BasisBibel NT+Ps (BB)
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Die Israeliten bekennen ihre Schuld

91Am 24. Tag des Monats9,1 Monat: Meint den siebten Monat, in dessen Verlauf das jüdische Neujahrsfest, der Versöhnungstag und das Laubhüttenfest gefeiert werden; vgl. 3. Mose/Levitikus 23,23-44.kamen die Israeliten zu einem Fastentag9,1 Fastentag: Ein Feiertag, an dem nichts gegessen wurde und der von Trauerbräuchen begleitet werden konnte. zusammen.Sie zogen Trauerkleider9,1 Trauergewand: Kleidungsstück aus rauem Leinen, das zum Zeichen von Trauer oder Buße auf bloßer Haut getragen wurde. Es wird auch »Sack« genannt. anund streuten sich Erde auf den Kopf9,1 Erde auf den Kopf streuen: Das Bedecken von Kopf und Körper mit Erde oder Asche gehört zu den Trauerbräuchen..2Diejenigen, die ihrer Abstammung nach Israeliten9,2 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. Mehr … waren,trennten sich jetzt von allen Fremden.Dann traten sie vor und bekannten ihre Sünden9,2 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr …und die Schuld ihrer Vorfahren.3Sie erhoben sich von ihren Plätzen.Drei Stunden9,3 drei Stunden: Wörtlich »ein Viertel des Tages«. Nach damaligem Verständnis dauerte der Tag von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang, etwa zwölf Stunden. lang las man ihnen voraus dem Buch mit der Weisung des Herrn9,3 Bucht mit der Weisung des HERRN: Verweis auf den Willen Gottes, wie er in den fünf Büchern Mose aufgeschrieben ist., ihres Gottes.Weitere drei Stunden lang bekannten sie ihre Schuldund knieten nieder vor dem Herrn, ihrem Gott.4Dann erhoben sich auf der Tribüne die Leviten9,4 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr …Jeschua, Bani, Kadmiel, Schebanja,Bunni, Scherebja, Bani und Kenani.Mit lauter Stimme riefen sie zum Herrn, ihrem Gott.5Die Leviten Jeschua, Kadmiel, Bani, Haschabneja,Scherebja, Hodija, Schebanja und Petachja sagten:»Steht auf! Preist den Herrn, euren Gott,von Anfang an bis in alle Zukunft!«

Die Leviten9,5 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … beteten:»Dein herrlicher Name sei gepriesen.Sein Lob übersteigt allen Preis und Ruhm.6Du bist der Herr, du allein!Du hast den Himmel geschaffen9,6 den Himmel geschaffen: Von der Erschaffung der Welt erzählt 1. Mose/Genesis 1,1–2,4.und den Himmel darübermit all seinen Himmelsbewohnern.Auch die Erde hast du gemacht,mit allem, was darauf wohnt.Du hast das Meer gemacht,mit allem, was darin lebt.Allen Geschöpfen hast du das Leben geschenkt.Die himmlischen Heere beten dich an.7Du, Herr, bist der Gott Abrahams.Ihn hast du erwählt und herausgeführtaus seiner Heimatstadt Ur in Babylonien9,7 Ur in Babylonien: Wörtlich »Ur der Chaldäer«. Im Alten Testament ist Chaldäer eine übliche Bezeichnung für Babylonier. Die Stadt Ur liegt im Süden von Mesopotamien..Ihm hast du den Namen Abraham9,7 Abraham: 1. Mose/Genesis 17,1-8 erzählt von einer Umbennung. Vorher wurde Abraham »Abram« genannt. gegeben.8Du hast gesehen, dass er dir treu war.Du hast mit ihm einen Bund9,8 Bund: Vom Bund, den Gott mit Abraham schließt, erzählen 1. Mose/Genesis 15 und 1. Mose/Genesis 17. geschlossenund hast ihm dabei versprochen:›Deinen Nachkommen gebe ichdas Land der Kanaaniter, Hetiter9,8 Hetiter: Volksgruppe im südlichen Kanaan, bevor das Land durch das Volk Israel in Besitz genommen wurde., Amoriter9,8 Amoriter: Volksgruppe, die im Gebiet östlich und westlich des Jordan lebte, bevor das Volk Israel das Land in Besitz nahm.,Perisiter, Jebusiter und Girgaschiter.‹Und du hast dein Wort gehalten,denn du bist gerecht!

9*9,9 Vers 9-15: Von den Ereignissen, auf die in den Versen 9-15 angespielt wird, erzählt 2. Mose/Exodus 1–20. Du hast die Not unserer Vorfahren in Ägypten9,9 Not unserer Vorfahren in Ägypten: Davon erzählt beispielsweise 2. Mose/Exodus 3,7-10. gesehenund ihre Hilfeschreie am Schilfmeer9,9 Hilfeschreie am Schilfmeer: Von der Flucht Israels vor den Ägyptern und der Rettung am Schilfmeer erzählt 2. Mose/Exodus 13,17–14,31. gehört.10Zeichen und Wunder hast du vollbrachtam Pharao, an seinem Hofstaat und seinem Volk.Denn du hattest erkannt,dass sie unsere Vorfahren überheblich behandelten.So hast du dir einen Namen gemacht,den man heute noch lobt.11Du hast das Meer vor unseren Vorfahren zerteilt,trockenen Fußes zogen sie mitten hindurch.Ihre Verfolger hast du in die Tiefe geworfen,sie gingen unter wie ein Stein im Wasser.12Am Tag hast du sie durch eine Wolkensäule9,12 Wolkensäule: Senkrecht stehende Wolke in Form einer Säule. Durch sie zeigte Gott seinem Volk tagsüber den Weg durch die Wüste. geführt.In der Nacht hast du ihnen durch eine Feuersäule9,12 Feuersäule: Erscheinung in Form einer hoch aufsteigenden Flamme. Durch sie zeigte Gott seinem Volk nachts den Weg durch die Wüste.den Weg erhellt, den sie gehen sollten.13Auf den Berg Sinai9,13 Berg Sinai: Gottesberg in der Wüste, auf dem Gott im Gewittersturm erscheint und Mose die Zehn Gebote erhält; vgl. 2. Mose/Exodus 19–20. Mehr … bist du herabgestiegen,vom Himmel her hast du mit unseren Vorfahren geredet.Du hast ihnen klare Gesetze gegeben,zuverlässige Weisungen9,13 Weisung: Hebräisch Tora. Sie umfasst die schriftliche und mündliche Mitteilung von Gottes Willen. Mehr …,gute Rechtsvorschriften und Gebote9,13 Gebote: Bestimmungen, die Gott den Menschen gegeben hat. Sie ordnen das Leben so, wie es nach Gottes Willen sein soll. Mehr ….14Du hast sie gelehrt, den Sabbat9,14 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf. Mehr … zu achten.Er ist dein heiliger Tag.Durch deinen Knecht Mose9,14 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr … hast du ihnenGebote, Rechtsvorschriften und Weisung gegeben.15Wenn der Hunger sie plagte,hast du ihnen Brot vom Himmel9,15 Brot vom Himmel: Auch »Manna« genannt. Nahrung, die direkt vom Himmel kommt. Mit ihr versorgte Gott die Israeliten auf dem Weg durch die Wüste, vgl. 2. Mose/Exodus 16. gegeben.Um ihren Durst zu stillen,hast du für sie Wasser aus einem Felsen9,15 Wasser aus einem Felsen: Von diesem Wunder erzählt 2. Mose/Exodus 17,1-7. fließen lassen.Dann hast du ihnen befohlen:›Zieht in das Land, das ich euch versprochen habe,und nehmt es in Besitz‹.

16*9,16 Vers 16-21: Bereits während der Wüstenwanderung lehnte sich das Volk Israel gegen Gott auf, vgl. beispielsweise 2. Mose/Exodus 32–34. Aber unsere Vorfahren waren überheblich.Sie waren halsstarrigund hörten nicht auf deine Gebote.17Ja, sie weigerten sich zu hören.Auch erinnerten sie sich nicht an die Wunder,die du an ihnen vollbracht hattest.Sie waren halsstarrigund hatten sich in den Kopf gesetzt,nach Ägypten in die Sklaverei zurückzukehren.Du aber bist ein Gott der Vergebung9,17 Gott der Vergebung: So zeigt Gott sich, nachdem Israel von ihm abgefallen ist und das Standbild des goldenen Kalbs als Götterbild verehrt hat; vgl. 2. Mose/Exodus 34.:Du bist reich an Gnade9,17 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr … und Barmherzigkeit,unendlich geduldig und voller Güte.Daher hast du sie nicht im Stich gelassen.18Dabei haben sie sich sogar ein Kalb9,18 goldenes Kalb: Verächtliche Bezeichnung für das Standbild eines Stieres, das als Götterbild verehrt wurde. Mehr … gegossenund gesagt: ›Das ist dein Gott,der dich aus Ägypten herausgeführt hat.‹Damit haben sie dich schwer beleidigt!19Doch du bist voller Barmherzigkeit.In der Wüste hast du sie nicht verlassen.Tagsüber wich die Wolkensäule9,19 Wolkensäule: Senkrecht stehende Wolke in Form einer Säule. Durch sie zeigte Gott seinem Volk tagsüber den Weg durch die Wüste. nicht von ihnen,sondern führte sie auf ihrem Weg.Nachts erhellte die Feuersäule9,19 Feuersäule: Erscheinung in Form einer hoch aufsteigenden Flamme. Durch sie zeigte Gott seinem Volk nachts den Weg durch die Wüste. den Weg,den sie gehen sollten.20Deinen guten Geist hast du ihnen gegeben,um sie zur Einsicht zu bringen.Du hast ihnen auch weiterhin Manna9,20 Manna: Nahrung, die direkt vom Himmel kommt. Mit ihr versorgte Gott die Israeliten auf dem Weg durch die Wüste, vgl. 2. Mose/Exodus 16. Mehr … geschenktund Wasser gegen ihren Durst.2140 Jahre lang hast du sie in der Wüste versorgt9,21 in der Wüste versorgt: Davon, dass Gott sein Volk in der Wüste versorgt, erzählt beispielsweise 5. Mose/Deuteronomium 8,2-4.,es mangelte ihnen an nichts.Ihre Kleider waren nicht abgetragenund ihre Füße schwollen nicht an.

22Königreiche und Völker hast du in ihre Macht gegeben,ein Grenzgebiet nach dem anderen nahmen sie ein.Sie eroberten Heschbon, das Land von König Sihon9,22 König Sihon: Vom Sieg Israels über König Sihon erzählt 4. Mose/Numeri 21,21-32.,und Baschan, das Land von König Og9,22 König Og: Vom Sieg Israels über König Og erzählt 4. Mose/Numeri 21,33-35..23Ihre Kinder hast du zahlreich gemacht,so zahlreich wie die Sterne am Himmel.Du hast sie in das Land gebracht,das du ihren Vorfahren als Besitz versprochen hattest.24So kamen ihre Nachkommen in das Landund nahmen es in Besitz.Die Bewohner des Landes, die Kanaaniter9,24 Kanaaniter: Bewohner des Gebietes zwischen Jordantal und Mittelmeer, bevor es durch das Volk Israel in Besitz genommen wurde. Mehr …,hast du in ihre Gewalt gegeben –sie mussten sich ihnen unterwerfen.Mit den Königen und Völkern des Landeskonnten sie machen, was sie wollten.25Sie eroberten befestigte Städteund nahmen fruchtbaren Boden in Besitz.Häuser mit ihrem ganzen Reichtum nahmen sie ein,dazu die vorhandenen Zisternen9,25 Zisterne: In den Boden geschlagene Kammer oder Beckenanlage zum Sammeln und Speichern von Regenwasser. Mehr …,Weinberge9,25 Weinberg: Ein mit einer Mauer umgebener Garten, in dem Wein angebaut wird. In Israel war das ein wertvoller Besitz. Mehr …, viele Olivenbäume9,25 Olivenbaum: Im östlichen Mittelmeerraum weitverbreiteter Baum, aus dessen Früchten Öl hergestellt wird. Es gehörte in der Antike zu den Grundnahrungsmitteln. Mehr … und Obstbäume.Sie aßen sich satt, wurden fettund ließen es sich gut gehenmit deinen reichen Gaben.

26Aber dann wurden sie widerspenstigund lehnten sich gegen dich auf.Sie verwarfen deine Weisungen9,26 Weisung: Hebräisch Tora. Sie umfasst die schriftliche und mündliche Mitteilung von Gottes Willen. Mehr ….Sie töteten deine Propheten9,26 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr …,die sie warnen und zu dir zurückführen wollten.So haben sie dich immer wieder schwer beleidigt.27Deshalb gabst du sie in die Gewalt ihrer Feinde.Die setzten ihnen hart zu.In dieser Zeit schrien unsere Vorfahrenlaut zu dir um Hilfe.Im Himmel hast du sie erhört.In deiner großen Barmherzigkeithast du ihnen Retter geschickt.Die haben sie aus der Gewalt ihrer Feinde befreit.28Doch sobald sie Ruhe vor ihnen hatten,lehnten sie sich wieder gegen dich auf.Da gabst du sie erneut in die Gewalt ihrer Feinde.Die unterdrückten sie.Da schrien unsere Vorfahren wieder zu dir um Hilfeund du hast sie im Himmel erhört.In deiner großen Barmherzigkeithast du sie viele Male gerettet.

29Du hast sie ermahnt, ihr Leben zu ändernund sich an deine Weisung9,29 Weisung: Hebräisch Tora. Sie umfasst die schriftliche und mündliche Mitteilung von Gottes Willen. Mehr … zu halten.Aber sie waren überheblichund hörten nicht auf deine Gebote9,29 Gebote: Bestimmungen, die Gott den Menschen gegeben hat. Sie ordnen das Leben so, wie es nach Gottes Willen sein soll. Mehr ….Gegen deine Rechtsvorschriften haben sie verstoßen.Dabei gilt doch:Der Mensch, der sie befolgt, lebt durch sie.Störrisch kehrten sie dir den Rücken zu.Sie waren halsstarrig und gehorchten dir nicht.30Viele Jahre lang hattest du Geduld mit ihnen.Durch deinen Geist, der in deinen Propheten9,30 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr … wirkt,hast du sie immer wieder ermahnt.Sie aber stellten sich taub.Da gabst du sie erneutin die Gewalt ihrer Nachbarvölker.31In deiner großen Barmherzigkeithast du sie nicht vernichtetund sie nicht verlassen.Denn du, Gott, bist reich an Gnade9,31 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr … und Barmherzigkeit!

32Nun, unser Gott,du großer, starker und furchterregender Gott!Du bewahrst den Bund9,32 Bund: Vertrag, mit dem zwei Partner eine gegenseitige Verpflichtung eingehen. Ist Gott einer der Partner, kann er sich auch einseitig zur Treue gegenüber seinem Volk oder einzelnen Menschen verpflichten. Mehr … und bleibst uns treu.Sieh doch, wie viel Leid über uns gekommen ist!Es hat alle getroffen:unsere Könige, Beamten, Priester9,32 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr …,Propheten9,32 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr … und Vorfahren –ja, dein ganzes Volk!Sie alle haben bis heute schwer gelitten.Das begann schon zu der Zeit,als die Könige von Assyrien9,32 Könige von Assyrien: Das Nordreich Israel wurde 722 v. Chr. von den Assyrern erobert. über uns herrschten.33Du warst gerecht bei allem,was über uns gekommen ist.Denn du bist uns immer treu geblieben,wir aber haben Schuld auf uns geladen.34Unsere Könige, Beamten, Priester und Vorfahrenhaben deine Weisung9,34 Weisung: Hebräisch Tora. Sie umfasst die schriftliche und mündliche Mitteilung von Gottes Willen. Mehr … nicht befolgt.Sie beachteten weder deine Gebote9,34 Gebote: Bestimmungen, die Gott den Menschen gegeben hat. Sie ordnen das Leben so, wie es nach Gottes Willen sein soll. Mehr …noch deine Vorschriften,durch die du sie ermahnt hast.35Du hast ihnen ein eigenes Königreich gegebenund sie mit deinen Gütern reich beschenkt.Du hast ihnen ein weites und fruchtbares Land gegeben.Aber sie haben dir nicht gedientund hörten nicht auf, Böses zu tun.36So sind wir heute Sklaven in dem Land,das du unseren Vorfahren gegeben hast.Von seinen Früchten sollten sie essenund seinen Reichtum genießen.Stattdessen leben wir als Sklaven in diesem Land.37Seine reiche Ernte geht an fremde Könige9,37 fremde Könige: Meint hier die Perserkönige, denen die Israeliten Steuern zahlen mussten..Du lässt sie über uns herrschen,weil wir uns gegen dich gestellt haben.Mit uns und unserem Viehkönnen sie machen, was sie wollen.Wir sind in großer Not!«
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Das Volk verpflichtet sich, dem Gesetz zu folgen

101Die Leviten10,1 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … sagten zum Volk:»Wegen all dem, was geschehen ist,wollen wir nun eine Vereinbarung treffenund sie schriftlich festhalten.Unsere führenden Männer, Priester und Levitensollen sie unterschreiben und versiegeln.«2Als Erste unterschrieben der Statthalter Nehemia,der Sohn des Hachalja, und Zidkija.3Dann unterzeichneten die Priester10,3 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr …:Seraja, Asarja, Jirmeja,4Paschhur, Amarja, Malkija,5Hattusch, Schebanja, Malluch,6Harim, Meremot, Obadja,7Daniel, Ginneton, Baruch,8Meschullam, Abija, Mijamin,9Maasja, Bilga und Schemaja.10Danach unterschrieben die Leviten:Jeschua, der Sohn des Asanja,und Binnui, ein Nachkomme von Henadad und Kadmiel.11Dazu kamen weitere Leviten:Schebanja, Hodija, Kelita, Pelaja, Hanan,12Micha, Rehob, Haschabja,13Sakkur, Scherebja, Schebanja,14Hodija, Bani und Beninu.15Dann unterzeichneten die führenden Männer des Volkes:Parosch, Pahat-Moab, Elam, Sattu, Bani,16Bunni, Asgad, Bebai,17Adonija, Bigwai, Adin,18Ater, Hiskija, Asur,19Hodija, Haschum, Bezai,20Harif, Anatot, Nebai,21Magpiasch, Meschullam, Hesir,22Meschesabel, Zadok, Jaddua,23Pelatja, Hanan, Anaja,24Hoschea, Hananja, Haschub,25Lohesch, Pilha, Schobek,26Rehum, Haschabna, Maaseja,27Ahija, Hanan, Anan,28Malluch, Harim und Baana.

29Auch das übrige Volk schloss sich der Vereinbarung an:weitere Priester10,29 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … und Leviten10,29 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr …,dazu die Torwächter10,29 Torwächter: Leviten, die den Zugang zum Tempel und die Abgaben überwachten., Sänger und Tempeldiener10,29 Tempeldiener: Erfüllen Aufgaben am Tempel, die nicht von Priestern und Leviten erledigt wurden..Sie alle hatten sich von den Nachbarvölkern getrennt,um die Weisung10,29 Weisung: Hebräisch Tora. Sie umfasst die schriftliche und mündliche Mitteilung von Gottes Willen. Mehr … Gottes zu befolgen.Auch ihre Frauen, Söhne und Töchter schlossen sich an –alle, die das nötige Verständnis besaßen.30Zusammen mit den führenden Männernlegten sie einen Eid ab.Sie schworen, nach der Weisung zu leben,die Gott ihnen durch Mose10,30 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr …, den Knecht Gottes10,30 Knecht, Knecht Gottes: Ehrenvolle Bezeichnung für Menschen, die Gott in seinen Dienst nimmt. Mehr …, gegeben hatte.Sie verpflichteten sich zur Einhaltungaller Gebote10,30 Gebote: Bestimmungen, die Gott den Menschen gegeben hat. Sie ordnen das Leben so, wie es nach Gottes Willen sein soll. Mehr …, Weisungen und Rechtsvorschriftendes Herrn, unseres Gottes.

Der Inhalt der Verpflichtung

31Wir werden keine unserer Töchtermit einem Mann aus den Nachbarvölkern10,31 Mann aus den Nachbarvölkern: Ehen mit Menschen aus anderen Völkern waren 5. Mose/Deuteronomium 7,3-4 zufolge verboten. verheiraten.Und für keinen unserer Söhne werden wireine ihrer Töchter zur Frau nehmen.32Wenn Händler aus den Nachbarvölkern10,32 Händler aus den Nachbarvölkern: Das Gebot der Sabbatruhe galt nur für das Volk Israel, nicht für die Nachbarvölker.am Sabbat10,32 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf. Mehr … ihr Getreide oder andere Waren anbieten,kaufen wir ihnen nichts ab –weder am Sabbat noch an einem anderen heiligen Tag.In jedem siebten Jahr10,32 siebtes Jahr: Die Vorschriften zu diesem Jahr finden sich in 3. Mose/Levitikus 25,1-7. verzichten wirauf den Ertrag der Felderund erlassen alle Schulden.33Weiterhin verpflichten wir uns,für den Dienst im Haus Gottes10,33 Haus Gottes: Bezeichnet den Tempel in Jerusalem.jedes Jahr eine Silbermünze10,33 Silbermünze: Wörtlich »Drittel-Schekel«. Eine Münze, die dem Wert von etwa 4 g Silber entspricht. zu geben:34für die Schaubrote10,34 Schaubrote: Zwölf Brote, die auf einen Tisch im Heiligtum gelegt wurden. An jedem Sabbat wurden sie durch frische Brote ersetzt.,das tägliche Speise-10,34 Speiseopfer: Besteht aus Getreide, Mehl, ungesäuerten Backwaren und Öl. Ein Teil wird auf dem Altar verbrannt. Mehr … und Brandopfer10,34 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr …,die Opfer am Sabbat, am Neumond10,34 Neumond: Beginn eines neuen Monats und Anlass für ein religiöses Fest. und an den Festtagen,die zusätzlichen Opfergaben,die Sündopfer10,34 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. Mehr …, mit denen Israel um Versöhnung bittet,sowie für alle Dienste im Haus unseres Gottes.35Die Lieferung des Brennholzes10,35 Brennholz: Für das Feuer auf dem Brandopferaltar im Tempel wurden große Mengen an Holz benötigt. haben wir ausgelostunter den Priestern10,35 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr …, den Leviten10,35 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … und dem Volk.Jährlich sollen sie es zum Haus unseres Gottes bringen,nach Familien geordnet und zu festgelegten Zeiten.Das Holz wird verbranntauf dem Altar des Herrn, unseres Gottes.So ist es im Buch mit der Weisung des Herrn10,35 Buch mit der Weisung des HERRN: Verweis auf den Willen Gottes, wie er in den fünf Büchern Mose aufgeschrieben ist. vorgeschrieben.

36Jährlich bringen wir Folgendes zum Haus des Herrn10,36 Haus Gottes: Bezeichnet den Tempel in Jerusalem.:das erste Getreide10,36 das erste Getreide: Wie bei der Erstgeburt ist der erste Teil der Ernte für Gott bestimmt. Er ist ein Dank an Gott, der die Ernte geschenkt hat und so Leben ermöglicht. von unseren Feldern,die ersten Früchte unserer Obstbäume,37unsere erstgeborenen Söhne10,37 Erstgeburt: Bezeichnet den ersten Sohn, den eine Frau zur Welt bringt, oder das erste männliche Tier, das von einem Muttertier geboren wird. Sie ist für Gott bestimmt. Mehr …und die erstgeborenen Jungen10,37 Erstgeburt: Bezeichnet den ersten Sohn, den eine Frau zur Welt bringt, oder das erste männliche Tier, das von einem Muttertier geboren wird. Sie ist für Gott bestimmt. Mehr … unseres Viehs –so wie es im Gesetz10,37 Gesetz: Verweis auf den Willen Gottes, wie er in den fünf Büchern Mose aufgeschrieben ist. vorgeschrieben ist.Wir bringen also die erstgeborenen Jungenunserer Kühe und Schafe zum Haus unseres Gottes.Wir geben sie den Priestern10,37 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr …,die dort ihren Dienst tun.38Außerdem bringen wir den Priestern:das erste gemahlene Korn10,38 erstes gemahlenes Korn: Wie bei der Erstgeburt sind der erste Teil der Ernte und daraus hergestellte Lebensmittel für Gott bestimmt. Als Dank für die Ernte werden sie als Opfer dargebracht.,die ersten Früchte von allen Bäumen,Wein und Olivenöl.All diese Gaben bringen wir in die Vorratskammernim Haus unseres Gottes.Den zehnten Teil10,38 zehnter Teil: Abgabe vom jährlichen Ernteertrag an das Heiligtum. Sie gehört Gott. Mehr … unserer Ernte geben wir den Leviten10,38 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr ….Sie sammeln diesen Teil in allen Orten ein,an denen wir die Felder bestellen.39Wenn die Leviten ihren zehnten Teil einsammeln,soll ein Priester, ein Sohn Aarons10,39 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr …, dabei sein.Die Leviten sollen von ihrem zehnten Teilwiederum denselben Anteil abgeben.Den sollen sie zum Haus unseres Gottes bringenund in den Vorratskammern abliefern.40Dorthin sollen die Israeliten und die Levitenihre Abgaben von Getreide10,40 Getreide: Getreide, vor allem Weizen, war ein Grundnahrungsmittel, das hauptsächlich zum Backen von Brot verwendet wurde. Mehr …, Wein10,40 Wein: Ein im Mittelmeerraum übliches Nahrungs- und Genussmittel. Wein ist zugleich Sinnbild für Lebensfreude und Wohlstand. Mehr … und Olivenöl10,40 Öl: Aus den Früchten des Olivenbaums gepresstes Öl, das zu den Grundnahrungsmitteln gehörte. bringen.Denn dort befinden sich die Vorratsgefäße des Tempels.Außerdem halten sich da die Priester auf,die ihren Dienst tun,ebenso die Torwächter10,40 Torwächter: Leviten, die den Zugang zum Tempel und die Abgaben an den Tempel überwachten. und Sänger.So wollen wir es dem Haus unseres Gottesan nichts fehlen lassen.
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Einweihung der Stadtmauer und Nehemias Reformen

Nehemia 11,1–13,31

Verzeichnis der Bewohner Jerusalems

111Die führenden Familien des Volkeswohnten bereits in Jerusalem11,1 Jerusalem: Mit dem Zweiten Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes..Aus dem übrigen Volk sollte sich jede zehnte Familiein Jerusalem, der heiligen Stadt, niederlassen.Sie wurden durch das Los11,1 Los: Unterschiedlich markierte Steinchen, die in einem Behälter geschüttelt und auf den Boden geworfen wurden, um eine Entscheidung herbeizuführen. Mehr … bestimmt.Die anderen Familien konnten an ihren Orten bleiben.2Das Volk segnete11,2 Segen, segnen: Wer einen anderen Menschen segnet, bittet Gott, dem Gesegneten Kraft, Leben und Wohlergehen zu schenken. Mehr … alle Familien,die darüber hinaus freiwillig nach Jerusalem zogen.3Die folgende Liste enthältdie Familienoberhäupter der Provinz Juda11,3 Juda: Provinz im persischen Reich. Seit der Eroberung Jerusalems 586 v. Chr. gab es in Israel keine unabhängigen Königreiche mehr. Mehr ….Sie wohnten jetzt in Jerusalemund in den Städten von Juda –jeweils auf ihrem eigenen Grundstück.Die Bevölkerung bestand aus den Israeliten11,3 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. Mehr …,den Priestern11,3 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr …, Leviten11,3 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr …, Tempeldienern11,3 Tempeldiener: Erfüllen Aufgaben am Tempel, die nicht von Priestern und Leviten erledigt wurden.und den Nachkommen der Diener Salomos11,3 Salomo: Einer der berühmtesten Könige von Israel, der etwa 970–930 v. Chr. regierte. Mehr ….

4In Jerusalem wohnten Nachkommendes Stammes Juda11,4 Juda: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet lag im judäischen Bergland. und des Stammes Benjamin11,4 Benjamin: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im judäischen Bergland, nördlich von Jerusalem..Aus dem Stamm Juda war esAtaja, der Sohn des Usija und Enkel von Secharja.Sie waren Nachkommen des Amarja,Schefatja und Mahalalel.Ihr gemeinsamer Vorfahre war Judas Sohn Perez.5Auf Judas Sohn Schela führt sich Maaseja zurück,der Sohn des Baruch und Enkel von Kolhose.Zu Maasejas Vorfahren gehörten auchHasaja, Adaja, Jojarib und Secharja.6Insgesamt wohnten in Jerusalem468 Nachkommen des Perez.Sie alle waren angesehene Männer.

7Aus dem Stamm Benjamin11,7 Benjamin: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im judäischen Bergland, nördlich von Jerusalem. war esSallu, der Sohn des Meschullam und Enkel von Joed.Zu seinen Vorfahren gehörtenPedaja, Kolaja, Maaseja, Itiel, Jeschaja8sowie Gabbai und Sallai.Insgesamt waren es 928 Benjaminiter.9Ihr Befehlshaber war Joel, der Sohn des Sichri.Zu ihnen gehörte auch Juda, der Sohn des Senua.Juda war der zweite Stadtvorsteher.

10Von den Priestern11,10 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … waren esJedaja, der Sohn des Jojarib, und Jachin.11Dazu kam Seraja, der Sohn des Hilkijaund Enkel von Meschullam.Zu seinen Vorfahren gehörtenZadok, Merajot und Ahitub.Ahitub war der oberste Priester im Haus Gottes11,11 Haus Gottes: Bezeichnet den Tempel in Jerusalem..12Zusammen mit den Priestern, die ihnen zugeordnet waren,taten sie Dienst am Tempel11,12 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr ….Insgesamt waren es 822 Priester.Darunter war auch Adaja, der Sohn des Jerohamund Enkel von Pelalja.Zu seinen Vorfahren gehörtenAmzi, Secharja, Paschhur und Malkija.13Insgesamt umfasste die Zahl der Priester,die Adaja zugeordnet waren, 242 Familienoberhäupter.Unter den Priestern war auch Amaschsai,der Sohn des Asarel und Enkel von Achsai.Zu seinen Vorfahren gehörten Meschillemot und Immer.14Insgesamt waren Amaschsai 128 Priester zugeordnet,alles tapfere Krieger.Ihr Befehlshaber war Zabdiel, der Sohn des Haggedolim.

15Von den Leviten11,15 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … war esSchemaja, der Sohn des Haschub und Enkel von Asrikam.Zu seinen Vorfahren gehörten Haschabja und Bunni.16Von den Familienoberhäuptern der Leviten waren esSchabbetai und Josabad.Sie waren für den äußeren Dienst11,16 äußerer Dienst: Zu den Aufgaben gehörte das Sammeln und Aufbewahren der für den Tempel bestimmten Abgaben sowie die Ausbesserung des Tempelgebäudes. am Tempel zuständig.17Unter den Leviten war auch Mattanja,der Sohn des Micha.Zu seinen Vorfahren gehörten Sabdi und Asaf.Mattanja war Chorleiter und hatte die Aufgabe,beim Gebet den Lobgesang anzustimmen.Sein Bruder Bakbukja war sein Stellvertreter.Unter den Leviten war auch Abda,der Sohn des Schammua.Zu seinen Vorfahren gehörten Galal und Jedutun.18Insgesamt wohnten 284 Leviten in der heiligen Stadt.19Dazu kamen die Torwächter Akkub und Talmonund ihre Verwandten, die an den Toren wachten.Das waren 172 Menschen.

20Die übrigen Israeliten11,20 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. Mehr …, Priester11,20 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … und Leviten11,20 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr …blieben in den anderen Städten von Juda11,20 Juda: Provinz im persischen Reich. Seit der Eroberung Jerusalems 586 v. Chr. gab es in Israel keine unabhängigen Königreiche mehr. Mehr ….Jeder wohnte auf seinem Erbbesitz11,20 Erbbesitz: Der Anteil der Israeliten an dem Land, das Gott ihnen gibt. Sie dürfen das Land für ihren Lebensunterhalt nutzen, der Eigentümer bleibt Gott..21Die Tempeldiener11,21 Tempeldiener: Erfüllen Aufgaben am Tempel, die nicht von Priestern und Leviten erledigt wurden. wohnten auf dem Hügel Ofel11,21 Hügel Ofel: Südlich des Tempelbergs in Jerusalem gelegener, künstlich aufgeschütteter Hügel..Sie unterstanden der Aufsicht von Ziha und Gischpa.22Der Vorsteher der Leviten in Jerusalem war Usi.Er war der Sohn des Bani und Enkel von Haschabja.Zu seinen Vorfahren gehörten Mattanja und Micha.Als Nachkommen des Asaf11,22 Asaf: Sänger und Leiter einer Gruppe von Musikern am Tempel in Jerusalem. Mehr … waren sie im Tempel zuständigfür den Gesang beim Gottesdienst.23Für sie galt ein Gebot des Königs.Die königliche Vorschrift bestimmte,was die Sänger jeden Tag tun sollten.24Petachja, der Sohn des Meschesabel,beriet den König bei allen Fragen,die das Volk betrafen.Er war ein Nachkomme von Serach und Juda.

Verzeichnis der Wohnorte außerhalb Jerusalems

25Es wohnten auch Judäer11,25 Juda: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet lag im judäischen Bergland.in Ortschaften und Gebieten außerhalb der Stadt.Einige wohnten in Kirjat-Arbaund den umliegenden Dörfern.Andere lebten in Dibon und den Dörfern dortsowie in Kabzeel und den dazugehörigen Ortschaften.26Wieder andere lebten in Jeschua, Molada und Bet-Pelet,27Hazar-Schual und Beerscheba11,27 Beerscheba: Wörtlich »Schwurbrunnen«. 90 km südwestlich von Jerusalem an einer wichtigen Handelsstraße gelegene Stadt mit Heiligtum. mit seinen Dörfern,28Ziklag und Mechona mit seinen Dörfern,29En-Rimmon, Zora und Jarmut,30Sanoach, Adullam11,30 Adullam: Ort am Rand des judäischen Berglands, etwa 16 km nordwestlich von Hebron gelegen. und seinen Ortschaften,Lachisch11,30 Lachisch: Stadt 44 km südwestlich von Jerusalem und wichtiger Militärstützpunkt. und den dazugehörigen Gebieten,Aseka und seinen Dörfern.Das Siedlungsgebiet der Judäer erstreckte sichvon Beerscheba bis zum Tal Hinnom.

31Die Benjaminiter11,31 Benjamin: Einer der zwölf Stämme Israels. Sein Siedlungsgebiet liegt im judäischen Bergland, nördlich von Jerusalem. wohnten in folgenden Städten:Geba, Michmas, Aja und Bet-El11,31 Bet-El: Ortschaft 16 km nördlich von Jerusalem. Der Name bedeutet übersetzt »Haus Gottes«. mit seinen Dörfern.32Benjaminiter lebten auch in Anatot11,32 Anatot: Stadt im Gebiet von Benjamin, 5 km nordöstlich von Jerusalem., Nob, Ananeja,33Hazor11,33 Hazor: Stadt im Norden Israels, an der Kreuzung zweier bedeutender Handelsstraßen gelegen., Rama11,33 Rama: Ortschaft an der Grenze zwischen den Königreichen Juda und Israel, etwa 8 km nördlich von Jerusalem., Gittajim,34Hadid, Zeboim, Neballat,35Lod, Ono und im Tal der Handwerker.36Einige Levitengruppen11,36 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … aus dem Gebiet der Judäerließen sich im Gebiet der Benjaminiter nieder.