BasisBibel (BB)
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Bestimmungen für Priester und Leviten

4. Mose/Numeri 18,1-32

Der Dienst am Heiligtum

181Der Herr sagte zu Aaron18,1 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr …:»Du, deine Söhne und deine Großfamilie,ihr tragt die Verantwortung für das Heiligtum18,1 Heiligtum: Während der Wüstenwanderung der Israeliten das Zelt der Begegnung..Aber du und deine Söhne,ihr seid allein für euren Priesterdienst18,1 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … verantwortlich.2Nur ihr dient direkt vor dem Zelt18,2 Zelt: Transportable Wohnung von Nomaden, die nicht sesshaft sind und mit ihren Tieren durch das Land ziehen. Mehr …,in dem die Tafeln mit den Geboten18,2 Tafeln mit den Geboten: Meint die Steintafeln mit den Zehn Geboten, die Mose von Gott erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 34,27-28. Sie stehen sinnbildlich für alle Gebote, die Gott seinem Volk gegeben hat. Mehr … aufbewahrt werden.Deine Brüder, die Leviten18,2 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … aus dem Stamm deines Vaters,sollen dazukommen und dir dienen.3Sie sollen dich bei deinen Aufgaben unterstützen.Sie sind aber auch zuständig für das ganze Zelt.Aber den heiligen Geräten18,3 heilige Geräte: Gegenstände, die für den Gottesdienst benötigt werden. und dem Altar18,3 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr …dürfen sie nicht zu nahe kommen.Sonst müssen sie sterben und ihr mit ihnen.4Die Leviten sollen also zu euch kommenund verschiedene Aufgabenam Zelt der Begegnung18,4 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. Mehr … erledigen.Kein Unbefugter18,4 Unbefugter: Jeder, der nicht Priester oder Levit ist. darf euch dabei zu nahe kommen!5So sollt ihr eure Aufgaben am Heiligtum18,5 Heiligtum: Während der Wüstenwanderung der Israeliten das Zelt der Begegnung. übernehmenund den Dienst am Altar verrichten.Dann kommt mein Zorn18,5 mein Zorn: Der Zorn Gottes traf die Gruppe um Korach, die versuchte, gegen den Willen Gottes Opfer darzubringen; vgl. 4. Mose/Numeri 16,1–17,15. nicht noch einmal über die Israeliten.6Ich selbst habe eure Brüder, die Leviten,aus den Israeliten herausgenommen.Sie sind ein Geschenk für euch und dem Herrn geweiht.Sie sollen am Zelt der Begegnung Dienst tun.7Aber du und deine Söhne,ihr allein sollt den Priesterdienst ausüben.Ihr seid zuständig für alles,was am Altar und hinter dem Vorhang18,7 hinter dem Vorhang: Eine Umschreibung für das Allerheiligste. Es war mit einem Vorhang vom Vorraum des Zelts der Begegnung abgetrennt, vgl. 2. Mose/Exodus 26,31-33. zu tun ist.Euer Priesterdienst ist ein Geschenk von mir,und so sollt ihr ihn verrichten.Aber wer unbefugt18,7 unbefugt: Jeder, der nicht Priester oder Levit ist. zu nahe herantritt,soll getötet werden.«

Die Versorgung der Priester

8Der Herr sagte zu Aaron18,8 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr …:»Ich überlasse dir etwas von den Abgaben,die für mich bestimmt sind.Von allen Pflichtabgaben18,8 Pflichtabgaben: Alle Arten von Opfern, die die Israeliten regelmäßig darbringen mussten: der zehnte Teil der Ernte, die Erstgeburt und weitere Abgaben. der Israelitengebe ich dir und deinen Söhnen einen Teil ab.Für immer habe ich das so bestimmt.

9Dein Anteil kommt von den besonders heiligen Gaben,soweit sie nicht verbrannt werden.Das sind Opfergaben18,9 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott. Mehr … der Israeliten,die von ihren Speiseopfern18,9 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. Mehr …,ihren Sünd-18,9 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. Mehr … und Schuldopfern18,9 Schuldopfer: Wird als eine Art Wiedergutmachung dargebracht. Gott schenkt dem Schuldigen die Möglichkeit, die gestörte Beziehung zu ihm wieder in Ordnung zu bringen. genommen werden.Alle diese besonders heiligen Gabensollen dir und deinen Söhnen gehören.10Nur an einem besonders heiligen Ort18,10 besonders heiliger Ort: Ein ausschließlich für den Gottesdienst vorgesehener Platz.sollst du davon essen.Allein die Männer aus den Priesterfamiliendürfen davon essen.Diese Gaben sollen dir heilig18,10 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. Mehr … sein!

11Außerdem gebe ich dir einen Anteilan allen anderen Gaben18,11 alle anderen Gaben: Der Begriff fasst verschiedene Abgaben zusammen, die nicht im Zusammenhang mit Opfern stehen. Sie sind trotzdem vorgeschrieben und gehören Gott.,die von den Israeliten erhoben werden.Du erhältst ihn von mir,zusammen mit deinen Söhnen und Töchtern.Für immer habe ich das so bestimmt.Jeder aus deiner Familie, der als rein18,11 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. Mehr … gilt,darf davon essen.12Ich gebe dir das Beste von allem Olivenöl,vom Wein und vom Getreide.Du bekommst den ersten Ertrag18,12 erster Ertrag: Wie bei der Erstgeburt ist der erste Teil der Ernte für Gott bestimmt. Er wird Gott zum Dank als Opfer dargebracht. der Ernte,den die Israeliten dem Herrn geben:13Die ersten Früchte, die sie dem Herrn bringen,sollen dir gehören.Das gilt für alles, was von ihrem Land18,13 ihr Land: Meint das Land, das Gott Abraham, dem Stammvater der Israeliten, versprochen hat; vgl. beispielsweise 1. Mose/Genesis 13,14-18. kommt.Jeder aus deiner Familie, der als rein18,13 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. Mehr … gilt,darf davon essen.14Dazu kommt alles,was in Israel dem Untergang geweiht18,14 dem Untergang weihen: In der Regel werden Kriegsbeute und Gefangene dem Volk durch Vernichtung entzogen, da der Sieg durch Gott und nicht durch Menschen möglich wurde. Hier dienen sie der Versorgung der Leviten, weil sie am Tempel für den Gottesdienst verantwortlich waren. ist.15Ebenso sollen dir alle Erstgeborenen18,15 Erstgeborene: Bezeichnet den ersten Sohn, den eine Frau zur Welt bringt, oder das erste männliche Tier, das von einem Muttertier geboren wird. gehören,sowohl beim Mensch als auch beim Tier.Das gilt für alles Fleisch,das die Israeliten dem Herrn als Opfer darbringen.Die Erstgeburt beim Menschenmusst du aber auf jeden Fall freikaufen lassen.Auch die Erstgeburt des unreinen18,15 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. Viehssollst du freikaufen lassen.16Das soll geschehen,wenn sie ungefähr einen Monat alt ist.Zu entrichten ist ein Betrag von sechzig Gramm Silber18,16 sechzig Gramm Silber: Wörtlich »fünf Schekel Silber«. Ein Schekel meint hier eine Münze mit einem Gewicht von etwa 12 g.nach dem Gewicht, das am Heiligtum verwendet wird18,16 Gewicht, das am Heiligtum verwendet wird: Normgewicht, das am Heiligtum aufbewahrt wurde. Es sorgte dafür, dass diese Gewichtseinheit im Einzugsgebiet des Heiligtums einheitlich verwendet werden konnte..In fünf Silberstücken18,16 Silberstück: Wörtlich »Schekel.« Ein Schekel meint hier eine Münze mit einem Gewicht von etwa 12 g. zu je zwölf Gramm18,16 zwölf Gramm: Wörtlich »20 Gera«. Ein Gera entspricht etwas mehr als 0,5 g.soll er bezahlt werden.17Aber die Erstgeburten von Kuh, Schaf oder Ziegedarfst du nicht freikaufen lassen,denn sie sind heilig18,17 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. Mehr ….Ihr Blut sollst du an den Altar18,17 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr … sprengen,und ihr Fett sollst du als Räucheropfer18,17 Räucheropfer: Verbrennen von Weihrauch oder anderen Duftharzen auf einem Räucheraltar. Mehr … darbringen.Es ist eine Opfergabe,die den Herrn gnädig stimmen soll.18Das Fleisch dieser Erstgeburten gehört dir –so wie das Bruststück und die rechte Keule der Tiere,von denen ein fester Anteil18,18 fester Anteil: Priester erhalten einen Teil des Fleisches von dem Tier, das als Schlachtopfer dargebracht wird; vgl. 3. Mose/Levitikus 7,28-34. den Priestern18,18 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … gehört.

19Ich überlasse dir damit die Anteilevon den heiligen Gaben18,19 heilige Gaben: Der Begriff fasst verschiedene Abgaben zusammen, die nicht im Zusammenhang mit Opfern stehen. Sie sind trotzdem vorgeschrieben und gehören Gott.,die die Israeliten entrichten müssen.Sie gehören dir, deinen Söhnen und Töchtern.Für immer habe ich das so bestimmt.Das soll ein unvergänglicher Bund18,19 Bund: Vertrag, mit dem zwei Partner eine gegenseitige Verpflichtung eingehen. Ist Gott einer der Partner, kann er sich auch einseitig zur Treue gegenüber seinem Volk oder einzelnen Menschen verpflichten. Mehr … seinzwischen dem Herrn und dirsamt deinen Nachkommen.«

Die Versorgung der Leviten

20Der Herr sagte zu Aaron18,20 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr …:»Vom Land der Israeliten18,20 Land der Israeliten: Meint das Land, das Gott Abraham, dem Stammvater der Israeliten, versprochen hat; vgl. beispielsweise 1. Mose/Genesis 13,14-18.wirst du keinen Erbbesitz18,20 Erbbesitz: Anstelle von Land erhalten die Leviten den Dienst für Gott am Heiligtum. Ihr Lebensunterhalt wird durch Opfergaben an das Heiligtum gesichert. erhalten.Für dich wird es kein Erbteil bei ihnen geben.Ich bin dein Anteilund wie Erbbesitz18,20 wie Erbbesitz: Gott selbst sorgt für den Lebensunterhalt der Leviten. Deshalb brauchen sie kein Land, und ihre Beziehung zu Gott ist besonders eng. für dich unter den Israeliten.21Aber ich gebe den Leviten18,21 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr …den zehnten Teil18,21 zehnter Teil: Abgabe vom jährlichen Ernteertrag an das Heiligtum. Sie gehört Gott. Mehr … jeder Ernte in Israel als Erbteil18,21 Erbteil: Die Versorgung der Leviten besteht aus Opfergaben, die Gott ihnen weitergibt. Sie besitzen aber kein Land, dass sie tatsächlich vererben könnten..Es ist der Lohn für ihre Arbeit,die sie am Zelt der Begegnung verrichten.22Andere Israeliten dürfen dem Zelt der Begegnung18,22 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. Mehr …nicht mehr zu nahe kommen.Sonst machen sie sich schuldig18,22 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … und müssen sterben.23Nur die Leviten18,23 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … verrichten den Dienstam Zelt der Begegnung,sie allein tragen die Verantwortung.Diese Bestimmung giltfür immer und für alle eure Generationen:Sie erhalten keinen Erbbesitz18,23 Erbbesitz: Anstelle von Land erhalten die Leviten den Dienst für Gott am Heiligtum. Ihr Lebensunterhalt wird durch Opfergaben an das Heiligtum gesichert. bei den Israeliten.24Denn als Erbteil habe ich den Levitenden zehnten Teil18,24 zehnter Teil: Abgabe vom jährlichen Ernteertrag an das Heiligtum. Sie gehört Gott. Mehr … jeder Ernte gegeben.Den müssen die Israeliten für den Herrn entrichten.Den zehnten Teil gebe ich den Leviten als Erbe.Deswegen sage ich zu ihnen:Ihr habt keinen Erbbesitz18,24 Erbbesitz: Anstelle von Land erhalten die Leviten den Dienst für Gott am Heiligtum. Ihr Lebensunterhalt wird durch Opfergaben an das Heiligtum gesichert. bei den Israeliten.«

25Weiter ließ der Herr den Leviten18,25 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … durch Mose18,25 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr … sagen:26»Nehmt euch euren zehnten Teil18,26 zehnter Teil: Abgabe vom jährlichen Ernteertrag an das Heiligtum. Sie gehört Gott. Mehr … von den Israeliten.Ich habe ihn den Israeliten abgenommen,um ihn euch als Erbteil18,26 Erbteil: Die Versorgung der Leviten besteht aus Opfergaben, die Gott ihnen weitergibt. Sie besitzen aber kein Land, dass sie tatsächlich vererben könnten. zu geben.Davon müsst auch ihrwiederum eine Abgabe für den Herrn zahlen –und zwar den zehnten Teil vom Zehnten.27Das ist dann eure Abgabe,genau wie gedroschenes18,27 dreschen: Das Lösen der Getreidekörner aus der Ähre mithilfe eines Stocks oder anderer Geräte bei der Ernte. Mehr … Getreideoder der Ertrag der Kelter18,27 Kelter: Eine aus dem Fels gehauene Grube, die zum Auspressen von reifen Trauben diente. Die Trauben wurden dazu mit den bloßen Füßen zertreten. Mehr ….28Ihr entrichtet die Abgabe für den Herrn aber anders:Nehmt sie von dem zehnten Teil der Ernte,den die Israeliten zahlen.Dann sollt ihr eure Abgabe für den Herrndem Priester Aaron18,28 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr … übergeben.29Überlasst das Beste von eurem ganzen Anteil mir.Es ist eine heilige Abgabe für den Herrn

30Weiter sollte Mose den Leviten sagen:»Wenn ihr mir das Beste von eurem Anteil überlasst,ist das also eure Abgabe.Sie ist den Erträgen an Getreide und Wein gleichwertig.31Euren Anteil dürfen auch eure Familien essen.Ihr dürft dazu an jeden Ort gehen.Es ist euer Lohn für den Dienst am Zelt der Begegnung18,31 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. Mehr ….32Wenn ihr von eurem Anteildas Beste als Abgabe entrichtet,ladet ihr keine Schuld18,32 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … auf euch.Ihr entweiht die heiligen Gaben18,32 heilige Gaben: Verschiedene Abgaben, die nicht im Zusammenhang mit Opfern stehen. Sie sind vorgeschrieben und gehören zunächst Gott. der Israeliten nicht,und deswegen werdet ihr auch nicht sterben.«
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Vorschriften zur Reinigung

4. Mose/Numeri 19,1-22

Die Herstellung des Reinigungswassers

191Der Herr sagte zu Mose19,1 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr … und Aaron19,1 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr …:2Das Folgende ist eine Weisung19,2 Weisung: Hebräisch Tora. Sie umfasst die schriftliche und mündliche Mitteilung von Gottes Willen. Mehr …, die der Herr erlässt.Sag den Israeliten,dass sie dir eine makellose rote Kuh19,2 rote Kuh: Ein Tier mit rotbraunem Fell. Die Farbe des Fells erinnert an Blut, das bei der folgenden religiösen Handlung eine Rolle spielt. bringen sollen.Sie darf keinen Fehler habenund noch nie in ein Joch19,2 Joch: Holzbalken, der Tieren über den Nacken gelegt wird, um einen Wagen oder Pflug zu ziehen. Mehr … eingespannt worden sein.3Ihr sollt sie dem Priester19,3 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … Eleasar19,3 Eleasar: Sohn Aarons und nach ihm Hohepriester in Israel. übergeben.Dann soll man sie aus dem Lager hinausführenund sie in seiner Gegenwart schlachten.4Dann soll der Priester Eleasar mit seinem Fingeretwas von ihrem Blut aufnehmen.Das soll er sieben Mal versprengen,und zwar zur Vorderseite des Zelts der Begegnung19,4 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. Mehr … hin.

5Danach soll man die Kuh vor seinen Augen verbrennen.Fell, Fleisch und Blutwerden zusammen mit dem Mageninhalt verbrannt.6Mitten in das Feuer, das die Kuh verzehrt,wirft der Priester19,6 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … Zedernholz19,6 Zeder: Bis zu 30 m hoher Gebirgsbaum, der vor allem im Libanon wächst. Mehr …, Ysop19,6 Ysop: 70 cm hoher Strauch mit kleinen runden, grau behaarten Blättern. Mehr …und karmesinrote19,6 Karmesinrot: Ein aus Schildläusen gewonnener roter Farbstoff. Wolle.7Danach wäscht er seine Kleider mit Wasserund nimmt ein Bad.Dann darf er wieder ins Lager kommen,gilt aber bis zum Abend als unrein19,7 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein..8Auch der Mann, der die Kuh verbrannt hat,muss seine Kleider mit Wasser waschen.Auch er muss ein Bad nehmenund gilt bis zum Abend als unrein.9Ein anderer Mann, der als rein19,9 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. Mehr … gilt,soll die Asche der Kuh in ein Gefäß füllen.Er soll sie außerhalb des Lagersan einem reinen Ort aufbewahren.Aus der Asche soll die Gemeinde der Israelitendas Reinigungswasser herstellen.All das befreit von Unreinheit wie ein Sündopfer19,9 Sündopfer: Wenn jemand Sünden begangen hat und seine Beziehung zu Gott gestört ist, wird ein Sündopfer dargebracht, um Sünde wegzunehmen und die Beziehung wieder herzustellen..10Der Mann, der die Asche der Kuh gesammelt hat,soll seine Kleider waschen.Er gilt bis zum Abend als unrein19,10 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein..

Die Anwendung des Reinigungswassers

Die folgende Bestimmung soll für immer gelten –sowohl für die Israelitenals auch für Fremde, die sich bei ihnen aufhalten.11Wer einen Toten berührt,gilt sieben Tage lang als unrein19,11 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein..12Am dritten und am siebten Tagsoll er sich mit Reinigungswasser besprengen lassen.Danach gilt er als rein.Wenn er sich nicht reinigt19,12 Reinigung, sich reinigen: Religiöse Handlung, mit der Menschen und Dinge dafür vorbereitet werden, in der Nähe Gottes zu sein.,gilt er nicht als rein.

13Wer einen Toten, einen verstorbenen Menschen, berührt,muss sich reinigen19,13 Reinigung, sich reinigen: Religiöse Handlung, mit der Menschen und Dinge dafür vorbereitet werden, in der Nähe Gottes zu sein..Wer nicht dafür sorgt, dass er rein19,13 rein: Man stellte sich Unreinheit wie eine Krankheit vor, die von Mensch zu Mensch und von Dingen zu Menschen übertragen werden konnte. ist,macht die Wohnung19,13 Zeltwohnung: Bezeichnet das Heiligtum, in dem die Israeliten Gott in der Wüste verehren. des Herrn unrein.Er muss dann aus dem Volk Israel ausgeschlossen werden.Weil er nicht mit Reinigungswasser besprengt wurde,gilt er weiter als unrein19,13 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein..Seine Unreinheit ist nicht wieder zu beseitigen.

14Die folgende Weisung gilt,wenn ein Mensch in einem Zelt19,14 Zelt: Transportable Wohnung von Nomaden, die nicht sesshaft sind und mit ihren Tieren durch das Land ziehen. Mehr … stirbt:Jeder, der das Zelt betritt oder sich dort aufhält,gilt für sieben Tage als unrein19,14 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein..15Jedes Gefäß, das nicht fest verschlossen ist,gilt als unrein.16Entsprechendes gilt auf freiem Feld.Jeder, der einen Toten berührt,gilt für sieben Tage als unrein.Es ist gleichgültig,ob der Tote mit dem Schwert erschlagen wurdeoder eines natürlichen Todes starb.Selbst wer nur einen menschlichen Knochenoder ein Grab berührt, gilt als unrein.17Die Unreinheit19,17 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. muss folgendermaßen beseitigt werden:Man nimmt etwas von der Asche der roten Kuh,die im Feuer des Sündopfers19,17 Sündopfer: Wenn jemand Sünden begangen hat und seine Beziehung zu Gott gestört ist, wird ein Sündopfer dargebracht. Damit werden die Sünden weggenommen und die Beziehung zu Gott wiederhergestellt. verbrannt wurde.Die Asche mischt man in einem Gefäßmit frischem Wasser.18Dann soll jemand, der als rein19,18 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. Mehr … gilt,Ysop19,18 Ysop: 70 cm hoher Strauch mit kleinen runden, grau behaarten Blättern. Mehr … in das Wasser tauchen.Damit soll er das Zelt besprengen,mit allen Gefäßen und Menschen, die darin waren.Ebenso verfährt man, wenn jemandeinen Knochen, einen Erschlagenen,eine Leiche oder ein Grab berührt hat.19Derjenige, der als rein gilt,soll den unrein Gewordenen besprengen.Das muss am dritten und am siebten Tag geschehen.Am siebten Tag soll also derjenige, der als rein gilt,den unrein Gewordenen reinigen.Der soll dann seine Kleider mit Wasser waschenund ein Bad nehmen.Am Abend gilt er wieder als rein.

20Wer aber als unrein19,20 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. gilt und sich nicht reinigt19,20 sich nicht reinigen: Man stellte sich Unreinheit wie eine Krankheit vor, die von Mensch zu Mensch und von Dingen auf Menschen übertragen werden konnte.,macht das Heiligtum19,20 Heiligtum: Während der Wüstenwanderung der Israeliten das Zelt der Begegnung. des Herrn unrein.Darum wird, wer immer es versäumt,aus der Versammlung ausgeschlossen.Er ist nicht mit Reinigungswasser besprengt wordenund gilt deshalb weiterhin als unrein.21Diese Bestimmung soll bei den Israelitenfür immer gelten.

Wer das Reinigungswasser versprengt hat,soll ebenfalls seine Kleider waschen.Jeder, der das Reinigungswasser berührt,gilt bis zum Abend als unrein19,21 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein..22Alles, was jemand Unreines berührt,gilt als unrein.Und jeder, der den Unreinen berührt,gilt selbst bis zum Abend als unrein.
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Von der Oase Kadesch bis ins Ostjordanland

4. Mose/Numeri 20,1–21,35

Mirjams Tod und das Wasser aus dem Felsen

201Im ersten Monat20,1 erster Monat: Meint den Monat Nisan. Er fällt in den März/April unseres Kalenders. des Jahreskam die ganze Gemeinde der Israelitenin die Wüste Zin20,1 Zin: Wüstengebiet auf der Sinaihalbinsel, an der Grenze zu Israel gelegen..Das Volk blieb eine Weile in Kadesch20,1 Kadesch: Oase auf der Sinaihalbinsel..Dort starb Mirjam20,1 Mirjam: Prophetin in Israel und Schwester von Mose und Aaron. und wurde auch dort begraben.

2Es gab kein Wasser für das Volk,darum lehnte es sich gegen Mose20,2 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr … und Aaron20,2 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr … auf.3Die Gemeinde begann mit Mose zu streiten:»Wenn wir doch umgekommen wären,als unsere Brüder20,3 unsere Brüder: Meint Korach, Datan und Abiram. Sie rebellierten gegen Mose und wurden zur Strafe von der Erde verschlungen, vgl. 4. Mose/Numeri 16,16-35. vor dem Herrn ums Leben kamen!4Warum hast du die Gemeinde des Herrnin diese Wüste geführt?Sollen wir und unser Vieh etwa hier sterben?5Wozu hast du uns aus Ägypten herausgeführt20,5 aus Ägypten geführt: 2. Mose/Exodus 1–15 erzählt, wie Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit.,wenn du uns an einen so üblen Ort bringst?Hier kann man nichts anbauen,keine Feigen20,5 Feigen: Wichtiges Nahrungsmittel im östlichen Mittelmeerraum, das getrocknet als Vorrat für die obstlose Zeit diente. Mehr …, keine Trauben und keine Granatäpfel20,5 Granatapfel: Apfelähnliche, orangerote Frucht des Granatapfelbaums, die eine Vielzahl saftig-glasiger Samenkörner enthält.!Es gibt nicht einmal Wasser zu trinken!«

6Mose20,6 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr … und Aaron20,6 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr … wichen vor der Gemeindebis zum Zelt der Begegnung20,6 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. Mehr … zurück.An seinem Eingang warfen sie sich zu Boden.Da erschien ihnen die Herrlichkeit20,6 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Mehr … des Herrn,7und der Herr sagte zu Mose:8»Nimm deinen Stab!Dann sollst du zusammen mit deinem Bruder Aarondie Gemeinde versammeln.Vor ihren Augen sollt ihr mit diesem Felsen reden,dann wird er Wasser hervorbringen.So wirst du Wasser aus ihm fließen lassen,damit die Gemeinde und das Vieh zu trinken haben.«

9Mose20,9 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr … holte seinen Stab aus dem Zelt der Begegnung20,9 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. Mehr …,wie der Herr es ihm befohlen hatte.10Gemeinsam mit Aaron20,10 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr … rief er die Versammlungbei dem Felsen zusammen und sagte:»Streitsüchtig seid ihr! Hört zu!Haltet ihr es für möglich,dass wir Wasser für euchaus diesem Felsen fließen lassen?«11Dann hob Mose seine Hand.Er schlug zwei Mal mit seinem Stab gegen den Felsen.Sofort floss so viel Wasser heraus,dass die Gemeinde und ihr Vieh davon trinken konnten.12Der Herr aber sagte zu Mose und Aaron:»Ihr habt nicht an mich geglaubt.Ihr habt den Israeliten nicht vor Augen geführt,dass ich heilig20,12 heilig: Gott ist ganz anders als alles, was es in der Welt gibt. Er ist der freie Herrscher über die Welt, die er geschaffen hat. bin!Deswegen dürft ihr diese Versammlungnicht in das Land20,12 Land: Meint das Land, das Gott Abraham, dem Stammvater der Israeliten, versprochen hat; vgl. beispielsweise 1. Mose/Genesis 13,14-18. führen,das ich ihnen geben werde.«

13Von da an hieß die Quelle »Wasser von Meriba«,das heißt: Streitwasser.Denn hier hatten die Israeliten Streit mit dem Herrn.Hier erwies er sich für sie als heilig.

Die Edomiter verweigern die Durchreise

14Von Kadesch20,14 Kadesch: Wüstenregion auf der Sinaihalbinsel, die nach der Oase Kadesch benannt ist. Mehr … aus sandte Mose20,14 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr … Boten zum König von Edom20,14 Edom: Nachbarstaat Israels im Süden.und ließ ihm sagen:»Wir bringen eine Nachrichtvon euren Verwandten20,14 Verwandte: Israels Stammvater Jakob ist der Zwillingsbruder von Esau, dem Stammvater der Edomiter; vgl. 1. Mose/Genesis 25,19-34., den Israeliten:Du weißt, wie viel Leid über uns gekommen ist.15Unsere Vorfahren zogen nach Ägypten20,15 zogen nach Ägypten: Als in Israel eine Hungersnot ausbricht, ziehen Jakob, der Stammvater der Israeliten und seine Söhne mit ihren Familien nach Ägypten. Dort arbeitete sein Sohn Josef am Hof des Pharao, vgl. 1. Mose/Genesis 46.und wohnten dort lange Zeit.Aber die Ägypter behandelten unsere Vorfahren20,15 unsere Vorfahren: 2. Mose/Exodus 1 erzählt von den Erfahrungen der Israeliten als Sklaven in Ägypten.und uns schlecht.16Da riefen wir zum Herrn um Hilfe,und er hörte unser Schreien.Er sandte einen Engelund führte uns aus Ägypten heraus20,16 aus Ägypten geführt: 2. Mose/Exodus 1–15 erzählt, wie Gott sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit..Jetzt sind wir in Kadesch20,16 Kadesch: Stadt, die nach der gleichnamigen Oase auf der Sinaihalbinsel benannt ist.,einer Stadt an der Grenze deines Gebiets.17Bitte erlaube uns, durch dein Land zu ziehen!Wir werden deine Felder und Weinberge nicht betretenund kein Wasser aus einer deiner Quellen trinken.Wir bleiben auf der königlichen Straßeund verlassen sie nicht,weder nach rechts noch nach links.Wir bleiben auf ihr,bis wir dein Land durchquert haben.«

18Die Edomiter20,18 Edom: Nachbarstaat Israels im Süden. antworteten:»Ihr dürft unser Land nicht durchqueren!Sonst treten wir euch mit dem Schwert entgegen!«19Die Israeliten sagten:»Wir werden doch auf der Hauptstraße bleiben.Wenn wir oder unser Vieh von eurem Wasser trinken,werden wir es euch bezahlen.Wir wollen nur zu Fuß durch euer Land ziehen –weiter nichts!«20Aber die Edomiter blieben dabei:»Nein, ihr dürft es nicht durchqueren!«Und sie traten den Israelitenmit einem großen und schwer bewaffneten Heer entgegen.21So mussten die Israeliten einen anderen Weg nehmen.Denn die Edomiter weigerten sich,sie ihr Land durchqueren zu lassen.

Der Tod Aarons

22Die Israeliten verließen Kadesch20,22 Kadesch: Oase auf der Sinaihalbinsel.,und die ganze Gemeinde kam zum Berg Hor20,22 Berg Hor: Berg auf der Ostseite des Jordangrabens..23Dort, an der Grenze des Landes Edom20,23 Edom: Nachbarstaat Israels im Süden.,sagte der Herr zu Mose20,23 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr … und Aaron20,23 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr …:24»Jetzt wird Aaron mit seinen Vorfahren vereint20,24 mit seinen Vorfahren vereint: Biblischer Ausdruck für einen friedlichen Tod. werden.Er darf nicht in das Land20,24 Land: Meint das Land, das Gott Abraham, dem Stammvater der Israeliten, versprochen hat; vgl. beispielsweise 1. Mose/Genesis 13,14-18. gehen,das ich den Israeliten geben werde.Denn ihr habt euch am Wasser von Meriba20,24 Wasser von Meriba: Gott ließ durch Mose und Aaron Wasser aus einem Felsen sprudeln. Mose und Aaron führten das Wunder auf sich selbst zurück, vgl. 4. Mose/Numeri 20,1-13.meinem Befehl widersetzt.25Du, Mose, führe Aaron und seinen Sohn Eleasar20,25 Eleasar: Sohn Aarons und nach ihm Hohepriester in Israel.hinauf auf den Berg Hor20,25 Berg Hor: Berg auf der Ostseite des Jordangrabens.!26Zieh Aaron die Priesterkleider20,26 Priesterkleider: Als Hohepriester trug Aaron besondere Kleidung, vgl. 2. Mose/Exodus 39,1-31. ausund lege sie seinem Sohn Eleasar an.Denn dort auf dem Berg wird Aaron sterbenund mit seinen Vorfahren vereint werden.«27Mose tat, was der Herr befohlen hatte.Vor den Augen der ganzen Gemeindestieg er mit den beiden auf den Berg Hor.28Er zog Aaron die Priesterkleider ausund zog sie dessen Sohn Eleasar an.Aaron starb dort auf dem Berggipfel.Mose und Eleasar aber stiegen wieder hinunter.29Als die Gemeinde erfuhr, das Aaron gestorben war,trauerte ganz Israel 30 Tage lang um ihn.