BasisBibel NT+Ps (BB)
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Für Juden und Heiden gilt der gleiche Maßstab

21Deshalb hast du auch keine Entschuldigung,du Mensch,der sich zum Richter aufspielt.Wenn du jemand anderen verurteilst,sprichst du damit selbst das Urteil über dich.Denn du verurteilst zwar andere,handelst aber genauso.2Wir wissen aber:Wer so handelt,über den spricht Gott das Urteil.Und dieses Urteil entspricht der Wahrheit2,2 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. .3Du Mensch,du tust doch genau dasselbe wie die anderen,die du verurteilst.Rechnest du wirklich damit,dem Urteil Gottes entgehen zu können?4Oder missachtest du Gottes große Güte,Nachsicht und Geduld?Erkennst du denn nicht,dass Gottes Güte dich dazu bewegen will,dein Leben zu ändern?5Du bist starrsinnigund im tiefsten Herzen2,5 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. nicht bereit,dich zu ändern.Und so ziehst du dir selbstmehr und mehr Gottes Zorn zubis zum Tag des Zorns –dem Tag,an dem Gott sich als gerechter Richter offenbart.

6Gott wird jeden belohnen oder bestrafen,wie es seinen Taten entspricht:7Es gibt Menschen,die sich nicht davon abbringen lassen,Gutes zu tun.Es geht ihnen um Herrlichkeit2,7 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.,Ehre2,7 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht. und Unvergänglichkeit.Ihnen wird Gott das ewige Leben2,7 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm. schenken.8Aber andere handeln aus Eigennutz.Sie folgen nicht der Wahrheit2,8 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. Gottes,sondern setzen auf das Unrecht.Gottes grimmiger Zorn wird sie treffen.9Über jeden Menschen, der Böses tut,lässt er Not und Verzweiflung hereinbrechen.Das gilt an erster Stelle für die Juden2,9 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. ,und dann auch für die Griechen2,9 Grieche: Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache..10Aber jedem, der Gutes tut,schenkt Gott Herrlichkeit2,10 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor., Ehre2,10 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht. und Frieden2,10 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft..Das gilt ebenso an erster Stelle für die Juden2,10 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. ,und dann auch für die Griechen2,10 Grieche: Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache..11Denn Gott ist ein unparteiischer Richter.

12Alle, die das Gesetz übertreten haben2,12 die das Gesetz übertreten haben: Wörtlich heißt es in Vers 12: »alle, die gesündigt haben«.,ohne es zu kennen,werden auch ohne das Gesetz2,12 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. zugrunde gehen.Und alle, die das Gesetz übertreten haben2,12 die das Gesetz übertreten haben: Wörtlich heißt es in Vers 12: »alle, die gesündigt haben«.,obwohl sie es kennen,werden mithilfe des Gesetzes2,12 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. verurteilt werden.13Denn es genügt nicht,das Gesetz2,13 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. zu hören,um vor Gott als gerecht2,13 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. zu bestehen.Nur wer das Gesetz2,13 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. auch befolgt,wird als gerecht2,13 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. gelten.

14Die Heiden2,14 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. kennen das Gesetz2,14 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. nicht.Trotzdem tun manche von sich aus,was das Gesetz2,14 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. verlangt.Obwohl sie das Gesetz2,14 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. nicht kennen,tragen sie es offensichtlich in sich.15Sie zeigen damit,dass das vom Gesetz2,15 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. geforderte Handelnin ihr Herz2,15 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. geschrieben ist.Ihr Gewissen bestätigt das –und ebenso die Art und Weise,wie sie in Gedanken das Für und Wider abwägen.16Das wird an dem Tag sichtbar,an dem Gott Gericht2,16 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat. hält über das,was im Menschen verborgen ist.So entspricht es der Guten Nachricht2,16 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«.,die ich mithilfe von Christus2,16 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus2,16 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. verkünde.

Es gibt keine Ausnahme für die Juden

17Also,du bezeichnest dich als Jude2,17 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. .Du verlässt dich auf das Gesetz2,17 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.und bist stolz,dass du zu Gott gehörst.18Du kennst seinen Willen.Du kannst beurteilen,worauf es ankommt,denn das hat dich das Gesetz2,18 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gelehrt.19Du hältst dich für einen Blindenführer,ein Licht für alle,die im Dunkel leben.20Oder für einen Erzieher2,20 Erzieher: Ein Lehrer, oft ein Sklave, der für die Unterweisung eines Kindes zuständig war. Die Unterweisung geschah in der Regel durch Wiederholung und Strafe. der Unverständigenund einen Lehrer2,20 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. der Unmündigen.Du bist überzeugt,dass du im Gesetz2,20 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.die Verkörperung der Erkenntnisund der Wahrheit2,20 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. besitzt. –Dann verstehe ich Folgendes nicht:21Wieso belehrst du andere,aber dich selbst belehrst du nicht?Wieso verkündest du,nicht zu stehlen,und stiehlst selbst?22Wieso forderst du,nicht die Ehe zu brechen,und du selbst brichst sie?Wieso verachtest du die Götzenbilderund bereicherst dich trotzdem an ihnen?23Du bist stolz auf das Gesetz2,23 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose..Aber du verstößt dagegenund raubst damit Gott die Ehre2,23 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht.!24So steht2,24 steht: Das Zitat stammt aus der griechischen Übersetzung von Jesaja 52,5. es schon in der Heiligen Schrift2,24 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Euretwegen wird unter den Heiden2,24 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.der Name2,24 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst. Gottes in den Schmutz gezogen.«

25Die Beschneidung2,25 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. nützt dir nur dann etwas,wenn du das Gesetz2,25 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. befolgst.Wenn du gegen das Gesetz2,25 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. verstößt,giltst du trotz Beschneidung2,25 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. als Unbeschnittener.26Umgekehrt könnte es doch sein,dass ein Unbeschnittener sichan die Vorschriften des Gesetzes2,26 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. hält.Dann zählt er zu den Beschnittenen2,26 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ,obwohl er nicht beschnitten2,26 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ist.27Es wird also der über dich Gericht2,27 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat. halten,der das Gesetz befolgt –und das, obwohl er körperlich nicht beschnitten2,27 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ist.Denn du verstößt gegen das Gesetz2,27 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.und das, obwohl es dir schriftlich vorliegtund du beschnitten2,27 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. bist.28Wirklich Jude2,28 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. ist man nicht,weil man es nach außen hin ist.Und die Beschneidung2,28 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ,die nur äußerlich am Körper vollzogen wird,ist nicht die wahre Beschneidung2,28 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. .29Nein, wirklich Jude2,29 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. ist man,wenn man es im tiefsten Innern ist.Und die wahre Beschneidung2,29 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ist eine Sache des Herzens2,29 eine Sache des Herzens: Wörtlich heißt es in Vers 29: »Und die wahre Beschneidung ist die Beschneidung des Herzens«..Sie geschieht durch den Geist,nicht durch den Buchstaben des Gesetzes2,29 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose..Dafür gibt es keine Bestätigung durch Menschen,sondern nur durch Gott.
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Einige offene Fragen

31Was haben dann die Juden3,1 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. den anderen Völkern voraus?Und was nützt ihnen die Beschneidung3,1 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ?2Viel –und zwar in jeder Hinsicht!Zunächst einmal:Ihnen hat Gott seine Botschaft anvertraut.3Was hat das für Folgen?

Wenn nun einige von ihnendieses Vertrauen enttäuscht haben,hebt dann ihre Treulosigkeit Gottes Treue auf?4Auf gar keinen Fall!Vielmehr wird sich zeigen,dass Gott wahrhaftig ist,während der Mensch sein Wort immer bricht.So steht3,4 steht: Das Zitat stammt aus der griechischen Übersetzung von Psalm 51,6. es schon in der Heiligen Schrift:»Du, Herr3,4 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist., sollst Recht behalten mit deinen Wortenund als Sieger dastehen,wenn man dich anklagt.«5Wenn aber unsere UngerechtigkeitGottes Gerechtigkeit3,5 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. überhaupt erst beweist,sollen wir dann etwa sagen:»Ist Gott nicht ungerecht,wenn er seinen Zorn über uns walten lässt?«– Ich rede hier,wie Menschen eben reden. –6Auf gar keinen Fall!Denn wie könnte Gott dann nochüber diese Welt3,6 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. Gericht3,6 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat. halten?7Andererseits kommt Gottes Wahrhaftigkeitdoch wirklich3,7 doch wirklich: Paulus spielt hier noch einmal die Gegenposition durch – redet also, wie Menschen eben reden (Vers 5). erst durch meine Wortbrüchigkeitvoll zur Geltung.Und dadurch wird seine Herrlichkeit3,7 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. umso größer.Warum werde ich dann nochwie ein schuldbeladener3,7 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. Mensch verurteilt?8Und warum sagen wir dann nicht gleich:»Lasst uns das Böse tun,damit das Gute dabei herauskommt!«?Einige, die uns schlechtmachen,behaupten ja,dass wir so reden!Aber wer einen solchen Standpunkt vertritt,den trifft zu Recht das Urteil Gottes.

Kein Mensch gilt vor Gott als gerecht

9Was heißt das?Sind wir Juden3,9 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. dann im Vorteil?Keineswegs.Wir haben doch eben nachgewiesen,dass Juden3,9 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. und Griechen3,9 Grieche: Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache. gleichermaßenschuldig3,9 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. geworden sind.Sie sind in der Gewalt der Sünde3,9 Sie sind in der Gewalt der Sünde: »Sie sind in der Gewalt der Sünde« ist erklärender Zusatz..10So steht3,10 steht: Das Zitat in den Versen 10-18 ist zusammengesetzt aus Psalm 14,1-3; Psalm 5,10; Psalm 140,4; Psalm 10,7; Jesaja 59,7-8 und Psalm 36,2. es auch in der Heiligen Schrift3,10 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Keiner ist gerecht3,10 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.nicht ein Einziger.11Keiner ist einsichtig,keiner fragt nach Gott.12Alle sind sie von ihm abgefallen,allesamt sind sie verdorben.Es gibt keinen, der etwas Gutes tut!Auch nicht einen Einzigen!13Ihr Rachen ist ein offenes Grab3,13 Grabkammer: Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren.,ihre Zunge gebrauchen sie zum Betrug.Schlangengift steckt unter ihren Lippen.14Ihr Mund bringt lauter Flüche und bittere Worte hervor.15Schnell sind sie dabei3,15 Schnell sind sie dabei: Wörtlich heißt es in Vers 15: »Schnell sind ihre Füße«.,Blut3,15 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. zu vergießen.16Verwüstung und Elend säumen ihre Wege3,16 säumen ihre Wege: Wörtlich lautet der Vers 16: »Verwüstung und Elend lassen sie auf ihren Wegen zurück«..17Und den Weg, der zum Frieden3,17 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft. führt,kennen sie nicht.18Sie kennen kein Erschrecken vor Gott3,18 Sie kennen kein Erschrecken vor Gott: Wörtlich lautet der Vers 18: »Erschrecken vor Gott haben sie nicht vor Augen.«19Wir aber wissen:Was im Gesetz3,19 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. steht,das gilt für die,denen das Gesetz gegeben wurde3,19 denen das Gesetz gegeben wurde: D. h. die Juden..Damit soll jeder Einwand zum Schweigen gebracht werden.Denn die ganze Welt3,19 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. steht vor Gott in der Verantwortung.20Schließlich verhält es sich doch so:Kein Mensch gilt vor Gott als gerecht3,20 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.,weil er das Gesetz3,20 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. befolgt.Vielmehr erkennen wir erst durch das Gesetz3,20 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.,was Sünde3,20 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. ist.

Durch die Gute Nachricht ist der Weg zum Heil eröffnet

Das Kreuz von Jesus bedeutet Rettung für alle Menschen

21Aber jetzt ist Gottes Gerechtigkeit3,21 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. offenbar geworden,und zwar unabhängig vom Gesetz3,21 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose..Das bezeugen das Gesetz und die Propheten3,21 Gesetz und Propheten: Zur Zeit von Paulus eine gebräuchliche Bezeichnung für die Heilige Schrift..22Es ist der Glaube3,22 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Jesus3,22 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus3,22 Christen: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus, die zunächst nur von Außenstehenden gebraucht wurde. ,der uns die Gerechtigkeit3,22 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. Gottes zugänglich macht.Der Weg zu ihr steht allen Glaubenden3,22 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. offen.Denn in dieser Hinsicht gibt es keinen Unterschied:23Alle sind schuldig3,23 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. geworden,und alle haben die Herrlichkeit3,23 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. Gottes verloren.24Sie verdanken es also allein seiner Gnade3,24 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.,dass sie von Gott als gerecht3,24 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. angenommen werden.Er schenkt es ihnen aufgrund der Erlösung,die sie durch ihre Zugehörigkeit zu Christus3,24 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus3,24 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. erfahren haben.25Durch dessen Blut3,25 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. ,das am Kreuz3,25 Kreuz, Kreuzigung: Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde. vergossen wurde,hat Gott ihnals Zeichen der endgültigen Versöhnung3,25 Zeichen der endgültigen Versöhnung: Wörtlich heißt es in Vers 25: »als Sühneort«. eingesetzt.Und durch den Glauben3,25 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.erhalten wir Anteil daran.So hat Gott seine Gerechtigkeit3,25 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. unter Beweis gestellt.Lange hat er die Verfehlungen ungestraft gelassen,die früher begangen wurden.26Gott hat sie in Geduld ertragen.

Doch jetzt, zu diesem besonderen Zeitpunkt,will er beweisen,dass er wirklich gerecht3,26 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. ist.Ja, er ist gerecht3,26 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben..Und er nimmt diejenigen als gerecht3,26 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. an,die aus dem Glauben3,26 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Jesus3,26 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. leben.

27Gibt es da noch irgendeinen Grund,auf etwas stolz zu sein?Ausgeschlossen!Durch welches Gesetz3,27 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.?Etwa durch das der eigenen Taten?Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens3,27 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.!28Denn wir sind der Überzeugung,dass der Mensch allein aufgrund des Glaubens3,28 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.als gerecht3,28 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. gilt –unabhängig davon,ob er das Gesetz3,28 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. befolgt.

29Oder ist Gott nur für die Juden3,29 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. da?Und nicht auch für die Heiden3,29 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.?Natürlich ist er auch für die Heiden3,29 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. da!30Denn es ist ein und derselbe Gott,der beide als gerecht3,30 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. annehmen wird:die Juden3,30 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. aufgrund des Glaubens3,30 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.und genauso die anderen3,30 anderen: Wörtlich heißt es in Vers 30: »und die Unbeschnittenen mit Hilfe des Glaubens«. mithilfe des Glaubens3,30 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..31Bedeutet das,dass wir durch den Glauben3,31 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.das Gesetz3,31 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. außer Kraft setzen?Im Gegenteil!Dadurch bringen wir das Gesetz3,31 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. erst richtig zur Geltung.
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Das Beispiel Abrahams

41Wir fragen weiter:Wie verhielt es sich eigentlich bei Abraham4,1 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. ,unserem leiblichen Stammvater4,1 Stammväter: Abraham, Isaak und Jakob; die Israeliten verstehen sich als Nachkommen dieser drei »Stammväter«.?Was hat er erreicht?2Gilt Abraham4,2 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. etwa aufgrund seiner eigenen Tatenals gerecht4,2 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.?Dann hätte er allen Grund,stolz zu sein.Aber vor Gott zählt das nicht.3Was steht4,3 steht: Das Zitat stammt aus 1. Mose/Genesis 15,6. denn in der Heiligen Schrift?»Abraham4,3 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. glaubte4,3 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. Gott,und das rechnete ihm Gott als Gerechtigkeit4,3 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. an.«4Wer eine Arbeit leistet,bekommt seinen Lohn nicht aus Gnade4,4 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.,sondern weil er ihm zusteht.5Anders ist es,wenn jemand bei Gottkeine eigenen Leistungen vorzuweisen hat:Glaubt4,5 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. er an den,der die Gottlosen gerecht4,5 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. macht,wird ihm dieser Glaube4,5 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. als Gerechtigkeit4,5 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. angerechnet.6Davon redet4,6 redet: Das Zitat stammt aus Psalm 32,1-2. ja auch schon David4,6 David: David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.). Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder. .Er nennt einen Menschen glückselig,dem Gott unabhängig von dessen Leistungenetwas als Gerechtigkeit4,6 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. anrechnet:7»Glücklich darf sich jeder schätzen,dessen gesetzlose Taten verziehen werdenund dessen Verfehlungen zugedeckt sind.8Glücklich zu preisen ist der Mensch,dem der Herr4,8 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist. die Schuld4,8 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. nicht anrechnet.«

9Gilt dieser Zuspruch der Glückseligkeit nur für die Juden4,9 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. ,also die Beschnittenen4,9 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ?Oder gilt er auch für die Unbeschnittenen?Wir sagen:Gott hat Abraham4,9 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. den Glauben4,9 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.als Gerechtigkeit4,9 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. angerechnet.10Unter welchen Umständen geschah das?War er damals bereits beschnitten4,10 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. oder war er noch nicht beschnitten4,10 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ?

Es geschah nicht,als er bereits beschnitten4,10 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. war,sondern als er noch nicht beschnitten4,10 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. war.11Abraham erhielt das Zeichen der Beschneidung4,11 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. als Siegel4,11 Siegel: Stempel zum Eindruck eines Zeichens in weiche Masse, z. B. in ein Stück Siegellack. für seine Gerechtigkeit4,11 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes..Diese Gerechtigkeit4,11 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. hatte Gott ihmaufgrund des Glaubens4,11 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. zuerkannt,den er vor seiner Beschneidung4,11 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. gezeigt hatte.Denn Abraham4,11 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. sollte auchzum Vater von allen Menschen werden,die glauben4,11 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott., ohne beschnitten4,11 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. zu sein.Und deshalb wird Gott auch diesen Menschenihren Glauben4,11 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. als Gerechtigkeit4,11 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. anrechnen.12Und natürlich bleibt Abraham4,12 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. der Vater der Juden4,12 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. ,also der Beschnittenen4,12 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. .Allerdings nicht nur deshalb,weil sie beschnitten4,12 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. sind.Sie müssen auch in seine Fußstapfen treten.Das heißt:Sie müssen denselben Glauben4,12 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. zeigenwie unser Vater Abraham4,12 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. vor seiner Beschneidung4,12 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. .

Es kommt auf den Glauben an

13Gott hat Abraham4,13 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. und seinen Nachkommen versprochen,dass sie die ganze Welt als Erbbesitz4,13 Erbbesitz: Der Anteil jedes einzelnen Israeliten am gesamten Land eines Stammes. Er kann nicht veräußert werden, da er sonst dem Gesamteigentum des Stammes verloren geht. erhalten.Er gibt ihnen dieses Versprechen aber nicht,weil sie das Gesetz4,13 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. befolgen.Er gibt es ihnen,weil er sie aufgrund ihres Glaubens4,13 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.als gerecht4,13 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. annimmt.14Wenn diejenigen, die das Gesetz4,14 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. befolgen,die Erben wären,dann hätte der Glaube4,14 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. keine Bedeutung.Außerdem wäre dann das Versprechen Gottes hinfällig.15Denn das Gesetz ruft unvermeidlichden Zorn Gottes hervor.Nur da, wo es gar kein Gesetz4,15 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gibt,gibt es auch keine Übertretung des Gesetzes4,15 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose..

16Deshalb gilt für das Versprechen Gottes:Es ist an den Glauben4,16 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. gebunden,damit es durch Gottes Gnade4,16 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. in Erfüllung geht.Nur so bleibt das Versprechen für alle Nachkommen gültig.Nicht nur für diejenigen,die das Gesetz4,16 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. befolgen.Sondern auch für diejenigen,die aus demselben Glauben4,16 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. lebenwie Abraham4,16 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. der Vater von uns allen.17So steht4,17 steht: Das Zitat stammt aus 1. Mose/Genesis 17,5. es ja in der Heiligen Schrift4,17 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Ich habe dich zum Vater von vielen Völkern gemacht.«

Abraham4,17 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. glaubte4,17 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Gott,der die Toten lebendig machtund aus dem Nichtsalles ins Dasein ruft.18Wo es eigentlich keinen Grund zur Hoffnung gab,hat Abraham4,18 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. voller Hoffnung am Glauben4,18 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. festgehalten.Und tatsächlich wurde er zum Vater von vielen Völkern –genauso wie Gott es ihm versprochen4,18 versprochen: Das Zitat stammt aus 1. Mose/Genesis 15,5. Die Zahl der Nachkommen wird dort mit der Zahl der Sterne am Himmel verglichen. hatte:»So zahlreich werden deine Nachkommen sein.«19Er wurde im Glauben4,19 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. nicht unsicher –auch dann nicht,als er merkte,dass er nicht mehr Vater werden konnte4,19 dass er nicht mehr Vater werden konnte: Wörtlich heißt es in Vers 19: »dass sein Leib erstorben war.«.Er war ja fast einhundert Jahre alt.Und auch Sara4,19 Sara: Frau von Abraham und Mutter von Isaak. Sie galt als unfruchtbar, bekam aber gemäß Gottes Versprechen noch im hohen Alter einen Sohn. konnte nicht mehr Mutter werden4,19 konnte nicht mehr Mutter werden: Wörtlich heißt es in Vers 19: »Und auch der Mutterschoß von Sara war erstorben.«.20Aber er stellte das Versprechen Gottesnicht ungläubig infrage.Im Gegenteil: Sein Glaube4,20 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. wurde umso stärker.Er gab Gott die Ehre4,20 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht.21und war fest überzeugt:Was Gott versprochen hat,das kann er auch halten.22Deshalb rechnete Gott Abraham4,22 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. seinen Glauben4,22 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. als Gerechtigkeit4,22 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. an.

23Aber nicht nur seinetwegen steht4,23 steht: Das Zitat ist eine verkürzte Wiedergabe von 1. Mose/Genesis 15,6. Damit knüpft Paulus an die Aussage von Römer 4,3 an, die er auch schon im vorhergehenden Vers 22 zitiert hatte, ohne dies als Zitat zu kennzeichnen. in der Heiligen Schrift4,23 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Gott rechnete ihm diesen4,23 ihn: D. h. den Glauben. an.«24Sondern es geht dabei auch um uns.Auch uns soll der Glaube4,24 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. angerechnet werden.Denn wir glauben an den,der Jesus4,24 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. , unseren Herrn4,24 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., vom Tod auferweckt4,24 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. hat.25Gott hat Jesus4,25 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. wegen unserer Verfehlungenin den Tod gegeben.Und er hat ihn auferweckt4,25 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. ,damit wir vor Gott als gerecht4,25 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. gelten können.