BasisBibel NT+Ps (BB)
13

Jesus verabschiedet sich von seinen Jüngern

13,1–17,26

Das Abschiedsmahl

13,1-38

Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße

131Das Passafest13,1 Passafest, Passamahl: Jüdisches Frühjahrsfest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert. stand unmittelbar bevor.Jesus13,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. wusste,dass seine Stunde13,1 seine Stunde: Gemeint ist die Stunde des Todes und der Auferstehung von Jesus. Dann sieht die ganze Welt, wer Jesus in Wahrheit ist. Diesen Zeitpunkt bestimmt Gott allein. gekommen war.Jetzt sollte er diese Welt13,1 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. verlassenund zum Vater gehen.Er hatte die Menschen,die in dieser Welt13,1 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. zu ihm gehörten,immer geliebt.Bis zum Ende gehörte ihnen seine ganze Liebe.

2Jesus13,2 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. war mit seinen Jüngern beim Festmahl.Da hatte der Teufel dem Judas,dem Sohn von Simon Iskariot,schon den Entschluss ins Herz13,2 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. gelegt,Jesus13,2 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. den jüdischen Behörden13,2 Juden: Wörtlich »Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus gegenübertreten. auszuliefern.3Jesus13,3 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. wusste:Der Vater13,3 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. hatte alles in seine Hand gelegt.Von Gott war er gekommenund zu Gott sollte er wieder zurückkehren.4Er stand vom Festmahl auf,legte den Mantel13,4 Mantel, Kleidung: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt. abund band sich ein Tuch um.5Dann goss er Wasser in eine Schüsselund begann,den Jüngern13,5 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. die Füße zu waschen13,5 Fußwaschung: Das Gehen in Sandalen auf heißen, staubigen Straßen machte das Waschen der Füße beim Betreten eines Hauses nötig. Der Gastgeber ließ dies in der Regel durch einen Diener erledigen..Mit dem Tuch,das er umgebunden hatte,trocknete er ihnen die Füße ab.

6Als er zu Simon Petrus13,6 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. kam,sagte der zu ihm:»Herr13,6 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., du willst mir die Füße waschen13,6 Fußwaschung: Das Gehen in Sandalen auf heißen, staubigen Straßen machte das Waschen der Füße beim Betreten eines Hauses nötig. Der Gastgeber ließ dies in der Regel durch einen Diener erledigen.7Jesus13,7 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete ihm:»Was ich für dich tue,das verstehst du jetzt noch nicht.Du wirst es aber später verstehen.«8Petrus13,8 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. erwiderte:»Nie und nimmer sollst du mir die Füße waschen13,8 Fußwaschung: Das Gehen in Sandalen auf heißen, staubigen Straßen machte das Waschen der Füße beim Betreten eines Hauses nötig. Der Gastgeber ließ dies in der Regel durch einen Diener erledigen.Jesus13,8 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete:»Wenn ich dich nicht wasche13,8 Fußwaschung: Das Gehen in Sandalen auf heißen, staubigen Straßen machte das Waschen der Füße beim Betreten eines Hauses nötig. Der Gastgeber ließ dies in der Regel durch einen Diener erledigen.,gibt es für dich keine Gemeinschaft mit mir.«9Da sagte Simon Petrus13,9 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.:»Herr13,9 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., dann wasche mir nicht nur die Füße,sondern auch die Hände und den Kopf!«10Jesus13,10 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete:»Wer gebadet hat,ist ganz rein13,10 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen..Er braucht sich späternur noch die Füße zu waschen.Und ihr seid rein13,10 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen.aber nicht alle!«11Er wusste nämlich,wer ihn den jüdischen13,11 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. Behörden ausliefern würde.Deshalb sagte er:»Ihr seid nicht alle rein13,11 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen.

Jesus erklärt, warum er seinen Jüngern die Füße gewaschen hat

12Nachdem Jesus13,12 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. seinen Jüngern13,12 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. die Füße gewaschen hatte,zog er seinen Mantel13,12 Mantel, Kleidung: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt. anund nahm wieder Platz.Dann sagte er zu ihnen:»Begreift ihr,was ich für euch getan habe?13Ihr nennt mich Lehrer13,13 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. und Herr13,13 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..Und ihr habt recht:Das bin ich nämlich.14Ich habe euch die Füße gewaschen –ich, der Herr13,14 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. und Lehrer13,14 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde..Also sollt auch ihr einander die Füße waschen.15Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben.Ihr sollt für euch gegenseitig das tun,was ich für euch getan habe.16Amen13,16 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , amen13,16 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich euch:Kein Diener13,16 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. ist bedeutender als sein Herr.Und kein Abgesandter ist bedeutender als der,der ihn beauftragt hat.17Das wisst ihr jetzt.Glückselig seid ihr,wenn ihr auch so handelt.

18Ich meine nicht euch alle.Ich weiß genau,wen ich ausgewählt habe.Aber das Wort aus der Heiligen Schrift13,18 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.muss in Erfüllung gehen13,18 in Erfüllung gehen: Jesus zitiert aus Psalm 41,10.:›Einer, der mein Brot13,18 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel isst,tritt mich mit Füßen.‹19Ich sage euch das schon jetzt,bevor es geschieht.Wenn es dann geschieht,werdet ihr glauben,dass ICH13,19 ICH: Jesus verwendet hier die Worte, mit denen im Alten Testament Gott von sich selbst spricht und sich dem Volk Israel als Retter und Herr der Welt zu erkennen gibt. Vgl. z. B. 2. Mose/Exodus 3,14; Jesaja 41,4 und Jesaja 43,10. Vgl. auch die Ich-bin-Worte von Jesus. es BIN13,19 BIN: Jesus verwendet hier die Worte, mit denen im Alten Testament Gott von sich selbst spricht und sich dem Volk Israel als Retter und Herr der Welt zu erkennen gibt. Vgl. z. B. 2. Mose/Exodus 3,14; Jesaja 41,4 und Jesaja 43,10. Vgl. auch die Ich-bin-Worte von Jesus..20Amen13,20 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , amen13,20 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich euch:Wer einen Menschen aufnimmt,den ich beauftragt habe,nimmt mich auf.Und wer mich aufnimmt,nimmt den auf,der mich beauftragt hat.«

Jesus und Judas

Matthäus 26,20-25; Markus 14,17-21; Lukas 22,21-23
21Als Jesus das gesagt hatte,war er im Innersten tief erschüttert.Er erklärte ihnen:»Amen13,21 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , amen13,21 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich euch:Einer von euch wird michden jüdischen13,21 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. Behörden ausliefern.«22Da sahen sich die Jünger13,22 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. ratlos anund fragten sich:»Von wem spricht er?«

23Einer von seinen Jüngern,den Jesus13,23 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. besonders liebte,lag bei Tisch an der rechten Seite13,23 an der rechten Seite: Der Platz rechts neben dem Gastgeber ist der Ehrenplatz. von Jesus13,23 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. .24Ihm gab Simon Petrus13,24 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. ein Zeichen.Er sollte fragen,von wem Jesus13,24 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. wohl gesprochen hatte.25Der Jünger lehnte sich zu Jesus13,25 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. hinüberund fragte ihn direkt:»Herr13,25 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., wer ist es?«26Jesus13,26 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete:»Es ist der,für den ich ein Stück Brot13,26 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel in die Schüssel taucheund dem ich es gebe.«Er nahm ein Stück Brot13,26 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel ,tauchte es einund gab es Judas,dem Sohn von Simon Iskariot.

27Sobald Judas das Brot13,27 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel genommen hatte,ergriff der Satan13,27 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen. Besitz von ihm.Da sagte Jesus13,27 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu ihm:»Was du tun willst,das tue bald!«28Von den anderen am Tisch verstand keiner,warum Jesus13,28 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. das zu Judas sagte.29Weil Judas die Kasse führte,dachten einige:Jesus13,29 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. hat zu ihm gesagt:»Kauf ein,was wir für das Fest13,29 Passafest, Passamahl: Jüdisches Frühjahrsfest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert. brauchen.«Oder:Jesus13,29 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. hat ihm aufgetragen,den Armen etwas zu geben.30Als Judas das Stück Brot13,30 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel gegessen hatte,ging er sofort hinaus.Es war aber Nacht.

Das neue Gebot

31Nachdem Judas hinausgegangen war,sagte Jesus:»Jetzt ist der Menschensohn13,31 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck.in seine Herrlichkeit13,31 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. eingesetzt worden.Und durch ihn ist auchdie Herrlichkeit13,31 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. Gottes sichtbar geworden.32Wenn durch den Menschensohn13,32 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck.die Herrlichkeit13,32 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. Gottes sichtbar geworden ist,dann wird Gott ihn dafür auchan seiner eigenen Herrlichkeit13,32 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. teilhaben lassen.Und das wird bald geschehen.33Meine Kinder,ich bin nur noch für kurze Zeit bei euch.Ihr werdet mich suchen.Aber was ich schon den jüdischen Behörden13,33 Juden: Wörtlich »Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus gegenübertreten. gesagt habe13,33 gesagt habe: Jesus zitiert seine eigenen Worte aus Johannes 7,33-34.,das sage ich jetzt euch:Wohin ich gehe,dorthin könnt ihr nicht kommen.

34Ich gebe euch ein neues Gebot:Liebt einander!Genauso wie ich euch geliebt habe,sollt ihr einander lieb haben.35Daran werden alle erkennen,dass ihr meine Jünger13,35 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. seid:wenn ihr einander liebt.«

Jesus und Petrus

Matthäus 26,31-35; Markus 14,27-31; Lukas 22,31-34
36Simon Petrus13,36 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. fragte Jesus:»Herr13,36 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., wohin gehst du?«Jesus antwortete:»Wohin ich gehe,dorthin kannst du jetzt nicht mitkommen.Du wirst mir aber später nachfolgen.«37Da sagte Petrus13,37 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.:»Herr13,37 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon., warum kann ich jetzt nichtmit dir mitkommen?Ich bin bereit,für dich zu sterben!«38Jesus13,38 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. erwiderte:»Du bist bereit,für mich zu sterben?Amen13,38 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , amen13,38 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich dir:Bevor der Hahn kräht,wirst du dreimal abstreiten,dass du mich kennst.«
14

Jesus spricht zum Abschied zu seinen Jüngern

14,1-31

Jesus spricht zum Abschied zu seinen Jüngern: Jesus ist der Weg zum Vater

141»Lasst euch im Herzen14,1 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. keine Angst machen.Glaubt14,1 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Gottund glaubt14,1 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. auch an mich.2Im Haus meines Vaters14,2 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. gibt es viele Wohnungen.Sonst hätte ich euch nicht versprochen14,2 versprochen: Jesus verweist hier auf verschiedene Andeutungen, die er bisher gemacht hat. Vgl. z. B. Johannes 13,33 und Johannes 13,36.:›Ich gehe dorthin,um einen Platz für euch bereit zu machen.‹3Und wenn ich dorthin gegangen binund einen Platz für euch bereit gemacht habe,werde ich wiederkommen.Dann werde ich euch zu mir holen.Denn dort, wo ich bin,sollt auch ihr sein.4Ihr kennt ja den Weg zu dem Ort,wo ich hingehe.«

5Thomas sagte zu ihm:»Herr14,5 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet.,wir wissen nicht,wo du hingehst.Wie können wir da den Weg wissen?«6Jesus14,6 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete ihm:»Ich14,6 Ich-bin-Worte: Worte, mit denen Jesus von sich selbst und seinem Auftrag spricht. Sie entsprechen dem Namen, mit dem im Alten Testament Gott selbst sich Mose und dem Volk Israel vorstellt. selbst bin14,6 Ich-bin-Worte: Worte, mit denen Jesus von sich selbst und seinem Auftrag spricht. Sie entsprechen dem Namen, mit dem im Alten Testament Gott selbst sich Mose und dem Volk Israel vorstellt. der Weg.Genauso bin ich14,6 Ich-bin-Worte: Worte, mit denen Jesus von sich selbst und seinem Auftrag spricht. Sie entsprechen dem Namen, mit dem im Alten Testament Gott selbst sich Mose und dem Volk Israel vorstellt. die Wahrheit14,6 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. und das Leben14,6 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm..Es gibt keinen anderen Weg,der zum Vater14,6 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. führt,als mich.7Wenn ihr mich wirklich kennt,dann werdet ihr auch meinen Vater14,7 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. kennen.Schon jetzt kennt ihr ihnund habt ihn gesehen.«

8Philippus sagte zu ihm:»Herr14,8 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., zeig uns den Vater.Das genügt uns.«9Jesus14,9 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete ihm:»Jetzt bin ich schon so lange mit euch zusammen –und du kennst mich immer noch nicht wirklich,Philippus?Wer mich gesehen hat,hat den Vater14,9 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. gesehen!Wie kannst du da verlangen:›Zeig uns den Vater14,9 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater.‹?

10Glaubst du nicht,dass ich im Vater14,10 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. gegenwärtig binund dass der Vater14,10 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. in mir gegenwärtig ist?Was ich zu euch gesagt habe,das stammt nicht von mir.Der Vater14,10 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. ist immer in mir gegenwärtig.Er vollbringt seine Taten durch mich.11Glaubt14,11 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. mir:Ich bin im Vater14,11 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. gegenwärtigund der Vater14,11 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. ist in mir gegenwärtig.Wenn ihr das so nicht glauben14,11 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. könnt,dann glaubt14,11 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. es wenigstens wegen der Taten.

12Amen14,12 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , amen14,12 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich euch:Wer an mich glaubt14,12 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,wird genau solche Taten vollbringen,wie ich sie vollbringe.Ja, er wird sogar noch größere Taten vollbringen,als ich sie vollbracht habe.Denn ich gehe zum Vater14,12 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater..13Wenn ihr dann als meine Jünger14,13 als meine Jünger: Wörtlich heißt es in Vers 13: »Wenn ihr dann in meinem Namen um etwas bittet, werde ich eure Bitte erfüllen.«um etwas bittet,werde ich eure Bitte erfüllen.So wird die Herrlichkeit14,13 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. des Vaters14,13 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater.durch den Sohn14,13 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. sichtbar gemacht.14Wenn ihr mich also dann als meine Jünger14,14 als meine Jünger: Wörtlich heißt es in Vers 14: »Wenn ihr mich also dann in meinem Namen um etwas bittet, werde ich eure Bitte erfüllen.«um etwas bittet,werde ich eure Bitte erfüllen.«

Jesus spricht zum Abschied zu seinen Jüngern: Jesus verspricht den Heiligen Geist

15»Wenn ihr mich liebt,werdet ihr meine Gebote befolgen.16Dann werde ich den Vater14,16 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. um etwas bitten:Er wird euch an meiner Stelleeinen anderen Beistand14,16 Beistand: Ursprünglich der Anwalt vor Gericht. Bei Johannes der Heilige Geist, der an die Stelle von Jesus tritt, bei den Jüngern bleibt und ihnen hilft. geben,einen, der für immer bei euch bleibt.17Das ist der Geist14,17 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. der Wahrheit14,17 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. .Diese Welt14,17 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. kann ihn nicht empfangen,denn sie sieht ihn nichtund erkennt ihn nicht.Aber ihr erkennt ihn,denn er bleibt bei euchund wird in euch gegenwärtig sein.

18Ich lasse euch nicht wie Waisenkinder allein.Ich komme wieder zu euch.19Es dauert nur noch kurze Zeit,dann wird diese Welt14,19 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. mich nicht mehr sehen.Aber ihr werdet mich sehen,denn ich lebe.Und ihr werdet auch leben.20An dem Tag werdet ihr erkennen:Ich bin im Vater14,20 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. gegenwärtig,ihr seid in mir gegenwärtigund ich bin in euch gegenwärtig.21Wer meine Gebote annimmtund sie befolgt,der liebt mich wirklich.Wer mich liebt,wird von meinem Vater14,21 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. geliebt.Auch ich liebe ihn,und er darf mich sehen.«

22Judas– nicht der Sohn von Iskariot –sagte zu ihm:»Herr14,22 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., warum dürfen wir dich sehen,aber diese Welt14,22 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. darf es nicht?«23Jesus14,23 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete ihm:»Wer mich liebt,wird sich nach meinem Wort richten.Mein Vater14,23 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. wird ihn lieben.Und wir werden zu ihm kommenund immer in ihm gegenwärtig sein.24Wer mich nicht liebt,wird sich nicht nach meinem Wort richten.Und dabei stammt das Wort,das ihr hört,nicht von mir selbst.Es stammt vom Vater14,24 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater.,der mich beauftragt hat.

25Ich habe euch das gesagt,solange ich noch bei euch bin.26Der Vater14,26 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. wird euchden Beistand14,26 Beistand: Ursprünglich der Anwalt vor Gericht. Bei Johannes der Heilige Geist, der an die Stelle von Jesus tritt, bei den Jüngern bleibt und ihnen hilft. schicken,der an meine Stelle tritt14,26 der an meine Stelle tritt: Wörtlich heißt es in Vers 26: »Der Vater wird euch in meinem Namen den Beistand schicken«.:den Heiligen Geist14,26 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..Der wird euch alles lehrenund euch an alles erinnern,was ich selbst euch gesagt habe.

27Zum Abschied schenke ich euch Frieden14,27 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.:Ich gebe euch meinen Frieden14,27 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft..Ich gebe euch keinen Frieden14,27 Friede: Umfassender Zustand von Glück und Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft.,wie ihn diese Welt14,27 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. gibt.Lasst euch im Herzen14,27 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. keine Angst machenund fürchtet euch nicht.28Ihr habt gehört,dass ich euch gesagt habe:›Ich gehe fort,aber ich komme zu euch zurück.‹Wenn ihr mich wirklich liebt,dann müsst ihr euch doch darüber freuen,dass ich zum Vater14,28 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. gehe.Denn der Vater14,28 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. ist bedeutender als ich.29Ich habe euch das schon jetzt gesagt –bevor es geschieht.Wenn es dann geschieht,werdet ihr zum Glauben14,29 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. kommen.

30Ich werde nicht mehr viel mit euch reden.Denn der Fürst dieser Welt14,30 Fürst dieser Welt: Gemeint ist der Satan als Gegenspieler Gottes. ist schon unterwegs.Er hat keine Macht über mich.31Aber diese Welt14,31 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. soll erkennen,dass ich den Vater14,31 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. liebe.Darum handle ich so,wie es mir mein Vater14,31 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. aufgetragen hat.

Steht auf!Wir wollen von hier weggehen!«
15

Jesus spricht ein zweites Mal zum Abschied zu seinen Jüngern

15,1–16,4a

Jesus spricht zum Abschied zu seinen Jüngern: Jesus ist der wahre Weinstock

151»Ich bin15,1 Ich-bin-Worte: Worte, mit denen Jesus von sich selbst und seinem Auftrag spricht. Sie entsprechen dem Namen, mit dem im Alten Testament Gott selbst sich Mose und dem Volk Israel vorstellt. der wahre15,1 wahre: Gemeint ist der liebevoll gepflegte Weinstock im Gegensatz zum verwilderten. Jesus spielt auf ein Bild aus dem Alten Testament an: In Psalm 80,9-12 wird Israel als der edle Weinstock bezeichnet, den Gott aus Ägypten geholt hat. In Jeremia 2,21 beklagt Gott, das dieser ehemals edle Weinstock verwildert ist. Weinstock15,1 Weinstock: Bezeichnung für den einzelnen Strauch der Weinrebe. .Mein Vater15,1 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. ist der Weinbauer.2Er entfernt jede Rebe15,2 Weinrebe, Rebe: Einzelner Trieb, der aus dem Weinstock hervorgeht und an dem sich Blätter, Blüten und anschließend die Früchte bilden. an mir,die keine Frucht trägt.Und er reinigt15,2 reinigt: An den Reben, die Frucht tragen, werden die überflüssigen Triebe und Knospen entfernt, um größere und bessere Trauben zu bekommen. jede Rebe15,2 Weinrebe, Rebe: Einzelner Trieb, der aus dem Weinstock hervorgeht und an dem sich Blätter, Blüten und anschließend die Früchte bilden. ,die Frucht trägt,damit sie noch mehr Frucht bringt.3Ihr seid schon rein15,3 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen. gewordendurch das Wort,das ich euch verkündet habe.4Bleibt mit mir verbunden,dann bleibe auch ich mit euch verbunden.Eine Rebe15,4 Weinrebe, Rebe: Einzelner Trieb, der aus dem Weinstock hervorgeht und an dem sich Blätter, Blüten und anschließend die Früchte bilden. kann aus sich selbst herauskeine Frucht tragen.Dazu muss sie mit dem Weinstock15,4 Weinstock: Bezeichnung für den einzelnen Strauch der Weinrebe. verbunden bleiben.So könnt auch ihr keine Frucht tragen,wenn ihr nicht mit mir verbunden bleibt.

5Ich bin15,5 Ich-bin-Worte: Worte, mit denen Jesus von sich selbst und seinem Auftrag spricht. Sie entsprechen dem Namen, mit dem im Alten Testament Gott selbst sich Mose und dem Volk Israel vorstellt. der Weinstock15,5 Weinstock: Bezeichnung für den einzelnen Strauch der Weinrebe. ,ihr seid die Reben15,5 Weinrebe, Rebe: Einzelner Trieb, der aus dem Weinstock hervorgeht und an dem sich Blätter, Blüten und anschließend die Früchte bilden. .Wer mit mir verbunden bleibtso wie ich mit ihm,bringt reiche Frucht.Denn ohne mich könnt ihr nichts erreichen.6Wer nicht mit mir verbunden bleibt,wird weggeworfen wie eine abgeschnittene Rebe15,6 Weinrebe, Rebe: Einzelner Trieb, der aus dem Weinstock hervorgeht und an dem sich Blätter, Blüten und anschließend die Früchte bilden. und vertrocknet.Man sammelt das Abgeschnittene einund wirft es ins Feuer,wo die Rebe15,6 Weinrebe, Rebe: Einzelner Trieb, der aus dem Weinstock hervorgeht und an dem sich Blätter, Blüten und anschließend die Früchte bilden. verbrennt.7Wenn ihr mit mir verbunden bleibtund meine Worte im Innersten bewahrt,dann gilt:Was immer ihr wollt,darum bittet –und eure Bitte wird erfüllt werden.8Die Herrlichkeit15,8 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. meines Vaters15,8 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. wird darin sichtbar,dass ihr viel Frucht bringtund euch als meine Jünger15,8 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. erweist.«

Jesus spricht zum Abschied zu seinen Jüngern: An der Liebe festhalten

9»Wie der Vater15,9 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. mich liebt,so liebe ich euch.Haltet an meiner Liebe fest!10Das tut ihr,wenn ihr meine Gebote befolgt.Ich befolge ja auch die Gebote meines Vaters15,10 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater.und halte so an seiner Liebe fest.11Das habe ich zu euch gesagt,damit meine Freude euch ansteckt.Die Freude wird euch ganz und gar erfüllen!

12Das ist mein Gebot:Ihr sollt einander lieben –so wie ich euch geliebt habe15,12 geliebt habe: Jesus spricht hier schon als der gekreuzigte und auferstandene Sohn Gottes..13Niemand liebt mehr als einer,der sein Leben für seine Freunde einsetzt.14Ihr seid meine Freunde,wenn ihr meine Gebote befolgt.

15Ich bezeichne euch nicht mehr als Diener15,15 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. .Ein Diener15,15 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. weiß nicht,was sein Herr tut.Ich nenne euch Freunde.Denn ich habe euch alles gesagt,was ich von meinem Vater15,15 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. gehört habe.16Nicht ihr habt mich ausgewählt,sondern ich habe euch ausgewählt.Ich habe euch dazu bestimmt,dass ihr hinausgehtund reiche Frucht bringt.Eure Frucht wird Bestand haben:Alles, worum ihr den Vater15,16 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater.in meinem Namen15,16 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst. bittet,das wird er euch geben.17Das ist mein Gebot für euch:Ihr sollt einander lieben!«

Jesus spricht zum Abschied zu seinen Jüngern: Der Hass der Welt

18»Wenn die Welt euch hasst,dann denkt daran:Mich hat sie zuerst gehasst.19Wenn ihr Kinder dieser Welt15,19 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. wärt,so würde sie euch liebenals ihr Fleisch und Blut.Ihr seid aber keine Kinder dieser Welt15,19 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. .Im Gegenteil:Ich habe euch aus dieser Welt15,19 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. ausgewählt.Deshalb hasst euch diese Welt15,19 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. .20Erinnert euch an das Wort,das ich zu euch gesagt habe15,20 gesagt habe: Jesus erinnert an seine eigenen Worte aus Johannes 13,16.:›Kein Diener15,20 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. ist bedeutender als sein Herr.‹Wenn sie mich verfolgt haben,werden sie auch euch verfolgen.Wenn sie mein Wort befolgt haben,werden sie auch euer Wort befolgen.21Das alles werden sie euch antun,weil ihr euch zu mir bekennt15,21 weil ihr euch zu mir bekennt: Wörtlich heißt es in Vers 21: »Das alles werden sie euch wegen meines Namens antun.«.Denn sie kennen den nicht,der mich beauftragt hat.

22Sie hätten keine Schuld15,22 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.,wenn ich nicht gekommen wäreund zu ihnen gesprochen hätte.So aber haben sie keine Ausredefür ihre Schuld15,22 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet..23Wer mich hasst,hasst auch meinen Vater15,23 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater..24Sie hätten auch keine Schuld15,24 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet.,wenn ich nicht bei ihnen Taten vollbracht hätte,die noch niemand je vollbracht hat.So aber haben sie alles gesehen.Und trotzdem haben sie sowohl mich gehasstals auch meinen Vater15,24 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater..25Aber so soll das Wort in Erfüllung gehen,das in ihrem Gesetz15,25 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. steht15,25 steht: Jesus zitiert aus Psalm 35,19 oder Psalm 69,5.:›Sie hassten mich ohne jeden Grund.‹26Wenn ich beim Vater bin,werde ich euch den Beistand15,26 Beistand: Ursprünglich der Anwalt vor Gericht. Bei Johannes der Heilige Geist, der an die Stelle von Jesus tritt, bei den Jüngern bleibt und ihnen hilft. schicken.Das ist der Geist15,26 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. der Wahrheit15,26 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. ,der vom Vater15,26 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. kommt.Wenn er kommt,wird er als Zeuge für mich auftreten.27Auch ihr werdet als Zeugen für mich auftreten,denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen.