BasisBibel (BB)
23

Jesus wird von Pilatus verhört

Matthäus 27,2; 27,11-14; Markus 15,1-5; Johannes 18,28-38
231Die ganze Ratsversammlung erhob sich,und sie führten Jesus23,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. zu Pilatus23,1 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers..2Dort brachten sie ihre Anklagepunkte gegen ihn vor:»Wir haben festgestellt,dass dieser Mann unser Volk aufhetzt.Er sagt: ›Gebt dem Kaiser keine Steuern!‹,und: ›Ich bin Christus23,2 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus., der König!‹«3Pilatus fragte ihn: »Bist du der König der Juden23,3 König der Juden: Nachdem das Königreich Israel untergegangen war, hoffte man darauf, dass Gott einen Nachkommen von König David als Retter und Erlöser Israels senden würde.Jesus antwortete: »Du sagst es.«4Pilatus sagte zu den führenden Priestern23,4 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht.und der Volksmenge:»Ich finde keine Schuld an diesem Menschen.«5Aber sie bestanden darauf:»Mit seiner Lehre hetzt erim ganzen jüdischen Land das Volk auf –angefangen von Galiläa23,5 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene. bis hierher!«

Jesus wird Herodes Antipas übergeben

6Als Pilatus23,6 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers. das hörte, fragte er:»Kommt dieser Mann aus Galiläa23,6 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene.7Die Leute antworteten:»Ja, er kommt aus dem Herrschaftsgebiet von Herodes23,7 Herodes Antipas: Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa (4 v. Chr.–39 n. Chr.).Da ließ Pilatus Jesus23,7 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. zu Herodes bringen.Herodes hielt sich zu dieser Zeitgerade in Jerusalem23,7 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. auf.8Als Herodes Jesus sah, freute er sich sehr.Er wollte ihn schon lange kennenlernen,denn er hatte viel von ihm gehört.Vor allem hoffte er, eines seiner Wunder23,8 Zeichen, Wunder: Ausweis der göttlichen Vollmacht, mit der eine Person handelt. mitzuerleben.9Herodes stellte ihm viele Fragen.Aber Jesus gab ihm keine Antwort.10Die führenden Priester23,10 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht. und Schriftgelehrten23,10 Schriftgelehrte: Menschen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung der Heiligen Schrift ist.standen dabei und beschuldigten ihn schwer.

11Herodes23,11 Herodes Antipas: Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa (4 v. Chr.–39 n. Chr.). und seine Soldatenhatten nur Verachtung für ihn übrig.Um ihn lächerlich zu machen,zogen sie ihm ein prächtiges Gewand an.Dann schickten sie ihn zu Pilatus23,11 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers. zurück.12An diesem Tag wurden Herodes und Pilatus Freunde –vorher waren sie Feinde gewesen.

Pilatus stellt die Unschuld von Jesus fest

13Pilatus23,13 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers. ließ die führenden Priester23,13 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht. zusammenrufen,dazu die anderen Mitglieder des jüdischen Rates23,13 jüdischer Rat: Oberste Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten.und das Volk.14Er sagte zu ihnen:»Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht,weil er angeblich das Volk aufhetzt.Also habe ich ihn in eurem Beisein verhört.Keiner eurer Anklagepunkte hat sich bestätigt.15Ja sogar Herodes23,15 Herodes Antipas: Sohn von Herodes dem Großen und Herrscher über Galiläa und Peräa (4 v. Chr.–39 n. Chr.). hat ihn zu uns zurückgeschickt.Seht doch:Er hat nichts getan, wofür er den Tod verdient.16Ich lasse ihn auspeitschen, dann gebe ich ihn frei.«17[...]23,17 [...]: Einige spätere Handschriften fügen hinzu: »Jedes Jahr zum Passafest begnadigte Pilatus einen Gefangenen.«

Jesus wird zum Tod verurteilt

Matthäus 27,15-26; Markus 15,6-15; Johannes 18,39-40; 19,4-16
18Da schrien sie alle wie aus einem Mund:»Weg mit ihm! Gib uns Barabbas frei!«19Barabbas hatte sichan einem Aufruhr in der Stadt beteiligtund einen Mord begangen –deshalb saß er im Gefängnis.20Noch einmal redete Pilatus23,20 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers. den Leuten zu,denn er wollte Jesus23,20 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. freilassen.21Aber die schrien: »Kreuzige23,21 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet., kreuzige ihn!«22Da wandte er sich zum dritten Mal an sie:»Was hat er denn verbrochen?Ich kann nichts an ihm finden, wofür er den Tod verdient.Ich lasse ihn auspeitschen, dann gebe ich ihn frei.«23Aber sie bedrängten ihn weiterund schrien immer lauter: »Ans Kreuz mit ihm!«

Zuletzt hatte ihr Geschrei Erfolg:24Pilatus23,24 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers. entschied, ihre Forderung zu erfüllen.25Er ließ den Mann frei, um den sie gebeten hatten –der wegen Aufruhr und Mord im Gefängnis saß.Aber Jesus23,25 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. lieferte er aus,so wie sie es gewollt hatten.

Jesus auf dem Weg zur Hinrichtung

Matthäus 27,32; Markus 15,21
26Die Soldaten führten Jesus23,26 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. zur Hinrichtung.Unterwegs hielten sie Simon von Kyrene23,26 Kyrene: Gegend in Nordafrika, benannt nach der gleichnamigen Stadt. an,der gerade vom Feld zurückkam.Sie luden ihm das Kreuz23,26 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet. auf,damit er es hinter Jesus hertrug.27Viele Leute aus dem Volk folgten Jesus.Darunter waren Frauen, die sich auf die Brust schlugen23,27 sich auf die Brust schlagen: Ausdruck von Trauer und Schmerz.und um ihn weinten.28Aber Jesus drehte sich zu ihnen um und sagte:»Ihr Töchter von Jerusalem23,28 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes., weint nicht um mich!Weint vielmehr um euch selbst und um eure Kinder.29Denn bald kommt die Zeit,in der die Menschen sagen werden:›Glückselig sind die Frauen,die keine Kinder bekommen können –der Schoß, der kein Kind geboren hat,und die Brüste, die nie gestillt haben.‹30Dann werden die Leute zu den Bergen sagen23,30 die Leute sagen: Zitat aus Hosea 10,8.:›Stürzt auf uns!‹,und zu den Hügeln: ›Begrabt uns!‹31Denn wenn schon das grüne Holz23,31 grünes Holz: Bild für Jesus, der am Kreuz einen grausamen Tod stirbt, obwohl er unschuldig ist. Um wie viel grausamer wird daher der Tod der schuldigen Menschen sein. angezündet wird,was wird dann erst mit dem trockenen geschehen?«32Zusammen mit Jesus wurden auch zwei Verbrecherzur Hinrichtung geführt.

Jesus wird gekreuzigt

Matthäus 27,33-44; Markus 15,22-32; Johannes 19,17-29
33So kamen sie zu der Stelle,die »Schädel« genannt wird.Dort kreuzigten23,33 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet. sie Jesus23,33 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. und die beiden Verbrecher –den einen rechts, den anderen links von ihm.34[23,34 [...]: Der Anfang von Vers 34 fehlt in den wichtigsten Handschriften. Aber Jesus sagte: »Vater23,34 Vater: Vertrauensvolle Anrede oder Bezeichnung für Gott., vergib ihnen.Denn sie wissen nicht, was sie tun.«]23,34 [...]: Der Anfang von Vers 34 fehlt in den wichtigsten Handschriften.Die Soldaten verteilten seine Kleider23,34 verteilten seine Kleider: Matthäus nimmt Bilder aus Psalm 22,19 auf.und losten sie untereinander aus.35Das Volk stand dabei und schaute zu.

Die Mitglieder des jüdischen Rates23,35 jüdischer Rat: Oberste Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten. verspotteten ihn.Sie sagten: »Andere hat er gerettet.Jetzt soll er sich selbst retten,wenn er der Christus23,35 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus. ist, den Gott erwählt hat.«36Auch die Soldaten trieben ihren Spott mit ihm.Sie gingen zu Jesus23,36 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. und reichten ihm Essig23,36 Essig: Hier kein Würzmittel, sondern ein billiger, saurer Wein. Lukas nimmt ein Bild aus Psalm 69,22 auf, in dem der Beter von seinen Feinden mit essigsaurem Wein gequält wird..37Dabei sagten sie:»Wenn du der König der Juden bist, rette dich selbst!«38Über Jesus war ein Schild angebracht:»Das ist der König der Juden23,38 König der Juden: Das Schild am Kreuz nimmt einen Titel auf, der im Judentum mit der Hoffnung auf den Retter und Erlöser Israels verbunden ist, den Gott am Ende der Zeit schicken wird.39Auch einer der Verbrecher,die mit ihm gekreuzigt23,39 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet. worden waren,verspottete Jesus.Er sagte: »Bist du nicht der Christus?Dann rette doch dich und uns!«40Aber der andere wies ihn zurecht:»Fürchtest du noch nicht einmal Gott?Dich hat doch dieselbe Strafe getroffen wie ihn!41Wir werden zu Recht bestraftund bekommen, was wir verdient haben.Aber er hat nichts Unrechtes getan!«42Und zu Jesus sagte er: »Jesus, denke an mich,wenn du in dein Reich23,42 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. kommst.«43Jesus antwortete: »Amen23,43 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!«, das sage ich dir:Heute noch wirst du mit mir im Paradies23,43 Paradies: Garten Gottes, der auch »Eden« genannt wird. In ihm lebten die ersten Menschen und aus ihm wurden sie vertrieben, vgl. 1. Mose/Genesis 2–3. sein!«

Jesus stirbt

Matthäus 27,45-56; Markus 15,33-41; Johannes 19,28-30
44Es war schon um die sechste Stunde23,44 sechste Stunde: Die Zeit zwischen Sonnenaufgang und -untergang wurde in zwölf Stunden eingeteilt, die je nach Jahreszeit unterschiedlich lang waren. Die sechste Stunde ist mittags, etwa um 12.00 Uhr.,da breitete sich im ganzen Land Finsternis aus.Das dauerte bis zur neunten Stunde23,44 neunte Stunde: Die Zeit zwischen Sonnenaufgang und -untergang wurde in zwölf Stunden eingeteilt, die je nach Jahreszeit unterschiedlich lang waren. Die neunte Stunde ist nachmittags, etwa um 15.00 Uhr.45so lange hatte die Sonne aufgehört zu scheinen.Dann zerriss der Vorhang23,45 Vorhang: Trennte das Allerheiligste von dem Bereich, der für alle Menschen zugänglich war. Das Zerreißen des Vorhangs macht deutlich: Der Weg zu Gott ist jetzt für alle frei. im Tempel23,45 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. mitten durch.46Und Jesus schrie laut23,46 Jesus schrie laut: Zitat aus Psalm 31,6.:»Vater, ich lege mein Leben23,46 mein Leben: Wörtlich »meinen Geist.« Das hebräische Wort, das im hier zitierten Psalm 31,6 steht, kann sowohl »Leben« als auch »Geist« bedeuten. Die meisten Bibelübersetzungen folgen hier der griechischen Übersetzung und geben das Wort mit »Geist« wieder. in deine Hand.«Nach diesen Worten starb er.47Der römische Hauptmann sah genau,was geschah.Da lobte er Gott und sagte:»Dieser Mensch war wirklich ein Gerechter23,47 Gerechte: Menschen, die Gottes Gebote befolgen, sodass das Leben in Gemeinschaft miteinander gelingt.48Eine große Menge Schaulustiger war gekommenund sah alles, was dort geschah.Da schlugen sie sich auf die Brust23,48 sich auf die Brust schlagen: Ausdruck von Trauer und Schmerz.und kehrten in die Stadt zurück.49In einiger Entfernung standen die beieinander,die Jesus23,49 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. kannten.Unter ihnen waren die Frauen, die Jesus gefolgt waren,seit er in Galiläa23,49 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene. gewirkt hatte.Auch sie sahen alles mit an.

Jesus wird ins Grab gelegt

Matthäus 27,57-61; Markus 15,42-47; Johannes 19,38-42
50Unter den Ratsältesten23,50 Ratsälteste: Mitglieder des jüdischen Rats, der obersten Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten. war ein Mann namens Josef,der vorbildlich und gerecht23,50 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach dem Willen Gottes. vor Gott lebte.51Dem Beschluss und dem Vorgehen des jüdischen Rates23,51 jüdischer Rat: Oberste Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten.hatte er nicht zugestimmt.Josef kam aus Arimatäa, einer Stadt in Judäa23,51 Judäa: Römische Provinz mit Jerusalem als religiösem und kulturellem Zentrum..Er wartete darauf,dass Gott sein Reich23,51 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. Bezeichnet den Herrschaftsbereich, in dem sich Gottes Wille durchsetzt. in der Welt anbrechen lässt.52Dieser Josef ging zu Pilatus23,52 Pontius Pilatus: Verwaltete 26–36 n. Chr. die römischen Provinzen Judäa und Samaria im Auftrag des Kaisers.und bat ihn um den Leichnam von Jesus23,52 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa..53Dann nahm er ihn vom Kreuz23,53 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet. abund wickelte ihn in ein Leinentuch.Schließlich legte er ihn in eine Grabkammer23,53 Grabkammer: Ein in den Felsen geschlagener Raum mit mehreren Nischen zur Ablage von Toten, dessen Eingang nach der Bestattung verschlossen wurde..Die war in Felsen gehauen,und es hatte noch niemand in ihr gelegen.54Das geschah an dem Tag,an dem der Sabbat23,54 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf. vorbereitet wurde.

55Die Frauen, die zusammen mit Jesus23,55 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa.aus Galiläa23,55 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene. gekommen waren, gingen Josef nach.Sie sahen das Grab23,55 Grabkammer: Ein in den Felsen geschlagener Raum mit mehreren Nischen zur Ablage von Toten, dessen Eingang nach der Bestattung verschlossen wurde. und beobachteten,wie der Leichnam hineingelegt wurde.56Dann kehrten sie in die Stadt zurückund bereiteten wohlriechende Öle23,56 wohlriechende Öle: In der Antike war es im östlichen Mittelmeerraum üblich, bedeutende Menschen einzubalsamieren. und Salben vor.Aber den Sabbat23,56 Sabbat: In der Bibel der siebte Tag der Woche, heute unser Samstag. Er gilt im Judentum als Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden darf. verbrachten sie in Ruhe,wie das Gesetz23,56 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. es vorschreibt.
24

Die Ostergeschichte: Jesus ist auferstanden

Lukas 24,1-53

Die Frauen am leeren Grab

Matthäus 28,1-6; Markus 16,1-8; Johannes 20,1-2
241Am ersten Tag der neuen Woche24,1 erster Tag der neuen Woche: Gemeint ist der Sonntag. Die jüdische Woche endet mit dem Sabbat, unserem Samstag. gingen die Frauengleich in der Morgendämmerung zum Grab.Sie brachten die wohlriechenden Öle24,1 wohlriechende Öle: In der Antike war es im östlichen Mittelmeerraum üblich, bedeutende Menschen einzubalsamieren. mit,die sie vorbereitet hatten.2Da entdeckten sie, dass der Stein vom Grab weggerollt war.3Sie gingen in die Grabkammer24,3 Grabkammer: Ein in den Felsen geschlagener Raum mit mehreren Nischen zur Ablage von Toten, dessen Eingang nach der Bestattung verschlossen wurde..Doch den Leichnam von Jesus24,3 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa., dem Herrn24,3 Herr: Titel für Jesus Christus. Im griechischen Alten Testament steht das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Wenn Jesus Christus so genannt wird, kommt darin zum Ausdruck: In ihm begegnet Gott selbst den Menschen.,konnten sie nicht finden.

4Sie überlegten noch,was sie von alldem halten sollten.Da traten zwei Männerin leuchtenden Gewändern zu ihnen.5Die Frauen erschraken und hielten den Blick gesenkt.Die beiden Männer sagten zu ihnen:»Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten?6Er ist nicht hier:Gott hat ihn von den Toten auferweckt24,6 Auferweckung: Meint die Auferstehung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes.!Erinnert euch an das,was er damals in Galiläa24,6 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene. Dort hatte Jesus sein Wirken begonnen. zu euch gesagt hat24,6 gesagt hat: Die Ankündigung von Tod und Auferstehung findet sich in Lukas 9,22.:7›Der Menschensohn24,7 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde. muss ausgeliefert werdenin die Hände der Sünder24,7 Sünder: Menschen, die sich von Gott abgewendet haben und seinen Willen missachten. und am Kreuz24,7 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet. sterben.Aber am dritten Tag wird er von den Toten auferstehen.‹«8Da erinnerten sich die Frauen an das,was Jesus24,8 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. gesagt hatte.

Petrus am leeren Grab

Matthäus 28,7-10; Markus 16,7-8; Johannes 20,3-10
9Die Frauen kehrten vom Grab24,9 Grabkammer: Ein in den Felsen geschlagener Raum mit mehreren Nischen zur Ablage von Toten, dessen Eingang nach der Bestattung verschlossen wurde. zurückund berichteten alles den elf Jüngern24,9 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten.und den anderen Anwesenden.10Es waren Maria aus Magdala24,10 Magdala: Ortschaft am Westufer des See Gennesaret., Johanna,Maria, die Mutter von Jakobus,und noch andere, die zu ihnen gehörten.Die Frauen erzählten den Aposteln24,10 Apostel: Wörtlich »Ausgesandte«. Menschen, die dazu berufen sind, die Gute Nachricht von Jesus Christus zu verkünden. Im engeren Sinn die zwölf Jünger von Jesus, die ihn während seines Lebens begleiteten.,was sie erlebt hatten.11Die Apostel hielten ihren Bericht für reine Erfindungund glaubten ihnen nicht.12Aber Petrus24,12 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. stand auf und rannte zum Grab.Er schaute hinein, sah aber nur die Leinenbinden.So ging er wieder zurück und fragte sich verwundert,was da wohl geschehen war.

Jesus begleitet zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus

13Am selben Tag waren zwei Jünger24,13 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. unterwegszu dem Dorf Emmaus24,13 Emmaus: Dorf im Hügelland nordwestlich von Jerusalem..Es lag gut zehn Kilometer24,13 gut zehn Kilometer: Wörtlich »60 Stadien«. Ein Stadion ist ein griechisches Längenmaß von etwa 185 m. von Jerusalem24,13 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. entfernt.14Sie unterhielten sich über alles,was sie in den letzten Tagen erlebt hatten.15Während sie noch redeten und hin und her überlegten,kam Jesus24,15 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. selbst dazu und ging mit ihnen.16Aber es war, als ob ihnen jemand die Augen zuhielt,und sie erkannten ihn nicht.

17Er fragte sie:»Worüber unterhaltet ihr euch auf eurem Weg?«Da blieben sie traurig stehen.18Einer von ihnen – er hieß Kleopas – antwortete:»Du bist wohl der Einzige in Jerusalem24,18 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes., der nicht weiß,was dort in diesen Tagen passiert ist?«19Jesus24,19 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. fragte sie: »Was denn?«Sie sagten zu ihm: »Das mit Jesus aus Nazaret24,19 Nazaret: Dorf 140 km nördlich von Jerusalem. Hier wuchs Jesus auf.!Er war ein großer Prophet24,19 Prophet: Verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat..Das hat er durch sein Wirken und seine Wortevor Gott und dem ganzen Volk gezeigt.20Unsere führenden Priester24,20 führende Priester: Der amtierende Hohepriester, seine Vorgänger und weitere Priester aus der Führungsschicht.und die anderen Mitglieder des jüdischen Rates24,20 jüdischer Rat: Oberste Behörde zur Regelung religiöser Angelegenheiten.ließen ihn zum Tod verurteilen und kreuzigen24,20 Kreuzigung: Verurteilte Sklaven, Räuber und Aufrührer wurden von den Römern am Kreuz hingerichtet..21Wir hatten doch gehofft,dass er der erwartete Retter Israels24,21 Retter Israels: Bezeichnung für Jesus, der ein Nachkomme von König David war. Nachdem Davids Königreich untergegangen war, hoffte man auf einen Nachkommen Davids als Retter und Erlöser Israels; vgl. 2. Samuel 7,12-16. ist.Aber nun ist es schon drei Tage her,seit das alles geschehen ist.22Und dann haben uns einige Frauen,die zu uns gehören, in Aufregung versetzt:Sie waren frühmorgens am Grab24,22 Grabkammer: Ein in den Felsen geschlagener Raum mit mehreren Nischen zur Ablage von Toten, dessen Eingang nach der Bestattung verschlossen wurde..23Aber sie konnten seinen Leichnam nicht finden.Sie kamen zurück und berichteten:›Wir haben Engel24,23 Engel: Boten Gottes, die in seinem Auftrag unterwegs sind und seine Botschaft überbringen. gesehen.Die haben uns gesagt, dass Jesus lebt!‹24Einige von uns sind sofort zum Grab gelaufen.Sie fanden alles so vor, wie die Frauen gesagt haben –aber Jesus selbst haben sie nicht gesehen.«

25Da sagte Jesus24,25 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. zu den beiden:»Warum seid ihr so begriffsstutzig?Warum fällt es euch so schwer zu glauben,was die Propheten gesagt haben24,25 was die Propheten gesagt haben: Christen lesen bestimmte Texte aus dem Alten Testament als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus. Ein zentraler Text ist beispielsweise Jesaja 52,13–53,12.?26Musste der Christus24,26 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus. das nicht alles erleiden24,26 das nicht alles erleiden: Gemeint ist die ganze Leidensgeschichte von Jesus bis zu seinem Tod am Kreuz, vgl. Lukas 22–23.,um in die Herrlichkeit seines Reiches zu gelangen?«27Und Jesus erklärte ihnen,was in der Heiligen Schrift über ihn gesagt wurde –angefangen bei Mose bis hin zu allen Propheten24,27 Mose und Propheten: Zur Zeit von Jesus eine gebräuchliche Bezeichnung für die Heilige Schrift. Christen lesen bestimmte Texte aus dem Alten Testament als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus. Ein zentraler Text ist beispielsweise Jesaja 52,13–53,12..

Jesus gibt sich den beiden Jüngern zu erkennen

28So erreichten sie das Dorf,zu dem sie unterwegs waren.Jesus24,28 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. tat so, als wollte er weiterziehen.29Da drängten sie ihn: »Bleib doch bei uns!Es ist fast Abend, und der Tag geht zu Ende!«Er ging mit ihnen ins Haus und blieb dort.30Später ließ er sich mit ihnen zum Essen nieder.Er nahm das Brot, dankte Gott,brach das Brot in Stücke und gab es ihnen.31Da fiel es ihnen wie Schuppen von den Augen,und sie erkannten ihn24,31 sie erkannten ihn: Sie erkennen Jesus daran, dass er sich so verhält wie bei dem letzten großen gemeinsamen Essen; vgl. Lukas 22,19..Im selben Augenblick verschwand er vor ihnen.

32Sie sagten zueinander:»Brannte unser Herz nicht vor Begeisterung,als er unterwegs mit uns redeteund uns die Heilige Schrift erklärte24,32 uns die Heilige Schrift erklärte: Christen lesen bestimmte Texte aus dem Alten Testament als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus. Ein zentraler Text ist beispielsweise Jesaja 52,13–53,12.33Sofort brachen sie aufund liefen nach Jerusalem24,33 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. zurück.Dort fanden sie die elf Jünger24,33 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. beieinander,zusammen mit allen anderen, die zu ihnen gehörten.34Die Jünger riefen ihnen zu:»Der Herr24,34 Herr: Titel für Jesus Christus. Im griechischen Alten Testament steht das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Wenn Jesus Christus so genannt wird, kommt darin zum Ausdruck: In ihm begegnet Gott selbst den Menschen. ist wirklich auferstanden!Er hat sich Simon24,34 Simon: Anderer Name für Petrus, einen der Jünger von Jesus. gezeigt!«35Da erzählten die beiden,was sie unterwegs erlebt hatten –und wie sie den Herrn erkannt hatten,als er das Brot in Stücke brach.

Jesus zeigt sich seinen Jüngern

Johannes 20,19-23
36Während sie noch redeten,stand der Herr24,36 Herr: Titel für Jesus Christus. Im griechischen Alten Testament steht das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Wenn Jesus Christus so genannt wird, kommt darin zum Ausdruck: In ihm begegnet Gott selbst den Menschen. plötzlich mitten unter ihnen.Er sagte: »Friede24,36 Frieden: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft, der aus der Beziehung mit Gott hervorgeht. sei mit euch!«37Da erschraken alle und fürchteten sich.Denn sie meinten, einen Geist zu sehen.38Jesus sagte zu ihnen: »Warum seid ihr so erschrocken?Und warum zweifelt ihr in euren Herzen?39Ich bin es wirklich: Seht meine Hände und Füße an.Fasst mich an und überzeugt euch selbst –ein Geist hat weder Fleisch noch Knochen,wie ihr sie bei mir sehen könnt.«40Während er das sagte,zeigte er ihnen seine Hände und Füße.41Vor lauter Freudekonnten sie es immer noch nicht fassenund waren außer sich vor Staunen.Da fragte er: »Habt ihr etwas zu essen hier?«42Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch.43Er nahm es und aß es vor ihren Augen.

Der Auftrag an die Jünger

44Der Herr24,44 Herr: Titel für Jesus Christus. Im griechischen Alten Testament steht das Wort »Herr« an den Stellen, an denen im hebräischen Text der Gottesname steht. Wenn Jesus Christus so genannt wird, kommt darin zum Ausdruck: In ihm begegnet Gott selbst den Menschen. sagte zu ihnen:»Als ich noch bei euch war, habe ich zu euch gesagt:Es muss alles in Erfüllung gehen24,44 in Erfüllung gehen: Christen lesen bestimmte Texte aus dem Alten Testament als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus. Ein zentraler Text ist beispielsweise Jesaja 52,13–53,12.,was über mich geschrieben steht –im Gesetz des Mose, bei den Propheten24,44 Gesetz des Mose, Propheten und Psalmen: Im Neuen Testament eine Bezeichnung für die Heilige Schrift.und in den Psalmen24,44 Gesetz des Mose, Propheten und Psalmen: Das Gesetz, die Propheten und die Psalmen sind im Neuen Testament eine Bezeichnung für die Heilige Schrift.

45Dann half er ihnen,die Heilige Schrift richtig zu verstehen24,45 die Heilige Schrift richtig verstehen: Christen lesen bestimmte Texte aus dem Alten Testament als Ankündigung für das Schicksal von Jesus Christus. Dazu gehören beispielsweise Jesaja 52,13–53,12 und Hosea 6,2..46Er erklärte ihnen:»In der Heiligen Schrift heißt es:Der Christus24,46 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus. muss leidenund am dritten Tag von den Toten auferstehen.47Und allen Völkernmuss in seinem Namen verkündet werden:›Ändert euer Leben!Gott will euch eure Schuld24,47 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. vergeben.‹Fangt in Jerusalem24,47 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. an!48Ihr seid Zeugen für alles, was geschehen ist.49Ich werde den Geist24,49 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. zu euch senden,den mein Vater versprochen hat.Bleibt hier in der Stadt,bis ihr diese Kraft von oben empfangen habt.«

Jesus wird in den Himmel aufgenommen

Markus 16,19-20
50Jesus24,50 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. führte sie aus der Stadt hinausbis nach Betanien24,50 Betanien: 3 km südöstlich von Jerusalem auf der Ostseite des Ölbergs gelegene Ortschaft..Dann hob er die Hände und segnete24,50 Segen, segnen: Wer einen anderen Menschen segnet, bittet Gott, dem Gesegneten Kraft, Leben und Wohlergehen zu schenken. sie.51Noch während er sie segnete,entfernte er sich von ihnenund wurde zum Himmel24,51 Himmel: Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. emporgehoben.52Sie fielen zu Boden und beteten ihn an.Dann kehrten sie voller Freude nach Jerusalem24,52 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. zurück.53Sie verbrachten die ganze Zeit im Tempel24,53 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte.und lobten Gott.