BasisBibel NT+Ps (BB)
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Briefanfang

Absender und Empfänger

11Paulus1,1 Paulus: Bedeutender Apostel, der die gute Nachricht von Jesus weit über das Land der Bibel hinaus bekannt machte.,Diener1,1 Diener von Christus: Bezeichnung für das Verhältnis, in dem eine Person zu Christus steht: In seinem Auftrag und mit seiner Vollmacht verkündet sie das Wort Gottes und wirkt beim Aufbau der Gemeinden mit. von Christus1,1 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus1,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. ,zum Apostel1,1 Apostel: Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird. berufenund dazu bestimmt,Gottes Gute Nachricht1,1 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. zu verkünden.2Gott hat sie ja durch seine Propheten1,2 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.in den heiligen Schriften1,2 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. schon im Voraus angekündigt.3Es ist die Gute Nachricht1,3 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. von seinem Sohn1,3 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt..Der war seiner irdischen Herkunft nachein Nachkomme Davids1,3 David: David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.). Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder. .4Der ist durch den Geist der Heiligkeit1,4 Geist der Heiligkeit: Der Heilige Geist, durch den Gott in der Welt gegenwärtig ist und wirkt.in seine Vollmacht als Sohn Gottes1,4 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. eingesetzt.So herrscht er seit seiner Auferstehung1,4 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. vom Tod.Was ich verkünde,1,4 Was ich verkünde,: »Was ich verkünde, ist also die Gute Nachricht« ist erklärender Zusatz.ist also die Gute Nachricht1,4 ist also die Gute Nachricht: »Was ich verkünde, ist also die Gute Nachricht« ist erklärender Zusatz. von Jesus1,4 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus1,4 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ,unserem Herrn1,4 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.!5Durch ihn haben wir1,5 wir: Obwohl Paulus in der Mehrzahl von »wir« redet, meint er sich selbst. unsere Befähigungund Beauftragung zum Apostel1,5 Apostel: Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird. empfangen.Wir sollen alle Völker dazu bringen,ihm gehorsam zu sein und den Glauben1,5 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. anzunehmen –zur Ehre seines Namens1,5 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst..6Auch ihr gehört zu diesen Völkernund seid von Jesus1,6 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus1,6 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. berufen. –

7An alle also,die in Rom lebenund von Gott geliebt werden –alle, die zu Heiligen1,7 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. berufen sind.Ich wünsche euch Gnade1,7 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. und Frieden1,7 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft. von Gott,unserem Vater,und von dem Herrn1,7 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. Jesus1,7 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus1,7 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .

Das Thema des Briefes: Paulus möchte nach Rom kommen

8Zunächst einmal danke ich meinem Gottdurch Jesus1,8 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus1,8 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. für euch alle:In der ganzen Welt spricht man über euren Glauben1,8 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..9Gott selbst,dem ich durch die Verkündigung seines Sohnes1,9 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.mit ganzer Hingabe diene,ist mein Zeuge:Ich denke unaufhörlich an euch.10In jedem Gebet1,10 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. bitte ich darum,dass ich nach Gottes Willen endlich zu euch kommen kann.11Denn ich möchte euch so gerne einmal treffen.Ich möchte euch gerne etwas von der Gabe weitergeben,die mir vom Heiligen Geist1,11 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. geschenkt wurde.Dadurch möchte ich euren Glauben stärken.12Oder besser gesagt:Ich möchte,dass wir uns bei meinem Besuchgegenseitig ermutigen durch den Glauben1,12 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,der uns verbindet –ihr mich durch euren Glauben1,12 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.und ich euch durch meinen.13Ich will euch eines nicht verschweigen,Brüder und Schwestern1,13 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. :Ich habe mir schon oft vorgenommen,zu euch zu kommen.Aber bis jetzt wurde ich immer daran gehindert.Denn ich wollte,dass meine Arbeit auch bei euch Frucht trägtwie bei den anderen Völkern.14Ich fühle mich allen verpflichtet.Ganz gleich, ob sie Griechen1,14 Grieche: Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache. sind oder nicht,gebildet oder ungebildet.15Wenn es nach mir geht –ich bin bereit,auch bei euch in Rom1,15 Rom, Römer: Zur Zeit von Jesus stand der gesamte Mittelmeerraum und somit auch das Land der Bibel unter römischer Vorherrschaft. die Gute Nachricht1,15 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. zu verkünden.

16Denn ich schäme mich nicht für die Gute Nachricht1,16 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«..Sie ist eine Kraft Gottes,die jeden rettet,der zum Glauben1,16 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. gekommen ist –an erster Stelle die Juden1,16 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. ,dann auch die Griechen1,16 Grieche: Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache..17Durch die Gute Nachricht1,17 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«.wird Gottes Gerechtigkeit1,17 Gottes Gerechtigkeit: D. h. die Gerechtigkeit Gottes als Richter, dessen Urteil sich als richtig erweist. Die Gerechtigkeit zeigt sich im gnädigen Handeln Gottes, der den Menschen trotz seiner Sünde als gerecht annimmt. offenbar.

Das geschieht aufgrund des Glaubens1,17 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.und führt zum Glauben1,17 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..So steht es schon in der Heiligen Schrift1,17 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Aufgrund seines Glaubens1,17 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.wird der Gerechte1,17 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. das Leben1,17 Leben, neues Leben: Das von Gott geschenkte, unvergängliche Leben. erlangen.«

Der Glaube an die Gute Nachricht

Ohne die Gute Nachricht gibt es keine Rettung für die Welt

Das Gericht Gottes über das Unrecht der Menschen

18Zugleich wird nämlich auch der Zorn Gottes offenbar.Er bricht vom Himmel1,18 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. her hereinüber alle Gottlosigkeit und alles Unrecht der Menschen.Denn durch dieses Unrechtunterdrücken sie die Wahrheit1,18 Wahrheit: Gemeint ist die Wahrheit Gottes, vgl. Römer 1,25..19Schließlich wissen sie ganz genau,was Menschen von Gott bekannt sein kann.Er selbst hat es ihnen ja vor Augen geführt.20Denn sein unsichtbares Wesenist seit der Erschaffung der Welterkennbar geworden –und zwar an dem, was er geschaffen hat.Es ist seine ewige Macht und seine Göttlichkeit.Deshalb haben die Menschen keine Entschuldigung.21Obwohl sie Gott erkannt haben,ließen sie ihm nicht die Ehre zuteilwerden,die Gott zusteht.Sie dankten ihm auch nicht.Stattdessen verloren sie sich in Gedankenspielen,und ihr uneinsichtiges Herz1,21 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. hat sich verfinstert.

22Während sie vorgaben,weise zu sein,machten sie sich zum Narren.23Die Herrlichkeit1,23 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. des unvergänglichen Gottesgaben sie preis.An seine Stelle setzten siedas Abbild des vergänglichen Menschenoder Bilder von Vögeln, Vierbeinern und Kriechtieren.24Deshalb hat Gott sieihren innersten Begierden ausgeliefert.Er gab sie der Unsittlichkeit preis,sodass sie ihren eigenen Körper entwürdigten.

25Die Menschen tauschten die Wahrheit Gottesgegen die Lüge.Sie verehrten die Schöpfungund beteten sie statt des Schöpfers an –der sei in Ewigkeit gelobt,Amen1,25 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« .26Deshalb hat Gott sieschändlichen Leidenschaften ausgeliefert.Denn ihre Frauenvertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehrmit dem widernatürlichen.27Ebenso gaben die Männerden natürlichen Geschlechtsverkehrmit ihren Frauen auf.Dafür entbrannten sie in wildem Verlangen zueinander.Männer treiben es schamlos mit Männern.So empfangen sie am eigenen Leibden gebührenden Lohn für ihre Verirrung.

28Sie weigerten sich,Gott anzuerkennen.Deshalb überließ Gott sie ihrer verwerflichen Gesinnung.Daher tun sie,was sich nicht gehört:29Sie strotzen vor Unrecht,Bosheit, Habgier und Schlechtigkeit.Sie sind voller Neid, Mordlust, Streitsucht,Hinterhältigkeit, Heimtücke, Verleumdung30und übler Nachrede.Sie verachten Gott,sind gewalttätig, hochmütig und prahlerisch.Im Bösen sind sie erfinderischund ihren Eltern gegenüber ungehorsam.31Sie sind uneinsichtig, unzuverlässig,lieblos und unbarmherzig.32Dabei kennen sie Gottes Rechtsordnungund wissen:Wer so handelt,verdient den Tod.Trotzdem tun sie esund spenden darüber hinaus auch noch denen Beifall,die genauso handeln.
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Für Juden und Heiden gilt der gleiche Maßstab

21Deshalb hast du auch keine Entschuldigung,du Mensch,der sich zum Richter aufspielt.Wenn du jemand anderen verurteilst,sprichst du damit selbst das Urteil über dich.Denn du verurteilst zwar andere,handelst aber genauso.2Wir wissen aber:Wer so handelt,über den spricht Gott das Urteil.Und dieses Urteil entspricht der Wahrheit2,2 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. .3Du Mensch,du tust doch genau dasselbe wie die anderen,die du verurteilst.Rechnest du wirklich damit,dem Urteil Gottes entgehen zu können?4Oder missachtest du Gottes große Güte,Nachsicht und Geduld?Erkennst du denn nicht,dass Gottes Güte dich dazu bewegen will,dein Leben zu ändern?5Du bist starrsinnigund im tiefsten Herzen2,5 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. nicht bereit,dich zu ändern.Und so ziehst du dir selbstmehr und mehr Gottes Zorn zubis zum Tag des Zorns –dem Tag,an dem Gott sich als gerechter Richter offenbart.

6Gott wird jeden belohnen oder bestrafen,wie es seinen Taten entspricht:7Es gibt Menschen,die sich nicht davon abbringen lassen,Gutes zu tun.Es geht ihnen um Herrlichkeit2,7 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.,Ehre2,7 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht. und Unvergänglichkeit.Ihnen wird Gott das ewige Leben2,7 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm. schenken.8Aber andere handeln aus Eigennutz.Sie folgen nicht der Wahrheit2,8 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. Gottes,sondern setzen auf das Unrecht.Gottes grimmiger Zorn wird sie treffen.9Über jeden Menschen, der Böses tut,lässt er Not und Verzweiflung hereinbrechen.Das gilt an erster Stelle für die Juden2,9 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. ,und dann auch für die Griechen2,9 Grieche: Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache..10Aber jedem, der Gutes tut,schenkt Gott Herrlichkeit2,10 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor., Ehre2,10 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht. und Frieden2,10 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft..Das gilt ebenso an erster Stelle für die Juden2,10 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. ,und dann auch für die Griechen2,10 Grieche: Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache..11Denn Gott ist ein unparteiischer Richter.

12Alle, die das Gesetz übertreten haben2,12 die das Gesetz übertreten haben: Wörtlich heißt es in Vers 12: »alle, die gesündigt haben«.,ohne es zu kennen,werden auch ohne das Gesetz2,12 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. zugrunde gehen.Und alle, die das Gesetz übertreten haben2,12 die das Gesetz übertreten haben: Wörtlich heißt es in Vers 12: »alle, die gesündigt haben«.,obwohl sie es kennen,werden mithilfe des Gesetzes2,12 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. verurteilt werden.13Denn es genügt nicht,das Gesetz2,13 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. zu hören,um vor Gott als gerecht2,13 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. zu bestehen.Nur wer das Gesetz2,13 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. auch befolgt,wird als gerecht2,13 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. gelten.

14Die Heiden2,14 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. kennen das Gesetz2,14 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. nicht.Trotzdem tun manche von sich aus,was das Gesetz2,14 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. verlangt.Obwohl sie das Gesetz2,14 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. nicht kennen,tragen sie es offensichtlich in sich.15Sie zeigen damit,dass das vom Gesetz2,15 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. geforderte Handelnin ihr Herz2,15 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. geschrieben ist.Ihr Gewissen bestätigt das –und ebenso die Art und Weise,wie sie in Gedanken das Für und Wider abwägen.16Das wird an dem Tag sichtbar,an dem Gott Gericht2,16 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat. hält über das,was im Menschen verborgen ist.So entspricht es der Guten Nachricht2,16 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«.,die ich mithilfe von Christus2,16 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus2,16 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. verkünde.

Es gibt keine Ausnahme für die Juden

17Also,du bezeichnest dich als Jude2,17 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. .Du verlässt dich auf das Gesetz2,17 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.und bist stolz,dass du zu Gott gehörst.18Du kennst seinen Willen.Du kannst beurteilen,worauf es ankommt,denn das hat dich das Gesetz2,18 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gelehrt.19Du hältst dich für einen Blindenführer,ein Licht für alle,die im Dunkel leben.20Oder für einen Erzieher2,20 Erzieher: Ein Lehrer, oft ein Sklave, der für die Unterweisung eines Kindes zuständig war. Die Unterweisung geschah in der Regel durch Wiederholung und Strafe. der Unverständigenund einen Lehrer2,20 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. der Unmündigen.Du bist überzeugt,dass du im Gesetz2,20 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.die Verkörperung der Erkenntnisund der Wahrheit2,20 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. besitzt. –Dann verstehe ich Folgendes nicht:21Wieso belehrst du andere,aber dich selbst belehrst du nicht?Wieso verkündest du,nicht zu stehlen,und stiehlst selbst?22Wieso forderst du,nicht die Ehe zu brechen,und du selbst brichst sie?Wieso verachtest du die Götzenbilderund bereicherst dich trotzdem an ihnen?23Du bist stolz auf das Gesetz2,23 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose..Aber du verstößt dagegenund raubst damit Gott die Ehre2,23 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht.!24So steht2,24 steht: Das Zitat stammt aus der griechischen Übersetzung von Jesaja 52,5. es schon in der Heiligen Schrift2,24 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Euretwegen wird unter den Heiden2,24 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.der Name2,24 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst. Gottes in den Schmutz gezogen.«

25Die Beschneidung2,25 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. nützt dir nur dann etwas,wenn du das Gesetz2,25 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. befolgst.Wenn du gegen das Gesetz2,25 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. verstößt,giltst du trotz Beschneidung2,25 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. als Unbeschnittener.26Umgekehrt könnte es doch sein,dass ein Unbeschnittener sichan die Vorschriften des Gesetzes2,26 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. hält.Dann zählt er zu den Beschnittenen2,26 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ,obwohl er nicht beschnitten2,26 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ist.27Es wird also der über dich Gericht2,27 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat. halten,der das Gesetz befolgt –und das, obwohl er körperlich nicht beschnitten2,27 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ist.Denn du verstößt gegen das Gesetz2,27 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.und das, obwohl es dir schriftlich vorliegtund du beschnitten2,27 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. bist.28Wirklich Jude2,28 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. ist man nicht,weil man es nach außen hin ist.Und die Beschneidung2,28 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ,die nur äußerlich am Körper vollzogen wird,ist nicht die wahre Beschneidung2,28 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. .29Nein, wirklich Jude2,29 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. ist man,wenn man es im tiefsten Innern ist.Und die wahre Beschneidung2,29 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ist eine Sache des Herzens2,29 eine Sache des Herzens: Wörtlich heißt es in Vers 29: »Und die wahre Beschneidung ist die Beschneidung des Herzens«..Sie geschieht durch den Geist,nicht durch den Buchstaben des Gesetzes2,29 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose..Dafür gibt es keine Bestätigung durch Menschen,sondern nur durch Gott.
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Einige offene Fragen

31Was haben dann die Juden3,1 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. den anderen Völkern voraus?Und was nützt ihnen die Beschneidung3,1 Beschneidung: Das Abtrennen der Vorhaut am männlichen Glied ist für Israel Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. ?2Viel –und zwar in jeder Hinsicht!Zunächst einmal:Ihnen hat Gott seine Botschaft anvertraut.3Was hat das für Folgen?

Wenn nun einige von ihnendieses Vertrauen enttäuscht haben,hebt dann ihre Treulosigkeit Gottes Treue auf?4Auf gar keinen Fall!Vielmehr wird sich zeigen,dass Gott wahrhaftig ist,während der Mensch sein Wort immer bricht.So steht3,4 steht: Das Zitat stammt aus der griechischen Übersetzung von Psalm 51,6. es schon in der Heiligen Schrift:»Du, Herr3,4 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist., sollst Recht behalten mit deinen Wortenund als Sieger dastehen,wenn man dich anklagt.«5Wenn aber unsere UngerechtigkeitGottes Gerechtigkeit3,5 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. überhaupt erst beweist,sollen wir dann etwa sagen:»Ist Gott nicht ungerecht,wenn er seinen Zorn über uns walten lässt?«– Ich rede hier,wie Menschen eben reden. –6Auf gar keinen Fall!Denn wie könnte Gott dann nochüber diese Welt3,6 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. Gericht3,6 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat. halten?7Andererseits kommt Gottes Wahrhaftigkeitdoch wirklich3,7 doch wirklich: Paulus spielt hier noch einmal die Gegenposition durch – redet also, wie Menschen eben reden (Vers 5). erst durch meine Wortbrüchigkeitvoll zur Geltung.Und dadurch wird seine Herrlichkeit3,7 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. umso größer.Warum werde ich dann nochwie ein schuldbeladener3,7 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. Mensch verurteilt?8Und warum sagen wir dann nicht gleich:»Lasst uns das Böse tun,damit das Gute dabei herauskommt!«?Einige, die uns schlechtmachen,behaupten ja,dass wir so reden!Aber wer einen solchen Standpunkt vertritt,den trifft zu Recht das Urteil Gottes.

Kein Mensch gilt vor Gott als gerecht

9Was heißt das?Sind wir Juden3,9 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. dann im Vorteil?Keineswegs.Wir haben doch eben nachgewiesen,dass Juden3,9 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. und Griechen3,9 Grieche: Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache. gleichermaßenschuldig3,9 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. geworden sind.Sie sind in der Gewalt der Sünde3,9 Sie sind in der Gewalt der Sünde: »Sie sind in der Gewalt der Sünde« ist erklärender Zusatz..10So steht3,10 steht: Das Zitat in den Versen 10-18 ist zusammengesetzt aus Psalm 14,1-3; Psalm 5,10; Psalm 140,4; Psalm 10,7; Jesaja 59,7-8 und Psalm 36,2. es auch in der Heiligen Schrift3,10 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.:»Keiner ist gerecht3,10 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.nicht ein Einziger.11Keiner ist einsichtig,keiner fragt nach Gott.12Alle sind sie von ihm abgefallen,allesamt sind sie verdorben.Es gibt keinen, der etwas Gutes tut!Auch nicht einen Einzigen!13Ihr Rachen ist ein offenes Grab3,13 Grabkammer: Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren.,ihre Zunge gebrauchen sie zum Betrug.Schlangengift steckt unter ihren Lippen.14Ihr Mund bringt lauter Flüche und bittere Worte hervor.15Schnell sind sie dabei3,15 Schnell sind sie dabei: Wörtlich heißt es in Vers 15: »Schnell sind ihre Füße«.,Blut3,15 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. zu vergießen.16Verwüstung und Elend säumen ihre Wege3,16 säumen ihre Wege: Wörtlich lautet der Vers 16: »Verwüstung und Elend lassen sie auf ihren Wegen zurück«..17Und den Weg, der zum Frieden3,17 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft. führt,kennen sie nicht.18Sie kennen kein Erschrecken vor Gott3,18 Sie kennen kein Erschrecken vor Gott: Wörtlich lautet der Vers 18: »Erschrecken vor Gott haben sie nicht vor Augen.«19Wir aber wissen:Was im Gesetz3,19 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. steht,das gilt für die,denen das Gesetz gegeben wurde3,19 denen das Gesetz gegeben wurde: D. h. die Juden..Damit soll jeder Einwand zum Schweigen gebracht werden.Denn die ganze Welt3,19 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. steht vor Gott in der Verantwortung.20Schließlich verhält es sich doch so:Kein Mensch gilt vor Gott als gerecht3,20 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben.,weil er das Gesetz3,20 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. befolgt.Vielmehr erkennen wir erst durch das Gesetz3,20 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.,was Sünde3,20 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck. ist.

Durch die Gute Nachricht ist der Weg zum Heil eröffnet

Das Kreuz von Jesus bedeutet Rettung für alle Menschen

21Aber jetzt ist Gottes Gerechtigkeit3,21 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. offenbar geworden,und zwar unabhängig vom Gesetz3,21 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose..Das bezeugen das Gesetz und die Propheten3,21 Gesetz und Propheten: Zur Zeit von Paulus eine gebräuchliche Bezeichnung für die Heilige Schrift..22Es ist der Glaube3,22 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Jesus3,22 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus3,22 Christen: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus, die zunächst nur von Außenstehenden gebraucht wurde. ,der uns die Gerechtigkeit3,22 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. Gottes zugänglich macht.Der Weg zu ihr steht allen Glaubenden3,22 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. offen.Denn in dieser Hinsicht gibt es keinen Unterschied:23Alle sind schuldig3,23 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. geworden,und alle haben die Herrlichkeit3,23 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. Gottes verloren.24Sie verdanken es also allein seiner Gnade3,24 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.,dass sie von Gott als gerecht3,24 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. angenommen werden.Er schenkt es ihnen aufgrund der Erlösung,die sie durch ihre Zugehörigkeit zu Christus3,24 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus3,24 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. erfahren haben.25Durch dessen Blut3,25 Blut: Im Blut ist nach biblischer Auffassung das Leben enthalten. Alles Blut gehört in besonderer Weise Gott, weil er allein Leben schaffen kann. ,das am Kreuz3,25 Kreuz, Kreuzigung: Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde. vergossen wurde,hat Gott ihnals Zeichen der endgültigen Versöhnung3,25 Zeichen der endgültigen Versöhnung: Wörtlich heißt es in Vers 25: »als Sühneort«. eingesetzt.Und durch den Glauben3,25 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.erhalten wir Anteil daran.So hat Gott seine Gerechtigkeit3,25 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. unter Beweis gestellt.Lange hat er die Verfehlungen ungestraft gelassen,die früher begangen wurden.26Gott hat sie in Geduld ertragen.

Doch jetzt, zu diesem besonderen Zeitpunkt,will er beweisen,dass er wirklich gerecht3,26 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. ist.Ja, er ist gerecht3,26 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben..Und er nimmt diejenigen als gerecht3,26 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. an,die aus dem Glauben3,26 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Jesus3,26 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. leben.

27Gibt es da noch irgendeinen Grund,auf etwas stolz zu sein?Ausgeschlossen!Durch welches Gesetz3,27 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.?Etwa durch das der eigenen Taten?Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens3,27 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.!28Denn wir sind der Überzeugung,dass der Mensch allein aufgrund des Glaubens3,28 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.als gerecht3,28 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. gilt –unabhängig davon,ob er das Gesetz3,28 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. befolgt.

29Oder ist Gott nur für die Juden3,29 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. da?Und nicht auch für die Heiden3,29 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.?Natürlich ist er auch für die Heiden3,29 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. da!30Denn es ist ein und derselbe Gott,der beide als gerecht3,30 gerecht, als gerecht gelten: Durch Jesus Christus von ihrer Schuld befreit, können die Menschen vor Gottes Gericht als gerecht bestehen und in Gemeinschaft mit ihm leben. annehmen wird:die Juden3,30 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. aufgrund des Glaubens3,30 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.und genauso die anderen3,30 anderen: Wörtlich heißt es in Vers 30: »und die Unbeschnittenen mit Hilfe des Glaubens«. mithilfe des Glaubens3,30 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..31Bedeutet das,dass wir durch den Glauben3,31 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.das Gesetz3,31 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. außer Kraft setzen?Im Gegenteil!Dadurch bringen wir das Gesetz3,31 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. erst richtig zur Geltung.