BasisBibel NT+Ps (BB)
8

Jesus verkündet die Botschaft im ganzen Land

8,1–9,50

Die Gute Nachricht annehmen

8,1-56

Die Zwölf und viele Frauen begleiten Jesus

81Einmal, in der folgenden Zeit,zog Jesus8,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. von Stadt zu Stadtund von Dorf zu Dorf.Überall verkündete er die Gute Nachricht8,1 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«. vom Reich Gottes8,1 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«..Die Zwölf8,1 Zwölf: Gemeint sind die zwölf Jünger, die während der Zeit seines Wirkens immer bei Jesus waren. begleiteten ihn.2Es waren auch einige Frauen dabei,die Jesus8,2 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. von bösen Geistern8,2 böser Geist: Eine dämonische Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. und Krankheiten geheilt hatte:Maria aus Magdala,die er von sieben Dämonen8,2 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. befreit hatte;3Johanna,die Frau von Chuzas,einem Verwalter im Dienst des Herodes8,3 Herodes Antipas: Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa in der Zeit von 4 v.–39 n. Chr.;Susannaund viele andere.Sie alle unterstützten Jesus8,3 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. und die Jünger8,3 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. mit dem, was sie besaßen.

Das Gleichnis vom Säen auf verschiedenen Böden

Matthäus 13,1-9; Markus 4,1-9
4Eine große Volksmenge versammelte sich um Jesus8,4 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. und aus allen Orten strömten die Leute zu ihm.Da erzählte er ihnen ein Gleichnis8,4 Gleichnis: Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.:5»Ein Bauer ging aufs Feld,um seine Saat auszusäen8,5 Säen: Im Unterschied zu heute wurde im Altertum zuerst gesät und dann der Boden umgebrochen..Während er die Körner auswarf,fiel ein Teil davon auf den Weg.Die Körner wurden zertretenund die Vögel pickten sie auf.6Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden.Die Körner gingen aufund vertrockneten sofort wieder,weil sie keine Feuchtigkeit hatten.7Ein weiterer Teil fiel zwischen die Disteln8,7 Distel: Disteln sind im Land der Bibel sehr häufig. Sie wachsen in dichten Streifen auf kultivierten oder brachliegenden Böden. .Die Disteln8,7 Distel: Disteln sind im Land der Bibel sehr häufig. Sie wachsen in dichten Streifen auf kultivierten oder brachliegenden Böden. gingen mit aufund erstickten die junge Saat.8Aber ein anderer Teil fiel auf guten Boden.Die Körner gingen aufund brachten sofort hundertfache Frucht.«

Dann rief Jesus8,8 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. noch:»Wer Ohren zum Hören hat,soll gut zuhören.«

Jesus erklärt das Gleichnis vom Säen auf verschiedenen Böden

Matthäus 13,10-23; Markus 4,10-20
9Da fragten ihn seine Jünger8,9 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. :»Was bedeutet dieses Gleichnis8,9 Gleichnis: Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.10Er antwortete:»Euch ist es geschenkt,das Geheimnis vom Reich Gottes8,10 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. zu verstehen.Aber die anderen Menschen erfahren davon nur in Gleichnissen8,10 Gleichnis: Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen..Denn sie sollensehen, ohne etwas zu erkennen,und hören, ohne etwas zu verstehen8,10 verstehen: Vergleiche aus dem Alten Testament Jesaja 6,9-10..

11Dies ist die Bedeutung des Gleichnisses8,11 Gleichnis: Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.:Die Saat ist das Wort Gottes.12Was auf den Weg fällt,steht für die Menschen,die das Wort8,12 Wort: Gemeint ist das Wort Gottes, d. h. die Botschaft, die Gott den Menschen gibt. hören.Aber dann kommt der Teufel8,12 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen..Er nimmt es wieder weg aus ihrem Herzen,damit sie nicht glaubenund gerettet werden.13Was auf felsigen Boden fällt,steht für die Menschen,die das Wort8,13 Wort: Gemeint ist das Wort Gottes, d. h. die Botschaft, die Gott den Menschen gibt. hörenund gleich mit Freude in sich aufnehmen.Aber es schlägt keine Wurzeln.Sie glauben eine Zeit lang.Doch sobald sie auf die Probe gestellt werden,wenden sie sich davon ab.14Was zwischen die Disteln8,14 Distel: Disteln sind im Land der Bibel sehr häufig. Sie wachsen in dichten Streifen auf kultivierten oder brachliegenden Böden. fällt,steht für die Menschen,die das Wort8,14 Wort: Gemeint ist das Wort Gottes, d. h. die Botschaft, die Gott den Menschen gibt. hören.Doch dann gehen sie fortund ersticken in Sorgen, Reichtum und den Freuden,die das Leben bietet.Sie bringen keine Frucht.15Aber was auf guten Boden fällt,steht für die Menschen,die das Wort mit offenem und bereitwilligem Herzen hören.Sie bewahren es und halten durch –und so bringen sie reiche Frucht.«

Ein weiteres Gleichnis: Von der Lampe

Markus 4,21-25
16Weiter sagte Jesus8,16 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. :»Niemand zündet eine Öllampe8,16 Öllampe: Um im Haushalt nach Sonnenuntergang noch ein wenig Licht zu haben, verwendete man kleine Öllämpchen aus Ton. anund deckt sie mit einem Gefäß zuoder stellt sie unter ein Bett.Sondern man stellt sie auf einen Ständer,damit alle, die hereinkommen,das Licht sehen.17Es gibt nichts Verborgenes,das nicht zutage kommen wird.Und es gibt nichts Geheimes,das nicht bekannt wirdund ans Licht kommt.

18Achtet darauf,dass ihr gut zuhört.Denn wer viel hat,dem wird noch mehr gegeben.Wer nichts hat,dem wird auch das noch weggenommen,was er meint zu haben.«

Wer zur Familie von Jesus gehört

Matthäus 12,46-50; Markus 3,31-35
19Da kamen die Mutter und die Brüder von Jesus8,19 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu ihm.Doch wegen der Volksmengekonnten sie nicht zu ihm durchkommen.20Jesus8,20 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. wurde mitgeteilt:»Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen.Sie wollen dich sehen.«21Aber Jesus8,21 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete ihnen:»Meine Mutter und meine Brüder sind alle,die das Wort8,21 Wort: Gemeint ist das Wort Gottes, d. h. die Botschaft, die Gott den Menschen gibt. Gottes hören und danach handeln.«

Im Sturm auf die Probe gestellt

Matthäus 8,18.23-27; Markus 4,35-41
22Einmal, in diesen Tagen,stieg Jesus8,22 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. mit seinen Jüngern8,22 Jünger: Bei Lukas weiterer Kreis von Männern und Frauen, die Jesus auf seinem Weg begleiteten und von ihm lernten. in ein Boot8,22 Boot: Auf dem See Gennesaret dienten kleine Segelboote zum Fischen und zur Überfahrt über den See. .Er sagte zu ihnen:»Wir wollen ans andere Ufer des Sees8,22 Gennesaret, See: Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v. a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret. fahren.«So legten sie vom Land ab.23Unterwegs schlief Jesus8,23 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. ein.

Plötzlich wühlte ein Sturm den See8,23 Gennesaret, See: Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v. a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret. auf,ein Fallwind8,23 Fallwind: Trockener Wind, der mit großer Geschwindigkeit vom Gebirge hinabfegt. Fallwinde kommen aufgrund der geografischen und meteorologischen Bedingungen am See Gennesaret häufig vor. von den Bergen.Wasser schlug in das Boot8,23 Boot: Auf dem See Gennesaret dienten kleine Segelboote zum Fischen und zur Überfahrt über den See. und sie waren in großer Gefahr.24Die Jünger8,24 Jünger: Bei Lukas weiterer Kreis von Männern und Frauen, die Jesus auf seinem Weg begleiteten und von ihm lernten. gingen zu Jesus8,24 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. und weckten ihn.Sie riefen:»Meister8,24 Meister: Bei Lukas sprechen die Jünger Jesus als »Meister« an., Meister8,24 Meister: Bei Lukas sprechen die Jünger Jesus als »Meister« an.!Wir gehen unter!«Jesus8,24 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. stand aufund bedrohte den Wind und die Wellen.Da hörten sie auf zu tobenund es wurde ganz still.

25Jesus8,25 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. fragte die Jünger8,25 Jünger: Bei Lukas weiterer Kreis von Männern und Frauen, die Jesus auf seinem Weg begleiteten und von ihm lernten. :»Wo ist euer Glaube8,25 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. geblieben?«Da fürchteten8,25 Furcht, Ehrfurcht: Das Gefühl des Erschreckens und des Staunens, das die Menschen erfasst, wenn sie Gott unmittelbar begegnen. sie sichund staunten zugleich.Sie fragten sich:»Wer ist er eigentlich?Er befiehlt dem Wind und den Wellenund sie gehorchen ihm.«

Jesus befreit einen Mann, der von Dämonen beherrscht wird

Matthäus 8,28-34; Markus 5,1-20
26Jesus8,26 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. und seine Jünger8,26 Jünger: Bei Lukas weiterer Kreis von Männern und Frauen, die Jesus auf seinem Weg begleiteten und von ihm lernten. fuhren mit dem Boot8,26 Boot: Auf dem See Gennesaret dienten kleine Segelboote zum Fischen und zur Überfahrt über den See. in das Gebiet der Gerasener8,26 Gerasa: Zur Zeit des Neuen Testaments blühende Stadt rund 60 km südöstlich vom See Gennesaret in nichtjüdischem Gebiet.das liegt gegenüber von Galiläa8,26 Galiläa: Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene..27Als Jesus8,27 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. an Land ging,kam ihm aus der Stadt ein Mann entgegen.Er war von Dämonen8,27 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. besessen.Schon lange trug er keine Kleider8,27 Mantel, Kleidung: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt. mehr.Er lebte auch nicht in einem Haus8,27 Haus: Häuser waren zur Zeit des Neuen Testaments meist einstöckig. Sie hatten ein flaches Dach, das über eine Außentreppe zugänglich war.,sondern in den Grabkammern8,27 Grabkammer: Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren..

28Als er Jesus8,28 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sah,schrie er aufund warf sich vor ihm nieder.Mit lauter Stimme rief er:»Was willst du von mir,Jesus, du Sohn des höchsten Gottes8,28 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.?Ich bitte dich:Quäl mich nicht!«29Denn Jesus8,29 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. hatte dem bösen Geist8,29 böser Geist: Eine dämonische Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. befohlen:»Gib diesen Menschen frei!«Denn der Geist8,29 böser Geist: Eine dämonische Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. hatte den Mannschon lange in seiner Gewalt.Schon oft hatte man dem MannKetten und Fußfesseln angelegt,um ihn in sicherem Gewahrsam halten zu können.Doch er hatte die Fesseln immer wieder zerrissenund war von dem Dämon8,29 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. in einsame Gegenden getrieben worden.

30Jesus8,30 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. fragte ihn:»Wie heißt du?«Er antwortete:»Legion8,30 Legion: Größte Abteilung des römischen Heeres, 4000–6000 Mann. Ausdruck für eine sehr hohe Zahl.Denn viele Dämonen8,30 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. waren in den Mann gefahren.31Und die Dämonen8,31 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. baten Jesus8,31 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. :»Verbanne uns nicht in die Unterwelt8,31 Unterwelt: Nach der damaligen Vorstellung ein Strafort, wo die Gegner Gottes gefangen gehalten werden.32In der Nähe weidete eine große Schweineherde8,32 Schwein: Schweine galten in der Bibel als unreine Tiere. auf dem Berg.Die Dämonen8,32 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. baten Jesus8,32 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. :»Erlaube uns,in die Schweine8,32 Schwein: Schweine galten in der Bibel als unreine Tiere. hineinzufahren.«Und er erlaubte es ihnen.33Da verließen die Dämonen8,33 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. den Mannund fuhren in die Schweine8,33 Schwein: Schweine galten in der Bibel als unreine Tiere..Und die Herde stürzte sich den Abhang hinab in den Seeund ertrank.

34Als die Schweinehirten das sahen,ergriffen sie die Flucht.Sie erzählten davon in der Stadtund in den Dörfern.35Und die Leute kamen herbei,um selbst zu sehen,was geschehen war.Sie kamen zu Jesus8,35 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. und fanden den Mann,aus dem die Dämonen8,35 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. ausgefahren waren.Er saß Jesus8,35 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu Füßen,war angezogenund ganz vernünftig.Da fürchteten8,35 Furcht, Ehrfurcht: Das Gefühl des Erschreckens und des Staunens, das die Menschen erfasst, wenn sie Gott unmittelbar begegnen. sich die Leute.36Aber die es mit angesehen hatten,berichteten ihnen,wie der Mann von den Dämonen8,36 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. geheilt worden war.37Die ganze Bevölkerung von Gerasa8,37 Gerasa: Zur Zeit des Neuen Testaments blühende Stadt rund 60 km südöstlich vom See Gennesaret in nichtjüdischem Gebiet. und aus der Umgebungforderte Jesus8,37 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. daraufhin auf,von ihnen wegzugehen.Denn große Furcht8,37 Furcht, Ehrfurcht: Das Gefühl des Erschreckens und des Staunens, das die Menschen erfasst, wenn sie Gott unmittelbar begegnen. hatte sie gepackt.

Da stieg Jesus8,37 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. ins Boot8,37 Boot: Auf dem See Gennesaret dienten kleine Segelboote zum Fischen und zur Überfahrt über den See. ,um zurückzufahren.

38Aber der Mann, aus dem die Dämonen8,38 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. ausgefahren waren,bat Jesus8,38 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. :»Ich möchte bei dir bleiben.«Doch Jesus8,38 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. schickte ihn fortund sagte:39»Geh zurück nach Hauseund erzähle,was Gott für dich getan hat.«Da zog der Mann los.Er verkündete in der ganzen Stadt,was Jesus8,39 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. für ihn getan hatte.

Jesus heilt eine Frau und weckt ein Mädchen vom Tod auf

Matthäus 9,18-26; Markus 5,21-43
40Jesus8,40 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. kehrte auf die andere Seite des Sees8,40 Gennesaret, See: Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v. a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret. zurück.Dort empfing ihn die Volksmenge.Alle hatten auf ihn gewartet.

41Und sieh doch:Da kam ein Mann namens Jaïrus zu ihm.Er war der Leiter der Synagoge8,41 Synagogenleiter: Er ist für die Ordnung in der Synagoge und den richtigen Ablauf des Gottesdienstes am Sabbat verantwortlich. Der Synagogenleiter ist ehrenamtlich tätig..Er warf sich vor Jesus8,41 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. niederund flehte ihn an:»Komm in mein Haus8,41 Haus: Häuser waren zur Zeit des Neuen Testaments meist einstöckig. Sie hatten ein flaches Dach, das über eine Außentreppe zugänglich war.!42Denn meine Tochter, mein einziges Kind –sie ist gerade zwölf Jahre alt –liegt im Sterben!«

Unterwegs wurde Jesus8,42 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. von der Volksmenge fast erdrückt.43Unter den Leuten war auch eine Frau,die seit zwölf Jahren an Blutungen litt.Sie hatte ihr ganzes Vermögen für die Ärzte ausgegeben,aber keiner hatte sie heilen können.44Sie drängte sich von hinten an Jesus8,44 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. heranund berührte eine Quaste8,44 Quasten: Fäden aus Wolle, die durch ein Loch im Gewand gezogen und dann verknotet wurden, sodass die Fäden sichtbar herunterhingen. seines Mantels8,44 Mantel, Kleidung: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt..Im selben Augenblick hörte ihre Blutung auf.45Jesus8,45 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. fragte:»Wer berührt mich?«Keiner wollte es gewesen sein.Und Petrus8,45 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. sagte:»Meister8,45 Meister: Bei Lukas sprechen die Jünger Jesus als »Meister« an., all die Leute umringenund bedrängen dich.«46Aber Jesus8,46 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. erwiderte:»Jemand hat mich berührt –denn ich habe gemerkt,dass Kraft von mir ausgegangen ist.«

47Da wusste die Frau,dass sie es nicht verheimlichen konnte.Zitternd trat sie vorund warf sich vor Jesus8,47 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. nieder.Vor dem ganzen Volk erklärte sie,warum sie ihn berührt hatteund wie sie im selben Augenblick geheilt worden war.48Da sagte Jesus8,48 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu ihr:»Tochter, dein Glaube8,48 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. hat dich gerettet.Geh in Frieden8,48 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.

49Während er noch redete,kam jemand aus dem Haus des Synagogenleiters8,49 Synagoge: Versammlungsstätte jüdischer Gemeinden..Er sagte:»Deine Tochter ist gestorben.Bemühe den Lehrer8,49 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. nicht mehr.«50Als Jesus8,50 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. das hörte,sagte er zu Jaïrus:»Hab keine Angst!Glaube8,50 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. nur –dann wird sie gerettet.«

51Als Jesus8,51 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zum Haus8,51 Haus: Häuser waren zur Zeit des Neuen Testaments meist einstöckig. Sie hatten ein flaches Dach, das über eine Außentreppe zugänglich war. von Jaïrus kam,ließ er niemanden mit hineingehen –nur Petrus8,51 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon., Johannes und Jakobussowie den Vater und die Mutter des Kindes.52Alle weinten und trauerten um das Mädchen.Aber Jesus8,52 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sagte:»Weint nicht!Denn sie ist nicht gestorben,sie schläft nur.«53Da lachten sie ihn aus.Sie wussten ja,dass sie tot war.

54Aber Jesus8,54 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. nahm ihre Handund rief laut:»Mädchen, steh auf!«55Da kehrte das Leben8,55 Leben: Wörtlich lautet der Vers 55: »Da kehrte ihr Geist in sie zurück und sie stand sofort auf. Und er befahl, ihr zu essen zu geben.« in das Mädchen zurückund es stand sofort auf.Jesus8,55 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. ordnete an:»Gebt ihr etwas zu essen!«56Die Eltern gerieten außer sich.Jesus8,56 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. aber befahl ihnen:»Erzählt niemandem,was geschehen ist.«
9

Jesus und seine Jünger II: Der Auftrag an die Jünger

9,1-50

Jesus sendet seine Jünger aus

Matthäus 10,1.5-15; Markus 6,7-13
91Jesus9,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. rief die Zwölf9,1 Zwölf: Gemeint sind die zwölf Jünger, die während der Zeit seines Wirkens immer bei Jesus waren. zusammen.Er gab ihnen Kraft und Vollmacht,alle Dämonen9,1 Dämon: Eine böse Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. auszutreibenund Krankheiten zu heilen.2Und er sandte sie aus,um das Reich Gottes9,2 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. zu verkündenund die Kranken gesund zu machen.

3Er sagte zu ihnen:»Nehmt nichts mit auf den Weg:keinen Wanderstock, keine Vorratstasche,kein Brot9,3 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel , kein Geld9,3 Geld: Zahlungsmittel in Form unterschiedlicher Münzen mit einem jeweils einheitlichen Wert.und auch kein Untergewand9,3 Hemd, Untergewand: Kurz- oder langärmeliges Hemdkleid, das unter dem Mantel getragen wurde. Wohlhabendere Menschen trugen oft ein zweites Hemd als Untergewand..4Wenn ihr in einem Haus9,4 Haus: Häuser waren zur Zeit des Neuen Testaments meist einstöckig. Sie hatten ein flaches Dach, das über eine Außentreppe zugänglich war. aufgenommen werdet,bleibt dortund zieht von dort aus weiter.5Wenn euch die Leute nicht aufnehmen:Verlasst die Stadtund schüttelt den Staub9,5 Staub abschütteln: Eine zeichenhafte Handlung, die den Abbruch der Beziehungen und die Überantwortung an Gottes Gericht zum Ausdruck bringt. von euren Füßen.Dadurch sollen die Leute erkennen9,5 erkennen: Wörtlich lautet der Vers 5: »Und alle, die euch nicht aufnehmen: Verlasst die Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen ab, ihnen zum Zeugnis.«,dass ihr Verhalten Folgen haben wird9,5 Folgen haben wird: Gemeint ist: Ihr Verhalten wird Folgen haben, wenn Gott die Welt richtet.

6Da zogen die Jünger9,6 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. losund wanderten von Dorf zu Dorf.Überall verkündeten sie die Gute Nachricht9,6 Gute Nachricht: Griechisch »euangelion«; häufig mit »Evangelium« wiedergegeben. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff: »Gute Botschaft«, »Gute Nachricht«.und heilten die Kranken.

Was Herodes über Jesus denkt

Matthäus 14,1-2; Markus 6,14-16
7Herodes9,7 Herodes Antipas: Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa in der Zeit von 4 v.–39 n. Chr., der Landesfürst9,7 Landesfürst/Vierfürst: Einer von vier Herrschern, die sich die Regierung eines Landes teilen., hörte von all diesen Vorgängen.Er war beunruhigt,denn einige sagten über Jesus9,7 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. :»Er ist Johannes9,7 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. ,der von den Toten auferstanden ist.«8Andere sagten:»Elija9,8 Elija: Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr. ist aus dem Himmel zurückgekommen.«Wieder andere behaupteten:»Einer der alten Propheten9,8 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. ist auferstanden.«9Aber Herodes9,9 Herodes Antipas: Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa in der Zeit von 4 v.–39 n. Chr. sagte:»Ich selber habe Johannes9,9 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. den Kopf abschlagen lassen.Wer ist dann der,über den ich solche Dinge höre?«Deshalb wollte er Jesus9,9 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. kennenlernen.

Jesus macht fünftausend Menschen satt

Matthäus 14,13-21; Markus 6,30-44; Johannes 6,1-13
10Die Apostel9,10 Apostel: Wörtlich »Ausgesandter«. Jemand, der mit einem bestimmten Auftrag zu einem Adressaten geschickt wird. kehrten zu Jesus9,10 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zurück.Sie berichteten ihm,was sie getan hatten.Dann nahm er sie mit sich.Er brachte sie in die Gegend bei der Stadt Betsaida9,10 Betsaida: Stadt nordöstlich des See Gennesaret und Heimatstadt der Jünger Petrus, Andreas und Philippus. ,um mit ihnen allein zu sein.

11Als die Leute davon erfuhren,zogen sie ihm nach.Jesus9,11 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. wies sie nicht ab.Er erzählte ihnen vom Reich Gottes9,11 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«.und machte alle gesund,die Heilung brauchten.12Als es Abend wurde,kamen die Zwölf9,12 Zwölf: Gemeint sind die zwölf Jünger, die während der Zeit seines Wirkens immer bei Jesus waren. zu Jesus9,12 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. und sagten:»Lass doch die Volksmenge gehen.Dann können die Leute zu den umliegenden Dörfern und Höfen ziehen.Dort finden sie eine Unterkunft und etwas zu essen,denn wir sind hier in einer einsamen Gegend.«

13Jesus9,13 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete ihnen:»Gebt doch ihr ihnen etwas zu essen!«Da sagten sie:»Wir haben nicht mehr als fünf Brote9,13 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel und zwei Fische9,13 Fische: Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel..Oder sollen wir etwa losgehenund für das ganze Volk etwas zu essen kaufen?«14Es waren nämlich ungefähr fünftausend Männer.Da sagte Jesus9,14 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu seinen Jüngern9,14 Jünger: Bei Lukas weiterer Kreis von Männern und Frauen, die Jesus auf seinem Weg begleiteten und von ihm lernten. :»Sorgt dafür,dass sich die Leute zum Essen niederlassen –in Gruppen zu etwa fünfzig.«15So machten es die Jünger9,15 Jünger: Bei Lukas weiterer Kreis von Männern und Frauen, die Jesus auf seinem Weg begleiteten und von ihm lernten. und alle ließen sich nieder.16Dann nahm Jesus9,16 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. die fünf Brote9,16 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel und die zwei Fische9,16 Fische: Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel..Er blickte zum Himmel9,16 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. aufund sprach das Dankgebet9,16 Dankgebet: In der jüdischen Familie eröffnet der Hausvater die Mahlzeit mit dem Dank an Gott. dafür.Dann brach er sie in Stückeund gab sie den Jüngern9,16 Jünger: Bei Lukas weiterer Kreis von Männern und Frauen, die Jesus auf seinem Weg begleiteten und von ihm lernten. .Die sollten sie an die Volksmenge austeilen.17Die Leute aßen,und alle wurden satt.Dann wurden die Reste eingesammelt,die sie übrig gelassen hatten –zwölf Körbe voll.

Petrus spricht aus, wer Jesus ist

Matthäus 16,13-23; Markus 8,27-33
18Einmal hatte Jesus9,18 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sich zurückgezogen,um allein zu beten9,18 Gebet: Reden des Menschen mit Gott..Nur die Jünger9,18 Jünger: Bei Lukas weiterer Kreis von Männern und Frauen, die Jesus auf seinem Weg begleiteten und von ihm lernten. waren bei ihm.Da fragte er sie:»Für wen halten mich eigentlich die Leute?«19Sie antworteten:»Manche halten dich für Johannes den Täufer9,19 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. ,andere für Elija9,19 Elija: Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr..Wieder andere meinen,einer der alten Propheten9,19 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. ist auferstanden.«20Da fragte er sie:»Und für wen haltet ihr mich?«Petrus9,20 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. antwortete:»Für den Christus9,20 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ,den Gott gesandt hat.«21Aber er schärfte ihnen mit aller Strenge ein:»Sagt das niemandem weiter!«

Jesus kündigt zum ersten Mal seinen Tod an

Matthäus 16,13-23; Markus 8,27-33
22Dann sagte Jesus9,22 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. :»Der Menschensohn9,22 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck. wird viel leiden müssen.Die Ratsältesten9,22 Ratsälteste, Ratsmitglieder: Mitglieder des jüdischen Rates, die keine Priester oder Theologen waren., führenden Priester9,22 führende Priester: Ein Gremium, das sich aus dem amtierenden Obersten Priester, seinem Vorgänger und weiteren Priestern zusammensetzte. und Schriftgelehrten9,22 Schriftgelehrte: Jüdische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des Gesetzes war. Sie nahmen die biblischen Gebote sehr ernst.werden ihn als Verbrecher behandeln9,22 als Verbrecher behandeln: Wörtlich heißt es in Vers 22: »Die Ratsältesten, führenden Priester und Schriftgelehrten werden ihn als Verbrecher behandeln.« Im Griechischen steht hier das gleiche Wort wie in Lukas 17,25 und Lukas 20,17..Sie werden ihn hinrichten lassen,aber am dritten Tag wird er vom Tod auferweckt9,22 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich.

Jesus folgen heißt: das Kreuz auf sich nehmen

Matthäus 16,24-28; Markus 8,34–9,1
23Dann sagte Jesus9,23 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu allen Jüngern9,23 Jünger: Bei Lukas weiterer Kreis von Männern und Frauen, die Jesus auf seinem Weg begleiteten und von ihm lernten. :»Wer mit mir kommen will,darf nicht an seinem Leben hängen.Er muss jeden Tag sein Kreuz9,23 Kreuz, Kreuzigung: Grausame Hinrichtungsart, die von den Römern an Sklaven, Räubern und Aufrührern vollstreckt wurde. auf sich nehmenund mir auf meinem Weg folgen9,23 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen..24Wer sein Leben retten will,wird es verlieren.Wer aber sein Leben verliert,weil er an mich glaubt9,24 Glaubensbekenntnis: Schon zu Lebzeiten von Jesus, aber v. a. in der Zeit nach Ostern gehört zum Glauben auch das »Glaubensbekenntnis«.,der wird es retten.

25Was nützt es einem Menschen,wenn er die ganze Welt gewinnt,aber sich selbst verliertoder doch schweren Schaden nimmt?26Denn wer sich schämt,anstatt zu mir und meinen Worten zu stehen,muss wissen:Der Menschensohn9,26 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck. wird sich auch für ihn schämen,wenn er wiederkommt in seiner Herrlichkeitund in der Herrlichkeit des Vatersund der heiligen Engel9,26 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes..27Das sage ich euchund es ist wahr:Hier stehen einige,die werden nicht sterben,sondern das Reich Gottes9,27 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. erleben.«

Drei Jünger sehen Jesus in der Herrlichkeit Gottes

Matthäus 17,1-9; Markus 9,2-10
28Dann, acht Tage nachdem er das gesagt hatte,nahm Jesus9,28 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Petrus9,28 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon., Johannes und Jakobus mit sich.Er stieg auf einen Berg,um zu beten9,28 Gebet: Reden des Menschen mit Gott..29Und dann, während er betete9,29 Gebet: Reden des Menschen mit Gott.,sah sein Gesicht auf einmal ganz verändert ausund seine Kleidung wurde strahlend weiß.30Und sieh doch:Zwei Männer redeten mit ihm.Es waren Mose9,30 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament. und Elija9,30 Elija: Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr.,31die in Herrlichkeit erschienen.Sie sprachen mit Jesus9,31 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. über seinen Lebensweg,der sich in Jerusalem9,31 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. vollenden musste.

32Aber Petrus9,32 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. und die anderen waren fast eingeschlafen.Trotzdem hielten sie sich wach.So sahen sie Jesus9,32 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. in seiner Herrlichkeitund die zwei Männer,die bei ihm standen.33Dann, als die beiden sich von Jesus9,33 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. trennen wollten,sagte Petrus9,33 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. zu Jesus9,33 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. :»Meister9,33 Meister: Bei Lukas sprechen die Jünger Jesus als »Meister« an., es ist gut,dass wir hier bei euch sind.Wir wollen drei Zelte aufschlagen:eins für dich,eins für Mose9,33 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament.und eins für Elija9,33 Elija: Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr.Aber er wusste nicht,was er da sagte.

34Während Petrus9,34 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. noch redete,zog eine Wolke aufund ihr Schatten legte sich über sie.Die Wolke hüllte sie ganz einund sie fürchteten sich.35Eine Stimme erklang aus der Wolke:»Das ist mein Sohn9,35 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.,ihn habe ich erwählt.Hört auf ihn!«36Während die Stimme noch erklang,war Jesus9,36 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. plötzlich wieder allein.Die Jünger9,36 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. behielten das alles für sich.Sie erzählten damals niemand,was sie gesehen hatten.

Jesus heilt ein Kind und fordert zum Vertrauen auf

Matthäus 17,14-18; Markus 9,14-27
37Danach, am folgenden Tag,stiegen Jesus9,37 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. und die drei Jünger9,37 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. vom Berg herab.Da kam Jesus9,37 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. eine große Volksmenge entgegen.38Und sieh doch:Ein Mann aus der Volksmenge schrie:»Lehrer9,38 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde., ich bitte dich:Schau nach meinem Sohn!Er ist mein einziges Kind.39Sieh doch:Immer wieder packt ihn ein Geist9,39 böser Geist: Eine dämonische Macht, die man sich als Person vorstellte. Sie kämpft gegen Gott und nimmt dabei einen Menschen völlig in Besitz. ,sodass er plötzlich aufschreit.