BasisBibel NT+Ps (BB)
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Die Hochzeit in Kana

21Am dritten Tag2,1 am dritten Tag: D. h. zwei Tage später. Der erste Tag ist der Tag des Aufbruchs nach Galiläa von Johannes 1,43, der mitgezählt wird.fand in Kana in Galiläa2,1 Galiläa: Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene.eine Hochzeit statt.Auch die Mutter von Jesus2,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. nahm daran teil.2Jesus2,2 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. und seine Jünger2,2 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. waren ebenfallszur Hochzeitsfeier eingeladen.

3Während des Festes ging der Wein2,3 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. aus.Da sagte die Mutter von Jesus2,3 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu ihm:»Sie haben keinen Wein2,3 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. mehr!«4Jesus2,4 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete ihr:»Was willst du von mir, Frau?Meine Stunde2,4 meine Stunde: Gemeint ist der Zeitpunkt, zu dem Jesus eingreift und damit zeigt, wer er in Wahrheit ist. Diesen Zeitpunkt bestimmt Gott allein. ist noch nicht gekommen.«5Doch seine Mutter sagte zu den Dienern2,5 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. :»Tut alles, was er euch sagt!«

6Dort gab es auch sechs große Wasserkrüge2,6 Wasserkrug: Flüssigkeiten wie Öl, Wein oder Wasser wurde meist in großen Tonkrügen aufbewahrt und dann je nach Bedarf in kleinere Krüge oder Flaschen abgefüllt. aus Stein.Die Juden2,6 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. benötigten sie,um sich zu reinigen2,6 Reinigung, sich reinigen: Vor dem Essen wuschen sich die Juden die Hände (und das Gesicht), um nicht unrein zu sein. Dabei geht es nicht um Sauberkeit, sondern um ein religiöses Anliegen: Nur was rein ist, darf in Gottes Nähe kommen. Um »Reinheit« aufrecht zu erhalten oder wieder zu erlangen, musste eine Reihe von »Reinheitsvorschriften« beachtet werden..Jeder Krug2,6 Wasserkrug: Flüssigkeiten wie Öl, Wein oder Wasser wurde meist in großen Tonkrügen aufbewahrt und dann je nach Bedarf in kleinere Krüge oder Flaschen abgefüllt. fasste zwei bis drei Eimer2,6 Eimer: Wörtlich »Metreten«. Ein Metretes ist ein Grundmaß für Flüssigkeiten in Athen und entspricht ca. 39 Liter. Die Krüge fassen also je ca. 100 Liter, zusammen also ca. 600 Liter..7Jesus2,7 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sagte zu den Dienern2,7 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. :»Füllt die Krüge2,7 Wasserkrug: Flüssigkeiten wie Öl, Wein oder Wasser wurde meist in großen Tonkrügen aufbewahrt und dann je nach Bedarf in kleinere Krüge oder Flaschen abgefüllt. mit Wasser.«Die füllten sie bis zum Rand.8Dann sagte er zu ihnen:»Schöpft jetzt etwas herausund bringt es dem Festmeister2,8 Festmeister: Derjenige, der für die Vorbereitung und Durchführung des Fests, vor allem für die Speisen und Getränke, verantwortlich ist. Wahrscheinlich ein besonders erfahrener Diener.Sie brachten es ihm.9Als der Festmeister2,9 Festmeister: Derjenige, der für die Vorbereitung und Durchführung des Fests, vor allem für die Speisen und Getränke, verantwortlich ist. Wahrscheinlich ein besonders erfahrener Diener. einen Schluck davon trank,war das Wasser zu Wein2,9 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. geworden.Er wusste natürlich nicht,woher der Wein2,9 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. kam.Aber die Diener2,9 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. ,die das Wasser geschöpft hatten,wussten Bescheid.Da rief der Festmeister2,9 Festmeister: Derjenige, der für die Vorbereitung und Durchführung des Fests, vor allem für die Speisen und Getränke, verantwortlich ist. Wahrscheinlich ein besonders erfahrener Diener. den Bräutigam zu sich10und sagte zu ihm:»Jeder andere schenkt zuerst den guten Wein2,10 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. aus.Und wenn die Gäste dann angetrunken sind,folgt der weniger gute.Du hast den guten Wein2,10 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. bis jetzt zurückgehalten.«

11Das war das erste Zeichen2,11 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. .Jesus vollbrachte es in Kana2,11 Kana: Stadt im Bergland von Galiläa, ca. 8 km von Nazaret entfernt. in Galiläa2,11 Galiläa: Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene..Er machte damit seine Herrlichkeit2,11 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. sichtbarund seine Jünger glaubten an ihn.

12Danach ging Jesus2,12 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. hinab nach Kafarnaum2,12 Kafarnaum: Stadt am Nordufer des Sees Gennesaret und Ort, an dem Jesus vermutlich wohnte..Seine Mutter, seine Brüderund seine Jünger2,12 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. begleiteten ihn.Sie blieben ein paar Tage dort.

Von Jerusalem bis Kana

2,13–4,54

Jesus kommt zum ersten Mal zum Passafest nach Jerusalem

2,13–3,21

Jesus im Tempel

Matthäus 21,12-13; Markus 11,15-17; Lukas 19,45-46
13Das Passafest2,13 Passafest, Passamahl: Jüdisches Frühjahrsfest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert. der Juden2,13 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. stand kurz bevor.Da ging Jesus2,13 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. nach Jerusalem2,13 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. hinauf.14Im Tempel2,14 Tempel: Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes. traf er auf Händler,die Rinder, Schafe und Tauben verkauften.Auch Geldwechsler2,14 Geldwechsler: Bei ihnen konnten die Pilger Geld in die Tempelwährung (Schekel) umtauschen – nur in dieser Währung durfte die Tempelsteuer bezahlt werden. saßen dort.15Da machte Jesus2,15 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sich aus Stricken eine Peitscheund jagte sie alle aus dem Tempel2,15 Tempel: Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes. hinausmitsamt den Schafen und Rindern.Die Münzen2,15 Geld: Zahlungsmittel in Form unterschiedlicher Münzen mit einem jeweils einheitlichen Wert. der Geldwechsler2,15 Geldwechsler: Bei ihnen konnten die Pilger Geld in die Tempelwährung (Schekel) umtauschen – nur in dieser Währung durfte die Tempelsteuer bezahlt werden. fegte er zu Bodenund stieß die Tische um.16Die Taubenhändler fuhr er an:»Schafft das weg von hier!Hört auf,das Haus meines Vaterszu einer Markthalle zu machen!«17Seine Jünger mussten daran denken,dass in den Heiligen Schriften2,17 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. steht2,17 steht: Das Zitat erinnert an ein Wort aus Psalm 69,10. Gleichzeitig weist es schon hier auf den Tod von Jesus hin. Gemeint ist: »Die Liebe zu Gott wird mich wie Feuer verbrennen«.:»Der Einsatz für dein Haus wird mich aufreiben!«

18Da stellten ihn die Vertreter der jüdischen Behörden2,18 Juden: Wörtlich »Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus gegenübertreten. zur Rede.Sie fragten:»Mit was für einem Zeichen2,18 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. kannst du uns beweisen,dass du so etwas tun darfst?«19Jesus2,19 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete ihnen:»Reißt diesen Tempel2,19 Tempel: Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes. abund in drei Tagen werde ich ihn wieder aufbauen2,19 aufbauen: Jesus spielt auf seine Auferstehung an.20Da sagten die Juden2,20 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. :»An diesem Tempel2,20 Tempel: Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes. hat man 46 Jahre lang gebaut.Und du willst ihn in drei Tagen wieder aufbauen?«21Jesus hatte aber mit dem Tempel2,21 Tempel: Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes. seinen Leib gemeint.22Als er vom Tod auferstanden2,22 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. war,erinnerten sich seine Jünger2,22 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. ,dass er das gesagt hatte.Sie glaubten der Heiligen Schrift2,22 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.und dem Wort von Jesus2,22 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. .

Jesus kennt die Menschen

23Während des Passafests2,23 Passafest, Passamahl: Jüdisches Frühjahrsfest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert.hielt Jesus2,23 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sich dann in Jerusalem2,23 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. auf.Viele Menschen glaubten2,23 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an seinen göttlichen Auftrag2,23 an seinen göttlichen Auftrag: Wörtlich heißt es in Vers 23: »Viele Menschen glaubten an seinen Namen.«.Denn sie sahen die Zeichen2,23 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. ,die er vollbrachte.24Aber Jesus2,24 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. vertraute sich den Menschen nicht an.Denn er durchschaute sie alle.25Er hatte es auch nicht nötig,dass ihm jemand Auskunft über die Menschen gab.Denn er selbst kannte das Innerste der Menschen genau.
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Jesus redet mit Nikodemus: Neu geboren werden

31Unter den Pharisäern3,1 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm. gab es einen,der Nikodemus hieß.Er war einer der führenden Männer des jüdischen Volkes3,1 Juden: Wörtlich »Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus gegenübertreten. .2Eines Nachts ging er zu Jesus3,2 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. und sagte zu ihm:»Rabbi3,2 Rabbi: Aramäisch für »mein Herr/mein Meister«; zur Zeit von Jesus ein Titel für angesehene Lehrer., wir wissen:Du bist ein Lehrer3,2 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde.,den Gott uns geschickt hat.Denn keiner kann Zeichen3,2 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. tun,wie du sie vollbringst,wenn Gott nicht mit ihm ist.«

3Jesus3,3 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete:»Amen3,3 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , amen3,3 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich dir:Nur wenn jemand von oben her3,3 von oben her neu geboren: Der Satz ist im Griechischen bewusst mehrdeutig. Er bedeutet sowohl »von oben«, also von Gott her, als auch »von neuem«.neu geboren3,3 von oben her neu geboren: Der Satz ist im Griechischen bewusst mehrdeutig. Er bedeutet sowohl »von oben«, also von Gott her, als auch »von neuem«. wird,kann er das Reich Gottes3,3 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. sehen.«4Darauf sagte Nikodemus zu ihm:»Wie kann denn ein Mensch geboren3,4 ein zweites Mal geboren werden: Nikodemus hat Jesus missverstanden. Der Satz in Vers 3 ist im Griechischen bewusst mehrdeutig. Er bedeutet sowohl »von oben«, also von Gott her, als auch »von Neuem«. Nikodemus hat jedoch nur gehört: »Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird«. werden,der schon alt ist?Man kann doch nicht in den Mutterleib zurückkehrenund ein zweites Mal geboren werden!«5Jesus3,5 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete:»Amen3,5 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , amen3,5 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich dir:Nur wenn jemandaus Wasser und Geist3,5 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. geboren3,5 geboren: Das griechische Wort für »geboren« ist bewusst mehrdeutig. Es bedeutet auch »zeugen«, »erzeugen« und »hervorbringen«. Jesus meint: »Wenn jemand nicht von Gott herkommt« wird,kann er in das Reich Gottes3,5 Reich Gottes: Wörtlich »Königsherrschaft Gottes«. hineinkommen.6Was von Menschen3,6 Fleisch: Wörtlich »Fleisch«. Gemeint ist der ganze Mensch mit Leib und Seele. Das Fleisch gehört zur Erde, im Gegensatz dazu gehört der Geist zum Bereich Gottes. geboren wird,ist ein Menschenkind3,6 Fleisch: Wörtlich »Fleisch«. Gemeint ist der ganze Mensch mit Leib und Seele. Das Fleisch gehört zur Erde, im Gegensatz dazu gehört der Geist zum Bereich Gottes..Was vom Geist3,6 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. geboren wird,ist ein Kind des Geistes3,6 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..7Wundere dich also nicht,dass ich dir gesagt3,7 gesagt: Jesus verweist hier auf sein Wort in Johannes 3,3. habe:›Ihr müsst von oben herneu geboren werden.‹8Auch beim Wind3,8 Wind: Das griechische Wort bezeichnet sowohl den Wind als auch den Geist Gottes. ist es so:Er weht, wo er will.Du hörst sein Rauschen.Aber du weißt nicht,woher er kommtund wohin er geht.Genauso ist es mit jedem,der vom Geist3,8 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. geboren wird.«

9Nikodemus fragte Jesus3,9 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. nochmals:»Wie ist das möglich?«10Jesus3,10 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete ihm:»Du bist Lehrer3,10 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. Israels3,10 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. und verstehst das nicht?11Amen3,11 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. , amen3,11 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. , das sage ich dir:Das, was wir wissen,davon reden wir.Und das,was wir gesehen haben,das bezeugen wir.Aber das, was wir bezeugen,nehmt ihr nicht an.12Ihr glaubt mir schon nicht,wenn ich zu euch von irdischen Dingen spreche.Wie wollt ihr mir dann glauben,wenn ich zu euch von himmlischen3,12 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. Dingen rede?«

Jesus redet mit Nikodemus: Ohne Glauben an Jesus gibt es kein Leben

13»Nur einer ist in den Himmel3,13 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. hinaufgestiegen.Es ist der,der auch vom Himmel3,13 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. herabgekommen ist:der Menschensohn3,13 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck..14Es ist wie bei3,14 wie bei: Vgl. die Geschichte 4. Mose/Numeri 21,4-9, v. a. 4. Mose/Numeri 21,9. Mose3,14 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament.,der in der Wüste3,14 Wüste: Im Land der Bibel gibt es mehrere Wüsten- oder Steppengebiete, z. B. die Wüste Juda, die sich östlich und südöstlich von Jerusalem erstreckt. den Pfahl mit der Schlange3,14 Schlange: Schlangen kommen im Land der Bibel sehr häufig vor, da das Klima und der Boden für sie besonders geeignet sind. aufgerichtet hat.So muss auch der Menschensohn3,14 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck. erhöht3,14 erhöht: Jesus spielt auf seine Kreuzigung an: Er wird am Kreuz in die Höhe gehoben. Damit wird er gleichzeitig in seine göttliche Herrlichkeit und Macht eingesetzt. werden,15damit jeder, der glaubt3,15 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,durch ihn das ewige Leben3,15 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm. erhält.

16Denn so sehr hat Gott diese Welt3,16 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. geliebt:Er hat seinen einzigen Sohn3,16 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. hergegeben,damit keiner verloren geht,der an ihn glaubt3,16 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..Sondern damit er das ewige Leben3,16 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm. erhält.17Gott hat den Sohn3,17 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. nicht in diese Welt3,17 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. gesandt,damit er sie verurteilt3,17 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat..Vielmehr soll er diese Welt3,17 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. retten.18Wer an ihn glaubt3,18 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,wird nicht verurteilt3,18 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat..Wer aber nicht glaubt3,18 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,ist schon verurteilt3,18 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat..Denn er hat nicht an den göttlichen Auftrag3,18 an den göttlichen Auftrag: Wörtlich heißt es in Vers 18: »Denn er hat nicht an den Namen von Gottes einzigem Sohn geglaubt.«von Gottes einzigem Sohn3,18 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. geglaubt3,18 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..

19So geschieht die Verurteilung:Das Licht3,19 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten. ist in diese Welt3,19 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. gekommen.Aber die Menschen liebten die Dunkelheitmehr als das Licht3,19 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten..Denn ihr ganzes Tun war böse.20Jeder, der Schlechtes tut,hasst das Licht3,20 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten..Er tritt nicht ins Licht3,20 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten.,damit seine Taten nicht herauskommen.21Aber wer das Richtige tut,tritt ins Licht3,21 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten..Seine Taten sollen bekannt werden,denn sie sind mit Gottes Hilfe3,21 mit Gottes Hilfe: Wörtlich heißt es in Vers 21: »So werden seine Taten bekannt, denn sie sind in Gott getan.« vollbracht worden.«

Jesus und Johannes der Täufer

3,22-36

Die Menschen streiten, welche Taufe wirksamer ist

22Bald darauf gingen Jesus3,22 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. und seine Jünger3,22 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. in das judäische3,22 Juda/Judäa: Der südliche Teil des Landes, in dem das Volk Israel lebte. Land.Er blieb mit ihnen dortund taufte3,22 taufen: Untertauchen im Wasser als Zeichen für das Abwaschen von Schuld. Die Taufe durch Jesus steht hier in engem Zusammenhang mit der Taufe durch Johannes und bringt das Wirken der beiden in Beziehung..

23Auch Johannes3,23 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. taufte3,23 taufen: Untertauchen im Wasser als Zeichen für das Abwaschen von Schuld. Wer sich von Johannes taufen ließ, bekannte: Ich will von meinem falschen Weg umkehren und nach Gottes Geboten leben. in Änon3,23 Änon: Ort in der Nähe des Jordans, wo Johannes der Täufer taufte. in der Nähe von Salim,denn dort gab es zahlreiche Quellen.Die Leute kamen und ließen sich taufen3,23 taufen: Untertauchen im Wasser als Zeichen für das Abwaschen von Schuld. Wer sich von Johannes taufen ließ, bekannte: Ich will von meinem falschen Weg umkehren und nach Gottes Geboten leben..24Johannes3,24 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. war nämlich noch nichtins Gefängnis geworfen worden.

25Da gerieten die Jünger3,25 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. des Johannes3,25 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. mit einem Juden3,25 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. in Streit,welche Taufe wirksamer ist3,25 welche Taufe wirksamer ist: Wörtlich lautet der Vers 25: »Da gerieten die Jünger des Johannes mit einem Juden in Streit über die Reinigung.«.26Sie gingen zu Johannes3,26 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. und fragten ihn:»Rabbi3,26 Rabbi: Aramäisch für »mein Herr/mein Meister«; zur Zeit von Jesus ein Titel für angesehene Lehrer.,da war doch einer bei dirauf der anderen Seite des Jordans3,26 Jordan: Der Jordan ist der wichtigste Fluss im Land der Bibel. .Du selbst hast seine Bedeutung bezeugt.Sieh doch!Der tauft jetzt auch,und alle gehen zu ihm hin!«27Johannes3,27 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. antwortete:»Kein Mensch kann sich irgendetwas nehmen,wenn er es nicht vom Himmel3,27 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. erhalten hat.28Ihr selbst könnt bestätigen,dass ich gesagt3,28 gesagt: Johannes der Täufer verweist auf seine Aussage in Johannes 1,20. habe:›Ich bin nicht der Christus3,28 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .‹Sondern ich habe gesagt3,28 gesagt: Das Zitat ist eine Zusammenfassung des Gesprächs von Johannes dem Täufer mit der jüdischen Gesandtschaft in Johannes 1,21-27.:›Ich bin vor ihm her gesandt.‹29Nur wer die Braut heiratet, ist der Bräutigam.Der Freund des Bräutigams3,29 Freund des Bräutigams: Brautführer, der gewöhnlich mit dem Bräutigam befreundet war. ist Zeuge.Er hört den Bräutigam vor Freude jubelnund freut sich mit.Genau solche Freude erfüllt mich jetzt.30Seine Bedeutung wird zunehmen,aber meine wird abnehmen.«

Johannes spricht über Jesus: Gottes Sohn bringt das Leben

31»Wer von oben kommt,steht über allen.Wer dagegen von der Erde stammt,gehört zur Erdeund spricht aus irdischer Sicht.Er, der vom Himmel3,31 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. kommt,steht über allen.32Was er dort gesehen und gehört hat,dafür tritt er hier als Zeuge auf.Aber niemand glaubt seiner Zeugenaussage.33Wer auf das hört,was er bezeugt,bestätigt damit:Was Gott sagt3,33 Was Gott sagt: Wörtlich lautet der Vers 33: »Wer auf das hört, was er bezeugt, bestätigt damit: Gott ist wahr«.,das ist wahr3,33 das ist wahr: Wörtlich lautet der Vers 33: »Wer auf das hört, was er bezeugt, bestätigt damit: Gott ist wahr«..34Der, den Gott gesandt hat,der spricht die Worte Gottes.Denn Gott gibt ihm den Geist3,34 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.in seiner ganzen Fülle.35Der Vater3,35 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. liebt den Sohn3,35 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.und hat ihm alles anvertraut3,35 anvertraut: Wörtlich lautet der Vers 35: »Der Vater liebt seinen Sohn und hat ihm alles in seine Hand gegeben.«.36Wer an den Sohn3,36 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. glaubt3,36 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,erhält das ewige Leben3,36 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm..Wer sich aber vom Sohn3,36 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. abwendet,wird das Leben3,36 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm. nicht sehen.Dem Zorn Gottes entgeht er nicht.«
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Jesus und die Frau aus Samarien

4,1-42

Jesus kommt nach Samarien

41Die Pharisäer4,1 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm. hörten,dass Jesus4,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. mehr Menschenzu Jüngern4,1 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. machte und taufte4,1 taufen: Untertauchen im Wasser als Zeichen für das Abwaschen von Schuld. Die Taufe durch Jesus steht hier in engem Zusammenhang mit der Taufe durch Johannes und bringt das Wirken der beiden in Beziehung. als Johannes4,1 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. .2– Allerdings taufte Jesus nicht selbst,sondern nur seine Jünger. –3Als Jesus4,3 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. das4,3 das: Dass er die Aufmerksamkeit der Pharisäer erregt hatte. Der Satzteil gehört im Griechischen zu Vers 1. erfuhr,verließ er Judäa4,3 Juda/Judäa: Der südliche Teil des Landes, in dem das Volk Israel lebte. und kehrte wieder nach Galiläa4,3 Galiläa: Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene. zurück.

Jesus spricht am Jakobsbrunnen mit einer Frau: Das Wasser des Lebens

4Dabei musste er Samarien4,4 Samarien, Samariter: Die Bewohner der Provinz Samaria. durchqueren.5Unterwegs kam er nach Sychar4,5 Sychar: Ortschaft in Samarien am Fuße des Berges Garizim.,einem Ort in Samarien4,5 Samarien, Samariter: Die Bewohner der Provinz Samaria..In seiner Nähe liegt das Grundstück,das Jakob4,5 Jakob: Bezeichnung für Israel und Name des Vaters der zwölf Stämme. einst4,5 einst: In 1. Mose/Genesis 48,22 wird berichtet, dass Jakob seinem Sohn Josef ein Stück Land vererbt. seinem Sohn Josef vererbt hatte.6Dort befand sich der Jakobsbrunnen4,6 Jakobsbrunnen: Brunnen in der Nähe von Sychar, der auf Jakob zurückgeführt wird. .Jesus4,6 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. war müde von dem langen Wegund setzte sich an den Brunnen.Es war um die sechste Stunde4,6 sechste Stunde: 12:00 Uhr..7Da kam eine Samariterin4,7 Samarien, Samariter: Die Bewohner der Provinz Samaria.,um Wasser zu schöpfen.Jesus4,7 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. bat sie:»Gib mir etwas zu trinken.«8Seine Jünger4,8 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. waren nämlich in den Ort gegangen,um etwas zu essen zu kaufen.9Die Samariterin4,9 Samarien, Samariter: Die Bewohner der Provinz Samaria. sagte zu ihm:»Du bist ein Jude4,9 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. und ich bin eine Samariterin4,9 Samarien, Samariter: Die Bewohner der Provinz Samaria..Wie kannst du mich um etwas zu trinken bitten?«– Denn die Juden4,9 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. vermeidenjeden Umgang mit Samaritern. –

10Jesus4,10 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete:»Wenn du wüsstest,was für ein Geschenk Gott den Menschen machtund wer dich hier bittet:›Gib mir etwas zu trinken‹! –Dann würdest du ihn bitten,und er würde dir lebendiges Wasser4,10 lebendiges Wasser: Das griechische Wort bezeichnet Quellwasser im Unterschied zu Wasser aus einer Zisterne. Jesus meint mit »lebendigem Wasser« aber noch mehr: Wasser, das Leben spendet. Nach Johannes 7,39 ist »lebendiges Wasser« ein Bild für den Heiligen Geist. geben!«11Da sagte die Frau zu ihm:»Herr, du hast nicht einmal einen Eimerund der Brunnen ist tief.Woher willst du das Quellwasser nehmen?12Bist du etwa bedeutender als unser Stammvater Jakob4,12 Jakob: Bezeichnung für Israel und Name des Vaters der zwölf Stämme. ?Er hat uns diesen Brunnen4,12 Jakobsbrunnen: Brunnen in der Nähe von Sychar, der auf Jakob zurückgeführt wird. hinterlassen.Er selbst hat daraus getrunken,ebenso seine Söhne4,12 Sohn: Der Begriff bezeichnet sowohl das leibliche Kind als auch jemand, der einem Menschen in besonderer Weise nahe steht. und sein Vieh.«13Darauf antwortete Jesus4,13 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. ihr:»Wer von diesem Wasser hier trinkt,bekommt wieder Durst.14Aber wer von dem Wasser trinkt,das ich ihm gebe,wird nie wieder Durst haben.Denn das Wasser,das ich ihm gebe,wird in ihm zu einer Quelle:Ihr Wasser fließt und fließt– bis ins ewige Leben4,14 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.15Da bat ihn die Frau:»Herr, gib mir dieses Wasser.Dann habe ich nie mehr Durstund muss nicht mehr herkommen,um Wasser zu schöpfen.«

16Jesus4,16 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sagte zu ihr:»Geh,ruf deinen Mannund bring ihn her!«17Da antwortete ihm die Frau:»Ich habe keinen Mann.«Jesus4,17 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sagte zu ihr:»Es stimmt, wenn du sagst:›Ich habe keinen Mann.‹18Fünfmal warst du schon verheiratet,und der, mit dem du jetzt zusammen bist,ist nicht dein Mann.Da hast du die Wahrheit gesagt.«

19Da sagte die Frau:»Herr4,19 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., ich sehe:Du bist ein Prophet4,19 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat.!20Unsere Vorfahren haben Gottauf dem Berg4,20 Garizim: Berg in Samarien, südwestlich von Sychar. Das wichtigste Heiligtum der Samariter. dort verehrt4,20 Gebetshaltung: In biblischer Zeit gibt es verschiedene Haltungen, die Menschen beim Beten einnehmen (z. B. Liegen, Knien, Stehen)..Aber ihr4,20 ihr: Die Juden im Unterschied zu den Samaritern. behauptet,dass sich in Jerusalem4,20 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. der richtige Ort4,20 richtiger Ort: Gemeint ist der Zion, der Berg, auf dem in Jerusalem der Tempel steht. befindet,um Gott zu verehren4,20 Gebetshaltung: In biblischer Zeit gibt es verschiedene Haltungen, die Menschen beim Beten einnehmen (z. B. Liegen, Knien, Stehen).21Da sagte Jesus4,21 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. :»Glaub mir, Frau:Es kommt die Stunde,in der ihr den Vater4,21 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater.weder auf diesem Bergnoch in Jerusalem4,21 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. verehren werdet.22Ihr Samariter4,22 Samarien, Samariter: Die Bewohner der Provinz Samaria. betet Gott an4,22 Gebetshaltung: In biblischer Zeit gibt es verschiedene Haltungen, die Menschen beim Beten einnehmen (z. B. Liegen, Knien, Stehen).und kennt ihn nicht.Wir beten Gott an4,22 Gebetshaltung: In biblischer Zeit gibt es verschiedene Haltungen, die Menschen beim Beten einnehmen (z. B. Liegen, Knien, Stehen).und kennen ihn.Denn die Rettung für alle Menschenkommt aus dem jüdischen4,22 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. Volk.23Aber es kommt die Stunde,ja, sie ist schon da!Dann werden die Menschen,die Gott wirklich verehren,den Vater4,23 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. anbeten4,23 Gebetshaltung: In biblischer Zeit gibt es verschiedene Haltungen, die Menschen beim Beten einnehmen (z. B. Liegen, Knien, Stehen)..Dabei werden sie vom Heiligen Geist4,23 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.und von Gottes Wahrheit4,23 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. erfüllt sein.Denn der Vater4,23 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. sucht Menschen,die ihn so anbeten4,23 Gebetshaltung: In biblischer Zeit gibt es verschiedene Haltungen, die Menschen beim Beten einnehmen (z. B. Liegen, Knien, Stehen)..24Gott selbst ist Geist.Und wer ihn anbetet4,24 Gebetshaltung: In biblischer Zeit gibt es verschiedene Haltungen, die Menschen beim Beten einnehmen (z. B. Liegen, Knien, Stehen).,muss dazu vom Geist4,24 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.und von der Wahrheit4,24 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. erfüllt sein.«

25Da sagte die Frau zu ihm:»Ich weiß,dass der Messias4,25 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. kommt.Man nennt ihn auch Christus4,25 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. .Wenn der kommt,wird er uns über all dasAuskunft geben.«26Jesus4,26 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete:»Ich bin es.Ich, der mit dir spricht.«

Jesus spricht zu den Jüngern: Wovon Jesus lebt

27In diesem Augenblick kamen seine Jünger4,27 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. zurück.Sie wunderten sich,dass er mit einer Frau4,27 Frau: Für einen jüdischen Mann, besonders einen Rabbi, war es nicht üblich, sich mit einer Frau zu unterhalten. redete.Aber keiner fragte ihn:»Was willst du von ihr?«,oder:»Worüber redest du mit ihr?«28Die Frau ließ ihren Wasserkrug4,28 Wasserkrug: Flüssigkeiten wie Öl, Wein oder Wasser wurde meist in großen Tonkrügen aufbewahrt und dann je nach Bedarf in kleinere Krüge oder Flaschen abgefüllt. stehenund lief in den Ort.Sie sagte zu den Leuten:29»Kommt und schaut euch das an!Da ist ein Mensch,der hat mir alles gesagt,was ich getan habe.Ist er vielleicht der Christus4,29 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. 30Da liefen die Leute aus dem Ort zu Jesus4,30 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. hin.

31Inzwischen drängten ihn die Jünger:»Rabbi4,31 Rabbi: Aramäisch für »mein Herr/mein Meister«; zur Zeit von Jesus ein Titel für angesehene Lehrer., iss etwas!«32Aber Jesus4,32 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sagte zu ihnen:»Ich lebe von einer Nahrung,die ihr nicht kennt.«33Da fragten die Jünger4,33 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. einander:»Hat jemand ihm zu essen gebracht?«34Jesus