BasisBibel NT+Ps (BB)
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Einige offene Fragen

31Was haben dann die Juden3,1 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. den anderen Völkern voraus?Und was nützt ihnen die Beschneidung3,1 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ?2Viel –und zwar in jeder Hinsicht!Zunächst einmal:Ihnen hat Gott seine Botschaft anvertraut.3Was hat das für Folgen?

Wenn nun einige von ihnendieses Vertrauen enttäuscht haben,hebt dann ihre Treulosigkeit Gottes Treue auf?4Auf gar keinen Fall!Vielmehr wird sich zeigen,dass Gott wahrhaftig ist,während der Mensch sein Wort immer bricht.So steht3,4 steht: Das Zitat stammt aus der griechischen Übersetzung von Psalm 51,6. es schon in der Heiligen Schrift:»Du, Herr3,4 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist., sollst Recht behalten mit deinen Wortenund als Sieger dastehen,wenn man dich anklagt.«5Wenn aber unsere UngerechtigkeitGottes Gerechtigkeit3,5 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. überhaupt erst beweist,sollen wir dann etwa sagen:»Ist Gott nicht ungerecht,wenn er seinen Zorn über uns walten lässt?«– Ich rede hier,wie Menschen eben reden. –6Auf gar keinen Fall!Denn wie könnte Gott dann nochüber diese Welt3,6 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. Gericht3,6 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat. halten?7Andererseits kommt Gottes Wahrhaftigkeitdoch wirklich3,7 doch wirklich: Paulus spielt hier noch einmal die Gegenposition durch – redet also, wie Menschen eben reden (Vers 5). erst durch meine Wortbrüchigkeitvoll zur Geltung.Und dadurch wird seine Herrlichkeit3,7 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. umso größer.Warum werde ich dann nochwie ein schuldbeladener3,7 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. Mensch verurteilt?8Und warum sagen wir dann nicht gleich:»Lasst uns das Böse tun,damit das Gute dabei herauskommt!«?Einige, die uns schlechtmachen,behaupten ja,dass wir so reden!Aber wer einen solchen Standpunkt vertritt,den trifft zu Recht das Urteil Gottes.

Kein Mensch gilt vor Gott als gerecht

9Was heißt das?Sind wir Juden3,9 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. dann im Vorteil?Keineswegs.Wir haben doch eben nachgewiesen,dass Juden3,9 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. und Griechen3,9 Grieche: Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache. gleichermaßenschuldig3,9 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. geworden sind.Sie sind in der Gewalt der Sünde3,9 Sie sind in der Gewalt der Sünde: »Sie sind in der Gewalt der Sünde« ist erklärender Zusatz..10So steht3,10 steht: Das Zitat in den Versen 10-18 ist zusammengesetzt aus Psalm 14,1-3; Psalm 5,10; Psalm 140,4; Psalm 10,7; Jesaja 59,7-8 und Psalm 36,2. es auch in der Heiligen Schrift3,10 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Keiner ist gerecht3,10 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.nicht ein Einziger.11Keiner ist einsichtig,keiner fragt nach Gott.12Alle sind sie von ihm abgefallen,allesamt sind sie verdorben.Es gibt keinen, der etwas Gutes tut!Auch nicht einen Einzigen!13Ihr Rachen ist ein offenes Grab3,13 Grabkammer: Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren.,ihre Zunge gebrauchen sie zum Betrug.Schlangengift steckt unter ihren Lippen.14Ihr Mund bringt lauter Flüche und bittere Worte hervor.15Schnell sind sie dabei3,15 Schnell sind sie dabei: Wörtlich heißt es in Vers 15: »Schnell sind ihre Füße«.,Blut3,15 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. zu vergießen.16Verwüstung und Elend säumen ihre Wege3,16 säumen ihre Wege: Wörtlich lautet der Vers 16: »Verwüstung und Elend lassen sie auf ihren Wegen zurück«..17Und den Weg, der zum Frieden3,17 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft. führt,kennen sie nicht.18Sie kennen kein Erschrecken vor Gott3,18 Sie kennen kein Erschrecken vor Gott: Wörtlich lautet der Vers 18: »Erschrecken vor Gott haben sie nicht vor Augen.«19Wir aber wissen:Was im Gesetz3,19 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. steht,das gilt für die,denen das Gesetz gegeben wurde3,19 denen das Gesetz gegeben wurde: D. h. die Juden..Damit soll jeder Einwand zum Schweigen gebracht werden.Denn die ganze Welt3,19 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. steht vor Gott in der Verantwortung.20Schließlich verhält es sich doch so:Kein Mensch gilt vor Gott als gerecht3,20 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.,weil er das Gesetz3,20 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. befolgt.Vielmehr erkennen wir erst durch das Gesetz3,20 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.,was Sünde3,20 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. ist.

Durch die Gute Nachricht ist der Weg zum Heil eröffnet

Das Kreuz von Jesus bedeutet Rettung für alle Menschen

21Aber jetzt ist Gottes Gerechtigkeit3,21 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. offenbar geworden,und zwar unabhängig vom Gesetz3,21 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose..Das bezeugen das Gesetz und die Propheten3,21 Gesetz und Propheten: Zur Zeit von Paulus eine gebräuchliche Bezeichnung für die Heilige Schrift..22Es ist der Glaube3,22 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Jesus3,22 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus3,22 Christen: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus, die zunächst nur von Außenstehenden gebraucht wurde. ,der uns die Gerechtigkeit3,22 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. Gottes zugänglich macht.Der Weg zu ihr steht allen Glaubenden3,22 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. offen.Denn in dieser Hinsicht gibt es keinen Unterschied:23Alle sind schuldig3,23 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. geworden,und alle haben die Herrlichkeit3,23 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. Gottes verloren.24Sie verdanken es also allein seiner Gnade3,24 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.,dass sie von Gott als gerecht3,24 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. angenommen werden.Er schenkt es ihnen aufgrund der Erlösung,die sie durch ihre Zugehörigkeit zu Christus3,24 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus3,24 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. erfahren haben.25Durch dessen Blut3,25 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. ,das am Kreuz3,25 Kreuz, Kreuzigung: Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde. vergossen wurde,hat Gott ihnals Zeichen der endgültigen Versöhnung3,25 Zeichen der endgültigen Versöhnung: Wörtlich heißt es in Vers 25: »als Sühneort«. eingesetzt.Und durch den Glauben3,25 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.erhalten wir Anteil daran.So hat Gott seine Gerechtigkeit3,25 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. unter Beweis gestellt.Lange hat er die Verfehlungen ungestraft gelassen,die früher begangen wurden.26Gott hat sie in Geduld ertragen.

Doch jetzt, zu diesem besonderen Zeitpunkt,will er beweisen,dass er wirklich gerecht3,26 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. ist.Ja, er ist gerecht3,26 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben..Und er nimmt diejenigen als gerecht3,26 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. an,die aus dem Glauben3,26 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Jesus3,26 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. leben.

27Gibt es da noch irgendeinen Grund,auf etwas stolz zu sein?Ausgeschlossen!Durch welches Gesetz3,27 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.?Etwa durch das der eigenen Taten?Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens3,27 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.!28Denn wir sind der Überzeugung,dass der Mensch allein aufgrund des Glaubens3,28 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.als gerecht3,28 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. gilt –unabhängig davon,ob er das Gesetz3,28 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. befolgt.

29Oder ist Gott nur für die Juden3,29 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. da?Und nicht auch für die Heiden3,29 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.?Natürlich ist er auch für die Heiden3,29 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. da!30Denn es ist ein und derselbe Gott,der beide als gerecht3,30 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. annehmen wird:die Juden3,30 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. aufgrund des Glaubens3,30 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.und genauso die anderen3,30 anderen: Wörtlich heißt es in Vers 30: »und die Unbeschnittenen mit Hilfe des Glaubens«. mithilfe des Glaubens3,30 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..31Bedeutet das,dass wir durch den Glauben3,31 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.das Gesetz3,31 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. außer Kraft setzen?Im Gegenteil!Dadurch bringen wir das Gesetz3,31 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. erst richtig zur Geltung.
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Das Beispiel Abrahams

41Wir fragen weiter:Wie verhielt es sich eigentlich bei Abraham4,1 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. ,unserem leiblichen Stammvater4,1 Stammväter: Abraham, Isaak und Jakob; die Israeliten verstehen sich als Nachkommen dieser drei »Stammväter«.?Was hat er erreicht?2Gilt Abraham4,2 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. etwa aufgrund seiner eigenen Tatenals gerecht4,2 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.?Dann hätte er allen Grund,stolz zu sein.Aber vor Gott zählt das nicht.3Was steht4,3 steht: Das Zitat stammt aus 1. Mose/Genesis 15,6. denn in der Heiligen Schrift?»Abraham4,3 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. glaubte4,3 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. Gott,und das rechnete ihm Gott als Gerechtigkeit4,3 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. an.«4Wer eine Arbeit leistet,bekommt seinen Lohn nicht aus Gnade4,4 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.,sondern weil er ihm zusteht.5Anders ist es,wenn jemand bei Gottkeine eigenen Leistungen vorzuweisen hat:Glaubt4,5 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. er an den,der die Gottlosen gerecht4,5 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. macht,wird ihm dieser Glaube4,5 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. als Gerechtigkeit4,5 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. angerechnet.6Davon redet4,6 redet: Das Zitat stammt aus Psalm 32,1-2. ja auch schon David4,6 David: David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.). Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder. .Er nennt einen Menschen glückselig,dem Gott unabhängig von dessen Leistungenetwas als Gerechtigkeit4,6 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. anrechnet:7»Glücklich darf sich jeder schätzen,dessen gesetzlose Taten verziehen werdenund dessen Verfehlungen zugedeckt sind.8Glücklich zu preisen ist der Mensch,dem der Herr4,8 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist. die Schuld4,8 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. nicht anrechnet.«

9Gilt dieser Zuspruch der Glückseligkeit nur für die Juden4,9 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. ,also die Beschnittenen4,9 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ?Oder gilt er auch für die Unbeschnittenen?Wir sagen:Gott hat Abraham4,9 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. den Glauben4,9 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.als Gerechtigkeit4,9 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. angerechnet.10Unter welchen Umständen geschah das?War er damals bereits beschnitten4,10 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. oder war er noch nicht beschnitten4,10 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ?

Es geschah nicht,als er bereits beschnitten4,10 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. war,sondern als er noch nicht beschnitten4,10 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. war.11Abraham erhielt das Zeichen der Beschneidung4,11 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. als Siegel4,11 Siegel: Stempel zum Eindruck eines Zeichens in weiche Masse, z. B. in ein Stück Siegellack. für seine Gerechtigkeit4,11 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes..Diese Gerechtigkeit4,11 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. hatte Gott ihmaufgrund des Glaubens4,11 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. zuerkannt,den er vor seiner Beschneidung4,11 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. gezeigt hatte.Denn Abraham4,11 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. sollte auchzum Vater von allen Menschen werden,die glauben4,11 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott., ohne beschnitten4,11 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. zu sein.Und deshalb wird Gott auch diesen Menschenihren Glauben4,11 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. als Gerechtigkeit4,11 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. anrechnen.12Und natürlich bleibt Abraham4,12 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. der Vater der Juden4,12 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. ,also der Beschnittenen4,12 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. .Allerdings nicht nur deshalb,weil sie beschnitten4,12 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. sind.Sie müssen auch in seine Fußstapfen treten.Das heißt:Sie müssen denselben Glauben4,12 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. zeigenwie unser Vater Abraham4,12 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. vor seiner Beschneidung4,12 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. .

Es kommt auf den Glauben an

13Gott hat Abraham4,13 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. und seinen Nachkommen versprochen,dass sie die ganze Welt als Erbbesitz4,13 Erbbesitz: Der Anteil jedes einzelnen Israeliten am gesamten Land eines Stammes. Er kann nicht veräußert werden, da er sonst dem Gesamteigentum des Stammes verloren geht. erhalten.Er gibt ihnen dieses Versprechen aber nicht,weil sie das Gesetz4,13 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. befolgen.Er gibt es ihnen,weil er sie aufgrund ihres Glaubens4,13 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.als gerecht4,13 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. annimmt.14Wenn diejenigen, die das Gesetz4,14 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. befolgen,die Erben wären,dann hätte der Glaube4,14 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. keine Bedeutung.Außerdem wäre dann das Versprechen Gottes hinfällig.15Denn das Gesetz ruft unvermeidlichden Zorn Gottes hervor.Nur da, wo es gar kein Gesetz4,15 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gibt,gibt es auch keine Übertretung des Gesetzes4,15 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose..

16Deshalb gilt für das Versprechen Gottes:Es ist an den Glauben4,16 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. gebunden,damit es durch Gottes Gnade4,16 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. in Erfüllung geht.Nur so bleibt das Versprechen für alle Nachkommen gültig.Nicht nur für diejenigen,die das Gesetz4,16 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. befolgen.Sondern auch für diejenigen,die aus demselben Glauben4,16 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. lebenwie Abraham4,16 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. der Vater von uns allen.17So steht4,17 steht: Das Zitat stammt aus 1. Mose/Genesis 17,5. es ja in der Heiligen Schrift4,17 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Ich habe dich zum Vater von vielen Völkern gemacht.«

Abraham4,17 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. glaubte4,17 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Gott,der die Toten lebendig machtund aus dem Nichtsalles ins Dasein ruft.18Wo es eigentlich keinen Grund zur Hoffnung gab,hat Abraham4,18 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. voller Hoffnung am Glauben4,18 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. festgehalten.Und tatsächlich wurde er zum Vater von vielen Völkern –genauso wie Gott es ihm versprochen4,18 versprochen: Das Zitat stammt aus 1. Mose/Genesis 15,5. Die Zahl der Nachkommen wird dort mit der Zahl der Sterne am Himmel verglichen. hatte:»So zahlreich werden deine Nachkommen sein.«19Er wurde im Glauben4,19 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. nicht unsicher –auch dann nicht,als er merkte,dass er nicht mehr Vater werden konnte4,19 dass er nicht mehr Vater werden konnte: Wörtlich heißt es in Vers 19: »dass sein Leib erstorben war.«.Er war ja fast einhundert Jahre alt.Und auch Sara4,19 Sara: Frau von Abraham und Mutter von Isaak. Sie galt als unfruchtbar, bekam aber gemäß Gottes Versprechen noch im hohen Alter einen Sohn. konnte nicht mehr Mutter werden4,19 konnte nicht mehr Mutter werden: Wörtlich heißt es in Vers 19: »Und auch der Mutterschoß von Sara war erstorben.«.20Aber er stellte das Versprechen Gottesnicht ungläubig infrage.Im Gegenteil: Sein Glaube4,20 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. wurde umso stärker.Er gab Gott die Ehre4,20 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht.21und war fest überzeugt:Was Gott versprochen hat,das kann er auch halten.22Deshalb rechnete Gott Abraham4,22 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. seinen Glauben4,22 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. als Gerechtigkeit4,22 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. an.

23Aber nicht nur seinetwegen steht4,23 steht: Das Zitat ist eine verkürzte Wiedergabe von 1. Mose/Genesis 15,6. Damit knüpft Paulus an die Aussage von Römer 4,3 an, die er auch schon im vorhergehenden Vers 22 zitiert hatte, ohne dies als Zitat zu kennzeichnen. in der Heiligen Schrift4,23 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Gott rechnete ihm diesen4,23 ihn: D. h. den Glauben. an.«24Sondern es geht dabei auch um uns.Auch uns soll der Glaube4,24 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. angerechnet werden.Denn wir glauben an den,der Jesus4,24 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. , unseren Herrn4,24 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., vom Tod auferweckt4,24 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. hat.25Gott hat Jesus4,25 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. wegen unserer Verfehlungenin den Tod gegeben.Und er hat ihn auferweckt4,25 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. ,damit wir vor Gott als gerecht4,25 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. gelten können.
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Die Liebe Gottes ist der Grund unserer Hoffnung

51Weil wir also aufgrund des Glaubens5,1 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. als gerecht5,1 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. gelten,haben wir Frieden5,1 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.,der auch bei Gott gilt.Das verdanken wir unserem Herrn5,1 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. Jesus5,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus5,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .2Durch den Glauben5,2 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. hat er unsden Zugang zur Gnade5,2 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. Gottes ermöglicht.Sie ist der Grund,auf dem wir stehen.Und wir dürfen stolz sein auf die sichere Hoffnung,zur Herrlichkeit5,2 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. Gottes zu gelangen.3Aber nicht nur das.Wir dürfen auch auf das stolz sein,was wir gegenwärtig erleiden müssen.Denn wir wissen:Das Leid lehrt, standhaft zu bleiben.4Die Standhaftigkeit lehrt,sich zu bewähren.Die Bewährung lehrt zu hoffen.5Aber die Hoffnung macht uns nicht zum Gespött.Denn Gott hat seine Liebein unsere Herzen5,5 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. hineingegossen.Das ist durch den Heiligen Geist5,5 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. geschehen,den Gott uns geschenkt hat.

6Christus5,6 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ist für uns gestorben,als wir noch schwach5,6 schwach: D. h. in unsere Schuld verstrickt und in der Macht des Todes gefangen. waren.Das heißt:Er starb für Menschen,die zu diesem Zeitpunkt noch gottlos waren!7Dabei wird sich schon kaum jemand finden,der für einen gerechten5,7 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. Menschen stirbt.Wenn überhaupt,dann ist höchstens jemand bereit,sein Leben für einen Menschen herzugeben,der Gutes tut.8Aber Gott beweist seine Liebe zu uns dadurch,dass Christus5,8 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. für uns gestorben ist –und zwar damals,als wir noch mit Schuld5,8 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. beladen waren.9Jetzt hat Gott uns als gerecht5,9 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. angenommen.Denn das Blut5,9 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. von Christus5,9 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. wurde für uns vergossen.Umso gewisser können wir sein,dass wir dann auch vor Gottes Zorn5,9 Gottes Zorn: D. h. der Zorn Gottes, der im Gericht am letzten Tag offenbar wird. gerettet werden.10Als wir noch Feinde waren,versöhnte sich Gott mit unsdurch den Tod seines Sohnes5,10 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt..Jetzt, wo wir versöhnt sind,ist es umso gewisser,dass wir gerettet werden –dadurch, dass sein Sohn5,10 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. lebt.11Und nicht nur das.Wir dürfen regelrecht stolz darauf sein,dass wir zu Gott gehören.Das verdanken wir Jesus5,11 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus5,11 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. , unserem Herrn5,11 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..Durch ihn haben wir jetzt schon die Versöhnung erlangt.

Adam und Christus

12Darum gilt:Durch einen einzigen Menschenkam die Sünde5,12 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. in die Welt.Und durch die Sünde5,12 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. kam der Tod.So verfielen alle Menschen dem Tod.Denn alle Menschen hatten Schuld5,12 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. auf sich geladen.13Die Sünde5,13 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. war schon in der Welt,bevor es das Gesetz5,13 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gab.Aber solange es kein Gesetz5,13 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gibt,wird sie nicht als Schuld5,13 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. angerechnet.14Trotzdem herrschte schon in der Zeitvon Adam bis Mose5,14 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament.der Tod über alle Menschen –auch wenn sie sich gar nicht schuldig5,14 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. gemacht hatten.Es hatten ja nicht alledie gleiche Verfehlung begangen wie Adam. –

Schließlich ist Adam das Gegenbild zu dem,der kommen sollte5,14 der kommen sollte: Nämlich Christus..15Aber mit der Gnade5,15 Gnade: Die Gnade, die Jesus Christus schenkt. verhält es sichganz anders als mit der Verfehlung5,15 Verfehlung: Die Verfehlung, die Adam begangen hat..Damals hat die Verfehlung eines Menschenallen anderen den Tod gebracht.Das wird jetzt mehr als aufgewogen durch die Gnade5,15 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.,die Gott uns erwiesen hat.Und dieses Geschenk der Gnade5,15 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.hat der eine Mensch Jesus5,15 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus5,15 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. für alle anderen erwirkt.16Die Wirkung dieses Geschenksist völlig verschieden von dem,was sich aus der Schuld5,16 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. des einen ergab:Beim Gericht, das auf diesen einen Fall folgte,kam es zur Verurteilung.Aber die Gnade5,16 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.,die Gott für all die vielen Verfehlungen gewährte,führte zum Freispruch.17Durch die Verfehlung eines Einzigenhat der Tod die Herrschaft übernommen –eben durch diesen einen.Umso mehr gilt dann von denen,die Gottes überreiche Gnade5,17 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.und sein Geschenk des Freispruchs empfangen haben:Sie werden im neuen Leben5,17 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben. zur Herrschaft gelangen –eben durch den einen:Jesus5,17 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus5,17 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .18Daraus folgt:Durch die Verfehlung eines Einzigenkam es für alle Menschen zur Verurteilung.Genauso kommt esdurch die gerechte5,18 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. Tat eines Einzigen dazu,dass alle Menschen als gerecht5,18 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. gelten.Und dadurch steht ihnen das neue Leben5,18 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben. offen.19Durch den Ungehorsam eines einzigen Menschengerieten alle Menschen in die Gewalt der Sünde5,19 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck..Ebenso werden auch durch den Gehorsam eines Einzigenalle Menschen vor Gott als gerecht5,19 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. gelten.

20Das Gesetz5,20 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. kam erst nachträglich hinzu,um die Verfehlungen schwerwiegender zu machen.Wo aber das Maß der Sünde5,20 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. voll war,da ist die Gnade5,20 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. über jedes Maß hinausgewachsen.21Die Sünde5,21 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. übte ihre Herrschaft mithilfe des Todes aus.Genauso wird die Gnade5,21 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. ihre Herrschaft entfalten,indem sie gerecht5,21 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. macht.So führt die Gnade5,21 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. zum ewigen Leben5,21 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.durch Jesus5,21 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus5,21 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. , unseren Herrn5,21 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..