BasisBibel NT+Ps (BB)
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Die Bergpredigt: Nicht verurteilen

Lukas 6,37-42
71»Ihr sollt andere nicht verurteilen,damit Gott euch nicht verurteilt.2Denn das Urteil,das ihr fällt,wird euch treffen.Und der Maßstab,den ihr an andere anlegt,wird auch für euch gelten.

3Du siehst den Splitter im Auge deines Gegenübers7,3 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. .Bemerkst du nicht den Balken in deinem eigenen Auge?4Wie kannst du zu deinem Gegenüber7,4 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. sagen:›Komm her!Ich zieh dir den Splitter aus deinem Auge.‹Sieh doch:In deinem Auge ist ein Balken!5Du Scheinheiliger!Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge!Dann hast du den Blick frei,um den Splitter aus dem Augedeines Gegenübers7,5 Bruder/Schwester: Wörtlich »Bruder«; das griechische Wort für Bruder bezeichnet sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der christlichen Gemeinde. zu ziehen.«

Die Bergpredigt: Wertvolle Perlen

6»Gebt das,was heilig7,6 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. ist,nicht den Hunden7,6 Hunde: Wer streunende Hunde fütterte, musste damit rechnen, dass sie wiederkommen und vor Hunger über einen herfallen.!Werft eure Perlen nicht vor die Schweine7,6 Schwein: Schweine galten in der Bibel als unreine Tiere.!Sonst zertreten sie die Perlenund reißen euch in Stücke!«

Die Bergpredigt: Voll Vertrauen zu Gott beten

Lukas 11,9-13
7»Bittetund es wird euch gegeben!Suchtund ihr werdet finden!Klopft anund es wird euch aufgemacht!8Denn wer bittet,der bekommt.Und wer sucht,der findet.Und wer anklopft,dem wird aufgemacht.9Wer von euchgibt seinem Kind einen Stein,wenn es um Brot bittet7,9 bittet: Wörtlich übersetzt heißt es in Matthäus 7,9: »Oder wo ist unter euch ein Mensch, der, wenn ihn sein Sohn um Brot bittet, ihm einen Stein gibt?«?10Oder eine Schlange,wenn es um einen Fisch bittet?11Ihr Menschen seid böse –trotzdem wisst ihr,was euren Kindern guttut,und gebt es ihnen.Wie viel mehr Guteswird dann euer Vater im Himmel denen geben,die ihn darum bitten?«

Die Bergpredigt: Eine einfache Grundregel

Lukas 6,31
12»Genau so,wie ihr behandelt werden wollt,behandelt auch die anderen!Denn so steht es im Gesetz7,12 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose.und bei den Propheten7,12 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.

Die Bergpredigt: Das weite und das enge Tor

Lukas 13,24
13»Geht durch den engen Eingang!Denn das Tor zum Verderben ist weitund der Weg dorthin ist breit –viele wählen diesen Weg.14Aber wie eng ist das Tor zum Lebenund wie schmal ist der Weg dorthin –nur wenige finden diesen Weg.«

Die Bergpredigt: Warnung vor falschen Propheten

Lukas 6,43-44
15»Nehmt euch in Acht vor den falschen Propheten7,15 falscher Prophet: Mensch, der vorgibt, im Auftrag Gottes zu reden, und so seine Mitmenschen zu falschem Tun verführt.!Sie kommen zu euchund verhalten sich wie Schafe.Aber im Innern sind sie Wölfe,die auf Raub aus sind.16An ihren Früchten könnt ihr sie erkennen:Oder erntet man Trauben von einem Dornbuschund Feigen7,16 Feigen: Feigen gehörten für die Menschen im Land der Bibel zu den Grundnahrungsmitteln. von einer Distel7,16 Distel: Disteln sind im Land der Bibel sehr häufig. Sie wachsen in dichten Streifen auf kultivierten oder brachliegenden Böden. ?17Ein guter Baum bringt gute Früchte hervor.Aber ein schlechter Baum bringt schlechte Früchte hervor.18Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringenund ein schlechter Baum keine guten Früchte.19Ein Baum, der keine guten Früchte bringt,wird umgehauenund ins Feuer geworfen.20Also gilt:An ihren Früchten werdet ihr die falschen Propheten erkennen.«

Die Bergpredigt: Fataler Irrtum

Lukas 6,46; Lukas 13,26-27
21»Nicht jeder,der zu mir sagt:Herr, Herr7,21 Herr, Herr: Respektvolle Anrede. Die Verdopplung soll ausdrücken, dass jemand mit Ernst und Hingabe Jesus als seinen Herrn bekennt.!‹,wird in das Himmelreich7,21 Himmelreich: Wörtliche Übersetzung »Königsherrschaft der Himmel«. kommen –sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.22Am Tag des Gerichts7,22 Gericht: Gemeint ist der Tag, an dem ein Mensch vor Gott treten und sich vor ihm verantworten muss. werden viele zu mir sagen:›Herr, Herr!Haben wir nicht in deinem Namen als Propheten7,22 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. geredet?Und haben wir nicht in deinem Namen Dämonen7,22 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. ausgetrieben?Und haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder7,22 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. getan?‹23Dann werde ich ihnen ins Gesicht sagen:›Ich kenne euch überhaupt nicht!Geht mir aus den Augen!Ihr habt getan,was gegen Gottes Willen ist!‹«

Die Bergpredigt: Das Gleichnis vom Hausbau

Lukas 6,47-49
24»Wer diese meine Worte7,24 Worte: Gemeint sind die Worte aus der Bergpredigt insgesamt (Kapitel 5–7). hörtund sie befolgt,ist wie ein kluger Mann,als er sein Haus7,24 Haus: Häuser waren zur Zeit des Neuen Testaments meist einstöckig. Sie hatten ein flaches Dach, das über eine Außentreppe zugänglich war. baute:Er errichtete es auf felsigem Boden.25Dann kam ein Wolkenbruch.Die Flüsse traten über die Ufer,die Stürme tobtenund rüttelten an dem Haus.Doch es stürzte nicht ein –denn es war auf Fels gebaut.26Wer diese meine Worte7,26 Worte: Gemeint sind die Worte aus der Bergpredigt insgesamt (Kapitel 5–7). hörtund sie nicht befolgt,ist wie ein dummer Mann,als er sein Haus7,26 Haus: Häuser waren zur Zeit des Neuen Testaments meist einstöckig. Sie hatten ein flaches Dach, das über eine Außentreppe zugänglich war. baute:Er errichtete es auf sandigem Boden.27Dann kam ein Wolkenbruch.Die Flüsse traten über die Ufer,die Stürme tobtenund prallten gegen das Haus7,27 Haus: Häuser waren zur Zeit des Neuen Testaments meist einstöckig. Sie hatten ein flaches Dach, das über eine Außentreppe zugänglich war..Da stürzte es ein –es fiel völlig in sich zusammen.«

Die Wirkung der Bergpredigt

28So beendete Jesus seine Verkündigung.Die Volksmenge war von seiner Lehre tief beeindruckt.29Denn an seiner Lehre erkannten sie,dass Gott ihm die Vollmacht dazu gegeben hatte –ganz anders als bei den Schriftgelehrten7,29 Schriftgelehrte: Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. Sie nahmen die biblischen Gebote sehr ernst..
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Jesus vollbringt Wunder

8,1–9,34

Jesus heilt einen Mann vom Aussatz

Markus 1,40-45; Lukas 5,12-16
81Jesus stieg vom Berg hinab und zog weiter.Eine große Volksmenge folgte ihm.2Sieh doch:Da kam ein Mann zu Jesus,der an Aussatz8,2 Aussatz: Bezeichnet verschiedene Arten von Hautkrankheiten. erkrankt war.Er fiel vor ihm auf die Knieund sagte:»Herr, wenn du willst,kannst du mich rein8,2 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen. machen.«3Jesus streckte die Hand aus,berührte ihn und sagte:»Ich will! Sei rein8,3 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen.Im selben Augenblick wurde der Mannvon seinem Aussatz8,3 Aussatz: Bezeichnet verschiedene Arten von Hautkrankheiten. geheilt und rein8,3 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen..4Jesus sagte zu ihm:»Pass auf, dass du niemandem davon erzählst!Geh, zeige dich dem Priester8,4 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten.und bring die Opfergaben8,4 Opfer: Darbringen einer Gabe (Tiere, Pflanzen, Weihrauch, Geschenke) für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer schafft Gemeinschaft mit Gott. In der Regel wird das Opfer auf einem Altar verbrannt.,die Mose8,4 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament. vorgeschrieben hat.Das soll ihnen als Beweis dienen,dass ich das Gesetz8,4 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. achte.«

Der Hauptmann von Kafarnaum

Lukas 7,1-10; Lukas 13,28-29; Johannes 4,46-53
5Jesus kam nach Kafarnaum8,5 Kafarnaum: Stadt am Nordufer des Sees Gennesaret und Ort, an dem Jesus vermutlich wohnte..Da ging ihm ein römischer Hauptmann entgegen.Er bat Jesus:6»Herr, mein Kind liegt gelähmt zu Hause.Es hat furchtbare Schmerzen!«7Jesus fragte ihn:»Soll ich etwa kommenund es gesund machen?«8Der Hauptmann antwortete:»Herr! Ich bin es nicht wert8,8 wert: Fromme Juden vermieden jeden Kontakt mit Nichtjuden. Deshalb wollte der Hauptmann es Jesus nicht zumuten, zu ihm nach Hause zu kommen.,dass du mein Haus betrittst!Aber sprich nur ein Wortund mein Kind wird gesund!9Denn auch bei mir ist es so,dass ich Befehlen gehorchen muss.Und ich selbst habe Soldaten,die mir unterstehen.Wenn ich zu einem sage:›Geh!‹,dann geht er.Und wenn ich zu einem anderen sage:›Komm!‹,dann kommt er.Und wenn ich zu meinem Diener sage:›Tu das!‹,dann tut er es.«10Jesus war über die Antwort erstaunt.Er sagte zu den Leuten,die ihm gefolgt waren:»Amen8,10 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich euch:Bei niemandem in Israel8,10 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. habe ich so einen Glauben gefunden!11Ich sage euch:Viele werden aus Ost und West kommen.Sie werden mit Abraham8,11 Abraham: Stammvater des Volkes Israel. Sein Name bedeutet »Vater einer großen Menge«. , Isaak8,11 Isaak: Einziger Sohn von Abraham und Sara. und Jakob8,11 Jakob: Bezeichnung für Israel und Name des Vaters der zwölf Stämme. im Himmelreich8,11 Himmelreich: Wörtliche Übersetzung »Königsherrschaft der Himmel«. zu Tisch liegen8,11 am Tisch liegen: Bei festlichen Anlässen folgten die Juden zur Zeit von Jesus der griechisch-römischen Sitte und aßen im Liegen..12Aber die Erben des Reiches8,12 Erben des Reiches: Menschen, die eigentlich ein Anrecht auf das Reich hatten, aber die Botschaft von Jesus nicht annehmen.werden hinausgeworfen in die völlige Finsternis.Dort gibt es nur Heulen und Zähneklappern.«13Dann sagte Jesus zum Hauptmann:»Geh! So wie du geglaubt8,13 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. hast,soll es geschehen!«In derselben Stunde wurde sein Kind gesund.

Jesus heilt die Schwiegermutter von Petrus und viele andere Menschen

Markus 1,29-34; Lukas 4,38-41
14Jesus ging in das Haus von Petrus.Er sah,dass die Schwiegermutter von Petrusmit Fieber im Bett lag.15Da nahm er ihre Handund das Fieber verließ sie.Sie stand aufund brachte ihm etwas zu essen.16Am Abend brachten die Leuteviele Menschen zu Jesus,die von Dämonen8,16 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. besessen waren.Er trieb die bösen Geister8,16 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. durch sein Wort aus.Und alle Kranken machte er gesund.

17So ging in Erfüllung,was der Prophet8,17 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Jesaja8,17 Jesaja: Er wirkte um 700 v. Chr. als Prophet und verkündete den Menschen den Willen Gottes. gesagt8,17 gesagt: An dieser Stelle wird aus dem Alten Testament Jesaja 53,4 zitiert und von Matthäus auf Jesus hin gedeutet. hat:»Er hat unsere Leiden von uns genommenund die Krankheiten weggeschafft.«

Sich ganz auf Jesus einlassen

Lukas 9,57-62
18Jesus sah,wie groß die Volksmenge um ihn herum war.Deshalb befahl er seinen Jüngern8,18 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. :»Lasst uns wegfahren auf die andere Seite des Sees8,18 Gennesaret, See: Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v. a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret.19Doch da kam ein Schriftgelehrter8,19 Schriftgelehrte: Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. Sie nahmen die biblischen Gebote sehr ernst.und sagte zu ihm:»Lehrer8,19 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde., ich will dir folgen8,19 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen.,wohin du auch gehst!«20Jesus antwortete ihm:»Die Füchse haben ihren Bauund die Vögel haben ihr Nest.Aber der Menschensohn8,20 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck. hat keinen Ort,wo er sich ausruhen kann.«

21Ein anderer,einer von den Jüngern8,21 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. ,sagte zu ihm:»Herr, erlaube mir,zuerst noch einmal nach Hause zu gehenund meinen Vater zu begraben.«22Aber Jesus antwortete ihm:»Folge8,22 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen. mir!Und überlass es den Toten,ihre Toten zu begraben!«

Im Sturm auf die Probe gestellt

Markus 4,35-41; Lukas 8,22-25
23Jesus stieg in das Bootund seine Jünger8,23 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. folgten ihm.24Sieh doch:Da brach plötzlich ein starker Sturm auf dem See8,24 Gennesaret, See: Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v. a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret. los,und die Wellen drohten das Boot unter sich zu begraben.Aber Jesus schlief.25Die Jünger8,25 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. gingen zu ihm und weckten ihn.Sie riefen:»Herr, rette uns!Wir gehen unter!«26Jesus sagte zu ihnen:»Warum habt ihr solche Angst?Ihr habt zu wenig Vertrauen!«Dann stand er aufund bedrohte den Wind und den See.Da wurde es ganz still.27Die Leute wunderten sichund sagten zueinander:»Wer ist er eigentlich?Sogar der Wind und die Wellen gehorchen ihm!«

Zwei Heilungen

8,28–9,8

Jesus befreit zwei Männer, die von Dämonen beherrscht werden

Markus 5,1-20; Lukas 8,26-39
28Jesus kam auf die andere Seite des Sees8,28 Gennesaret, See: Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v. a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret.in das Gebiet von Gadara8,28 Zehn Städte: Zur Zeit des Neuen Testaments ein Verbund aus ursprünglich zehn Städten (Dekapolis). .Da liefen ihm aus den Grabkammern8,28 Grabkammer: Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren. zwei Männer entgegen,die von Dämonen8,28 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. besessen waren.Sie waren so gefährlich,dass niemand es wagte,diesen Weg zu benutzen.29Sieh doch:Sie schrien laut:»Was willst du von uns,du Sohn Gottes8,29 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.?Bist du gekommen,um uns schon vor der Zeit8,29 vor der Zeit: Gemeint ist das endgültige Gericht Gottes am Ende der Zeit. zu quälen?«

30In einiger Entfernung von ihnenwar eine große Schweineherde8,30 Schwein: Schweine galten in der Bibel als unreine Tiere. auf der Weide.31Die Dämonen8,31 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. baten Jesus:»Wenn du uns schon vertreibst,dann schick uns in die Schweineherde8,31 Schwein: Schweine galten in der Bibel als unreine Tiere.32Jesus sagte zu ihnen:»Geht!«Da verließen die Dämonen8,32 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. die beiden Männerund fuhren in die Schweine8,32 Schwein: Schweine galten in der Bibel als unreine Tiere..Sieh doch:Da stürzte sich die ganze Herde den Abhang hinabin den See8,32 Gennesaret, See: Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v. a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret.und ertrank im Wasser.

33Die Schweinehirten ergriffen die Flucht.Sie liefen in die Stadtund erzählten alles,was geschehen war –mit den beiden Männern,die von den Dämonen8,33 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. beherrscht waren.34Und sieh doch:Alle kamen aus der Stadt heraus,um Jesus zu begegnen.Als sie ihn sahen,forderten sie ihn auf,ihre Gegend zu verlassen.
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Jesus vergibt Schuld und heilt

Markus 2,1-12; Lukas 5,17-26
91Jesus stieg ins Bootund fuhr auf die andere Seite des Sees9,1 Gennesaret, See: Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v. a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret. hinüber.Und er ging in die Stadt9,1 Stadt: Gemeint ist Kafarnaum.,in der er wohnte.

2Sieh doch:Da brachten Leute einen Gelähmten zu ihm.Er lag auf einer Trage.Jesus sah, wie groß ihr Glaube9,2 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. war,und sagte zu dem Gelähmten:»Nur Mut, mein Kind!Deine Schuld9,2 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. ist dir vergeben!«3Und sieh doch:Einige der Schriftgelehrten9,3 Schriftgelehrte: Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. Sie nahmen die biblischen Gebote sehr ernst. dachten:»Das ist Gotteslästerung9,3 Gotteslästerung: Meint das verächtliche Verhöhnen oder sogar Verfluchen des Gottesnamens.4Jesus durchschaute ihre Gedanken.Er sagte zu ihnen:»Warum habt ihr so böse Gedanken?5Was ist denn einfacher?Zu sagen:›Deine Schuld9,5 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. ist dir vergeben!‹,oder zu sagen:›Steh auf und geh umher!‹?6Aber ihr sollt sehen,dass der Menschensohn9,6 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck. von Gott die Vollmacht hat,hier auf der Erdeden Menschen ihre Schuld9,6 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. zu vergeben.«Deshalb sagte Jesus zu dem Gelähmten:»Steh auf,nimm deine Trageund geh nach Hause!«7Da stand der Mann aufund ging nach Hause.8Die Volksmenge sah esund erschrak.Alle lobten Gott,dass er den Menschen solche Vollmacht gegeben hat.

Zwei Streitgespräche

9,9-17

Jesus beruft Matthäus und isst mit den Zolleinnehmern

Markus 2,13-17; Lukas 5,27-32
9Jesus ging von dort9,9 dort: Jesus befindet sich in Kafarnaum (vgl. Matthäus 9,1). weiter.Da sah er einen Mann an seiner Zollstation9,9 Zolleinnehmer, Zollstation: Sie erhoben z. B. an Stadttoren im Auftrag der römischen Regierung auf Waren Zölle und wirtschafteten dabei auch in die eigene Tasche. sitzen,der hieß Matthäus.Jesus sagte zu ihm:»Komm, folge9,9 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen. mir!«Da stand er aufund folgte ihm.

10Später war Jesus im Haus9,10 Haus: Häuser waren zur Zeit des Neuen Testaments meist einstöckig. Sie hatten ein flaches Dach, das über eine Außentreppe zugänglich war. zum Essen.Und sieh doch:Viele Zolleinnehmer9,10 Zolleinnehmer, Zollstation: Sie erhoben z. B. an Stadttoren im Auftrag der römischen Regierung auf Waren Zölle und wirtschafteten dabei auch in die eigene Tasche. und andere mit Schuld9,10 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. beladene Menschen kamen dazu.Sie aßen mit Jesus und seinen Jüngern9,10 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. .

11Als die Pharisäer9,11 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm. das sahen,sagten sie zu seinen Jüngern9,11 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. :»Warum isst euer Lehrer9,11 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. mit Zolleinnehmern9,11 Zolleinnehmer, Zollstation: Sie erhoben z. B. an Stadttoren im Auftrag der römischen Regierung auf Waren Zölle und wirtschafteten dabei auch in die eigene Tasche. und solchen schuldbeladenen9,11 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. Menschen?«12Jesus hörte dasund gab ihnen zur Antwort:»Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt,sondern die Kranken.13Überlegt doch einmal,was es bedeutet,wenn Gott sagt9,13 sagt: Jesus zitiert an dieser Stelle aus dem Alten Testament Hosea 6,6.:›Ich will, dass ihr barmherzig seid,und nicht, dass ihr mir irgendwelche Opfer9,13 Opfer: Jesus zitiert an dieser Stelle Hosea 6,6. Dort prangert der Prophet an, dass Gott sich die Liebe seines Volkes wünscht und nicht das Darbringen von Opfern. bringt!‹Ich bin nicht gekommen,um die Gerechten9,13 der Gerechte: Der Gerechte ist ein Mensch, der die Gebote Gottes befolgt und sich sozial verhält. zur Umkehr zu rufen,sondern die Menschen,die voller Schuld9,13 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. sind.«

Es ist nicht die Zeit zu fasten

Markus 2,18-22; Lukas 5,33-39
14Danach kamen die Jünger9,14 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. von Johannes9,14 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. zu Jesus.Sie fragten:»Warum fasten wir und die Pharisäer9,14 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm. so oft,aber deine Jünger9,14 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. nicht?«15Jesus antwortete ihnen:»Sollen die Hochzeitsgäste etwa trauern,solange der Bräutigam9,15 Bräutigam: Der Bräutigam ist hier ein Bild für Jesus. Schon jetzt blickt Jesus auf seine Leidenszeit voraus. bei ihnen ist?Aber es wird eine Zeit kommen,da wird der Bräutigam aus ihrer Mitte gerissen.Dann werden sie fasten9,15 Fasten: Der freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken..

16Niemand näht ein neues Stück Stoff auf einen alten Mantel9,16 Mantel, Kleidung: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt..Denn der neue Stoff wird vom Mantel9,16 Mantel, Kleidung: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt. abreißenund der Riss wird größer als vorher.17Niemand füllt neuen Wein9,17 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. in alte Weinschläuche9,17 Weinschlauch: In aus Tierhäuten zusammengenähten Schläuchen transportierte man im Altertum Flüssigkeiten wie Wasser und Wein. .Sonst platzen die Schläuche9,17 Weinschlauch: In aus Tierhäuten zusammengenähten Schläuchen transportierte man im Altertum Flüssigkeiten wie Wasser und Wein. .Der Wein9,17 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. läuft ausund die Schläuche9,17 Weinschlauch: In aus Tierhäuten zusammengenähten Schläuchen transportierte man im Altertum Flüssigkeiten wie Wasser und Wein. werden unbrauchbar.Nein: Neuer Wein9,17 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. gehört in neue Schläuche9,17 Weinschlauch: In aus Tierhäuten zusammengenähten Schläuchen transportierte man im Altertum Flüssigkeiten wie Wasser und Wein. ,so bleiben beide erhalten.«

Drei Heilungen

9,18-34

Jesus heilt eine Frau und weckt ein Mädchen vom Tod auf

Markus 5,21-43; Lukas 8,40-56
18Während Jesus mit den Jüngern9,18 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. von Johannes9,18 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. sprach,sieh doch:Da kam einer der Synagogenleiter9,18 Synagogenleiter: Er ist für die Ordnung in der Synagoge und den richtigen Ablauf des Gottesdienstes am Sabbat verantwortlich. Der Synagogenleiter ist ehrenamtlich tätig. dazu.Er warf sich vor ihm nieder und sagte:»Meine kleine Tochter ist gerade gestorben.Bitte komm mitund lege ihr deine Hand auf –dann wird sie wieder lebendig.«19Jesus stand aufund folgte ihm.Auch seine Jünger9,19 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. kamen mit.

20Und sieh doch:Da kam eine Frau von hinten an Jesus heran,die seit zwölf Jahren an Blutungen litt.Sie berührte eine Quaste9,20 Quasten: Fäden aus Wolle, die durch ein Loch im Gewand gezogen und dann verknotet wurden, sodass die Fäden sichtbar herunterhingen. seines Mantels9,20 Mantel, Kleidung: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt..21Denn sie sagte sich:»Wenn ich nur seinen Mantel9,21 Mantel, Kleidung: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt. berühre,werde ich gesund.«22Jesus drehte sich um.Als er sie sah,sagte er:»Fasse Mut, meine Tochter!Dein Glaube hat dich gerettet!«Von diesem Augenblick an war die Frau gesund.

23Dann kam Jesus in das Haus9,23 Haus: Häuser waren zur Zeit des Neuen Testaments meist einstöckig. Sie hatten ein flaches Dach, das über eine Außentreppe zugänglich war. des Synagogenleiters9,23 Synagogenleiter: Er ist für die Ordnung in der Synagoge und den richtigen Ablauf des Gottesdienstes am Sabbat verantwortlich. Der Synagogenleiter ist ehrenamtlich tätig..Er sah die Flötenspieler9,23 Flötenspieler: Trauer wurde zu dieser Zeit u. a. durch Musik ausgedrückt. Deshalb kamen Flötenspieler, um besondere Trauerlieder zu spielen.und die aufgeregten Menschen.24Er sagte:»Geht hinaus!Das Mädchen ist nicht tot,sondern es schläft nur.«Da lachten die Leute ihn aus.25Er aber warf die Volksmenge hinaus.Dann ging er hinein zu dem Mädchenund ergriff seine Hand –da stand es auf.26Die Nachricht darüberbreitete sich in der ganzen Gegend aus.

Jesus heilt zwei Blinde

27Von dort9,27 dort: Das Haus des Ortsvorstehers von Kafarnaum; vgl. Matthäus 9,18-26. ging Jesus weiter.Zwei Blinde folgten ihm.Sie riefen:»Hab Erbarmen mit uns,du Sohn9,27 Sohn: Der Begriff bezeichnet sowohl das leibliche Kind als auch jemand, der einem Menschen in besonderer Weise nahe steht. Davids9,27 David: David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.). Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder. 28Jesus ging ins Haus9,28 Haus: Häuser waren zur Zeit des Neuen Testaments meist einstöckig. Sie hatten ein flaches Dach, das über eine Außentreppe zugänglich war..Doch auch dorthin folgten sie ihm.Da sagte Jesus zu den Blinden:»Glaubt9,28 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. ihr,dass ich euch helfen kann?«Sie antworteten ihm:»Ja, Herr!«29Und er berührte ihre Augenund sagte:»Wie ihr geglaubt9,29 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. habt,soll euch geschehen.«30Da wurden ihnen die Augen geöffnet.Jesus befahl ihnen streng:»Seht zu, dass niemand etwas davon erfährt!«31Aber sie gingen hinausund erzählten von Jesusin der ganzen Gegend.

Jesus heilt einen Stummen

32Die geheilten Männer waren gegangen.Sieh doch:Da brachten Leute einen stummen Mann zu Jesus –der war von einem Dämon9,32 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. besessen.33Jesus vertrieb den Dämon9,33 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. und der Mann begann zu sprechen.Die Volksmenge wunderte sichund sagte:»So etwas hat man in Israel9,33 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. noch nicht gesehen.«34Aber die Pharisäer9,34 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm. sagten:»Der höchste der Dämonen9,34 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. hilft ihm,andere Dämonen9,34 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. auszutreiben.«

Der Auftrag der Apostel

9,35–11,1

Jesus beruft zwölf Jünger zu Aposteln

Markus 6,34; Markus 6,7; Markus 3,13-19; Lukas 10,2; Lukas 9,1; Lukas 6,12-16
35Jesus zog durch alle Städte und Dörfer des Landes.Er lehrte in ihren Synagogen9,35 Synagoge: Versammlungsstätte jüdischer Gemeinden.und verkündete die Gute Nachricht9,35 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. vom Himmelreich9,35 Himmelreich: Wörtliche Übersetzung »Königsherrschaft der Himmel«..Und er heilte jede Krankheit und jedes Leiden.

36Jesus sah die große Volksmengeund bekam Mitleid mit den Menschen.Denn sie waren erschöpft und hilflos –wie Schafe,die keinen Hirten9,36 Hirt: Verantwortlich für den Schutz und Bestand der Herde. Im alten Orient steht das Hirtenbild für den König oder für Gott. haben.37Deshalb sagte er zu seinen Jüngern9,37 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. :»Hier ist eine große Ernte9,37 Ernte: Die Getreideernte fand im Land der Bibel in der Zeit von April bis Juni statt. In den Monaten August und September wurden die Früchte wie Feigen, Trauben und Granatäpfel und im Oktober schließlich die Oliven geerntet.,aber es gibt nur wenige Erntearbeiter9,37 Ernte: Die Getreideernte fand im Land der Bibel in der Zeit von April bis Juni statt. In den Monaten August und September wurden die Früchte wie Feigen, Trauben und Granatäpfel und im Oktober schließlich die Oliven geerntet..38Bittet also den Herrn dieser Ernte9,38 Ernte: Die Getreideernte fand im Land der Bibel in der Zeit von April bis Juni statt. In den Monaten August und September wurden die Früchte wie Feigen, Trauben und Granatäpfel und im Oktober schließlich die Oliven geerntet.,dass er Arbeiter auf sein Erntefeld9,38 Ernte: Die Getreideernte fand im Land der Bibel in der Zeit von April bis Juni statt. In den Monaten August und September wurden die Früchte wie Feigen, Trauben und Granatäpfel und im Oktober schließlich die Oliven geerntet. schickt!«