BasisBibel (BB)
15

Anweisungen zum Umgang mit Geschlechtskrankheiten

151Der Herr sprach mit Mose15,1 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr … und Aaron15,1 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr ….Er forderte sie auf,2mit den Israeliten zu reden und ihnen auszurichten:Wenn bei einem Mann Ausfluss aus dem Glied auftritt,gilt er als unrein15,2 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein..3Es ist egal, ob der Ausfluss ständig auftrittoder nur ab und zu – beides gilt als Unreinheit.

4Alles, was dieser Mann berührt, gilt als unrein15,4 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein.:jedes Bett, auf dem er liegt,und jeder Stuhl, auf dem er sitzt.5Wer sein Bett berührt,gilt bis zum Abend ebenfalls als unrein.Er muss in Wasser baden und seine Kleidung waschen.6Wer sich auf einen Stuhl setzt,auf dem der Kranke saß, muss dasselbe tun:Er muss in Wasser baden und seine Kleidung waschen.Bis zum Abend gilt er als unrein.7Wer den Körper des Kranken berührt,gilt ebenfalls bis zum Abend als unrein.Er muss in Wasser baden und seine Kleidung waschen.8Spuckt der Kranke jemanden an,der rein15,8 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. Mehr … ist, muss der dasselbe tun:Er muss in Wasser baden und seine Kleidung waschen.Bis zum Abend gilt er als unrein.

9Auch jeder Sattel, auf dem der Kranke saß,gilt als unrein15,9 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein..10Jeder, der etwas berührt, was unter dem Kranken lag,gilt bis zum Abend als unrein.Wer etwas davon aufhebt,muss in Wasser baden und seine Kleidung waschen.Bis zum Abend gilt er als unrein.11Jeder, der den Kranken berührt,gilt bis zum Abend als unrein –wenn der Kranke nicht zuvor seine Hände gewaschen hat.Er muss in Wasser baden und seine Kleidung waschen.12Jedes Gefäß aus Ton, das der Kranke berührt,soll zerbrochen werden.Jedes Gefäß aus Holz soll mit Wasser abgespült werden.

13Hört der Ausfluss irgendwann auf,soll der Mann sieben Tage warten.Dann kann er seine Reinigung15,13 Reinigung, sich reinigen: Religiöse Handlung, mit der Menschen und Dinge dafür vorbereitet werden, in der Nähe Gottes zu sein. durchführen.Er soll seine Kleidung waschenund seinen Körper in frischem Wasser baden.Danach gilt er als rein15,13 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. Mehr ….14Am achten Tag soll er zwei Tauben nehmen:Turteltauben oder junge Felsentauben.Er soll damit zum Herrn kommen,an den Eingang zum Zelt der Begegnung15,14 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. Mehr ….Dort soll er sie einem Priester15,14 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … geben.15Der Priester soll sie als Opfer darbringen:Die eine Taube soll er als Sündopfer15,15 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. Mehr … nehmen,die andere als Brandopfer15,15 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr ….So sorgt der Priester für Versöhnungzwischen dem Herrn und dem Kranken.Weil der Mann Ausfluss hatte, ist Versöhnung nötig.

Anweisungen zum Umgang mit einem Samenerguss

16Wenn ein Mann einen Samenerguss hat,gilt er bis zum Abend als unrein15,16 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein..Er muss seinen ganzen Körper in Wasser baden.17Tropft etwas von dem Samen auf Kleidung,muss es mit Wasser abgewaschen werden.Stoff oder Leder gelten bis zum Abend als unrein.

18Eine Frau und ein Mann schlafen miteinander.Dabei hat der Mann einen Samenerguss.Dann gelten beide bis zum Abend als unrein15,18 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein.und müssen sich in Wasser baden.

Anweisungen zum Umgang mit den Blutungen der Frauen

19Hat eine Frau ihre Monatsblutung,soll sie sich sieben Tag lang zurückziehen.Wer sie berührt,gilt bis zum Abend als unrein15,19 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein..20Alles, worauf sie sich legt, wird unrein.Alles, worauf sie sich setzt, wird unrein.21Jeder, der ihr Bett berührt,gilt bis zum Abend als unrein.Er muss in Wasser baden und seine Kleidung waschen.22Jeder, der etwas berührt, worauf sie saß,gilt bis zum Abend als unrein.Er muss in Wasser baden und seine Kleidung waschen.23Vielleicht liegt ein Gegenstandauf ihrem Bett oder auf ihrem Sitzplatz.Wer diesen Gegenstand berührt,gilt bis zum Abend als unrein.24Schläft ein Mann in dieser Zeit mit ihr,muss auch er sich zurückziehen15,24 sich zurückziehen: Dahinter steht die Vorstellung, dass Unreinheit wie eine Krankheit von einem auf den anderen Menschen übertragen wird.:Er gilt sieben Tage lang als unrein.Jedes Bett, auf dem er liegt, wird unrein.

25Es kann vorkommen,dass eine Frau Blutungen hat,die außerhalb ihrer Monatsblutung auftreten.Oder ihre Blutungen dauern länger.An all diesen Tagen gilt sie als unrein15,25 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein.,genauso wie an den Tagen ihrer Monatsblutung.Sie ist genauso unrein.26Solange ihre Blutungen dauern,gilt dasselbe wie bei der Monatsblutung:Jedes Bett, worauf sie sich legt, wird unrein.Jeder Stuhl, auf den sie sich setzt, wird unrein.27Jeder, der etwas davon berührt, wird unrein.Er muss in Wasser baden und seine Kleidung waschen.Bis zum Abend gilt er als unrein.28Hören die Blutungen irgendwann auf,soll die Frau sieben Tage warten.Danach gilt sie wieder als rein15,28 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. Mehr ….29Am achten Tag soll sie zwei Tauben nehmen:Turteltauben oder junge Felsentauben.Sie soll sie zu einem Priester15,29 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … bringen,an den Eingang zum Zelt der Begegnung15,29 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. Mehr ….30Der Priester soll die Tauben als Opfer darbringen,eine als Sündopfer15,30 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. Mehr …, die andere als Brandopfer15,30 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr ….So sorgt der Priester für Versöhnungzwischen dem Herrn und der Frau.Weil sie unrein war,war Versöhnung nötig.

Mose und Aaron sollen zu Vorsicht bei Unreinheit mahnen

31Ihr sollt die Israeliten warnen,dass sie mir nicht zu nahe kommen,wenn sie unrein15,31 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. sind.Sonst machen sie meine heilige Wohnung15,31 heilige Wohnung: Anderer Name für das Zelt der Begegnung. Das ist das Heiligtum, in dem Gott in der Wüste verehrt wurde. unrein,die in ihrer Mitte steht.Dann werden sie sterben.

32Dies ist die Sammlung der Weisungen15,32 Weisung: Hebräisch Tora. Sie umfasst die schriftliche und mündliche Mitteilung von Gottes Willen. Mehr …zum Thema Ausfluss in diesen Fällen:für den, der durch einen Samenerguss unrein15,32 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. wird;33für die, die ihre monatliche Blutung hat;für Mann oder Frau, die an einem Ausfluss leiden;und für den Mann, der mit einer unreinen Frau schläft.
16

Der große Versöhnungstag

3. Mose/Levitikus 16,1-34

Die Vorbereitung des Hohepriesters

161Der Herr redete mit Mose16,1 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr …nach dem Tod der beiden Söhne Aarons16,1 Tod der beiden Söhne Aarons: 3. Mose/Levitikus 10,1-5 erzählt, dass Nadab und Abihu, die beiden Söhne Aarons, Gott ein Opfer darbringen, das nicht angeordnet war. Sie werden deshalb mit dem Tod bestraft..Sie hatten sich dem Herrn genähertund waren dabei gestorben.2Der Herr sagte zu Mose:Teile deinem Bruder Aaron16,2 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr … mit,dass er nicht zu jeder Zeit ins Allerheiligste16,2 Allerheiligstes: Ort der Gegenwart Gottes im Innersten des Heiligtums. darf.Sonst wird er sterben.Denn im Allerheiligsten, im Raum hinter dem Vorhang,steht die Lade16,2 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. Mehr … mit der goldenen Platte16,2 goldene Platte: Die goldene Platte mit den seitlich aufragenden Kerubim ist der Thron, auf dem Gott unsichtbar im Heiligtum gegenwärtig ist. Der hebräische Name leitet sich ab von »Sünde bedecken« und erinnert an Gottes Vergebung und Gnade..Über der Platte erscheine ich in einer Wolke.3Nur so darf Aaron den heiligen Raum betreten:Er muss zwei Tiere mitbringen,einen jungen Stier16,3 Stier: Das größte und kostbarste Tier, das als Opfer dargebracht werden konnte. als Sündopfer16,3 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. Mehr …und einen Widder16,3 Widder: Ausgewachsenes männliches Schaf mit gebogenen Hörnern. Mehr … als Brandopfer16,3 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr ….4Er muss heilige Gewänder16,4 heilige Gewänder: Die Bekleidung der Priester wird in 2. Mose/Exodus 28 beschrieben. aus Leinen tragen,darunter eine Hose, ebenfalls aus Leinen –damit ihm niemand unter das Gewand blicken kann.Darüber soll er einen Gürtel aus Leinen anlegenund sich einen Turban aus Leinen um den Kopf wickeln.Das zusammen sind die heiligen Gewänder.Bevor er sie anziehen darf,muss er seinen ganzen Körper in Wasser baden.

Die Opfertiere für den großen Versöhnungstag

5Von der Gemeinde der Israelitensoll Aaron16,5 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr … diese Tiere für das Opfer erhalten:zwei Ziegenböcke als Sündopfer16,5 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. Mehr …und einen Widder16,5 Widder: Ausgewachsenes männliches Schaf mit gebogenen Hörnern. Mehr … als Brandopfer16,5 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr ….6Zuerst soll Aaron einen Stier16,6 Stier: Das größte und kostbarste Tier, das als Opfer dargebracht werden konnte. als Sündopfer darbringen.Dieses Opfer bringt er für sich selbst darund bittet damit um Versöhnungfür sich und seine Familie.7Danach soll er die beiden Ziegenböcke holenund vor den Herrn bringen.Dazu soll er siean den Eingang zum Zelt der Begegnung16,7 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. Mehr … stellen.8Aaron soll für jeden Ziegenbock ein Los ziehen:Das eine Los bedeutet »gehört dem Herrn«,das andere Los bedeutet »Sündenbock«16,8 »Sündenbock«: Wörtlich »gehört Asasel«. Man verbindet den sonst unbekannten Namen oft mit einem Dämon der Wüste. Wenn die Sünden der Menschen auf den Ziegenbock übertragen und in die Wüste geschickt werden, verlassen sie den Bereich menschlichen Lebens und belasten daher die Beziehung zwischen Mensch und Gott nicht mehr..9Den Ziegenbock mit dem Los »gehört dem Herrn«soll Aaron als Sündopfer darbringen.10Den Ziegenbock mit dem Los »Sündenbock«soll er lebend vor den Herrn stellen.Der Ziegenbock wird so für seine Aufgabe bereit:Er soll als Sündenbock in die Wüste getrieben werden.

Die genauen Anweisungen für die Opfer

11Zuerst soll Aaron16,11 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr … einen Stier16,11 Stier: Das größte und kostbarste Tier, das als Opfer dargebracht werden konnte. als Sündopfer16,11 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. Mehr … darbringen.Dieses Opfer bringt er für sich selbst dar.Damit bittet er um Versöhnungfür sich und seine Familie.Er soll den Stier16,11 Stier: Das größte und kostbarste Tier, das als Opfer dargebracht werden konnte. schlachten,der als sein Sündopfer bestimmt ist.12Dann soll er eine Räucherpfanne16,12 Räucherpfanne: Kleines Gefäß, in dem auf glühenden Kohlen Weihrauch verbrannt wurde. Mehr … vom Altar16,12 Altar, der vor dem HERRN steht: Meint den Räucheraltar, der im Inneren des Zeltes der Begegnung vor dem Vorhang zum Allerheiligsten steht. nehmen,der vor dem Herrn steht.In der Pfanne sollen glühende Kohlen liegen.Dazu soll er zwei Handvoll zerstoßenen Weihrauch16,12 Weihrauch: Harz des Weihrauchbaums. Es wird beim Räucheropfer in bronzenen Pfannen verbrannt und verbreitet einen wohlriechenden Duft. Mehr … legen,damit es duftet.Damit soll er hinter den Vorhang16,12 hinter den Vorhang: Hinter dem Vorhang befindet sich das Allerheiligste. Nur einmal im Jahr, am großen Versöhnungstag, durfte dieser Raum vom Hohepriester betreten werden. gehen.13Vor dem Herrnsoll er den Weihrauch auf die Kohlen legen.Die Rauchwolke des Weihrauchswird die goldene Platte16,13 goldene Platte: Die goldene Platte mit den seitlich aufragenden Kerubim ist der Thron, auf dem Gott unsichtbar im Heiligtum gegenwärtig ist. Der hebräische Name leitet sich ab von »Sünde bedecken« und erinnert an Gottes Vergebung und Gnade. einhüllen,die über der Lade16,13 Lade: Eine an Stangen tragbare Truhe aus Holz mit goldener Deckplatte, die für die Gegenwart Gottes bei seinem Volk steht. 2. Mose/Exodus 25,16 zufolge werden in ihr die Tafeln mit den Zehn Geboten aufbewahrt. Mehr … mit den Geboten liegt.Deshalb wird Aaron nicht sterben16,13 nicht sterben: Wer sich Gott nähert und ihn sieht, stirbt. Der Rauch schützt Aaron davor..14Er soll etwas vom Blut des Stieres nehmenund seinen Finger darin eintauchen.Damit soll er die goldene Platte bespritzen.Er soll das Blut an ihre Vorderseite spritzen,die nach Osten zeigt.Auch vor der goldenen Platte soll er siebenmal Blut verspritzen.

15Danach soll Aaron16,15 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr … den Ziegenbock schlachten,der als Sündopfer16,15 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. Mehr … für das Volk bestimmt ist.Er soll dessen Blut hinter den Vorhang16,15 hinter den Vorhang: Hinter dem Vorhang befindet sich das Allerheiligste. Nur einmal im Jahr, am großen Versöhnungstag, durfte dieser Raum vom Hohepriester betreten werden. bringen.Dort soll er mit dem Blut dasselbe tun,was er mit dem Blut des Stieres getan hat:Er soll es auf die goldene Platte16,15 goldene Platte: Die goldene Platte mit den seitlich aufragenden Kerubim ist der Thron, auf dem Gott unsichtbar im Heiligtum gegenwärtig ist. Der hebräische Name leitet sich ab von »Sünde bedecken« und erinnert an Gottes Vergebung und Gnade. spritzenund auf den Boden davor.16So sorgt er für Versöhnung:Das Heiligtum wird frei von allem Schlechten,das die Israeliten getan haben.Ihre Verbrechen und Sünden16,16 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … machten es unrein.Genauso soll er es mit dem Zelt der Begegnung16,16 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. Mehr … machen.Es steht mitten unter den Israeliten,die es unrein machen.17Kein anderer Mensch darf dabei anwesend sein.Aaron soll allein im Zelt der Begegnung sein,wenn er im Allerheiligsten16,17 Allerheiligstes: Ort der Gegenwart Gottes im Innersten des Heiligtums. für Versöhnung sorgt.Man soll warten, bis er wieder herauskommt.So sorgt Aaron für Versöhnungfür sich, seine Familieund für die ganze Versammlung der Israeliten.

18Dann soll Aaron an den Altar16,18 Altar, der vor dem HERRN steht: Meint den Räucheraltar, der im Inneren des Zeltes der Begegnung vor dem Vorhang zum Allerheiligsten steht. treten,der vor dem Herrn steht.Auch dort soll er für Versöhnung sorgenund diesen Altar reinigen.Dazu soll er Blut von beiden Tieren nehmen,vom Stier und vom Ziegenbock.Er soll es ringsum an die Hörner des Altars16,18 Hörneraltar: Typische Bauweise eines Altars. Die vier Ecken sind höher als die Opferfläche und werden »Hörner« genannt. streichen.19In das restliche Blut soll er seine Finger tauchenund es siebenmal auf den Altar spritzen.So reinigt er ihn von den Verbrechen,die die Israeliten begehen.Der Altar ist wieder für seinen Dienst bereit.

20So reinigt16,20 Reinigung, sich reinigen: Religiöse Handlung, mit der Menschen und Dinge dafür vorbereitet werden, in der Nähe Gottes zu sein. Aaron das Heiligtum, den Altarund das Zelt der Begegnung.Wenn alles wieder für den Dienst bereit ist,soll er den lebenden Ziegenbock bringen lassen.21Aaron16,21 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr … soll seine Hände auf den Kopf des Tieres legen16,21 seine Hände auf den Kopf des Tieres legen: Geste, die deutlich macht, dass das Tier stellvertretend für den Menschen steht. Wenn Gott das Opfer annimmt, ist die Beziehung zwischen Mensch und Gott wieder in Ordnung..Dabei soll er alle Schuld der Israeliten bekennenund all ihre Verbrechen und Sünden16,21 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr … nennen.So überträgt er all diese Schuld auf das Tier.Neben Aaron soll ein Mann bereitstehen,um den Ziegenbock anschließend in die Wüste zu treiben.22Das Tier wird all ihre Schuld mit sich nehmenund ins unbewohnte Land forttragen.Dafür soll der Mann den Ziegenbock in die Wüste treiben.

23Danach soll Aaron16,23 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr … ins Zelt der Begegnung16,23 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. Mehr … gehen.Dort soll er die Gewänder aus Leinen ausziehen.Er hatte sie angezogen, um das Heiligtum zu betreten.Er soll sie im Zelt der Begegnung lassen.24Im Heiligtum soll er seinen ganzen Körper waschen.Dann soll er seine eigenen Kleider anziehenund wieder herauskommen.Er kann nun die beiden Brandopfer16,24 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr … darbringen,das Brandopfer für sich und das für das Volk.Damit sorgt er für Versöhnung für sich und das Volk.25Das Fett16,25 Fett: Fett galt als kostbarer Teil eines Tieres und wurde Gott daher als Opfer dargebracht. des Sündopfers16,25 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. Mehr …soll er dabei auf dem Altar verbrennen.

26Der Mann, der den Sündenbock16,26 Sündenbock: Wörtlich »gehört Asasel«. Man verbindet den sonst unbekannten Namen oft mit einem Dämon der Wüste. Wenn die Sünden der Menschen auf den Ziegenbock übertragen und in die Wüste geschickt werden, verlassen sie den Bereich menschlichen Lebens und belasten daher die Beziehung zwischen Mensch und Gott nicht mehr. weggetrieben hat,soll sich selbst und seine Kleider waschen.Erst danach darf er das Lager wieder betreten.

27Die beiden Tiere, die als Sündopfer16,27 Sündopfer: Gott schenkt dem Sünder die Möglichkeit, die Beziehung zu ihm in Ordnung zu bringen. Der Wert des Sündopfers hängt von der Stellung der Person ab. Mehr … dargebracht wurden,soll man aus dem Lager hinausschaffen.Denn ihr Blut wurde ins Allerheiligste16,27 Allerheiligstes: Ort der Gegenwart Gottes im hinteren Teil der Haupthalle des Jerusalemer Tempels. Mehr … gebracht,um für Versöhnung zu sorgen.Den Stier16,27 Stier: Das größte und kostbarste Tier, das als Opfer dargebracht werden konnte. und den Ziegenbocksoll man außerhalb verbrennen,samt ihrem Fell, Fleisch und Mageninhalt.28Wer sie verbrennt,soll sich selbst und seine Kleider waschen.Erst danach darf er das Lager wieder betreten.

Weitere Anweisungen für den großen Versöhnungstag

29Diese Ordnung soll für immer bei euch gelten:Am zehnten Tag des siebten Monats16,29 siebter Monat: Meint den Monat Tischri. Er fällt in den September/Oktober unseres Jahres.sollt ihr völligen Verzicht16,29 völliger Verzicht: Es soll nicht nur auf Nahrung verzichtet werden, sondern auch auf alles, was man normalerweise tut. üben und keinerlei Arbeit tun.Das gilt für die Einheimischen wie die Fremden16,29 Fremder: Person, die nicht zur Gemeinschaft Israels gehört und häufig wirtschaftlich schlechter gestellt war. Fremde sind durch das Gastrecht geschützt. Mehr …,die bei euch leben.30Denn dieser Tag ist der große Versöhnungstag16,30 Versöhnungstag: Fest, das jährlich im Herbst gefeiert wird. Alles, was die Beziehung zu Gott stört, wird an diesem Tag in einem besonderen Gottesdienst beseitigt. So geschieht Versöhnung zwischen Gott und den Menschen. Mehr ….Gott schenkt euch Vergebung und reinigt16,30 Reinigung, sich reinigen: Religiöse Handlung, mit der Menschen und Dinge dafür vorbereitet werden, in der Nähe Gottes zu sein. euch.Ihr seid vor dem Herrn frei von allen euren Sünden16,30 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr ….31Dieser Tag soll ein völliger Ruhetag seinund ihr sollt auf alles verzichten.Diese Ordnung gilt für immer.

32Der Hohepriester16,32 Hohepriester: Hatte die Aufsicht über alles, was das Heiligtum, den Gottesdienst und den Dienst der Priester betraf. Mehr … soll für Versöhnung sorgen.Er ist der Priester, der gesalbt16,32 zum Priester salben: Teil der religiösen Handlung, mit der eine Person als Priester eingesetzt wird. Ein wohlriechendes Öl wird dabei über bestimmte Körperteile ausgegossen. Mehr …und anstelle seines Vaters eingesetzt wurde.Er soll die Gewänder aus Leinen anziehen,die heiligen Gewänder16,32 heilige Gewänder: Die Bekleidung der Priester wird in 2. Mose/Exodus 28 beschrieben..33Er soll für Versöhnung sorgen für den Altar,für das Allerheiligste und das Zelt der Begegnung.Dasselbe soll er für die Priester tunund für die ganze Versammlung des Volkes.34Diese Ordnung soll für immer gelten.Einmal im Jahr ist der große Versöhnungstag16,34 Versöhnungstag: Fest, das jährlich im Herbst gefeiert wird. Alles, was die Beziehung zu Gott stört, wird an diesem Tag in einem besonderen Gottesdienst beseitigt. So geschieht Versöhnung zwischen Gott und den Menschen. Mehr …,an dem die Israeliten frei werden von all ihren Sünden16,34 Sünden: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr ….

Man folgte den Anweisungen,die der Herr Mose16,34 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr … gegeben hatte.
17

Das Heiligkeitsgesetz

3. Mose/Levitikus 17,1–27,34

Vom Schlachten und vom Umgang mit Blut

3. Mose/Levitikus 17,1-16

Das Zelt der Begegnung als Ort des Schlachtens

171Der Herr sprach mit Mose17,1 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr ….2Er forderte ihn auf,mit Aaron17,2 Aaron: Bruder von Mose und erster Hohepriester Israels. Er gilt in der Bibel als Stammvater der Priester. Mehr …, seinen Söhnen und allen Israeliten zu reden.Er sollte ihnen ausrichten,was der Herr geboten hat:3Wer ein Tier schlachtet17,3 ein Tier schlachten: Wer ein Tier schlachten wollte, musste Gott einen Teil des Tieres als Opfer darbringen.und es nicht zum Zelt der Begegnung17,3 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. Mehr … bringt,belastet sich selbst mit Schuld17,3 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr ….Das gilt für jeden, der zum Haus Israel17,3 Haus Israel: Ausdruck für das Zusammengehören Israels als Gottes Volk. Mehr … gehört.Es ist egal, ob er Rind, Schaf oder Ziege schlachtet –und ob er es innerhalb oder außerhalb des Lagers tut.4Am Eingang zum Zelt der Begegnungkann er das Tier dem Herrn als Opfer darbringen.Vor der Zeltwohnung17,4 Zeltwohnung: Bezeichnet das Heiligtum, in dem die Israeliten Gott in der Wüste verehren. des Herrn soll er das tun.Tut er das nicht, lädt er Blutschuld17,4 Blutschuld: Schuld am gewaltsamen Tod eines Lebewesens, die dem Täter anhaftet. Blut gilt bei Mensch und Tier als Sitz der Lebenskraft, die Gott schenkt. Daher muss das Schlachten eines Tiers im Heiligtum geschehen und vom Priester nach den dafür vorgesehenen Regeln durchgeführt werden. auf sich:Er hat Blut17,4 Blut: Gilt bei Mensch und Tier als Sitz der Lebenskraft, die Gott schenkt. Der Priester sorgt beim Darbringen eines Opfertiers dafür, dass das Blut Gott auf angemessene Weise zurückgegeben wird. vergossenund soll deshalb aus seinem Volk ausgelöscht werden.5Daher sollen die Israeliten ihre Schlachtopfer17,5 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. Mehr … nehmenund an den Eingang zum Zelt der Begegnung bringen.Nur dort dürfen sie Opfer für den Herrn darbringen.Noch schlachten sie die Tiere auf freiem Feld.Doch jetzt müssen sie diese zum Priester17,5 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … bringen,um sie als Schlachtopfer für den Herrn darzubringen.6Der Priester soll das Blut auffangen.Er soll es auf den Brandopferaltar17,6 Brandopferaltar: Ein Podest oder Bauwerk im Freien aus Erde oder Stein, auf dem die geschlachteten Opfertiere ganz oder teilweise verbrannt wurden. Mehr … des Herrn gießen,der vor dem Zelt der Begegnung steht.Dort soll er auch das Fett in Rauch aufgehen lassen.Das soll den Herrn gnädig stimmen.7Für andere Göttersollen sie ihre Schlachtopfer nicht mehr darbringen –für die wilden Böcke17,7 wilde Böcke: Verächtliche Bezeichnung für fremde Götter. Man stellte sich ihre dämonische Kraft wie die Unberechenbarkeit wilder Ziegenböcke vor. der Wüste,denen sie wie Huren17,7 wie Huren: Das Verhältnis zwischen Gott und seinem Volk wird in der Bibel oft als Ehe beschrieben. Wenn die Israeliten anderen Göttern vertrauen und sie verehren, wird Gott zornig. nachrennen.Diese Ordnung soll für immer gelten,für alle Generationen.

8Außerdem sollst du ihnen sagen:All das gilt für jeden, der aus dem Haus Israel17,8 Haus Israel: Ausdruck für das Zusammengehören Israels als Gottes Volk. Mehr … stammt.Diese Ordnung gilt aber auch für jeden Fremden,der bei euch lebt.Sie gilt für jeden,der ein Brandopfer17,8 Brandopfer: Das geschlachtete Opfertier wird mit Ausnahme der Haut bzw. des Fells vollständig auf dem Brandopferaltar verbrannt. Mehr … oder Schlachtopfer17,8 Schlachtopfer: Fett und Innereien wurden als Dank für Gott verbrannt, während das Fleisch von den Opfernden gegessen wurde. Mehr … darbringen will.9Er soll das Tier nehmenund es an den Eingang zum Zelt der Begegnung17,9 Zelt der Begegnung: Transportables Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit, als sie durch die Wüste ziehen und bis zum Bau des Tempels in Jerusalem. Mehr … bringen.Nur dort darf er es für den Herrn als Opfer darbringen.Tut er das nicht,soll er aus seinem Volk ausgelöscht werden.

Der Verzehr von Blut ist verboten

10Ich werde mich gegen jeden wenden und ihn vernichten,der in irgendeiner Form Blut17,10 Blut: Gilt bei Mensch und Tier als Sitz der Lebenskraft, die Gott schenkt. Der Priester sorgt beim Darbringen eines Opfertiers dafür, dass das Blut Gott auf angemessene Weise zurückgegeben wird. verzehrt.Das gilt für jeden, der zum Haus Israel17,10 Haus Israel: Ausdruck für das Zusammengehören Israels als Gottes Volk. Mehr … gehört,und für die Fremden bei euch.Wer Blut verzehrt, den dulde ich nicht im Volk.11Denn im Blut ist die Lebenskraft.Deshalb habe ich das Blut dazu bestimmt,dass ihr es am Altar17,11 Altar: Eine Art Tisch oder Podest, auf dem einer Gottheit Opfergaben dargebracht wurden. Mehr … verwendet.Dort sorgt es für Versöhnung zwischen mir und euch.Denn das Blut mit seiner Lebenskraft ist es,das für Versöhnung sorgen kann.12Darum habe ich zu den Israeliten gesagt:Niemand unter euch darf Blut verzehren.Auch der Fremde17,12 Fremder: Person, die nicht zur Gemeinschaft Israels gehört und häufig wirtschaftlich schlechter gestellt war. Fremde sind durch das Gastrecht geschützt. Mehr …, der bei euch lebt,darf kein Blut verzehren.

13Wer auf der Jagd ein Tier erlegt,soll das Blut17,13 Blut: Gilt bei Mensch und Tier als Sitz der Lebenskraft, die Gott schenkt. Der Priester sorgt beim Darbringen eines Opfertiers dafür, dass das Blut Gott auf angemessene Weise zurückgegeben wird. ausfließen lassenund es mit Erde bedecken.Das gilt für jeden Israelitenund für jeden Fremden17,13 Fremder: Person, die nicht zur Gemeinschaft Israels gehört und häufig wirtschaftlich schlechter gestellt war. Fremde sind durch das Gastrecht geschützt. Mehr …, der bei euch lebt.Es ist egal, ob er ein Wildtier erlegt hatoder einen Vogel, dessen Verzehr erlaubt17,13 erlaubt: In 3. Mose/Levitikus 11,13-19 sind alle Vögel aufgezählt, die als unrein gelten. Alle anderen Vögel durften gejagt und gegessen werden. ist.14Denn im Blut ist die Lebenskraft.Bei jedem Lebewesensteht das Blut für sein Leben.Daher habe ich zu den Israeliten gesagt:Ihr dürft kein Blut verzehren, von keinem Lebewesen.Denn im Blut ist ihre Lebenskraft.Wer das trotzdem tut, wird ausgelöscht.

15Jeder, der ein verendetes Tier17,15 verendetes Tier: Ein Tier, das nicht von Menschen geschlachtet wurde, sondern auf anderem Weg zu Tode kam. isst,soll seine Kleider waschen und sich in Wasser baden.Das gilt für den Einheimischen wie den Fremden17,15 Fremder: Person, die nicht zur Gemeinschaft Israels gehört und häufig wirtschaftlich schlechter gestellt war. Fremde sind durch das Gastrecht geschützt. Mehr ….Es ist egal, ob das Tier einfach gestorben istoder von einem anderen Tier gerissen wurde.Bis zum Abend gilt derjenige als unrein17,15 unrein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die aus unterschiedlichen Gründen nicht dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein.,danach gilt er wieder als rein17,15 rein: Bezeichnet Menschen, Tiere und Dinge, die dafür vorbereitet sind, in der Nähe Gottes zu sein. In der Bibel sind dabei bestimmte religiöse Vorschriften zu beachten. Mehr ….16Wäscht er seine Kleider und seinen Körper nicht,belastet er sich selbst mit Schuld17,16 Schuld: Konkrete Verfehlungen, die von Gott trennen und das Gewissen belasten können. Mehr ….