BasisBibel NT+Ps (BB)
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Die Liebe Gottes ist der Grund unserer Hoffnung

51Weil wir also aufgrund des Glaubens5,1 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. als gerecht5,1 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. gelten,haben wir Frieden5,1 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.,der auch bei Gott gilt.Das verdanken wir unserem Herrn5,1 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. Jesus5,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus5,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .2Durch den Glauben5,2 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. hat er unsden Zugang zur Gnade5,2 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. Gottes ermöglicht.Sie ist der Grund,auf dem wir stehen.Und wir dürfen stolz sein auf die sichere Hoffnung,zur Herrlichkeit5,2 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. Gottes zu gelangen.3Aber nicht nur das.Wir dürfen auch auf das stolz sein,was wir gegenwärtig erleiden müssen.Denn wir wissen:Das Leid lehrt, standhaft zu bleiben.4Die Standhaftigkeit lehrt,sich zu bewähren.Die Bewährung lehrt zu hoffen.5Aber die Hoffnung macht uns nicht zum Gespött.Denn Gott hat seine Liebein unsere Herzen5,5 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. hineingegossen.Das ist durch den Heiligen Geist5,5 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. geschehen,den Gott uns geschenkt hat.

6Christus5,6 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ist für uns gestorben,als wir noch schwach5,6 schwach: D. h. in unsere Schuld verstrickt und in der Macht des Todes gefangen. waren.Das heißt:Er starb für Menschen,die zu diesem Zeitpunkt noch gottlos waren!7Dabei wird sich schon kaum jemand finden,der für einen gerechten5,7 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. Menschen stirbt.Wenn überhaupt,dann ist höchstens jemand bereit,sein Leben für einen Menschen herzugeben,der Gutes tut.8Aber Gott beweist seine Liebe zu uns dadurch,dass Christus5,8 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. für uns gestorben ist –und zwar damals,als wir noch mit Schuld5,8 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. beladen waren.9Jetzt hat Gott uns als gerecht5,9 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. angenommen.Denn das Blut5,9 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. von Christus5,9 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. wurde für uns vergossen.Umso gewisser können wir sein,dass wir dann auch vor Gottes Zorn5,9 Gottes Zorn: D. h. der Zorn Gottes, der im Gericht am letzten Tag offenbar wird. gerettet werden.10Als wir noch Feinde waren,versöhnte sich Gott mit unsdurch den Tod seines Sohnes5,10 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt..Jetzt, wo wir versöhnt sind,ist es umso gewisser,dass wir gerettet werden –dadurch, dass sein Sohn5,10 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. lebt.11Und nicht nur das.Wir dürfen regelrecht stolz darauf sein,dass wir zu Gott gehören.Das verdanken wir Jesus5,11 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus5,11 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. , unserem Herrn5,11 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..Durch ihn haben wir jetzt schon die Versöhnung erlangt.

Adam und Christus

12Darum gilt:Durch einen einzigen Menschenkam die Sünde5,12 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. in die Welt.Und durch die Sünde5,12 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. kam der Tod.So verfielen alle Menschen dem Tod.Denn alle Menschen hatten Schuld5,12 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. auf sich geladen.13Die Sünde5,13 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. war schon in der Welt,bevor es das Gesetz5,13 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gab.Aber solange es kein Gesetz5,13 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gibt,wird sie nicht als Schuld5,13 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. angerechnet.14Trotzdem herrschte schon in der Zeitvon Adam bis Mose5,14 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament.der Tod über alle Menschen –auch wenn sie sich gar nicht schuldig5,14 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. gemacht hatten.Es hatten ja nicht alledie gleiche Verfehlung begangen wie Adam. –

Schließlich ist Adam das Gegenbild zu dem,der kommen sollte5,14 der kommen sollte: Nämlich Christus..15Aber mit der Gnade5,15 Gnade: Die Gnade, die Jesus Christus schenkt. verhält es sichganz anders als mit der Verfehlung5,15 Verfehlung: Die Verfehlung, die Adam begangen hat..Damals hat die Verfehlung eines Menschenallen anderen den Tod gebracht.Das wird jetzt mehr als aufgewogen durch die Gnade5,15 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.,die Gott uns erwiesen hat.Und dieses Geschenk der Gnade5,15 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.hat der eine Mensch Jesus5,15 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus5,15 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. für alle anderen erwirkt.16Die Wirkung dieses Geschenksist völlig verschieden von dem,was sich aus der Schuld5,16 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. des einen ergab:Beim Gericht, das auf diesen einen Fall folgte,kam es zur Verurteilung.Aber die Gnade5,16 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.,die Gott für all die vielen Verfehlungen gewährte,führte zum Freispruch.17Durch die Verfehlung eines Einzigenhat der Tod die Herrschaft übernommen –eben durch diesen einen.Umso mehr gilt dann von denen,die Gottes überreiche Gnade5,17 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.und sein Geschenk des Freispruchs empfangen haben:Sie werden im neuen Leben5,17 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben. zur Herrschaft gelangen –eben durch den einen:Jesus5,17 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus5,17 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .18Daraus folgt:Durch die Verfehlung eines Einzigenkam es für alle Menschen zur Verurteilung.Genauso kommt esdurch die gerechte5,18 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. Tat eines Einzigen dazu,dass alle Menschen als gerecht5,18 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. gelten.Und dadurch steht ihnen das neue Leben5,18 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben. offen.19Durch den Ungehorsam eines einzigen Menschengerieten alle Menschen in die Gewalt der Sünde5,19 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck..Ebenso werden auch durch den Gehorsam eines Einzigenalle Menschen vor Gott als gerecht5,19 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. gelten.

20Das Gesetz5,20 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. kam erst nachträglich hinzu,um die Verfehlungen schwerwiegender zu machen.Wo aber das Maß der Sünde5,20 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. voll war,da ist die Gnade5,20 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. über jedes Maß hinausgewachsen.21Die Sünde5,21 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. übte ihre Herrschaft mithilfe des Todes aus.Genauso wird die Gnade5,21 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. ihre Herrschaft entfalten,indem sie gerecht5,21 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. macht.So führt die Gnade5,21 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. zum ewigen Leben5,21 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.durch Jesus5,21 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus5,21 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. , unseren Herrn5,21 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..
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Wer getauft ist, ist für die Sünde gestorben

61Was sollen wir dazu sagen?Etwa:»Lasst uns in unserer Sünde6,1 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. bleiben,damit die Gnade6,1 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. noch größer wird!«?2Auf keinen Fall!Für die Sünde6,2 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. sind wir ja tot.Wie könnten wir da noch weiter in ihr leben?3Ihr wisst doch:Bei unserer Taufe6,3 Taufe: Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld. wurden wir förmlichin Christus6,3 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus6,3 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. hineingetaucht6,3 hineingetaucht: Bei der Taufe wurde der Täufling ganz in das Taufwasser eingetaucht. Paulus deutet das Eintauchen in Wasser als Hineintauchen in die Zugehörigkeit zu Christus, ja als Eintauchen in Christus selbst. Und das bedeutet gleichzeitig das Hineintauchen in Tod und Auferstehung von Christus..So wurden wir bei der Taufe6,3 Taufe: Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld.in seinen Tod mit hineingenommen.4Und weil wir bei der Taufe6,4 Taufe: Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld.mit ihm gestorben sind,wurden wir auch mit ihm begraben.Aber Christus6,4 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ist durch die Herrlichkeit6,4 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. des Vatersvom Tod auferweckt6,4 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. worden.Und genauso sollen auch wir jetzt ein neues Leben führen.

5Denn wenn wir ihm im Tod gleich geworden sind,werden wir es auch in der Auferstehung6,5 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. sein.6Wir wissen doch:Der alte Mensch,der wir früher waren,ist mit Christus6,6 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. am Kreuz6,6 Kreuz, Kreuzigung: Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde. gestorben.Dadurch wurde der Leib vernichtet,der im Dienst der Sünde6,6 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. stand.Jetzt sind wir ihr nicht mehr unterworfen.7Wer gestorben ist,auf den hat die Sünde6,7 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. keinen Anspruch mehr.

8Wenn wir nun mit Christus6,8 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gestorben sind,dann werden wir auch mit ihm leben.Das ist unser Glaube6,8 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..9Wir wissen doch,dass Christus6,9 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. nicht mehr sterben wird,nachdem er vom Tod auferweckt6,9 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. wurde.Der Tod hat keine Macht mehr über ihn.10Denn dadurch, dass er gestorben ist,ist er für die Sünde6,10 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. ein für alle Mal tot.Aber das Leben,das er jetzt lebt,lebt er ganz für Gott.11Genau das sollt ihr auch von euch denken:Für die Sünde6,11 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. seid ihr tot.Aber ihr lebt für Gott,weil ihr zu Christus6,11 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus6,11 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. gehört.

12Euer sterblicher Leib soll nichtvon der Sünde6,12 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. beherrscht sein.Sie will euch nur dazu bringen,seinen Begierden zu gehorchen.13Stellt auch die Glieder eures Körpers nichtin den Dienst der Sünde6,13 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.sie sollen nicht Werkzeuge des Unrechts sein.Stellt euch vielmehr ganz Gott zur Verfügung.Denn ihr wart totund jetzt lebt ihr.Stellt auch die Glieder eures Körpers in den Dienst Gottes –sie sollen die Werkzeuge seiner Gerechtigkeit6,13 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. sein.14Die Sünde6,14 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. wird keine Macht mehr über euch haben.Denn ihr steht nicht mehr unter dem Gesetz6,14 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.,sondern unter der Gnade6,14 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. Gottes.

Man kann nur entweder der Sünde oder der Gerechtigkeit dienen

15Was bedeutet das?Können wir jetzt ruhig sündigen6,15 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.,weil wir nicht unter dem Gesetz6,15 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. stehen,sondern unter der Gnade6,15 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.?Auf keinen Fall!16Ihr wisst doch:Wenn ihr in den Dienst6,16 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. von jemand tretet,verpflichtet ihr euch damit zum Gehorsam.Ihr seid dann sein Diener6,16 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. und habt ihm zu gehorchen.Ihr könnt also entweder die Sünde6,16 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. zum Herrn wählen –das führt zum Tod.Oder ihr wählt den Gehorsam –das führt dazu,dass ihr von Gott als gerecht6,16 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. angenommen werdet.17Dank sei Gott!Denn früher wart ihr Diener der Sünde6,17 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck..Aber jetzt gehorcht ihr von ganzem Herzen6,17 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. der Lehre,auf die ihr verpflichtet worden seid.18Ihr seid von der Sünde6,18 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. befreit wordenund steht nun ganz im Dienst der Gerechtigkeit6,18 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes..

19Ich gebrauche da ein Bildaus menschlichen Verhältnissen.Denn euer Verständnis ist ganz auf das Irdische gerichtet6,19 Denn euer Verständnis ist ganz auf das Irdische gerichtet: Wörtlich heißt es in Vers 19: »weil euer Fleisch schwach ist.«und entsprechend schwach6,19 und entsprechend schwach: Wörtlich heißt es in Vers 19: »weil euer Fleisch schwach ist.«.Früher habt ihr die Glieder eures Körpersin den Dienst von Unmoralund Gesetzlosigkeit gestellt.Das führte dann noch tiefer in die Gesetzlosigkeit.Genauso sollt ihr jetzt die Glieder eures Körpersin den Dienst der Gerechtigkeit6,19 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. stellen.Das wird dazu führen,dass ihr heilig6,19 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. seid.20Solange ihr Sklaven der Sünde6,20 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. wart,wart ihr nicht an die Gerechtigkeit6,20 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. gebunden.21Was war das Ergebnis?Nur Dinge, über die ihr euch jetzt schämt.Denn am Ende brachten sie euch den Tod.22Aber jetzt seid ihr von der Sünde6,22 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. befreitund Diener Gottes6,22 Diener Gottes: Bezeichnung für eine Person, die in enger Verbindung zu Gott steht. geworden.Das Ergebnis ist,dass ihr heilig6,22 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. seid.Und das Ziel ist das ewige Leben6,22 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm..23Denn der Lohn der Sünde6,23 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. ist der Tod.Aber die Gnade6,23 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu., die Gott uns gewährt,ist das ewige Leben6,23 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm..Denn wir gehören zu Christus6,23 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus6,23 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. , unserem Herrn6,23 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..
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Die Taufe macht vom Gesetz frei

71Brüder und Schwestern7,1 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,ich rede doch mit Leuten, die das Gesetz7,1 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. kennen.Wisst ihr denn nicht:Das Gesetz7,1 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. hat für einen Menschen nur so lange Geltung,wie er lebt.2Eine verheiratete Frau zum Beispielist durch das Gesetz7,2 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. so lange an ihren Mann gebunden,wie er lebt.Wenn ihr Mann stirbt,gilt für sie das Gesetz7,2 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. nicht mehr,das sie an den Mann bindet.3Wenn sie sich also zu Lebzeiten ihres Mannesmit einem anderen einlässt,bezeichnet man sie als Ehebrecherin7,3 Ehebruch: Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten..Aber wenn ihr Mann stirbt,ist sie durch das Gesetz7,3 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. nicht mehr gebunden.Sie begeht dann keinen Ehebruch7,3 Ehebruch: Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten.,wenn sie sich einen anderen Mann nimmt.

4Mit euch verhält es sich ähnlich,meine Brüder und Schwestern7,4 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. :Weil ihr mit Christus gestorben seid7,4 Weil ihr mit Christus gestorben seid: Wörtlich heißt es in Vers 4: »Durch den Leib von Christus seid ihr für das Gesetz gestorben.« Gemeint ist der am Kreuz hingegebene Leib. Durch die Taufe erhalten die Christen Anteil am Tod von Jesus, sie vollziehen den Tod gleichsam mit. Sie sind für die Sünde gestorben und damit auch für das Gesetz, vgl. Römer 6,10-11.,seid ihr für das Gesetz7,4 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gestorben.Ihr gehört jetzt einem anderen:dem, der vom Tod auferweckt7,4 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. wurde.Dadurch kann unser Leben jetzt für Gott Ertrag bringen.5Früher waren wir noch ganzvon unserer irdischen Gesinnung7,5 irdischen Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. geprägt.Damals waren unsere Glieder beherrschtvon den Leidenschaften der Sünde7,5 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.,die durch das Gesetz7,5 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. geweckt werden.Und der Ertrag, den unser Leben brachte,kam dem Tod zugute.6Aber nun gilt das Gesetz7,6 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. für uns nicht mehr.Denn wir sind für das Gesetz7,6 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gestorben,an das wir bisher gebunden waren.Jetzt können wir Gott in einer neuen Weise dienen,die von seinem Geist7,6 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. geprägt ist –und nicht mehr in der alten Weise,die am Buchstaben hängt.

Die Sünde macht sich das Gesetz zunutze

7Was sollen wir dazu sagen?Etwa:»Gesetz7,7 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. und Sünde7,7 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. sind dasselbe«?Auf keinen Fall!Allerdings hätten wir ohne das Gesetz7,7 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.die Sünde7,7 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. gar nicht erkannt.Ich hätte zum Beispiel von der Begierde nichts gewusst,wenn das Gesetz7,7 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. nicht gesagt7,7 gesagt: Das Zitat bezieht sich auf die Zehn Gebote, vgl. 2. Mose/Exodus 20,17; 5. Mose/Deuteronomium 5,21. hätte:»Du sollst nicht begehren!«8Die Sünde7,8 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. machte sich das Gebot zunutzeund weckte alle Begierden in mir.Solange es noch kein Gesetz7,8 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gab,war die Sünde7,8 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. tot.9Aber ich lebte –damals, als es noch kein Gesetz7,9 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gab.Doch dann kam das Gebotund die Sünde7,9 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. lebte auf.10Aber ich musste sterben.So entdeckte ich:Das Gebot, das eigentlich zum Leben führen sollte,brachte mir den Tod.11Denn die Sünde7,11 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. machte sich das Gebot zunutze.Sie gebrauchte es,um mich zu täuschenund zu töten.

12Es bleibt dabei:Das Gesetz7,12 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. an sich ist heilig7,12 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht.,und das einzelne Gebot ist heilig7,12 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht., gerecht7,12 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. und gut.13Hat mir dann etwa das Gute den Tod gebracht?Auf keinen Fall!Sondern die Sünde7,13 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. war es.Denn sie sollte als Sünde7,13 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. erkennbar werden,indem sie mir durch das Gute7,13 das Gute: Nämlich das Gesetz. den Tod brachte.Durch das Gebot sollte die Sünde7,13 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.über alles Maß hinaus zunehmen7,13 über alles Maß hinaus zunehmen: Wörtlich heißt es in Vers 13: »über alles Maß sündig werden.«.

Der gute Wille ist gegenüber der Sünde machtlos

14Wir wissen ja:Das Gesetz ist vom Geist Gottes7,14 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. bestimmt.Ich dagegen bin als Menschganz von meiner irdischen Gesinnung7,14 irdischen Gesinnung: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist. bestimmt.Ich bin mit Haut und Haaren an die Sünde7,14 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. verkauft.15Ja, wie ich handle,ist mir unbegreiflich.Denn ich tue nicht das,was ich eigentlich will.Sondern ich tue das,was ich verabscheue.16Wenn ich aber das tue,was ich eigentlich nicht will,dann beweist das:Ich stimme dem Gesetz7,16 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. innerlich zuund erkenne an,dass es recht hat.17Aber dann bin nicht mehr ich es,der so7,17 so: Wie in Römer 7,14-16 beschrieben. handelt.Es ist vielmehr die Sünde7,17 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.,die in mir wohnt.

18Ich weiß:In mir –das heißt: in meinem irdischen Leib7,18 irdischen Leib: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist die ganze irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist.wohnt nichts Gutes.Der Wille zum Guten ist bei mir zwar durchaus vorhanden,aber nicht die Fähigkeit dazu.19Ich tue nicht das,was ich eigentlich will –das Gute.Sondern das Böse,das ich nicht will –das tue ich.20Wenn ich aber das tue,was ich nicht will,dann bin nicht mehr ich der Handelnde.Es ist vielmehr die Sünde7,20 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.,die in mir wohnt.21Ich entdecke also bei mir folgende Gesetzmäßigkeit:Obwohl ich das Gute tun will,bringe ich nur Böses zustande.22Meiner innersten Überzeugung nach7,22 Meiner innersten Überzeugung nach: Wörtlich heißt es in Vers 22: »Nach dem inneren Menschen«. Gemeint ist der ursprüngliche Mensch als Geschöpf Gottes, das nicht von der Sünde beherrscht ist.stimme ich dem Gesetz7,22 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. Gottes mit Freude zu.23Aber in meinen Gliedern nehme ichein anderes Gesetz wahr.Es liegt im Streit mit dem Gesetz,dem ich mit meinem Verstand zustimme7,23 dem ich mit meinem Verstand zustimme: Wörtlich heißt es in Vers 23: »Es liegt im Streit mit dem Gesetz meiner Vernunft.«.Und dieses Gesetz macht mich zu seinem Gefangenen.Es ist das Gesetz der Sünde7,23 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck.,das in meinen Gliedern steckt.24Ich unglücklicher Mensch!Mein ganzes Dasein7,24 ganzes Dasein: Wörtlich heißt es in Vers 24: »Mein Leib ist dem Tod verfallen«. ist dem Tod verfallen.Wer wird mich davor bewahren?25Dank sei Gott!Er hat es getan7,25 Er hat es getan: »Er hat es getan« ist erläuternder Zusatz.durch Jesus7,25 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus7,25 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. , unseren Herrn7,25 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.!

Zusammenfassend lässt sich sagen:Mit meinem Verstand diene ich zwar dem Gesetz7,25 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. Gottes.Aber mit meinem irdischen Leib7,25 irdischen Leib: Wörtlich heißt es: »Fleisch«. Gemeint ist das Festhalten und Bauen auf die irdische Existenz des Menschen, die immer vergänglich ist.diene ich dem Gesetz der Sünde7,25 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck..