BasisBibel (BB)
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Der Streit um die Vollmacht von Jesus

Markus 2,1–3,6

Jesus vergibt Sünden und heilt

Matthäus 9,1-8; Lukas 5,17-26
21Ein paar Tage später kam Jesus2,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … nach Kapernaum2,1 Kapernaum: Stadt am Nordufer des See Gennesaret. zurück.Es sprach sich herum,dass er wieder zu Hause2,1 zu Hause: Vermutlich das Haus von Simon Petrus und Andreas, in dem Jesus die Schwiegermutter von Petrus geheilt hat; vgl. Markus 1,29-31. war.2Daraufhin strömten so viele Menschen herbei,dass der Platz nicht ausreichte –nicht einmal draußen vor der Tür.Jesus verkündete ihnen das Wort Gottes2,2 Wort Gottes: Gemeint ist die Botschaft, die Gott den Menschen gibt..

3Da brachten Leute einen Gelähmten zu Jesus2,3 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr ….Er wurde von vier Männern getragen.4Aber wegen der Volksmengekonnten sie nicht bis zu ihm vordringen.Deshalb öffneten sie das Dach2,4 Dach: Dächer waren flach, bestanden aus mehreren Lagen Reisig und Putz und wurden als eine Art Terrasse genutzt.genau über der Stelle, wo Jesus war.Sie machten ein Loch hineinund ließen den Gelähmten auf seiner Matte2,4 Matte: Unterlage zum Schlafen, die aus einem stabilen Geflecht aus Stroh besteht. Mehr … herunter.5Jesus sah, wie groß ihr Glaube2,5 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … war,und sagte zu dem Gelähmten:»Mein Kind, deine Sünden2,5 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … sind dir vergeben.«

6Es saßen aber auch einige Schriftgelehrte2,6 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist. Mehr … dabei.Die dachten:7»Wie kann er so etwas sagen?Das ist Gotteslästerung2,7 Gotteslästerung: Verächtliches Verhöhnen oder Verfluchen von Gott. Mehr …!Nur Gott allein kann Sünden2,7 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … vergeben.«8Doch Jesus wusste sofort, was sie dachten.Er sagte zu ihnen: »Warum habt ihr solche Gedanken?9Was ist einfacher? Dem Gelähmten zu sagen:›Deine Sünden sind dir vergeben‹,oder: ›Steh auf, nimm deine Matte2,9 Matte: Unterlage zum Schlafen, die aus einem stabilen Geflecht aus Stroh besteht. Mehr … und geh umher‹?10Aber ihr sollt sehen, dass der Menschensohn2,10 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde. Mehr …von Gott Vollmacht bekommen hat.So kann er hier auf der Erdeden Menschen ihre Sünden vergeben.«Deshalb sagte er zu dem Gelähmten:11»Ich sage dir: Steh auf,nimm deine Matte und geh nach Hause.«12Da stand der Mann auf, nahm rasch seine Matteund ging weg – vor ihren Augen.Sie gerieten außer sich, lobten Gott und sagten:»So etwas haben wir noch nie erlebt.«

Jesus beruft Levi und isst mit Zolleinnehmern

Matthäus 9,9-13; Lukas 5,27-32
13Jesus2,13 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … ging wieder hinaus zum See2,13 See Gennesaret: See im Norden Israels, zwischen den Golanhöhen und Galiläa gelegen..Die ganze Volksmenge kam zu ihm, und er lehrte sie.14Als er weiterging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus.Der saß an seiner Zollstation2,14 Zollstation: Vor allem an Stadttoren eingerichtete Haltepunkte, an denen die Steuern auf transportierte Waren eingesammelt wurden. Mehr ….Jesus sagte zu ihm: »Komm, folge2,14 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen. Mehr … mir!«Da stand er auf und folgte ihm.

15Später war Jesus2,15 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … bei ihm zu Hause zum Essen.Viele Zolleinnehmer und andere Leute,die als Sünder2,15 Sünder: Menschen, die sich von Gott abgewendet haben und seinen Willen missachten. galten,aßen mit Jesus und seinen Jüngern2,15 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr ….Es waren inzwischen viele, die Jesus folgten2,15 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen..16Die Schriftgelehrten2,16 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist. Mehr … unter den Pharisäern2,16 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte. Mehr … sahen,dass Jesus mit Leuten, die als Sünder galten,und mit Zolleinnehmern2,16 Zolleinnehmer: Beamte, die im Namen des römischen Staats Zoll erhoben. Sie bekamen keinen Lohn vom Staat, sondern lebten von dem Geld, das sie auf die festgesetzten Steuern aufschlugen. Deshalb hatten sie ein schlechtes Ansehen. Mehr … aß.Da sagten sie zu seinen Jüngern:»Wie kann er mit Zolleinnehmern und Sündern essen?«17Jesus hörte das und gab ihnen zur Antwort:»Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt,sondern die Kranken.Ich bin nicht gekommen, um die Gerechten2,17 Gerechte: Menschen, die Gottes Gebote befolgen, sodass das Leben in Gemeinschaft miteinander gelingt. zu rufen,sondern die Sünder2,17 Sünder: Menschen, die sich von Gott abgewendet haben und seinen Willen missachten.

Es ist nicht die Zeit zu fasten

Matthäus 9,14-17; Lukas 5,33-39
18Die Jünger2,18 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr … von Johannes2,18 Johannes der Täufer: Bereitet die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. Mehr …und die Pharisäer2,18 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte. Mehr … fasteten2,18 Fasten: Der freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken ist in der Bibel eine übliche religiöse Praxis. Mehr … regelmäßig.Deshalb kamen Leute zu Jesus2,18 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … und fragten ihn:»Warum fasten die Jünger von Johannesund die Jünger der Pharisäer,aber deine Jünger nicht?«19Jesus antwortete: »Sollen die Hochzeitsgäste etwa fasten,solange der Bräutigam2,19 Bräutigam: Bild für Jesus. Die Jünger sollen sich freuen, dass der Sohn Gottes bei ihnen ist. bei ihnen ist?Während der Bräutigam bei ihnen ist,können sie doch nicht fasten.20Aber es wird eine Zeit kommen,da wird ihnen der Bräutigam weggenommen.An diesem Tag werden sie fasten.

21Niemand näht neuen Stoff auf einen alten Mantel2,21 Mantel: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt. Mehr ….Sonst wird der neue Stoff von dem alten abreißen,und der Riss wird größer als vorher.22Und niemand füllt neuen Wein2,22 Wein: Ein im Mittelmeerraum übliches Nahrungs- und Genussmittel. Wein ist zugleich Sinnbild für Lebensfreude und Wohlstand. Mehr … in alte Weinschläuche2,22 Weinschlauch: Aus Tierhäuten zusammengenähter Schlauch, der in der Antike zum Transport von Flüssigkeiten wie Wein diente. Mehr ….Sonst bringt der neue Weindie alten Schläuche zum Platzen.Dann geht der Wein verloren mitsamt den Schläuchen.Nein: Neuer Wein gehört in neue Schläuche.«

Hunger stillen auch am Sabbat

Matthäus 12,1-8; Lukas 6,1-5
23An einem Sabbat2,23 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf. Mehr … ging Jesus2,23 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … durch die Felder.Unterwegs rissen seine Jünger2,23 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr … Ähren2,23 Ähre: Oberer Teil des Getreidehalms, an dem die Körner sitzen. von den Halmen.24Da sagten die Pharisäer2,24 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte. Mehr … zu ihm:»Sieh doch, was deine Jünger tun!Das ist am Sabbat verboten2,24 am Sabbat verboten: Die Pharisäer werten das Abreißen der Ähren als Arbeit, die am Sabbat verboten ist; vgl. 2. Mose/Exodus 20,8-11.25Er antwortete:»Habt ihr denn nicht gelesen, was David2,25 David: 1. Samuel 21,2-7 erzählt, dass König David auf der Flucht in einem Tempel Brot isst, das für die Priester bestimmt war. getan hat?Er und seine Männer waren in einer Notlageund hatten Hunger.26– Der Hohepriester2,26 Hohepriester: Hatte die Aufsicht über alles, was das Heiligtum, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. Mehr … war damals Abjatar. –Da ging David in das Haus Gottes2,26 Haus Gottes: Tempel in der Ortschaft Nob, nordöstlich von Jerusalem.und aß die Schaubrote2,26 Schaubrote: Zwölf Brote, die auf einen Tisch im Heiligtum gelegt wurden. An jedem Sabbat wurden sie durch frische Brote ersetzt., obwohl es verboten war.Nur die Priester2,26 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … durften davon essen.Aber er gab sogar seinen Männern von den Broten.«

27Jesus2,27 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … sagte zu den Pharisäern2,27 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte. Mehr …:»Gott hat den Sabbat2,27 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf. Mehr … für den Menschen gemacht,nicht den Menschen für den Sabbat.28Also kann der Menschensohn2,28 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde. Mehr … bestimmen,was am Sabbat erlaubt ist.«
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Jesus heilt einen Mann am Sabbat

Matthäus 12,9-14; Lukas 6,6-11
31Wieder ging Jesus3,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … in die Synagoge3,1 Synagoge: Versammlungsstätte einer jüdischen Gemeinde. Mehr ….Dort war ein Mann mit einer gelähmten Hand.2Die Gegner3,2 die Gegner: Markus 2,23-28 erzählt, dass Jesus einen Streit mit den Pharisäern hat, weil seine Jünger am Sabbat Getreide sammeln. von Jesus beobachteten genau,ob Jesus den Mann am Sabbat3,2 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf. Mehr … heilen würde.Dann wollten sie ihn anklagen.3Jesus sagte zu dem Mann mit der gelähmten Hand:»Steh auf und stell dich in die Mitte.«4Dann fragte er sie: »Was ist am Sabbat erlaubt? –Gutes tun oder Böses?Soll man einem Menschen das Leben rettenoder ihn umkommen lassen?«Keiner sagte etwas.5Jesus blickte sie zornig an.Er war traurig, dass sie so unbarmherzig waren.Zu dem Mann sagte er: »Streck deine Hand aus!«Da streckte der Mann die Hand aus,und sie wurde geheilt.

6Die Pharisäer3,6 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte. Mehr … gingen hinausund trafen sich sofort mit den Anhängern des Herodes3,6 Herodes Antipas: Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa (4 v. Chr.–39 n. Chr.). Mehr ….Gemeinsam überlegten sie,wie sie Jesus3,6 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … loswerden konnten.

Wer Jesus ist und wer zu ihm gehört

Markus 3,7-35

Viele Menschen kommen zu Jesus an den See Gennesaret

Lukas 6,17-19
7Jesus3,7 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … ging mit seinen Jüngern3,7 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr … zurück zum See3,7 See Gennesaret: See im Norden Israels, zwischen den Golanhöhen und Galiläa gelegen..Viele Menschen folgten ihm:Leute aus Galiläa3,7 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene. Mehr …, aus Judäa3,7 Judäa: Römische Provinz mit Jerusalem als religiösem und kulturellem Zentrum.,8aus Jerusalem3,8 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr …, aus Idumäa3,8 Idumäa: Gebiet südlich von Jerusalem und westlich des Toten Meers.,aus dem Gebiet jenseits des Jordan3,8 Jordan: Wichtigster Fluss in der Region, der vom Hermongebirge durch den See Gennesaret ins Tote Meer fließt. Mehr …und aus der Gegend von Tyros und Sidon3,8 Tyros, Sidon: Bedeutende Hafenstädte, im heutigen Libanon gelegen. Zur Zeit von Jesus hatten sie einen großen nicht-jüdischen Bevölkerungsanteil..Sie hatten gehört, was Jesus tat.Deshalb kamen sie zu ihm.

9Jesus3,9 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … sagte zu seinen Jüngern3,9 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr …:»Haltet ein Boot bereit,falls mich die Volksmenge zu sehr bedrängt.«10Denn Jesus heilte viele Kranke.Deshalb drängten sich alle um ihn,die ein Leiden hatten, und wollten ihn berühren.11Menschen, die von bösen Geistern3,11 böser Geist: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen völlig in Besitz. Mehr … besessen waren,warfen sich vor ihm nieder, sobald sie ihn sahen.Sie schrien: »Du bist der Sohn Gottes3,11 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet. Mehr …12Aber Jesus schärfte ihnen nachdrücklich ein,niemandem zu erzählen, wer er war.

Jesus beruft zwölf Jünger zu Aposteln

Matthäus 10,1-4; Lukas 6,12-16
13Dann stieg Jesus3,13 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … auf einen Berg.Dort rief er die zu sich, die er bei sich haben wollte.Sie kamen zu ihm, 14und er bestimmte zwölf,die er Apostel3,14 Apostel: Wörtlich »Ausgesandte«. Menschen, die dazu berufen sind, die Gute Nachricht von Jesus Christus zu verkünden. Im engeren Sinn die zwölf Jünger von Jesus, die ihn während seines Lebens begleiteten. Mehr … nannte.Sie sollten ständig bei ihm sein.Er wollte sie aber auch aussenden,um die Gute Nachricht3,14 Gute Nachricht: Wörtliche Übersetzung von »Evangelium«. Steht für Gottes Willen, die Menschen mit sich zu versöhnen und in Gemeinschaft mit sich leben zu lassen. Mehr … zu verkünden.15Außerdem gab er ihnen die Vollmacht,Dämonen3,15 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. Mehr … auszutreiben.

16Das waren die zwölf, die er einsetzte:Simon, dem er den Namen Petrus3,16 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. Mehr … gab;17Jakobus, der Sohn des Zebedäus,und Johannes, der Bruder des Jakobus,denen er den Namen »Donnersöhne« gab.18Dazu kamen Andreas, Philippus, Bartholomäus,Matthäus, Thomas,Jakobus, der Sohn von Alphäus;Thaddäus, Simon, der Kananäer3,18 Kananäer: Aramäischer Name für die Gruppe der Zeloten. Die Angehörigen dieser jüdischen Glaubensgruppe legten die biblischen Vorschriften sehr streng aus. Für ihre Durchsetzung setzten sie auch Gewalt ein.,19und Judas Iskariot –er war es, der Jesus später3,19 später: Markus 14,43-47 erzählt, wie Judas Jesus seinen Gegnern ausliefert. verriet.

Gefährliche Vorwürfe gegen Jesus

Matthäus 12,22-32; Lukas 11,14-23
20Dann ging Jesus3,20 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … nach Hause3,20 nach Hause: Vermutlich das Haus von Simon Petrus und Andreas in Kapernaum, in dem Jesus die Schwiegermutter von Petrus geheilt hat; vgl. Markus 1,29-31..Wieder strömte die Volksmenge zusammen,sodass Jesus und seine Jünger3,20 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr …noch nicht einmal zum Essen kamen.21Als seine Verwandten das hörten,machten sie sich auf den Weg zu ihm.Sie wollten ihn mit Gewalt dort wegzuholen,denn sie sagten: »Er ist verrückt geworden.«22Aus Jerusalem3,22 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr … waren Schriftgelehrte3,22 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist. Mehr … gekommen.Sie sagten: »Er ist von Beelzebul3,22 Beelzebul: Bezeichnung für den Anführer der Dämonen und bösen Geister. besessen.«Und: »Der Oberste der Dämonen3,22 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. Mehr … hilft ihm,andere Dämonen auszutreiben.«23Jesus rief sie zu sichund redete zu ihnen in Form von Gleichnissen:»Wie kann der Satan3,23 Satan, Teufel: Gegenspieler Gottes. Er versucht, die Menschen zu einem Verhalten zu bewegen, das Gottes Willen widerspricht. Mehr … den Satan austreiben?24Wenn die Machthaber eines Staatesmiteinander im Streit liegen,kann dieser Staat nicht bestehen.25Und wenn eine Familie miteinander im Streit liegt,kann diese Familie nicht bestehen.26Wenn sich also der Satan gegen sich selbst erhebtund mit sich im Streit liegt,kann er nicht bestehen. Es ist aus mit ihm.27Ebenso kann kein Einbrechereinem starken Mann seinen Besitz rauben,ohne ihn vorher zu fesseln.Dann kann er ihm das ganze Haus ausrauben.

28Amen3,28 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!« Mehr …, das sage ich euch:Alles kann den Menschen vergeben werden –jede Schuld3,28 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … und jede Gotteslästerung3,28 Gotteslästerung: Verächtliches Verhöhnen oder Verfluchen von Gott. Mehr …,wie viel auch immer sie lästern.29Wenn aber jemand den Heiligen Geist3,29 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr … lästert,dem kann in Ewigkeit nicht vergeben werden.Er ist für immer schuldig geworden.«30Das sagte Jesus, weil sie behauptet hatten:»Er ist von einem bösen Geist3,30 böser Geist: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen völlig in Besitz. Mehr … besessen.«

Wer zur Familie von Jesus gehört

Matthäus 12,46-50; Lukas 8,19-21
31Inzwischen waren die Mutterund die Brüder von Jesus3,31 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … gekommen.Sie blieben draußen stehenund schickten jemand, der ihn rufen sollte.32Aber die Volksmenge saß um Jesus.Sie sagten zu ihm: »Sieh doch, deine Mutter,deine Brüder und deine Schwestern stehen draußen.Sie suchen nach dir.«33Aber Jesus antwortete:»Wer ist meine Mutter? Und wer sind meine Brüder?«34Er blickte die Leute an, die rings um ihn saßen,und sagte: »Das sind meine Mutter und meine Brüder!35Wer tut, was Gott will,der ist mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter.«
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Jesus lehrt in Gleichnissen

Markus 4,1-34

Jesus spricht zu dem Volk in Gleichnissen

Matthäus 13,1-3; Lukas 8,4
41Wieder einmal war Jesus4,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … am See4,1 See Gennesaret: See im Norden Israels, zwischen den Golanhöhen und Galiläa gelegen.und begann, die Menschen zu lehren.Es versammelte sich eine so große Volksmenge um ihn,dass er in ein Boot stieg.Dort setzte er sich hin.So war er auf dem See,und die Volksmenge blieb am Ufer.2Jesus erklärte ihnen vieles von seiner Lehrein Form von Gleichnissen4,2 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt. Mehr ….

Das Gleichnis vom Säen auf verschiedenen Böden

Matthäus 13,3-9; Lukas 8,5-8
3Jesus4,3 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … sagte zu den Menschen: »Hört mir zu!Ein Bauer ging aufs Feld, um zu säen.4Während er die Körner auswarf,fiel ein Teil davon auf den Weg.Da kamen die Vögel und pickten sie auf.5Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden,wo es nicht viel Erde gab.Die Körner gingen schnell auf,weil sie nicht tief im Boden lagen.6Aber als die Sonne hoch stand,wurden die Pflanzen verbrannt.Sie vertrockneten,weil sie keine tiefen Wurzeln hatten.7Ein weiterer Teil fiel zwischen die Disteln4,7 Distel: Meist stachelige Pflanze, die zum Unkraut gezählt wird..Die Disteln schossen hochund erstickten die junge Saat.Deshalb brachten sie keinen Ertrag.8Aber ein anderer Teil fiel auf guten Boden.Die Körner gingen auf, wuchsen heranund brachten Ertrag:manche dreißigfach, andere sechzigfach,andere sogar hundertfach.«9Und Jesus sagte:»Wer Ohren zum Hören hat, soll gut zuhören.«

Warum Jesus in Gleichnissen redet

Matthäus 13,10-17; Lukas 8,9-10
10Als Jesus allein mit ihnen war,fragten die Zwölf4,10 die Zwölf: Meint die zwölf Jünger, die während der Zeit seines Wirkens bei Jesus waren. und seine anderen Begleiterihn nach den Gleichnissen4,10 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt. Mehr ….11Er antwortete:»Euch ist das Geheimnis vom Reich Gottes4,11 das Geheimnis vom Reich Gottes: In dem, was Jesus sagt und tut, können die Menschen bereits hier und jetzt das Reich Gottes erfahren. anvertraut.Aber die anderen Menschenerfahren das alles nur in Gleichnissen.12*4,12 Vers 12: In Vers 12 werden Worte aus Jesaja 6,9 aufgenommen. Sie sehen nämlich mit offenen Augenund erkennen nichtsund hören mit offen Ohren und verstehen nichts –es sei denn, sie ändern ihr Lebenund ihre Sünden4,12 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … werden ihnen vergeben.«

Jesus erklärt das Gleichnis vom Säen auf verschiedenen Böden

Matthäus 13,18-23; Lukas 8,11-15
13Und Jesus4,13 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … sagte zu seinen Jüngern4,13 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr …:»Wenn ihr dieses Gleichnis4,13 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt. Mehr … schon nicht versteht,wie wollt ihr dannall die anderen Gleichnisse verstehen?14Der Bauer sät das Wort Gottes4,14 Wort Gottes: Meint die Botschaft, die Gott den Menschen gibt. aus.15Ein Teil davon fällt auf den Weg.Er steht für die Menschen,die das Wort hören, wenn es gesät wird.Aber sofort kommt der Satan4,15 Satan, Teufel: Gegenspieler Gottes. Er versucht, die Menschen zu einem Verhalten zu bewegen, das Gottes Willen widerspricht. Mehr …und nimmt das Wort wieder weg,das in sie hineingesät wurde.16Ein anderer Teil fällt auf felsigen Boden.Er steht für die Menschen, die das Wort hörenund es sofort mit Freude annehmen.17Aber es schlägt keine Wurzeln in ihnen,weil sie ihre Meinung schnell wieder ändern.Wenn ihnen das Wort Schwierigkeitenoder Verfolgung bringt,lassen sie sich sofort davon abbringen.18Noch ein anderer Teil fällt zwischen die Disteln4,18 Distel: Meist stachelige Pflanze, die zum Unkraut gezählt wird..Er steht für die Menschen,die das Wort zunächst hören.19Aber dann kommen die Alltagssorgen,der Reiz des Geldesoder die Gier nach irgendetwas anderem.Sie ersticken das Wort, und es bringt keinen Ertrag.20Aber ein Teil wird auch auf guten Boden gesät.Er steht für die Menschen,die das Wort hören und aufnehmen.Bei ihnen bringt es viel Ertrag:Manche Pflanzen bringen dreißig, andere sechzig,andere sogar hundert Körner.«

Das Gleichnis von der Lampe

Matthäus 13,12; Lukas 8,16-18
21Dann sagte Jesus4,21 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … zu seinen Jüngern4,21 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr …:»Bringt man etwa eine Öllampe4,21 Öllampe: Lampe, in der mit einem Docht Öl verbrannt wurde. Sie war lange Zeit die wichtigste künstliche Lichtquelle. Mehr … in einen Raum,um sie dann unter einen Tontopf zu stellen?Natürlich nicht!Vielmehr stellt man sie auf einen Lampenständer.22Es gibt nichts Verborgenes,das nicht zutage kommen soll.Und nichts geschieht im Geheimen,das nicht ans Licht kommen soll.23Wer Ohren zum Hören hat, soll gut zuhören.«

24Weiter sagte er zu ihnen: »Beachtet das, was ihr hört.Der Maßstab, den ihr an andere anlegt,wird auch für euch gelten.Wenn ihr großzügig messt,werdet ihr noch dazubekommen.25Denn wer etwas hat, dem wird noch mehr gegeben.Doch wer nichts hat,dem wird auch das noch weggenommen, was er hat.«

Das Gleichnis von der Saat, die ganz von selbst wächst

26Danach sagte Jesus4,26 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr …:»Mit dem Reich Gottes4,26 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. Mehr … ist es wie bei einem Bauern.Er streut die Körner auf das Land,27dann legt er sich schlafen und steht wieder auf –tagaus, tagein.Die Saat geht auf und wächst –aber der Bauer weiß nicht, wie das geschieht.28Ganz von selbst bringt die Erde die Frucht hervor.Zuerst den Halm, dann die Ähre4,28 Ähre: Oberer Teil des Getreidehalms, an dem die Körner sitzen.und zuletzt den reifen Weizen in der Ähre.29Wenn das Getreide reif ist,schickt er sofort die Erntearbeiter los,denn die Erntezeit4,29 Erntezeit: Bild für das Ende der Zeit, in der Gott Gericht hält und sein Reich anbricht. ist da.«

Das Gleichnis vom Senfkorn

Matthäus 13,31-35; Lukas 13,18-19
30Dann fragte Jesus4,30 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr …:»Womit sollen wir das Reich Gottes4,30 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. Mehr … vergleichen?Mit welchem Gleichnis4,30 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt. Mehr … können wir es beschreiben?31Es ist wie bei einem Senfkorn4,31 Senfkorn: Ein Senfkorn hat einen Durchmesser von 1–2 mm.:Wenn es in die Erde gesät wird,ist es das kleinste aller Samenkörner,die ausgesät werden.32Aber wenn es ausgesät ist,geht es auf und wird größer als alle Sträucher.Es bringt so große Zweige hervor,dass die Vögel in seinem Schatten ihr Nest bauen können.«

33Jesus4,33 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … verkündete seine Botschaftin vielen solchen Gleichnissen4,33 Gleichnis: Erzählung, die ihre Botschaft in Bildern und Vergleichen vermittelt. Mehr …,wie die Menschen sie verstehen konnten.34Ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen.Aber wenn er mit seinen Jüngern4,34 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr … allein war,erklärte er ihnen alles.

Jesus vollbringt Wunder und sendet seine Jünger aus

Markus 4,35–6,56

Im Sturm auf die Probe gestellt

Matthäus 8,23-27; Lukas 8,22-25
35Am Abend dieses Tages sagte Jesus4,35 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … zu seinen Jüngern4,35 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr …:»Wir wollen ans andere Ufer fahren.«36Sie ließen die Volksmenge zurückund fuhren mit dem Boot los, in dem er saß.Auch andere Boote fuhren mit.37Da kam ein starker Sturm auf.Die Wellen schlugen ins Boot hinein,sodass es schon volllief.38Jesus schlief hinten im Boot auf einem Kissen.Seine Jünger weckten ihn und riefen: »Lehrer4,38 Lehrer: Ehrenvolle Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde.!Macht es dir nichts aus, dass wir untergehen?«39Jesus stand auf, bedrohte den Windund sagte zum See4,39 See Gennesaret: See im Norden Israels, zwischen den Golanhöhen und Galiläa gelegen.: »Werde ruhig! Sei still!«Da legte sich der Wind, und es wurde ganz still.40Jesus fragte die Jünger:»Warum habt ihr solche Angst?Habt ihr immer noch keinen Glauben4,40 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr …41Aber die Jünger überkam große Furcht.Sie fragten sich: »Wer ist er eigentlich?Sogar der Wind und die Wellen gehorchen ihm!«