BasisBibel (BB)
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Korach, Datan und Abiram rebellieren

4. Mose/Numeri 16,1–17,28

Korach hetzt das Volk auf

161Korach16,1 Korach: Cousin von Aaron und Mose, gegen die er rebelliert., der Sohn des Jizhar und Enkel von Kehat,war ein Levit16,1 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi..Zusammen mit Leuten aus dem Stamm Ruben16,1 Ruben: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im Ostjordanland, nordöstlich des Toten Meers.lehnte er sich gegen Mose16,1 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. auf.Seine Mitstreiter waren Datan und Abiram,die Söhne des Eliab,sowie On, der Sohn von Pelet.2Sie fanden Unterstützung durch 250 geachtete Israeliten.Es waren führende Männer in der Gemeinde,die das Volk in der Versammlung vertraten.3Sie taten sich gegen Mose und Aaron16,3 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. zusammenund warfen ihnen vor:»Ihr geht zu weit!Alle in der Gemeinde sind in gleicher Weise heilig16,3 in gleicher Weise heilig: Meint, dass alle Israeliten in Bezug auf Gott gleich sind. Deshalb sollen Mose und Aaron nicht über die Israeliten bestimmen.!Denn der Herr16,3 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. ist in ihrer Mitte.Warum stellt ihr euch über die Versammlung des Herrn4Als Mose das hörte, warf er sich zu Boden.5Er sagte zu Korach und seinen Anhängern:»Morgen wird der Herr euch zeigen,wer zu ihm gehört und wer wirklich heilig16,5 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. ist:Nur der, den er erwählt, darf in seine Nähe kommen.6Das sollt ihr tun:Korach und alle seine Anhängersollen ihre Räucherpfannen16,6 Räucherpfanne: Kleines Gefäß, in dem auf glühenden Kohlen Weihrauch verbrannt wurde. nehmen.7Sie sollen Kohlen hineinlegen, Weihrauch16,7 Weihrauch: Harz des Weihrauchbaums. Es wird beim Räucheropfer in bronzenen Pfannen verbrannt und verbreitet einen wohlriechenden Duft. anzündenund so ein Opfer16,7 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. In der Regel wird das Opfer oder Teile davon auf dem Altar verbrannt. für den Herrn darbringen.Dann werdet ihr erkennen, wen der Herr erwählt.Nur der ist wirklich heilig16,7 Nur der ist wirklich heilig.: Mose nimmt hier Bezug auf eine Bestimmung, die sich in 3. Mose/Levitikus 21,6 findet. Dort werden die Priester als heilig bezeichnet, weil sie für Gott Opfer darbringen..Ihr Leviten seid es, die zu weit gehen!«

8Weiter sagte Mose16,8 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. zu Korach:»Hört zu, ihr Leviten16,8 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi.!9Der Gott Israels hat euch in der Gemeinde der Israeliteneine besondere Stellung gegeben.Nur ihr dürft in seine Nähe kommenund Aufgaben an der Zeltwohnung16,9 Zeltwohnung: Bezeichnet das Heiligtum, in dem die Israeliten Gott in der Wüste verehren. des Herrn übernehmen.Nur ihr dürft vor der Gemeinde stehenund diesen Dienst für sie leisten.Ist euch das nicht genug?10Gott hat dir, Korach, und den anderen Levitenein Vorrecht gegeben:Du und die anderen dürfen in seine Nähe kommen.Und jetzt wollt ihr auch noch Priester16,10 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. sein?11Du und alle deine Anhänger,ihr rebelliert doch nicht nur gegen Aaron16,11 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester.!Wer ist das schon?Nein, ihr stellt euch gegen den Herrn

12Mose16,12 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. ließ Datan und Abiram rufen, die Söhne des Eliab.Aber sie weigerten sich: »Wir kommen nicht!13Wir haben genug von dir!Du hast uns aus einem Land geführt,in dem Milch und Honig fließen16,13 Land, in dem Milch und Honig fließen: In der Regel Bezeichnung für das Land, das Gott den Israeliten versprochen hat; vgl. beispielsweise 2. Mose/Exodus 3,7-8. Hier wird Ägypten, der Ort, an dem die Israeliten in Sklaverei lebten, von ihnen so bezeichnet..Und jetzt lässt du uns in der Wüste sterben?Willst du dich noch zum Herrscher über uns machen?Ja, das ist es, was du willst.14Du hast uns eben nicht in ein Land gebracht,in dem Milch und Honig fließen.Du hast uns keine Felder oder Weinberge gegeben,wie Gott sie uns als Erbbesitz16,14 Erbbesitz: Der Anteil der Israeliten an dem Land, das Gott ihnen gibt. Sie dürfen das Land für ihren Lebensunterhalt nutzen, der Eigentümer bleibt Gott. versprochen hat.Die Leute hier kannst du vielleicht täuschen,aber wir kommen nicht!«15Da wurde Mose sehr zornig und sagte zum Herrn:»Nimm von ihnen keine Opfergabe16,15 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott. an!Ich habe ihnen nichts Böses getan.Nicht einmal einen Esel habe ich ihnen weggenommen!«

Die Strafe für Korach und seine Leute

16Mose16,16 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. sagte zu Korach: »Du und alle deine Anhänger,ihr sollt morgen vor dem Herrn16,16 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. erscheinen!Das gilt für dich, für deine Leute und für Aaron!17Jeder soll seine Räucherpfanne16,17 Räucherpfanne: Kleines Gefäß, in dem auf glühenden Kohlen Weihrauch verbrannt wurde. nehmenund Weihrauch16,17 Weihrauch: Harz des Weihrauchbaums. Es wird beim Räucheropfer in bronzenen Pfannen verbrannt und verbreitet einen wohlriechenden Duft. hineinlegen.Bringt dann eure Räucheropfer16,17 Räucheropfer: Verbrennen von Weihrauch oder anderen Duftharzen auf einem Räucheraltar. dar vor dem Herrn,jeder mit seiner Räucherpfanne, alle 250 Mann.Kommt alle mit euren Pfannen –du, Aaron16,17 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. und die anderen!«18Da nahm jeder seine Räucherpfanneund legte Kohlen und Weihrauch hinein.Dann stellten sie sicham Eingang zum Zelt der Begegnung16,18 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. auf.Auch Mose und Aaron waren dort.19Korach aber war es gelungen,die ganze Gemeinde vor dem Zelt zu versammeln.Er hatte sie gegen Mose und Aaron aufgebracht.Da erschien die Herrlichkeit16,19 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. des Herrnvor der ganzen Gemeinde.20Der Herr sagte zu Mose und Aaron:21»Entfernt euch von den Anhängern Korachs!Ich will sie augenblicklich vernichten!«22Da warfen sie sich zu Boden und sagten:»Gott, du hast alles Leben geschaffen!Ein einziger Mann hat sich dir widersetzt.Bist du jetzt wirklich auf die ganze Gemeinde zornig?«23Der Herr gab Mose zur Antwort:24»Befiehl der Gemeinde:Haltet euch fern von den Zelten,die Korach, Datan und Abiram gehören!«

25Darauf ging Mose16,25 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. zu Datan und Abiram,und die Ältesten16,25 Älteste: Bezeichnung für ein leitendes Amt in der Gemeinschaft, das von älteren Männern ausgeübt wurde. der Israeliten folgten ihm.26Er sagte zur Gemeinde:»Geht weg von den Zelten dieser Frevler16,26 Frevler: Menschen, die Gottes Gebote missachten und ihre eigenen Interessen gewaltsam durchsetzen.!Berührt nichts von dem, was ihnen gehört!Sonst werdet auch ihr umkommen,wenn sie für ihre Schuld16,26 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. bestraft werden.«27Da hielten sich die anderen fern von den Zelten,die Korach, Datan und Abiram gehörten.Datan und Abiram waren herausgekommen.Sie standen am Eingang ihrer Zelte,zusammen mit ihren Frauenund ihren großen und kleinen Kindern.28Mose sagte: »Nun sollt ihr erkennen,dass der Herr mich geschickt hat.Alles, was ich getan habe,entspricht seinem Willen.Ich handle nicht aus eigenem Antrieb!29Wenn Datan und Abiram eines natürlichen Todes sterben,geht es ihnen wie allen Menschen.Dann hat der Herr mich nicht geschickt.30Aber nun wird der Herr, der Schöpfer,sie nicht auf natürliche Weise sterben16,30 nicht auf natürliche Weise sterben: Lebendig ins Totenreich zu kommen ist eine schwere Strafe. Sie verdeutlicht, wie schwerwiegend die Auflehnung der Gruppe um Korach ist. lassen:Der Erdboden wird sich öffnenund Datan und Abiram verschlingen,zusammen mit ihren ganzen Familien.Lebendig müssen sie ins Totenreich16,30 Totenreich: Aufenthaltsort der Verstorbenen, der unter der Erde liegt. hinab.Dann wisst ihr,dass diese Männer den Herrn verhöhnt haben!«

31Gerade hatte Mose16,31 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. aufgehört zu reden,da spaltete sich der Erdboden unter Datan und Abiram.32Die Erde öffnete ihren Rachen und verschlang sie alle:sie selbst mit ihren Familien,Korachs Leute und ihren ganzen Besitz.33Lebendig stürzten sie ins Totenreich16,33 Totenreich: Aufenthaltsort der Verstorbenen, der unter der Erde liegt. hinab,und die Erde deckte sie zu.Mitten aus der Versammlung herauswurden sie in den Untergang gerissen.34Die Israeliten um sie herum rannten davon,als sie ihre Schreie hörten.Die Flüchtenden riefen:»Weg von hier! Sonst verschlingt die Erde auch uns!«

35Da ging Feuer vom Herrn aus.Es fraß die 250 Männer,die Weihrauch16,35 Weihrauch: Harz des Weihrauchbaums. Es wird beim Räucheropfer in bronzenen Pfannen verbrannt und verbreitet einen wohlriechenden Duft. als Opfer16,35 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. In der Regel wird das Opfer oder Teile davon auf dem Altar verbrannt. darbringen wollten.
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171Der Herr redete mit Mose17,1 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote.:

2»Sprich mit dem Priester17,2 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Eleasar, dem Sohn Aarons17,2 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester.!Er soll die Räucherpfannen17,2 Räucherpfanne: Kleines Gefäß, in dem auf glühenden Kohlen Weihrauch verbrannt wurde. aus der Asche nehmen,denn sie sind heilig17,2 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen..Dann sollst du selbst die Kohlen daraus verstreuen.3Die Pfannen sind heilig,weil man darin dem Herrn ein Opfer17,3 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch) für Gott, die Gemeinschaft mit ihm schafft. In der Regel wird das Opfer oder Teile davon auf dem Altar verbrannt. darbringen wollte.Die Sünder17,3 Sünder: Mit dem Versuch, Gott Opfer darzubringen, verstieß die Gruppe um Korach gegen den Willen Gottes; vgl. 4. Mose/Numeri 16. Ihr Räucheropfer schuf keine Gemeinschaft mit Gott, sondern störte die Beziehung zu Gott, was als Sünde bezeichnet wird. haben dafür mit ihrem Leben bezahlt.Jetzt soll man aus ihren Räucherpfannen Bleche hämmernund damit den Altar17,3 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. verkleiden.So sollen sie ein Zeichen für die Israeliten sein.«4Der Priester Eleasar nahm die Pfannen aus Bronze17,4 Bronze: Metall-Legierung aus Kupfer und Zinn. Sie wurde zur Herstellung von Schmuck, Waffen und Gegenständen für den Gottesdienst verwendet..Sie waren von den Männern, die verbrannt waren,in die Nähe Gottes gebracht worden.Man hämmerte aus ihnen eine Verkleidung für den Altar.5Die Verkleidung erinnerte die Israeliten daran:Nur Aaron und seine Nachkommendürfen sich dem Herrn nähern.Kein anderer darf ihm Räucheropfer17,5 Räucheropfer: Verbrennen von Weihrauch oder anderen Duftharzen auf einem Räucheraltar. darbringen.Sonst geht es ihm wie Korach und seinen Anhängern17,5 Korach und seine Anhänger: Die Geschichte von Korach und seinen Anhängern wird in 4. Mose/Numeri 16 erzählt.,die der Herr durch Mose gewarnt hatte.

Die Strafe für die Israeliten

6Am nächsten Tag aberrebellierte die ganze Gemeinde17,6 Gemeinde: Bezeichnet die Israeliten als Gemeinschaft im Krieg oder im Gottesdienst. der Israeliten.Sie wandten sich gegen Mose17,6 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. und Aaron17,6 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester.und warfen ihnen vor:»Ihr habt das Volk des Herrn17,6 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. getötet.«7Die Gemeinde hatte sichgegen Mose und Aaron zusammengetan.Alle drehten sich zum Zelt der Begegnung17,7 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. um.Da bedeckte die Wolke17,7 Wolke: Damit zeigt Gott an, dass er bei seinem Volk ist. das Zeltund die Herrlichkeit17,7 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. des Herrn erschien.8Mose und Aaron gingen an den Eingangzum Zelt der Begegnung.9Dort sagte der Herr zu Mose:10»Geht sofort weg von dieser Gemeinde!Ich werde sie augenblicklich vernichten!«Da warfen sie sich zu Boden.11Mose sagte zu Aaron:»Nimm eine Räucherpfanne17,11 Räucherpfanne: Kleines Gefäß, in dem auf glühenden Kohlen Weihrauch verbrannt wurde., gib Kohlen vom Altar hineinund zünde Weihrauch17,11 Weihrauch: Harz des Weihrauchbaums. Es wird beim Räucheropfer in bronzenen Pfannen verbrannt und verbreitet einen wohlriechenden Duft. darin an.Geh damit schnell zur Gemeindeund sorge für Versöhnung mit Gott!Denn der Zorn des Herrn trifft sie schon,und die Pest ist bei ihr ausgebrochen.«

12Aaron nahm die Pfanne, wie Mose es ihm gesagt hatte.Er lief zur Versammlung, mitten unter die Leute.Aber die Pest war im Volk bereits ausgebrochen.Aaron gab Weihrauch in die Pfanneund sorgte für Versöhnung zwischen dem Volk und Gott.13Er stellte sich zwischen die Toten und die Lebenden,und Gott hielt die Plage auf.14Es hatte 14.700 Tote gegeben.Dabei waren jene nicht mitgezählt,die wegen Korachs Aufstand17,14 Korachs Aufstand: Von Korachs Aufstand gegen Mose erzählt 4. Mose/Numeri 16. gestorben waren.15Aaron kehrte zurück zu Mose,an den Eingang zum Zelt der Begegnung17,15 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem..Gott hatte die Plage aufgehalten.

Aarons Stab beginnt zu blühen

16Der Herr17,16 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. sagte zu Mose17,16 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote.:17»Sprich mit den Israeliten.Lass dir von jedem Stamm Israels17,17 Stämme Israels: Israel versteht sich als Verband von zwölf Stämmen, die auf die Nachkommen der Söhne Jakobs zurückgehen. einen Stab17,17 Stab: Der Text spielt damit, dass das hebräische Wort für Stamm und Stab gleich ist. Am Ende trägt nur der Stamm/Stab Aarons Knospen, und nur er darf im Heiligtum sein. geben.Jedes Oberhaupt eines Stammes soll dir einen geben –das sind zwölf Stäbe.Schreibe auf jeden Stab den Namen des Mannes,dem er gehört.18Jeder Stab steht für das Oberhaupt eines Stammes.Auf den Stab, der dem Stamm Levi17,18 Levi: Einer der zwölf Stämme Israels. Er hat kein eigenes Siedlungsgebiet. Seine Nachkommen sind stattdessen für bestimmte Aufgaben im Gottesdienst verantwortlich. gehört,sollst du den Namen von Aaron17,18 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. schreiben.19Lege die Stäbe in das Zelt der Begegnung17,19 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem.,vor die Tafeln mit den Geboten17,19 Tafeln mit den Geboten: Meint die Steintafeln mit den Zehn Geboten, die Mose von Gott erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 34,27-28. Sie stehen sinnbildlich für alle Gebote, die Gott seinem Volk gegeben hat..Dort begegne ich euch.20Der Stab des Mannes, den ich ausgewählt habe,wird Knospen hervorbringen.So werde ich die Rebellion der Israeliten beenden.«21Mose sagte es den Israeliten.Jedes Oberhaupt gab ihm einen Stab für seinen Stamm.Das waren zwölf Stäbe,einer für jeden Stamm,und Aarons Stab war mitten darunter.22Mose brachte die Stäbe in das Zelt der Begegnung.Dort wurden die Tafeln mit den Geboten aufbewahrt.Er legte die Stäbe vor dem Herrn nieder.

23Am nächsten Morgen kam Mose17,23 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. zu dem Zelt17,23 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem.,in dem die Tafeln mit den Geboten17,23 Tafeln mit den Geboten: Meint die Steintafeln mit den Zehn Geboten, die Mose von Gott erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 34,27-28. Sie stehen sinnbildlich für alle Gebote, die Gott seinem Volk gegeben hat. aufbewahrt wurden.Tatsächlich hatte Aarons17,23 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Stab Knospen hervorgebracht.Er begann zu blühen und ließ sogar Mandeln reifen.24Mose brachte die Stäbe,die vor dem Herrn gelegen hatten,zu den Israeliten hinaus.Alle sahen es, und jeder nahm seinen Stab an sich.25Der Herr sagte zu Mose:»Bring Aarons Stab zurückvor die Tafeln mit den Geboten.Dort soll man ihn aufbewahren,damit er den Aufrührern als Zeichen dient.Sie sollen aufhören, gegen mich zu rebellieren.Dann werden sie nicht sterben.«26Mose machte es genau so,wie der Herr es ihm befohlen hatte.27Die Israeliten sagten aber zu Mose:»Wir werden hier zugrunde gehen und umkommen,ja, wir werden alle umkommen!28Wer der Wohnung17,28 Zeltwohnung: Bezeichnet das Heiligtum, in dem die Israeliten Gott in der Wüste verehren. des Herrn zu nahe kommt, muss sterben.Sollen wir etwa alle sterben?«
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Bestimmungen für Priester und Leviten

4. Mose/Numeri 18,1-32

Der Dienst am Heiligtum

181Der Herr18,1 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. sagte zu Aaron18,1 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester.:»Du, deine Söhne und deine Großfamilie,ihr tragt die Verantwortung für das Heiligtum18,1 Heiligtum: Während der Wüstenwanderung der Israeliten das Zelt der Begegnung..Aber du und deine Söhne,ihr seid allein für euren Priesterdienst18,1 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. verantwortlich.2Nur ihr dient direkt vor dem Zelt18,2 Zelt: Transportable Wohnung von Nomaden, die nicht sesshaft sind und mit ihren Tieren durch das Land ziehen.,in dem die Tafeln mit den Geboten18,2 Tafeln mit den Geboten: Meint die Steintafeln mit den Zehn Geboten, die Mose von Gott erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 34,27-28. Sie stehen sinnbildlich für alle Gebote, die Gott seinem Volk gegeben hat. aufbewahrt werden.Deine Brüder, die Leviten18,2 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. aus dem Stamm deines Vaters,sollen dazukommen und dir dienen.3Sie sollen dich bei deinen Aufgaben unterstützen.Sie sind aber auch zuständig für das ganze Zelt.Aber den heiligen Geräten18,3 heilige Geräte: Gegenstände, die für den Gottesdienst benötigt werden. und dem Altar18,3 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden.dürfen sie nicht zu nahe kommen.Sonst müssen sie sterben und ihr mit ihnen.4Die Leviten sollen also zu euch kommenund verschiedene Aufgabenam Zelt der Begegnung18,4 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. erledigen.Kein Unbefugter18,4 Unbefugter: Jeder, der nicht Priester oder Levit ist. darf euch dabei zu nahe kommen!5So sollt ihr eure Aufgaben am Heiligtum18,5 Heiligtum: Während der Wüstenwanderung der Israeliten das Zelt der Begegnung. übernehmenund den Dienst am Altar verrichten.Dann kommt mein Zorn18,5 mein Zorn: Der Zorn Gottes traf die Gruppe um Korach, die versuchte, gegen den Willen Gottes Opfer darzubringen; vgl. 4. Mose/Numeri 16,1–17,15. nicht noch einmal über die Israeliten.6Ich selbst habe eure Brüder, die Leviten,aus den Israeliten herausgenommen.Sie sind ein Geschenk für euch und dem Herrn geweiht.Sie sollen am Zelt der Begegnung Dienst tun.7Aber du und deine Söhne,ihr allein sollt den Priesterdienst ausüben.Ihr seid zuständig für alles,was am Altar und hinter dem Vorhang18,7 hinter dem Vorhang: Eine Umschreibung für das Allerheiligste. Es war mit einem Vorhang vom Vorraum des Zelts der Begegnung abgetrennt, vgl. 2. Mose/Exodus 26,31-33. zu tun ist.Euer Priesterdienst ist ein Geschenk von mir,und so sollt ihr ihn verrichten.Aber wer unbefugt18,7 unbefugt: Jeder, der nicht Priester oder Levit ist. zu nahe herantritt,soll getötet werden.«

Die Versorgung der Priester

8Der Herr18,8 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. sagte zu Aaron18,8 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester.:»Ich überlasse dir etwas von den Abgaben,die für mich bestimmt sind.Von allen Pflichtabgaben18,8 Pflichtabgaben: Alle Arten von Opfern, die die Israeliten regelmäßig darbringen mussten: der zehnte Teil der Ernte, die Erstgeburt und weitere Abgaben. der Israelitengebe ich dir und deinen Söhnen einen Teil ab.Für immer habe ich das so bestimmt.

9Dein Anteil kommt von den besonders heiligen Gaben,soweit sie nicht verbrannt werden.Das sind Opfergaben18,9 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott. der Israeliten,die von ihren Speiseopfern18,9 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt.,ihren Sünd-18,9 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. und Schuldopfern18,9 Schuldopfer: Wird als eine Art Wiedergutmachung dargebracht. Gott schenkt dem Schuldigen die Möglichkeit, die gestörte Beziehung zu ihm wieder in Ordnung zu bringen. genommen werden.Alle diese besonders heiligen Gabensollen dir und deinen Söhnen gehören.10Nur an einem besonders heiligen Ort18,10 besonders heiliger Ort: Ein ausschließlich für den Gottesdienst vorgesehener Platz.sollst du davon essen.Allein die Männer aus den Priesterfamiliendürfen davon essen.Diese Gaben sollen dir heilig18,10 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. sein!

11Außerdem gebe ich dir einen Anteilan allen anderen Gaben18,11 alle anderen Gaben: Der Begriff fasst verschiedene Abgaben zusammen, die nicht im Zusammenhang mit Opfern stehen. Sie sind trotzdem vorgeschrieben und gehören Gott.,die von den Israeliten erhoben werden.Du erhältst ihn von mir,zusammen mit deinen Söhnen und Töchtern.Für immer habe ich das so bestimmt.Jeder aus deiner Familie, der als rein18,11 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. gilt,darf davon essen.12Ich gebe dir das Beste von allem Olivenöl,vom Wein und vom Getreide.Du bekommst den ersten Ertrag18,12 erster Ertrag: Wie bei der Erstgeburt ist der erste Teil der Ernte für Gott bestimmt. Er wird Gott zum Dank als Opfer dargebracht. der Ernte,den die Israeliten dem Herrn geben:13Die ersten Früchte, die sie dem Herrn bringen,sollen dir gehören.Das gilt für alles, was von ihrem Land18,13 ihr Land: Meint das Land, das Gott Abraham, dem Stammvater der Israeliten, versprochen hat; vgl. beispielsweise 1. Mose/Genesis 13,14-18. kommt.Jeder aus deiner Familie, der als rein18,13 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. gilt,darf davon essen.14Dazu kommt alles,was in Israel dem Untergang geweiht18,14 dem Untergang weihen: In der Regel werden Kriegsbeute und Gefangene dem Volk durch Vernichtung entzogen, da der Sieg durch Gott und nicht durch Menschen möglich wurde. Hier dienen sie der Versorgung der Leviten, weil sie am Tempel für den Gottesdienst verantwortlich waren. ist.15Ebenso sollen dir alle Erstgeborenen18,15 Erstgeborene: Bezeichnet den ersten Sohn, den eine Frau zur Welt bringt, oder das erste männliche Tier, das von einem Muttertier geboren wird. gehören,sowohl beim Mensch als auch beim Tier.Das gilt für alles Fleisch,das die Israeliten dem Herrn als Opfer darbringen.Die Erstgeburt beim Menschenmusst du aber auf jeden Fall freikaufen lassen.Auch die Erstgeburt des unreinen18,15 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. Viehssollst du freikaufen lassen.16Das soll geschehen,wenn sie ungefähr einen Monat alt ist.Zu entrichten ist ein Betrag von sechzig Gramm Silber18,16 sechzig Gramm Silber: Wörtlich »fünf Schekel Silber«. Ein Schekel meint hier eine Münze mit einem Gewicht von etwa 12 g.nach dem Gewicht, das am Heiligtum verwendet wird18,16 Gewicht, das am Heiligtum verwendet wird: Normgewicht, das am Heiligtum aufbewahrt wurde. Es sorgte dafür, dass diese Gewichtseinheit im Einzugsgebiet des Heiligtums einheitlich verwendet werden konnte..In fünf Silberstücken18,16 Silberstück: Wörtlich »Schekel.« Ein Schekel meint hier eine Münze mit einem Gewicht von etwa 12 g. zu je zwölf Gramm18,16 zwölf Gramm: Wörtlich »20 Gera«. Ein Gera entspricht etwas mehr als 0,5 g.soll er bezahlt werden.17Aber die Erstgeburten von Kuh, Schaf oder Ziegedarfst du nicht freikaufen lassen,denn sie sind heilig18,17 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen..Ihr Blut sollst du an den Altar18,17 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. sprengen,und ihr Fett sollst du als Räucheropfer18,17 Räucheropfer: Verbrennen von Weihrauch oder anderen Duftharzen auf einem Räucheraltar. darbringen.Es ist eine Opfergabe,die den Herrn gnädig stimmen soll.18Das Fleisch dieser Erstgeburten gehört dir –so wie das Bruststück und die rechte Keule der Tiere,von denen ein fester Anteil18,18 fester Anteil: Priester erhalten einen Teil des Fleisches von dem Tier, das als Schlachtopfer dargebracht wird; vgl. 3. Mose/Levitikus 7,28-34. den Priestern18,18 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. gehört.

19Ich überlasse dir damit die Anteilevon den heiligen Gaben18,19 heilige Gaben: Der Begriff fasst verschiedene Abgaben zusammen, die nicht im Zusammenhang mit Opfern stehen. Sie sind trotzdem vorgeschrieben und gehören Gott.,die die Israeliten entrichten müssen.Sie gehören dir, deinen Söhnen und Töchtern.Für immer habe ich das so bestimmt.Das soll ein unvergänglicher Bund18,19 Bund: Vertrag, mit dem zwei Partner eine gegenseitige Verpflichtung eingehen. Ist Gott einer der Partner, kann er sich auch einseitig zur Treue gegenüber seinem Volk oder einzelnen Menschen verpflichten. seinzwischen dem Herrn und dirsamt deinen Nachkommen.«

Die Versorgung der Leviten

20Der Herr18,20 Herr: Hier steht im Hebräischen der Gottesname. Bereits in der Antike war es üblich, den Gottesnamen nicht auszusprechen, sondern ihn beim Lesen durch das hebräische Wort für »Herr« (adonaj) zu ersetzen. In deutschen Bibeln wird das in der Regel durch eine besondere Schreibweise kenntlich gemacht: Herr. sagte zu Aaron18,20 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester.:»Vom Land der Israeliten18,20 Land der Israeliten: Meint das Land, das Gott Abraham, dem Stammvater der Israeliten, versprochen hat; vgl. beispielsweise 1. Mose/Genesis 13,14-18.wirst du keinen Erbbesitz18,20 Erbbesitz: Anstelle von Land erhalten die Leviten den Dienst für Gott am Heiligtum. Ihr Lebensunterhalt wird durch Opfergaben an das Heiligtum gesichert. erhalten.Für dich wird es kein Erbteil bei ihnen geben.Ich bin dein Anteilund wie Erbbesitz18,20 wie Erbbesitz: Gott selbst sorgt für den Lebensunterhalt der Leviten. Deshalb brauchen sie kein Land, und ihre Beziehung zu Gott ist besonders eng. für dich unter den Israeliten.21Aber ich gebe den Leviten18,21 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi.den zehnten Teil18,21 zehnter Teil: Abgabe vom jährlichen Ernteertrag an das Heiligtum. Sie gehört Gott. jeder Ernte in Israel als Erbteil18,21 Erbteil: Die Versorgung der Leviten besteht aus Opfergaben, die Gott ihnen weitergibt. Sie besitzen aber kein Land, dass sie tatsächlich vererben könnten..Es ist der Lohn für ihre Arbeit,die sie am Zelt der Begegnung verrichten.22Andere Israeliten dürfen dem Zelt der Begegnung18,22 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem.nicht mehr zu nahe kommen.Sonst machen sie sich schuldig18,22 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. und müssen sterben.23Nur die Leviten18,23 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. verrichten den Dienstam Zelt der Begegnung,sie allein tragen die Verantwortung.Diese Bestimmung giltfür immer und für alle eure Generationen:Sie erhalten keinen Erbbesitz18,23 Erbbesitz: Anstelle von Land erhalten die Leviten den Dienst für Gott am Heiligtum. Ihr Lebensunterhalt wird durch Opfergaben an das Heiligtum gesichert. bei den Israeliten.24Denn als Erbteil habe ich den Levitenden zehnten Teil18,24 zehnter Teil: Abgabe vom jährlichen Ernteertrag an das Heiligtum. Sie gehört Gott. jeder Ernte gegeben.Den müssen die Israeliten für den Herrn entrichten.Den zehnten Teil gebe ich den Leviten als Erbe.Deswegen sage ich zu ihnen:Ihr habt keinen Erbbesitz18,24 Erbbesitz: Anstelle von Land erhalten die Leviten den Dienst für Gott am Heiligtum. Ihr Lebensunterhalt wird durch Opfergaben an das Heiligtum gesichert. bei den Israeliten.«

25Weiter ließ der Herr den Leviten18,25 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. durch Mose18,25 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. sagen:26»Nehmt euch euren zehnten Teil18,26 zehnter Teil: Abgabe vom jährlichen Ernteertrag an das Heiligtum. Sie gehört Gott. von den Israeliten.Ich habe ihn den Israeliten abgenommen,um ihn euch als Erbteil18,26 Erbteil: Die Versorgung der Leviten besteht aus Opfergaben, die Gott ihnen weitergibt. Sie besitzen aber kein Land, dass sie tatsächlich vererben könnten. zu geben.Davon müsst auch ihrwiederum eine Abgabe für den Herrn zahlen –und zwar den zehnten Teil vom Zehnten.27Das ist dann eure Abgabe,genau wie gedroschenes18,27 dreschen: Das Lösen der Getreidekörner aus der Ähre mithilfe eines Stocks oder anderer Geräte bei der Ernte. Getreideoder der Ertrag der Kelter18,27 Kelter: Eine aus dem Fels gehauene Grube, die zum Auspressen von reifen Trauben diente. Die Trauben wurden dazu mit den bloßen Füßen zertreten..28Ihr entrichtet die Abgabe für den Herrn aber anders:Nehmt sie von dem zehnten Teil der Ernte,den die Israeliten zahlen.Dann sollt ihr eure Abgabe für den Herrndem Priester Aaron18,28 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. übergeben.29Überlasst das Beste von eurem ganzen Anteil mir.Es ist eine heilige Abgabe für den Herrn

30Weiter sollte Mose den Leviten sagen:»Wenn ihr mir das Beste von eurem Anteil überlasst,ist das also eure Abgabe.Sie ist den Erträgen an Getreide und Wein gleichwertig.31Euren Anteil dürfen auch eure Familien essen.Ihr dürft dazu an jeden Ort gehen.Es ist euer Lohn für den Dienst am Zelt der Begegnung18,31 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem..32Wenn ihr von eurem Anteildas Beste als Abgabe entrichtet,ladet ihr keine Schuld18,32 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. auf euch.Ihr entweiht die heiligen Gaben18,32 heilige Gaben: Verschiedene Abgaben, die nicht im Zusammenhang mit Opfern stehen. Sie sind vorgeschrieben und gehören zunächst Gott. der Israeliten nicht,und deswegen werdet ihr auch nicht sterben.«