BasisBibel NT+Ps (BB)
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Wer getauft ist, ist für die Sünde gestorben

61Was sollen wir dazu sagen?Etwa:»Lasst uns in unserer Sünde6,1 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. bleiben,damit die Gnade6,1 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. noch größer wird!«?2Auf keinen Fall!Für die Sünde6,2 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. sind wir ja tot.Wie könnten wir da noch weiter in ihr leben?3Ihr wisst doch:Bei unserer Taufe6,3 Taufe: Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld. wurden wir förmlichin Christus6,3 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus6,3 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. hineingetaucht6,3 hineingetaucht: Bei der Taufe wurde der Täufling ganz in das Taufwasser eingetaucht. Paulus deutet das Eintauchen in Wasser als Hineintauchen in die Zugehörigkeit zu Christus, ja als Eintauchen in Christus selbst. Und das bedeutet gleichzeitig das Hineintauchen in Tod und Auferstehung von Christus..So wurden wir bei der Taufe6,3 Taufe: Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld.in seinen Tod mit hineingenommen.4Und weil wir bei der Taufe6,4 Taufe: Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld.mit ihm gestorben sind,wurden wir auch mit ihm begraben.Aber Christus6,4 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ist durch die Herrlichkeit6,4 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. des Vatersvom Tod auferweckt6,4 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. worden.Und genauso sollen auch wir jetzt ein neues Leben führen.

5Denn wenn wir ihm im Tod gleich geworden sind,werden wir es auch in der Auferstehung6,5 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. sein.6Wir wissen doch:Der alte Mensch,der wir früher waren,ist mit Christus6,6 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. am Kreuz6,6 Kreuz, Kreuzigung: Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde. gestorben.Dadurch wurde der Leib vernichtet,der im Dienst der Sünde6,6 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. stand.Jetzt sind wir ihr nicht mehr unterworfen.7Wer gestorben ist,auf den hat die Sünde6,7 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. keinen Anspruch mehr.

8Wenn wir nun mit Christus6,8 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gestorben sind,dann werden wir auch mit ihm leben.Das ist unser Glaube6,8 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..9Wir wissen doch,dass Christus6,9 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. nicht mehr sterben wird,nachdem er vom Tod auferweckt6,9 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. wurde.Der Tod hat keine Macht mehr über ihn.10Denn dadurch, dass er gestorben ist,ist er für die Sünde6,10 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. ein für alle Mal tot.Aber das Leben,das er jetzt lebt,lebt er ganz für Gott.11Genau das sollt ihr auch von euch denken:Für die Sünde6,11 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. seid ihr tot.Aber ihr lebt für Gott,weil ihr zu Christus6,11 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus6,11 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. gehört.

12Euer sterblicher Leib soll nichtvon der Sünde6,12 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. beherrscht sein.Sie will euch nur dazu bringen,seinen Begierden zu gehorchen.13Stellt auch die Glieder eures Körpers nichtin den Dienst der Sünde6,13 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.sie sollen nicht Werkzeuge des Unrechts sein.Stellt euch vielmehr ganz Gott zur Verfügung.Denn ihr wart totund jetzt lebt ihr.Stellt auch die Glieder eures Körpers in den Dienst Gottes –sie sollen die Werkzeuge seiner Gerechtigkeit6,13 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. sein.14Die Sünde6,14 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. wird keine Macht mehr über euch haben.Denn ihr steht nicht mehr unter dem Gesetz6,14 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.,sondern unter der Gnade6,14 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. Gottes.

Man kann nur entweder der Sünde oder der Gerechtigkeit dienen

15Was bedeutet das?Können wir jetzt ruhig sündigen6,15 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.,weil wir nicht unter dem Gesetz6,15 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. stehen,sondern unter der Gnade6,15 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.?Auf keinen Fall!16Ihr wisst doch:Wenn ihr in den Dienst6,16 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. von jemand tretet,verpflichtet ihr euch damit zum Gehorsam.Ihr seid dann sein Diener6,16 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. und habt ihm zu gehorchen.Ihr könnt also entweder die Sünde6,16 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. zum Herrn wählen –das führt zum Tod.Oder ihr wählt den Gehorsam –das führt dazu,dass ihr von Gott als gerecht6,16 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. angenommen werdet.17Dank sei Gott!Denn früher wart ihr Diener der Sünde6,17 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck..Aber jetzt gehorcht ihr von ganzem Herzen6,17 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. der Lehre,auf die ihr verpflichtet worden seid.18Ihr seid von der Sünde6,18 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. befreit wordenund steht nun ganz im Dienst der Gerechtigkeit6,18 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes..

19Ich gebrauche da ein Bildaus menschlichen Verhältnissen.Denn euer Verständnis ist ganz auf das Irdische gerichtet6,19 Denn euer Verständnis ist ganz auf das Irdische gerichtet: Wörtlich heißt es in Vers 19: »weil euer Fleisch schwach ist.«und entsprechend schwach6,19 und entsprechend schwach: Wörtlich heißt es in Vers 19: »weil euer Fleisch schwach ist.«.Früher habt ihr die Glieder eures Körpersin den Dienst von Unmoralund Gesetzlosigkeit gestellt.Das führte dann noch tiefer in die Gesetzlosigkeit.Genauso sollt ihr jetzt die Glieder eures Körpersin den Dienst der Gerechtigkeit6,19 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. stellen.Das wird dazu führen,dass ihr heilig6,19 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. seid.20Solange ihr Sklaven der Sünde6,20 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. wart,wart ihr nicht an die Gerechtigkeit6,20 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. gebunden.21Was war das Ergebnis?Nur Dinge, über die ihr euch jetzt schämt.Denn am Ende brachten sie euch den Tod.22Aber jetzt seid ihr von der Sünde6,22 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. befreitund Diener Gottes6,22 Diener Gottes: Bezeichnung für eine Person, die in enger Verbindung zu Gott steht. geworden.Das Ergebnis ist,dass ihr heilig6,22 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. seid.Und das Ziel ist das ewige Leben6,22 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm..23Denn der Lohn der Sünde6,23 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. ist der Tod.Aber die Gnade6,23 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu., die Gott uns gewährt,ist das ewige Leben6,23 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm..Denn wir gehören zu Christus6,23 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus6,23 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. , unserem Herrn6,23 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..
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Die Taufe macht vom Gesetz frei

71Brüder und Schwestern7,1 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,ich rede doch mit Leuten, die das Gesetz7,1 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. kennen.Wisst ihr denn nicht:Das Gesetz7,1 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. hat für einen Menschen nur so lange Geltung,wie er lebt.2Eine verheiratete Frau zum Beispielist durch das Gesetz7,2 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. so lange an ihren Mann gebunden,wie er lebt.Wenn ihr Mann stirbt,gilt für sie das Gesetz7,2 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. nicht mehr,das sie an den Mann bindet.3Wenn sie sich also zu Lebzeiten ihres Mannesmit einem anderen einlässt,bezeichnet man sie als Ehebrecherin7,3 Ehebruch: Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten..Aber wenn ihr Mann stirbt,ist sie durch das Gesetz7,3 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. nicht mehr gebunden.Sie begeht dann keinen Ehebruch7,3 Ehebruch: Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten.,wenn sie sich einen anderen Mann nimmt.

4Mit euch verhält es sich ähnlich,meine Brüder und Schwestern7,4 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. :Weil ihr mit Christus gestorben seid7,4 Weil ihr mit Christus gestorben seid: Wörtlich heißt es in Vers 4: »Durch den Leib von Christus seid ihr für das Gesetz gestorben.« Gemeint ist der am Kreuz hingegebene Leib. Durch die Taufe erhalten die Christen Anteil am Tod von Jesus, sie vollziehen den Tod gleichsam mit. Sie sind für die Sünde gestorben und damit auch für das Gesetz, vgl. Römer 6,10-11.,seid ihr für das Gesetz7,4 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gestorben.Ihr gehört jetzt einem anderen:dem, der vom Tod auferweckt7,4 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. wurde.Dadurch kann unser Leben jetzt für Gott Ertrag bringen.5Früher waren wir noch ganzvon unserer irdischen Gesinnung7,5 irdischen Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. geprägt.Damals waren unsere Glieder beherrschtvon den Leidenschaften der Sünde7,5 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.,die durch das Gesetz7,5 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. geweckt werden.Und der Ertrag, den unser Leben brachte,kam dem Tod zugute.6Aber nun gilt das Gesetz7,6 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. für uns nicht mehr.Denn wir sind für das Gesetz7,6 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gestorben,an das wir bisher gebunden waren.Jetzt können wir Gott in einer neuen Weise dienen,die von seinem Geist7,6 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. geprägt ist –und nicht mehr in der alten Weise,die am Buchstaben hängt.

Die Sünde macht sich das Gesetz zunutze

7Was sollen wir dazu sagen?Etwa:»Gesetz7,7 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. und Sünde7,7 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. sind dasselbe«?Auf keinen Fall!Allerdings hätten wir ohne das Gesetz7,7 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.die Sünde7,7 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. gar nicht erkannt.Ich hätte zum Beispiel von der Begierde nichts gewusst,wenn das Gesetz7,7 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. nicht gesagt7,7 gesagt: Das Zitat bezieht sich auf die Zehn Gebote, vgl. 2. Mose/Exodus 20,17; 5. Mose/Deuteronomium 5,21. hätte:»Du sollst nicht begehren!«8Die Sünde7,8 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. machte sich das Gebot zunutzeund weckte alle Begierden in mir.Solange es noch kein Gesetz7,8 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gab,war die Sünde7,8 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. tot.9Aber ich lebte –damals, als es noch kein Gesetz7,9 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gab.Doch dann kam das Gebotund die Sünde7,9 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. lebte auf.10Aber ich musste sterben.So entdeckte ich:Das Gebot, das eigentlich zum Leben führen sollte,brachte mir den Tod.11Denn die Sünde7,11 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. machte sich das Gebot zunutze.Sie gebrauchte es,um mich zu täuschenund zu töten.

12Es bleibt dabei:Das Gesetz7,12 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. an sich ist heilig7,12 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht.,und das einzelne Gebot ist heilig7,12 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht., gerecht7,12 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. und gut.13Hat mir dann etwa das Gute den Tod gebracht?Auf keinen Fall!Sondern die Sünde7,13 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. war es.Denn sie sollte als Sünde7,13 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. erkennbar werden,indem sie mir durch das Gute7,13 das Gute: Nämlich das Gesetz. den Tod brachte.Durch das Gebot sollte die Sünde7,13 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.über alles Maß hinaus zunehmen7,13 über alles Maß hinaus zunehmen: Wörtlich heißt es in Vers 13: »über alles Maß sündig werden.«.

Der gute Wille ist gegenüber der Sünde machtlos

14Wir wissen ja:Das Gesetz ist vom Geist Gottes7,14 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. bestimmt.Ich dagegen bin als Menschganz von meiner irdischen Gesinnung7,14 irdischen Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. bestimmt.Ich bin mit Haut und Haaren an die Sünde7,14 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. verkauft.15Ja, wie ich handle,ist mir unbegreiflich.Denn ich tue nicht das,was ich eigentlich will.Sondern ich tue das,was ich verabscheue.16Wenn ich aber das tue,was ich eigentlich nicht will,dann beweist das:Ich stimme dem Gesetz7,16 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. innerlich zuund erkenne an,dass es recht hat.17Aber dann bin nicht mehr ich es,der so7,17 so: Wie in Römer 7,14-16 beschrieben. handelt.Es ist vielmehr die Sünde7,17 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.,die in mir wohnt.

18Ich weiß:In mir –das heißt: in meinem irdischen Leib7,18 irdischen Leib: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist die ganze irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist.wohnt nichts Gutes.Der Wille zum Guten ist bei mir zwar durchaus vorhanden,aber nicht die Fähigkeit dazu.19Ich tue nicht das,was ich eigentlich will –das Gute.Sondern das Böse,das ich nicht will –das tue ich.20Wenn ich aber das tue,was ich nicht will,dann bin nicht mehr ich der Handelnde.Es ist vielmehr die Sünde7,20 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.,die in mir wohnt.21Ich entdecke also bei mir folgende Gesetzmäßigkeit:Obwohl ich das Gute tun will,bringe ich nur Böses zustande.22Meiner innersten Überzeugung nach7,22 Meiner innersten Überzeugung nach: Wörtlich heißt es in Vers 22: »Nach dem inneren Menschen«. Gemeint ist der ursprüngliche Mensch als Geschöpf Gottes, das nicht von der Sünde beherrscht ist.stimme ich dem Gesetz7,22 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. Gottes mit Freude zu.23Aber in meinen Gliedern nehme ichein anderes Gesetz wahr.Es liegt im Streit mit dem Gesetz,dem ich mit meinem Verstand zustimme7,23 dem ich mit meinem Verstand zustimme: Wörtlich heißt es in Vers 23: »Es liegt im Streit mit dem Gesetz meiner Vernunft.«.Und dieses Gesetz macht mich zu seinem Gefangenen.Es ist das Gesetz der Sünde7,23 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.,das in meinen Gliedern steckt.24Ich unglücklicher Mensch!Mein ganzes Dasein7,24 ganzes Dasein: Wörtlich heißt es in Vers 24: »Mein Leib ist dem Tod verfallen«. ist dem Tod verfallen.Wer wird mich davor bewahren?25Dank sei Gott!Er hat es getan7,25 Er hat es getan: »Er hat es getan« ist erläuternder Zusatz.durch Jesus7,25 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus7,25 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. , unseren Herrn7,25 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.!

Zusammenfassend lässt sich sagen:Mit meinem Verstand diene ich zwar dem Gesetz7,25 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. Gottes.Aber mit meinem irdischen Leib7,25 irdischen Leib: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist.diene ich dem Gesetz der Sünde7,25 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck..
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Der Geist Gottes überwindet die Sünde

81Es gibt also kein Strafgericht mehr für die,die zu Christus8,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus8,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. gehören.2Das bewirkt das Gesetz8,2 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.,das vom Geist Gottes8,2 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. bestimmt ist.Es ist das Gesetz8,2 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.,das Leben8,2 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben. schenktdurch die Zugehörigkeit zu Christus8,2 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus8,2 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. .Es hat dich befreit von dem alten Gesetz8,2 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.,das von der Sünde8,2 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. bestimmt istund den Tod bringt.3Das alte Gesetz8,3 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. war machtlos.Es scheiterte an unserer irdischen Gesinnung8,3 irdischen Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist..Deshalb sandte Gott seinen eigenen Sohn8,3 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.in Gestalt eines der Sünde8,3 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. ausgelieferten Menschen.Er sollte als Opfer8,3 Sündopfer: Eine besondere Form des Opfers, bei dem der Priester mit dem Blut des Opfertiers besondere Handlungen vornahm. für unsere Sünden8,3 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. dienen.So vollzog Gott das Strafgericht an der Sünde8,3 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.genau dort, wo sie sich auswirkt:im Menschen selbst8,3 Menschen selbst: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist..4Das tat er,damit die Forderung des Gesetzes8,4 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. an uns erfüllt wird.Denn jetzt ist unser Leben nicht mehrvon unserer irdischen Gesinnung8,4 irdischen Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. bestimmt,sondern vom Geist Gottes8,4 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..5Wer von seiner irdischen Gesinnung8,5 irdischen Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. bestimmt ist,strebt nur nach irdischen Dingen8,5 irdischen Dingen: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist..Wer aber vom Geist Gottes8,5 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. bestimmt ist,strebt nach dem, was der Geist8,5 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. will.6Nach irdischen Dingen zu strebenbringt den Tod.Aber nach dem zu streben, was der Geist8,6 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. will,bringt Leben8,6 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben. und Frieden8,6 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft..7Darum bedeutet das Streben nach irdischen Dingen8,7 irdischen Dingen: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist.Feindschaft gegen Gott.Es ordnet sich nämlich nicht dem Gesetz8,7 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. Gottes unter –dazu ist es ja gar nicht fähig.8Wer also von seiner irdischen Gesinnung8,8 irdischen Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. bestimmt ist,kann Gott unmöglich gefallen.

9Aber ihr seid nicht mehrvon eurer irdischen Gesinnung8,9 irdischen Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. bestimmt,sondern vom Heiligen Geist8,9 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..Denn der Geist Gottes8,9 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. wohnt in euch.Wer dagegen diesen Geist8,9 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.,den Christus8,9 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gibt,nicht hat,gehört auch nicht zu ihm.10Wenn Christus8,10 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. jedoch in euch gegenwärtig ist,dann ist euer Leib zwar tot aufgrund der Sünde8,10 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck..Aber der Geist8,10 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. erfüllt euch mit Leben,weil Gott euch als gerecht8,10 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. angenommen hat.11Es ist derselbe Geist Gottes8,11 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.,der Jesus8,11 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. vom Tod auferweckt8,11 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. hat.Wenn dieser Geist8,11 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. nun in euch wohnt,dann gilt:Gott, der Christus8,11 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. vom Tod auferweckt8,11 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. hat,wird auch eurem sterblichen Leib das Leben8,11 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben. schenken –durch seinen Geist,der in euch wohnt.

Wer getauft ist, ist nicht mehr Sklave, sondern Kind Gottes

12Brüder und Schwestern8,12 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. , das bedeutet:Wir sind unserem irdischen Leib8,12 irdischen Leib: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. gegenübernicht mehr verpflichtet,so zu leben,wie es unsere irdische Gesinnung8,12 irdische Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. verlangt.13Wenn ihr nämlich so lebt,wie es eurer irdischen Gesinnung8,13 irdischen Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. entspricht,müsst ihr sterben.Wenn ihr aber mithilfe des Heiligen Geistes8,13 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.eure irdischen Gewohnheiten8,13 irdischen Gewohnheiten: Wörtlich heißt es in Vers 13: »Wenn ihr … die Taten des Leibes tötet«. Gemeint ist ein Verhalten, das der irdischen Gesinnung entspricht. tötet,werdet ihr leben.14Alle, die sich vom Geist Gottes8,14 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. führen lassen,sind Kinder Gottes.15Ihr habt ja nicht einen Geist8,15 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. empfangen,der euch zu Sklaven macht.Dann müsstet ihr doch wieder Angst haben.Ihr habt vielmehr einen Geist8,15 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. empfangen,der euch zu Kindern Gottes macht.Weil wir diesen Geist8,15 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. haben,können wir rufen:»Abba8,15 Abba: Aramäisch für »lieber Vater«. ! Vater!«16Und derselbe Geist8,16 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. bestätigt unserem Geist,dass wir Kinder Gottes sind.17Wenn wir Kinder sind,dann sind wir aber auch Erben:Erben Gottesund Miterben von Christus8,17 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .Voraussetzung ist,dass wir sein Leiden teilen.Denn dadurch bekommen wir auch Anteilan seiner Herrlichkeit8,17 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor..

Hoffnung trotz allem Leid

Die ganze Schöpfung wartet auf die Befreiung

18Ich bin überzeugt:Das Leid, das wir gegenwärtig erleben,steht in keinem Verhältniszu der Herrlichkeit8,18 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor., die uns erwartet –und die Gott an uns offenbar machen will.19Die ganze Schöpfung wartet doch sehnsüchtig darauf,dass Gott offenbart,wer seine Kinder sind.20Denn die Schöpfung istder Vergänglichkeit unterworfen –allerdings nicht aus eigenem Antrieb.Sondern Gott hat es so bestimmt.Damit ist aber eine Hoffnung verbunden:21die Hoffnung,dass auch die Schöpfung selbstaus der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit wird.Und dass sie so zu der Freiheit gelangt,die Gottes Kinder in der Herrlichkeit8,21 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. erwartet.22Wir wissen ja:Die ganze Schöpfung seufzt und stöhnt vor Schmerzwie in Geburtswehen –bis heute.23Und nicht nur sie!Uns geht es genauso.Wir haben zwar schon als Vorschuss8,23 als Vorschuss: Auf die Fülle der Heilsgaben in Gottes Reich.den Heiligen Geist8,23 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. empfangen.Trotzdem seufzen und stöhnen auch wir nochin unserem Innern.Denn wir warten ebenso darauf,dass Gott uns endgültig als seine Kinder annimmt –und dabei unseren Leib von der Vergänglichkeit erlöst.24Denn wir sind zwar gerettet,aber noch ist alles Hoffnung.Und eine Hoffnung,die wir schon erfüllt sehen,ist keine Hoffnung mehr.Wer hofft schließlich auf das,was er schon vor sich sieht?25Wenn wir dagegen auf etwas hoffen,das wir noch nicht sehen,dann müssen wir geduldig darauf warten.

Der Geist steht den Erwählten bei

26In gleicher Weise steht uns der Geist8,26 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. da bei,wo wir selbst unfähig sind.Wir wissen ja nicht einmal,was wir beten8,26 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. sollen.Und auch nicht,wie wir unser Gebet8,26 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. in angemessener Weisevor Gott bringen.Doch der Geist8,26 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. selbsttritt mit Flehen und Seufzen für uns ein –in einer Weise,die nicht in Worte zu fassen ist.27Aber Gott weiß ja,was in unseren Herzen8,27 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. vorgeht.Er versteht,worum es dem Geist8,27 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. geht.Denn der Geist8,27 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. tritt vor Gott für die Heiligen8,27 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus. ein.28Wir wissen aber:Denen, die Gott lieben,dient alles zum Guten.Es sind die Menschen,die er nach seinem Plan berufen hat.29Er hat sie schon im Vorhinein ausgewählt.Schon im Voraus hat er sie dazu bestimmt,neu gestaltet zu werden –und zwar so,dass sie dem Bild seines Sohnes8,29 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. gleichen.Denn der sollte der Erstgeborene8,29 Erstgeburt: Der erste Sohn, den eine Frau zur Welt bringt, und ebenso jedes erste männliche Tier, das von einem Muttertier geboren wird.unter vielen Brüdern und Schwestern8,29 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. sein.30Wen Gott so im Voraus bestimmt hat,den hat er auch berufen.Und wen er berufen hat,den hat er auch für gerecht8,30 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. erklärt.Und wen er für gerecht8,30 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. erklärt hat,dem hat er auch Anteil an seiner Herrlichkeit8,30 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. gegeben.

Der Lobpreis der Geretteten

31Was sollen wir noch mehr sagen?Wenn Gott für uns ist,wer kann sich dann noch gegen uns stellen?32Er hat ja seinen eigenen Sohn8,32 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. nicht verschont.Sondern er hat ihn für uns alle in den Tod gegeben.Wenn er uns aber seinen Sohn8,32 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. geschenkt hat,wird er uns dann nicht auch alles andere schenken?33Wer kann also Anklage erheben gegen die Menschen,die Gott ausgewählt hat?Gott selbst erklärt sie doch für gerecht8,33 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.!34Wer wird das Urteil sprechen?Christus8,34 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus8,34 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. , der gestorben ist –mehr noch:der auferweckt8,34 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. wurde,der an der rechten Seite8,34 rechte Seite: Der Platz rechts neben einem Herrscher ist für seinen Stellvertreter bestimmt. Gottes sitztund der für uns eintritt!

35Was kann uns von Christus8,35 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. und seiner Liebe trennen?Etwa Leid, Angst oder Verfolgung,Hunger oder Kälte,Gefahr oder gar die Hinrichtung?36Schließlich heißt8,36 heißt: Das Zitat stammt aus Psalm 44,23. es ja in der Heiligen Schrift8,36 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Weil wir uns zu dir bekennen, bedroht man uns täglich mit dem Tod.Wie Schlachtvieh werden wir behandelt.«37Doch aus alldem gehen wirals strahlende Sieger hervor.Das haben wir dem zu verdanken,der uns so sehr geliebt hat.38Ich bin zutiefst überzeugt:Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen –nicht der Tod und auch nicht das Leben,keine Engel8,38 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes. und keine unsichtbaren Mächte.Nichts Gegenwärtiges und nichts Zukünftigesund auch keine andere gottfeindliche Kraft.39Nichts Über- oder Unterirdischesund auch nicht irgendetwas anderes,das Gott geschaffen hat.Nichts von alledemkann uns von der Liebe Gottes trennen.In Christus8,39 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus8,39 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. , unserem Herrn8,39 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.,hat Gott uns diese Liebe geschenkt.