BasisBibel NT+Ps (BB)
15

Jesus spricht ein zweites Mal zum Abschied zu seinen Jüngern

15,1–16,4a

Jesus spricht zum Abschied zu seinen Jüngern: Jesus ist der wahre Weinstock

151»Ich bin15,1 Ich-bin-Worte: Worte, mit denen Jesus von sich selbst und seinem Auftrag spricht. Sie entsprechen dem Namen, mit dem im Alten Testament Gott selbst sich Mose und dem Volk Israel vorstellt. der wahre15,1 wahre: Gemeint ist der liebevoll gepflegte Weinstock im Gegensatz zum verwilderten. Jesus spielt auf ein Bild aus dem Alten Testament an: In Psalm 80,9-12 wird Israel als der edle Weinstock bezeichnet, den Gott aus Ägypten geholt hat. In Jeremia 2,21 beklagt Gott, das dieser ehemals edle Weinstock verwildert ist. Weinstock15,1 Weinstock: Bezeichnung für den einzelnen Strauch der Weinrebe. .Mein Vater15,1 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. ist der Weinbauer.2Er entfernt jede Rebe15,2 Weinrebe, Rebe: Einzelner Trieb, der aus dem Weinstock hervorgeht und an dem sich Blätter, Blüten und anschließend die Früchte bilden. an mir,die keine Frucht trägt.Und er reinigt15,2 reinigt: An den Reben, die Frucht tragen, werden die überflüssigen Triebe und Knospen entfernt, um größere und bessere Trauben zu bekommen. jede Rebe15,2 Weinrebe, Rebe: Einzelner Trieb, der aus dem Weinstock hervorgeht und an dem sich Blätter, Blüten und anschließend die Früchte bilden. ,die Frucht trägt,damit sie noch mehr Frucht bringt.3Ihr seid schon rein15,3 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen. gewordendurch das Wort,das ich euch verkündet habe.4Bleibt mit mir verbunden,dann bleibe auch ich mit euch verbunden.Eine Rebe15,4 Weinrebe, Rebe: Einzelner Trieb, der aus dem Weinstock hervorgeht und an dem sich Blätter, Blüten und anschließend die Früchte bilden. kann aus sich selbst herauskeine Frucht tragen.Dazu muss sie mit dem Weinstock15,4 Weinstock: Bezeichnung für den einzelnen Strauch der Weinrebe. verbunden bleiben.So könnt auch ihr keine Frucht tragen,wenn ihr nicht mit mir verbunden bleibt.

5Ich bin15,5 Ich-bin-Worte: Worte, mit denen Jesus von sich selbst und seinem Auftrag spricht. Sie entsprechen dem Namen, mit dem im Alten Testament Gott selbst sich Mose und dem Volk Israel vorstellt. der Weinstock15,5 Weinstock: Bezeichnung für den einzelnen Strauch der Weinrebe. ,ihr seid die Reben15,5 Weinrebe, Rebe: Einzelner Trieb, der aus dem Weinstock hervorgeht und an dem sich Blätter, Blüten und anschließend die Früchte bilden. .Wer mit mir verbunden bleibtso wie ich mit ihm,bringt reiche Frucht.Denn ohne mich könnt ihr nichts erreichen.6Wer nicht mit mir verbunden bleibt,wird weggeworfen wie eine abgeschnittene Rebe15,6 Weinrebe, Rebe: Einzelner Trieb, der aus dem Weinstock hervorgeht und an dem sich Blätter, Blüten und anschließend die Früchte bilden. und vertrocknet.Man sammelt das Abgeschnittene einund wirft es ins Feuer,wo die Rebe15,6 Weinrebe, Rebe: Einzelner Trieb, der aus dem Weinstock hervorgeht und an dem sich Blätter, Blüten und anschließend die Früchte bilden. verbrennt.7Wenn ihr mit mir verbunden bleibtund meine Worte im Innersten bewahrt,dann gilt:Was immer ihr wollt,darum bittet –und eure Bitte wird erfüllt werden.8Die Herrlichkeit15,8 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. meines Vaters15,8 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. wird darin sichtbar,dass ihr viel Frucht bringtund euch als meine Jünger15,8 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. erweist.«

Jesus spricht zum Abschied zu seinen Jüngern: An der Liebe festhalten

9»Wie der Vater15,9 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. mich liebt,so liebe ich euch.Haltet an meiner Liebe fest!10Das tut ihr,wenn ihr meine Gebote befolgt.Ich befolge ja auch die Gebote meines Vaters15,10 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater.und halte so an seiner Liebe fest.11Das habe ich zu euch gesagt,damit meine Freude euch ansteckt.Die Freude wird euch ganz und gar erfüllen!

12Das ist mein Gebot:Ihr sollt einander lieben –so wie ich euch geliebt habe15,12 geliebt habe: Jesus spricht hier schon als der gekreuzigte und auferstandene Sohn Gottes..13Niemand liebt mehr als einer,der sein Leben für seine Freunde einsetzt.14Ihr seid meine Freunde,wenn ihr meine Gebote befolgt.

15Ich bezeichne euch nicht mehr als Diener15,15 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. .Ein Diener15,15 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. weiß nicht,was sein Herr tut.Ich nenne euch Freunde.Denn ich habe euch alles gesagt,was ich von meinem Vater15,15 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. gehört habe.16Nicht ihr habt mich ausgewählt,sondern ich habe euch ausgewählt.Ich habe euch dazu bestimmt,dass ihr hinausgehtund reiche Frucht bringt.Eure Frucht wird Bestand haben:Alles, worum ihr den Vater15,16 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater.in meinem Namen15,16 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst. bittet,das wird er euch geben.17Das ist mein Gebot für euch:Ihr sollt einander lieben!«

Jesus spricht zum Abschied zu seinen Jüngern: Der Hass der Welt

18»Wenn die Welt euch hasst,dann denkt daran:Mich hat sie zuerst gehasst.19Wenn ihr Kinder dieser Welt15,19 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. wärt,so würde sie euch liebenals ihr Fleisch und Blut.Ihr seid aber keine Kinder dieser Welt15,19 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. .Im Gegenteil:Ich habe euch aus dieser Welt15,19 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. ausgewählt.Deshalb hasst euch diese Welt15,19 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. .20Erinnert euch an das Wort,das ich zu euch gesagt habe15,20 gesagt habe: Jesus erinnert an seine eigenen Worte aus Johannes 13,16.:›Kein Diener15,20 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. ist bedeutender als sein Herr.‹Wenn sie mich verfolgt haben,werden sie auch euch verfolgen.Wenn sie mein Wort befolgt haben,werden sie auch euer Wort befolgen.21Das alles werden sie euch antun,weil ihr euch zu mir bekennt15,21 weil ihr euch zu mir bekennt: Wörtlich heißt es in Vers 21: »Das alles werden sie euch wegen meines Namens antun.«.Denn sie kennen den nicht,der mich beauftragt hat.

22Sie hätten keine Schuld15,22 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.,wenn ich nicht gekommen wäreund zu ihnen gesprochen hätte.So aber haben sie keine Ausredefür ihre Schuld15,22 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet..23Wer mich hasst,hasst auch meinen Vater15,23 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater..24Sie hätten auch keine Schuld15,24 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.,wenn ich nicht bei ihnen Taten vollbracht hätte,die noch niemand je vollbracht hat.So aber haben sie alles gesehen.Und trotzdem haben sie sowohl mich gehasstals auch meinen Vater15,24 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater..25Aber so soll das Wort in Erfüllung gehen,das in ihrem Gesetz15,25 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. steht15,25 steht: Jesus zitiert aus Psalm 35,19 oder Psalm 69,5.:›Sie hassten mich ohne jeden Grund.‹26Wenn ich beim Vater bin,werde ich euch den Beistand15,26 Beistand: Ursprünglich der Anwalt vor Gericht. Bei Johannes der Heilige Geist, der an die Stelle von Jesus tritt, bei den Jüngern bleibt und ihnen hilft. schicken.Das ist der Geist15,26 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. der Wahrheit15,26 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. ,der vom Vater15,26 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. kommt.Wenn er kommt,wird er als Zeuge für mich auftreten.27Auch ihr werdet als Zeugen für mich auftreten,denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen.
16161Das habe ich euch gesagt,damit euch niemand von mir abbringen kann.2Sie werden euch aus der jüdischen Gemeinde16,2 jüdischen Gemeinde: Wörtlich »Synagoge«. Im Johannesevangelium ist damit nicht das Versammlungsgebäude gemeint, sondern die Versammlung oder die Gemeinde selbst. ausschließen.Ja, es kommt die Stunde:Dann wird jeder, der euch tötet,meinen,dass er Gott damit einen Dienst erweist.3Das werden sie tun,weil sie weder den Vater16,3 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater.noch mich erkannt haben.4aIch habe euch das jetzt schon gesagt.Wenn dann die Stunde kommt,werdet ihr euch daran erinnern,dass ich es euch angekündigt habe.«

Jesus spricht ein letztes Mal zum Abschied zu seinen Jüngern

16,4b-33

Jesus spricht zum Abschied zu seinen Jüngern: Die Aufgabe des Heiligen Geistes

4b»Ich habe euch das alles nicht von Anfang an gesagt,weil ich ja bei euch war.5Aber jetzt gehe ich zu dem,der mich beauftragt hat.Und keiner von euch fragt mich:›Wo gehst du hin?‹6Im Gegenteil:Ihr seid nur traurig16,6 Ihr seid nur traurig: Wörtlich heißt es in Vers 6: »Euer Herz ist voll Trauer, weil ich euch das gesagt habe.« Gemeint ist: Die Jünger sind in ihrem ganzen Denken und Fühlen von Trauer erfüllt.,weil ich euch das gesagt habe.7Doch ich sage euch die Wahrheit16,7 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. :Es ist gut für euch,wenn ich fortgehe.Denn wenn ich nicht fortgehe,kommt der Beistand16,7 Beistand: Ursprünglich der Anwalt vor Gericht. Bei Johannes der Heilige Geist, der an die Stelle von Jesus tritt, bei den Jüngern bleibt und ihnen hilft. nicht zu euch.Aber wenn ich fortgehe,werde ich ihn zu euch schicken.8Wenn dann der Beistand kommt,wird er der Welt vor Augen führen,was Schuld16,8 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. istund was Gerechtigkeit16,8 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes. und Gericht16,8 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat.9Schuld16,9 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.:dass sie nicht an mich glauben16,9 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.;10Gerechtigkeit16,10 gerecht, Gerechtigkeit: Meint ein Leben nach den Vorstellungen Gottes.:dass ich zum Vater16,10 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. gehe,wo ihr mich nicht mehr sehen könnt;11Gericht16,11 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat.:dass der Herrscher dieser Welt16,11 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. schon verurteilt16,11 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat. ist.

12Ich habe euch noch vieles zu sagen,aber das würde euch jetzt überfordern.13Wenn dann der Beistand16,13 Beistand: Ursprünglich der Anwalt vor Gericht. Bei Johannes der Heilige Geist, der an die Stelle von Jesus tritt, bei den Jüngern bleibt und ihnen hilft. kommt,wird er euch helfen,die ganze Wahrheit16,13 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. zu verstehen.Denn er ist der Geist16,13 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. der Wahrheit16,13 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. .Was er sagt,stammt nicht von ihm selbst.Sondern er wird das weitersagen,was er hört.Und er wird euch ankündigen,was dann geschehen wird.14Er wird meine Herrlichkeit16,14 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. sichtbar machen:Denn was er euch verkündet,empfängt er von mir.15Alles, was der Vater16,15 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. hat,gehört auch mir.Deshalb habe ich gesagt:Was der Geist16,15 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. euch verkündet,empfängt er von mir.«

Jesus spricht zum Abschied zu seinen Jüngern: Abschied und Wiedersehen

16»Es dauert nur noch kurze Zeit,dann werdet ihr mich nicht mehr sehen.Doch noch einmal kurze Zeit späterwerdet ihr mich wiedersehen.«17Da fragten die Jünger16,17 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. sich gegenseitig:»Was heißt das,wenn er zu uns sagt16,17 sagt: Die erste Frage der Jünger bezieht sich auf das unmittelbar vorhergehende Wort von Jesus in Johannes 16,16.:›Es dauert nur noch kurze Zeit,dann werdet ihr mich nicht mehr sehen.Doch noch einmal kurze Zeit späterwerdet ihr mich wiedersehen‹?Und16,17 Und: Die zweite Frage der Jünger bezieht sich auf das Wort von Jesus in Johannes 16,5.:›Ich gehe zum Vater‹?«18Sie fragten weiter:»Was heißt das,wenn er sagt:›Es dauert nur noch kurze Zeit‹?Wir verstehen nicht,was er sagt!«

19Jesus16,19 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. merkte,dass sie ihn fragen wollten.Deshalb erklärte er ihnen:»Macht ihr euch Gedanken darüber,dass ich gesagt habe:›Es dauert nur noch kurze Zeit,dann werdet ihr mich nicht mehr sehen.Doch noch einmal kurze Zeit späterwerdet ihr mich wiedersehen‹?20Amen16,20 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , amen16,20 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich euch:Ihr werdet weinen und klagen,aber diese Welt16,20 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. wird sich freuen.Ja, ihr werdet traurig sein,aber eure Trauer wird sich in Freude verwandeln.

21Es ist wie bei einer Frau:Sie leidet unter Schmerzen16,21 Schmerzen: Im Griechischen bedeutet das Wort sowohl »Schmerz« als auch »Trauer« wie in Vers 20.,wenn sie ein Kind zur Welt bringt –ihre Stunde ist gekommen.Aber wenn das Kind geboren ist,denkt sie nicht mehr an den Schmerz.Sie freut sich nur noch,dass ein Mensch zur Welt gekommen ist. –22Ihr seid jetzt traurig.Doch ich werde euch wiedersehen.Dann wird euer Herz16,22 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. voll Freude seinund diese Freudekann euch niemand mehr nehmen.23An diesem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen.

Amen16,23 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , amen16,23 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich euch:Alles, worum ihr den Vater16,23 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater.in meinem Namen16,23 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst. bittet,das wird er euch geben!24Bis jetzt habt ihr in meinem Namen16,24 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst.noch um nichts gebeten.Bittet –und ihr werdet es bekommen.Dann wird eure Freude vollkommen sein!«

Jesus spricht zum Abschied zu seinen Jüngern: Der Sieg über die Welt

25»Ich habe euch das alles in Gleichnissen16,25 Gleichnis: Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen. gesagt.Es kommt die Stunde,wenn ich nicht mehr in Gleichnissen16,25 Gleichnis: Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen.zu euch reden werde.Dann werde ich zu euchoffen und unverhüllt vom Vater16,25 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. reden.26An dem Tag werdet ihr in meinem Namen16,26 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst. bitten.Aber ich sage nicht,dass ich den Vater16,26 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. dann für euch bitten werde.27Denn der Vater16,27 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. selbst liebt euch ja,weil ihr mich geliebt habt.Und ihr seid zum Glauben16,27 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. gekommen,dass ich vom Vater16,27 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. gekommen bin.28Ja, vom Vater16,28 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. herbin ich in diese Welt16,28 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. gekommen.Jetzt verlasse ich diese Welt16,28 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. wiederund kehre zum Vater16,28 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. zurück.«

29Da sagten seine Jünger16,29 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. zu ihm:»Sieh doch!Jetzt sprichst du offen und unverhülltund redest nicht mehr in Gleichnissen16,29 Gleichnis: Das Wort bezeichnet eine Rede in Bildern und Vergleichen..30Jetzt wissen wir,dass du alles weißt.Es ist gar nicht erst nötig,dass dir jemand eine Frage stellt.Deshalb glauben16,30 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. wir,dass du von Gott kommst.«31Jesus16,31 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete ihnen:»Seid ihr wirklich schon jetztzum Glauben16,31 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. gekommen?32Seht doch!Die Stunde16,32 Stunde: Gemeint ist die Stunde des Todes und der Auferstehung von Jesus, die unmittelbar bevorsteht. Dann sieht die ganze Welt, wer Jesus in Wahrheit ist. kommt,ja, sie ist schon da:Man wird euch auseinandertreiben,jeden dorthin,wo er herkommt.Und mich lasst ihr allein zurück!Aber ich bin nicht allein,denn der Vater16,32 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. ist bei mir.

33Das habe ich euch gesagt,damit ihr bei mir Frieden16,33 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft. findet.In dieser Welt16,33 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. müsst ihrLeid und Schmerz aushalten.Aber verliert nicht den Mut:Ich habe diese Welt16,33 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. besiegt!«
17

Das große Gebet

17,1-26

Jesus betet für sich selbst

171Jesus17,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. beendete seine Rede.Danach blickte er zum Himmel17,1 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. aufund sagte:»Vater17,1 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater., die Stunde17,1 Stunde: Gemeint ist die Stunde des Todes und der Auferstehung von Jesus, die unmittelbar bevorsteht. Dann sieht die ganze Welt, wer Jesus in Wahrheit ist. ist jetzt da!Setze deinen Sohn17,1 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. in seine Herrlichkeit17,1 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. ein.Dann kann der Sohn17,1 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. deine Herrlichkeit17,1 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. sichtbar machen.2Du hast ihm ja Vollmacht über alle Menschen gegeben.Allen, die du ihm anvertraut hast,soll er das ewige Leben17,2 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm. schenken.3Darin besteht das ewige Leben17,3 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm.:Zu erkennen, wer du bist –der einzig wahre17,3 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. Gott –und dass17,3 dass: Das Vorwort Johannes 1,1-18 erklärt schon, dass Jesus der Christus ist: Er ist das göttliche Wort, das in diese Welt gekommen ist, von ihr aber nicht erkannt wurde (vgl. Johannes 1,10). Jesus17,3 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. der Christus17,3 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ist17,3 ist: Das Vorwort Johannes 1,1-18 erklärt schon, dass Jesus der Christus ist: Er ist das göttliche Wort, das in diese Welt gekommen ist, von ihr aber nicht erkannt wurde (vgl. Johannes 1,10).,den du gesandt hast.

4Ich habe auf der Erdedeine Herrlichkeit17,4 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. sichtbar gemacht.Denn ich habe die Aufgabe erfüllt,die du mir gegeben hast.5Vater17,5 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater.,setze mich jetzt wiederin die Herrlichkeit17,5 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. ein,die in deiner Gegenwart herrscht.Ich war ja schon in dieser Herrlichkeit17,5 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.,als ich bei dir war,bevor diese Welt17,5 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. geschaffen wurde.

6Ich habe dich17,6 dich: Wörtlich heißt es in Vers 6: »Ich habe deinen Namen den Menschen bekannt gemacht, die du mir aus dieser Welt anvertraut hast.« den Menschen bekannt gemacht,die du mir aus dieser Welt17,6 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. anvertraut hast.Sie gehörten dir,und du hast sie mir anvertraut.Sie haben dein Wort17,6 Wort: Gemeint ist das Wort, durch das Gott die Welt erschaffen hat. Der griechische Begriff für Wort ist im Unterschied zum Deutschen nicht sächlich, sondern männlich: der Logos. Damit ist die Vorstellung von einer Person verbunden, die schon vor aller Schöpfung bei Gott ist. In Jesus ist dieses Wort als Mensch zur Welt gekommen. aufgenommen.7Jetzt wissen sie:Alles, was du mir aufgetragen hast,kommt wirklich von dir.8Denn ich habe ihnen die Worte weitergegeben,die du mir aufgetragen hast.Sie haben sie angenommen.Und sie haben erkannt,dass ich wirklich von dir herkomme.Sie sind zum Glauben17,8 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. gekommen,dass du mich gesandt hast.«

Jesus betet für seine Jünger

9»Ich bete17,9 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. für sie.Ich bete17,9 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. nicht für diese Welt17,9 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. ,sondern nur für die,die du mir anvertraut hast.Denn sie gehören dir.10Alles, was mir gehört,gehört auch dir,und was dir gehört,gehört auch mir.Durch sie17,10 sie: Gemeint sind die Menschen, die Jesus anvertraut sind. lasse ich meine Herrlichkeit17,10 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. sichtbar werden.

11Ich bleibe nicht länger in dieser Welt17,11 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. .Ich komme zu dir.Aber sie bleiben in dieser Welt17,11 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. .

Heiliger17,11 heilig: Heilig ist in der Bibel alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. Vater,beschütze du sie nun selbst.Beschütze sie durch die Macht deines Namens17,11 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst.,die du mir anvertraut hast.Sie sollen zusammengehören –so wie wir untrennbar eins sind.12Solange ich bei ihnen war,habe ich sie beschützt –eben durch die Macht deines Namens17,12 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst.,die du mir anvertraut hast.So habe ich sie gut behütet.Keiner von ihnen ist verloren gegangenaußer dem,der verloren gehen musste.Denn damit ging in Erfüllung,was die Heilige Schrift17,12 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. vorausgesagt17,12 vorausgesagt: Jesus zitiert hier nicht einen bestimmten Bibelvers, sondern meint die Heilige Schrift als Ganzes. Er verweist zugleich auf seine eigenen Worte, vgl. Johannes 6,39 und Johannes 13,18. hatte.

13Jetzt komme ich zu dir.Ich sage das alles,solange ich noch in dieser Welt17,13 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. bin.Ich sage es,damit meine Freude sie17,13 sie: Gemeint sind die Menschen, die Jesus anvertraut sind. anstecktund ganz und gar erfüllt.14Ich habe ihnen dein Wort weitergegeben,und jetzt werden sie von dieser Welt17,14 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. gehasst.Denn sie gehören nicht zu dieser Welt17,14 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. ,so wie auch ich nicht zu ihr gehöre.

15Ich bitte dich nicht,sie aus dieser Welt17,15 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. wegzunehmen.Aber ich bitte dich,sie vor dem Bösen zu beschützen.16Sie gehören nicht zu dieser Welt17,16 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. ,so wie auch ich nicht zu ihr gehöre.17Verwandle sie17,17 Verwandle sie: Wörtlich heißt es in Vers 17: »Heilige sie in der Wahrheit.« durch die Wahrheit17,17 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. in Menschen17,17 in Menschen: Wörtlich heißt es in Vers 17: »Heilige sie in der Wahrheit.«,die zu dir gehören17,17 die zu dir gehören: Wörtlich heißt es in Vers 17: »Heilige sie in der Wahrheit.«.Dein Wort ist die Wahrheit17,17 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. .18So wie du mich in diese Welt17,18 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. gesandt hast,genau so habe ich sie in diese Welt17,18 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. gesandt.19Ich gehöre zu dir17,19 Ich gehöre zu dir: Wörtlich lautet der Vers 19: »Für sie heilige ich mich, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt werden.«.Daher können auch sie durch die Wahrheit17,19 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. in Menschen verwandelt werden,die zu dir gehören17,19 die zu dir gehören: Wörtlich lautet der Vers 19: »Für sie heilige ich mich, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt werden.«

Jesus betet für alle, die zum Glauben an ihn kommen werden

20»Ich bete17,20 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. nicht nur für die Jünger17,20 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. ,die hier anwesend sind.Ich bete17,20 Gebet: Reden des Menschen mit Gott. auch für alle,die durch ihr Wort zum Glauben17,20 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an mich kommen.21Der Glaube17,21 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. soll sie zusammenhalten –so wie du, Vater17,21 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater.,in mir gegenwärtig bist,und ich in dir.Der Glaube17,21 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. fügt sie zusammen.Dann kann diese Welt17,21 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. zum Glauben17,21 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. kommen,dass du mich gesandt hast.

22Ich habe ihnen die Herrlichkeit17,22 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. verliehen,die du mir geschenkt hast.Die Herrlichkeit17,22 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. soll sie zusammenhalten,so wie auch wir untrennbar eins sind.23Ich bin in ihnen gegenwärtigund du in mir.Sie sollen untrennbar zusammengehören.Daran soll diese Welt17,23 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. erkennen:Du hast mich gesandt,und du liebst sie,so wie du mich liebst.

24Vater17,24 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater., du hast sie mir anvertraut.Ich will,dass sie mit mir dort sein können,wo ich dann bin.Sie sollen mich in meiner Herrlichkeit17,24 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. sehen,die du mir geschenkt hast.Denn du hast mich schon geliebt,bevor diese Welt17,24 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. geschaffen wurde.25Gerechter Vater17,25 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater.,diese Welt17,25 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. hat dich nicht erkannt.Aber ich kenne dich,und diese haben erkannt,dass du mich gesandt hast.26Ich habe dich17,26 dich: Wörtlich heißt es in Vers 26: »Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde es weiter tun.« ihnen verkündetund werde es weiter tun.Die Liebe, die du mir geschenkt hast,soll auch sie erfüllen.So werde ich in ihnen gegenwärtig sein.«