BasisBibel (BB)
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Das Volk verpflichtet sich, dem Gesetz zu folgen

101Die Leviten10,1 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … sagten zum Volk:»Wegen all dem, was geschehen ist,wollen wir nun eine Vereinbarung treffenund sie schriftlich festhalten.Unsere führenden Männer, Priester und Levitensollen sie unterschreiben und versiegeln.«2Als Erste unterschrieben der Statthalter Nehemia,der Sohn des Hachalja, und Zidkija.3Dann unterzeichneten die Priester10,3 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr …:Seraja, Asarja, Jirmeja,4Paschhur, Amarja, Malkija,5Hattusch, Schebanja, Malluch,6Harim, Meremot, Obadja,7Daniel, Ginneton, Baruch,8Meschullam, Abija, Mijamin,9Maasja, Bilga und Schemaja.10Danach unterschrieben die Leviten:Jeschua, der Sohn des Asanja,und Binnui, ein Nachkomme von Henadad und Kadmiel.11Dazu kamen weitere Leviten:Schebanja, Hodija, Kelita, Pelaja, Hanan,12Micha, Rehob, Haschabja,13Sakkur, Scherebja, Schebanja,14Hodija, Bani und Beninu.15Dann unterzeichneten die führenden Männer des Volkes:Parosch, Pahat-Moab, Elam, Sattu, Bani,16Bunni, Asgad, Bebai,17Adonija, Bigwai, Adin,18Ater, Hiskija, Asur,19Hodija, Haschum, Bezai,20Harif, Anatot, Nebai,21Magpiasch, Meschullam, Hesir,22Meschesabel, Zadok, Jaddua,23Pelatja, Hanan, Anaja,24Hoschea, Hananja, Haschub,25Lohesch, Pilha, Schobek,26Rehum, Haschabna, Maaseja,27Ahija, Hanan, Anan,28Malluch, Harim und Baana.

29Auch das übrige Volk schloss sich der Vereinbarung an:weitere Priester10,29 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … und Leviten10,29 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr …,dazu die Torwächter10,29 Torwächter: Leviten, die den Zugang zum Tempel und die Abgaben überwachten., Sänger und Tempeldiener10,29 Tempeldiener: Erfüllen Aufgaben am Tempel, die nicht von Priestern und Leviten erledigt wurden..Sie alle hatten sich von den Nachbarvölkern getrennt,um die Weisung10,29 Weisung: Hebräisch Tora. Sie umfasst die schriftliche und mündliche Mitteilung von Gottes Willen. Mehr … Gottes zu befolgen.Auch ihre Frauen, Söhne und Töchter schlossen sich an –alle, die das nötige Verständnis besaßen.30Zusammen mit den führenden Männernlegten sie einen Eid ab.Sie schworen, nach der Weisung zu leben,die Gott ihnen durch Mose10,30 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr …, den Knecht Gottes10,30 Knecht, Knecht Gottes: Ehrenvolle Bezeichnung für Menschen, die Gott in seinen Dienst nimmt. Mehr …, gegeben hatte.Sie verpflichteten sich zur Einhaltungaller Gebote10,30 Gebote: Bestimmungen, die Gott den Menschen gegeben hat. Sie ordnen das Leben so, wie es nach Gottes Willen sein soll. Mehr …, Weisungen und Rechtsvorschriftendes Herrn, unseres Gottes.

Der Inhalt der Verpflichtung

31Wir werden keine unserer Töchtermit einem Mann aus den Nachbarvölkern10,31 Mann aus den Nachbarvölkern: Ehen mit Menschen aus anderen Völkern waren 5. Mose/Deuteronomium 7,3-4 zufolge verboten. verheiraten.Und für keinen unserer Söhne werden wireine ihrer Töchter zur Frau nehmen.32Wenn Händler aus den Nachbarvölkern10,32 Händler aus den Nachbarvölkern: Das Gebot der Sabbatruhe galt nur für das Volk Israel, nicht für die Nachbarvölker.am Sabbat10,32 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf. Mehr … ihr Getreide oder andere Waren anbieten,kaufen wir ihnen nichts ab –weder am Sabbat noch an einem anderen heiligen Tag.In jedem siebten Jahr10,32 siebtes Jahr: Die Vorschriften zu diesem Jahr finden sich in 3. Mose/Levitikus 25,1-7. verzichten wirauf den Ertrag der Felderund erlassen alle Schulden.33Weiterhin verpflichten wir uns,für den Dienst im Haus Gottes10,33 Haus Gottes: Bezeichnet den Tempel in Jerusalem.jedes Jahr eine Silbermünze10,33 Silbermünze: Wörtlich »Drittel-Schekel«. Eine Münze, die dem Wert von etwa 4 g Silber entspricht. zu geben:34für die Schaubrote10,34 Schaubrote: Zwölf Brote, die auf einen Tisch im Heiligtum gelegt wurden. An jedem Sabbat wurden sie durch frische Brote ersetzt.,das tägliche Speise-10,34 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. Mehr … und Brandopfer10,34 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr …,die Opfer am Sabbat, am Neumond10,34 Neumond: Beginn eines neuen Monats und Anlass für ein religiöses Fest. und an den Festtagen,die zusätzlichen Opfergaben,die Sündopfer10,34 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. Mehr …, mit denen Israel um Versöhnung bittet,sowie für alle Dienste im Haus unseres Gottes.35Die Lieferung des Brennholzes10,35 Brennholz: Für das Feuer auf dem Brandopferaltar im Tempel wurden große Mengen an Holz benötigt. haben wir ausgelostunter den Priestern10,35 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr …, den Leviten10,35 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … und dem Volk.Jährlich sollen sie es zum Haus unseres Gottes bringen,nach Familien geordnet und zu festgelegten Zeiten.Das Holz wird verbranntauf dem Altar des Herrn, unseres Gottes.So ist es im Buch mit der Weisung des Herrn10,35 Buch mit der Weisung des HERRN: Verweis auf den Willen Gottes, wie er in den fünf Büchern Mose aufgeschrieben ist. vorgeschrieben.

36Jährlich bringen wir Folgendes zum Haus des Herrn10,36 Haus Gottes: Bezeichnet den Tempel in Jerusalem.:das erste Getreide10,36 das erste Getreide: Wie bei der Erstgeburt ist der erste Teil der Ernte für Gott bestimmt. Er ist ein Dank an Gott, der die Ernte geschenkt hat und so Leben ermöglicht. von unseren Feldern,die ersten Früchte unserer Obstbäume,37unsere erstgeborenen Söhne10,37 Erstgeburt: Bezeichnet den ersten Sohn, den eine Frau zur Welt bringt, oder das erste männliche Tier, das von einem Muttertier geboren wird. Sie ist für Gott bestimmt. Mehr …und die erstgeborenen Jungen10,37 Erstgeburt: Bezeichnet den ersten Sohn, den eine Frau zur Welt bringt, oder das erste männliche Tier, das von einem Muttertier geboren wird. Sie ist für Gott bestimmt. Mehr … unseres Viehs –so wie es im Gesetz10,37 Gesetz: Verweis auf den Willen Gottes, wie er in den fünf Büchern Mose aufgeschrieben ist. vorgeschrieben ist.Wir bringen also die erstgeborenen Jungenunserer Kühe und Schafe zum Haus unseres Gottes.Wir geben sie den Priestern10,37 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr …,die dort ihren Dienst tun.38Außerdem bringen wir den Priestern:das erste gemahlene Korn10,38 erstes gemahlenes Korn: Wie bei der Erstgeburt sind der erste Teil der Ernte und daraus hergestellte Lebensmittel für Gott bestimmt. Als Dank für die Ernte werden sie als Opfer dargebracht.,die ersten Früchte von allen Bäumen,Wein und Olivenöl.All diese Gaben bringen wir in die Vorratskammernim Haus unseres Gottes.Den zehnten Teil10,38 zehnter Teil: Abgabe vom jährlichen Ernteertrag an das Heiligtum. Sie gehört Gott. Mehr … unserer Ernte geben wir den Leviten10,38 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr ….Sie sammeln diesen Teil in allen Orten ein,an denen wir die Felder bestellen.39Wenn die Leviten ihren zehnten Teil einsammeln,soll ein Priester, ein Sohn Aarons10,39 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr …, dabei sein.Die Leviten sollen von ihrem zehnten Teilwiederum denselben Anteil abgeben.Den sollen sie zum Haus unseres Gottes bringenund in den Vorratskammern abliefern.40Dorthin sollen die Israeliten und die Levitenihre Abgaben von Getreide10,40 Getreide: Getreide, vor allem Weizen, war ein Grundnahrungsmittel, das hauptsächlich zum Backen von Brot verwendet wurde. Mehr …, Wein10,40 Wein: Ein im Mittelmeerraum übliches Nahrungs- und Genussmittel. Wein ist zugleich Sinnbild für Lebensfreude und Wohlstand. Mehr … und Olivenöl10,40 Öl: Aus den Früchten des Olivenbaums gepresstes Öl, das zu den Grundnahrungsmitteln gehörte. bringen.Denn dort befinden sich die Vorratsgefäße des Tempels.Außerdem halten sich da die Priester auf,die ihren Dienst tun,ebenso die Torwächter10,40 Torwächter: Leviten, die den Zugang zum Tempel und die Abgaben an den Tempel überwachten. und Sänger.So wollen wir es dem Haus unseres Gottesan nichts fehlen lassen.
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Einweihung der Stadtmauer und Nehemias Reformen

Nehemia 11,1–13,31

Verzeichnis der Bewohner Jerusalems

111Die führenden Familien des Volkeswohnten bereits in Jerusalem11,1 Jerusalem: Mit dem Zweiten Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes..Aus dem übrigen Volk sollte sich jede zehnte Familiein Jerusalem, der heiligen Stadt, niederlassen.Sie wurden durch das Los11,1 Los: Unterschiedlich markierte Steinchen, die in einem Behälter geschüttelt und auf den Boden geworfen wurden, um eine Entscheidung herbeizuführen. Mehr … bestimmt.Die anderen Familien konnten an ihren Orten bleiben.2Das Volk segnete11,2 Segen, segnen: Wer einen anderen Menschen segnet, bittet Gott, dem Gesegneten Kraft, Leben und Wohlergehen zu schenken. Mehr … alle Familien,die darüber hinaus freiwillig nach Jerusalem zogen.3Die folgende Liste enthältdie Familienoberhäupter der Provinz Juda11,3 Juda: Provinz im persischen Reich. Seit der Eroberung Jerusalems 586 v. Chr. gab es in Israel keine unabhängigen Königreiche mehr. Mehr ….Sie wohnten jetzt in Jerusalemund in den Städten von Juda –jeweils auf ihrem eigenen Grundstück.Die Bevölkerung bestand aus den Israeliten11,3 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. Mehr …,den Priestern11,3 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr …, Leviten11,3 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr …, Tempeldienern11,3 Tempeldiener: Erfüllen Aufgaben am Tempel, die nicht von Priestern und Leviten erledigt wurden.und den Nachkommen der Diener Salomos11,3 Salomo: Einer der berühmtesten Könige von Israel, der etwa 970–930 v. Chr. regierte. Mehr ….

4In Jerusalem wohnten Nachkommendes Stammes Juda11,4 Juda: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet lag im judäischen Bergland. und des Stammes Benjamin11,4 Benjamin: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im judäischen Bergland, nördlich von Jerusalem..Aus dem Stamm Juda war esAtaja, der Sohn des Usija und Enkel von Secharja.Sie waren Nachkommen des Amarja,Schefatja und Mahalalel.Ihr gemeinsamer Vorfahre war Judas Sohn Perez.5Auf Judas Sohn Schela führt sich Maaseja zurück,der Sohn des Baruch und Enkel von Kolhose.Zu Maasejas Vorfahren gehörten auchHasaja, Adaja, Jojarib und Secharja.6Insgesamt wohnten in Jerusalem468 Nachkommen des Perez.Sie alle waren angesehene Männer.

7Aus dem Stamm Benjamin11,7 Benjamin: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im judäischen Bergland, nördlich von Jerusalem. war esSallu, der Sohn des Meschullam und Enkel von Joed.Zu seinen Vorfahren gehörtenPedaja, Kolaja, Maaseja, Itiel, Jeschaja8sowie Gabbai und Sallai.Insgesamt waren es 928 Benjaminiter.9Ihr Befehlshaber war Joel, der Sohn des Sichri.Zu ihnen gehörte auch Juda, der Sohn des Senua.Juda war der zweite Stadtvorsteher.

10Von den Priestern11,10 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … waren esJedaja, der Sohn des Jojarib, und Jachin.11Dazu kam Seraja, der Sohn des Hilkijaund Enkel von Meschullam.Zu seinen Vorfahren gehörtenZadok, Merajot und Ahitub.Ahitub war der oberste Priester im Haus Gottes11,11 Haus Gottes: Bezeichnet den Tempel in Jerusalem..12Zusammen mit den Priestern, die ihnen zugeordnet waren,taten sie Dienst am Tempel11,12 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr ….Insgesamt waren es 822 Priester.Darunter war auch Adaja, der Sohn des Jerohamund Enkel von Pelalja.Zu seinen Vorfahren gehörtenAmzi, Secharja, Paschhur und Malkija.13Insgesamt umfasste die Zahl der Priester,die Adaja zugeordnet waren, 242 Familienoberhäupter.Unter den Priestern war auch Amaschsai,der Sohn des Asarel und Enkel von Achsai.Zu seinen Vorfahren gehörten Meschillemot und Immer.14Insgesamt waren Amaschsai 128 Priester zugeordnet,alles tapfere Krieger.Ihr Befehlshaber war Zabdiel, der Sohn des Haggedolim.

15Von den Leviten11,15 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … war esSchemaja, der Sohn des Haschub und Enkel von Asrikam.Zu seinen Vorfahren gehörten Haschabja und Bunni.16Von den Familienoberhäuptern der Leviten waren esSchabbetai und Josabad.Sie waren für den äußeren Dienst11,16 äußerer Dienst: Zu den Aufgaben gehörte das Sammeln und Aufbewahren der für den Tempel bestimmten Abgaben sowie die Ausbesserung des Tempelgebäudes. am Tempel zuständig.17Unter den Leviten war auch Mattanja,der Sohn des Micha.Zu seinen Vorfahren gehörten Sabdi und Asaf.Mattanja war Chorleiter und hatte die Aufgabe,beim Gebet den Lobgesang anzustimmen.Sein Bruder Bakbukja war sein Stellvertreter.Unter den Leviten war auch Abda,der Sohn des Schammua.Zu seinen Vorfahren gehörten Galal und Jedutun.18Insgesamt wohnten 284 Leviten in der heiligen Stadt.19Dazu kamen die Torwächter Akkub und Talmonund ihre Verwandten, die an den Toren wachten.Das waren 172 Menschen.

20Die übrigen Israeliten11,20 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. Mehr …, Priester11,20 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … und Leviten11,20 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr …blieben in den anderen Städten von Juda11,20 Juda: Provinz im persischen Reich. Seit der Eroberung Jerusalems 586 v. Chr. gab es in Israel keine unabhängigen Königreiche mehr. Mehr ….Jeder wohnte auf seinem Erbbesitz11,20 Erbbesitz: Der Anteil der Israeliten an dem Land, das Gott ihnen gibt. Sie dürfen das Land für ihren Lebensunterhalt nutzen, der Eigentümer bleibt Gott..21Die Tempeldiener11,21 Tempeldiener: Erfüllen Aufgaben am Tempel, die nicht von Priestern und Leviten erledigt wurden. wohnten auf dem Hügel Ofel11,21 Hügel Ofel: Südlich des Tempelbergs in Jerusalem gelegener, künstlich aufgeschütteter Hügel..Sie unterstanden der Aufsicht von Ziha und Gischpa.22Der Vorsteher der Leviten in Jerusalem war Usi.Er war der Sohn des Bani und Enkel von Haschabja.Zu seinen Vorfahren gehörten Mattanja und Micha.Als Nachkommen des Asaf11,22 Asaf: Sänger und Leiter einer Gruppe von Musikern am Tempel in Jerusalem. Mehr … waren sie im Tempel zuständigfür den Gesang beim Gottesdienst.23Für sie galt ein Gebot des Königs.Die königliche Vorschrift bestimmte,was die Sänger jeden Tag tun sollten.24Petachja, der Sohn des Meschesabel,beriet den König bei allen Fragen,die das Volk betrafen.Er war ein Nachkomme von Serach und Juda.

Verzeichnis der Wohnorte außerhalb Jerusalems

25Es wohnten auch Judäer11,25 Juda: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet lag im judäischen Bergland.in Ortschaften und Gebieten außerhalb der Stadt.Einige wohnten in Kirjat-Arbaund den umliegenden Dörfern.Andere lebten in Dibon und den Dörfern dortsowie in Kabzeel und den dazugehörigen Ortschaften.26Wieder andere lebten in Jeschua, Molada und Bet-Pelet,27Hazar-Schual und Beerscheba11,27 Beerscheba: Wörtlich »Schwurbrunnen«. 90 km südwestlich von Jerusalem an einer wichtigen Handelsstraße gelegene Stadt mit Heiligtum. mit seinen Dörfern,28Ziklag und Mechona mit seinen Dörfern,29En-Rimmon, Zora und Jarmut,30Sanoach, Adullam11,30 Adullam: Ort am Rand des judäischen Berglands, etwa 16 km nordwestlich von Hebron gelegen. und seinen Ortschaften,Lachisch11,30 Lachisch: Stadt 44 km südwestlich von Jerusalem und wichtiger Militärstützpunkt. und den dazugehörigen Gebieten,Aseka und seinen Dörfern.Das Siedlungsgebiet der Judäer erstreckte sichvon Beerscheba bis zum Tal Hinnom.

31Die Benjaminiter11,31 Benjamin: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im judäischen Bergland, nördlich von Jerusalem. wohnten in folgenden Städten:Geba, Michmas, Aja und Bet-El11,31 Bet-El: Ortschaft 16 km nördlich von Jerusalem. Der Name bedeutet übersetzt »Haus Gottes«. mit seinen Dörfern.32Benjaminiter lebten auch in Anatot11,32 Anatot: Stadt im Gebiet von Benjamin, 5 km nordöstlich von Jerusalem., Nob, Ananeja,33Hazor11,33 Hazor: Stadt im Norden Israels, an der Kreuzung zweier bedeutender Handelsstraßen gelegen., Rama11,33 Rama: Ortschaft an der Grenze zwischen den Königreichen Juda und Israel, etwa 8 km nördlich von Jerusalem., Gittajim,34Hadid, Zeboim, Neballat,35Lod, Ono und im Tal der Handwerker.36Einige Levitengruppen11,36 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … aus dem Gebiet der Judäerließen sich im Gebiet der Benjaminiter nieder.
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Verzeichnis der Priester und Leviten

121Es folgt ein Verzeichnis der Priester12,1 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … und Leviten12,1 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr …,die aus der Verbannung12,1 Verbannung: Meint die Zeit zwischen 586 und 538 v. Chr., in der ein Teil des Volkes Israel gezwungen war, in Babylonien zu leben. Mehr … heimkehrten.Angeführt wurden sie von Serubbabel12,1 Serubbabel: Nachkomme von König David und erster persischer Statthalter in Jerusalem nach der Rückkehr der Juden aus Babylonien um 520 v. Chr. Er ist mitverantwortlich für den Wiederaufbau des Tempels.,dem Sohn des Schealtiel, und Jeschua12,1 Jeschua: Erster Hohepriester am Tempel in Jerusalem nach der Rückkehr der Juden aus Babylonien um 520 v. Chr..Die Priester waren: Seraja, Jirmeja, Esra,2Amarja, Malluch, Hattusch,3Schechanja, Rehum, Meremot,4Iddo, Ginneton, Abija,5Mijamin, Maadja, Bilga,6Schemaja, Jojarib, Jedaja,7Sallu, Amok, Hilkija und Jedaja.Das waren die führenden Priester und ihre Brüderwährend der Amtszeit des Jeschua.8Die Leviten waren:Jeschua, Binnui, Kadmiel,Scherebja, Juda und Mattanja.Sie waren zuständig für den Lobgesang im Tempel.9Bakbukja, Unni und ihre Brüder sangenim Wechsel mit ihnen den Lobgesang.10Jeschuas Nachkommen waren:Jojakim, Eljaschib, Jojada,11Jonatan und Jaddua.

Die Oberhäupter der Priester- und Levitenfamilien

12Während der Amtszeit des Jojakimwaren diese Priester12,12 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … die Oberhäupter ihrer Familien:Meraja in der Familie des Seraja,Hananja in der Familie des Jirmeja,13Meschullam in der Familie des Esra,Johanan in der Familie des Amarja,14Jonatan in der Familie des Malluch,Josef in der Familie des Schebanja,15Adna in der Familie des Harim,Helkai in der Familie des Merajot,16Sacharja in der Familie des Iddo,Meschullam in der Familie des Ginneton,17Sichri in der Familie des Abija,[...]12,17 [...]: Der Name fehlt im hebräischen Text. in der Familie des Mijamin,Piltai in der Familie des Maadja,18Schammua in der Familie des Bilga,Jonatan in der Familie des Schemaja,19Mattenai in der Familie des Jojarib,Usi in der Familie des Jedaja,20Kallai in der Familie des Sallu,Eber in der Familie des Amok,21Haschabja in der Familie des Hilkijaund Netanel in der Familie des Jedaja.

22Auch während der Amtszeitenvon Eljaschib, Jojada, Johanan und Jadduaverzeichnete man die Familienoberhäupter der Leviten12,22 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr ….Ebenso verfuhr man für die Priester12,22 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr …bis zur Herrschaft des Perserkönigs Darius.23Die Familienoberhäupter der Levitensind in einer Chronik12,23 eine Chronik: Ein uns unbekanntes Buch, das vermutlich die Namenslisten der Leviten enthielt. aufgeschrieben.Sie reicht bis zur Amtszeit des Johanan,dem Sohn des Eljaschib.24Das waren die führenden Leviten:Haschabja, Scherebja, Jeschua, Binnui und Kadmiel.Sie priesen und lobten Gottabwechselnd mit den anderen LevitenMattanja, Bakbukja und Obadja12,24 Mattanja, Bakbukja und Obadja: Die Namen der Leviten sind in der Übersetzung aus Vers 25 vorgezogen..Das taten sie nach der Anordnung Davids12,24 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr …,der ein Mann Gottes gewesen war.Die Leviten waren nach Abteilungen geordnet,eine Abteilung stand neben der anderen.25Die Torwächter12,25 Torwächter: Leviten, die den Zugang zum Tempel und die Abgaben überwachten. Meschullam, Talmon und Akkubbewachten die Vorratskammernan den Toren des Tempels.26Diese Männer lebten zur selben Zeit wie Jojakim,der Sohn des Jeschua und Enkel von Jozadak.Auch waren sie Zeitgenossen des Statthalters Nehemiaund des Priesters12,26 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … und Schriftgelehrten12,26 Schriftgelehrter: Mensch, dessen Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist. Esra12,26 Esra: Von Esras Wirken in Jerusalem erzählt Esra 7–10..

Die Einweihung der Stadtmauer

27Die Mauer von Jerusalem12,27 Jerusalem: Mit dem Zweiten Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. sollte eingeweiht werden.Hierfür ließ man die Leviten12,27 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr …aus ihren Wohnorten nach Jerusalem kommen,um die Einweihung zu gestalten.Sie sollten das Freudenfest mit Lobliedern begleitenund mit Musik von Zimbeln12,27 Zimbel: Musikinstrument aus einem Paar kleiner bronzener Teller, die rhythmisch aneinandergeschlagen werden. Mehr …, Leiern12,27 Leier: Musikinstrument mit bis zu 10 Saiten, die gezupft wurden. Mehr … und Harfen.28Auch die Sänger versammelten sich.Sie hatten sich angesiedeltin der Gegend rings um Jerusalemund im Gebiet der Netofatiter.29Andere kamen aus Bet-Gilgalund den Gebieten um Geba und Asmawet.Denn in den Ortschaften rund um Jerusalemhatten die Sänger sich niedergelassen.30Die Priester12,30 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … und Leviten reinigten12,30 Reinigung, sich reinigen: Religiöse Handlung, mit der Menschen und Dinge dafür vorbereitet werden, in der Nähe Gottes zu sein. sich für das Fest.Dann reinigten sie das Volk, die Tore und die Mauer.

31Anschließend ließ ich12,31 ich: Der folgende Text ist als Bericht Nehemias gestaltet. die führenden Männer Judasauf die Mauer steigen.Die Sänger teilte ich in zwei große Festchöre ein.Der eine zog auf der Mauer nach rechts, zum Misttor hin.32Dahinter ging Hoschaja,gefolgt von einem Teil der führenden Männer Judas.33Dann kamen die Priester12,33 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … Asarja, Esra und Meschullam,34Juda, Benjamin, Schemaja und Jirmeja.35Sie bliesen die Trompeten12,35 Trompete: Ein Musik- und Signalinstrument, das aus einem Metallrohr mit Schalltrichter besteht. Es kommt sowohl im Gottesdienst als auch beim Militär zum Einsatz. Mehr ….Es folgte Secharja, der Sohn des Jonatan,Enkel von Schemaja und Urenkel des Mattanja.Die Linie lässt sich zurückverfolgenüber Micha und Sakkur bis zu Asaf12,35 Asaf: Sänger und Leiter einer Gruppe von Musikern am Tempel in Jerusalem. Mehr ….36Secharja wurde von seinen Brüdern begleitet:Schemaja, Asarel, Milalai, Gilalai, Maai,Netanel, Juda und Hanani.Sie hatten Musikinstrumente dabei,wie einst David12,36 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr …, der Mann Gottes, sie gespielt hatte.Der Schriftgelehrte12,36 Schriftgelehrter: Mensch, dessen Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist. Esra12,36 Esra: Von Esras Wirken in Jerusalem erzählt Esra 7–10. ging vor ihnen her.37Beim Quelltor zogen sie geradeaus weiter.Beim Maueraufgang stiegen sie die Stufen hoch,die zur Stadt Davids12,37 Stadt Davids: Name für den ältesten besiedelten Teil Jerusalems, im Südosten der heutigen Altstadt gelegen. Der Name erinnert an die Eroberung durch König David, vgl. 2. Samuel 5,6-9. hinaufführten.Am früheren Palast Davids vorbeikamen sie zum Wassertor im Osten.38Der zweite Festchor zog auf der Mauer nach links.Ich ging mit dem anderen Teil des Volkes hinterher.Am Ofenturm vorbei kamen wir bis zur breiten Mauer.39Wir liefen weiter über das Efraim-Tor,das Jeschana-Tor und das Fisch-Tor,vorbei am Hananel-Turm, am Turm der Hundertund am Schaftor bis zum Wachtor.

40Dann stellten sich die beiden Festchöre am Tempel12,40 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr … auf.Bei mir befand sich die Hälfte der führenden Männer.41Bei mir waren außerdem die Priester12,41 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … Eljakim, Maaseja,Mijamin, Michaja, Eljoenai, Secharja und Hananja.Sie hatten ihre Trompeten dabei.42Neben ihnen standen Maaseja, Schemaja, Eleasar,Usi, Johanan, Malkija, Elam und Eser.Unter der Leitung von Jisrachjastimmten die Sänger den Lobgesang an.43An diesem Tag wurden viele Schlachtopfer12,43 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. Mehr … dargebracht,denn Gott hatte uns eine große Freude gemacht.Auch die Frauen und Kinder waren fröhlich.Noch von Weitem konnte man den Jubel Jerusalems hören.

Die Versorgung der Priester und Leviten

44Damals wurden auch Männer bestimmt,die die Vorratskammern beaufsichtigen sollten.Dort lagerte man die Vorräte und die Abgaben:die ersten Früchte12,44 die ersten Früchte: Wie bei der Erstgeburt ist der erste Teil der Ernte für Gott bestimmt. Er ist ein Dank an Gott, der die Ernte geschenkt hat und so Leben ermöglicht. der Ernteund den zehnten Teil12,44 zehnter Teil: Abgabe vom jährlichen Ernteertrag an das Heiligtum. Sie gehört Gott. Mehr … aller Erträge.In diesen Kammern wurden auchdie im Gesetz12,44 Gesetz: Meint Vorschriften, die wir heute in den fünf Büchern Mose finden. vorgeschriebenen Abgaben gesammelt,die von den Feldern bei den Dörfern stammten.Sie waren für die Priester12,44 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … und Leviten12,44 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … bestimmtund wurden gern gegeben.Denn die Judäer12,44 Juda: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet lag im judäischen Bergland. hatten Freude an den Priestern und Leviten,die im Tempel ihren Dienst taten.45Sie kümmerten sich gewissenhaft um den Dienst für Gottund die vorgesehenen Reinigungshandlungen12,45 Reinigung, sich reinigen: Religiöse Handlung, mit der Menschen und Dinge dafür vorbereitet werden, in der Nähe Gottes zu sein..Auch die Sänger und Torwächter folgten den Anweisungen,die David12,45 David: Bedeutender König in der Geschichte Israels, der etwa 1000–960 v. Chr. regierte. Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder und Gebete. Mehr … und sein Sohn Salomo12,45 Salomo: Einer der berühmtesten Könige von Israel, der etwa 970–930 v. Chr. regierte. Mehr … gegeben hatten.46Denn schon zur Zeit Davids und Asafs12,46 Asaf: Sänger und Leiter einer Gruppe von Musikern am Tempel in Jerusalem. Mehr … gab es Chorleiter,die für die Lob- und Danklieder zuständig waren.47Zur Zeit von Serubbabel12,47 Serubbabel: Nachkomme von König David und erster persischer Statthalter in Jerusalem nach der Rückkehr der Juden aus Babylonien um 520 v. Chr. Er ist mitverantwortlich für den Wiederaufbau des Tempels. und Nehemiaversorgte ganz Israel die Sänger und Torwächter.Jeden Tag erhielten sie ihren Unterhalt.Man brachte ihn als Gott geweihte Gabe den Leviten,und diese gaben den Priestern ihren Anteil.