BasisBibel NT+Ps (BB)
15

Die Auseinandersetzung von Jesus mit den jüdischen Autoritäten und seine Zuwendung zu den Heiden

15,1–16,20

Gottes Gebote und menschliche Vorschriften

Markus 7,1-13
151Damals15,1 damals: Als Jesus in Gennesaret war und dort viele Menschen heilte, vgl. Matthäus 14,34-36. kamen aus Jerusalem15,1 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. Pharisäer15,1 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm. und Schriftgelehrte15,1 Schriftgelehrte: Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. Sie nahmen die biblischen Gebote sehr ernst. zu Jesus.Sie fragten:2»Warum halten deine Jünger15,2 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. die Vorschriften15,2 Vorschriften: Gemeint sind die entsprechenden Vorschriften zur Reinheit im Mose-Gesetz. der Vorfahren nicht ein?Denn sie waschen sich nicht ihre Hände,bevor sie Brot15,2 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel essen!«3Aber Jesus antwortete ihnen:»Und warum haltet ihr Gottes Gebote15,3 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. nicht ein,sondern folgt euren eigenen Vorschriften?4Denn Gott hat gesagt15,4 gesagt: Jesus zitiert an dieser Stelle ein Gebot aus den Zehn Geboten (vgl. 2. Mose/Exodus 20,12).:›Ehre deinen Vater und deine Mutter!‹Weiter heißt15,4 heißt: In Kapitel 20 des Buchs 3. Mose/Levitikus werden Vergehen aufgelistet, die als besonders schrecklich eingestuft werden. Zu diesen Vergehen gehört das Verfluchen der eigenen Eltern (vgl. 3. Mose/Levitikus 20,9). es:›Wer Vater oder Mutter verflucht,soll mit dem Tod bestraft werden.‹5Ihr dagegen behauptet:›Wenn jemand zu Vater oder Mutter sagt:Die Unterstützung,die ich euch schulde,soll dem Tempelschatz zugutekommen,6dann braucht er damit seine Eltern nicht mehr zu ehren15,6 ehren: Wörtlich »… dann braucht er seinen Vater nicht mehr ehren.« Damit ist auch die Versorgung der alt gewordenen Eltern gemeint..‹So setzt ihr das Wort Gottes außer Kraft,um euren eigenen Vorschriften zu folgen.

7Ihr Heuchler!Was der Prophet15,7 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Jesaja15,7 Jesaja: Er wirkte um 700 v. Chr. als Prophet und verkündete den Menschen den Willen Gottes. über euch gesagt hat,das stimmt genau15,7 genau: Jesus zitiert an dieser Stelle aus dem Alten Testament Jesaja 29,13.:8›Dieses Volk ehrt mich mit seinen Lippen,aber im Herzen ist es weit weg von mir.9Ihre ganze Verehrung ist sinnlos.Denn die Lehren, die sie verbreiten,sind Gebote von Menschen.‹«

Was unrein macht

Markus 7,14-23
10Dann rief Jesus die Volksmenge zu sich.Er sagte zu ihnen:»Hört zuund versteht mich richtig!11Nicht das,was ein Mensch durch den Mund in sich aufnimmt,macht ihn unrein15,11 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen..Sondern das,was aus dem Mund herauskommt,macht ihn unrein15,11 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen.

12Da kamen seine Jünger15,12 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. zu ihmund sagten:»Hast du bemerkt,wie empört die Pharisäer15,12 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm. waren,als sie das gehört haben?«13Jesus antwortete ihnen:»Jede Pflanze,die mein himmlischer15,13 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Vater nicht gepflanzt hat,wird ausgerissen.14Lasst sie reden!Sie wollen Blinde führenund sind selber blind.Wenn ein Blinder einen Blinden führt,fallen sie zusammen in die Grube.«

15Da sagte Petrus zu Jesus:»Erkläre uns doch dieses Gleichnis15,15 Gleichnis: Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.16Jesus antwortete:»Habt auch ihr noch nichts begriffen?17Versteht ihr denn nicht:Alles, was in den Mund hineinkommt,kommt in den Magenund wird vom Körper wieder ausgeschieden.18Aber das, was aus dem Mund herauskommt,das kommt aus dem Herzen.Das macht den Menschen unrein15,18 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen..19Denn aus dem Herzen der Menschen kommen:böse Gedanken, Mord, Ehebruch, sexuelles Fehlverhalten, Diebstahl, falsche Zeugenaussagen und Lästerungen.20Das ist es,was den Menschen unrein15,20 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen. macht.Aber mit ungewaschenen Händen zu essen,macht den Menschen nicht unrein15,20 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen.

Eine nichtjüdische Frau vertraut auf Jesus

Markus 7,24-30
21Jesus verließ Gennesaret15,21 Gennesaret, Ort: Der Ort liegt am Westufer des gleichnamigen Sees Gennesaret südwestlich von Kafarnaum.und zog sich in das Gebiet von Tyrus15,21 Tyrus: Hauptstadt der Phönizier am Mittelmeer, nördlich von Israel (Libanon). und Sidon15,21 Sidon: Eine alte und bedeutende Hafenstadt in Phönizien. zurück.22Und sieh doch:Eine kanaanitische15,22 Kanaaniter: Bewohner vom Land der Bibel, bevor es vom Volk Israel in Besitz genommen wurde. Frau aus dieser Gegend kam zu ihm.Sie schrie:»Hab Erbarmen mit mir,Herr, du Sohn15,22 Sohn: Der Begriff bezeichnet sowohl das leibliche Kind als auch jemand, der einem Menschen in besonderer Weise nahe steht. Davids15,22 David: David war der bedeutendste König in der Geschichte Israels (um 1000 v. Chr.). Er gilt als Dichter zahlreicher Lieder. !Meine Tochter wird von einem bösen Dämon15,22 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. beherrscht!«23Aber Jesus gab ihr keine Antwort.Da kamen seine Jünger15,23 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. zu ihmund baten ihn:»Schick sie weg!Denn sie schreit hinter uns her!«24Aber Jesus antwortete ihnen:»Ich bin nur zu Israel15,24 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. gesandt,dieser Herde von verlorenen Schafen.«25Aber die Frau warf sich vor ihm niederund sagte:»Herr, hilf mir doch!«26Aber Jesus antwortete:»Es ist nicht richtig,den Kindern15,26 Kinder: Gemeint ist das Volk Israel. Jesus muss zuerst zu dem Volk Israel gehen, um es zur Umkehr zu Gott aufzurufen. das Brot wegzunehmenund es den Hunden vorzuwerfen.«27Die Frau entgegnete:»Ja, Herr!Aber die Hunde fressen doch von den Krümeln,die vom Tisch ihrer Herren herunterfallen.«28Darauf antwortete ihr Jesus:»Frau, dein Glaube15,28 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. ist groß!Was du willst,soll geschehen!«In demselben Augenblick wurde ihre Tochter gesund.

Jesus heilt viele Menschen

Markus 7,31-37
29Danach verließ Jesus das Gebiet von Tyrus15,29 Tyrus: Hauptstadt der Phönizier am Mittelmeer, nördlich von Israel (Libanon). und Sidon15,29 Sidon: Eine alte und bedeutende Hafenstadt in Phönizien..Er kam wieder an den See15,29 Gennesaret, See: Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v. a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret. von Galiläa15,29 Galiläa: Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene..Dort stieg er auf einen Berg15,29 Berg: Im Matthäus-Evangelium begibt sich Jesus oft auf einen Berg, um zu lehren oder zu beten (vgl. z. B. Matthäus 14,23 oder Matthäus 15,29). Das erinnert an Mose, der auf dem Berg Sinai von Gott die Zehn Gebote empfing (2. Mose/Exodus 19–20).und ließ sich nieder,um zu lehren.30Eine große Volksmenge kam zu ihm.Und die Leute brachten ihre Kranken mitund legten sie zu seinen Füßen nieder:Gelähmte, Blinde, Verkrüppelte, Stummeund Menschen mit anderen Krankheiten.Und er heilte sie.31Die Volksmenge staunte.Denn die Menschen sahen:die Stummen redeten,die Verkrüppelten wurden gesund,die Gelähmten konnten gehenund die Blinden sehen.Deshalb lobten sie den Gott Israels15,31 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. .

Jesus macht mehr als viertausend Menschen satt

Markus 8,1-10
32Jesus rief seine Jünger15,32 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. zu sich.Er sagte zu ihnen:»Die Volksmenge tut mir leid.Sie sind nun schon drei Tage bei mirund haben nichts zu essen.Ich will sie nicht hungrig wegschicken,sonst brechen sie unterwegs zusammen.«33Seine Jünger15,33 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. fragten ihn:»Woher sollen wir in dieser einsamen Gegend genug Brot15,33 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel bekommen,um diese Volksmenge satt zu machen?«34Jesus fragte sie:»Wie viele Brote15,34 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel habt ihr?«Sie antworteten:»Sieben und einige kleine Fische15,34 Fische: Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel.

35Jesus forderte die Volksmenge auf,sich auf dem Boden niederzulassen.36Dann nahm er die sieben Brote15,36 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel und die Fische15,36 Fische: Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel..Er sprach das Segensgebet15,36 Segen, segnen: Besondere Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, durch die er ihnen Kraft, Leben und Wohlergehen schenkt. über sie,brach sie in Stückeund gab sie seinen Jüngern15,36 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. .Und die Jünger15,36 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. verteilten sie an die Volksmenge.37Alle Menschen aßen und wurden satt.Danach sammelten sie die Reste von den Stückenund füllten damit sieben Körbe.38Es waren etwa viertausend Männer,die gegessen hatten –dazu kamen noch die Frauen und Kinder.

39Dann verabschiedete Jesus die Volksmenge.Er selbst stieg in ein Bootund fuhr ins Gebiet von Magadan15,39 Magadan: Ein sonst unbekannter Ort am See Gennesaret, vielleicht ist Magdala gemeint..
16

Noch einmal: Die Gegner fordern von Jesus einen Beweis

Markus 8,11-13; Lukas 12,54-56
161Die Pharisäer16,1 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm. und Sadduzäer16,1 Sadduzäer: Eine jüdische Religionspartei, der die vornehmen Priesterfamilien und Vertreter der führenden Gesellschaftsschicht angehörten. kamen zu Jesus.Sie wollten ihn auf die Probe stellen.Deshalb forderten sie ihn auf:»Beweise uns durch ein Zeichen16,1 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. deine göttliche Vollmacht!«2Aber Jesus antwortete ihnen:3»Abends sagt ihr:›Es gibt gutes Wetter,denn der Himmel16,3 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. ist rot.‹Und morgens sagt ihr:›Heute regnet es,denn der Himmel16,3 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. ist rot und trübe.‹Das Aussehen des Himmels16,3 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. könnt ihr beurteilen.Wieso könnt ihr die Zeichen der Zeit nicht beurteilen?4Die Menschen dieser Generation sind böse und treulos16,4 treulos: Wörtlich lautet der Vers 4: »Die Menschen dieser Generation sind böse – wie eine Ehebrecherin.« Schon im Alten Testament ist Ehebruch ein Bild für Untreue gegenüber Gott (z. B. Hosea 2,4-7)..Und doch verlangen sie ein Zeichen16,4 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. !Ich werde ihnen ganz bestimmt kein Zeichen16,4 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. gebenals das Zeichen16,4 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. ,das der Prophet16,4 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Jona16,4 Jona: So wie Jona drei Tage im Bauch eines Fisches verbringen musste, wird Jesus drei Tage Reich des Todes sein (vgl. Matthäus 12,39). erlebt hat.«Damit ließ er sie stehenund ging weg.

Die Jünger verstehen Jesus nicht

Markus 8,14-21
5Die Jünger16,5 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. fuhren im Boot ans andere Ufer.Sie hatten vergessen,Brote16,5 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel zu besorgen.6Jesus sagte zu ihnen:»Nehmt euch in Achtund hütet euch vor dem Sauerteig16,6 Sauerteig: Eine kleine Menge gegorener Teig, der beim Brotbacken nötig ist, damit der Teig zu einem großen Laib »aufgeht«. der Pharisäer16,6 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm. und Sadduzäer16,6 Sadduzäer: Eine jüdische Religionspartei, der die vornehmen Priesterfamilien und Vertreter der führenden Gesellschaftsschicht angehörten.7Sie aber machten sich nur Gedanken darüberund sagten zueinander:»Wir haben keine Brote16,7 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel besorgt.«8Jesus merkte dasund sagte:»Ihr habt zu wenig Vertrauen!Warum macht ihr euch darüber Gedanken,dass ihr kein Brot16,8 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel habt?9Versteht ihr immer noch nicht?Erinnert ihr euch nicht daran,wie fünf Brote16,9 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel für fünftausend Menschen ausreichten?Wie viele Körbe mit Resten habt ihr eingesammelt?10Oder wie sieben Brote16,10 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel für viertausend Menschen ausreichten?Wie viele Körbe habt ihr da eingesammelt?11Warum begreift ihr nicht,dass ich mit euch nicht über Brote16,11 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel spreche?Nehmt euch in Achtvor dem Sauerteig16,11 Sauerteig: Eine kleine Menge gegorener Teig, der beim Brotbacken nötig ist, damit der Teig zu einem großen Laib »aufgeht«. der Pharisäer16,11 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm. und Sadduzäer16,11 Sadduzäer: Eine jüdische Religionspartei, der die vornehmen Priesterfamilien und Vertreter der führenden Gesellschaftsschicht angehörten.12Da begriffen die Jünger,dass Jesus nicht gemeint hatte:›Hütet euch vor dem Sauerteig16,12 Sauerteig: Eine kleine Menge gegorener Teig, der beim Brotbacken nötig ist, damit der Teig zu einem großen Laib »aufgeht«.,der zum Brotbacken16,12 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel benötigt wird‹,sondern:›Hütet euch vor der Lehre der Pharisäer16,12 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm. und Sadduzäer16,12 Sadduzäer: Eine jüdische Religionspartei, der die vornehmen Priesterfamilien und Vertreter der führenden Gesellschaftsschicht angehörten..‹

Du bist Christus! – Du bist Petrus!

Markus 8,27-30; Lukas 9,18-21
13Jesus kam in die Gegend von Cäsarea Philippi16,13 Cäsarea Philippi: Stadt am südlichen Abhang des Hermongebirges, im Norden vom Land der Bibel. .Er fragte seine Jünger:»Für wen halten die Leute eigentlich den Menschensohn16,13 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck.14Sie antworteten:»Manche halten dich für Johannes den Täufer16,14 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. ,andere für Elija16,14 Elija: Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr.,und wieder andere für Jeremia16,14 Jeremia: Er wirkte um 600 v. Chr. als Prophet und verkündete den Menschen den Willen Gottes. oder einen der Propheten16,14 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.15Da sagte Jesus zu ihnen:»Und für wen haltet ihr mich?«16Simon Petrus16,16 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. antwortete ihm:»Du bist der Christus16,16 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ,der Sohn des lebendigen Gottes!«17Jesus sagte zu ihm:»Glückselig bist du, Simon, Sohn des Johannes16,17 Johannes: Wörtlich »Jona«; meint nicht ist den alttestamentlichen Propheten, sondern ist wohl nur eine Abkürzung für »Johannes« (vgl. Johannes 1,42).!Diese Erkenntnis hast du nicht aus dir selbst16,17 selbst: Wörtlich lautet der Vers 17: »Glückselig bist du, Simon, Sohn des Jona! Denn Fleisch und Blut haben dir das nicht geoffenbart – sondern mein Vater im Himmel.«sondern von meinem Vater im Himmel16,17 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt..18Und ich sage dir:Du bist Petrus16,18 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon..Und auf diesen Fels werde ich meine Gemeinde bauen.Noch nicht einmal die Macht des Todeswird ihr etwas anhaben können.19Ich werde dir die Schlüssel zum Himmelreich16,19 Himmelreich: Wörtliche Übersetzung »Königsherrschaft der Himmel«. geben:Was du auf der Erde für gültig erklärst,wird auch im Himmel16,19 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. gelten.Was du nicht für gültig erklärst,wird auch im Himmel16,19 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. nicht gelten16,19 gelten: Wörtlich übersetzt lautet der Vers 19: »Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben. Was immer du auf der Erde binden wirst, wird im Himmel gebunden sein. Und was immer du auf der Erde lösen wirst, wird im Himmel gelöst sein.«20Dann schärfte Jesus den Jüngern16,20 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. ein:»Sagt niemandem,dass ich der Christus16,20 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. bin!«

Jesus auf dem Weg nach Jerusalem

16,21–20,34

Nachfolge auf dem Weg des Leidens

16,21–17,27

Jesus kündigt zum ersten Mal seinen Tod an

Markus 8,31-33; Lukas 9,22
21Von da an begann Jesus seinen Jüngern16,21 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. zu erklären,was Gott mit ihm vorhatte:»Ich muss nach Jerusalem16,21 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. gehen.Dort muss ich viel erleidenvon den Ratsältesten16,21 Ratsälteste, Ratsmitglieder: Mitglieder des jüdischen Rates, die keine Priester oder Theologen waren., den führenden Priestern16,21 führende Priester: Ein Gremium, das sich aus dem amtierenden Obersten Priester, seinem Vorgänger und weiteren Priestern zusammensetzte. und den Schriftgelehrten16,21 Schriftgelehrte: Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. Sie nahmen die biblischen Gebote sehr ernst..Sie werden mich hinrichten lassen.Aber am dritten Tag werde ich vom Tod auferweckt16,21 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. 22Da nahm Petrus16,22 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. ihn zur Seiteund fing an,ihm das auszureden:»Gott bewahre dich davor, Herr!Das darf dir nicht zustoßen!«23Aber Jesus wandte sich von ihm abund sagte zu Petrus16,23 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.:»Geh weg von mir, Satan16,23 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen.!Du willst mich von meinem Weg abbringen!Dir geht es nicht um das,was Gott will,sondern um das,was Menschen wollen.«

Jesus folgen heißt: das Kreuz auf sich nehmen

Markus 8,34–9,1; Lukas 9,23-27
24Dann sagte Jesus zu seinen Jüngern16,24 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. :»Wer mit mir kommen will,darf nicht an seinem Leben hängen.Er muss sein Kreuz16,24 Kreuz, Kreuzigung: Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde. auf sich nehmenund mir auf meinem Weg folgen16,24 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen..25Wer sein Leben retten will,wird es verlieren.Aber wer sein Leben verliert,weil er an mich glaubt16,25 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,wird es erhalten.

26Was nützt es einem Menschen,wenn er die ganze Welt gewinnt,aber sein Leben dabei verliert?Was kann ein Mensch einsetzen,um sein Leben dafür einzutauschen?

27Denn der Menschensohn16,27 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck. wird wiederkommenin der Herrlichkeit seines Vatersmit seinen Engeln16,27 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes..Dann wird er allen geben,was sie verdienen.28Amen16,28 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich euch:Hier stehen einige,die werden nicht sterben,sondern erleben,wie der Menschensohn16,28 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck. seine Herrschaft in dieser Welt antritt.«
17

Drei Jünger sehen Jesus in der Herrlichkeit Gottes

Markus 9,2-10; Lukas 9,28-36
171Sechs Tage später nahm Jesus Petrus17,1 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon., Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich.Er führte sie auf einen hohen Berg,wo sie ganz für sich waren.2Da veränderte sich sein Aussehen vor ihren Augen:Sein Gesicht leuchtete wie die Sonneund seine Kleider wurden strahlend weiß wie Licht.3Und sieh doch:Da erschienen vor ihnen Mose17,3 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament. und Elija17,3 Elija: Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr..Die redeten mit Jesus.4Da sagte Petrus17,4 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. zu Jesus:»Herr, es ist gut,dass wir hier bei euch sind.Wenn du willst,werde ich drei Zelte aufschlagen:eins für dich,eins für Mose17,4 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament.und eins für Elija17,4 Elija: Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr.

5Während Petrus17,5 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. redete,sieh doch:Da legte sich eine Wolke aus Licht über sie.Und sieh doch:Eine Stimme erklang aus der Wolke:»Das ist mein Sohn17,5 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.,ihn habe ich lieb.An ihm habe ich Freude.Hört auf ihn!«6Als die drei Jünger17,6 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. das hörten,warfen sie sich niederund fürchteten sich sehr.7Jesus ging zu ihnenund berührte sie.Er sagte:»Steht auf.Habt keine Angst!«8Als sie aufsahen,konnten sie niemanden mehr erblicken.Nur Jesus war noch da.

9Während sie vom Berg herabstiegen,schärfte Jesus ihnen ein:»Redet mit keinem über das,was ihr gesehen habt –bis der Menschensohn17,9 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck. von den Toten auferweckt worden ist.«

Elija und Johannes der Täufer

Markus 9,11-13
10Die drei17,10 drei: Gemeint sind Petrus, Johannes und Jakobus (s. Vers 1). Jünger17,10 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. fragten Jesus:»Warum sagen die Schriftgelehrten17,10 Schriftgelehrte: Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. Sie nahmen die biblischen Gebote sehr ernst.,dass vor dem Ende17,10 Ende: Bezeichnet zugleich das Ende des Lebens und das Ende der Zeit. Elija17,10 Elija: Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr. wiederkommen muss17,10 muss: Die Jünger wollen nicht wahrhaben, dass Jesus sterben muss und suchen nach Argumenten, die dagegen sprechen, hier: Bevor Elija nicht wiedergekommen ist, kann nicht eintreten, was Jesus angekündigt hat (Maleachi 3,23 und Sirach 48,10).11Jesus antwortete:»Es stimmt zwar,dass Elija17,11 Elija: Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr. vor dem Ende17,11 Ende: Bezeichnet zugleich das Ende des Lebens und das Ende der Zeit. kommtund alles für Gott bereit macht.12Aber ich sage euch:Elija17,12 Elija: Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr. ist schon gekommen.Aber sie haben ihn nicht erkannt,sondern haben mit ihm gemacht,was sie wollten.Genau so wird auch der Menschensohn17,12 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck. unter ihnen leiden.«13Da begriffen die Jünger17,13 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. ,dass Jesus mit ihnen über Johannes den Täufer17,13 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. gesprochen hatte.

Jesus heilt ein Kind und fordert zum Vertrauen auf

Markus 9,14-29; Lukas 9,37-43a
14Jesus ging mit den drei Jüngern17,14 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. zur Volksmenge zurück.Da kam ein Mann auf ihn zuund kniete vor ihm nieder.15Er sagte:»Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn!Er ist mondsüchtig17,15 Mondsucht: Krankheit, die in der Antike mit den wechselnden Mondphasen und dem Einfluss übernatürlicher Mächte in Verbindung gebracht wurde..Sein Leiden ist so schlimm,dass er oft ins Feueroder ins Wasser fällt.16Ich habe ihn zu deinen Jüngern17,16 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. gebracht,aber sie konnten ihn nicht heilen.«17Da antwortete Jesus:»Was seid ihr nur für eine ungläubigeund verdorbene Generation!Wie lange soll ich noch bei euch bleiben?Wie lange soll ich euch noch ertragen?Bringt ihn zu mir!«18Jesus bedrohte den Dämon17,18 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. und der verließ den Jungen.Von diesem Augenblick an war das Kind gesund.

19Später kamen die Jünger17,19 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. allein zu Jesusund fragten ihn:»Warum konnten wir den Dämon17,19 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. nicht austreiben?«20Er antwortete ihnen:»Weil ihr zu wenig Vertrauen habt!Amen17,20 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich euch:Wenn euer Glaube nur so groß ist wie ein Senfkorn17,20 Senf: Die Senfpflanze ist im Land der Bibel weit verbreitet.,könnt ihr diesem Berg befehlen:›Geh von hier nach dort!‹Und er wird dorthin gehen.Dann wird für euch nichts unmöglich sein.«21[…]17,21 […]: Einige spätere Handschriften fügen hinzu: »Doch diese Art von bösen Geistern kann nur durch Gebet und Fasten ausgetrieben werden.« (vgl. Markus 9,29)

Jesus kündigt zum zweiten Mal seinen Tod an

Markus 9,30-32; Lukas 9,43-45
22Jesus war mit seinen Jüngern17,22 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. wieder in Galiläa17,22 Galiläa: Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene..Da sagte Jesus zu ihnen:»Der Menschensohn17,22 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck. wird ausgeliefert werdenin die Hände der Menschen.23Sie werden ihn töten.Aber am dritten Tag wird er vom Tod auferweckt werden.«Da wurden die Jünger17,23 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. sehr traurig.

Über die Tempelsteuer

24Jesus und seine Jünger17,24 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. gingen nach Kafarnaum17,24 Kafarnaum: Stadt am Nordufer des Sees Gennesaret und Ort, an dem Jesus vermutlich wohnte..Da kamen Beamte zu Petrus17,24 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.,die die Tempelsteuer17,24 Tempelsteuer: Wörtlich »Doppeldrachme«, jeder Mann in Israel musste pro Jahr etwa das Doppelte eines Tageslohns für den Tempel als Steuer zahlen. einziehen.Sie sagten:»Zahlt euer Lehrer17,24 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. eigentlich keine Tempelsteuer17,24 Tempelsteuer: Wörtlich »Doppeldrachme«, jeder Mann in Israel musste pro Jahr etwa das Doppelte eines Tageslohns für den Tempel als Steuer zahlen.25Petrus17,25 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. antwortete:»Doch, natürlich!«Als er dann ins Haus17,25 Haus von Jesus: Es handelt sich vermutlich um das Haus von Simon und Andreas (vgl. Markus 1,29). Es befand sich in der Stadt Kafarnaum und diente Jesus und seinen Jüngern immer wieder als Ausgangspunkt (vgl. Markus 9,33). ging,kam Jesus gleich auf ihn zu.Er fragte:»Was meinst du, Simon17,25 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.:Von wem verlangen die Herrscher auf dieser Welt Zoll und Steuern?Von ihren eigenen Söhnenoder von den anderen Leuten?«26Petrus17,26 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. antwortete:»Von den anderen Leuten!«Darauf sagte Jesus zu ihm:»Also müssen die Söhne keine Steuern zahlen!27Aber wir wollen die Steuereinnehmer nicht verärgern.Deshalb geh zum See17,27 Gennesaret, See: Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v. a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret.und wirf die Angel aus.Nimm den ersten Fisch17,27 Fische: Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel.,den du fängst.Öffne ihm das Maulund du wirst darin eine Silbermünze17,27 Geld: Zahlungsmittel in Form unterschiedlicher Münzen mit einem jeweils einheitlichen Wert. finden.Nimm sie und gib sie den Steuereinnehmern.Es ist die Tempelsteuer17,27 Tempelsteuer: Wörtlich »Doppeldrachme«, jeder Mann in Israel musste pro Jahr etwa das Doppelte eines Tageslohns für den Tempel als Steuer zahlen. für mich und für dich.«