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Die durch die Taufe geschenkte Freiheit

Römer 6,1–8,39

Die Taufe gibt Anteil an Tod und Auferstehung von Jesus

61Was sollen wir dazu sagen?Etwa: »Lasst uns in unserer Sünde6,1 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … bleiben,damit die Gnade6,1 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr … noch größer wird!«?2Auf keinen Fall!Für die Sünde sind wir ja tot.Wie könnten wir da noch weiter in ihr leben?3Ihr wisst doch:Wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft6,3 auf Christus Jesus getauft: Das Eintauchen in Wasser bei der Taufe führt dazu, dass der Getaufte zu Jesus Christus gehört. Dadurch hat er Anteil an dessen Tod und Auferstehung. wurden,sind einbezogen worden in seinen Tod.4Und weil wir bei der Taufein seinen Tod mit einbezogen wurden,sind wir auch mit ihm begraben worden.Aber Christus wurde durch die Herrlichkeit6,4 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Mehr … des Vatersvon den Toten auferweckt6,4 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes..So werden auch wir ein neues Leben führen.

5Denn wenn wir ihm im Tod gleich geworden sind,werden wir es auch in der Auferstehung6,5 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. Mehr … sein.6Wir wissen doch:Der alte Mensch, der wir früher waren,ist mit Christus6,6 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … am Kreuz6,6 Kreuz: Sinnbild für Gottes Zuwendung zu den Menschen. Am Kreuz opferte Jesus Christus sein Leben, um die Sünden der Menschen wegzunehmen, die sie von Gott trennen. gestorben.Dadurch wurde der Leib vernichtet,der im Dienst der Sünde6,6 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … stand.Jetzt sind wir ihr nicht mehr unterworfen.7Wer gestorben ist,auf den hat die Sünde keinen Anspruch mehr.8Wir sind nun also mit Christus gestorben.Darum glauben6,8 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … wir, dass wir auch mit ihm leben werden.9Wir wissen doch: Christus wird nicht mehr sterben,nachdem er vom Tod auferweckt6,9 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. wurde.Der Tod hat keine Macht mehr über ihn.10Denn sein Sterben war ein Sterben für die Sünde6,10 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr …das ist ein für alle Mal geschehen.Aber das Leben, das er jetzt lebt,lebt er ganz für Gott.11Genau das sollt ihr auch von euch denken:Für die Sünde seid ihr tot.Aber ihr lebt für Gott,weil ihr zu Christus Jesus6,11 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … gehört.

12Euer sterblicher Leib soll nichtvon der Sünde6,12 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … beherrscht sein.Sie will euch nur dazu bringen,seinen Begierden zu gehorchen.13Stellt die Glieder eures Körpers nichtin den Dienst der Sünde –sie sollen nicht Werkzeuge des Unrechts sein.Stellt euch vielmehr ganz Gott zur Verfügung.Denn ihr wart tot, und jetzt lebt ihr.Stellt die Glieder eures Körpers in den Dienst Gottes –sie sollen die Werkzeuge seiner Gerechtigkeit sein.14Die Sünde wird keine Macht mehr über euch haben.Denn ihr steht nicht mehr unter dem Gesetz6,14 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr …,sondern unter der Gnade6,14 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr … Gottes.

Befreit von der Sünde für ein Leben in Gerechtigkeit

15Was bedeutet das?Können wir jetzt also Sünden6,15 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … begehen?Schließlich stehen wir nicht mehr unter dem Gesetz6,15 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr …,sondern unter der Gnade6,15 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr …?Auf keinen Fall dürfen wird das.16Ihr wisst doch:Wenn ihr in den Dienst von jemanden tretet,verpflichtet ihr euch damit zum Gehorsam.Ihr seid dann seine Diener6,16 Diener Gottes: Bezeichnung für eine Person, die Gott als ihren Herrn anerkennt. Sie handelt in seinem Namen, ist aber auch abhängig von ihm. Mehr … und habt ihm zu gehorchen.Ihr könnt also entweder die Sünde zum Herrn wählen –das führt zum Tod.Oder ihr wählt den Gehorsam –das führt dazu, dass ihr als gerecht geltet6,16 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. Mehr ….17Dank sei Gott!Denn früher wart ihr Diener der Sünde.Aber jetzt gehorcht ihr von ganzem Herzen6,17 Herz: Sitz des Verstandes und des Willens. der Lehre6,17 Lehre: Meint die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Jesus mit Gott versöhnt sind.,auf die ihr verpflichtet worden seid.18Ihr seid von der Sünde6,18 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … befreit wordenund steht nun ganz im Dienst der Gerechtigkeit6,18 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Mehr ….

19Ich verwende da ein Bildaus menschlichen Verhältnissen.Denn ihr denkt,wie es eurer menschlichen Natur6,19 menschliche Natur: Wörtlich »Fleisch«. Wer vom Fleisch bestimmt ist, glaubt nicht an Gott und die Versöhnung, die er den Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus geschenkt hat. Er vertraut sich selbst mehr als Gott. Das ist nach biblischer Vorstellung Sünde. entspricht,und euer Verständnis ist entsprechend schwach.Früher habt ihr die Glieder eures Körpersin den Dienst von Unmoral und Gesetzlosigkeit gestellt.Das führte dann noch tiefer in die Gesetzlosigkeit.Genauso sollt ihr jetzt die Glieder eures Körpersin den Dienst der Gerechtigkeit6,19 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Mehr … stellen.Das Ergebnis ist, dass ihr heilig6,19 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. Mehr … lebt.20Solange ihr Diener der Sünde6,20 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … wart,wart ihr in Bezug auf die Gerechtigkeit frei.21Was war das Ergebnis?Nur Dinge, über die ihr euch jetzt schämt.Denn am Ende brachten sie euch den Tod.22Aber jetzt seid ihr von der Sünde befreitund Diener Gottes6,22 Diener Gottes: Bezeichnung für eine Person, die Gott als ihren Herrn anerkennt. Sie handelt in seinem Namen, ist aber auch abhängig von ihm. Mehr … geworden.Das Ergebnis ist, dass ihr heilig seid.Und das Ziel ist das ewige Leben6,22 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod. Mehr ….23Denn der Lohn der Sünde ist der Tod.Aber die Gnade6,23 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr …, die Gott uns gewährt,ist das ewige Leben.Denn wir gehören zu Christus Jesus6,23 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr …, unserem Herrn6,23 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr ….
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Die Taufe macht frei vom Gesetz

71Brüder und Schwestern7,1 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …,ich rede doch mit Leuten, die das Gesetz kennen.Wisst ihr denn nicht:Das Gesetz hat für einen Menschen nur so lange Geltung,wie er lebt.2Eine verheiratete Frau zum Beispielist durch das Gesetz7,2 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … so lange an ihren Mann gebunden,wie er lebt.Wenn ihr Mann stirbt,ist sie nicht mehr durch das Gesetz an ihn gebunden.3Wenn sie sich also zu Lebzeiten ihres Mannesmit einem anderen einlässt,bezeichnet man sie als Ehebrecherin.Aber wenn ihr Mann stirbt,gilt dieses Gesetz für sie nicht mehr.Sie begeht dann keinen Ehebruch7,3 Ehebruch: Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten. Mehr …,wenn sie sich einen anderen Mann nimmt.

4Mit euch verhält es sich ähnlich, meine Brüder und Schwestern7,4 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …:Durch den Tod von Christus7,4 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … seid ihr für das Gesetz7,4 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … gestorben.Ihr gehört jetzt einem anderen:dem, der vom Tod auferweckt7,4 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. wurde.Dadurch kann unser Leben jetzt für Gott Ertrag bringen.5Früher waren wir noch ganzvon unserer menschlichen Natur7,5 menschliche Natur: Wörtlich »Fleisch«. Wer vom Fleisch bestimmt ist, glaubt nicht an Gott und die Versöhnung, die er den Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus geschenkt hat. Er vertraut sich selbst mehr als Gott. Das ist nach biblischer Vorstellung Sünde. bestimmt.Unsere Glieder waren beherrschtvon den Leidenschaften der Sünde7,5 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr …,die durch das Gesetz geweckt werden.Und der Ertrag, den unser Leben brachte,kam dem Tod zugute.6Aber nun gilt das Gesetz für uns nicht mehr.Denn wir sind für das Gesetz gestorben,an das wir bisher gebunden waren.Jetzt können wir Gott in einer neuen Weise dienen,die von seinem Geist7,6 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … geprägt ist –und nicht mehr in der alten Weise,die durch Buchstaben7,6 Buchstaben: Gemeint sind die Buchstaben des Gesetzes. bestimmt ist.

Das frühere Leben unter dem Gesetz

7Was sollen wir dazu sagen? Etwa:»Gesetz7,7 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … und Sünde7,7 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … sind dasselbe«?Auf keinen Fall!Allerdings hätte ich ohne das Gesetzdie Sünde gar nicht erkannt.Ich hätte zum Beispiel von der Begierde nichts gewusst,wenn das Gesetz nicht gesagt7,7 das Gesetz sagt: Zitat aus den Zehn Geboten, vgl. 2. Mose/Exodus 20,17. hätte:»Du sollst nicht begehren!«8Die Sünde machte sich das Gebot zunutzeund weckte alle Begierden in mir.Denn ohne das Gesetz war die Sünde tot.9Aber ich war damals am Leben – ohne das Gesetz.Doch dann kam das Gebot, und die Sünde lebte auf.10Aber ich musste sterben.So entdeckte ich:Das Gebot, das eigentlich zum Leben führen sollte,brachte mir den Tod.11Denn die Sünde machte sich das Gebot zunutze.Sie gebrauchte es, um mich zu täuschen und zu töten.

12Es bleibt dabei: Das Gesetz7,12 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … an sich ist heilig7,12 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. Mehr …,und das einzelne Gebot7,12 Gebote: Bestimmungen, die Gott den Menschen gegeben hat. Sie ordnen das Leben so, wie es nach Gottes Willen sein soll. Mehr … ist heilig, gerecht und gut.13Hat mir dann etwa das Gute7,13 das Gute: Meint hier das »Gesetz« als Oberbegriff für die Lebensvorschriften des Alten Testaments und im Besonderen die fünf Bücher Mose. den Tod gebracht?Auf keinen Fall!Sondern die Sünde7,13 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … war es.Denn sie sollte als Sünde erkennbar werden,indem sie mir durch das Gute den Tod brachte.Durch das Gebot sollte die Sündeüber alles Maß hinaus zunehmen.

Der gute Wille ist machtlos gegenüber der Sünde

14Wir wissen ja:Das Gesetz ist vom Geist Gottes7,14 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … bestimmt.Ich dagegen bin als Menschganz von meiner menschlichen Natur7,14 menschliche Natur: Wörtlich »Fleisch«. Wer vom Fleisch bestimmt ist, glaubt nicht an Gott und die Versöhnung, die er den Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus geschenkt hat. Er vertraut sich selbst mehr als Gott. Das ist nach biblischer Vorstellung Sünde. bestimmt.Ich bin mit Haut und Haaren an die Sünde7,14 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … verkauft.15Ja, wie ich handle, ist mir unbegreiflich.Denn ich tue nicht das, was ich eigentlich will.Sondern ich tue das, was ich verabscheue.16Ich tue also das, was ich eigentlich nicht will.Das beweist: Ich stimme dem Gesetz7,16 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … innerlich zuund erkenne an, dass es recht hat.17Aber dann bin nicht mehr ich es, der so handelt.Es handelt vielmehr die Sünde, die in mir wohnt.

18Ich weiß: So wie ich von Natur aus7,18 von Natur aus: Wörtlich »Fleisch«. Wer vom Fleisch bestimmt ist, glaubt nicht an Gott und die Versöhnung, die er den Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus geschenkt hat. Er vertraut sich selbst mehr als Gott. Das ist nach biblischer Vorstellung Sünde. bin,wohnt in mir nichts Gutes.Der Wille zum Guten ist bei mir zwar vorhanden,aber nicht die Fähigkeit, es zu tun.19Ich tue nicht das, was ich eigentlich will –das Gute.Sondern ich tue das, was ich nicht will –das Böse.20Ich tue also das, was ich nicht will.Das bedeutet: Ich bin nicht mehr der Handelnde.Es ist vielmehr die Sünde7,20 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr …, die in mir wohnt.21Ich entdecke also bei mir folgende Gesetzmäßigkeit:Obwohl ich das Gute tun will,bringe ich nur Böses zustande.22Meiner innersten Überzeugung nachstimme ich dem Gesetz7,22 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … Gottes mit Freude zu.23Aber in meinen Gliedern nehme ichein anderes Gesetz wahr.Es liegt im Streit mit dem Gesetz,dem ich mit meinem Verstand zustimme.Und dieses Gesetz macht mich zu seinem Gefangenen.Es ist das Gesetz der Sünde,das in meinen Gliedern steckt.24Ich unglücklicher Mensch!Mein ganzes Dasein ist dem Tod verfallen.Kann mich denn niemand davon befreien?25Doch! Und dafür sei Gott Dankdurch Jesus Christus7,25 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr …, unseren Herrn7,25 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr …!So gilt nun:Mit meinem Verstand diene ich zwar dem Gesetz7,25 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … Gottes.Aber so wie ich von Natur aus bin,diene ich dem Gesetz der Sünde7,25 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr ….
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Neues Leben durch Gottes Geist

81Es gibt also keine Verurteilung mehr für die,die zu Christus Jesus8,1 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … gehören.2Das bewirkt das Gesetz8,2 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr …,das vom Geist Gottes bestimmt ist.Es ist das Gesetz, das Leben8,2 Leben, neues Leben: Durch den Glauben an Gott von ihm bereits in dieser Welt geschenktes Leben in Gemeinschaft mit ihm. Mehr … schenktdurch die Zugehörigkeit zu Christus Jesus.Es hat dich befreit von dem alten Gesetz,das von der Sünde8,2 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … bestimmt ist und den Tod bringt.3Das alte Gesetz war machtlos.Es scheiterte an unserer menschlichen Natur8,3 menschliche Natur: Wörtlich »Fleisch«. Wer vom Fleisch bestimmt ist, glaubt nicht an Gott und die Versöhnung, die er den Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus geschenkt hat. Er vertraut sich selbst mehr als Gott. Das ist nach biblischer Vorstellung Sünde..Deshalb sandte Gott seinen eigenen Sohn8,3 sein eigener Sohn: Meint Jesus Christus, der im Neuen Testament der Einzige ist, der den Ehrentitel »Sohn Gottes« trägt.in Gestalt eines der Sünde ausgelieferten Menschen.Er sollte sein Leben für unsere Sünden geben8,3 für unsere Sünden geben: Jesus Christus hat durch seinen Tod am Kreuz die Sünden der Menschen weggenommen..So wurde die Sünde verurteilt,die in der menschlichen Natur angelegt ist.4Das tat er,damit die Forderung des Gesetzes durch uns erfüllt wird.Denn jetzt ist unser Leben nicht mehrvon der menschlichen Natur bestimmt,sondern vom Geist Gottes8,4 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr ….5Wer von der menschlichen Natur bestimmt ist,strebt nur nach weltlichen Dingen.Wer aber vom Geist Gottes bestimmt ist,strebt nach dem, was der Geist will.6Nach weltlichen Dingen zu streben bringt den Tod.Aber nach dem zu streben, was der Geist will,bringt Leben und Frieden8,6 Frieden: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft, der aus der Beziehung mit Gott hervorgeht. Mehr ….7Darum bedeutet das Streben nach weltlichen DingenFeindschaft gegen Gott.Es ordnet sich nämlich nicht dem Gesetz Gottes unter –dazu ist es ja gar nicht fähig.8Wer also von seiner menschlichen Natur bestimmt ist,kann Gott unmöglich gefallen.

9Aber ihr seid nicht mehr von der menschlichen Natur8,9 menschliche Natur: Wörtlich »Fleisch«. Wer vom Fleisch bestimmt ist, glaubt nicht an Gott und die Versöhnung, die er den Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus geschenkt hat. Er vertraut sich selbst mehr als Gott. Das ist nach biblischer Vorstellung Sünde. bestimmt,sondern vom Geist Gottes8,9 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr ….Denn der wohnt in euch.Wer dagegen diesen Geist nicht hat,den Christus8,9 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … gibt,gehört auch nicht zu ihm.10Wenn Christus jedoch in euch gegenwärtig ist,dann ist euer Leib zwar tot aufgrund der Sünde8,10 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr ….Aber der Geist erfüllt euch mit Leben,weil Gott euch als gerecht8,10 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. Mehr … angenommen hat.11Es ist derselbe Geist Gottes,der Jesus8,11 Jesus Christus: Der Name Jesus Christus ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … von den Toten auferweckt8,11 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. hat.Wenn dieser Geist nun in euch wohnt, dann gilt:Gott, der Christus von den Toten auferweckt hat,wird auch eurem sterblichen Leib das Leben8,11 Leben, neues Leben: Durch den Glauben an Gott von ihm bereits in dieser Welt geschenktes Leben in Gemeinschaft mit ihm. Mehr … schenken.Das geschieht durch seinen Geist, der in euch wohnt.

Leben als Kinder Gottes

12Brüder und Schwestern8,12 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …, das bedeutet:Wir sind nicht mehrder menschlichen Natur8,12 menschliche Natur: Wörtlich »Fleisch«. Wer vom Fleisch bestimmt ist, glaubt nicht an Gott und die Versöhnung, die er den Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus geschenkt hat. Er vertraut sich selbst mehr als Gott. Das ist nach biblischer Vorstellung Sünde. verpflichtetund müssen ihr nicht länger folgen.13Wenn ihr nämlich so lebt,wie es der menschlichen Natur entspricht,müsst ihr sterben.Wenn ihr aber mithilfe von Gottes Geist8,13 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr …die Gewohnheiten eurer menschlichen Natur tötet,werdet ihr leben.14Alle, die sich von diesem Geist führen lassen,sind Kinder Gottes.15Ihr habt ja nicht einen Geist empfangen,der euch zu Sklaven macht.Dann müsstet ihr doch wieder Angst haben.Ihr habt vielmehr einen Geist empfangen,der euch zu Kindern Gottes macht.Weil wir diesen Geist haben, können wir rufen:»Abba8,15 Abba: Aramäisch für »Vater«. Mehr …! Vater!«16Und derselbe Geist bestätigt unserem Geist,dass wir Kinder Gottes sind.17Wenn wir Kinder sind, dann sind wir aber auch Erben8,17 Erben: Durch den Glauben an Jesus Christus haben alle Menschen Anteil an dem Erbe, das Gott für sie bestimmt hat. Ursprünglich war das Erbe der Anteil an dem Land, das Gott seinem Volk versprochen hat. Im Neuen Testament ist damit das Leben im Reich Gottes gemeint, in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.:Erben Gottes und Miterben von Christus8,17 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr ….Voraussetzung ist, dass wir sein Leiden teilen.Denn dadurch bekommen wir auch Anteilan seiner Herrlichkeit8,17 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Mehr ….

Die ganze Schöpfung wartet auf ihre Befreiung

18Ich bin überzeugt:Das Leid, das wir gegenwärtig erleben,steht in keinem Verhältniszu der Herrlichkeit8,18 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Mehr …, die uns erwartet.Gott wird sie an uns offenbar machen.19Die ganze Schöpfung wartet doch sehnsüchtig darauf,dass Gott die Herrlichkeit seiner Kinder offenbart.20Denn die Schöpfungist der Vergänglichkeit unterworfen –allerdings nicht durch eigene Schuld.Vielmehr hat Gott es so bestimmt.Damit ist aber eine Hoffnung verbunden:21Denn auch die Schöpfung wird befreit werdenaus der Sklaverei der Vergänglichkeit.Sie wird ebenfalls zu der Freiheit kommen,die Gottes Kinder in der Herrlichkeit erwartet.22Wir wissen ja:Die ganze Schöpfung seufzt und stöhnt vor Schmerzwie in Geburtswehen – bis heute.23Und nicht nur sie: Uns geht es genauso!Wir haben zwar schon als Vorschuss8,23 als Vorschuss: Bezieht sich auf das ewige Leben im Reich Gottes.den Geist Gottes8,23 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … empfangen.Trotzdem seufzen und stöhnen auch wir nochin unserem Innern.Denn wir warten ebenso darauf,dass Gott uns endgültig als seine Kinder annimmt.Dabei wird er auch unseren Leibvon der Vergänglichkeit erlösen.24Denn wir sind zwar gerettet,aber noch ist alles erst Hoffnung.Und eine Hoffnung, die wir schon erfüllt sehen,ist keine Hoffnung mehr.Wer hofft schließlich auf das,was er schon vor sich sieht?25Wir aber hoffen auf etwas,das wir noch nicht sehen.Darum müssen wir geduldig warten.

Der Geist steht denen bei, die erwählt sind

26In gleicher Weise steht uns der Geist Gottes8,26 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … da bei,wo wir selbst unfähig sind.Wir wissen ja nicht einmal, was wir beten8,26 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. Mehr … sollen.Und wir wissen auch nicht, wie wir unser Gebetin angemessener Weise vor Gott bringen.Doch der Geist selbsttritt mit Flehen und Seufzen für uns ein.Dies geschieht in einer Weise,die nicht in Worte zu fassen ist.27Aber Gott weiß ja, was in unseren Herzen vorgeht.Er versteht, worum es dem Geist geht.Denn der Geist tritt vor Gott für die Heiligen8,27 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus. ein.28Wir wissen aber:Denen, die Gott lieben, dient alles zum Guten.Es sind die Menschen,die er nach seinem Plan berufen hat.29Die hat er schon im Vorhinein ausgewählt.Im Voraus hat er sie dazu bestimmt,nach dem Bild seines Sohnes8,29 sein Sohn: Meint Jesus Christus, der im Neuen Testament der Einzige ist, der den Ehrentitel »Sohn Gottes« trägt. neu gestaltet zu werden.Denn der sollte der Erstgeborene8,29 Erstgeburt: Bezeichnet den ersten Sohn, den eine Frau zur Welt bringt, oder das erste männliche Tier, das von einem Muttertier geboren wird. Sie ist für Gott bestimmt. Mehr …unter vielen Brüdern und Schwestern8,29 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr … sein.30Wen Gott so im Voraus bestimmt hat,den hat er auch berufen.Und wen er berufen hat,den hat er auch für gerecht8,30 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. Mehr … erklärt.Und wen er für gerecht erklärt hat,dem hat er auch Anteil an seiner Herrlichkeit8,30 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Mehr … gegeben.

Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen

31Was sollen wir noch mehr sagen?Wenn Gott für uns ist,wer kann sich dann noch gegen uns stellen?32Er hat ja seinen eigenen Sohn8,32 sein eigener Sohn: Meint Jesus Christus, der im Neuen Testament der Einzige ist, der den Ehrentitel »Sohn Gottes« trägt. nicht verschont.Vielmehr hat er ihn für uns alle in den Tod gegeben.Wenn er uns aber seinen Sohn geschenkt hat,wird er uns dann nicht auch alles andere schenken?33Wer kann also Anklage erheben gegen die Menschen,die Gott ausgewählt hat?Gott selbst erklärt sie doch für gerecht8,33 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. Mehr …!34Wer kann uns da noch verurteilen?Schließlich tritt doch Christus Jesus8,34 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … für uns ein –der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt8,34 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. wurdeund an der rechten Seite8,34 rechte Seite: Die rechte Seite ist der Ehrenplatz. Gottes sitzt.

35Was kann uns von Christus8,35 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … und seiner Liebe trennen?Etwa Leid, Angst oder Verfolgung,Hunger oder Kälte,Gefahr oder gar die Hinrichtung?36Schließlich heißt es ja in der Heiligen Schrift8,36 in der Heiligen Schrift: Zitat aus Psalm 44,23.:»Weil wir uns zu dir bekennen,bedroht man uns täglich mit dem Tod.Wie Schlachtvieh werden wir behandelt.«37Doch aus alldemgehen wir als strahlende Sieger hervor.Das haben wir dem zu verdanken,der uns so sehr geliebt hat.38Ich bin zutiefst überzeugt:Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen –nicht der Tod und auch nicht das Leben,keine Engel und keine weltlichen Mächte,nichts Gegenwärtiges und nichts Zukünftigesund auch keine andere gottfeindliche Kraft.39Nichts Über- oder Unterirdischesund auch nicht irgendetwas anderes,das Gott geschaffen hat –nichts von alledemkann uns von der Liebe Gottes trennen.In Christus Jesus, unserem Herrn8,39 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr …,hat Gott uns diese Liebe geschenkt.