BasisBibel (BB)
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Nehemia bewirkt einen Schuldenerlass

51Im Volk breitete sich große Unzufriedenheit aus.Männer und Frauen kamen zu mirund klagten über Leute aus ihrem eigenen Volk.2Einige sagten:»Wir haben viele Söhne und Töchter.Um zu überleben,brauchen wir mehr Getreide5,2 Getreide: Getreide, vor allem Weizen, war ein Grundnahrungsmittel, das hauptsächlich zum Backen von Brot verwendet wurde. Mehr … zum Essen!«3Andere klagten:»Wir müssen unsere Felder, Weinberge5,3 Weinberg: Ein mit einer Mauer umgebener Garten, in dem Wein angebaut wird. In Israel war das ein wertvoller Besitz. Mehr …und Häuser verpfänden.Sonst haben wir in der Hungersnotnicht genug zu essen.«4Wieder andere beklagten sich:»Wir mussten uns Geld leihen.Sonst hätten wir dem König die Pachtfür unsere Felder und Weinberge nicht zahlen können.5Wir sind doch aus demselben Fleisch und Blutwie die anderen aus unserem Volk.Unsere Kinder sind genauso viel wert wie ihre Kinder.Aber wir müssen ihnen unsere Söhne und Töchterals Sklaven geben.Einige unserer Töchter sind zu Sklavinnen gewordenund wir konnten nichts dagegen tun!Unsere Felder und unsere Weinbergegehören doch schon anderen.«

6Als ich ihre Klagen und diese Geschichten hörte,packte mich der Zorn.7Ich dachte gründlich über all das nach.Dann zog ich die einflussreichen Leuteund die führenden Männer zur Rechenschaft.Ich sagte zu ihnen:»Was seid ihr nur für Wucherer5,7 Wucherer: Verleihen Geld zu überhöhten Zinsen.,die ihr eigenes Volk belasten?«Dann berief ich ihretwegen eine große Versammlung ein.8Dort sagte ich zu ihnen:»Wir haben Leute aus unserem eigenen Volk freigekauft,die zuvor an andere Völker verkauft worden waren –soweit es uns möglich war.Wollt ihr sie jetzt wieder verkaufen,damit wir sie noch mal zurückkaufen müssen?«Da schwiegen sie, denn sie wussten keine Antwort.9Ich fuhr fort:»Das, was ihr da macht, ist nicht gut.Solltet ihr nicht so leben,wie es der Ehrfurcht5,9 Ehrfurcht: Eine Haltung größter Hochachtung gegenüber Gott, die sowohl Bewunderung als auch Erschrecken zum Ausdruck bringt. Mehr … vor Gott entspricht?Sonst macht ihr uns nur zum Gespött anderer Völker,die unsere Feinde sind.10Meine Verwandten, meine Leute und ich,auch wir haben Geld und Getreide verliehen.Wir wollen den Leuten nun ihre Schulden erlassen.11Gebt auch ihr ihnen heute ihre Felder und Weinberge5,11 Weinberg: Ein mit einer Mauer umgebener Garten, in dem Wein angebaut wird. In Israel war das ein wertvoller Besitz. Mehr …,ihre Olivenbäume5,11 Olivenbaum: Im östlichen Mittelmeerraum weitverbreiteter Baum, aus dessen Früchten Öl hergestellt wird. Es gehörte in der Antike zu den Grundnahrungsmitteln. Mehr … und ihre Häuser zurück!Erlasst ihnen die Rückgabe von allem,was ihr ihnen geliehen habt:Geld, Getreide5,11 Getreide: Getreide, vor allem Weizen, war ein Grundnahrungsmittel, das hauptsächlich zum Backen von Brot verwendet wurde. Mehr …, Traubenmost5,11 Traubenmost: Vorstufe von Wein. Der Prozess, der den im Traubensaft enthaltenen Zucker in Alkohol umwandelt, hat begonnen. und Olivenöl5,11 Öl: Aus den Früchten des Olivenbaums gepresstes Öl, das zu den Grundnahrungsmitteln gehörte.12Die Männer stimmten zu:»Ja, wir wollen alles zurückgebenund die Schulden nicht einfordern.Wir machen es so, wie du gesagt hast.«Dann rief ich die Priester5,12 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … herbei.In ihrer Anwesenheit ließ ich die Geldgeber schwören,ihr Versprechen einzuhalten.13Auch leerte ich die Taschen meines Gewands aus.Dabei sagte ich:»Genauso soll Gott jeden, der sein Wort nicht hält,aus seinem Haus und Besitz hinauswerfen.Leer und hinausgeworfen5,13 leer und hinausgeworfen: Meint ohne Haus und Besitz. – so steht er dann da.«Da sagte die ganze Versammlung: »Amen5,13 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!« Mehr …!«,und lobte den Herrn.Das Volk hielt sich an diese Abmachung.

Nehemia geht mit gutem Beispiel voran

14Nach meiner Einsetzung zum Statthalter5,14 Einsetzung zum Statthalter: Nehemia verwaltete die Provinz Juda 445–433 v. Chr. stellvertretend für den König. im Land Judaübte ich das Amt zwölf Jahre lang aus –vom 20. Regierungsjahr des Königs Artaxerxes5,14 Artaxerxes I.: König von Persien 464–424 v. Chr.bis zu seinem 32. Regierungsjahr.In dieser Zeit verzichteten meine Verwandten und ichauf die Einkünfte eines Statthalters.15Meine Vorgänger hatten das Volk schwer belastet.Täglich verlangten sie von ihm Brot und Wein,dazu noch 40 Silbermünzen5,15 Silbermünzen: Wörtlich »Silber-Schekel«. Ein Silber-Schekel ist eine Münze mit einem Wert, der etwa 12 g Silber entspricht..Auch ihre Leute beuteten das Volk aus.Aber ich handelte nicht so,aus Ehrfurcht5,15 Ehrfurcht: Eine Haltung größter Hochachtung gegenüber Gott, die sowohl Bewunderung als auch Erschrecken zum Ausdruck bringt. Mehr … vor Gott.16Auch bei der Erneuerung der Mauer habe ich mitgeholfen,ohne Grundbesitz zu erwerben.Ebenso waren dort alle meine Leutezur Arbeit versammelt.17An meinem Tisch saßen regelmäßigdie führenden Männer der Juden,insgesamt 150 Personen.Dazu kamen noch die Leute,die aus den Nachbarvölkern zu uns gekommen waren.18Täglich bereitete man für unsein Rind, sechs ausgewählte Schafe und Geflügel zu.Das alles geschah auf meine Kosten.Dazu kamen alle zehn Tageverschiedene Weine in großer Menge.Aber die Einkünfte eines Statthaltersforderte ich zu keiner Zeit ein.Die Bauarbeiten lasteten schwer genug auf dem Volk.

19Mein Gott, behalte all das Gute in Erinnerung,das ich für dieses Volk getan habe!
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Pläne gegen Nehemia

61Sanballat6,1 Sanballat: Verwalter der persischen Provinz Samaria. Samaria und Jerusalem gehörten damals zur selben Verwaltungseinheit., Tobija, der Araber Geschemund unsere übrigen Feinde erfuhren,dass die Mauer wieder aufgebaut war.Alle Lücken waren geschlossen.Nur die Torflügel hatten wir damalsnoch nicht in die Tore eingesetzt.2Da ließen Sanballat und Geschem mir ausrichten:»Komm! Wir wollen uns mit dir in Kefirim treffen,das in der Ebene Ono6,2 Ebene Ono: Einige Kilometer östlich der Hafenstadt Jafo gelegen. liegt.«Sie hatten aber vor, mir etwas anzutun.3Daher schickte ich Boten zu ihnenund ließ ihnen mitteilen:»Ich arbeite gerade an einem großen Werkund kann unmöglich zu euch herabkommen.Die Arbeit gerät ins Stocken,wenn ich sie unterbreche und euch treffe.«4Sie schickten mir noch viermal dieselbe Nachrichtund bekamen jedesmal dieselbe Antwort von mir.

5Doch Sanballat6,5 Sanballat: Verwalter der persischen Provinz Samaria. Samaria und Jerusalem gehörten damals zur selben Verwaltungseinheit. gab nicht auf.Beim fünften Mal schickte er mir einen seiner Leute,der mir einen unverschlossenen Brief brachte.6In ihm stand:»Unter den Völkern geht ein Gerücht umund auch Geschem hat es bestätigt.Es heißt, dass du mit den Juden einen Aufstand planst.Deswegen baust du an der Mauer.Dem Gerücht zufolge willst du ihr König werden.7Auch Propheten sollst du beauftragt haben,in Jerusalem bekannt zu machen:›Er ist der neue König von Juda!‹Das alles wird auch der König6,7 König: Meint den Perserkönig Artaxerxes I., in dessen Diensten Nehemia steht. erfahren.Daher komm jetzt!Wir wollen miteinander beraten,was zu tun ist.«8Da ließ ich ihm ausrichten:»Es stimmt nicht, was du da sagst!Das hast du dir alles nur ausgedacht.«9Denn die Feinde wollten uns Angst einflößenund dadurch die Bauarbeiten zum Stillstand bringen.Da machte ich mich erst recht an die Arbeit.

10Eines Tages besuchte ich Schemaja,den Sohn des Delaja und Enkel von Mehetabel.Ich ging zu seinem Haus,denn er konnte nicht zu mir kommen.Schemaja sagte zu mir:»Lass uns gemeinsam zum Gotteshaus gehenund uns im Innern des Tempels6,10 Inneres des Tempels: Durfte nur von Priestern betreten werden. einschließen.Sie haben vor, dich zu töten –schon heute Nacht wollen sie es tun!«11Daraufhin entgegnete ich ihm:»Soll ein Mann wie ich etwa davonlaufen?Soll sich jemand wie ich im Tempel verstecken,nur um zu überleben?Nein, ich gehe nicht mit!«12Denn ich hatte erkannt,dass er nicht in Gottes Auftrag handelte.Er richtete mir diese Botschaft aus,weil Tobija6,12 Tobija: Einer der Verbündeten von Sanballat, dem Provinzverwalter von Samaria. Die beiden setzten alles daran, Nehemias Arbeit scheitern zu lassen. und Sanballat6,12 Sanballat: Verwalter der persischen Provinz Samaria. Samaria und Jerusalem gehörten damals zur selben Verwaltungseinheit. ihn dafür bezahlt hatten.13Sie benutzten ihn, um mir Angst einzujagen.Ich sollte Unrecht begehen,sodass mein guter Ruf zerstört würde.Dann wäre ich ihrem Spott ausgeliefert.

14Mein Gott, erinnere dich an all das,was Tobija und Sanballat mir angetan haben!Vergiss nicht, dass auch die Prophetin Noadjaund die übrigen Propheten mir Angst einjagen wollten.

Die Mauer wird vollendet

15Am 25. Tag des Monats Elul6,15 Elul: Name des sechsten Monats im biblischen Kalender. Er fällt in den August/September unseres Kalenders., nach 52 Tagen,vollendeten wir die Arbeit an der Mauer.16Als unsere Feinde aus den Völkern ringsum das hörten,bekamen sie Angst.Ihr Hochmut verging ihnen und sie mussten erkennen,dass unser Gott dieses Werk vollbracht hatte.17Zu dieser Zeit standen viele einflussreiche Judenin regem Briefwechsel mit Tobija6,17 Tobija: Einer der Verbündeten von Sanballat, dem Provinzverwalter von Samaria. Die beiden setzten alles daran, Nehemias Arbeit scheitern zu lassen..18Sie waren ihm durch einen Eid verbunden,denn er war ein Schwiegersohn des Schechanja.Der war der Sohn des Arach.Außerdem war Tobijas Sohn Johanan verheiratetmit einer Tochter von Meschullam,dem Sohn des Berechja.19Diese Juden erzählten mir von Tobijas Verdiensten,und ihm teilten sie meine Worte mit.Daraufhin schickte Tobija mir Briefe,um mir Angst einzujagen.
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Die Sicherung der Stadt

71Nachdem die Mauer wieder aufgebaut war,ließ ich die Torflügel einsetzen.Der Dienst am Tempel7,1 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr … wurde wieder aufgenommenvon den Torwächtern7,1 Torwächter: Leviten, die den Zugang zum Tempel und die Abgaben überwachten., Sängern und Leviten7,1 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr ….2Die Befehlsgewalt über Jerusalem7,2 Jerusalem: Mit dem Zweiten Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes.übertrug ich meinem Bruder Hananiund Hananja, dem Kommandanten der Burg.Hananja war ein zuverlässiger Mannund begegnete Gott ehrfürchtiger7,2 Ehrfurcht: Eine Haltung größter Hochachtung gegenüber Gott, die sowohl Bewunderung als auch Erschrecken zum Ausdruck bringt. Mehr … als viele andere.3Ich sagte zu ihnen:»Öffnet die Stadttore erst,wenn die Sonne hoch am Himmel steht.Noch vor Sonnenuntergangsollt ihr die Stadttore wieder schließen und verriegeln.Stellt aus den Bewohnern Jerusalemseinen Wachdienst zusammen.Ein Teil soll sich an den Wachposten aufstellen,die anderen sollen ihre Häuser bewachen.«

Die Liste der Heimkehrer

4Jerusalem7,4 Jerusalem: Mit dem Zweiten Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. war weiträumig und groß.Es lebten aber nur wenige Menschen dort,die Häuser waren noch nicht wieder aufgebaut.5Da brachte mich Gott auf diesen Gedanken:Ich sollte eine Versammlung der einflussreichen Leute,der führenden Männer und des Volkes einberufen.Sie alle sollten sich in Familienregister eintragen.In diesem Zusammenhang fand ich eine Schriftrolle7,5 Schriftrolle: Vorläufer des Buchs. Sie besteht aus aneinandergenähten Lederstücken, auf die der Text in Spalten nebeneinandergeschrieben wurde. Mehr ….Auf ihr waren die Leute verzeichnet,die als Erste aus der Verbannung7,5 Verbannung: Meint die Zeit zwischen 586 und 538 v. Chr., in der ein Teil des Volkes Israel gezwungen war, in Babylonien zu leben. Mehr … heimgekehrt waren.Darin hieß es:

6Das sind die Leute der Provinz Juda7,6 Juda: Provinz im persischen Reich. Seit der Eroberung Jerusalems 586 v. Chr. gab es in Israel keine unabhängigen Königreiche mehr. Mehr …,die aus der Gefangenschaft heimgekehrt sind.Nebukadnezzar7,6 Nebukadnezzar II.: König des babylonischen Reichs in Mesopotamien 605–562 v. Chr., der König von Babylonien7,6 Babylonien: Gebiet am Unterlauf der Flüsse Eufrat und Tigris, südöstlich des heutigen Bagdad. Mehr …,hatte sie einst dorthin in die Verbannung7,6 Verbannung: Meint die Zeit zwischen 586 und 538 v. Chr., in der ein Teil des Volkes Israel gezwungen war, in Babylonien zu leben. Mehr … geführt.Jetzt sind sie nach Jerusalem7,6 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … und Juda zurückgekehrt,jeder in seinen Heimatort.7Sie wurden angeführt von Serubbabel7,7 Serubbabel: Nachkomme von König David und erster persischer Statthalter in Jerusalem nach der Rückkehr der Juden aus Babylonien um 520 v. Chr. Er ist mitverantwortlich für den Wiederaufbau des Tempels., Jeschua7,7 Jeschua: Erster Hohepriester am Tempel in Jerusalem nach der Rückkehr der Juden aus Babylonien um 520 v. Chr.,Nehemja, Asarja, Raamja, Nahamani, Mordochai,Bilschan, Misperet, Bigwai, Rehum und Baana.

Das Verzeichnis der zurückgekehrten Familien

Aus dem Volk Israel7,7 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. Mehr … kehrten zurück:82172 Nachkommen von Parosch,9372 Nachkommen von Schefatja,10652 Nachkommen von Arach,112818 Nachkommen von Pahat-Moab –die gehörten zur Familie von Jeschua und Joab,121254 Nachkommen von Elam,13845 Nachkommen von Sattu,14760 Nachkommen von Sakkai,15648 Nachkommen von Bani,16628 Nachkommen von Bebai,172322 Nachkommen von Asgad,18667 Nachkommen von Adonikam,192067 Nachkommen von Bigwai,20655 Nachkommen von Adin,2198 Nachkommen von Ater –die gehörten zur Familie des Hiskija,22328 Nachkommen von Haschum,23324 Nachkommen von Bezai,24112 Nachkommen von Harif.

25Die Menschen kamen aus diesen Orten:95 Leute aus Gibeon7,25 Gibeon: Stadt 8 km nordwestlich von Jerusalem.,26188 Leute aus Betlehem7,26 Betlehem: Ortschaft etwa 8 km südwestlich von Jerusalem. Mehr … und Netofa,27128 Leute aus Anatot7,27 Anatot: Stadt im Gebiet von Benjamin, 5 km nordöstlich von Jerusalem.,2842 Leute aus Bet-Asmawet,29743 Leute aus Kirjat-Jearim, Kefira und Beerot,30621 Leute aus Rama7,30 Rama: Ortschaft an der Grenze zwischen den Königreichen Juda und Israel, etwa 8 km nördlich von Jerusalem. und Geba,31122 Leute aus Michmas,32123 Leute aus Bet-El7,32 Bet-El: Ortschaft 16 km nördlich von Jerusalem. Der Name bedeutet übersetzt »Haus Gottes«. und Ai7,32 Ai: Stadt etwa 13 km nördlich von Jerusalem..33Dazu kamen noch:52 Nachkommen eines anderen Nebo,341254 Nachkommen eines anderen Elam,35320 Nachkommen von Harim,36345 Leute aus Jericho7,36 Jericho: Oasenstadt in der judäischen Wüste nördlich des Toten Meers. Mehr …,37721 Leute aus Lod, Hadid und Ono,383930 Nachkommen von Senaa.

Das Verzeichnis der Priester und Leviten

39Folgende Priester7,39 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … und Leviten7,39 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … kehrten zurück:973 Priester aus der Familie von Jedaja –die waren Nachfahren von Jeschua,401052 Priester aus der Familie von Immer,411247 Priester aus der Familie von Paschhur,421017 Priester aus der Familie von Harim,4374 Leviten7,43 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … aus der Familie von Jeschua –die waren Nachkommen von Kadmiel, Binnui und Hodawja,44148 Tempelsänger aus der Familie von Asaf7,44 Asaf: Sänger und Leiter einer Gruppe von Musikern am Tempel in Jerusalem. Mehr …45sowie 138 Torwächter7,45 Torwächter: Leviten, die den Zugang zum Tempel und die Abgaben überwachten. aus den Familienvon Schallum, Ater, Talmon, Akkub, Hatita und Schobai.

Das Verzeichnis der Tempeldiener

46Die Nachkommen folgender Tempeldiener7,46 Tempeldiener: Erfüllen Aufgaben am Tempel, die nicht von Priestern und Leviten erledigt wurden. kehrten zurück:Ziha, Hasufa, Tabbaot, 47Keros, Sia, Padon,48Lebana, Hagaba, Salmai, 49Hanan, Giddel, Gahar,50Reaja, Rezin, Nekoda, 51Gasam, Usa, Paseach,52Besai – das waren die Meuniter und Nefusiter,53Bakbuk, Hakufa, Harhur, 54Bazlut, Mehida, Harscha,55Barkos, Sisera, Temach, 56Neziach und Hatifa.

57Es kehrten auch Nachfahren von Dienern heim,die einst an Salomos7,57 Salomo: Einer der berühmtesten Könige von Israel, der etwa 970–930 v. Chr. regierte. Mehr … Hof arbeiteten.Sie waren Nachkommen von Sotai, Soferet, Peruda,58Jaala, Darkon, Giddel,59Schefatja, Hattil, Pocheret-Zebajim und Amon.60Alle Tempeldiener7,60 Tempeldiener: Erfüllen Aufgaben am Tempel, die nicht von Priestern und Leviten erledigt wurden. und Nachkommen der Diener von Salomoergaben zusammen 392 Personen.

Das Verzeichnis der Leute mit ungeklärter Herkunft

61Auch Leute aus Tel-Melach kehrten heimsowie aus Tel-Harscha, Kerub-Addon und Immer.Diese Leute wussten jedoch nicht,ob ihre Vorfahren zu Israel7,61 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. Mehr … gehörten.62Das betraf insgesamt 642 Nachkommenvon Delaja, Tobija und Nekoda.63Auch die Nachkommen einiger Priester7,63 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … wussten nicht,woher sie stammten.Das betraf die Nachkommen von Habaja, Koz und Barsillai.– Barsillai hatte eine der Töchtervon Barsillai aus Gilead7,63 Barsillai aus Gilead: Stand während der Verschwörung Abschaloms gegen König David auf der Seite Davids, vgl. 2. Samuel 19,32-41. geheiratet.Dessen Namen hatte er nach der Hochzeit angenommen. –64Alle Nachkommen wollten ihre Abstammung feststellenund durchsuchten die Familienregister.Doch sie fanden nichts.Deswegen wurden sie vom Priesterdienst ausgeschlossen7,64 vom Priesterdienst ausgeschlossen: Die Priester der Israeliten mussten alle von Aaron, dem Bruder des Mose, abstammen..65Der Provinzverwalter7,65 Provinzverwalter: Meint den von Kyros II. zum Provinzverwalter eingesetzten Scheschbazzar, vgl. Esra 1,8. verbot ihnen,von den heiligen Opfergaben7,65 heilige Opfergaben: Für Gott bestimmte Abgaben. Ein Teil wurde als Opfer dargebracht, ein anderer Teil stand den Priestern für ihren Lebensunterhalt zur Verfügung; vgl. 3. Mose/Levitikus 6,9-11. zu essen.Dieses Verbot sollte bis zur Einsetzung eines Priesters gelten,der durch das Los7,65 das Los: Wörtlich »Urim und Tummim«. Zwei Lossteine, mit denen der Hohepriester Gott um eine Entscheidung bittet; vgl. 2. Mose/Exodus 28,30. Entscheidungen verkünden konnte.

Die Gesamtzahl der Heimkehrer

66Insgesamt 42.360 Menschen kehrten heim.67Die Sklaven und Sklavinnen7,67 Sklaven: Sie gehörten zum Eigentum anderer Menschen, bekamen keinen Lohn für ihre Arbeit und konnten nicht frei über ihr Leben entscheiden. Mehr … wurden nicht mitgerechnet,das waren noch einmal 7337 Menschen.Dazu kamen 245 Tempelsänger und -sängerinnen.68Außerdem brachten die Rückkehrer ihre Tiere mit:736 Pferde, 245 Maultiere7,68 Maultier: Kreuzung aus Pferd und Esel. Maultiere waren die Reittiere der Königsfamilie, wurden aber auch als Lasttiere eingesetzt.,435 Kamele und 6720 Esel.

Die Spenden für den Wiederaufbau des Tempels

69Als die führenden Familien nach Jerusalem7,69 Jerusalem: Hauptstadt und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David in Juda. 586 v. Chr. von den Babyloniern zerstört. Mehr … kamen,gab ein Teil von ihnen Spenden für den Tempel7,69 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr ….Der Statthalter gab für die Schatzkammer1000 Goldmünzen7,69 Goldmünzen: Wörtlich »Golddrachmen«. Meint eine griechische Münze mit einem Gewicht von etwa 4 g., 50 Opferschalenund 530 Priestergewänder.70Die Familienoberhäupter gaben für die Schatzkammer20.000 Goldmünzen7,70 Goldmünzen: Wörtlich »Golddrachmen«. Meint eine griechische Münze mit einem Gewicht von etwa 4 g. und etwa 1300 Kilogramm7,70 1300 Kilogramm: Wörtlich »2200 Minen«. Eine Mine entspricht knapp 600 g. Silber.71Das übrige Volk spendete 20.000 Goldmünzen,etwa 1200 Kilogramm7,71 1200 Kilogramm: Wörtlich »2000 Minen«. Eine Mine entspricht knapp 600 g. Silber und 67 Priestergewänder.72So kehrten die Priester7,72 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … und die Leviten7,72 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … zurückund wohnten wieder in ihren Heimatorten.Mit ihnen kam ein Teil des Volkes zurück,dazu die Tempelsänger, Torwächter7,72 Torwächter: Leviten, die den Zugang zum Tempel und die Abgaben an den Tempel überwachten. und Tempeldiener7,72 Tempeldiener: Erfüllen Aufgaben am Tempel, die nicht von Priestern und Leviten erledigt wurden..Als der siebte Monat7,72 siebter Monat: Festmonat, in dessen Verlauf das jüdische Neujahrsfest, der Versöhnungstag und das Laubhüttenfest gefeiert werden; vgl. 3. Mose/Levitikus 23,23-43. anbrach,wohnten die Israeliten7,72 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. Mehr … wieder in ihren Städten.