BasisBibel (BB)
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Bestimmungen für das Leben im Lager

4. Mose/Numeri 5,1–6,27

Umgang mit Unreinheit und Schuld

51Der Herr5,1 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. sagte zu Mose5,1 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote.:2»Gib den Israeliten folgenden Befehl:Sie sollen jeden aus dem Lager fortschicken,der Aussatz5,2 Aussatz: Bezeichnet verschiedene Arten von Hautkrankheiten. hat oder an einem Ausfluss5,2 Ausfluss: Körperflüssigkeiten wie Blut hatten eine besondere Bedeutung. Wer Körperflüssigkeiten verlor, wurde mit dem Tod in Verbindung gebracht und galt als unrein. Genaue Regeln finden sich in 3. Mose/Levitikus 15. leidet.Außerdem sollen sie jeden wegschicken,der einen Toten berührt5,2 einen Toten berühren: Kontakt mit Toten macht unrein, weil man dadurch zu nah an die Grenze des Todes kommt. Man muss bestimmte religiöse Handlungen durchführen, um beispielsweise wieder am Gottesdienst teilnehmen zu können; vgl. 4. Mose/Numeri 19,11-19. hat und als unrein5,2 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. gilt.3Ihr sollt sowohl Männer als auch Frauen wegschicken.Sie müssen das Lager verlassen,damit es durch sie nicht unrein wird.Denn ich wohne mitten unter ihnen!«4Die Israeliten machten es sound schickten sie aus dem Lager.So hatte der Herr es dem Mose befohlen.

5Der Herr sagte zu Mose5,5 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote.:6»Gib den Israeliten eine Anweisung für folgenden Fall:Ein Mann oder eine Frau verübt ein Vergehengegen einen anderen Menschen.Dabei werden sie dem Herrn gegenüber untreuund machen sich schuldig.7Dann sollen sie die Sünde5,7 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. bekennen,die sie begangen haben.Sie müssen ihre Schuld vollständig bezahlenund ihr ein Fünftel hinzufügen.Sie sollen es dem geben, gegen den sie sich verfehlt haben.

8Kann die Wiedergutmachung weder an den Geschädigtennoch an einen Vertreter gezahlt werden, dann gilt:Die Wiedergutmachung wird dem Herrn geleistet.Sie gehört dann dem Priester5,8 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes.,der für Versöhnung mit dem Schuldigen gesorgt hat.Er erhält sie zusätzlich zu dem Widder,der als Opfergabe dargebracht wurde,um für Versöhnung zu sorgen5,8 für Versöhnung sorgen: Das Tier wird als Opfergabe dargebracht, um die Schuld wegzunehmen, die zwischen Gott und Mensch steht..9Dem Priester5,9 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. gehört auch jeweils ein Anteilan allen Pflichtabgaben5,9 Pflichtabgaben: Alle Arten von Opfern, die die Israeliten regelmäßig darbringen mussten: der zehnte Teil der Ernte, die Erstgeburt und weitere Abgaben., die die Israeliten bringen.10Von jeder Pflichtabgabeund von allem, das zu ihm gebracht wird,soll dem Priester etwas gehören.«

Prüfung einer Frau auf Untreue

11Der Herr5,11 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. sagte zu Mose5,11 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote.:12»Gib den Israeliten eine Anweisung für folgenden Fall:Eine Frau wird ihrem Mann untreu und betrügt ihn.13Ein anderer Mann schläft mit ihrund hat einen Samenerguss.Das bleibt dem Ehemann verborgen.Es bleibt unentdeckt,dass die Frau als unrein5,13 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. gelten muss.Es gibt keinen Zeugen gegen die Frau –sie wird nicht ertappt.

14In einem Anfall von Eifersuchthält der Mann seine Frau aber für unrein5,14 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein..Er wird vielleicht eifersüchtig,obwohl sie nicht unrein geworden ist.15Dann soll er seine Frau zu einem Priester5,15 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. bringen.Er soll ein Kilogramm5,15 ein Kilogramm: Wörtlich »ein Zehntel«. Meint ein Zehntel Efa, also etwa 2 l. Zwei Liter Mehl wiegen etwa 1,2 kg. Gerstenmehlfür ein Opfer mitnehmen.Er darf kein Öl darübergießenund keinen Weihrauch5,15 Weihrauch: Harz des Weihrauchbaums. Es wird beim Räucheropfer in bronzenen Pfannen verbrannt und verbreitet einen wohlriechenden Duft. darauflegen.Es soll ein Speiseopfer5,15 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. aus Anlass von Eifersucht sein,durch das die Schuld festgestellt werden soll.

16Der Priester5,16 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. lässt die Frau vor den Herrn treten.17Er soll frisches Wasser in ein Tongefäß gebenund mit Staub vom Boden der Zeltwohnung5,17 Zeltwohnung: Bezeichnet das Heiligtum, in dem die Israeliten Gott in der Wüste verehren. mischen.18Dann bringt er die Frau vor den Herrn.Er löst das Haar5,18 das Haar lösen: Ein Zeichen der Schande. der Frauund legt ihr die Opfergabe5,18 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott. in die Hand.Das ist das Speiseopfer5,18 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. aus Anlass von Eifersucht,durch das die Schuld festgestellt werden soll.Der Priester selbst soll das Gefäß in der Hand halten.Es enthält das bittere Wasser,durch das die Frau mit einem Fluch5,18 Fluch: Ein Unheil bringendes Wort, durch das die Lebenskraft oder das Wohlergehen des Verfluchten gemindert werden soll. belegt werden soll.19Er soll die Frau schwören lassen und zu ihr sagen:›Nehmen wir an,dass kein anderer Mann mit dir geschlafen hat.Wenn du deinen Ehemann nicht betrogen hast,tut dir dieses bittere Wasser nichts.Es belegt dich nicht mit einem Fluch.20Anders ist es aber,wenn du deinen Ehemann betrogen hast.Wenn du mit einem anderen Mann geschlafen hast,giltst du als unrein5,20 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein..‹21Der Priester soll die Frau schwören lassenund mit einem Fluch belegen.Er soll zu ihr sagen:›Der Herr soll dich verfluchenund zu einem abschreckenden Beispielfür dein Volk machen:Der Herr soll dich unfruchtbar machenund deinen Bauch anschwellen lassen.22Das Wasser wird diesen Fluch bringen:Es wird in deine Eingeweide eindringenund deinen Bauch anschwellen lassen.Es wird dich unfruchtbar machen.‹Die Frau soll antworten: ›Amen5,22 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!«! Amen!‹23Der Priester schreibt den Fluch aufund wischt die Schrift mit dem bitteren Wasser ab.24Das bittere Wasser, das den Fluch bringen kann,gibt er der Frau erst danach zu trinken.Das Wasser soll in ihre Eingeweide eindringen,um sie unfruchtbar zu machen.

25Zunächst aber nimmt der Priester5,25 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. von der Fraudie Opfergabe5,25 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott. entgegen,die wegen Eifersucht dargebracht wird.Er bringt die Opfergabe zum Altar5,25 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden.und hebt sie vor dem Herrn hoch.26Eine Handvoll davon bringt er als Räucheropfer5,26 Räucheropfer: Verbrennen von Weihrauch oder anderen Duftharzen auf einem Räucheraltar. dar.Das dient zur Erinnerung daran,dass das ganze Opfer Gott gehört.Erst danach gibt er der Frau das Wasser zu trinken.

27Wenn die Frau sich unrein5,27 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. gemacht hatund ihrem Ehemann gegenüber untreu war,wird das geschehen:Das Wasser wird sie mit einem Fluch5,27 Fluch: Ein Unheil bringendes Wort, durch das die Lebenskraft oder das Wohlergehen des Verfluchten gemindert werden soll. belegen.Es wird in ihre Eingeweide dringenund sie unfruchtbar machen.Ihr Bauch schwillt an und sie wird unfruchtbar.Sie wird zu einem abschreckenden Beispiel für ihr Volk.28Wenn die Frau sich nicht unrein gemacht5,28 nicht unrein gemacht: Wenn der Verdacht auf Ehebruch unbegründet war. hat,sondern als rein5,28 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. gelten kann,bleibt sie unversehrt.Dann kann sie weiterhin Kinder bekommen.

29Das ist die Weisung5,29 Weisung: Hebräisch Tora. Sie umfasst die schriftliche und mündliche Mitteilung von Gottes Willen. im Fall von Eifersucht.Sie gilt, wenn eine Frau ihren Ehemann betrogen hatund als unrein5,29 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. gilt.30Oder wenn ein eifersüchtiger Mann denkt,seine Frau sei untreu.Dann soll er seine Frau zum Herrn bringen,und ein Priester5,30 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. soll nach dieser Weisung handeln.31Der Mann bleibt schuldlos,auch wenn er sich irrt.Eine schuldige5,31 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Frau muss die Folgen tragen.«
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Besondere Gelübde, um sich an Gott zu binden

61Der Herr6,1 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. sagte zu Mose6,1 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote.:2»Gib den Israeliten eine Anweisung für folgenden Fall:Ein Mann oder eine Frauwill ein besonderes Gelübde6,2 Gelübde: Versprechen, das ein Mensch Gott gibt. Es muss in jedem Fall eingelöst werden. ablegen.Er oder sie will sich damit an den Herrn binden6,2 an den Herrn binden: Eine besonders enge Beziehung zu Gott eingehen und aus diesem Grund für einen bestimmten Zeitraum nach festgelegten Regeln leben..Wer ein solches Gelübde ablegt, wird Nasiräer6,2 Nasiräer: Mensch, der Gott gegenüber ein feierliches Versprechen abgibt und sich damit zu einer bestimmten Lebensweise verpflichtet. Er schneidet sich beispielsweise nicht die Haare und verzichtet auf Alkohol, vgl. 4. Mose/Numeri 6,1-5. genannt.3Er muss auf Wein6,3 Wein: Ein im Mittelmeerraum übliches Nahrungs- und Genussmittel. Wein ist zugleich Sinnbild für Lebensfreude und Wohlstand. und Bier verzichten.Er darf keinen Weinessig oder anderen Essig trinken6,3 Essig trinken: Mit Wasser vermischter Essig war ein alltägliches Getränk.und auch keinen Traubensaft.Trauben und Rosinen darf er nicht essen.4In der ganzen Zeit, in der das Gelübde gilt,darf er gar nichts vom Weinstock6,4 Weinstock: Bezeichnung für die einzelne Weinpflanze. essen.Das gilt für die ganze Pflanzevon der Wurzel bis zur Blattspitze.5In der ganzen Zeit, in der das Gelübde gilt,darf er sich nicht die Haare schneiden.Er soll das Haar auf dem Kopf lang wachsen lassen.Solange er an den Herrn gebunden ist,gilt er als heilig6,5 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen..

6In der Zeit, in der das Gelübde6,6 Gelübde: Versprechen, das ein Mensch Gott gibt. Es muss in jedem Fall eingelöst werden. für den Herrn gilt,darf er keinen Toten berühren.7Er darf sich nicht einmal dann unrein6,7 unrein: Kontakt mit Toten macht unrein, weil man dadurch zu nah an die Grenze des Todes kommt. Man muss bestimmte religiöse Handlungen durchführen, um wieder rein zu werden. machen,wenn Vater, Mutter, Bruder oder Schwester sterben.Denn er hat sich ganz an seinen Gott gebunden6,7 Gott gebunden: Eine der Regeln, die zu diesem Gelübde gehören, besagt, dass man sich aus der Gemeinschaft zurückziehen muss..8Für die ganze Zeit, in der er gebunden ist,gilt er als heilig6,8 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. für den Herrn.9Wenn plötzlich und unerwartetjemand in seiner Nähe stirbt,gilt er danach als unrein.Am Tag, an dem er wieder als rein6,9 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. gilt,soll er sich die Haare schneiden.Das ist der siebte Tag,nach dem er als unrein gilt.10Am achten Tag soll er zwei Turteltaubenoder zwei junge Felsentauben bringen.Am Eingang des Zelts der Begegnung6,10 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem.soll er sie einem Priester6,10 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. geben.11Der Priester soll eine Taube als Sündopfer6,11 Sündopfer: Der Kontakt mit Toten stört die Beziehung zu Gott und wiegt bei einem Nasiräer so schwer, als hätte er eine Sünde begangen. Das Sündopfer stellt die Beziehung wieder her.und die andere als Brandopfer6,11 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. darbringen.So bittet er um Versöhnung für den Nasiräer6,11 Nasiräer: Person, die das besondere Gelübde abgelegt hat.,der nach Berührung eines Toten als unrein gilt.Dann soll er den Nasiräer wieder für heilig erklären.12Der Nasiräer soll ein einjähriges Lammals Schuldopfer6,12 Schuldopfer: Wird als eine Art Wiedergutmachung dargebracht. Gott schenkt dem Schuldigen die Möglichkeit, die gestörte Beziehung zu ihm wieder in Ordnung zu bringen. darbringenund sich wieder neu an den Herrn binden.Die vorangegangenen Tage seines Gelübdes verfallen,weil er als unrein gelten musste.

13Weiter gilt folgende Weisung6,13 Weisung: Hebräisch Tora. Sie umfasst die schriftliche und mündliche Mitteilung von Gottes Willen. für den Nasiräer6,13 Nasiräer: Person, die das besondere Gelübde abgelegt hat.:Wenn die Zeit seines Gelübdes6,13 Gelübde: Versprechen, das ein Mensch Gott gibt. Es muss in jedem Fall eingelöst werden. endet,soll man ihn vor das Zelt der Begegnung6,13 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. bringen.14Er soll Opfergaben6,14 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott. für den Herrn darbringen:ein männliches, makelloses, einjähriges Lammals Brandopfer6,14 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt.;ein weibliches, einjähriges, makelloses Lammals Sündopfer6,14 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab.;einen makellosen Widder6,14 Widder: Ausgewachsenes männliches Schaf mit gebogenen Hörnern. als Schlachtopfer6,14 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde.;15dazu einen Korb mit ungesäuertem Brot6,15 ungesäuertes Brot: Wird ohne Sauerteig gebacken. Dadurch entfällt die Wartezeit bei der Teigherstellung, sodass sich das Brot schnell herstellen lässt.;mit Öl gemischtes, feines Mehl für Kuchen;mit Öl bestrichenes Fladenbrotund die dazugehörigen Speise-6,15 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. und Trankopfer6,15 Trankopfer: Ausgießen von Wein, Wasser oder Öl an einem Altar..

16Der Priester6,16 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. soll das alles vor den Herrn bringen.Dann soll er für den Nasiräer6,16 Nasiräer: Person, die das besondere Gelübde abgelegt hat.ein Sündopfer6,16 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. und ein Brandopfer6,16 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. darbringen.17Der Widder6,17 Widder: Ausgewachsenes männliches Schaf mit gebogenen Hörnern. soll das Schlachtopfer6,17 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. für den Herrn sein.Dazu kommt der Korb mit ungesäuertem Brot6,17 ungesäuertes Brot: Wird ohne Sauerteig gebacken. Dadurch entfällt die Wartezeit bei der Teigherstellung, sodass sich das Brot schnell herstellen lässt..Danach soll der Priesterdie zugehörigen Speise-6,17 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. und Trankopfer6,17 Trankopfer: Ausgießen von Wein, Wasser oder Öl an einem Altar. darbringen.18Dann soll sich der Nasiräer die Haare schneiden,am Eingang zum Zelt der Begegnung6,18 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem..Das geweihte Kopfhaar6,18 geweihtes Kopfhaar: Das lange Haar ist ein äußeres Zeichen für die enge Bindung an Gott. Wenn die Zeit des Gelübdes zu Ende ist, darf es nicht einfach weggeworfen werden. soll er in das Feuer werfen,in dem das Schlachtopfer verbrannt wird.19Nachdem der Nasiräer sich die Haare geschnitten hat,soll der Priester Opfergaben6,19 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott. in seine Hände legen:die gegarte vordere Keule vom Widder,einen Laib ungesäuertes Brot aus dem Korbund ein ungesäuertes Fladenbrot.20Der Priester soll die Gaben vor dem Herrn hochheben.Sie gehören dem Priester,zusammen mit Bruststück und Hüfte,die fester Anteil6,20 fester Anteil: Priester erhalten einen Teil des Fleisches von dem Tier, das als Schlachtopfer dargebracht wird; vgl. 3. Mose/Levitikus 7,28-34. der Priester sind.Danach darf der Nasiräer wieder Wein6,20 Wein: Ein im Mittelmeerraum übliches Nahrungs- und Genussmittel. Wein ist zugleich Sinnbild für Lebensfreude und Wohlstand. trinken.

21Das ist die grundlegende Weisung6,21 Weisung: Hebräisch Tora. Sie umfasst die schriftliche und mündliche Mitteilung von Gottes Willen. für Nasiräer6,21 Nasiräer: Personen, die das besondere Gelübde abgelegt haben.,die ein Gelübde6,21 Gelübde: Versprechen, das ein Mensch Gott gibt. Es muss in jedem Fall eingelöst werden. ablegen.Sie müssen diese Weisung genau beachten.Außerdem müssen sie genau nach dem Wortlaut handeln,mit dem sie das Gelübde abgelegt haben.Zusätzlich dazu, dass sie sich an Gott gebunden haben,müssen sie dem Herrn Opfergaben6,21 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott. darbringen.«

Ein Segensspruch für Priester

22Der Herr6,22 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. sprach zu Mose6,22 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote.:23»Sag Aaron6,23 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. und seinen Nachkommen,dass sie die Israeliten mit diesen Worten segnen6,23 Segen, segnen: Wer einen anderen Menschen segnet, bittet Gott, dem Gesegneten Kraft, Leben und Wohlergehen zu schenken. sollen:

24›Der Herr segne6,24 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen. Gott schenkt durch seinen Segen Leben, Kraft und Wohlergehen. dich

und beschütze dich.

25Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten6,25 Angesicht leuchten lassen: Meint die liebevolle Zuwendung Gottes zu den Menschen.

und sei dir gnädig6,25 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt..

26Der Herr wende dir sein Angesicht6,26 Angesicht: Bezeichnet im übertragenen Sinn die Zuwendung Gottes zu den Menschen. zu

und schenke dir Frieden6,26 Frieden: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft, der aus der Beziehung mit Gott hervorgeht.!‹

27So sollen sie meinen Namenunter den Israeliten weitergeben.Und ich – ich werde sie segnen6,27 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen. Gott schenkt durch seinen Segen Leben, Kraft und Wohlergehen.
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Spenden zur Einweihung des Zelts

4. Mose/Numeri 7,1-89

Die Oberhäupter der Stämme bringen Opfergaben

71Mose7,1 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. hatte die Zeltwohnung7,1 Zeltwohnung: Bezeichnet das Heiligtum, in dem die Israeliten Gott in der Wüste verehren. aufgestellt.Er hatte sie und die zugehörigen Gerätemit Öl übergossen7,1 mit Öl übergossen: Ab diesem Zeitpunkt darf der Gegenstand nur noch im Gottesdienst verwendet werden. und auf diese Weise geweiht.Ebenso hatte er es mit dem Altar7,1 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. gemacht.Er hatte ihn übergossen und geweiht.Als er damit fertig war,2wollten die wichtigen Männer in IsraelOpfergaben7,2 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott. darbringen.Diese führenden Männer der Stämmehatten auch die Aufsicht über die Männer,die man gemustert7,2 gemustert: Die Zählung der Männer erinnert an das Militär und ist von Gott angeordnet, vgl. 4. Mose/Numeri 1,1-46. hatte.3Als Familienoberhäupter brachten siesechs zugedeckte Wagen und zwölf Rinderals Opfergaben vor den Herrn7,3 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr..Je zwei von ihnen stellten einen Wagen bereitund jeder Einzelne gab ein Rind.Das alles brachten sie zur Zeltwohnung.4Der Herr sagte zu Mose7,4 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote.:5»Nimm die Gaben von den Oberhäuptern entgegen!Sie sollen zur Arbeit am Zelt der Begegnung7,5 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. dienen.Gib sie den Leviten7,5 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. – jedem, wie sein Arbeitsauftrag es erfordert.«6Mose übergab die Wagen und das Vieh an die Leviten.

7Zwei Wagen und vier Rindergab er den Nachkommen von Gerschon,wie es ihr Arbeitsauftrag erforderte.8Entsprechend gab er den Nachkommen von Merarivier Wagen und acht Rinder.Ihr Auftrag stand unter dem Befehl von Itamar,dem Sohn des Priesters7,8 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Aaron7,8 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester..9Den Nachkommen von Kehat gab er nichts.Sie hatten ihre Aufgabe am Heiligtum zu erfüllen:Sie sollten es auf ihren Schultern tragen.

10Die Oberhäupter wollten ihre Gaben an dem Tag bringen,an dem der Altar7,10 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. eingeweiht7,10 einweihen: Der Altar wurde mit Öl übergossen und durfte ab diesem Zeitpunkt nur noch im Gottesdienst verwendet werden. wurde.Sie wollten die Gaben schon an den Altar legen,11da sagte der Herr zu Mose7,11 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote.:»Jeden Tag soll jeweils ein Oberhauptseine Opfergabe7,11 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott. darbringen.«

Die Liste der freiwilligen Gaben

12Der Erste, der seine Gabe darbrachte,war Nachschon, der Sohn von Amminadab.Er vertrat den Stamm7,12 Stämme Israels: Israel versteht sich als Verband von zwölf Stämmen, die auf die Nachkommen der Söhne Jakobs zurückgehen. Juda7,12 Juda: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet lag im judäischen Bergland..13Er brachte folgende Dinge als Opfergaben7,13 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott. dar:Zuerst war da eine silberne Schüsselvon eineinhalb Kilogramm7,13 eineinhalb Kilogramm: Wörtlich »130 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.und eine silberne Schale von achthundert Gramm7,13 achthundert Gramm: Wörtlich »70 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.,nach dem am Heiligtum festgelegten Gewicht7,13 das am Heiligtum festgelegte Gewicht: Normgewicht, das am Heiligtum aufbewahrt wurde. Es sorgte dafür, dass diese Gewichtseinheit im Einzugsgebiet des Heiligtums einheitlich verwendet werden konnte..Die beiden Schalen waren mit Mehl gefüllt,das mit Öl vermischt war.Das war eine Speiseopfergabe7,13 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt..14Dazu kam ein goldenes Schälchenvon hundertzwanzig Gramm7,14 hundertzwanzig Gramm: Wörtlich »10 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.,das mit Weihrauch7,14 Weihrauch: Harz des Weihrauchbaums. Es wird beim Räucheropfer in bronzenen Pfannen verbrannt und verbreitet einen wohlriechenden Duft. gefüllt war.15Ein junger Stier, ein Widder7,15 Widder: Ausgewachsenes männliches Schaf mit gebogenen Hörnern. und ein einjähriges Lammsollten als Brandopfer7,15 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. dienen.16Dazu kam ein Ziegenbock als Sündopfer7,16 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab..17Als Schlachtopfer7,17 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. brachte er zwei Rinder,fünf Widder, fünf Ziegen und fünf einjährige Lämmer.Das waren die Opfergabenvon Nachschon, dem Sohn von Amminadab.

18Am zweiten Tag brachte Netanel seine Opfergaben dar.Er war der Sohn von Zuarund das Oberhaupt des Stammes Issachar7,18 Issachar: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt südwestlich des See Gennesaret..19Er brachte folgende Dinge als Gabe dar:Zuerst war da eine silberne Schüsselvon eineinhalb Kilogramm7,19 eineinhalb Kilogramm: Wörtlich »130 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.und eine silberne Schale von achthundert Gramm7,19 achthundert Gramm: Wörtlich »70 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.,nach dem am Heiligtum festgelegten Gewicht7,19 das am Heiligtum festgelegte Gewicht: Normgewicht, das am Heiligtum aufbewahrt wurde. Es sorgte dafür, dass diese Gewichtseinheit im Einzugsgebiet des Heiligtums einheitlich verwendet werden konnte..Die beiden Schalen waren mit Mehl gefüllt,das mit Öl vermischt war.Das war ein Speiseopfer7,19 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt..20Dazu kam ein goldenes Schälchenvon hundertzwanzig Gramm7,20 hundertzwanzig Gramm: Wörtlich »10 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.,das mit Weihrauch7,20 Weihrauch: Harz des Weihrauchbaums. Es wird beim Räucheropfer in bronzenen Pfannen verbrannt und verbreitet einen wohlriechenden Duft. gefüllt war.21Ein junger Stier, ein Widder7,21 Widder: Ausgewachsenes männliches Schaf mit gebogenen Hörnern. und ein einjähriges Lammsollten als Brandopfer7,21 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. dienen.22Dazu kam ein Ziegenbock als Sündopfer7,22 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab..23Als Schlachtopfer7,23 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. brachte er zwei Rinder,fünf Widder, fünf Ziegen und fünf einjährige Lämmer.Das waren die Opfergaben7,23 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott.von Netanel, dem Sohn des Zuar.

24Am dritten Tag kam Eliab, der Sohn von Helon.Er war das Oberhaupt der Nachkommen von Sebulon7,24 Sebulon: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt in Galiläa, östlich des Gebirges Karmel..25Seine Gabe bestand aus diesen Dingen:Zuerst war da eine silberne Schüsselvon eineinhalb Kilogramm7,25 eineinhalb Kilogramm: Wörtlich »130 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.und eine silberne Schale von achthundert Gramm7,25 achthundert Gramm: Wörtlich »70 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.,nach dem am Heiligtum festgelegten Gewicht7,25 das am Heiligtum festgelegte Gewicht: Normgewicht, das am Heiligtum aufbewahrt wurde. Es sorgte dafür, dass diese Gewichtseinheit im Einzugsgebiet des Heiligtums einheitlich verwendet werden konnte..Die beiden Schalen waren mit Mehl gefüllt,das mit Öl vermischt war.Das war eine Speiseopfergabe7,25 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt..26Dazu kam ein goldenes Schälchenvon hundertzwanzig Gramm7,26 hundertzwanzig Gramm: Wörtlich »10 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.,das mit Weihrauch7,26 Weihrauch: Harz des Weihrauchbaums. Es wird beim Räucheropfer in bronzenen Pfannen verbrannt und verbreitet einen wohlriechenden Duft. gefüllt war.27Ein junger Stier, ein Widder7,27 Widder: Ausgewachsenes männliches Schaf mit gebogenen Hörnern. und ein einjähriges Lammsollten als Brandopfer7,27 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. dienen.28Dazu kam ein Ziegenbock als Sündopfer7,28 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab..29Als Schlachtopfer7,29 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. brachte er zwei Rinder,fünf Widder, fünf Ziegen und fünf einjährige Lämmer.Das waren die Opfergaben7,29 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott.von Eliab, dem Sohn des Helon.

30Am vierten Tag kam Elizur, der Sohn von Schedeur.Er war das Oberhaupt der Nachkommen von Ruben7,30 Ruben: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im Ostjordanland, nordöstlich des Toten Meers..31Seine Gabe bestand aus diesen Dingen:Zuerst war da eine silberne Schüsselvon eineinhalb Kilogramm7,31 eineinhalb Kilogramm: Wörtlich »130 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.und eine silberne Schale von achthundert Gramm7,31 achthundert Gramm: Wörtlich »70 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.,nach dem am Heiligtum festgelegten Gewicht7,31 das am Heiligtum festgelegte Gewicht: Normgewicht, das am Heiligtum aufbewahrt wurde. Es sorgte dafür, dass diese Gewichtseinheit im Einzugsgebiet des Heiligtums einheitlich verwendet werden konnte..Die beiden Schalen waren mit Mehl gefüllt,das mit Öl vermischt war.Das war eine Speiseopfergabe7,31 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt..32Dazu kam ein goldenes Schälchenvon hundertzwanzig Gramm7,32 hundertzwanzig Gramm: Wörtlich »10 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.,das mit Weihrauch7,32 Weihrauch: Harz des Weihrauchbaums. Es wird beim Räucheropfer in bronzenen Pfannen verbrannt und verbreitet einen wohlriechenden Duft. gefüllt war.33Ein junger Stier, ein Widder7,33 Widder: Ausgewachsenes männliches Schaf mit gebogenen Hörnern. und ein einjähriges Lammsollten als Brandopfer7,33 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. dienen.34Dazu kam ein Ziegenbock als Sündopfer7,34 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab..35Als Schlachtopfer7,35 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. brachte er zwei Rinder,fünf Widder, fünf Ziegen und fünf einjährige Lämmer.Das waren die Opfergaben7,35 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott.von Elizur, dem Sohn des Schedeur.

36Am fünften Tag kam Schelumiel,der Sohn von Zurischaddai.Er war das Oberhaupt der Nachkommen von Simeon7,36 Simeon: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im Süden des judäischen Berglands..37Seine Gabe bestand aus diesen Dingen:Zuerst war da eine silberne Schüsselvon eineinhalb Kilogramm7,37 eineinhalb Kilogramm: Wörtlich »130 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.und eine silberne Schale von achthundert Gramm7,37 achthundert Gramm: Wörtlich »70 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.,nach dem am Heiligtum festgelegten Gewicht7,37 das am Heiligtum festgelegte Gewicht: Normgewicht, das am Heiligtum aufbewahrt wurde. Es sorgte dafür, dass diese Gewichtseinheit im Einzugsgebiet des Heiligtums einheitlich verwendet werden konnte..Die beiden Schalen waren mit Mehl gefüllt,das mit Öl vermischt war.Das war eine Speiseopfergabe7,37 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt..38Dazu kam ein goldenes Schälchenvon hundertzwanzig Gramm7,38 hundertzwanzig Gramm: Wörtlich »10 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.,das mit Weihrauch7,38 Weihrauch: Harz des Weihrauchbaums. Es wird beim Räucheropfer in bronzenen Pfannen verbrannt und verbreitet einen wohlriechenden Duft. gefüllt war.39Ein junger Stier, ein Widder7,39 Widder: Ausgewachsenes männliches Schaf mit gebogenen Hörnern. und ein einjähriges Lammsollten als Brandopfer7,39 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. dienen.40Dazu kam ein Ziegenbock als Sündopfer7,40 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab..41Als Schlachtopfer7,41 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. brachte er zwei Rinder,fünf Widder, fünf Ziegen und fünf einjährige Lämmer.Das waren die Opfergaben7,41 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott.von Schelumiel, dem Sohn des Zurischaddai.

42Am sechsten Tag kam Eljasaf, der Sohn von Deguel.Er war das Oberhaupt der Nachkommen von Gad7,42 Gad: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im Ostjordanland, im heutigen Jordanien..43Seine Gabe bestand aus diesen Dingen:Zuerst war da eine silberne Schüsselvon eineinhalb Kilogramm7,43 eineinhalb Kilogramm: Wörtlich »130 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.und eine silberne Schale von achthundert Gramm7,43 achthundert Gramm: Wörtlich »70 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.,nach dem am Heiligtum festgelegten Gewicht7,43 das am Heiligtum festgelegte Gewicht: Normgewicht, das am Heiligtum aufbewahrt wurde. Es sorgte dafür, dass diese Gewichtseinheit im Einzugsgebiet des Heiligtums einheitlich verwendet werden konnte..Die beiden Schalen waren mit Mehl gefüllt,das mit Öl vermischt war.Das war eine Speiseopfergabe7,43 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt..44Dazu kam ein goldenes Schälchenvon hundertzwanzig Gramm7,44 hundertzwanzig Gramm: Wörtlich »10 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.,das mit Weihrauch7,44 Weihrauch: Harz des Weihrauchbaums. Es wird beim Räucheropfer in bronzenen Pfannen verbrannt und verbreitet einen wohlriechenden Duft. gefüllt war.45Ein junger Stier, ein Widder7,45 Widder: Ausgewachsenes männliches Schaf mit gebogenen Hörnern. und ein einjähriges Lammsollten als Brandopfer7,45 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. dienen.46Dazu kam ein Ziegenbock als Sündopfer7,46 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab..47Als Schlachtopfer7,47 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. brachte er zwei Rinder,fünf Widder, fünf Ziegen und fünf einjährige Lämmer.Das waren die Opfergaben7,47 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott.von Eljasaf, dem Sohn des Deguel.

48Am siebten Tag kam Elischama, der Sohn von Ammihud.Er war das Oberhaupt der Nachkommen von Efraim7,48 Efraim: Stamm Israels, der nach einem der beiden Söhne Josefs benannt ist. Sein Siedlungsgebiet liegt im mittleren Westjordanland und erstreckt sich bis zum Mittelmeer..49Seine Gabe bestand aus diesen Dingen:Zuerst war da eine silberne Schüsselvon eineinhalb Kilogramm7,49 eineinhalb Kilogramm: Wörtlich »130 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.und eine silberne Schale von achthundert Gramm7,49 achthundert Gramm: Wörtlich »70 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.,nach dem am Heiligtum festgelegten Gewicht7,49 das am Heiligtum festgelegte Gewicht: Normgewicht, das am Heiligtum aufbewahrt wurde. Es sorgte dafür, dass diese Gewichtseinheit im Einzugsgebiet des Heiligtums einheitlich verwendet werden konnte..Die beiden Schalen waren mit Mehl gefüllt,das mit Öl vermischt war.Das war eine Speiseopfergabe7,49 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt..50Dazu kam ein goldenes Schälchenvon hundertzwanzig Gramm7,50 hundertzwanzig Gramm: Wörtlich »10 Schekel«. Ein Schekel entspricht etwa 12 g.,das mit Weihrauch7,50 Weihrauch: Harz des Weihrauchbaums. Es wird beim Räucheropfer in bronzenen Pfannen verbrannt und verbreitet einen wohlriechenden Duft. gefüllt war.51Ein junger Stier, ein Widder7,51 Widder: Ausgewachsenes männliches Schaf mit gebogenen Hörnern. und ein einjähriges Lammsollten als Brandopfer7,51 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. dienen.52Dazu kam ein Ziegenbock als