BasisBibel NT+Ps (BB)
20

Die Ostergeschichten

20,1-29

Das leere Grab

20,1-18

Maria aus Magdala, Petrus und ein Jünger am leeren Grab

Matthäus 28,1-8; Markus 16,1-8; Lukas 24,1-12
201Am ersten Wochentag20,1 erster Wochentag: Nach unserer heutigen Zählung ist das der Sonntag. nach dem Sabbat20,1 Sabbat: Der letzte Tag der jüdischen Woche. An diesem Tag wird Gottesdienst gefeiert und keine Arbeit verrichtet.ging Maria aus Magdala20,1 Magdala: Ort am Westufer des Sees Gennesaret. zum Grab20,1 Grabkammer: Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren..Es war früh am Morgen und noch dunkel.Da sah sie,dass der Stein vor der Grabkammer20,1 Grabkammer: Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren.entfernt worden war.2Sie rannte zu Simon Petrus20,2 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.und zu dem anderen Jünger20,2 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. ,den Jesus20,2 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. besonders liebte.Denen berichtete sie:»Sie haben den Herrn20,2 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. aus dem Grab20,2 Grabkammer: Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren. fortgebracht.Und wir wissen nicht,wo sie ihn hingelegt haben.«

3Sofort machten sich Petrus20,3 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. und der andere Jünger20,3 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. auf den Weg zum Grab20,3 Grabkammer: Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren..4Die beiden rannten zusammen los,aber der andere Jünger20,4 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. überholte Petrus20,4 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.und war als Erster dort.5Er beugte sich vorund sah die Leinenbinden daliegen.Aber er betrat die Grabkammer20,5 Grabkammer: Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren. nicht.6Als Simon Petrus20,6 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. nachkam,ging er gleich in die Grabkammer20,6 Grabkammer: Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren. hinein.Er sah die Leinenbinden daliegen7und auch das Tuch,mit dem das Gesicht von Jesus20,7 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. verhüllt gewesen war.Das lag aber nicht bei den Binden.Es war zusammengerolltund lag an einem anderen Platz.8Nun ging auch der andere Jünger20,8 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. hinein,der zuerst am Grab20,8 Grabkammer: Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren. angekommen war.Er sah allesund kam zum Glauben20,8 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott..9Sie hatten ja die Heilige Schrift20,9 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. noch nicht verstanden,nach der Jesus20,9 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. vom Tod auferstehen20,9 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. musste.10Dann kehrten die Jünger20,10 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. wieder nach Hause zurück.

Jesus zeigt sich Maria aus Magdala

Matthäus 28,9-10; Markus 16,9-11
11Maria blieb draußen vor dem Grab20,11 Grabkammer: Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren. stehenund weinte.Mit Tränen in den Augen beugte sie sich vorund schaute in die Grabkammer20,11 Grabkammer: Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren. hinein.12Da sah sie zwei Engel20,12 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes..Sie trugen leuchtend weiße Gewänderund saßen dort,wo der Leichnam von Jesus20,12 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. gelegen hatte.Einer saß am Kopfende,der andere am Fußende.13Die Engel20,13 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes. fragten Maria:»Frau, warum weinst du?«Maria antwortete:»Sie haben meinen Herrn20,13 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. fortgebracht.Und ich weiß nicht,wo sie ihn hingelegt haben!«

14Nach diesen Worten drehte sie sich umund sah Jesus20,14 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. dastehen.Sie wusste aber nicht,dass es Jesus20,14 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. war.15Jesus20,15 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. fragte sie:»Frau, warum weinst du?Wen suchst du?«Maria dachte:Er ist der Gärtner.Darum sagte sie zu ihm:»Herr,wenn du ihn fortgeschafft hast,dann sage mir,wo du ihn hingelegt hast.Ich will ihn zurückholen!«16Jesus20,16 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sagte zu ihr:»Maria!«Sie wandte sich ihm zuund sagte auf Hebräisch zu ihm:»Rabbuni20,16 Rabbuni: Eine Steigerung der einfachen Anrede »Rabbi« (Lehrer).(Das heißt: »Lehrer20,16 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde.!«)17Jesus20,17 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sagte zu ihr:»Halte mich nicht fest!Ich bin noch nicht zum Vater20,17 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. hinaufgestiegen.Aber geh zu meinen Brüdern20,17 Brüder: Gemeint sind die Jünger von Jesus.und richte ihnen von mir aus:›Ich gehe hinaufzu meinem Vater20,17 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. und eurem Vater20,17 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater.,zu meinem Gott und eurem Gott.‹«

18Maria aus Magdala20,18 Magdala: Ort am Westufer des Sees Gennesaret. ging zu den Jüngern20,18 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. .Sie verkündete ihnen:»Ich habe den Herrn20,18 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. gesehen!«Und sie erzählte,was er zu ihr gesagt hatte.

Jesus zeigt sich seinen Jüngern

20,19-29

Jesus zeigt sich den Jüngern

Markus 16,14-18; Lukas 24,36-49
19Es war schon spätabendsan diesem ersten Wochentag20,19 erster Wochentag: Nach unserer heutigen Zählung ist das der Sonntag. nach dem Sabbat20,19 Sabbat: Der letzte Tag der jüdischen Woche. An diesem Tag wird Gottesdienst gefeiert und keine Arbeit verrichtet..Die Jünger20,19 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. waren beieinanderund hatten die Türen fest verschlossen.Denn sie hatten Angst vor den jüdischen Behörden20,19 Juden: Wörtlich »Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus gegenübertreten. .Da kam Jesus20,19 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu ihnen.Er trat in ihre Mitteund sagte:»Friede20,19 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft. sei mit euch!«20Nach diesen Wortenzeigte er ihnen seine Hände und seine Seite.Die Jünger20,20 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. waren voll Freude,weil sie den Herrn20,20 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. sahen.21Jesus20,21 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sagte noch einmal:»Friede20,21 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft. sei mit euch!Wie mich der Vater20,21 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. gesandt hat,so beauftrage ich jetzt euch!«22Dann hauchte er sie anund sagte:»Empfangt den Heiligen Geist20,22 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.!23Wem ihr seine Schuld20,23 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. vergebt,dem ist sie wirklich vergeben.Wem ihr sie aber nicht vergebt,dem ist sie nicht vergeben.«

Jesus zeigt sich den Jüngern und Thomas

24Thomas, der auch Didymus20,24 Didymus: Der griechische Name bedeutet übersetzt »Zwilling«. genannt wird,gehörte zum Kreis der Zwölf20,24 Zwölf: Gemeint sind die zwölf Jünger, die während der Zeit seines Wirkens immer bei Jesus waren. .Er war jedoch nicht dabei gewesen,als Jesus20,24 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. gekommen war.25Die anderen Jünger20,25 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. berichteten ihm:»Wir haben den Herrn20,25 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. gesehen!«Er erwiderte:»Erst will ich selbst die Löcher von den Nägelnan seinen Händen sehen.Mit meinem Finger will ich sie fühlen.Und ich will meine Handin die Wunde an seiner Seite legen.Sonst glaube20,25 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. ich nicht!«

26Acht Tage später waren die Jünger20,26 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. wieder beieinander.Diesmal war Thomas mit dabei.Wieder waren die Türen verschlossen.Da kam Jesus20,26 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. noch einmal zu ihnen.Er trat in ihre Mitteund sagte:»Friede20,26 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft. sei mit euch!«27Dann sagte er zu Thomas:»Nimm deinen Fingerund untersuche meine Hände.Strecke deine Hand ausund lege sie in die Wunde an meiner Seite.Du sollst nicht länger ungläubig sein,sondern zum Glauben20,27 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. kommen!«28Thomas antwortete ihm:»Mein Herr20,28 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. und mein Gott!«29Da sagte Jesus20,29 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu ihm:»Du glaubst20,29 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,weil du mich gesehen hast.Glückselig sind die,die mich nicht sehenund trotzdem glauben20,29 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.

Nachwort

20,30–21,25

Der Zweck dieses Buches

30Jesus20,30 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. hat noch viele andere Zeichen20,30 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. vollbracht,die seine Jünger20,30 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. miterlebt haben.Sie sind nicht in diesem Buch20,30 in diesem Buch: Gemeint ist dieses Buch der Bibel, die Gute Nachricht nach Johannes. aufgeschrieben.31Was aber in diesem Buch20,31 in diesem Buch: Gemeint ist dieses Buch der Bibel, die Gute Nachricht nach Johannes. steht,wurde aufgeschrieben,damit ihr festbleibt in dem Glauben20,31 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.:Jesus20,31 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. ist der Christus20,31 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. , der Sohn Gottes!Wenn ihr das glaubt20,31 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,habt ihr durch ihn20,31 durch ihn: Wörtlich heißt es in Vers 31: »Wenn ihr das glaubt, habt ihr in seinem Namen das Leben«. das Leben20,31 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.!
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Petrus und der Lieblingsjünger

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Jesus zeigt sich sieben Jüngern am See von Tiberias

Lukas 5,1-11
211Später zeigte sich Jesus21,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. seinen Jüngern21,1 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. noch einmal am See von Tiberias21,1 Gennesaret, See: Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten v. a. über das Wirken von Jesus in der Gegend um den See Gennesaret..Das geschah so:2Simon Petrus21,2 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.,Thomas, der Didymus21,2 Didymus: Der griechische Name bedeutet übersetzt »Zwilling«. genannt wird,Natanael aus Kana21,2 Kana: Stadt im Bergland von Galiläa, ca. 8 km von Nazaret entfernt. in Galiläa21,2 Galiläa: Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene.,die Söhne des Zebedäussowie zwei weitere Jünger21,2 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. waren dort am See beieinander.3Simon Petrus21,3 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. sagte zu den anderen:»Ich gehe fischen!«Sie antworteten ihm:»Wir kommen mit.«Sie gingen zum Seeund stiegen ins Boot21,3 Boot: Auf dem See Gennesaret dienten kleine Segelboote zum Fischen und zur Überfahrt über den See. .Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.

4Als es schon Tag geworden war,stand Jesus21,4 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. am Ufer.Die Jünger21,4 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. wussten aber nicht,dass es Jesus21,4 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. war.5Jesus21,5 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. fragte sie:»Kinder,habt ihr nicht etwas Fisch21,5 Fische: Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel. zu essen?«Sie antworteten ihm:»Nein!«6Da sagte er zu ihnen:»Werft das Netz21,6 Netz: Aus Seilen geknüpftes breites Schleppnetz mit Steingewichten an der unteren Längsseite und Korkschwimmern an der oberen Seite. Schleppnetze werden mit Booten ausgelegt und anschließend mit den Fischen an Land gezogen. an der rechten Bootsseite21,6 Boot: Auf dem See Gennesaret dienten kleine Segelboote zum Fischen und zur Überfahrt über den See. aus.Dann werdet ihr etwas fangen!«Sie warfen das Netz21,6 Netz: Aus Seilen geknüpftes breites Schleppnetz mit Steingewichten an der unteren Längsseite und Korkschwimmern an der oberen Seite. Schleppnetze werden mit Booten ausgelegt und anschließend mit den Fischen an Land gezogen. aus.Aber dann konnten sie es nicht wieder einholen,so voll war es mit Fischen21,6 Fische: Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel..7Der Jünger21,7 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. , den Jesus besonders liebte,sagte zu Petrus21,7 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.:»Es ist der Herr21,7 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.Als Simon Petrus21,7 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. hörte,dass es der Herr21,7 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. war,warf er sich seinen Mantel21,7 Mantel, Kleidung: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt. überund band ihn hoch.Er trug nämlich nur ein Hemd21,7 Hemd, Untergewand: Kurz- oder langärmeliges Hemdkleid, das unter dem Mantel getragen wurde. Wohlhabendere Menschen trugen oft ein zweites Hemd als Untergewand..Dann sprang er ins Wasser.8Die anderen Jünger21,8 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. folgten im Boot21,8 Boot: Auf dem See Gennesaret dienten kleine Segelboote zum Fischen und zur Überfahrt über den See. und zogen das Netz21,8 Netz: Aus Seilen geknüpftes breites Schleppnetz mit Steingewichten an der unteren Längsseite und Korkschwimmern an der oberen Seite. Schleppnetze werden mit Booten ausgelegt und anschließend mit den Fischen an Land gezogen. mit den Fischen21,8 Fische: Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel. hinter sich her.Sie waren nicht mehr weit vom Ufer entfernt,nur etwa zweihundert Ellen21,8 Elle: Eine Elle entspricht etwa 45 Zentimetern. 200 Ellen ergeben also etwa 90 Meter..9Als sie an Land kamen,sahen sie dort ein Holzkohlenfeuer brennen.Darauf brieten Fische21,9 Fische: Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel.und Brot21,9 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel lag dabei.10Jesus21,10 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sagte zu ihnen:»Bringt ein paar von den Fischen21,10 Fische: Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel.,die ihr gerade gefangen habt.«11Simon Petrus21,11 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. ging zum Uferund zog das Netz21,11 Netz: Aus Seilen geknüpftes breites Schleppnetz mit Steingewichten an der unteren Längsseite und Korkschwimmern an der oberen Seite. Schleppnetze werden mit Booten ausgelegt und anschließend mit den Fischen an Land gezogen. an Land.Es war voll mit großen Fischen21,11 Fische: Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel.genau 153 Stück.Und das Netz21,11 Netz: Aus Seilen geknüpftes breites Schleppnetz mit Steingewichten an der unteren Längsseite und Korkschwimmern an der oberen Seite. Schleppnetze werden mit Booten ausgelegt und anschließend mit den Fischen an Land gezogen. zerriss nicht,obwohl es so viele waren.12Da sagte Jesus21,12 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu ihnen:»Kommt! Es gibt Frühstück!«Keiner der Jünger21,12 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. wagte es,ihn zu fragen:»Wer bist du?«Sie wussten doch,dass er der Herr21,12 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. war.13Jesus21,13 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. trat zu ihnen,nahm das Brot21,13 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel und gab ihnen davon.Genauso machte er es mit dem Fisch21,13 Fische: Fische hatten als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert für die Menschen im Land der Bibel..14Das war nun schon das dritte Mal,dass Jesus21,14 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sich den Jüngern21,14 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. zeigte,nachdem er vom Tod auferstanden21,14 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. war.

Jesus und Petrus

15Nach dem Frühstück sagte Jesus21,15 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu Simon Petrus21,15 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.:»Simon, Sohn des Johannes,liebst du mich mehr als irgendein anderer hier?«Er antwortete ihm:»Ja, Herr21,15 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.,du weißt,dass ich dich lieb habe.«Da sagte Jesus21,15 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu ihm:»Sorge für meine Lämmer!«16Dann fragte er ihn ein zweites Mal:»Simon, Sohn des Johannes,liebst du mich?«Petrus21,16 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. antwortete:»Ja, Herr21,16 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.,du weißt,dass ich dich lieb habe!«Da sagte Jesus21,16 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu ihm:»Führe meine Schafe zur Weide!«17Zum dritten Mal fragte er ihn:»Simon, Sohn des Johannes,hast du mich lieb?«Da wurde Petrus21,17 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. traurig,weil er ihn zum dritten Mal gefragt hatte:»Hast du mich lieb?«Er sagte zu Jesus21,17 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. :»Herr, du weißt alles!Du weißt,dass ich dich lieb habe!«Da sagte Jesus21,17 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu ihm:»Sorge für meine Schafe!18Amen21,18 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , amen21,18 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich dir:Als du jung warst,hast du dir selbst den Gürtel festgebunden.Du bist dahin gegangen,wohin du wolltest.Aber wenn du einmal alt bist,wirst du deine Hände ausstrecken.Dann wird jemand anderes dich festbinden.Er wird dich dahin führen,wohin du nicht willst.«19Mit diesen Worten deutete Jesus21,19 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. an,wie21,19 wie: Nach der Überlieferung der frühen Kirche wurde Petrus wie Jesus gekreuzigt. Petrus21,19 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. einst sterben würde21,19 wie: Nach der Überlieferung der frühen Kirche wurde Petrus wie Jesus gekreuzigt.und wie er dadurchdie Herrlichkeit21,19 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. Gottes sichtbar machen sollte.Dann sagte Jesus zu Petrus21,19 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.:»Folge21,19 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen. mir!«

Petrus und der andere Jünger

20Petrus21,20 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. drehte sich um.Er sah,dass der Jünger21,20 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. ,den Jesus21,20 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. besonders liebte,ihm ebenfalls folgte21,20 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen..Es war derselbe Jünger21,20 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. ,der beim Festmahlan der rechten Seite21,20 an der rechten Seite: Der Platz rechts neben dem Gastgeber ist der Ehrenplatz. von Jesus21,20 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. gelegen hatte.Er hatte Jesus21,20 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. damals gefragt21,20 gefragt: Vgl. Johannes 13,23-25.:»Herr21,20 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., wer ist es,der dich den jüdischen Behörden ausliefern wird?«21Als Petrus21,21 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. ihn sah,fragte er Jesus21,21 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. :»Herr21,21 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., was wird aus ihm?«22Jesus21,22 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. erwiderte:»Wenn ich will,dass er bleibt21,22 bleibt: Gemeint ist: dass er durch dieses Buch in der Gemeinde gegenwärtig bleibt., bis ich wiederkomme –was geht das dich an?Du jedenfalls sollst mir folgen21,22 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen.23Deswegen kam in der Gemeinde das Gerücht auf,dass dieser Jünger21,23 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. nicht sterben muss.Aber Jesus21,23 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. hatte nicht gesagt,dass er nicht sterben muss.Sondern er hat gesagt:»Wenn ich will,dass er bleibt21,23 bleibt: Gemeint ist: dass er durch dieses Buch in der Gemeinde gegenwärtig bleibt., bis ich wiederkomme –was geht das dich an?«

24So ist also dieser Jünger21,24 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. Zeuge all dieser Ereignisse gewesen,die er hier aufgeschrieben hat.Und wir wissen,dass alles wahr21,24 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. ist,was er als Zeuge festgehalten hat.

Schlusswort zum gesamten Buch

25Jesus21,25 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. hat aber noch viel mehr Taten vollbracht.Wenn jemand das alles im Einzelnen aufschreiben wollte,so denke ich:Diese Welt21,25 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. könnte die Bücher nicht fassen,die dazu nötig wären!