BasisBibel NT+Ps (BB)
18

Mein Fels und mein Retter

Ähnlich überliefert in 2. Samuel 22

181FÜR DEN CHORLEITER.

MIT DEM KNECHT DES HERRN18,1 Knecht Gottes (David): Ehrenvolle Bezeichnung für David, den von Gott erwählten König. VERBUNDEN,

DAS IST DAVID18,1 David: David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.). Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder. . MIT DEN WORTEN DIESES LIEDS

BETETE18,1 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. ER ZUM HERRN.

DAMALS, ALS IHN DER HERR AUS DER ÜBERMACHT

ALLER SEINER FEINDE GERETTET HATTE –

UND EBENSO AUS DER GEWALT SAULS18,1 Saul: Erster König Israels, der David verfolgte und ihn gefangen nehmen wollte, vgl. 1. Samuel 21–26..

2Und so betete18,2 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. er:

Ich will dich lieben, HERR, du meine Stärke!

3Der HERR ist mein Fels, meine Burg, mein Retter.

Mein Gott ist die Festung, die mich schützt.

Er ist mein Schild18,3 Schild: Der Schild dient als Abwehrwaffe im Gefecht und kann auch als Sinnbild für Gottes Schutz verwendet werden. und das Horn am Altar18,3 Hörneraltar: Typische Bauweise eines Steinaltars. Die vier Ecken (Hörner) sind höher als die Opferfläche. Verfolgte bekamen Asyl im Heiligtum, wenn sie die Hörner des Altars ergriffen.,

das meine Rettung und meine Zuflucht18,3 Zuflucht: Ein Ort, der Schutz bietet. Im alten Israel konnte man im Tempel von Jerusalem um Asyl bitten. ist.

4»Gelobt sei der HERR!«, rufe ich aus.

Ich bin in Sicherheit vor meinen Feinden.

5Stricke, die den Tod bedeuten,

haben mich umschlungen.

Fluten, die Verderben bringen,

ließen mich vor Schreck erstarren.

6Mit Stricken der Unterwelt18,6 Stricke der Unterwelt: Bildwort für die Nähe des Todes. Dahinter steht die Vorstellung, dass die Menschen im Totenreich wie Gefangene gefesselt in einem Kerker sitzen. war ich gefesselt.

In Fangnetze18,6 Netz: Ein Jagdgerät, mit dem Tiere gefangen werden. des Todes bin ich geraten.

7In meiner höchsten Not rief ich den HERRN.

Ja, ich schrie um Hilfe zu meinem Gott.

In seinem Palast18,7 Palast: Gemeint ist der himmlische Wohnsitz Gottes. Die folgende Schilderung setzt sein Thronen über den Wolken voraus. hörte er mein Rufen.

Mein Hilfeschrei drang bis an sein Ohr.

8Da schwankte und wankte18,8 schwankte und wankte: Wie im Hebräischen zwei ähnlich klingende Verben. Sie bringen die Erschütterung der Welt durch Gottes Gericht zum Ausdruck. die Erde.

Es bebten die Fundamente18,8 Fundamente: Nach biblischem Weltbild ruht die Erdscheibe auf Pfeilern, die im unterirdischen Meer verankert sind. der Berge –

sie schwankten, so heftig war sein Zorn.

9Rauch drang aus seiner Nase hervor,

verzehrendes Feuer aus seinem Mund.

Hitze ging von ihm aus wie von glühenden Kohlen.

10Er bog den Himmel18,10 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. nieder und stieg herab.

Dunkle Wolken lagen unter seinen Füßen.

11Er ritt auf einem Kerub18,11 Keruben: Engelwesen mit einem Löwenkörper und zwei Flügeln. Im Allerheiligsten des Tempels von Salomon standen zwei Keruben, deren Flügel den Thron Gottes bildeten. Vor ihnen stand die Bundeslade, die zugleich als Fußschemel für Gott diente. und flog daher.

Er jagte dahin auf Schwingen des Sturms.

12In Finsternis hüllte er sich ein.

Eine dunkle Wolkendecke umgab ihn

wie eine Hütte von dichtem Laub.

13Gewitterwolken zogen vorüber,

durchflutet von strahlendem Glanz.

Es fielen Hagelkörner und Feuerblitze.

14Donner ließ der HERR im Himmel dröhnen,

der Höchste18,14 Höchster: Alter Gottestitel aus dem Jerusalemer Tempelkult, vgl. 1. Mose/Genesis 14,18-20. ließ seine Stimme ertönen.

Es fielen Hagelkörner und Feuerblitze.

15Er schoss seine Pfeile hinab –

so zerstreute er seine Feinde.

Blitz um Blitz schleuderte er herab –

so jagte er sie auseinander.

16Der Meeresgrund wurde sichtbar,

die Fundamente der Erde18,16 Weltbild: Vorstellung, wie die Welt als Ganze beschaffen ist. In biblischer Zeit geht man zumeist davon aus, dass die Welt aus drei Bereichen besteht: Himmel, Erde und Unterwelt. lagen frei.

Dein Donnerwetter18,16 Donnerwetter: Gott erscheint im Gewittersturm, um seine Herrschaft in der Welt anzutreten (Psalm 18,10). hat das bewirkt, HERR.

So heftig tobte der Sturm deiner Entrüstung.

17Aus der Höhe streckte er mir die Hand entgegen.

Er packte mich und zog mich aus dem Wasser.

18Er rettete mich vor dem übermächtigen Feind,

vor all denen, die mich mit Hass verfolgten.

Denn sie waren zu stark für mich!

19Sie überfielen mich an meinem Unglückstag.

Doch der Herr stand fest an meiner Seite.

20Er führte mich hinaus in die Weite,

befreite mich aus ihrer Umklammerung.

Denn er hatte mich lieb!

21Der Herr hat mir Gutes getan,

wie es meinem rechten Handeln entspricht.

Meine Hände waren frei von Schuld18,21 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet..

Das hat er zu meinen Gunsten angerechnet.

22Ja, ich bin den Wegen des HERRN gefolgt

und nicht von meinem Gott abgefallen.

23Ja, ich hatte alle seine Gebote18,23 Gebote: Die Zehn Gebote und weitere biblische Anweisungen, die ein gerechtes und gottgewolltes Leben ermöglichen. vor Augen

und ließ keines seiner Gesetze18,23 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. beiseite.

24Ich richtete mich ganz nach seinem Willen,

um keine Schuld18,24 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. auf mich zu laden.

25So hat der HERR mich belohnt,

wie es meinem rechten Handeln entspricht.

Meine Hände waren frei von Schuld18,25 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet..

Das hat er sich vor Augen gehalten.

26Dem Treuen gegenüber zeigst du dich treu.

Dem Aufrichtigen begegnest du aufrichtig.

27Dem Makellosen erweist du dich makellos.

Wer aber einen krummen Weg geht,

den lässt du im Kreis laufen.

28Ja, du selbst hilfst dem bedrückten Volk.

Aber die Augen, die sich stolz erheben,

lässt du in den Staub am Boden blicken.

29Ja, du selbst, HERR, bringst Licht18,29 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten. in mein Leben.

Mein Gott, du machst alles Dunkle um mich hell.

30Ja, mit dir kann ich Festungen erstürmen.

Mit meinem Gott überspringe ich Mauern.

31So ist Gott: Sein Weg ist vollkommen!

Das Wort des HERRN hat sich bewährt18,31 bewährt: Wie Metall, das auf seine Echtheit geprüft ist (vgl. Psalm 66,10), hat sich das Wort Gottes als rein und wertvoll erwiesen..

Er ist ein Schild18,31 Schild: Der Schild dient als Abwehrwaffe im Gefecht und kann auch als Sinnbild für Gottes Schutz verwendet werden., der alle schützt,

die bei ihm Zuflucht18,31 Zuflucht: Ein Ort, der Schutz bietet. Im alten Israel konnte man im Tempel von Jerusalem um Asyl bitten. suchen.

32Ja, wer ist Gott, wenn nicht der HERR?

Wer ist ein Fels18,32 Fels: Ehrenvolle Bezeichnung für den Gott Israels und Sinnbild seiner Macht., wenn nicht unser Gott?

33So ist Gott: Er schenkt mir Kraft

und lässt meinen Weg vollkommen sein.

34Meine Füße macht er flink wie Hirschkühe

und meine Tritte sicher auf Bergeshöhen.

35Meine Hände lehrt er, wie man kämpft,

und meine Arme, wie man den Bogen spannt.

36Du gabst mir den Schild18,36 Schild: Der Schild dient als Abwehrwaffe im Gefecht und kann auch als Sinnbild für Gottes Schutz verwendet werden. zum Zeichen deiner Hilfe.

So wird deine rechte Hand mich stützen

und dein Zuspruch mich stärken.

37Weiten Raum verschaffst du meinen Schritten,

sodass ich mir die Knöchel nicht verstauche.

38Meinen Feinden jage ich nach und hole sie ein.

Ich kehre nicht um, bis sie vernichtet sind.

39Ich will sie zu Boden schlagen,

dass sie nicht mehr aufstehen können.

Schon stürzen sie nieder vor meine Füße.

40So gabst du mir Kraft, den Kampf zu bestehen.

Meine Gegner hast du in die Knie gezwungen.

41Mit dem Rücken zu mir liefen meine Feinde davon.

Und alle, die mich hassen, konnte ich vernichten.

42Sie schrien, doch es kam ihnen keiner zu Hilfe.

Sie schrien zum Herrn, doch der antwortete nicht.

43Ich zerrieb sie wie Staub vor dem Wind.

Wie Dreck schüttete ich sie auf die Straße.

44Vor Streitigkeiten im Volk bewahrst du mich.

Du machst mich zum Herrscher über Völker.

Völker, die ich nicht kenne, dienen mir.

45Wenn sie mich hören, gehorchen sie.

Wildfremde Leute heucheln mir Ergebenheit vor.

46Fremde, getrieben von drückender Not,

kommen aus ihren Schlupfwinkeln hervor.

47Der HERR lebt! Mein Fels! Ihn will ich preisen!

Meinen Gott, der mir hilft, will ich hoch loben!

48So ist Gott: Er gibt mir Gelegenheit zur Vergeltung.

Völker hat er unter meine Herrschaft gezwungen.

49Von meinen Feinden hat er mich befreit.

Ja, du lässt mich über meine Widersacher triumphieren,

rettest mich vor der Gewalt grausamer Menschen.

50Darum will ich dir danken unter den Völkern, Herr.

Deinen Namen18,50 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart im Tempel. will ich preisen mit einem Lied.

51Seinem König18,51 König: Der König ist nach dem Verständnis des Alten Testaments ein von Gott eingesetzter Herrscher, der im Staat für Gerechtigkeit und Ordnung zu sorgen hat. »König« kann auch als Ehrenbezeichnung für Gott selbst verwendet werden. verschafft er Sieg um Sieg

und seinem Gesalbten18,51 Gesalbter: Hebräisch »Messias«, bezeichnet den im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, später auch den zum Herrscher der Welt bestimmten Retter. hält er die Treue:

David18,51 David: David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.). Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder. und seinen Nachkommen alle Zeit.

19

Gottes Schöpfung und Weisung

191FÜR DEN CHORLEITER.

EIN PSALM, MIT DAVID19,1 David: David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.). Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder. VERBUNDEN.

2Die Himmel19,2 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. erzählen von Gottes Herrlichkeit19,2 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor..

Und was seine Hände geschaffen haben,

verkündet das Weltall19,2 Weltall: Biblisch das »Himmelsgewölbe«, bezeichnet den äußersten Rand der damals bekannten Welt. den Menschen.

3Ein Tag ruft die Botschaft dem andern zu.

Eine Nacht teilt ihr Wissen19,3 Wissen: Gemeint ist das geheime Wissen über die Schöpfung und ihre Ordnung. der nächsten mit.

4Ohne Sprache und ohne Worte19,4 ohne Worte: Die Schöpfung verkündet Gottes Herrlichkeit über die menschlichen Sinne und über die unmittelbare Erfahrung der Wunderwerke der Natur. geschieht das.

Was sie einander sagen – man hört es nicht.

5Doch ihre Botschaft geht hinaus in alle Länder.

Ihre Kunde dringt bis an das Ende der Welt:

Dort19,5 dort: Im äußersten Osten übernachtet die Sonne in einem Zelt, aus dem sie am Morgen erscheint (Sonnenaufgang). hat er für die Sonne ein Zelt aufgestellt.

6Strahlend schön wie eine junge Braut19,6 Braut: Bildwort für die Sonne, häufig wird mit »Bräutigam« übersetzt, weil die Sonne im Hebräischen ein männliches Wort darstellt.

tritt sie aus ihrem Hochzeitszimmer.

Wie eine Heldin freut sie sich darauf,

ihre Bahn über den Himmel19,6 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. zu ziehen.

7Vom einen Ende des Himmels19,7 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. geht sie aus

und läuft hinüber bis ans andere Ende.

Nichts bleibt vor ihrer Glut verborgen.

8Die Weisung19,8 Tora, Weisung: Im Judentum die »Tora«. Sie umfasst die schriftliche und mündliche Willensmitteilung Gottes. des HERRN ist vollkommen:

Sie bringt die Lebenskraft zurück.

Die Vorschrift des HERRN ist zuverlässig:

Sie macht den Unerfahrenen klug.

9Die Anweisungen des HERRN sind einfach:

Sie erfüllen das Herz mit Freude.

Die Gebote19,9 Gebote: Die Zehn Gebote und weitere biblische Anweisungen, die ein gerechtes und gottgewolltes Leben ermöglichen. des HERRN sind klar:

Sie lassen die Augen leuchten.

10Das Wort des HERRN hat sich bewährt:

Es bleibt für immer bestehen.

Die Gesetze19,10 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. des HERRN sind wahr:

Ohne Ausnahme sind sie gerecht.

11Sie sind kostbarer als Gold, als reines Feingold.

Sie sind süßer als Honig, als feiner Bienenhonig.

12Auch deinem Knecht19,12 Knecht/Knecht Gottes: Ehrenvolle Bezeichnung für Menschen, die Gott in seinen Dienst stellt, und Selbstbezeichnung von Menschen, die sich in den Dienst Gottes stellen und ihn so als ihren Herrn anerkennen. stehn sie leuchtend vor Augen.

Wenn er sie nur befolgt, wird er reichlich belohnt.

13Doch wer kennt schon alle seine Verfehlungen?

So sprich mich frei von solchen Fehlern,

die mir nicht bewusst sind!

14Auch vor Unbeherrschtheit bewahre deinen Knecht19,14 Knecht/Knecht Gottes: Ehrenvolle Bezeichnung für Menschen, die Gott in seinen Dienst stellt, und Selbstbezeichnung von Menschen, die sich in den Dienst Gottes stellen und ihn so als ihren Herrn anerkennen.!

Sie soll keine Macht über mich gewinnen.

Dann kann ich zu einem Vorbild werden

und bleibe frei von schweren Vergehen.

15Hab Gefallen an dem, was mein Mund redet.

Und was mein Herz denkt, lass vor dir bestehen:

Du, HERR, bist mein Fels19,15 Fels: Ehrenvolle Bezeichnung für den Gott Israels und Sinnbild seiner Macht. und mein Erlöser!

20

Hilfe für den König

201FÜR DEN CHORLEITER.

EIN PSALM, MIT DAVID20,1 David: David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.). Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder. VERBUNDEN.

2Es antworte dir der HERR,

wenn du in Not geraten bist!

Es schütze dich der Name20,2 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart im Tempel.,

den der Gott Jakobs20,2 Gott Jakobs: Bezeichnung für den Gott Israels. Sie bringt das persönliche Treueverhältnis zwischen Gott und dem Stammvater seines Volkes zum Ausdruck. trägt!

3Er sende dir Hilfe aus seinem Heiligtum,

vom Zion20,3 Zion/Zionsstadt: Ursprünglicher Name der von König David eroberten Jebusiterfestung. Später ging der Name auf den Tempelberg über und wurde schließlich zur Bezeichnung für ganz Jerusalem und seine Bewohner. her soll er dir beistehen!

4Er denke an alle Gaben, die du ihm bringst.

Er nehme dein Brandopfer20,4 Brandopfer: Beim Brandopfer wurde das geschlachtete Opfertier mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. entgegen

als ein besonderes Stück. SELA20,4 SELA: Zeichen zum Atemholen.!

5Er gebe dir, was dein Herz wünscht,

und erfülle alle deine Pläne!

6Wir wollen jubeln über deinen Sieg

und im Namen20,6 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart im Tempel. unseres Gottes

die Fahnen schwingen.

Der HERR erfülle alle deine Bitten!

7Jetzt weiß ich:

Der HERR hilft seinem Gesalbten20,7 Gesalbter: Hebräisch »Messias«, bezeichnet den im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, später auch den zum Herrscher der Welt bestimmten Retter..

Von seinem himmlischen20,7 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Heiligtum

sendet er seine Antwort.

Seine starke Hand hilft mit Macht.

8Manche verlassen sich auf Streitwagen20,8 Streitwagen: Ein für den Krieg ausgerüsteter Wagen mit zwei oder drei Mann Besatzung.,

andere auf Schlachtrosse.

Wir aber bekennen uns unerschrocken

zum Namen des HERRN20,8 Name Gottes: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart im Tempel., unseres Gottes!

9Da stürzen sie schon und fallen hin.

Wir aber stehen zusammen und halten stand.

10HERR, lass den König20,10 König: Der König ist nach dem Verständnis des Alten Testaments ein von Gott eingesetzter Herrscher, der im Staat für Gerechtigkeit und Ordnung zu sorgen hat. »König« kann auch als Ehrenbezeichnung für Gott selbst verwendet werden. siegen!

Antworte uns, wenn wir zu dir rufen!