseitige Verpflichtung zwischen zwei Partnern, die durch einen förmlichen Vertrag geregelt sein kann. geschlossen.Er hat ihnen das Gesetz9,4 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gegebenund sie gelehrt,ihn in rechter Weise zu verehren.Und er hat ihnen sein Versprechen gegeben.5Sie sind Nachkommen der Stammväter9,5 Stammväter: Abraham, Isaak und Jakob; die Israeliten verstehen sich als Nachkommen dieser drei »Stammväter«.,von denen auch Christus9,5 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. seiner irdischen Herkunft9,5 irdischen Herkunft: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. nach abstammt.Gott, der über allem steht,sei in Ewigkeit gelobt!Amen9,5 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« .

Gott trifft seine Wahl

6Es ist ja nicht so,dass Gottes Zusage hinfällig ist.Allerdings gehören nicht alle,die aus Israel9,6 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. stammen,auch wirklich zu Israel9,6 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. .7Genauso wenig sind alle Menschen,die von Abraham9,7 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. abstammen,auch wirklich seine Nachkommen.Sondern Gott hatte gesagt9,7 gesagt: Das Zitat stammt aus 1. Mose/Genesis 21,12.:»Die Nachkommen Isaaks9,7 Isaak: Einziger Sohn von Abraham und Sara. sollen als deine Nachkommen gelten.«8Das heißt:Die leiblichen Nachkommen9,8 leibliche Nachkommen: D. h. die Nachkommen von Isaak und Ismael. Abraham hatte zwei Söhne von zwei Frauen: Isaak von seiner Frau Sara und Ismael von seiner Dienerin Hagar. Vgl. 1. Mose/Genesis 16 und 1. Mose/Genesis 21. von Abraham9,8 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. sind nicht zwangsläufig Kinder Gottes.Vielmehr gelten nur diejenigenwirklich als seine Nachkommen9,8 seine Nachkommen: Nur die Nachkommen von Isaak gelten als die wirklichen Nachkommen von Abraham. Denn Isaak kam auf die Welt, weil Gott es Abraham versprochen hattte. Vgl. 1. Mose/Genesis 21,12. D. h. obwohl beide Kinder denselben Vater haben, trifft Gott eine Auswahl.,die auf die Welt kamen,weil Gott es versprochen hat.9Denn Gott gab Abraham9,9 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. das Versprechen9,9 Versprechen: Das Zitat stammt aus 1. Mose/Genesis 18,10. Vgl. auch 1. Mose/Genesis 18,14.:»Nächstes Jahr um diese Zeit werde ich wiederkommen.Dann wird Sara9,9 Sara: Frau von Abraham und Mutter von Isaak. Sie galt als unfruchtbar, bekam aber gemäß Gottes Versprechen noch im hohen Alter einen Sohn. einen Sohn haben.«

10Und das war nicht der einzige Fall,bei Rebekka war es ähnlich:Sie bekam nur von einem Mann Kinder,nämlich von unserem Vorfahren Isaak9,10 Isaak: Einziger Sohn von Abraham und Sara. .11Ihre Kinder9,11 Kinder: Die Zwillinge Jakob und Esau. waren noch nicht geborenund keines hatte irgendetwas Gutes oder Böses getan.Aber Gott hatte schon seine Wahl9,11 seine Wahl: D. h., obwohl beide Kinder denselben Vater und dieselbe Mutter haben, trifft Gott eine Auswahl. getroffenund bestimmt,was geschehen sollte –12und zwar unabhängig von irgendwelchen Taten,sondern allein aufgrund seiner eigenen Entscheidung.Da sagte9,12 sagte: Das Zitat stammt aus 1. Mose/Genesis 25,23. Gott zu Rebekka:»Der Ältere wird dem Jüngeren dienen.«13So steht9,13 steht: Das Zitat stammt aus Maleachi 1,2-3. es auch an einer anderen Stelle:»Jakob9,13 Jakob: Bezeichnung für Israel und Name des Vaters der zwölf Stämme. habe ich geliebt,Esau dagegen habe ich nicht geliebt.«

Gott schenkt sein Erbarmen, wem er will

14Was sollen wir dazu sagen?Etwa:»Ist Gott nicht ungerecht!«?Auf keinen Fall!15Er sagt9,15 sagt: Das Zitat stammt aus 2. Mose/Exodus 33,19. ja zu Mose9,15 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament.:»Ich werde dem mein Erbarmen schenken,mit dem ich Erbarmen habe.Und ich werde dem mein Mitleid zeigen,mit dem ich Mitleid habe.«16Es kommt also nicht darauf an,ob der Mensch etwas willoder ob er sich abmüht.Sondern es kommt allein auf Gottes Erbarmen an.17Entsprechend steht9,17 steht: Das Zitat stammt aus 2. Mose/Exodus 9,16. über den Pharaoin der Heiligen Schrift9,17 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Ich habe dich nur deshalb zum Herrscher gemacht,um an dir meine Macht zu zeigen.Dadurch soll mein Name9,17 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst.auf der ganzen Erde bekannt werden.«18Gott entscheidet also frei,wem er sein Erbarmen schenkt.Und ebenso, bei wem er dafür sorgt,dass er sich ihm gegenüber verschließt.

19Du könntest jetzt einwenden:»Wieso zieht Gott uns dann überhaupt zur Rechenschaft?Seinem Willen kann sich doch niemand widersetzen!«20Du Mensch, wer bist du eigentlich,dass du dir anmaßt,mit Gott zu streiten9,20 streiten: Das folgende Zitat stammt aus der griechischen Übersetzung von Jesaja 45,9.!»Sagt etwa ein Gefäß9,20 Schale: Schalen waren im Land der Bibel als Haushaltsgefäße für vielfältige Zwecke im Gebrauch. zu dem,der es geformt hat:›Warum hast du mich so gemacht?‹«

21Hat nicht der Töpfer alle Macht über den Ton?Er kann doch aus ein und demselben Tonklumpenverschiedene Gefäße9,21 Schale: Schalen waren im Land der Bibel als Haushaltsgefäße für vielfältige Zwecke im Gebrauch. herstellen:eine Schale9,21 Schale: Schalen waren im Land der Bibel als Haushaltsgefäße für vielfältige Zwecke im Gebrauch. für die Festtafel9,21 für die Festtafel: Wörtlich heißt es in Vers 21: »Eine Schale für Ehrenhaftes«. genausowie einen Nachttopf9,21 Nachttopf: Wörtlich heißt es in Vers 21: »eine Schale für Unansehnliches«..

22Jetzt stellt euch einmal vor:Gott will zwar seinen Zorn zeigenund seine Macht offenbaren.Aber dennoch hat er die Gefäße,die seinen Zorn erregen,mit großer Geduld ertragen –also Gefäße,die eigentlich zum Zerschlagen erschaffen wurden.23Und gleichzeitig will er seine ganze Herrlichkeit9,23 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.an den Gefäßen offenbaren,denen sein Erbarmen gilt.Denn die hat er zuvorfür die Herrlichkeit9,23 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. bestimmt.24Solche »Gefäße« sind wir.Uns hat Gott berufen –und zwar nicht nur aus dem jüdischen9,24 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. Volk,sondern auch aus den heidnischen9,24 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. Völkern.25So sagt9,25 sagt: Paulus zitiert hier frei nach Hosea 2,25 und Hosea 2,1. er auch bei Hosea9,25 Hosea: Wirkte um 750 v. Chr. als Prophet in Israel. Er übte Kritik am Unglauben Israels und an der Verehrung fremder Götter.:»Ich werde die Menschen ›mein Volk‹ nennen,die nicht mein Volk waren –und die Frau, die nicht geliebt war,›meine geliebte Frau‹.26Und an dem Ort,wo man ihnen gesagt hat:›Ihr seid nicht mein Volk‹ –dort wird man sie ›Kinder des lebendigen Gottes‹ nennen.«27Und Jesaja9,27 Jesaja: Er wirkte um 700 v. Chr. als Prophet und verkündete den Menschen den Willen Gottes. verkündet laut9,27 verkündet laut: Paulus zitiert hier frei nach Jesaja 10,22-23. über Israel9,27 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. :»Die Kinder Israels9,27 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. können so zahlreich seinwie der Sand am Meer.Dennoch wird nur ein kleiner Rest von ihnen gerettet.28Denn der Herr wird auf der Erdesein Wort in die Tat umsetzen:Er wird Israel9,28 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. retten9,28 retten: Wörtlich »Er wird vollenden und verkürzen.« Israel ist erklärender Zusatz. Die Vollendung Israels bedeutet Rettung, vgl. Römer 9,27 – allerdings nur für ein zurechtgestutztes, ein »verkürztes« Israel.,aber gleichzeitig wird er es zurechtstutzen9,28 zurechtstutzen: Wörtlich »Er wird vollenden und verkürzen.« Israel ist erklärender Zusatz. Die Vollendung Israels bedeutet Rettung, vgl. Römer 9,27 – allerdings nur für ein zurechtgestutztes, ein »verkürztes« Israel.29Es ist so, wie Jesaja9,29 Jesaja: Er wirkte um 700 v. Chr. als Prophet und verkündete den Menschen den Willen Gottes. es vorhergesagt9,29 vorhergesagt: Das Zitat stammt aus Jesaja 1,9. hat:»Hätte der Herr9,29 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist. Zebaot9,29 Zebaot: Hebräisch: »Heerscharen«. Gemeint sind sowohl himmlische als auch irdische Heere. »Herr Zebaot« wird in der griechischen Übersetzung des Alten Testaments meist als »Herr über die ganze Welt« übersetzt. keine Nachkommen von uns übrig gelassen,wäre es uns wie Sodom9,29 Sodom und Gomorra: Die Städte Sodom und Gomorra wurden vernichtet, weil ihre Bewohner sich ganz von Gott abgewandt hatten und alles taten, was gegen Gottes Gebote ging. ergangen.Wir hätten das Schicksal von Gomorra9,29 Sodom und Gomorra: Die Städte Sodom und Gomorra wurden vernichtet, weil ihre Bewohner sich ganz von Gott abgewandt hatten und alles taten, was gegen Gottes Gebote ging. geteilt.«

Die Heiden und Israel gehen verschiedene Wege

30Was sollen wir weiter dazu sagen?Es ist doch so:Die Heiden9,30 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. haben sich nicht darum bemüht,vor Gott als gerecht9,30 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. anerkannt zu werden.Dennoch gelten sie als gerecht9,30 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.und zwar als gerecht9,30 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. aufgrund des Glaubens9,30 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..31Israel9,31 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. dagegen hat sich bemüht,das Gesetz9,31 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. zu befolgen.Dadurch wollte es vor Gott als gerecht9,31 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. gelten.Aber durch das Gesetz9,31 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. war dies nicht zu erreichen.32Warum nicht?Weil es nicht aus dem Glauben9,32 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. heraus geschah,sondern weil sie auf ihre eigenen Taten vertrauten.Dabei stolperten sie über den Stein des Anstoßes.33Über ihn steht9,33 steht: Das Zitat stammt aus Jesaja 28,16. Vgl auch Jesaja 8,14. schon in der Heiligen Schrift:»Seht doch:Auf den Berg Zion lege icheinen Stein, an dem man Anstoß nimmt –einen Fels, über den man sich ärgert.Wer an den glaubt9,33 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,wird nicht zugrunde gehen.«
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Die Rettung kommt durch den Glauben

101Brüder und Schwestern10,1 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,das ist mein Herzenswunschund meine große Bitte:Gott soll die Menschen retten,die zu meinem Volk gehören.2Ich kann bezeugen,dass sie sich wirklich für die Sache Gottes einsetzen.Nur haben sie nicht die rechte Erkenntnis.3Sie verstehen nicht,worum es bei der Gerechtigkeit10,3 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. Gottes geht.Stattdessen streben sie nach dem,was sie selbst für Gerechtigkeit10,3 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. halten.Deshalb haben sie sich nichtder Gerechtigkeit10,3 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. untergeordnet,die Gott ihnen anbietet.4Denn mit Christus10,4 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ist das Gesetz10,4 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.an sein Ziel gekommen.Jetzt gelten alle vor Gott als gerecht10,4 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.,die glauben10,4 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..

5Mose10,5 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament. schreibt10,5 schreibt: Das Zitat stammt aus 3. Mose/Levitikus 18,5. über die Gerechtigkeit10,5 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes.,die wir durch das Gesetz10,5 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. erlangen können:»Wer seine Vorschriften befolgt,wird durch sie das Leben bekommen.«6Dagegen heißt10,6 heißt: Paulus zitiert frei nach 5. Mose/Deuteronomium 30,12-14. es von der Gerechtigkeit10,6 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes.,die wir durch den Glauben10,6 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. erlangen:»Frage dich nicht10,6 Frage dich nicht: Wörtlich heißt es in Vers 10: »Sprich nicht in deinem Herzen«. Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln.:Wer wird in den Himmel10,6 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. hinaufsteigen?«– So als müsste man Christus10,6 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. von dort herabholen! –7»Auch nicht:Wer wird in die Unterwelt10,7 Unterwelt: Nach der damaligen Vorstellung ein Strafort, wo die Gegner Gottes gefangen gehalten werden. hinabsteigen?«– So als müsste man Christus10,7 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. aus dem Tod zurückholen! –8Sondern wie heißt10,8 heißt: Das Zitat stammt aus 5. Mose/Deuteronomium 30,14. es doch?»Das Wort Gottes ist dir ganz nahe.Es ist in deinem Mundund in deinem Herzen10,8 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln.Es ist das Wort des Glaubens10,8 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,das wir verkünden.

9Wenn du also mit deinem Mund bekennst:»Jesus10,9 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. ist der Herr10,9 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.Und wenn du aus ganzem Herzen10,9 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. glaubst:»Gott hat ihn vom Tod auferweckt10,9 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. Dann wirst du gerettet werden.10Denn aus dem Herzen10,10 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. kommt der Glaube10,10 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,der gerecht10,10 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. macht.Und aus dem Mund kommt das Bekenntnis10,10 Glaubensbekenntnis: Schon zu Lebzeiten von Jesus, aber v. a. in der Zeit nach Ostern gehört zum Glauben auch das »Glaubensbekenntnis«.,das zur Rettung führt.11So steht10,11 steht: Das Zitat stammt aus Jesaja 28,16. es ja in der Heiligen Schrift10,11 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Wer an ihn glaubt10,11 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,wird nicht zugrunde gehen.«12Das gilt ohne Unterschied für Juden10,12 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. und Griechen10,12 Grieche: Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache..Alle haben ein und denselben Herrn10,12 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..Und der lässt alle an seinem Reichtum teilhaben,die ihn anrufen.13Denn es heißt10,13 heißt: Das Zitat stammt aus Joel 3,5. ja auch:»Jeder, der den Namen10,13 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst. des Herrn10,13 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. anruft,wird gerettet werden.«

Israel hat die Botschaft von Christus gehört und abgelehnt

14Aber wie kann man jemanden anrufen,an den man nicht glaubt10,14 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.?Oder wie kann man an jemand glauben10,14 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,von dem man nichts gehört hat?Und wie kann man von jemand hören,wenn es keine Verkündigung von ihm gibt?15Schließlich:Wie kann es eine Verkündigung geben,wenn niemand dazu ausgesandt wurde? –Doch gerade darüber steht10,15 steht: Das Zitat stammt aus Jesaja 52,7. in der Heiligen Schrift10,15 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Welche Freude macht es,die Schritte der Boten zu hören,die die Gute Nachricht10,15 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. bringen!«

16Aber nicht alle haben die Gute Nachricht10,16 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. angenommen.So fragt schon Jesaja10,16 Jesaja: Er wirkte um 700 v. Chr. als Prophet und verkündete den Menschen den Willen Gottes. :»Herr10,16 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist., wer hat unserer Botschaft geglaubt?«17Also:Der Glaube10,17 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. kommt vom Hören auf die Botschaft.Die Botschaft aber geht zurückauf den Auftrag von Christus10,17 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .18Ich frage euch:Haben die Menschen aus meinem Volk etwadie Botschaft nicht gehört?Im Gegenteil!Es heißt10,18 heißt: Das Zitat stammt aus Psalm 19,5. ja:»Ihr Ruf geht hinaus in alle Länder.