BasisBibel NT+Ps (BB)
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Das richtige Verhalten gegenüber der Staatsgewalt

131Jeder Mensch soll sich den staatlichen Behörden unterordnen.Denn es gibt keine staatliche Behörde,die nicht von Gott gegeben ist.Auch die jetzt bestehendensind von Gott eingesetzt.2Das heißt:Wer sich gegen die staatliche Ordnung auflehnt,lehnt sich damit gegen die Anordnung Gottes auf.Und wer das tut,wird hart bestraft werden.

3Wer Gutes tut,hat von den Amtsinhabern nichts zu befürchten.Das hat nur,wer Böses tut.Wenn du keine Angst vor der Staatsgewalt haben willst,musst du das Gute tun.Dann wirst du sogar Anerkennung bei ihr finden.4Denn sie steht im Dienst Gottesund das kommt dir zugute.Wenn du aber Böses tust,dann sei auf der Hut!Denn sie trägt das Schwert13,4 Schwert: Unter einem Schwert hat man sich in biblischer Zeit einen zweischneidigen Kurzdolch vorzustellen. nicht ohne Grund.Sie steht im Dienst Gottesund vollzieht sein Strafgericht13,4 Strafgericht: Wörtlich heißt es in Vers 4: »und vollzieht seinen Zorn«. an dem,der Böses tut.5Daher seid ihr verpflichtet,euch unterzuordnen.Nicht nur aus Angst vor Gottes Strafgericht13,5 Strafgericht: Wörtlich heißt es in Vers 5: »nicht nur aus Angst vor Gottes Zorn«.,sondern auch,weil euer Gewissen das fordert.6Deshalb zahlt ihr auch Steuern.Denn es sind ja eigentlich Beamte Gottes,die sie eintreiben müssen.7Gebt also jedem,was ihr ihm schuldig seid:Wem Steuern zustehen,dem zahlt Steuern.Wem Zoll zusteht,dem zahlt Zoll.Wem Achtung zusteht,dem erweist Achtung.Und wem Ehre13,7 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht. zusteht,dem erweist Ehre13,7 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht..

Die Liebe als Erfüllung des Gesetzes

8Bleibt niemandem etwas schuldig –außer der Liebe,denn die seid ihr einander immer schuldig!Denn wer seinen Mitmenschen liebt,hat das Gesetz13,8 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. schon erfüllt.9Dort steht13,9 steht: Das Zitat stammt aus 5. Mose/Deuteronomium 5,17-21.:»Du sollst die Ehe nicht brechen!Du sollst nicht töten!Du sollst nicht stehlen!Du sollst nicht begehren!«Diese und all die anderen Gebotesind in dem einen Satz zusammengefasst13,9 zusammengefasst: Das Zitat stammt aus 3. Mose/Levitikus 19,18.:»Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!«10Wer liebt,tut seinem Mitmenschen nichts Böses an.Darum wird durch die Liebedas ganze Gesetz13,10 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. erfüllt.

Das Gebot der Stunde

11Ihr wisst doch,dass jetzt die Stunde schlägt!Es ist höchste Zeit für euch,aus dem Schlaf aufzuwachen.Denn unsere Rettung ist nahe –näher als damals,als wir zum Glauben13,11 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. kamen.12Die Nacht geht zu Ende,der Tag bricht schon an.Lasst uns alles ablegen,was die Dunkelheit mit sich bringt.Lasst uns stattdessen die Waffen anlegen,die das Licht uns verleiht.13Jetzt wollen wir im Licht des Tagesein einwandfreies Leben führen –ohne Fress- und Saufgelage,ohne Bordellbesuche und Orgien,ohne Streit und Eifersucht.14Nein, zieht Jesus13,14 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus13,14 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. , den Herrn13,14 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., an –wie ein neues Kleidungsstück13,14 wie ein neues Kleidungsstück: »Wie ein neues Kleidungsstück« ist verdeutlichender Zusatz..Und sorgt euch nicht so sehrum euer leibliches Wohlergehen.Sonst gewinnt die Begierde wieder Macht über euch.
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Konkrete Anweisungen für die Gemeinde

Mahnung zu Rücksichtnahme und gegenseitiger Achtung

141Nehmt auf den Rücksicht,der im Glauben14,1 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. unsicher ist!Streitet nicht mit ihmüber eure unterschiedlichen Auffassungen!2Der eine glaubt,er darf einfach alles essen.Aber wer unsicher ist,beschränkt sich darauf,Gemüse14,2 nur Gemüse: Und vorsichtshalber kein Fleisch, um nicht aus Versehen Fleisch zu essen, das noch Blut enthält oder als Opfer für Götzen geschlachtet wurde. zu essen.3Wer alles isst,soll den nicht verachten,der nicht alles isst.Und wer nicht alles isst,soll den nicht verurteilen,der alles isst.Gott hat ihn doch angenommen.4Wer bist du denn,dass du den Diener14,4 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. eines anderen verurteilst?Es liegt allein im Ermessen seines Herrn,ob er mit seinem Tun besteht oder nicht.Aber er wird gewiss bestehen.Denn der Herr14,4 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. sorgt dafür,dass er es tut.

5Der eine unterscheidet bestimmte Tage.Der andere macht zwischen den Tagen keinen Unterschied.Jeder soll fest zu seiner eigenen Auffassung stehen!6Wer einen bestimmten Tag besonders beachtet,tut dies, um den Herrn14,6 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. zu ehren14,6 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht..Wer alles isst,tut dies ebenso, um den Herrn14,6 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. zu ehren.Und er dankt Gott bei seinem Mahl.Auch wer nicht alles isst,tut das, um den Herrn14,6 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. zu ehren.Und auch er dankt Gott bei seinem Mahl.

7Keiner von uns lebt nur für sich selbstund keiner stirbt nur für sich selbst.8Denn wenn wir leben,leben wir für den Herrn14,8 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..Und wenn wir sterben,sterben wir für den Herrn14,8 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..Ob wir also lebenoder ob wir sterben –immer gehören wir dem Herrn14,8 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.!9Denn das ist der Grund,warum Christus14,9 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gestorben istund wieder lebendig wurde:Er sollte der Herr14,9 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. seinüber die Toten und die Lebenden.

10Du Mensch,was bringt dich nur dazu,deinen Bruder oder deine Schwester14,10 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. zu verurteilen?Und du Mensch,was bringt dich dazu,deinen Bruder oder deine Schwester14,10 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. zu verachten?Wir werden doch alle vor dem Richterstuhl14,10 Richterstuhl: Ein besonderer Sessel, auf den sich der Gouverneur oder römische Bevollmächtigte setzte, wenn er eine Gerichtsverhandlung leitete. Gottes stehen!11Denn in der Heiligen Schrift14,11 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. steht14,11 steht: Das Zitat ist eine freie Wiedergabe von Jesaja 49,18 in Verbindung mit Jesaja 45,23.:»›So wahr ich lebe‹,spricht der Herr14,11 Herr (für Gott): Bezeichnung für Gott. Sie bringt zum Ausdruck, dass er allen menschlichen Herrschern und allen Göttern, die von anderen Völkern verehrt wurden, unendlich überlegen ist.:›Vor mir wird jedes Knie sich beugen14,11 Gebetshaltung: In biblischer Zeit gibt es verschiedene Haltungen, die Menschen beim Beten einnehmen (z. B. Liegen, Knien, Stehen).,und jede Zunge wird sich zu Gott bekennen.‹«12So wird jeder von unsvor Gott Rechenschaft über sich selbst geben müssen.

Mahnung zur Rücksichtnahme gegenüber den Unsicheren

13Lasst uns aufhören,uns gegenseitig zu verurteilen!Achtet vielmehr darauf,den Bruder oder die Schwester14,13 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. nicht zu Fall zu bringen.Gebt ihnen auch keinen Grund,Anstoß zu nehmen.14Denn ich weiß,ja, ich bin fest überzeugt –und dabei kann ich mich auf den Herrn14,14 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. Jesus14,14 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. berufen:Nichts ist von sich aus unrein14,14 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen..Unrein14,14 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen. ist es nur für den,der es dafür hält.15Stell dir vor,dein Bruder oder deine Schwester14,15 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. gerät durch das,was du isst,in innere Not.Dann entspricht das Leben,das du führst,nicht mehr dem Gebot der Liebe.Du darfst durch dein Essenniemanden ins Verderben stürzen,für den Christus14,15 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gestorben ist.16Bringt doch das nicht in Verruf,was14,16 was eigentlich gut ist: Nämlich, dass es für Christen prinzipiell möglich ist, alles zu essen. bei euch eigentlich gut ist14,16 was eigentlich gut ist: Nämlich, dass es für Christen prinzipiell möglich ist, alles zu essen..17Beim Reich Gottes14,17 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. geht es schließlich nichtum Essen und Trinken.Es geht um Gerechtigkeit14,17 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes., Frieden14,17 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft. und Freude,die der Heilige Geist14,17 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. schenkt.18Wer Christus14,18 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. auf diese Weise dient,der findet Gottes Wohlgefallenund Achtung bei den Menschen.

19Das, was dem Frieden14,19 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft. dientund uns als Gemeinde aufbaut –das ist es,wofür wir uns einsetzen wollen.20Du darfst doch Gottes Werk nichtwegen einer Frage des Essens zerstören!Es ist ja alles rein14,20 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen..Schlecht ist es nur für jemand,für den dieses Essen zum Anstoß wird.21Es ist gut,kein Fleisch zu essenund keinen Wein14,21 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. zu trinken.Und ebenso,alles zu unterlassen,woran dein Bruder oder deine Schwester14,21 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. Anstoß nimmt.22Behandle das,was du in dieser Angelegenheit für richtig hältst,als eine Sache zwischen dir und Gott.Glückselig ist,wer sich wegen seiner Einstellung dazunicht selbst verurteilt.23Wer aber Bedenken hat,wenn er etwas isst,hat sich schon verurteilt.Denn sein Handeln entspricht nicht dem Glauben14,23 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..Und alles,was nicht aus dem Glauben14,23 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. heraus geschieht,ist Sünde14,23 Sünde, Sünder: Das grundsätzliche Gestörtsein der Beziehung des Menschen zu Gott. Die Sünde kennzeichnet das gesamte irdische Leben und kommt in der Missachtung von Gottes Willen zum Ausdruck..
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Das Gebot, die Schwächen der Schwachen mitzutragen

151Wir, die Starken, sind verpflichtet,die Schwächen von denen mitzutragen,die nicht so stark sind.Es geht ja nicht darum,was uns gefällt.2Vielmehr soll jeder von uns so handeln,wie es seinem Mitmenschen gefällt.Das tut diesem gutund hilft,die Gemeinde aufzubauen.3Denn auch Christus15,3 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ging es nicht um das,was ihm selbst gefallen hätte.In der Heiligen Schrift15,3 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. heißt es15,3 heißt es: Das Zitat stammt aus Psalm 69,10. vielmehr:»Der Spott, mit dem man dich, Gott15,3 Gott: »Gott« ist erklärender Zusatz., verspottet,hat mich selbst getroffen.«

4Alles, was in früherer Zeit dort aufgeschrieben wurde,wurde festgehalten,damit wir daraus lernen.Denn wir sollen die Hoffnung nicht aufgeben.Dabei helfen uns die Ausdauer und die Ermutigung,wie wir sie aus den Heiligen Schriften15,4 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. gewinnen können.5Diese Ausdauer und diese Ermutigung kommt von Gott.Er gebe auch,dass ihr euch untereinander einig seid –so wie es Christus15,5 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus15,5 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. angemessen ist.6Dann könnt ihr alle miteinanderden Gott und Vater unseres Herrn15,6 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. Jesus15,6 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus15,6 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. wie aus einem Munde loben.

Das gemeinsame Lob Gottes

7Daher bitte ich euch:Nehmt einander an,so wie Christus15,7 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. euch angenommen hat,damit die Herrlichkeit15,7 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. Gottes noch größer wird.8Denn das sage ich:Weil Gottes Zusage wahrhaftig gilt,trat Christus15,8 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. in den Dienst der Beschneidung15,8 in den Dienst der Beschneidung: D. h., er unterstellte sich als Jude ganz dem Gesetz Gottes..So wollte Gott das einlösen,was er den Stammvätern15,8 Stammväter: Abraham, Isaak und Jakob; die Israeliten verstehen sich als Nachkommen dieser drei »Stammväter«. versprochen hat.9Aber auch die Heiden15,9 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. haben allen Grund,Gott für sein Erbarmen zu loben.Denn in der Heiligen Schrift steht15,9 steht: Das Zitat stammt aus Psalm 18,50.:»Darum will ich dir danken unter den Heiden15,9 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben..Deinen Namen15,9 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst. will ich preisen mit einem Lied.«10An einer anderen Stelle heißt es15,10 heißt es: Das Zitat stammt aus der griechischen Übersetzung von 5. Mose/Deuteronomium 32,43.:»Freut euch, ihr Heiden15,10 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben., zusammen mit seinem Volk.«11Und noch einmal an einer anderen Stelle15,11 an einer anderen Stelle: Das Zitat stammt aus Psalm 117,1.:»Lobt den Herrn, alle Heiden15,11 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben.!Preist ihn, ihr Völker alle!«12Und schließlich sagt15,12 sagt: Das Zitat ist zusammengesetzt aus Jesaja 11,1 und Jesaja 11,10. Jesaja15,12 Jesaja: Er wirkte um 700 v. Chr. als Prophet und verkündete den Menschen den Willen Gottes. :»Aus der Wurzel Isai15,12 Wurzel Isai: Bild für die Abstammung des Messias aus der Familie von David. Isai war der Vater von David. wird ein neuer Spross hervorgehen.Er wird sich erheben,um über die Heiden15,12 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. zu herrschen.Und auf ihn werden sie ihre Hoffnung setzen.«13Diese Hoffnung kommt von Gott.Er erfülle euch auch in eurem Glauben15,13 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.mit lauter Freude und Frieden15,13 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft..So soll eure Hoffnungüber alles Maß hinaus wachsendurch die Kraft des Heiligen Geistes15,13 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..

Briefschluss

Die Vollmacht des Paulus als Apostel

14Brüder und Schwestern15,14 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. ,was euch angeht,bin ich fest davon überzeugt:Ihr habt wirklich den besten Willenund alle nötige Erkenntnis.Ihr seid auch fähig,euch gegenseitig zur Vernunft zu bringen.15Stellenweise habe ich euch recht offen geschrieben.Damit wollte ich euch einiges ins Gedächtnis rufen.Gott hat mich in seiner Gnade15,15 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.16zum Diener15,16 Diener von Christus: Bezeichnung für das Verhältnis, in dem eine Person zu Christus steht: In seinem Auftrag und mit seiner Vollmacht verkündet sie das Wort Gottes und wirkt beim Aufbau der Gemeinden mit. von Christus15,16 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus15,16 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. unter den Heiden15,16 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. berufen.Ich verrichte einen heiligen15,16 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. Dienst,indem ich die Gute Nachricht15,16 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. verkünde.Dadurch sollen die Heiden15,16 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. zu einer Gabe werden,die Gott gerne annimmt.Denn der Heilige Geist15,16 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. selbsthat sie heilig15,16 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. gemacht.17Wenn ich vor Gott auf etwas stolz sein darf,dann nur auf meine Verbundenheit mit Christus15,17 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. Jesus15,17 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. .18Denn ich werde es nicht wagen,etwas vorzubringen,das nicht Christus15,18 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. durch mich gewirkt hat –nämlich dass die Heiden15,18 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. nun Gott gehorsam sind.Durch mein Wort und meine Tathat er es bewirkt.19Das bestätigt er durch machtvolle Zeichen15,19 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. und Wunder15,19 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. und durch die Kraft von Gottes Geist15,19 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..So konnte ich die Gute Nachricht15,19 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. von Christus15,19 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. verbreiten –ausgehend von Jerusalem15,19 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. und im ganzen Umkreisbis hin nach Illyrien15,19 Illyrien: Römische Provinz im Westen der Balkanhalbinsel im Gebiet des heutigen Albaniens und westlichen Mazedoniens. .20Eines aber war für mich Ehrensache:Ich verkündete die Gute Nachricht15,20 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. nirgends,wo man schon den Namen15,20 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst. von Christus15,20 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. anruft.Ich wollte ja nicht auf einem Fundament bauen,das jemand anderes gelegt hat.21Vielmehr hielt ich mich an das,was in der Heiligen Schrift15,21 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. steht15,21 steht: Das Zitat stammt aus der griechischen Übersetzung von Jesaja 52,15.:»Gerade die sollen ihn sehen,denen er noch nicht verkündet wurde.Und gerade die sollen es begreifen,die noch nie etwas davon15,21 davon: D. h. von der Guten Nachricht. gehört haben.«

Die Reisepläne von Paulus

22Das ist der Grund,warum ich immer wieder daran gehindert wurde,zu euch zu kommen.23Aber jetzt habe ich in dieser Gegendnichts mehr zu tun.Es ist allerdings seit vielen Jahren mein sehnlicher Wunsch,zu euch zu kommen.24Das könnte ich tun,wenn ich nach Spanien reise.Ich hoffe also,euch auf der Durchreise zu treffen.Und ich baue auch darauf,bei euch für die Weiterreise Unterstützung zu bekommen.Aber vorher möchte ich gerne eine Weiledie Gemeinschaft mit euch genießen.25Doch jetzt reise ich erst noch nach Jerusalem15,25 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. ,um den Heiligen15,25 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus. dortdie nötige Unterstützung15,25 Unterstützung: Gemeint sind die Spenden der Gemeinden in Mazedonien und Achaia, vgl. Römer 15,26. zu bringen.26Denn die Gemeinden in Mazedonien15,26 Mazedonien: Römische Provinz im Norden der griechischen Halbinsel; Hauptstadt: Thessalonich. und Achaia15,26 Achaia: Römische Provinz im südlichen Teil des heutigen Griechenland mit der Hauptstadt Korinth. haben beschlossen,Geld zu sammeln.Damit wollen sie die Armenunter den Heiligen15,26 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus. in Jerusalem15,26 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. unterstützen.27Sie hielten das für richtig,sie sind es ihnen aber auch schuldig.Denn die Heiden15,27 Heiden: In der Bibel die Menschen aus den Völkern, die nicht an den Gott von Israel glauben. haben ja schließlichAnteil an den geistlichen Gütern der Heiligen15,27 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus. erhalten.Daher sind sie auch verpflichtet,die Heiligen15,27 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus. mit irdischen Gütern zu versorgen.28Das möchte ich zum Abschluss bringenund den Ertrag der Sammlung ordnungsgemäß übergeben.Danach mache ich mich auf den Weg zu euch,um dann nach Spanien weiterzureisen.29Und ich weiß:Wenn ich zu euch komme,ist meine Reise gesegnet15,29 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt.mit dem reichen Segen15,29 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt. von Christus15,29 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .

30Brüder und Schwestern15,30 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. !Ich bitte euch bei unserem Herrn15,30 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. Jesus15,30 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus15,30 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. und bei der Liebe,die der Heilige Geist15,30 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. schenkt:Steht mir bei!Betet15,30 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. für mich zu Gott,31dass er mich vor den Ungläubigen in Judäa15,31 Juda/Judäa: Der südliche Teil des Landes, in dem das Volk Israel lebte. bewahrt.Und betet,dass meine Unterstützung für Jerusalem15,31 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. von den Heiligen15,31 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus. auch angenommen wird.32Dann kann ich voller Freude zu euch kommen,wenn es Gottes Wille ist.Und dann werde ich bei euch neue Kräfte sammeln.33Der Gott,der Frieden15,33 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft. schenkt,sei mit euch allen!Amen15,33 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« .