BasisBibel (BB)
18

Anweisungen für die Gemeinschaft der Jünger

Matthäus 18,1-35

Wer ist bei Gott wichtig?

Markus 9,33-37; Lukas 9,46-48
181Zu dieser Zeit kamen die Jünger18,1 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr … zu Jesus18,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … und fragten:»Wer ist der Wichtigste im Himmelreich18,1 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. Mehr …2Jesus rief ein Kind herbeiund stellte es in ihre Mitte.3Dann sagte er: »Amen18,3 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!« Mehr …, das sage ich euch:Ihr müsst euch ändern und wie die Kinder werden.Nur so könnt ihr ins Himmelreich kommen.4Wer sich so klein und unbedeutend machtwie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich.5Und wer so ein Kind aufnimmt,und sich dabei auf mich beruft, der nimmt mich auf.«

Warnung vor jeder Art von Verführung

Markus 9,42-48; Lukas 17,1-2
6»Wer einen von diesen Geringsten, die an mich glauben,von mir abbringt, für den gilt:Es wäre besser für ihn,mit einem Mühlstein18,6Mühlstein: Schwerer Stein, der beim Mahlen von Getreide von einem Esel bewegt wurde. um den Halsins tiefste Meer geworfen zu werden.7Wehe der Welt,denn in ihr werden Menschen von mir abgebracht.Das ist unvermeidlich.Aber erst recht wehe dem Menschen,der dazu beiträgt.

8Wenn dich deine Hand oder dein Fuß von mir abbringt:Schlag sie ab und wirf sie weg!Es ist besser für dich,verstümmelt oder lahm bei Gott zu leben –jedenfalls besser, als mit beiden Händen und Füßenins ewige Feuer18,8 ewiges Feuer: Andere Bezeichnung für die Hölle, den Strafort für die Gottlosen nach dem Endgericht. geworfen zu werden.9Wenn dich dein Auge von mir abbringt:Reiß es aus und wirf es weg.Es ist besser für dich,mit nur einem Auge bei Gott zu leben –jedenfalls besser, als mit zwei Augenin das Feuer der Hölle18,9 Hölle: Strafort für die Gottlosen nach dem Endgericht. Mehr … geworfen zu werden.«

Das Gleichnis vom verirrten Schaf

Lukas 15,3-7
10»Nehmt euch in Acht:Ihr sollt keinen von diesen Geringstenvon oben herab behandeln!Denn das sage ich euch:Ihre Engel18,10 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. Mehr … stehen im Himmel18,10 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Mehr …stets unmittelbar vor meinem himmlischen Vater.11[...]18,11 [...]: Einige spätere Handschriften fügen hinzu: »Der Menschensohn ist gekommen, die Menschen zu retten, die verloren sind.«

12Was meint ihr: Ein Mann besitzt hundert Schafe,aber eines davon verläuft sich.Wird er dann nicht die neunundneunzig Schafeim Bergland zurücklassen?Wird er nicht losgehen,um das verirrte Schaf zu suchen?13Amen18,13 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!« Mehr …, das sage ich euch:Wenn er es gefunden hat,freut er sich sehr über dieses eine Schaf –viel mehr, als über die neunundneunzig anderen,die sich nicht verlaufen haben.14Genau das will euer Vater im Himmel18,14 Vater im Himmel: Bezeichnung für Gott, die vor allem im Matthäusevangelium vorkommt.:Kein Einziger von diesen Geringstensoll verloren gehen.«

Regeln für den Streitfall

Lukas 17,3
15»Wenn dein Bruder18,15 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr … – oder deine Schwester18,15 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …dir Unrecht tut: Geh hinund stell ihn unter vier Augen zur Rede!Wenn er auf dich hört,hast du deinen Bruder zurückgewonnen.16Wenn er aber nicht auf dich hört,dann nimm noch ein oder zwei andere mit zu ihm.Denn jede Sache soll aufgrund der Aussagevon zwei oder drei Zeugen18,16 zwei oder drei Zeugen: Diese Regel stammt aus 5. Mose/Deuteronomium 19,15. entschieden werden.17Wenn er auch auf sie nicht hört,dann sage es den Leuten eurer Gemeinde.Wenn er auch auf die Gemeinde nicht hört,behandle18,17 behandle: Menschen, deren Verhalten nicht den Regeln der Gemeinde entsprach, wurden aus ihr ausgeschlossen. ihn wie einen Heiden18,17 Heiden: Bezeichnung für Menschen, die nicht an den Gott Israels glauben. Mehr … und Zolleinnehmer18,17 Zolleinnehmer: Beamte, die im Namen des römischen Staats Zoll erhoben. Sie bekamen keinen Lohn vom Staat, sondern lebten von dem Geld, das sie auf die festgesetzten Steuern aufschlugen. Deshalb hatten sie ein schlechtes Ansehen. Mehr ….18Amen18,18 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!« Mehr …, das sage ich euch:Was ihr auf der Erde für gültig erklärt,wird auch im Himmel18,18 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Mehr … gelten.Was ihr nicht für gültig erklärt,wird auch im Himmel nicht gelten.«

Gemeinsam beten

19»Und auch das sage ich euch:Wenn zwei von euch auf der Erde gemeinsamum irgendetwas bitten:Mein Vater im Himmel18,19 Vater im Himmel: Bezeichnung für Gott, die vor allem im Matthäusevangelium vorkommt. wird ihnen ihre Bitte erfüllen.20Denn wo zwei oder drei Menschenin meinem Namen zusammenkommen,da bin ich selbst in ihrer Mitte.«

Grenzenlose Vergebung

Lukas 17,4
21Da wandte sich Petrus18,21 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. Mehr … an Jesus18,21 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … und fragte ihn:»Herr, wenn mein Bruder18,21 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr … oder meine Schwester18,21 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …mir Unrecht tut, wie oft soll ich ihnen vergeben?Bis zu siebenmal?«22Jesus antwortete: »Nicht nur siebenmal!Ich sage dir: Bis zu siebenundsiebzigmal!«

Das Gleichnis vom hartherzigen Verwalter

23Jesus18,23 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … fuhr fort:»Das Himmelreich18,23 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. Mehr … gleicht einem König,der mit den Verwaltern seiner Güter abrechnen wollte.24Gleich zu Beginn wurde einer zu ihm gebracht,der ihm 10.000 Talente18,24 10.000 Talente: Ein »Talent« ist eine Gewichtseinheit zum Wiegen von Münzen und entspricht etwa 36 kg. Silber schuldete.25Er konnte ihm nichts davon zurückzahlen.Da befahl der König:›Er soll als Sklave18,25 Sklaven: Sie gehörten zum Eigentum anderer Menschen, bekamen keinen Lohn für ihre Arbeit und konnten nicht frei über ihr Leben entscheiden. Mehr … verkauft werden,ebenso seine Frau und seine Kinder.Verkauft auch seinen ganzen Besitz.Dann kann wenigstens ein Teil zurückbezahlt werden.‹26Der Mann fiel auf die Knie und flehte den König an:›Hab Geduld mit mir!Ich werde dir alles zurückzahlen!‹27Da bekam der Herr Mitleid mit dem Mann.Er gab ihn frei und erließ ihm die Schulden.

28Der Mann ging hinausund traf dort einen anderen Verwalter.Dieser schuldete ihm 100 Silberstücke18,28 100 Silberstücke: Wörtlich »100 Denare«. Ein Denar ist eine Silbermünze mit einem Gewicht von etwa 4 g Silber..Er packte ihn an der Kehle,würgte ihn und sagte:›Bezahl deine Schulden!‹29Der andere fiel vor ihm auf die Knieund flehte ihn an: ›Hab Geduld mit mir!Ich werde es dir zurückzahlen.‹30Aber das wollte der Mann nicht.Im Gegenteil: Er ging wegund ließ seinen Mitverwalter ins Gefängnis werfen.Dort sollte er bleiben,bis seine Schulden bezahlt waren.

31Als die übrigen Verwalter davon erfuhren,waren sie empört.Sie gingen zum König und berichteten ihm alles.32Da ließ der Herr seinen Verwalter zu sich kommen.Er sagte zu ihm: ›Du boshafter Mensch!Deine ganzen Schulden habe ich dir erlassen,weil du mich darum gebeten hast.33Und du? Hättest du nicht auch Erbarmenmit dem anderen Verwalter haben müssen –so wie ich es mit dir hatte?‹34Voller Zorn übergab er ihn den Folterknechten,bis seine Schulden bezahlt waren.

35So wird mein Vater im Himmel18,35 Vater im Himmel: Bezeichnung für Gott, die vor allem im Matthäusevangelium vorkommt. auch euch behandeln –wenn ihr eurem Bruder oder eurer Schwester18,35 Bruder, Schwester: Wörtlich »Bruder«. Das griechische Wort bezeichnet männliche und weibliche Mitglieder der Gemeinde. Mehr …nicht von Herzen vergebt.«
19

Gespräche unterwegs nach Jerusalem

Matthäus 19,1–20,34

Über Ehescheidung und Ehelosigkeit

Markus 10,1-12
191Jesus19,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … beendete seine Rede.Dann verließ er Galiläa19,1 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene. Mehr …und ging in das Gebiet von Judäa19,1 Judäa: Römische Provinz mit Jerusalem als religiösem und kulturellem Zentrum.auf der anderen Jordanseite19,1 auf der anderen Jordanseite: Jesus geht nicht auf direktem Weg nach Jerusalem. Er reist durch das Gebiet östlich des Jordan und vermeidet so den Kontakt mit den Samaritern, einer jüdischen Glaubensgruppe, die den Tempel in Jerusalem nicht anerkannte..2Eine große Volksmenge folgte ihm,und er heilte dort die Kranken.

3Da kamen Pharisäer19,3 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte. Mehr … zu Jesus19,3 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr …,um ihn auf die Probe zu stellen. Sie fragten:»Darf sich ein Mann aus jedem beliebigen Grundvon seiner Frau scheiden lassen?«4Jesus antwortete19,4 Jesus antwortete: Jesus nimmt hier Worte aus den Schöpfungsberichten 1. Mose/Genesis 1,27 und 1. Mose/Genesis 2,24 auf.:»Wisst ihr nicht, dass der Schöpfer von Anfang andie Menschen als Mann und Frau geschaffen hat?«5Weiter sagte er19,5 weiter sagte er: In Vers 5 wird aus 1. Mose/Genesis 2,24 zitiert.:»Deshalb verlässt ein Mann Vater und Mutterund verbindet sich mit seiner Frau.Die zwei sind dann eins mit Leib und Seele.6Sie sind also nicht mehr zwei, sondern ganz eins.Was Gott so verbunden hat,das soll der Mensch nicht trennen!«7Darauf sagten die Pharisäer zu Jesus:»Warum hat Mose dann erlaubt19,7 Mose hat erlaubt: Die Regelungen zur Scheidung finden sich in 5. Mose/Deuteronomium 24,1-4.,dass ein Mann seiner Fraueine Scheidungsurkunde19,7 Scheidungsurkunde: Dokument, das ein Mann seiner Frau geben musste, wenn er die Ehe auflösen wollte. Mehr … ausstellt und sie wegschickt?«8Jesus antwortete:»Weil ihr euer Herz gegen Gott verschlossen habt!Nur deshalb hat euch Mose erlaubt,eure Frauen wegzuschicken.Doch ursprünglich war das nicht so.9Ich aber sage euch:Wer sich von seiner Frau scheiden lässtund eine andere heiratet, der begeht Ehebruch19,9 Ehebruch: Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten. Mehr …außer sie hat zuerst die Ehe gebrochen.«

10Da sagten die Jünger19,10 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr … zu Jesus19,10 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr …:»Wenn das die Rechtslage des Mannesgegenüber der Frau ist,sollte man besser gar nicht heiraten.«11Jesus antwortete:»Nicht alle werden verstehen, was ich jetzt sage –nur die, denen Gott das Verstehen schenkt:12Es gibt Männer, die sind von Geburt an zur Ehe unfähig19,12 zur Ehe unfähig: Meint zeugungsunfähige Männer..Andere werden durch den Eingriff von Menschendazu unfähig gemacht.Wieder andere verzichten auf die Ehe,weil sie ganz für das Himmelreich19,12 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. Mehr … da sein wollen.Wer das verstehen kann, soll es verstehen!«

Jesus und die Kinder

Markus 10,13-16; Lukas 18,15-17
13Einige Leute brachten Kinder zu Jesus19,13 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr ….Sie wollten,dass er ihnen die Hände auflegt19,13 die Hände auflegen: Durch das Auflegen der Hände schenkt Jesus den Kindern den Segen Gottes. und für sie betet.Aber die Jünger19,13 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr … wiesen sie schroff zurück.14Aber Jesus sagte: »Lasst doch die Kinder!Hindert sie nicht daran, zu mir zu kommen.Denn für Menschen wie sie ist das Himmelreich19,14 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. Mehr … da.«15Und Jesus legte den Kindern die Hände auf.Dann zog er von dort weiter.

Die Gefahr des Reichtums

Markus 10,17-25; Lukas 18,18-26
16Da kam ein Mann auf Jesus19,16 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … zu und fragte ihn:»Lehrer19,16 Lehrer: Ehrenvolle Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde., was muss ich Gutes tun,damit ich das ewige Leben19,16 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod. Mehr … bekomme?«17Jesus antwortete: »Warum fragst du mich, was gut ist?Gut ist nur einer: Gott!Wenn du den Weg gehen willst, der zum Leben führt,dann halte die Gebote19,17 Gebote: Bestimmungen, die Gott den Menschen gegeben hat. Sie ordnen das Leben so, wie es nach Gottes Willen sein soll. Mehr …18Der junge Mann fragte: »Welche?«Da antwortete Jesus19,18 antwortete Jesus: Jesus zitiert aus den Zehn Geboten, vgl. 2. Mose/Exodus 20,1-17, und aus 3. Mose/Levitikus 19,18.:»Du sollst nicht töten!Du sollst nicht ehebrechen19,18 Ehebruch: Außerehelicher Geschlechtsverkehr von Verheirateten. Mehr …!Du sollst nicht stehlen!Du sollst keine falschen Aussagen machen!19Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren19,19 ehren: Die Eltern mit Respekt und Würde behandeln und auch bei Krankheit oder im Alter für sie sorgen.und für sie sorgen!Und19,19 und: Die folgenden Worte sind ein Zitat aus 3. Mose/Levitikus 19,18.: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!«20Der Mann sagte zu Jesus:»Das alles habe ich befolgt.Was muss ich noch tun?«21Jesus antwortete:»Wenn du vollkommen sein willst, geh los,verkaufe deinen Besitz und gib das Geld den Armen.So wirst du einen Schatz im Himmel19,21 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Mehr … haben.Dann komm und folge19,21 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen. Mehr … mir!«22Als der junge Mann das hörte, ging er traurig weg.Denn er hatte ein großes Vermögen.

23Da sagte Jesus19,23 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … zu seinen Jüngern19,23 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr …:»Amen19,23 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!« Mehr …, das sage ich euch:Ein reicher Mensch hat es schwer,in das Himmelreich19,23 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. Mehr … zu kommen.24Auch sage ich euch:Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr,als dass ein Reicher in das Reich Gottes19,24 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. Mehr … hineinkommt.«25Als die Jünger das hörten,waren sie völlig bestürzt und fragten:»Wer kann dann überhaupt gerettet werden?«26Jesus sah sie an und sagte zu ihnen:»Für Menschen ist es unmöglich.Aber für Gott ist alles möglich.«

Der Lohn für die, die alles aufgegeben haben

Markus 10,26-31; Lukas 18,27-30
27Darauf sagte Petrus19,27 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. Mehr … zu Jesus19,27 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr …: »Du weißt:Wir haben alles zurückgelassen und sind dir gefolgt19,27 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen. Mehr ….Was werden wir dafür bekommen?«28Jesus antwortete: »Amen19,28 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!« Mehr …, das sage ich euch:In der kommenden Welt Gottes wird der Menschensohn19,28 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde. Mehr …in seiner Herrlichkeit19,28 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Mehr … auf dem Thron sitzen.Dann werdet auch ihr, die ihr mir gefolgt19,28 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen. Mehr … seid,auf zwölf Thronen sitzen.Ihr werdet Gericht19,28 Gericht, verurteilen: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott der Richter, der am Ende der Zeit ein Urteil über sie spricht. Mehr … haltenüber die zwölf Stämme Israels19,28 Stämme Israels: Israel versteht sich als Verband von zwölf Stämmen, die auf die Nachkommen der Söhne Jakobs zurückgehen. Mehr ….29Jeder, der etwas zurückgelassen hat– Haus, Brüder, Schwestern,Vater, Mutter, Kinder oder Felder –,um zu mir zu gehören, wird es hundertfach neu bekommen.Und dazu bekommt er nochdas ewige Leben19,29 ewiges Leben: Leben im Reich Gottes und in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott nach der Auferstehung vom Tod. Mehr … als Erbe19,29 Erbe: Ursprünglich der Anteil der Israeliten an dem Land, das Gott ihnen gibt. Im Neuen Testament bedeutet es ein Leben im Reich Gottes, in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm. geschenkt.30Viele, die jetzt zu den Ersten gehören,werden dann die Letzten sein.Und viele, die jetzt zu den Letzten gehören,werden dann die Ersten sein.«
20

Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg

201Jesus20,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … fuhr fort:»Das Himmelreich20,1 Himmelreich: Wörtlich »Königsherrschaft der Himmel«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. Mehr … gleicht einem Grundbesitzer.Der zog früh am Morgen20,1 früh am Morgen: Während der Erntezeiten war es üblich, direkt nach Tagesanbruch zusätzliche Arbeiter für den Tag anzustellen. Die sogenannten Tagelöhner versammelten sich dazu an einem zentralen Ort. los,um Arbeiter für seinen Weinberg20,1 Weinberg: Ein mit einer Mauer umgebener Garten, in dem Wein angebaut wird. In Israel war das ein wertvoller Besitz. Mehr … einzustellen.2Er einigte sich mit den Arbeiternauf einen Lohn von einem Silberstück20,2 ein Silberstück: Wörtlich »200 Denare«. Ein Denar ist eine Silbermünze mit einem Gewicht von etwa 4 g Silber. für den Tag.Dann schickte er sie in seinen Weinberg.

3Um die dritte Stunde20,3 dritte Stunde: Die Zeit zwischen Sonnenaufgang und -untergang wurde in zwölf Stunden eingeteilt, die je nach Jahreszeit unterschiedlich lang waren. Die dritte Stunde ist vormittags, etwa um 9.00 Uhr. ging er wieder los.Da sah er noch andere Männer, die ohne Arbeit warenund auf dem Marktplatz herumstanden.4Er sagte zu ihnen:›Auch ihr könnt in meinen Weinberg20,4 Weinberg: Ein mit einer Mauer umgebener Garten, in dem Wein angebaut wird. In Israel war das ein wertvoller Besitz. Mehr … gehen.Ich werde euch angemessen dafür bezahlen.‹5Die Männer gingen hin.Ebenso machte der Mann es um die sechste Stunde20,5 sechste Stunde: Die Zeit zwischen Sonnenaufgang und -untergang wurde in zwölf Stunden eingeteilt, die je nach Jahreszeit unterschiedlich lang waren. Die sechste Stunde ist mittags, etwa um 12.00 Uhr.und dann wieder um die neunte Stunde20,5 neunte Stunde: Die Zeit zwischen Sonnenaufgang und -untergang wurde in zwölf Stunden eingeteilt, die je nach Jahreszeit unterschiedlich lang waren. Die neunte Stunde ist nachmittags, etwa um 15.00 Uhr..6Um die elfte Stunde20,6 elfte Stunde: Die Zeit zwischen Sonnenaufgang und -untergang wurde in zwölf Stunden eingeteilt, die je nach Jahreszeit unterschiedlich lang waren. Die elfte Stunde ist nachmittags, etwa um 17.00 Uhr. ging er noch einmal los.Wieder traf er einige Männer, die dort herumstanden.Er fragte sie:›Warum steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum?‹7Sie antworteten: ›Weil uns niemand eingestellt hat!‹Da sagte er zu ihnen:›Auch ihr könnt in meinen Weinberg gehen!‹

8Am Abend sagte der Besitzer20,8 Besitzer: Wörtlich »Herr«. Diese Bezeichnung kann sowohl einen Menschen als auch Gott meinen. des Weinbergs20,8 Weinberg: Ein mit einer Mauer umgebener Garten, in dem Wein angebaut wird. In Israel war das ein wertvoller Besitz. Mehr …zu seinem Verwalter:›Ruf die Arbeiter zusammen und zahl ihnen den Lohn aus!Fang bei den letzten an und hör bei den ersten auf.‹9Also kamen zuerst die Arbeiter,die um die elfte Stunde20,9 elfte Stunde: Die Zeit zwischen Sonnenaufgang und -untergang wurde in zwölf Stunden eingeteilt, die je nach Jahreszeit unterschiedlich lang waren. Die elfte Stunde ist nachmittags, etwa um 17.00 Uhr. angefangen hatten.Sie erhielten ein Silberstück20,9 ein Silberstück: Wörtlich »200 Denare«. Ein Denar ist eine Silbermünze mit einem Gewicht von etwa 4 g Silber..10Zuletzt kamen die an die Reihe,die als Erste angefangen hatten.Sie dachten: ›Bestimmt werden wir mehr bekommen!‹Doch auch sie erhielten jeder ein Silberstück.11Als sie ihren Lohn bekommen hatten,schimpften sie über den Grundbesitzer.12Sie beschwerten sich: ›Die als Letzte gekommen sind,haben nur eine Stunde gearbeitet.Aber du hast sie genauso behandelt wie uns.Dabei haben wir den ganzen Tagin der Hitze geschuftet!‹13Da sagte der Grundbesitzer zu einem von ihnen:›Guter Mann, ich tue dir kein Unrecht.Hast du dich nicht mit mirauf ein Silberstück geeinigt?14Nimm also das, was dir zusteht, und geh!Ich will dem Letzten hier genauso viel geben wie dir.15Kann ich mit meinem Besitz nicht machen, was ich will?Oder bist du neidisch, weil ich so großzügig bin?‹16So werden die Letzten die Ersten seinund die Ersten die Letzten.«

Jesus kündigt zum dritten Mal seinen Tod an

Markus 10,32-34; Lukas 18,31-34
17Danach zog Jesus20,17 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … nach Jerusalem20,17 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr ….Unterwegs nahm er die Zwölf20,17 die Zwölf: Meint die zwölf Jünger, die während der Zeit seines Wirkens bei Jesus waren. beiseiteund sagte zu ihnen:18»Wir ziehen jetzt nach Jerusalem.Dort wird der Menschensohn20,18 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde. Mehr … den führenden Priestern20,18 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht. Mehr …und Schriftgelehrten20,18 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist. Mehr … ausgeliefert.Sie werden ihn zum Tod verurteilen19und an die Heiden20,19 Heiden: Bezeichnung für Menschen, die nicht an den Gott Israels glauben. Hier sind die Römer gemeint, die das Land seit 63 v. Chr. beherrschten. ausliefern, die unser Land besetzen.Die werden ihn verspotten, auspeitschen und kreuzigen20,19 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet. Mehr ….Aber am dritten Tag wird er vom Tod auferweckt20,19 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes.

Nicht herrschen, sondern dienen

Markus 10,35-45; Lukas 22,24-27
20Da kam die Mutter der beiden Söhne von Zebedäuszusammen mit ihren Söhnen zu Jesus20,20 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr ….Sie warf sich vor ihm niederund wollte ihn um etwas bitten.21Jesus fragte sie: »Was willst du?«Sie sagte zu ihm:»Lass doch meine beiden Söhne neben dir sitzen,wenn du in deinem Reich regierst –einen rechts20,21 rechts, links: Die Plätze rechts und links neben dem Gastgeber galten als Ehrenplätze. von dir, den anderen links20,21 links: Die Plätze rechts und links neben dem Gastgeber galten als Ehrenplätze.22Jesus antwortete: »Ihr wisst nicht, um was ihr da bittet!Könnt ihr den Becher20,22 Becher: Bei den Propheten des Alten Testaments Bild für das Gericht Gottes, das Menschen wie Betrunkene wanken lässt; vgl. Jeremia 25,15-29. Mit diesem Bild verweist Jesus auf seinen gewaltsamen Tod am Kreuz. austrinken,den ich austrinken werde?«Sie erwiderten: »Das können wir!«23Da sagte Jesus zu ihnen:»Ihr werdet tatsächlich meinen Becher austrinken.Aber ich habe nicht zu entscheiden,wer rechts und links20,23 rechts, links: Die Plätze rechts und links neben dem Gastgeber galten als Ehrenplätze. von mir sitzt.Dort werden die sitzen,die mein Vater20,23 Vater: Vertrauensvolle Anrede oder Bezeichnung für Gott. Mehr … dafür bestimmt hat.«

24Die anderen zehn hörten das Gespräch mit anund ärgerten sich über die beiden Brüder.25Da rief Jesus20,25 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … auch sie herbei und sagte zu ihnen:»Ihr wisst:Die Herrscher der Völker unterdrücken die Menschen,über die sie herrschen.Und die Machthaber missbrauchen ihre Macht.26Aber bei euch darf das nicht so sein:Sondern wer von euch groß sein will,soll den anderen dienen.27Und wer von euch der Erste sein will,soll euer Diener sein.28Genauso ist auch der Menschensohn20,28 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde. Mehr … nicht gekommen,um sich dienen zu lassen.Im Gegenteil:Er ist gekommen, um anderen zu dienenund sein Leben hinzugebenals Lösegeld für viele Menschen.«

Jesus heilt zwei Blinde

Markus 10,46-52; Lukas 18,35-43
29Jesus20,29 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … verließ Jericho20,29 Jericho: Oasenstadt in der judäischen Wüste nördlich des Toten Meers. Mehr … zusammen mit seinen Jüngern20,29 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr ….Eine große Volksmenge folgte ihm.30Da saßen zwei Blinde am Weg.Sie hörten, dass Jesus vorbeiging, und riefen:»Hab Erbarmen mit uns, Herr, du Sohn Davids20,30 Sohn Davids: David ist ein bedeutender König von Israel. Nachdem das Königreich untergegangen war, hoffte man auf einen Nachkommen Davids als Retter und Erlöser Israels; vgl. 2. Samuel 7,12-16.31Die Leute aus der Volksmenge fuhren die Blinden an:»Seid still!«Aber die Blinden schrien noch viel lauter:»Herr, du Sohn Davids, hab Erbarmen mit uns!«32Da blieb Jesus stehen.Er rief sie zu sich und fragte sie:»Was wollt ihr? Was soll ich für euch tun?«33Die Blinden sagten zu ihm:»Herr, dass wir sehen können!«34Jesus hatte Mitleid mit ihnen und berührte ihre Augen.Sofort konnten sie sehen und folgten20,34 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen. Mehr … Jesus.