BasisBibel NT+Ps (BB)
13

Das richtige Verhalten gegenüber der Staatsgewalt

131Jeder Mensch soll sich den staatlichen Behörden unterordnen.Denn es gibt keine staatliche Behörde,die nicht von Gott gegeben ist.Auch die jetzt bestehendensind von Gott eingesetzt.2Das heißt:Wer sich gegen die staatliche Ordnung auflehnt,lehnt sich damit gegen die Anordnung Gottes auf.Und wer das tut,wird hart bestraft werden.

3Wer Gutes tut,hat von den Amtsinhabern nichts zu befürchten.Das hat nur,wer Böses tut.Wenn du keine Angst vor der Staatsgewalt haben willst,musst du das Gute tun.Dann wirst du sogar Anerkennung bei ihr finden.4Denn sie steht im Dienst Gottesund das kommt dir zugute.Wenn du aber Böses tust,dann sei auf der Hut!Denn sie trägt das Schwert13,4 Schwert: Unter einem Schwert hat man sich in biblischer Zeit einen zweischneidigen Kurzdolch vorzustellen. nicht ohne Grund.Sie steht im Dienst Gottesund vollzieht sein Strafgericht13,4 Strafgericht: Wörtlich heißt es in Vers 4: »und vollzieht seinen Zorn«. an dem,der Böses tut.5Daher seid ihr verpflichtet,euch unterzuordnen.Nicht nur aus Angst vor Gottes Strafgericht13,5 Strafgericht: Wörtlich heißt es in Vers 5: »nicht nur aus Angst vor Gottes Zorn«.,sondern auch,weil euer Gewissen das fordert.6Deshalb zahlt ihr auch Steuern.Denn es sind ja eigentlich Beamte Gottes,die sie eintreiben müssen.7Gebt also jedem,was ihr ihm schuldig seid:Wem Steuern zustehen,dem zahlt Steuern.Wem Zoll zusteht,dem zahlt Zoll.Wem Achtung zusteht,dem erweist Achtung.Und wem Ehre13,7 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht. zusteht,dem erweist Ehre13,7 Ehre, ehren: Das Ansehen bzw. die Bedeutung Gottes oder eines Menschen. Jemanden ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es diesem Ansehen entspricht..

Die Liebe als Erfüllung des Gesetzes

8Bleibt niemandem etwas schuldig –außer der Liebe,denn die seid ihr einander immer schuldig!Denn wer seinen Mitmenschen liebt,hat das Gesetz13,8 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. schon erfüllt.9Dort steht13,9 steht: Das Zitat stammt aus 5. Mose/Deuteronomium 5,17-21.:»Du sollst die Ehe nicht brechen!Du sollst nicht töten!Du sollst nicht stehlen!Du sollst nicht begehren!«Diese und all die anderen Gebotesind in dem einen Satz zusammengefasst13,9 zusammengefasst: Das Zitat stammt aus 3. Mose/Levitikus 19,18.:»Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!«10Wer liebt,tut seinem Mitmenschen nichts Böses an.Darum wird durch die Liebedas ganze Gesetz13,10 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. erfüllt.

Das Gebot der Stunde

11Ihr wisst doch,dass jetzt die Stunde schlägt!Es ist höchste Zeit für euch,aus dem Schlaf aufzuwachen.Denn unsere Rettung ist nahe –näher als damals,als wir zum Glauben13,11 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. kamen.12Die Nacht geht zu Ende,der Tag bricht schon an.Lasst uns alles ablegen,was die Dunkelheit mit sich bringt.Lasst uns stattdessen die Waffen anlegen,die das Licht uns verleiht.13Jetzt wollen wir im Licht des Tagesein einwandfreies Leben führen –ohne Fress- und Saufgelage,ohne Bordellbesuche und Orgien,ohne Streit und Eifersucht.14Nein, zieht Jesus13,14 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus13,14 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. , den Herrn13,14 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., an –wie ein neues Kleidungsstück13,14 wie ein neues Kleidungsstück: »Wie ein neues Kleidungsstück« ist verdeutlichender Zusatz..Und sorgt euch nicht so sehrum euer leibliches Wohlergehen.Sonst gewinnt die Begierde wieder Macht über euch.
14

Warnung vor gegenseitiger Verurteilung

141Nehmt gerade den Menschen an,der im Glauben14,1 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … unsicher ist!Streitet nicht mit ihmüber eure unterschiedlichen Auffassungen!2Der eine glaubt, alles essen zu dürfen.Aber wer unsicher ist, isst nur noch Gemüse.3Wer alles isst,soll den nicht verachten, der nicht alles isst.Und wer nicht alles isst,soll den nicht verurteilen, der alles isst.Gott hat ihn doch angenommen.4Wer bist du denn,dass du den Diener14,4 Diener: Menschen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. eines anderen verurteilst?Es liegt allein im Ermessen seines Herrn,ob er mit seinem Tun besteht oder nicht.Aber er wird gewiss bestehen.Denn der Herr14,4 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr … sorgt dafür, dass er es tut.5Der eine unterscheidet bestimmte Tage.Der andere macht zwischen den Tagen keinen Unterschied.Jeder soll fest zu seiner eigenen Auffassung stehen!6Wer einen bestimmten Tag besonders beachtet,tut dies, um den Herrn zu ehren14,6 Ehre, ehren: Einen Menschen oder Gott ehren heißt, ihn so zu behandeln, wie es seiner Stellung entspricht. Mehr ….Wer alles isst,tut dies ebenso, um den Herrn zu ehren.Und er dankt Gott bei seinem Mahl.Wer nicht alles isst,tut das, um den Herrn zu ehren.Und auch er dankt Gott bei seinem Mahl.

7Keiner von uns lebt nur für sich selbstund keiner stirbt nur für sich selbst.8Denn wenn wir leben, leben wir für den Herrn14,8 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr ….Und wenn wir sterben, sterben wir für den Herrn.Ob wir nun leben oder ob wir sterben –immer gehören wir dem Herrn!9Denn dafür ist Christus14,9 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … gestorbenund wieder lebendig geworden:Er sollte der Herr seinüber die Toten und die Lebenden.

10Du Mensch, was bringt dich nur dazu,deinen Bruder oder deine Schwester14,10 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr … zu verurteilen?Und du Mensch, was bringt dich dazu,deinen Bruder oder deine Schwester zu verachten?Wir werden doch alle vor dem Richterstuhl Gottes14,10 Richterstuhl Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott der Richter, der am Ende der Zeit ein Urteil über sie spricht. stehen!11Denn in der Heiligen Schrift14,11 in der Heiligen Schrift (Vers 11): Das Zitat ist eine freie Wiedergabe von Jesaja 49,18 in Verbindung mit der griechischen Übersetzung von Jesaja 45,23. steht:»›Bei meinem Leben‹, spricht der Herr14,11 Herr: Bezeichnung für Gott. Das griechische Alte Testament verwendet das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Mehr …:›Vor mir wird jedes Knie sich beugen,und jede Zunge wird sich zu Gott bekennen.‹«12So wird jeder von unsvor Gott Rechenschaft über sich selbst geben müssen.

Ermahnung zu gegenseitiger Rücksichtnahme

13Lasst uns aufhören, uns gegenseitig zu verurteilen!Achtet vielmehr darauf,den Bruder oder die Schwester14,13 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr … nicht zu Fall zu bringen.Werdet auch nicht zum Stolperstein für sie.14Denn das eine weiß ich sicher,und dabei kann ich mich auf den Herrn14,14 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr … Jesus berufen:Nichts ist von sich aus unrein14,14 unrein: Tiere, Pflanzen und Lebensmittel, die den religiösen Vorschriften des Alten Testaments zufolge nicht gegessen werden dürfen..Unrein ist es nur für den, der es dafür hält.15Stell dir vor,dein Bruder oder deine Schwester gerät durch das,was du isst, innerlich in Not.Dann entspricht das Leben, das du führst,nicht mehr dem Gebot der Liebe.Du darfst durch deine Speiseniemanden ins Verderben stürzen,für den Christus14,15 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … gestorben ist.16Bringt doch das nicht in Verruf, was bei euch gut ist14,16 was bei euch gut ist: Meint den Verzicht auf die Einhaltung der jüdischen Speisevorschriften..17Beim Reich Gottes14,17 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. Mehr … geht es schließlich nichtum Essen und Trinken.Es geht um Gerechtigkeit14,17 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Mehr …, Frieden14,17 Frieden: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft, der aus der Beziehung mit Gott hervorgeht. Mehr … und Freude,die der Heilige Geist14,17 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … schenkt.18Wer Christus auf diese Weise dient,der findet Gottes Wohlgefallenund Achtung bei den Menschen.

19Wir wollen uns für das einsetzen, was dem Friedenund dem Aufbau unserer Gemeinschaft dient.20Du darfst doch Gottes Werk nichtwegen einer Frage des Essens zerstören!Es ist ja alles rein14,20 rein: Tiere, Pflanzen und Lebensmittel, die den religiösen Vorschriften des Alten Testaments zufolge gegessen werden dürfen..Schlecht ist es nur für jemand,der mit dem Essen gegen sein Gewissen handelt.21Es ist gut, kein Fleisch zu essenund keinen Wein14,21 Wein: Ein im Mittelmeerraum übliches Nahrungs- und Genussmittel. Wein ist zugleich Sinnbild für Lebensfreude und Wohlstand. Mehr … zu trinken.Und ebenso, alles zu unterlassen,wodurch dein Bruder oder deine Schwester14,21 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr … zu Fall kommt.22Behandle das, was du im Glauben für richtig hältst,als eine Sache zwischen dir und Gott.Glückselig ist,wer sich wegen seiner Einstellung dazunicht selbst verurteilt.23Wer aber Bedenken hat, wenn er etwas isst,hat sich schon verurteilt.Denn sein Handeln entspricht nicht dem Glauben14,23 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr ….Und alles ist Sünde14,23 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr …,was nicht aus dem Glauben heraus geschieht.
15

Dem Vorbild von Christus folgen

151Wir, die Starken, sind verpflichtet,die Schwächen von denen mitzutragen,die nicht so stark sind.Es geht ja nicht darum, was uns gefällt.2Vielmehr soll jeder von uns so handeln,wie es seinem Mitmenschen gefällt.Das tut diesem gut und hilft, ihn aufzubauen.3Denn auch Christus15,3 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … ging es nicht um das,was ihm selbst gefallen hätte.In der Heiligen Schrift15,3 in der Heiligen Schrift (Vers 3): Zitat aus der griechischen Übersetzung von Psalm 69,10. heißt es vielmehr:»Der Spott, mit dem man dich, Gott, verspottet,hat mich selbst getroffen.«4Alles, was in früherer Zeit dort aufgeschrieben wurde,wurde festgehalten, damit wir daraus lernen.Denn wir sollen die Hoffnung nicht aufgeben.Dabei helfen uns die Ausdauer und die Ermutigung,die wir aus der Heiligen Schrift15,4 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die sich im Alten Testament finden. Mehr … gewinnen können.5Diese Ausdauer und diese Ermutigung kommt von Gott.Er gebe auch, dass ihr euch untereinander einig seid –so wie es Christus Jesus15,5 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … angemessen ist.6Dann könnt ihr alle miteinander Gott,den Vater unseres Herrn15,6 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass man sich in seinen Dienst stellt. Mehr … Jesus Christus,wie aus einem Munde loben.

Das gemeinsame Lob Gottes

7Daher bitte ich euch: Nehmt einander an,so wie Christus15,7 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … euch angenommen hat,damit die Herrlichkeit15,7 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Mehr … Gottes noch größer wird.8Denn ich sage: Weil Gottes Zusage wahrhaftig gilt,trat Christus in den Dienst der Beschneidung15,8 in den Dienst der Beschneidung: Die Beschneidung gehört für Juden zu den zentralen religiösen Vorschriften. Auch Jesus wurde beschnitten..So wollte Gott das einlösen,was er den Stammvätern versprochen15,8 den Stammvätern versprochen: 1. Mose/Genesis 17 erzählt von Gottes Bund mit dem Stammvater Abraham. Der Bund gilt für Abraham und alle seine Nachkommen und hat als Bundeszeichen die Beschneidung. hat.9Aber auch die Völker haben allen Grund,Gott für sein Erbarmen zu loben.Denn in der Heiligen Schrift steht15,9 in der Heiligen Schrift steht (Vers 9): In den Versen 9-11 folgen Zitate aus der griechischen Übersetzung von Psalm 18,50; 5. Mose/Deuteronomium 32,43 und Psalm 117,1.:»Darum will ich dir danken unter den Völkern.Deinen Namen15,9 Name: Der Name steht für die Person, die den Namen trägt. Wer im Namen eines anderen oder im Namen Gottes handelt, handelt stellvertretend für ihn. Mehr … will ich preisen mit einem Lied.«10An einer anderen Stelle15,10 andere Stelle (Vers 10): Zitat aus der griechischen Übersetzung von 5. Mose/Deuteronomium 32,43. heißt es:»Freut euch, ihr Völker, zusammen mit seinem Volk.«11Und noch einmal an einer anderen Stelle15,11 andere Stelle (Vers 11): Zitat aus Psalm 117,1.:»Lobt den Herrn15,11 Herr: Bezeichnung für Gott. Das griechische Alte Testament verwendet das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Mehr …, alle Völker!Preist ihn, ihr Menschen aus allen Nationen!«12Und schließlich sagt Jesaja15,12 sagt Jesaja: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Jesaja 11,1.:»Aus der Wurzel Isais15,12 Wurzel Isais: Bild für die Herkunft des zukünftigen Retters der Welt aus der Familie Davids. Isai war der Vater von König David. wird ein neuer Spross hervorgehen.Er wird sich erheben, um über die Völker zu herrschen.Und auf ihn werden sie ihre Hoffnung setzen.«13Der Gott, der Hoffnung schenkt,erfülle auch euch in eurem Glauben15,13 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr …mit lauter Freude und Frieden15,13 Frieden: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft, der aus der Beziehung mit Gott hervorgeht. Mehr ….So soll eure Hoffnungüber alles Maß hinaus wachsendurch die Kraft des Heiligen Geistes15,13 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr ….

Briefschluss

Römer 15,14–16,27

Der Auftrag des Paulus als Apostel

14Brüder und Schwestern15,14 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …, was euch angeht,bin ich fest davon überzeugt:Ihr habt wirklich den besten Willenund alle nötige Erkenntnis.Deshalb könnt ihr euch auch gegenseitig ermahnen.15Stellenweise habe ich euch recht offen geschrieben.Damit wollte ich euch einiges ins Gedächtnis rufen.Gott hat mich in seiner Gnade15,15 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr …16zum Diener von Christus Jesus15,16 Diener von Christus: Bezeichnung für eine Person, die Christus als ihren Herrn anerkennt. In seinem Auftrag und mit seiner Vollmacht verkündet sie das Wort Gottes. Mehr … unter den Völkern berufen.Ich verrichte einen heiligen Dienst,indem ich die Gute Nachricht15,16 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Botschaft, dass die Menschen durch Tod und Auferstehung von Christus mit Gott versöhnt sind. Mehr … verkünde.Dadurch sollen die Völker zu einer Gabe werden,die Gott gerne annimmt.Denn der Heilige Geist15,16 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … selbst hat sie heilig15,16 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. Mehr … gemacht.17Wenn ich vor Gott auf etwas stolz sein darf,dann nur auf meine Verbundenheit mit Christus Jesus15,17 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr ….18Denn ich werde es nicht wagen, etwas vorzubringen,das nicht Christus durch mich gewirkt hat.Er hat es durch mein Wort und meine Tat bewirkt,dass die Völker nun Gott gehorsam sind.19Das bestätigt er durch machtvolle Zeichen und Wunder15,19 Zeichen, Wunder: Ausweis der göttlichen Vollmacht, mit der Paulus handelt. Von einem Wunder des Paulus erzählt beispielsweise Apostelgeschichte 14,8-10.und durch die Kraft von Gottes Geist15,19 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr ….So konnte ich die Gute Nachricht von Christus verbreiten –ausgehend von Jerusalem15,19 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr …und im ganzen Umkreis bis hin nach Illyrien15,19 Illyrien: Römische Provinz im Westen der Balkanhalbinsel auf dem Gebiet des heutigen Albaniens und der angrenzenden Länder..20Eines aber war für mich Ehrensache:Ich verkündete die Gute Nachricht nirgends,wo man schon den Namen von Christus anruft.Ich wollte ja nicht auf einem Fundament bauen,das jemand anderes gelegt hat.21Vielmehr hielt ich mich an das,was in der Heiligen Schrift steht15,21 in der Heiligen Schrift steht (Vers 21): Zitat aus der griechischen Übersetzung von Jesaja 52,15.:»Gerade die sollen ihn sehen,denen er noch nicht verkündet wurde.Und gerade die sollen es begreifen,die noch nie etwas davon gehört haben.«

Die Reisepläne des Paulus

22Das ist der Grund,warum ich immer wieder daran gehindert wurde,zu euch15,22 zu euch: Paulus spricht die Menschen in Rom an, an die der Brief gerichtet ist; vgl. Römer 1,7. zu kommen.23Aber jetzt habe ich in dieser Gegend15,23 diese Gegend: Der östliche Mittelmeerraum, vor allem Orte im heutigen Syrien, in der Türkei und Griechenland, die Paulus auf seinen Missionsreisen besuchte; vgl. Apostelgeschichte 13–21.nichts mehr zu tun.Seit vielen Jahren ist es mein sehnlicher Wunsch,zu euch zu kommen.24Das könnte ich tun, wenn ich nach Spanien reise.Ich hoffe also, euch auf der Durchreise zu treffen.Und ich erwarte auch,bei euch für die Weiterreise ausgerüstet zu werden.Aber vorher möchte ich gerne eine Weiledie Gemeinschaft mit euch genießen.25Doch jetzt reise ich erst noch nach Jerusalem15,25 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr …,um den Heiligen15,25 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus. dortdie nötige Unterstützung zu bringen.26Denn die Gemeinden in Makedonien15,26 Makedonien: Römische Provinz im Norden der griechischen Halbinsel mit der Hauptstadt Thessalonich.und in der Provinz Achaia15,26 Achaia: Römische Provinz im südlichen Teil des heutigen Griechenland mit der Hauptstadt Korinth.haben beschlossen, Geld zu sammeln.Es ist bestimmt für die Armenunter den Heiligen in Jerusalem.27Sie hielten das für richtig,aber sie sind es ihnen auch schuldig.Denn die Völker haben ja schließlichAnteil an den geistlichen Gütern15,27 geistliche Güter: Meint die Gute Nachricht von Jesus Christus, die durch die Apostel verkündet wird. der Heiligen erhalten.Daher sind sie auch verpflichtet,die Heiligen mit weltlichen Gütern zu versorgen.28Das möchte ich zum Abschluss bringenund den Ertrag der Sammlung ordnungsgemäß übergeben.Danach mache ich mich auf den Weg zu euch,um dann nach Spanien weiterzureisen.29Und ich weiß: Wenn ich zu euch komme,werde ich den reichen Segen15,29 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen. Gott schenkt durch seinen Segen Leben, Kraft und Wohlergehen. Mehr … von Christus15,29 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … mitbringen.

30Brüder und Schwestern15,30 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …!Ich bitte euch bei unserem Herrn Jesus Christus15,30 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr …und bei der Liebe, die der Heilige Geist15,30 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … schenkt:Steht mir bei! Betet15,30 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. Mehr … für mich zu Gott,31dass er mich vor den Ungehorsamen in Judäa15,31 die Ungehorsamen in Judäa: Für Paulus die Juden, die nicht an Christus glauben. bewahrt.Und betet, dass mein Dienst für Jerusalem15,31 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr …von den Heiligen15,31 Heilige: Bezeichnung für die Anhänger von Jesus Christus. gut aufgenommen wird.32Dann kann ich voller Freude zu euch kommen,wenn es Gottes Wille ist.Und dann werde ich bei euch neue Kräfte sammeln.33Der Gott, der Frieden15,33 Frieden: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft, der aus der Beziehung mit Gott hervorgeht. Mehr … schenkt,sei mit euch allen! Amen15,33 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!« Mehr ….