BasisBibel (BB)
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Die richtige Einstellung beim Spenden für Bedürftige

61»Hütet euch, eure Gerechtigkeit6,1 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Mehr …vor den Menschen zur Schau zu stellen.Sonst habt ihr von eurem Vater im Himmel6,1 Vater im Himmel: Bezeichnung für Gott, die vor allem im Matthäusevangelium vorkommt.keinen Lohn mehr zu erwarten.«

2»Wenn du also den Armen etwas gibst,häng es nicht an die große Glocke!So verhalten sich die Scheinheiligenin den Synagogen6,2 Synagoge: Versammlungsstätte einer jüdischen Gemeinde. Mehr … und auf den Straßen,damit die Leute sie bewundern.Amen6,2 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!« Mehr …, das sage ich euch:Sie haben damit ihren Lohn schon bekommen.3Wenn du den Armen etwas gibst,soll deine linke Hand nicht wissen,was die rechte tut.4So bleibt deine Gabe im Verborgenen.Dein Vater6,4 Vater: Vertrauensvolle Anrede oder Bezeichnung für Gott. Mehr …, der auch das Verborgene sieht,wird dich dafür belohnen.«

Die richtige Einstellung beim Beten (Das Vaterunser)

Markus 11,25; Lukas 11,2-4
5»Wenn ihr betet6,5 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. Mehr …,macht es nicht wie die Scheinheiligen:Sie stellen sich zum Beten gernein die Synagogen6,5 Synagoge: Versammlungsstätte einer jüdischen Gemeinde. Mehr … und an die Straßenecken –damit die Leute sie sehen können.Amen6,5 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!« Mehr …, das sage ich euch:Sie haben damit ihren Lohn schon bekommen.6Wenn du betest,geh in dein Zimmer6,6 Zimmer: In der Antike war privates Beten unüblich. In der Regel betete man im Tempel. und schließ die Tür.Bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist.Dein Vater, der auch das Verborgene sieht,wird dich dafür belohnen.

7Sprecht eure Gebete6,7 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. Mehr … nicht gedankenlos vor euch hinwie die Heiden6,7 Heiden: Bezeichnung für Menschen, die nicht an den Gott Israels glauben. Mehr …!Denn sie meinen,ihr Gebet wird erhört, weil sie viele Worte machen.8Macht es nicht so wie sie!Denn euer Vater weiß, was ihr braucht,noch bevor ihr ihn darum bittet.9So sollt ihr beten6,9 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. Mehr …:

Unser Vater6,9 Vaterunser, Unser Vater: Wichtigstes Gebet im Christentum. Jesus zeigt damit, wie die Menschen beten sollen. Mehr … im Himmel,

dein Name6,9 Name: Steht für Gott selbst und seine Gegenwart in der Welt. soll geheiligt6,9 geheiligt: Gott wird gebeten, sich der Welt in seiner ganzen Heiligkeit zu offenbaren. Dann wird in der Welt nichts mehr geschehen, was seinem Willen widerspricht. werden.

10Dein Reich6,10 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. Mehr … soll kommen.

Dein Wille soll geschehen.

Wie er im Himmel6,10 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Mehr … geschieht,

so soll er auch auf der Erde Wirklichkeit werden.

11Gib uns heute unser tägliches Brot6,11 Brot: In der Antike war Fladenbrot Grundbestandteil der Ernährung. Mehr ….

12Und vergib uns unsere Schuld6,12 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr …

so wie wir denen vergeben haben,

die an uns schuldig geworden sind.

13Und stell uns nicht auf die Probe,

sondern rette uns vor dem Bösen.

[...]6,13 [...]: Einige spätere Handschriften fügen hinzu: »Denn du bist der Herrscher. Dir gehört die Macht und die Herrlichkeit – in Ewigkeit. Amen.« Mit dieser Ergänzung wird das Vaterunser heute gebetet.

14Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt,dann wird euer Vater im Himmel6,14 Vater im Himmel: Bezeichnung für Gott, die vor allem im Matthäusevangelium vorkommt. euch auch vergeben.15Wenn ihr den Menschen aber nicht vergebt,dann wird euer Vater eucheure Verfehlungen auch nicht vergeben.«

Die richtige Einstellung beim Fasten

16»Wenn ihr fastet6,16 Fasten: Der freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken ist in der Bibel eine übliche religiöse Praxis. Mehr …,macht kein leidendes Gesicht wie die Scheinheiligen.Sie vernachlässigen ihr Aussehen.Daran sollen die Leute merken, dass sie fasten.Amen6,16 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!« Mehr …, das sage ich euch:Sie haben damit ihren Lohn schon bekommen.17Wenn du fastest,salbe6,17 salben: Die Aufforderung, kostbares Salböl zu verwenden, macht deutlich, dass die Körperpflege auch während des Fastens nicht vernachlässigt werden soll. deinen Kopf und wasch dein Gesicht!18So merkt niemand, dass du fastest –außer dein Vater6,18 Vater: Vertrauensvolle Anrede oder Bezeichnung für Gott. Mehr …, der im Verborgenen ist.Dein Vater, der auch das Verborgene sieht,wird dich dafür belohnen.«

Wo man Schätze sammeln soll

Lukas 11,34-36; 12,33-34
19»Häuft keine Schätze auf der Erde an.Hier werden Motten und Rost sie zerfressenund Diebe einbrechen und sie stehlen.20Häuft euch vielmehr Schätze im Himmel6,20 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Mehr … an.Dort werden weder Motten noch Rost sie zerfressenund keine Diebe einbrechen und sie stehlen.21Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.

22Aus dem Auge leuchtet das Innere des Menschen:Wenn dein Auge klar ist,wird dein ganzer Körper voller Licht sein.23Wenn dein Auge aber trübe ist,dann ist dein ganzer Körper voller Dunkelheit.Wenn nun das Licht in dir dunkel ist,wie schrecklich ist dann die Dunkelheit.«

Worum man sich sorgen soll

Lukas 12,22-32; 16,13
24»Niemand kann gleichzeitig zwei Herren dienen!Entweder wird er den einen hassenund den anderen lieben.Oder er wird dem einen treu seinund den anderen verachten.Ihr könnt nicht gleichzeitig Gott und dem Geld dienen!25Darum sage ich euch:Macht euch keine Sorgen um euer Leben –was ihr essen oder trinken sollt,oder um euren Körper – was ihr anziehen sollt.Ist das Leben nicht mehr als Essen und Trinken?Und ist der Körper nicht mehr als Kleidung?26Seht euch die Vögel an!Sie säen nicht, sie ernten nicht,sie sammeln keine Vorräte in Scheunen.Trotzdem ernährt sie euer Vater im Himmel6,26 Vater im Himmel: Bezeichnung für Gott, die vor allem im Matthäusevangelium vorkommt..Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?

27Wer von euch kann dadurch,dass er sich Sorgen macht,sein Leben nur um eine Stunde verlängern?28Und warum macht ihr euch Sorgen,was ihr anziehen sollt?Seht euch die Wiesenblumen an:Sie wachsen, ohne zu arbeitenund ohne sich Kleider zu machen.29Ich sage euch:Nicht einmal Salomo6,29 Salomo: Einer der berühmtesten Könige von Israel, der etwa 970–930 v. Chr. regierte. Mehr … in all seiner Herrlichkeitwar so schön gekleidet wie eine von ihnen.30So schön macht Gott die Wiesenblumen.Dabei gehen sie an einem Tag aufund werden am nächsten Tag im Ofen verbrannt6,30 im Ofen verbrannt: Die ärmere Bevölkerung mähte die Wiesen und nutzte das getrocknete Gras als Brennmaterial..Darum wird er sich noch viel mehr um euch kümmern.Ihr habt zu wenig Vertrauen!

31Macht euch also keine Sorgen!Fragt euch nicht: Was sollen wir essen?Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?32Um all diese Dinge dreht sich das Leben der Heiden6,32 Heiden: Bezeichnung für Menschen, die nicht an den Gott Israels glauben. Mehr ….Euer Vater im Himmel6,32 Vater im Himmel: Bezeichnung für Gott, die vor allem im Matthäusevangelium vorkommt. weiß doch,dass ihr das alles braucht.33Strebt vor allem anderennach seinem Reich6,33 Reich: Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. und nach seiner Gerechtigkeit6,33 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. Mehr …dann wird Gott euch auch das alles schenken.34Macht euch also keine Sorgen um den kommenden Tag –der wird schon für sich selber sorgen.Es reicht, dass jeder Tagseine eigenen Schwierigkeiten hat.«
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Andere nicht verurteilen

Lukas 6,37-42
71»Ihr sollt andere nicht verurteilen,damit Gott euch nicht verurteilt7,1 Gericht, verurteilen: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott der Richter, der am Ende der Zeit ein Urteil über sie spricht. Mehr ….2Denn das Urteil, das ihr fällt, wird euch treffen.Und der Maßstab, den ihr an andere anlegt,wird auch für euch gelten.

3Du siehst den Splitter im Auge deines Gegenübers.Bemerkst du nicht den Balken in deinem eigenen Auge?4Wie kannst du zu deinem Gegenüber sagen:›Komm her! Ich zieh dir den Splitter aus deinem Auge.‹Dabei steckt doch in deinem eigenen Auge ein Balken!5Du Scheinheiliger!Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge.Dann hast du den Blick frei,um den Splitter aus dem Augedeines Gegenübers zu ziehen.«

Wertvolle Perlen

6»Gebt das, was heilig7,6 heilig: Menschen oder Dinge, die zu Gott gehören und mit ihm in Verbindung stehen. Mehr … ist, nicht den Hunden7,6 Hund: Gilt in der Bibel als unreines Tier. Wer streunende Hunde fütterte, musste damit rechnen, dass sie wiederkommen und vor Hunger über ihn herfallen.!Werft eure Perlen nicht vor die Schweine7,6 Schwein: Gilt in der Bibel als unreines Tier. Es darf nicht gegessen werden oder in den Bereich Gottes kommen. Mehr …!Sonst zertreten sie die Perlenund reißen euch in Stücke.«

Gott voll Vertrauen um etwas bitten

Lukas 11,9-13
7»Bittet und es wird euch gegeben!Sucht und ihr werdet finden!Klopft an und es wird euch aufgemacht!8Denn wer bittet, der bekommt.Und wer sucht, der findet.Und wer anklopft, dem wird aufgemacht.9Wer von euch gibt seinem Kind einen Stein,wenn es um Brot bittet?10Oder eine Schlange,wenn es um einen Fisch bittet?11Ihr Menschen seid böse.Trotzdem wisst ihr, was euren Kindern guttut,und gebt es ihnen.Wie viel mehr Gutes wird euer Vater im Himmel7,11 Vater im Himmel: Bezeichnung für Gott, die vor allem im Matthäusevangelium vorkommt.denen geben, die ihn darum bitten.«

Eine einfache Grundregel

Lukas 6,31
12»Behandelt andere Menschen genau so,wie ihr selbst behandelt werden wollt.Denn so steht es im Gesetz und bei den Propheten7,12 im Gesetz und bei den Propheten: Im Neuen Testament eine gebräuchliche Bezeichnung für die Heilige Schrift.

Das weite und das enge Tor

Lukas 13,23-24
13»Geht durch das enge Tor!Denn das Tor zum Verderben ist weit,und der Weg dorthin ist breit.Diesen Weg wählen viele Menschen.14Aber wie eng ist das Tor zum Leben7,14 Leben, neues Leben: Durch den Glauben an Gott von ihm bereits in dieser Welt geschenktes Leben in Gemeinschaft mit ihm. Mehr …,und wie schmal ist der Weg dorthin!Diesen Weg finden nur wenige Menschen.«

Warnung vor falschen Propheten

Matthäus 12,33-37; Lukas 6,43-44
15»Nehmt euch in Acht vor den falschen Propheten7,15 falscher Prophet: Gibt vor, im Auftrag Gottes zu reden, und verführt seine Mitmenschen so zu falschem Tun. Mehr …!Sie kommen zu euch und verhalten sich wie Schafe.Aber im Innern sind sie Wölfe,die auf Raub aus sind.16An ihren Früchten könnt ihr sie erkennen:Oder erntet man Trauben von einem Dornbuschund Feigen7,16 Feigen: Wichtiges Nahrungsmittel im östlichen Mittelmeerraum, das getrocknet als Vorrat für die obstlose Zeit diente. Mehr … von einer Distel?17Ein guter Baum bringt gute Früchte hervor.Aber ein schlechter Baumbringt schlechte Früchte hervor.18Ein guter Baum kannkeine schlechten Früchte hervorbringenund ein schlechter Baum keine guten Früchte.19Ein Baum, der keine guten Früchte bringt,wird umgehauen und ins Feuer geworfen.20Also gilt: An ihren Früchtenwerdet ihr die falschen Propheten erkennen.«

Den Willen Gottes tun

Lukas 13,26-27
21»Nicht jeder, der zu mir sagt: ›Herr, Herr7,21 Herr, Herr: Anrede, die zum Ausdruck bringt, dass jemand Jesus mit Ernst und Hingabe als seinen Herrn anerkennt.!‹,wird in das Himmelreich7,21 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. Mehr … kommen.Sondern das gilt für diejenigen,die den Willen meines Vaters im Himmel7,21 Vater im Himmel: Bezeichnung für Gott, die vor allem im Matthäusevangelium vorkommt. tun.22Am Tag des Gerichts7,22 Tag des Gerichts: Der Tag, an dem Christus wiederkommt. Dann hält Gott Gericht und sein Reich bricht endgültig an. werden viele zu mir sagen:›Herr, Herr! Haben wir nicht in deinem Namenals Propheten7,22 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Mehr … geredet?Und haben wir nicht in deinem NamenDämonen7,22 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. Mehr … ausgetrieben?Und haben wir nicht in deinem Namenviele Wunder7,22 Zeichen, Wunder: Ausweis der göttlichen Vollmacht, mit der eine Person handelt. Mehr … getan?‹23Dann werde ich ihnen frei heraus sagen7,23 frei heraus sagen: Im Folgenden wird aus Psalm 6,9 zitiert.:›Ich kenne euch überhaupt nicht!Macht, dass ihr fortkommt,ihr mit eurem gesetzlosen7,23 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … Treiben!‹«

Das Gleichnis vom Hausbau

Lukas 6,47-49
24»Wer diese Worte7,24 diese Worte: Meint die gesamte Bergpredigt in Matthäus 5–7. von mir hört und sie befolgt,ist wie ein kluger Mann:Er baute sein Haus auf felsigem Boden.25Dann kam ein Wolkenbruch.Die Flüsse traten über die Ufer,die Stürme tobten und rüttelten an dem Haus.Doch es stürzte nicht ein,denn es war auf felsigem Untergrund gebaut.26Wer diese Worte von mir hört und sie nicht befolgt,ist wie ein dummer Mann:Er baute sein Haus auf sandigem Boden.27Dann kam ein Wolkenbruch.Die Flüsse traten über die Ufer,die Stürme tobten und prallten gegen das Haus.Da stürzte es ein und fiel völlig in sich zusammen.«

Die Menschen erkennen die Vollmacht von Jesus

28So beendete Jesus7,28 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … seine Verkündigung.Die Volksmenge war von seiner Lehre tief beeindruckt.29Denn an seiner Lehre erkannten sie,dass Gott ihm die Vollmacht dazu gegeben hatte –ganz anders als bei den Schriftgelehrten7,29 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist. Mehr ….
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Jesus vollbringt Wunder

Matthäus 8,1–9,34

Jesus heilt einen Mann vom Aussatz

Markus 1,40-45; Lukas 5,12-16
81Jesus8,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … stieg vom Berg8,1 Berg: Die Szene erinnert an Mose, der den Berg Sinai bestieg und dort von Gott die Zehn Gebote erhielt; vgl. 2. Mose/Exodus 19–20. hinab und zog weiter.Eine große Volksmenge folgte ihm.2Da kam ein Mann zu Jesus, der an Aussatz8,2 Aussatz: Bezeichnet verschiedene Arten von Hautkrankheiten. Als Ursache galten nicht nur medizinische Gründe, sondern auch eine gestörte Beziehung zu Gott. erkrankt war.Er fiel vor ihm auf die Knie und flehte ihn an:»Herr8,2 Herr: Titel für Jesus Christus. Im griechischen Alten Testament steht das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Wenn Jesus Christus so genannt wird, kommt darin zum Ausdruck: In ihm begegnet Gott selbst den Menschen. Mehr …, wenn du willst,kannst du mich rein8,2 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. Mehr … machen.«3Jesus streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte:»Ich will. Sei rein!«Im selben Augenblick wurde der Mannvon seinem Aussatz geheilt und rein.4Jesus sagte zu ihm:»Pass auf, dass du niemandem davon erzählst!Geh, zeige dich dem Priester8,4 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr …und bring die Opfergabe8,4 Opfergabe: Eine Gabe für Gott als Zeichen des Danks oder der Bitte. Das Opfer wird auf dem Altar verbrannt und schafft Gemeinschaft mit Gott. Mehr …, die Mose vorgeschrieben hat8,4 die Mose vorgeschrieben hat: Die Anweisungen für die Opfer anlässlich einer Heilung von Aussatz finden sich in 3. Mose/Levitikus 14,1-32..Dadurch sollen alle erfahren,dass du geheilt worden bist.«

Der Hauptmann von Kapernaum

Lukas 7,1-10; 13,28-29; Johannes 4,46-53
5Jesus8,5 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … ging nach Kapernaum8,5 Kapernaum: Stadt am Nordufer des See Gennesaret..Da kam ihm ein römischer Hauptmann entgegen.Er sagte zu Jesus:6»Herr, mein Diener liegt gelähmt zu Hause.Er hat furchtbare Schmerzen!«7Jesus antwortete:»Ich will kommen und ihn gesund machen.«8Der Hauptmann erwiderte:»Herr! Ich bin es nicht wert8,8 wert: Einige Juden vermieden den Kontakt mit Nicht-Juden. Deshalb wollte der Hauptmann es Jesus nicht zumuten, zu ihm nach Hause zu kommen.,dass du mein Haus betrittst!Aber sprich nur ein Wort, und mein Diener wird gesund!9Denn auch bei mir ist es so,dass ich Befehlen gehorchen muss.Und ich selbst habe Soldaten, die mir unterstehen.Wenn ich zu einem sage: ›Geh!‹,dann geht er.Und wenn ich zu einem anderen sage: ›Komm!‹,dann kommt er.Und wenn ich zu meinem Diener sage: ›Tu das!‹,dann tut er es.«

10Als Jesus das hörte, staunte er.Er sagte zu den Leuten, die ihm gefolgt waren:»Amen8,10 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!« Mehr …, das sage ich euch:Bei niemandem in Israel8,10 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. Mehr …habe ich so einen Glauben8,10 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … gefunden!11Ich sage euch: Viele werden aus Ost und West kommen.Sie werden mit Abraham, Isaak und Jakob8,11 Abraham, Isaak, Jakob: Stehen zusammenfassend für die Anfänge Israels, wie sie in 1. Mose/Genesis 12–50 erzählt werden.im Himmelreich8,11 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. Mehr … zu Tisch liegen8,11 zu Tisch liegen: Bei festlichen Anlässen war es in der griechisch-römischen Welt üblich, beim Essen zu liegen. Mehr ….12Aber die Erben des Reiches8,12 Erbe: Ursprünglich der Anteil der Israeliten an dem Land, das Gott ihnen gibt. Im Neuen Testament bedeutet es ein Leben im Reich Gottes, in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.werden hinausgeworfen in die völlige Finsternis.Da draußen gibt es nur Heulen und Zähneklappern.«13Dann sagte Jesus zum Hauptmann:»Geh! So wie du geglaubt hast, soll es geschehen!«In derselben Stunde wurde sein Diener gesund.

Jesus heilt die Schwiegermutter von Petrus und viele andere Menschen

Markus 1,29-34; Lukas 4,38-41
14Jesus8,14 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … ging in das Haus von Petrus8,14 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. Mehr ….Er sah, dass die Schwiegermutter von Petrusmit Fieber im Bett lag.15Da nahm er ihre Hand, und das Fieber verschwand.Sie stand auf und brachte ihm etwas zu essen.16Am Abend brachten die Leute viele Menschen zu Jesus,die von Dämonen8,16 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. Mehr … besessen waren.Er trieb die bösen Geister8,16 böser Geist: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen völlig in Besitz. Mehr … durch sein Wort aus,und alle Kranken machte er gesund.17So ging in Erfüllung,was der Prophet Jesaja gesagt hat8,17 was der Prophet Jesaja gesagt hat: Christen lesen bestimmte Texte aus dem Alten Testament als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus. Ein zentraler Text ist beispielsweise Jesaja 52,13–53,12.:»Er hat unsere Leiden von uns genommenund die Krankheiten weggeschafft.«

Sich ganz auf Jesus einlassen

Lukas 9,57-60
18Jesus8,18 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … sah, wie groß die Volksmenge um ihn herum war.Deshalb befahl er seinen Jüngern8,18 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr …:»Lasst uns wegfahren ans andere Ufer des Sees8,18 See Gennesaret: See im Norden Israels, zwischen den Golanhöhen und Galiläa gelegen.19Doch da kam ein Schriftgelehrter8,19 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist. Mehr … und sagte zu ihm:»Lehrer8,19 Lehrer: Ehrenvolle Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde., ich will dir folgen8,19 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen. Mehr …, wohin du auch gehst!«20Jesus antwortete ihm:»Die Füchse haben ihren Bau,und die Vögel haben ihr Nest.Aber der Menschensohn8,20 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde. Mehr … hat keinen Ort,an dem er sich ausruhen kann.«

21Ein anderer, einer von den Jüngern8,21 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr …, sagte zu ihm:»Herr, erlaube mir,zuerst noch einmal nach Hause zu gehenund meinen Vater zu begraben.«22Aber Jesus8,22 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … antwortete ihm: »Folge8,22 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen. Mehr … mir!Überlass es den Toten, ihre Toten zu begraben!«

Im Sturm auf die Probe gestellt

Markus 4,35-41; Lukas 8,22-25
23Jesus8,23 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … stieg in das Boot, und seine Jünger8,23 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr … folgten ihm.24Plötzlich brach ein starker Sturm auf dem See8,24 See Gennesaret: See im Norden Israels, zwischen den Golanhöhen und Galiläa gelegen. los.Die Wellen drohten das Boot unter sich zu begraben.Aber Jesus schlief.25Die Jünger gingen zu ihm und weckten ihn.Sie riefen: »Herr, rette uns! Wir gehen unter!«26Jesus sagte zu ihnen: »Warum habt ihr solche Angst?Ihr habt zu wenig Vertrauen!«Dann stand er auf und bedrohte den Wind und den See.Da wurde es ganz still.27Die Leute wunderten sich und sagten zueinander:»Wer ist er eigentlich?Sogar der Wind und die Wellen gehorchen ihm!«

Jesus befreit zwei Männer, die von Dämonen beherrscht werden

Markus 5,1-20; Lukas 8,26-39
28Jesus8,28 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … kam auf die andere Seite des Sees8,28 See Gennesaret: See im Norden Israels, zwischen den Golanhöhen und Galiläa gelegen.in das Gebiet von Gadara8,28 Gadara: Eine der Zehn Städte im Gebiet östlich und südlich des See Gennesaret, die nicht unter der Herrschaft des Statthalters von Jerusalem standen..Da kamen ihm aus den Grabkammern8,28 Grabkammer: Ein in den Felsen geschlagener Raum mit mehreren Nischen zur Ablage von Toten, dessen Eingang nach der Bestattung verschlossen wurde. Mehr … zwei Männer entgegen,die von Dämonen8,28 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. Mehr … besessen waren.Sie waren so gefährlich,dass niemand es wagte, diesen Weg zu benutzen.29Als sie ihn sahen, schrien sie laut auf:»Was willst du von uns, Sohn Gottes8,29 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet. Mehr …?Bist du gekommen,um uns schon vor der Zeit8,29 vor der Zeit: Die Dämonen erkennen, dass Jesus im Auftrag Gottes handelt. Sie wissen, dass sie im Gericht Gottes verurteilt werden. Nur der Zeitpunkt überrascht sie. zu quälen?«

30In einiger Entfernung von ihnenweidete eine große Schweineherde.31Die Dämonen8,31 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. Mehr … baten Jesus:»Wenn du uns schon vertreibst,dann schick uns in die Schweineherde.«32Jesus8,32 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … sagte zu ihnen: »Geht!«Sogleich verließen die Dämonen die beiden Männerund fuhren in die Schweine8,32 Schwein: Gilt in der Bibel als unreines Tier. Es darf nicht gegessen werden oder in den Bereich Gottes kommen. Mehr ….Da stürzte sich die ganze Herde den Abhang hinabin den See8,32 See Gennesaret: See im Norden Israels, zwischen den Golanhöhen und Galiläa gelegen. und ertrank im Wasser.

33Die Schweinehirten ergriffen die Fluchtund liefen in die Stadt. Sie erzählten alles,was mit den beiden Männern geschehen war,die von den Dämonen8,33 Dämon: Eine böse Macht, die man sich in der Antike als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt einen Menschen ganz in Besitz. Mehr … beherrscht waren.34Daraufhin kamen alle aus der Stadt herausund gingen Jesus8,34 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … entgegen. Als sie ihn sahen,forderten sie ihn auf, ihre Gegend zu verlassen.