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Das Beispiel Abrahams

41Wir fragen weiter:Wie verhielt es sich eigentlich bei Abraham4,1 Abraham: Stammvater des Volkes Israel, vgl. 1. Mose/Genesis 12–25. Mehr …,unserem leiblichen Stammvater?Was hat er erreicht?2Gilt Abraham etwa aufgrund seiner eigenen Tatenals gerecht4,2 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. Mehr …?Dann hätte er allen Grund, stolz zu sein.Aber vor Gott zählt das nicht.3Was steht denn in der Heiligen Schrift4,3 in der Heiligen Schrift (Vers 3): Zitat aus der griechischen Übersetzung von 1. Mose/Genesis 15,6.?»Abraham glaubte4,3 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … Gott,und das rechnete ihm Gott als Gerechtigkeit4,3 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Mehr … an.«4Wer eine Arbeit leistet,bekommt seinen Lohn nicht aus Gnade,sondern weil er ihm zusteht.5Anders ist es, wenn jemand bei Gottkeine eigenen Leistungen vorzuweisen hat:Glaubt er an den, der die Frevler4,5 Frevler: Menschen, die Gottes Gebote missachten und ihre eigenen Interessen gewaltsam durchsetzen. Mehr … gerecht macht,wird ihm dieser Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.6Davon redet ja auch schon David4,6 redet auch David: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Psalm 32,1-2. David, ein bedeutender König Israels, gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete..Er nennt einen Menschen glücklich,dem Gott unabhängig von dessen Leistungenetwas als Gerechtigkeit anrechnet:7»Glückselig ist jeder,dessen Vergehen vergeben werdenund dessen Sünden4,7 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … zugedeckt sind.8Glückselig ist der Mensch,dem der Herr4,8 Herr: Bezeichnung für Gott. Das griechische Alte Testament verwendet das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Mehr … die Schuld nicht anrechnet.«

9Gilt dieser Zuspruch des Glücks nur für die Juden4,9 Juden: Menschen, die zu Gottes Volk gehören. Im Gegensatz zu anderen Völkern werden alle jüdischen Männer beschnitten. Mehr …,also die Beschnittenen4,9 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. Mehr …?Oder gilt er auch für die Unbeschnittenen?Wir sagen: Gott hat Abraham4,9 Abraham: Stammvater des Volkes Israel, vgl. 1. Mose/Genesis 12–25. Mehr … den Glauben4,9 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr …als Gerechtigkeit4,9 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Mehr … angerechnet.10Unter welchen Umständen geschah das?War er damals bereits beschnittenoder war er noch nicht beschnitten?Es geschah nicht, als er bereits beschnitten war,sondern als er noch nicht beschnitten war.11Abraham erhielt das Zeichen der Beschneidungals Siegel4,11 Siegel: Bringt die unbedingte Gültigkeit der Beschneidung als Zeichen des Bundes zwischen Abraham, seinen Nachkommen und Gott zum Ausdruck. für seine Gerechtigkeit.Diese Gerechtigkeit hatte Gott ihmaufgrund des Glaubens zuerkannt,den er vor seiner Beschneidung gezeigt hatte.Denn Abraham sollte auchzum Vater von allen Menschen werden,die glauben, ohne beschnitten zu sein.Und deshalb wird Gott auch diesen Menschenihren Glauben als Gerechtigkeit anrechnen.12Und natürlich bleibt Abraham der Vater der Juden,also der Beschnittenen.Allerdings nicht nur deshalb,weil sie beschnitten sind.Sie müssen auch in seine Fußstapfen treten.Das heißt: Sie müssen denselben Glauben zeigenwie unser Vater Abraham vor seiner Beschneidung.

Wegen seines Glaubens nahm Gott Abraham als gerecht an

13Gott hat Abraham4,13 Abraham: Stammvater des Volkes Israel, vgl. 1. Mose/Genesis 12–25. Mehr … und seinen Nachkommen versprochen,dass sie die ganze Welt als Erbe4,13 Erbe: In 1. Mose/Genesis 22,17-18 verspricht Gott Abraham eine große Nachkommenschaft, die ein Segen für die ganze Welt sein wird. Paulus versteht dieses Versprechen als Zusage für ein Leben im Reich Gottes, in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott. erhalten.Er gibt ihnen dieses Versprechen aber nicht,weil sie das Gesetz4,13 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … befolgen.Er gibt es ihnen,weil er sie aufgrund ihres Glaubens4,13 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr …als gerecht4,13 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. Mehr … annimmt.14Wenn diejenigen, die das Gesetz befolgen,die Erben wären,dann hätte der Glaube keine Bedeutung.Außerdem wäre dann das Versprechen Gottes hinfällig.15Denn das Gesetz ruft unvermeidlichden Zorn Gottes4,15 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. Mehr … hervor.Aber wo es kein Gesetz gibt,gibt es auch keine Übertretung des Gesetzes.

16Deshalb gilt für das Versprechen Gottes:Es ist an den Glauben4,16 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … gebunden,damit es durch Gottes Gnade4,16 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr … in Erfüllung geht.Nur so bleibt das Versprechenfür alle Nachkommen gültig.Nicht nur für diejenigen, die das Gesetz4,16 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … befolgen.Sondern auch für diejenigen,die aus demselben Glauben lebenwie Abraham, der Vater von uns allen.17So steht es ja in der Heiligen Schrift4,17 in der Heiligen Schrift: Zitat aus der griechischen Übersetzung von 1. Mose/Genesis 17,5.:»Ich habe dich dazu bestimmt,Vater von vielen Völkern zu sein.«

Abraham4,17 Abraham: Stammvater des Volkes Israel, vgl. 1. Mose/Genesis 12–25. Mehr … hatte Gott vor Augen,denn er glaubte an den,der die Toten lebendig macht.Der ruft auch das ins Dasein, was nicht ist.18Wo es eigentlich keinen Grund zur Hoffnung gab,hat Abraham voller Hoffnung am Glauben festgehalten.Und so wurde er zum Vater von vielen Völkern –wie Gott es ihm versprochen4,18 versprochen: Zitat aus der griechischen Übersetzung von 1. Mose/Genesis 15,5. Die Zahl der Nachkommen wird dort mit der Zahl der Sterne am Himmel verglichen. hatte:»So zahlreich werden deine Nachkommen sein.«19Er wurde im Glauben nicht unsicher –auch dann nicht, als er merkte,dass er nicht mehr Vater werden konnte.Er war ja fast einhundert Jahre alt.Und auch Sara4,19 Sara: Frau von Abraham. Sie war ähnlich alt wie ihr Mann, als ihr Sohn Isaak geboren wurde. konnte nicht mehr Mutter werden.20Aber er stellte das Versprechen Gottesnicht ungläubig infrage.Im Gegenteil: Sein Glaube wurde umso stärker.Er gab Gott die Ehre4,20 Ehre, ehren: Einen Menschen oder Gott ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es seiner Stellung entspricht. Mehr …21und war fest überzeugt:Was Gott versprochen hat, das kann er auch halten.22Deshalb rechnete Gott Abrahamseinen Glauben4,22 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … als Gerechtigkeit4,22 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Mehr … an.

Abraham soll das Vorbild für alle Menschen sein

23Aber nicht nur seinetwegen steht in der Heiligen Schrift4,23 in der Heiligen Schrift: Verkürztes Zitat aus 1. Mose/Genesis 15,6. Damit knüpft Paulus – wie auch in Vers 22 – an Römer 4,3 an.:»Gott rechnete ihm diesen Glauben an.«24Sondern es geht dabei auch um uns.Auch uns soll der Glaube angerechnet werden.Denn wir glauben an den,der Jesus4,24 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr …, unseren Herrn4,24 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr …, von den Toten auferweckt4,24 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. hat.25Gott hat Jesus wegen unserer Verfehlungenin den Tod gegeben.Und er hat ihn auferweckt,damit wir vor Gott gerecht4,25 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. Mehr … sind.
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Mit Gott versöhnt aufgrund der Liebe Gottes

51Weil wir also aufgrund des Glaubens gerecht5,1 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. Mehr … sind,haben wir Frieden5,1 Frieden: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft, der aus der Beziehung mit Gott hervorgeht. Mehr …, der auch bei Gott gilt.Das verdanken wir unserem Herrn5,1 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr … Jesus Christus5,1 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr ….2Durch den Glauben5,2 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … hat er unsden Zugang zur Gnade5,2 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr … Gottes ermöglicht.Sie ist der Grund, auf dem wir stehen.Und wir dürfen stolz sein auf die sichere Hoffnung,zur Herrlichkeit5,2 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Mehr … Gottes zu gelangen.3Aber nicht nur das.Wir dürfen auch auf das stolz sein,was wir gegenwärtig erleiden müssen.Denn wir wissen:Das Leid lehrt, standhaft zu bleiben.4Die Standhaftigkeit lehrt, sich zu bewähren.Die Bewährung lehrt zu hoffen.5Aber die Hoffnung macht uns nicht zum Gespött.Denn Gott hat seine Liebein unsere Herzen5,5 Herz: Sitz des Verstandes und des Willens. hineingegossen.Das ist durch den Heiligen Geist5,5 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … geschehen,den Gott uns geschenkt hat.

6Christus5,6 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … ist für uns gestorben,als wir noch schwach waren.Das heißt: Er starb für Menschen,die zu diesem Zeitpunkt noch ohne Gott lebten!7Dabei wird sich kaum jemand finden,der für einen gerechten5,7 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Mehr … Menschen stirbt.Jemand ist vielleicht gerade noch bereit,sein Leben für einen Menschen herzugeben,der Gutes tut.8Aber Gott beweist seine Liebe zu uns dadurch,dass Christus für uns gestorben ist.Damals waren wir noch Sünder5,8 Sünder: Mensch, der sich von Gott abgewendet hat und seinen Willen missachtet..9Jetzt hat Gott uns als gerecht angenommen.Denn das Blut von Christus5,9 Blut von Christus: Bild für den Tod von Jesus Christus am Kreuz. wurde für uns vergossen.Umso gewisser können wir sein,dass wir dann auch vor Gottes Zorn5,9 Zorn Gottes: Sein Wille, Gericht zu halten. Mehr … gerettet werden.10Als wir noch Feinde waren,wurden wir mit Gott versöhntdurch den Tod seines Sohnes5,10 sein Sohn: Meint Jesus Christus, der im Neuen Testament der Einzige ist, der den Ehrentitel »Sohn Gottes« trägt..Wenn wir jetzt versöhnt sind, ist es umso gewisser:Wir werden dadurch gerettet werden,dass sein Sohn lebt.11Und nicht nur das.Wir dürfen regelrecht stolz darauf sein,dass wir zu Gott gehören.Das verdanken wir Jesus Christus5,11 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr …, unserem Herrn5,11 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr ….Durch ihn haben wir jetzt schon die Versöhnung erlangt.

Adam und Christus

12Darum gilt: Durch einen einzigen Menschenkam die Sünde5,12 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … in die Welt.Und durch die Sünde kam der Tod.So verfielen alle Menschen dem Tod.Denn alle Menschen haben Schuld auf sich geladen.13Die Sünde war schon in der Welt,bevor es das Gesetz5,13 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … gab.Aber solange es kein Gesetz gibt,wird sie nicht als Schuld angerechnet.14Trotzdem herrschte schon in der Zeitvon Adam bis Mose5,14 von Adam bis Mose: Bezeichnet den Zeitraum, bevor Gott den Menschen durch Mose das Gesetz gegeben hat. Als Gesetz gelten die Lebensvorschriften des Alten Testaments, vor allem die fünf Bücher Mose. der Tod über alle Menschen –auch wenn sie sich nicht in gleicher Weiseschuldig5,14 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … gemacht hatten wie Adam.

Schließlich ist Adam das Gegenbild zu dem,der kommen sollte5,14 der kommen sollte: Meint Jesus Christus..15Aber mit der Gnade5,15 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr … verhält es sichganz anders als mit der Verfehlung.Damals hat die Verfehlung eines Menschen5,15 eines Menschen: Meint Adam, den ersten Menschen.allen anderen den Tod gebracht.Das wird jetzt mehr als aufgewogendurch die Gnade, die Gott uns erwiesen hat.Und dieses Geschenk der Gnadehat der eine Mensch Jesus Christus5,15 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr …für alle anderen erwirkt.16Die Wirkung dieses Geschenksist völlig verschieden von dem,was sich aus der Schuld5,16 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … des einen ergab:Beim Gericht, das auf diesen einen Fall folgte,kam es zur Verurteilung.Aber die Gnade,die Gott für all die vielen Verfehlungen gewährte,führte zum Freispruch.17Durch die Verfehlung eines Einzigenhat der Tod die Herrschaft übernommen –eben durch diesen einen.Umso mehr gilt dann von denen,die Gottes überreiche Gnadeund sein Geschenk des Freispruchs empfangen haben:Sie werden im neuen Leben5,17 Leben, neues Leben: Durch den Glauben an Gott von ihm bereits in dieser Welt geschenktes Leben in Gemeinschaft mit ihm. Mehr … zur Herrschaft gelangen –eben durch den einen: Jesus Christus.18Daraus folgt: Durch die Verfehlung eines Einzigenkam es für alle Menschen zur Verurteilung.Genauso kommt esdurch die gerechte Tat eines Einzigen dazu,dass alle Menschen gerecht5,18 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. Mehr … sind.Und dadurch steht ihnen das neue Leben offen.19Durch den Ungehorsam eines einzigen Menschengerieten alle in die Gewalt der Sünde5,19 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr ….Ebenso werden auch durch den Gehorsam eines Einzigenalle vor Gott gerecht sein.

20Das Gesetz5,20 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … kam erst nachträglich hinzu,um die Verfehlungen schwerwiegender zu machen.Wo aber das Maß der Sünde5,20 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … voll war,da ist die Gnade5,20 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr … über jedes Maß hinausgewachsen.21Die Sünde übte ihre Herrschaft mithilfe des Todes aus.Genauso wird die Gnade ihre Herrschaft entfalten,indem sie gerecht5,21 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. Mehr … macht.So führt die Gnade zum ewigen Leben5,21 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod. Mehr …durch Jesus Christus5,21 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr …, unseren Herrn5,21 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr ….
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Die durch die Taufe geschenkte Freiheit

Römer 6,1–8,39

Die Taufe gibt Anteil an Tod und Auferstehung von Jesus

61Was sollen wir dazu sagen?Etwa: »Lasst uns in unserer Sünde6,1 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … bleiben,damit die Gnade6,1 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr … noch größer wird!«?2Auf keinen Fall!Für die Sünde sind wir ja tot.Wie könnten wir da noch weiter in ihr leben?3Ihr wisst doch:Wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft6,3 auf Christus Jesus getauft: Das Eintauchen in Wasser bei der Taufe führt dazu, dass der Getaufte zu Jesus Christus gehört. Dadurch hat er Anteil an dessen Tod und Auferstehung. wurden,sind einbezogen worden in seinen Tod.4Und weil wir bei der Taufein seinen Tod mit einbezogen wurden,sind wir auch mit ihm begraben worden.Aber Christus wurde durch die Herrlichkeit6,4 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Mehr … des Vatersvon den Toten auferweckt6,4 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes..So werden auch wir ein neues Leben führen.

5Denn wenn wir ihm im Tod gleich geworden sind,werden wir es auch in der Auferstehung6,5 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. Mehr … sein.6Wir wissen doch:Der alte Mensch, der wir früher waren,ist mit Christus6,6 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … am Kreuz6,6 Kreuz: Sinnbild für Gottes Zuwendung zu den Menschen. Am Kreuz opferte Jesus Christus sein Leben, um die Sünden der Menschen wegzunehmen, die sie von Gott trennen. gestorben.Dadurch wurde der Leib vernichtet,der im Dienst der Sünde6,6 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … stand.Jetzt sind wir ihr nicht mehr unterworfen.7Wer gestorben ist,auf den hat die Sünde keinen Anspruch mehr.8Wir sind nun also mit Christus gestorben.Darum glauben6,8 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … wir, dass wir auch mit ihm leben werden.9Wir wissen doch: Christus wird nicht mehr sterben,nachdem er vom Tod auferweckt6,9 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. wurde.Der Tod hat keine Macht mehr über ihn.10Denn sein Sterben war ein Sterben für die Sünde6,10 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr …das ist ein für alle Mal geschehen.Aber das Leben, das er jetzt lebt,lebt er ganz für Gott.11Genau das sollt ihr auch von euch denken:Für die Sünde seid ihr tot.Aber ihr lebt für Gott,weil ihr zu Christus Jesus6,11 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … gehört.

12Euer sterblicher Leib soll nichtvon der Sünde6,12 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … beherrscht sein.Sie will euch nur dazu bringen,seinen Begierden zu gehorchen.13Stellt die Glieder eures Körpers nichtin den Dienst der Sünde –sie sollen nicht Werkzeuge des Unrechts sein.Stellt euch vielmehr ganz Gott zur Verfügung.Denn ihr wart tot, und jetzt lebt ihr.Stellt die Glieder eures Körpers in den Dienst Gottes –sie sollen die Werkzeuge seiner Gerechtigkeit sein.14Die Sünde wird keine Macht mehr über euch haben.Denn ihr steht nicht mehr unter dem Gesetz6,14 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr …,sondern unter der Gnade6,14 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr … Gottes.

Befreit von der Sünde für ein Leben in Gerechtigkeit

15Was bedeutet das?Können wir jetzt also Sünden6,15 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … begehen?Schließlich stehen wir nicht mehr unter dem Gesetz6,15 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr …,sondern unter der Gnade6,15 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr …?Auf keinen Fall dürfen wird das.16Ihr wisst doch:Wenn ihr in den Dienst von jemanden tretet,verpflichtet ihr euch damit zum Gehorsam.Ihr seid dann seine Diener6,16 Diener Gottes: Bezeichnung für eine Person, die Gott als ihren Herrn anerkennt. Sie handelt in seinem Namen, ist aber auch abhängig von ihm. Mehr … und habt ihm zu gehorchen.Ihr könnt also entweder die Sünde zum Herrn wählen –das führt zum Tod.Oder ihr wählt den Gehorsam –das führt dazu, dass ihr als gerecht geltet6,16 gerecht, als gerecht gelten: Gott nimmt die Menschen an und verurteilt sie nicht, obwohl sie seine Gebote übertreten. Darin zeigt sich Gottes Liebe zu den Menschen. Mehr ….17Dank sei Gott!Denn früher wart ihr Diener der Sünde.Aber jetzt gehorcht ihr von ganzem Herzen6,17 Herz: Sitz des Verstandes und des Willens. der Lehre6,17 Lehre: Meint die Gute Nachricht, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Jesus mit Gott versöhnt sind.,auf die ihr verpflichtet worden seid.18Ihr seid von der Sünde6,18 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … befreit wordenund steht nun ganz im Dienst der Gerechtigkeit6,18 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Mehr ….

19Ich verwende da ein Bildaus menschlichen Verhältnissen.Denn ihr denkt,wie es eurer menschlichen Natur6,19 menschliche Natur: Wörtlich »Fleisch«. Wer vom Fleisch bestimmt ist, glaubt nicht an Gott und die Versöhnung, die er den Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus geschenkt hat. Er vertraut sich selbst mehr als Gott. Das ist nach biblischer Vorstellung Sünde. entspricht,und euer Verständnis ist entsprechend schwach.Früher habt ihr die Glieder eures Körpersin den Dienst von Unmoral und Gesetzlosigkeit gestellt.Das führte dann noch tiefer in die Gesetzlosigkeit.Genauso sollt ihr jetzt die Glieder eures Körpersin den Dienst der Gerechtigkeit6,19 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Mehr … stellen.Das Ergebnis ist, dass ihr heilig6,19 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. Mehr … lebt.20Solange ihr Diener der Sünde6,20 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … wart,wart ihr in Bezug auf die Gerechtigkeit frei.21Was war das Ergebnis?Nur Dinge, über die ihr euch jetzt schämt.Denn am Ende brachten sie euch den Tod.22Aber jetzt seid ihr von der Sünde befreitund Diener Gottes6,22 Diener Gottes: Bezeichnung für eine Person, die Gott als ihren Herrn anerkennt. Sie handelt in seinem Namen, ist aber auch abhängig von ihm. Mehr … geworden.Das Ergebnis ist, dass ihr heilig seid.Und das Ziel ist das ewige Leben6,22 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod. Mehr ….23Denn der Lohn der Sünde ist der Tod.Aber die Gnade6,23 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr …, die Gott uns gewährt,ist das ewige Leben.Denn wir gehören zu Christus Jesus6,23 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr …, unserem Herrn6,23 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr ….