BasisBibel NT+Ps (BB)
12

Eine Frau ehrt Jesus vor seinem Sterben

Matthäus 26,6-13; Markus 14,3-9
121Sechs Tage vor dem Passafest12,1 Passafest, Passamahl: Jüdisches Frühjahrsfest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert.kam Jesus12,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. wieder nach Betanien12,1 Betanien: Betanien liegt drei Kilometer südöstlich von Jerusalem auf der Ostseite des Ölbergs. .Dort wohnte Lazarus,den er vom Tod auferweckt12,1 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. hatte12,1 hatte: Die Auferweckung des Lazarus wird in Johannes 11,1-44 berichtet..2Die Geschwister veranstalteten ein Festmahl für Jesus12,2 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. .Marta bewirtete die Gäste.Lazarus lag mit Jesus12,2 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. und den anderen zu Tisch12,2 zu Tisch liegen: Bei festlichen Anlässen folgten die Juden zur Zeit von Jesus der griechisch-römischen Sitte und aßen im Liegen..3Da nahm Maria eine Flasche12,3 Flasche: Wörtlich: »Litra«. Eine Litra entspricht etwa 327 Gramm Öl. Salböl12,3 salben, Salbung: Eine Salbung wurde durch Einreiben oder Begießen des Kopfes und Leibes mit Öl (Olivenöl) vorgenommen..Es war reines, kostbares Nardenöl12,3 Nardenöl: Kostbares Öl, das aus den getrockneten Wurzeln und Stängeln der Narde gewonnen wird, einer Pflanze, die nur im Himalaya wächst..Damit salbte12,3 salben, Salbung: Eine Salbung wurde durch Einreiben oder Begießen des Kopfes und Leibes mit Öl (Olivenöl) vorgenommen. sie Jesus12,3 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. die Füße.Dann trocknete sie ihm die Füße mit ihren Haaren ab.Das ganze Haus12,3 Haus: Häuser waren zur Zeit des Neuen Testaments meist einstöckig. Sie hatten ein flaches Dach, das über eine Außentreppe zugänglich war. wurde vom Duft des Salböls12,3 salben, Salbung: Eine Salbung wurde durch Einreiben oder Begießen des Kopfes und Leibes mit Öl (Olivenöl) vorgenommen. erfüllt.

4Einer von den Jüngern12,4 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. war Judas Iskariot,der Jesus12,4 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. später den jüdischen12,4 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. Behörden auslieferte.Er sagte:5»Warum hat man dieses Salböl12,5 salben, Salbung: Eine Salbung wurde durch Einreiben oder Begießen des Kopfes und Leibes mit Öl (Olivenöl) vorgenommen.nicht für 300 Silberstücke verkauftund das Geld an die Armen verteilt?«6Das sagte er aber nicht etwa,weil es ihm um die Armen ging.Sondern er war ein Dieb.Er verwaltete die gemeinsame Kasseund schaffte Geld darausfür sich selbst beiseite.7Doch Jesus erwiderte:»Lass sie!Nach Gottes Wille hat sie mich schon heute12,7 Nach Gottes Wille hat sie mich schon heute: Wörtlich lautet der Vers 7: »Lass sie! Sie sollte es für den Tag meines Begräbnisses aufheben.«für mein Begräbnis12,7 Tod, Bestattung: Im Land der Bibel wurden die Toten außerhalb der Ortschaften begraben, da die Grabstätten als unrein galten. gesalbt12,7 salben, Salbung: Eine Salbung wurde durch Einreiben oder Begießen des Kopfes und Leibes mit Öl (Olivenöl) vorgenommen..8Arme wird es immer bei euch geben.Aber mich habt ihr nicht für immer bei euch.«

Lazarus ist in Gefahr

9Viele Juden12,9 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. , die in der Stadt waren, erfuhren,dass Jesus12,9 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. in Betanien12,9 Betanien: Betanien liegt drei Kilometer südöstlich von Jerusalem auf der Ostseite des Ölbergs. war.Sie kamen herbei,aber nicht nur wegen Jesus12,9 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. .Sie wollten auch Lazarus sehen,den Jesus12,9 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. vom Tod auferweckt12,9 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. hatte.10Da beschlossen die führenden Priester12,10 führende Priester: Ein Gremium, das sich aus dem amtierenden Obersten Priester, seinem Vorgänger und weiteren Priestern zusammensetzte.,auch Lazarus zu töten.11Denn seinetwegen gingen viele Juden12,11 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. dorthinund kamen zum Glauben12,11 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Jesus12,11 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. .

Jesus kommt nach Jerusalem

12,12-50

Jesus zieht in Jerusalem ein

Matthäus 21,1-11; Markus 11,1-11; Lukas 19,28-40
12Am nächsten Tag hörte die große Menge,die sich zum Fest12,12 Passafest, Passamahl: Jüdisches Frühjahrsfest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert. in der Stadt aufhielt:Jesus12,12 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. ist auf dem Weg nach Jerusalem12,12 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. .13Da nahmen sie Palmenzweige12,13 Palme, Dattelpalme: Wenn in der Bibel von Palmen die Rede ist, sind meist Dattelpalmen gemeint.und liefen ihm entgegen.Sie riefen:»Hosanna12,13 Hosanna: Gebetsruf; wörtlich »Hilf doch!« oder »Gib Heil!«.!Stimmt ein in unser Loblied auf den,der im Namen12,13 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst. des Herrn kommt!Er ist der König Israels12,13 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk.

14Jesus12,14 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. fand einen jungen Esel12,14 Esel: Der Esel ist in der Bibel das Last-, Zug- und Reittier schlechthin, da er selbst in schwierigem Gelände einsetzbar ist.und setzte sich darauf –genau so,wie es in der Heiligen Schrift12,14 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. steht12,14 steht: Vgl. Sacharja 9,9.:15»Fürchte dich nicht, du Tochter Zion12,15 Tochter Zion: Ein dichterisches Bild für die Stadt Jerusalem, das im Alten Testament die liebevolle Beziehung Gottes zu Jerusalem zum Ausdruck bringt (Jesaja 12,6).!Sieh doch:Dein König kommt!Er sitzt auf dem Jungen einer Eselin12,15 Esel: Der Esel ist in der Bibel das Last-, Zug- und Reittier schlechthin, da er selbst in schwierigem Gelände einsetzbar ist.16Die Jünger12,16 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. von Jesus12,16 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. verstanden das zunächst nicht.Aber als Jesus12,16 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. in Gottes Herrlichkeit12,16 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. aufgenommen war,erinnerten sie sich daran.Da wurde ihnen bewusst,dass dieses Schriftwort sich auf ihn bezog.Denn genau so hatten ihn die Leute empfangen.

17Die vielen Leute,die dabei gewesen waren,bezeugten12,17 bezeugen: Gemeint ist: eine polizeiliche Aussage machen, vor Gericht aussagen.:»Er hat den Lazarus aus dem Grab12,17 Grabkammer: Tote wurden in Israel zur Zeit des Alten und Neuen Testaments meist in Grabkammern bestattet, die in den Felsen hineingehauen waren. gerufenund ihn vom Tod auferweckt12,17 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. 18Deshalb kam ihm ja auch die Volksmenge entgegen.Sie alle hatten gehört,dass er dieses Zeichen12,18 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. vollbracht hatte.19Aber die Pharisäer12,19 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm. sagten zueinander:»Da merkt ihr,dass ihr nichts machen könnt.Seht doch!Alle Welt12,19 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. läuft ihm nach!«

Auch griechische Festteilnehmer suchen Jesus

20Es befanden sich auch einige Griechen12,20 Grieche: Gemeint sind Menschen aus den Ländern rings um Israel, die keine Juden waren und Griechisch sprachen. Griechisch war im gesamten Osten des römischen Reichs gemeinsame Sprache. unter denen,die zum Fest12,20 Passafest, Passamahl: Jüdisches Frühjahrsfest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert. nach Jerusalem12,20 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. gekommen waren,um Gott anzubeten12,20 Gebetshaltung: In biblischer Zeit gibt es verschiedene Haltungen, die Menschen beim Beten einnehmen (z. B. Liegen, Knien, Stehen)..21Die gingen zu Philippus,der aus Betsaida12,21 Betsaida: Stadt nordöstlich des See Gennesaret und Heimatstadt der Jünger Petrus, Andreas und Philippus. in Galiläa12,21 Galiläa: Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene. stammte,und baten ihn:»Herr,wir wollen Jesus12,21 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sehen!«22Philippus ging zu Andreasund erzählte ihm von ihrem Anliegen.Dann gingen die beiden zu Jesus12,22 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. und berichteten es ihm.23Jesus12,23 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete ihnen:»Die Stunde12,23 Stunde: Gemeint ist die Stunde des Todes und der Auferstehung von Jesus, die unmittelbar bevorsteht. Dann sieht die ganze Welt, wer Jesus in Wahrheit ist. ist gekommen!Jetzt wird der Menschensohn12,23 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck.in Gottes Herrlichkeit12,23 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. aufgenommen!

24Amen12,24 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , amen12,24 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich euch:Wenn das Weizenkorn12,24 Getreide: Getreide (vor allem Weizen) diente als Grundnahrungsmittel zum Backen von Brot und wurde überall in den fruchtbaren Regionen vom Land der Bibel angebaut. nicht in die Erde fälltund stirbt,bleibt es ein einzelnes Korn.Aber wenn es stirbt,bringt es viel Frucht.25Wem sein Leben über alles geht,der verliert es.Aber wer sein Leben in dieser Welt12,25 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. nicht für das Wichtigste hält,wird es bewahren bis ins ewige Leben12,25 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm..26Wer mir dient,muss mir auf meinem Weg folgen12,26 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen..Denn wo ich bin,wird auch mein Diener sein.Wer mir dient,der wird beim Vater12,26 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. Anerkennung finden.«

Jesus spricht von seinem Tod

27»Meine Seele ist voller Angst.12,27 Meine Seele ist voller Angst: Jesus zitiert aus Psalm 42,7. Vgl. auch Psalm 6,4.Soll ich da sagen:Vater12,27 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater., rette mich12,27 rette mich: Jesus zitiert möglicherweise aus Psalm 6,5. aus dieser Stunde12,27 Stunde: Gemeint ist die Stunde des Todes und der Auferstehung von Jesus, die unmittelbar bevorsteht. Dann sieht die ganze Welt, wer Jesus in Wahrheit ist.‹?Nein, gerade dazu12,27 dazu: Um sein Leben hinzugeben und wie ein Weizenkorn zu sterben. Denn nur so kann er auferstehen und in Gottes Herrlichkeit aufgenommen werden. bin ich ja in diese Stunde12,27 Stunde: Gemeint ist die Stunde des Todes und der Auferstehung von Jesus, die unmittelbar bevorsteht. Dann sieht die ganze Welt, wer Jesus in Wahrheit ist. gekommen!28Ich sage vielmehr:Vater12,28 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater., mache jetzt die Herrlichkeit12,28 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. sichtbar,für die dein Name12,28 Name: Der Name steht in biblischer Zeit für den Träger des Namens selbst. Wer im Namen von jemandem handelt, handelt nicht nur in seinem Auftrag oder mit seiner Vollmacht. Durch ihn handelt vielmehr der Auftraggeber selbst. steht!‹«

Da ertönte vom Himmel12,28 Himmel: Meint den gesamten Luftraum. Im übertragenen Sinn beschreibt »Himmel« den Bereich, in dem Gott wohnt. her eine Stimme:»Ich habe sie schon sichtbar gemachtund werde sie wieder zeigen!«

29Die Volksmenge, die dabeistand,hörte die Stimme.Da sagten einige:»Es hat gedonnert.«Andere meinten:»Ein Engel12,29 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes. hat mit ihm gesprochen!«30Jesus12,30 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. entgegnete ihnen:»Diese Stimme hat nicht wegen mir gesprochen,sondern wegen euch.31Jetzt wird Gericht12,31 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat. gehalten über diese Welt12,31 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. !Jetzt wird der Herrscher dieser Welt12,31 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. gestürzt!32Aber ich werde von der Erde erhöht12,32 erhöht: Jesus spielt auf seine Kreuzigung an: Er wird am Kreuz in die Höhe gehoben. Damit wird er gleichzeitig in seine göttliche Herrlichkeit und Macht eingesetzt.,und dann führe ich alle zu mir.«33Damit deutete er an,auf welche Weise er sterben sollte.

34Die Leute erwiderten:»Aus dem Gesetz haben wir erfahren:Der Christus12,34 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. bleibt für immer bei uns.Wie kannst du dann sagen:›Der Menschensohn12,34 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck. muss erhöht werden‹?Wer ist überhaupt dieser Menschensohn12,34 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck.35Darauf sagte Jesus12,35 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu ihnen:»Das Licht12,35 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten. ist nur noch für kurze Zeit bei euch.Geht euren Weg,solange ihr das Licht12,35 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten. habt.Sonst überwältigt euch die Dunkelheit!Wer seinen Weg im Dunkeln geht,weiß nicht,wohin er führt.36aGlaubt12,36a Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an das Licht12,36a Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten.,solange ihr es bei euch habt,Dann werdet ihr selbst zu Kindern des Lichts12,36a Kinder des Lichts: Menschen, die zu Jesus, dem Licht der Welt, gehören. Vgl. Johannes 1,12: Alle, die das Licht der Welt aufnehmen, haben das Recht, Kinder Gottes zu werden.

Die Menge lehnt Jesus ab

36bNachdem Jesus12,36b Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. das gesagt hatte,ging er wegund verbarg sich vor der Menge.37Obwohl Jesus12,37 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. so große Zeichen12,37 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. vor ihnen vollbracht hatte,glaubten12,37 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. sie nicht an ihn.38So ging in Erfüllung,was der Prophet12,38 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Jesaja12,38 Jesaja: Er wirkte um 700 v. Chr. als Prophet und verkündete den Menschen den Willen Gottes. vorausgesagt12,38 vorausgesagt: Das Zitat stammt aus Jesaja 53,1. hatte:»Herr, wer hat unserer Botschaft geglaubt?Und wem hat sich die Macht des Herrn gezeigt?«39Jesaja12,39 Jesaja: Er wirkte um 700 v. Chr. als Prophet und verkündete den Menschen den Willen Gottes. hatte auch vorausgesagt12,39 vorausgesagt: Das Zitat stammt aus Jesaja 6,10.,warum sie nicht zum Glauben12,39 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. kommen konnten:40»Gott hat ihre Augen blind gemachtund ihr Herz12,40 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. verschlossen.Ihre Augen sollen nichts sehenund ihr Herz12,40 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. soll nichts verstehen –damit sie nicht zu Gott umkehrenund ich, ihr Gott, sie heile.«41Das hatte Jesaja12,41 Jesaja: Er wirkte um 700 v. Chr. als Prophet und verkündete den Menschen den Willen Gottes. gesagt,weil er schon damalsJesus12,41 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. in seiner Herrlichkeit12,41 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. gesehen hat.Von ihm hatte Jesaja12,41 Jesaja: Er wirkte um 700 v. Chr. als Prophet und verkündete den Menschen den Willen Gottes. nämlich gesprochen.

42Dennoch waren auch viele Mitglieder des jüdischen Rats12,42 jüdischer Rat: Zur Zeit von Jesus die oberste Behörde des Judentums. zum Glauben12,42 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Jesus gekommen.Aber wegen der Pharisäer12,42 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm.bekannten sie sich nicht öffentlich dazu.Denn sie wollten nicht aus der jüdischen Gemeinde12,42 jüdischen Gemeinde: Wörtlich »Synagoge«. Gemeint ist an dieser Stelle aber nicht das Synagogengebäude, sondern die Versammlung der jüdischen Gemeinde.ausgeschlossen werden.43Die Herrlichkeit,die Menschen ihnen zugestehen,war ihnen wichtiger als die Herrlichkeit Gottes.

Jesus ruft zur Entscheidung auf

44Jesus12,44 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. rief laut:»Wer an mich glaubt12,44 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,glaubt12,44 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. nicht an mich,sondern an den,der mich beauftragt hat.45Und wer mich sieht,sieht den,der mich beauftragt hat!46Ich bin als Licht12,46 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten. in diese Welt12,46 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. gekommen.Dadurch bleibt niemand,der an mich glaubt12,46 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,in der Dunkelheit.

47Wer hört, was ich sage,und sich nicht danach richtet,den verurteile12,47 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat. ich nicht.Denn ich bin nicht gekommen,um über diese Welt12,47 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. Gericht12,47 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat. zu halten,sondern um sie zu retten.48Wer mich ablehntund meine Worte nicht annimmt,hat seinen Richter12,48 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat. schon gefunden:Das Wort,das ich gesprochen habe,wird ihn am letzten Tag12,48 letzter Tag, Tag des Gerichts: Der Tag, an dem Jesus Christus wiederkommt. Dann hält Gott Gericht und seine Königsherrschaft bricht endgültig an. verurteilen12,48 Gericht, verurteilen: Gemeint ist das Gericht Gottes: Als Herrscher über die ganze Welt ist Gott auch der Richter, der am Ende der Zeit das Urteil über sie zu sprechen hat..49Denn was ich gesagt habe,stammt nicht von mir selbst.Der Vater12,49 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater., der mich beauftragt hat,hat mir genaue Anweisung gegeben,was ich sagen und reden soll.50Und ich weiß,dass seine Anweisungenzum ewigen Leben12,50 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm. führen.Was ich euch also sage,sage ich genau so weiter,wie es der Vater12,50 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. mir gesagt hat.«
13

Jesus verabschiedet sich von seinen Jüngern

13,1–17,26

Das Abschiedsmahl

13,1-38

Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße

131Das Passafest13,1 Passafest, Passamahl: Jüdisches Frühjahrsfest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert. stand unmittelbar bevor.Jesus13,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. wusste,dass seine Stunde13,1 seine Stunde: Gemeint ist die Stunde des Todes und der Auferstehung von Jesus. Dann sieht die ganze Welt, wer Jesus in Wahrheit ist. Diesen Zeitpunkt bestimmt Gott allein. gekommen war.Jetzt sollte er diese Welt13,1 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. verlassenund zum Vater gehen.Er hatte die Menschen,die in dieser Welt13,1 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. zu ihm gehörten,immer geliebt.Bis zum Ende gehörte ihnen seine ganze Liebe.

2Jesus13,2 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. war mit seinen Jüngern beim Festmahl.Da hatte der Teufel dem Judas,dem Sohn von Simon Iskariot,schon den Entschluss ins Herz13,2 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. gelegt,Jesus13,2 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. den jüdischen Behörden13,2 Juden: Wörtlich »Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus gegenübertreten. auszuliefern.3Jesus13,3 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. wusste:Der Vater13,3 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. hatte alles in seine Hand gelegt.Von Gott war er gekommenund zu Gott sollte er wieder zurückkehren.4Er stand vom Festmahl auf,legte den Mantel13,4 Mantel, Kleidung: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt. abund band sich ein Tuch um.5Dann goss er Wasser in eine Schüsselund begann,den Jüngern13,5 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. die Füße zu waschen13,5 Fußwaschung: Das Gehen in Sandalen auf heißen, staubigen Straßen machte das Waschen der Füße beim Betreten eines Hauses nötig. Der Gastgeber ließ dies in der Regel durch einen Diener erledigen..Mit dem Tuch,das er umgebunden hatte,trocknete er ihnen die Füße ab.

6Als er zu Simon Petrus13,6 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. kam,sagte der zu ihm:»Herr13,6 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., du willst mir die Füße waschen13,6 Fußwaschung: Das Gehen in Sandalen auf heißen, staubigen Straßen machte das Waschen der Füße beim Betreten eines Hauses nötig. Der Gastgeber ließ dies in der Regel durch einen Diener erledigen.7Jesus13,7 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete ihm:»Was ich für dich tue,das verstehst du jetzt noch nicht.Du wirst es aber später verstehen.«8Petrus13,8 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. erwiderte:»Nie und nimmer sollst du mir die Füße waschen13,8 Fußwaschung: Das Gehen in Sandalen auf heißen, staubigen Straßen machte das Waschen der Füße beim Betreten eines Hauses nötig. Der Gastgeber ließ dies in der Regel durch einen Diener erledigen.Jesus13,8 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete:»Wenn ich dich nicht wasche13,8 Fußwaschung: Das Gehen in Sandalen auf heißen, staubigen Straßen machte das Waschen der Füße beim Betreten eines Hauses nötig. Der Gastgeber ließ dies in der Regel durch einen Diener erledigen.,gibt es für dich keine Gemeinschaft mit mir.«9Da sagte Simon Petrus13,9 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.:»Herr13,9 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., dann wasche mir nicht nur die Füße,sondern auch die Hände und den Kopf!«10Jesus13,10 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete:»Wer gebadet hat,ist ganz rein13,10 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen..Er braucht sich späternur noch die Füße zu waschen.Und ihr seid rein13,10 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen.aber nicht alle!«11Er wusste nämlich,wer ihn den jüdischen13,11 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. Behörden ausliefern würde.Deshalb sagte er:»Ihr seid nicht alle rein13,11 rein, unrein: Bei den Juden ist Reinheit die Voraussetzung, dass Gegenstände oder Menschen in Gottes Nähe kommen dürfen.

Jesus erklärt, warum er seinen Jüngern die Füße gewaschen hat

12Nachdem Jesus13,12 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. seinen Jüngern13,12 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. die Füße gewaschen hatte,zog er seinen Mantel13,12 Mantel, Kleidung: Ein großes, fast quadratisches Tuch aus Wolle. Es wurde über die Schultern gehängt und um den Oberkörper gewickelt. anund nahm wieder Platz.Dann sagte er zu ihnen:»Begreift ihr,was ich für euch getan habe?13Ihr nennt mich Lehrer13,13 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde. und Herr13,13 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet..Und ihr habt recht:Das bin ich nämlich.14Ich habe euch die Füße gewaschen –ich, der Herr13,14 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet. und Lehrer13,14 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde..Also sollt auch ihr einander die Füße waschen.15Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben.Ihr sollt für euch gegenseitig das tun,was ich für euch getan habe.16Amen13,16 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , amen13,16 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich euch:Kein Diener13,16 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. ist bedeutender als sein Herr.Und kein Abgesandter ist bedeutender als der,der ihn beauftragt hat.17Das wisst ihr jetzt.Glückselig seid ihr,wenn ihr auch so handelt.

18Ich meine nicht euch alle.Ich weiß genau,wen ich ausgewählt habe.Aber das Wort aus der Heiligen Schrift13,18 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.muss in Erfüllung gehen13,18 in Erfüllung gehen: Jesus zitiert aus Psalm 41,10.:›Einer, der mein Brot13,18 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel isst,tritt mich mit Füßen.‹19Ich sage euch das schon jetzt,bevor es geschieht.Wenn es dann geschieht,werdet ihr glauben,dass ICH13,19 ICH: Jesus verwendet hier die Worte, mit denen im Alten Testament Gott von sich selbst spricht und sich dem Volk Israel als Retter und Herr der Welt zu erkennen gibt. Vgl. z. B. 2. Mose/Exodus 3,14; Jesaja 41,4 und Jesaja 43,10. Vgl. auch die Ich-bin-Worte von Jesus. es BIN13,19 BIN: Jesus verwendet hier die Worte, mit denen im Alten Testament Gott von sich selbst spricht und sich dem Volk Israel als Retter und Herr der Welt zu erkennen gibt. Vgl. z. B. 2. Mose/Exodus 3,14; Jesaja 41,4 und Jesaja 43,10. Vgl. auch die Ich-bin-Worte von Jesus..20Amen13,20 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , amen13,20 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich euch:Wer einen Menschen aufnimmt,den ich beauftragt habe,nimmt mich auf.Und wer mich aufnimmt,nimmt den auf,der mich beauftragt hat.«

Jesus und Judas

Matthäus 26,20-25; Markus 14,17-21; Lukas 22,21-23
21Als Jesus das gesagt hatte,war er im Innersten tief erschüttert.Er erklärte ihnen:»Amen13,21 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , amen13,21 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich euch:Einer von euch wird michden jüdischen13,21 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. Behörden ausliefern.«22Da sahen sich die Jünger13,22 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. ratlos anund fragten sich:»Von wem spricht er?«

23Einer von seinen Jüngern,den Jesus13,23 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. besonders liebte,lag bei Tisch an der rechten Seite13,23 an der rechten Seite: Der Platz rechts neben dem Gastgeber ist der Ehrenplatz. von Jesus13,23 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. .24Ihm gab Simon Petrus13,24 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. ein Zeichen.Er sollte fragen,von wem Jesus13,24 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. wohl gesprochen hatte.25Der Jünger lehnte sich zu Jesus13,25 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. hinüberund fragte ihn direkt:»Herr13,25 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., wer ist es?«26Jesus13,26 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete:»Es ist der,für den ich ein Stück Brot13,26 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel in die Schüssel taucheund dem ich es gebe.«Er nahm ein Stück Brot13,26 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel ,tauchte es einund gab es Judas,dem Sohn von Simon Iskariot.

27Sobald Judas das Brot13,27 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel genommen hatte,ergriff der Satan13,27 Satan, Teufel: Der Gegenspieler Gottes. Sein Ziel ist das Verderben der Menschen. Besitz von ihm.Da sagte Jesus13,27 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu ihm:»Was du tun willst,das tue bald!«28Von den anderen am Tisch verstand keiner,warum Jesus13,28 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. das zu Judas sagte.29Weil Judas die Kasse führte,dachten einige:Jesus13,29 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. hat zu ihm gesagt:»Kauf ein,was wir für das Fest13,29 Passafest, Passamahl: Jüdisches Frühjahrsfest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert. brauchen.«Oder:Jesus13,29 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. hat ihm aufgetragen,den Armen etwas zu geben.30Als Judas das Stück Brot13,30 Brot: Brot war nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein Grundbestandteil jeder Mahlzeit im Land der Bibel gegessen hatte,ging er sofort hinaus.Es war aber Nacht.

Das neue Gebot

31Nachdem Judas hinausgegangen war,sagte Jesus:»Jetzt ist der Menschensohn13,31 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck.in seine Herrlichkeit13,31 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. eingesetzt worden.Und durch ihn ist auchdie Herrlichkeit13,31 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. Gottes sichtbar geworden.32Wenn durch den Menschensohn13,32 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck.die Herrlichkeit13,32 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. Gottes sichtbar geworden ist,dann wird Gott ihn dafür auchan seiner eigenen Herrlichkeit13,32 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. teilhaben lassen.Und das wird bald geschehen.33Meine Kinder,ich bin nur noch für kurze Zeit bei euch.Ihr werdet mich suchen.Aber was ich schon den jüdischen Behörden13,33 Juden: Wörtlich »Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus gegenübertreten. gesagt habe13,33 gesagt habe: Jesus zitiert seine eigenen Worte aus Johannes 7,33-34.,das sage ich jetzt euch:Wohin ich gehe,dorthin könnt ihr nicht kommen.

34Ich gebe euch ein neues Gebot:Liebt einander!Genauso wie ich euch geliebt habe,sollt ihr einander lieb haben.35Daran werden alle erkennen,dass ihr meine Jünger13,35 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. seid:wenn ihr einander liebt.«

Jesus und Petrus

Matthäus 26,31-35; Markus 14,27-31; Lukas 22,31-34
36Simon Petrus13,36 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. fragte Jesus:»Herr13,36 Herr: Anrede und Bezeichnung für Jesus. Sie bringt zum Ausdruck, dass in Jesus Gott selbst den Menschen begegnet., wohin gehst du?«Jesus antwortete:»Wohin ich gehe,dorthin kannst du jetzt nicht mitkommen.Du wirst mir aber später nachfolgen.«37Da sagte Petrus13,37 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon.:»Herr13,37 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon., warum kann ich jetzt nichtmit dir mitkommen?Ich bin bereit,für dich zu sterben!«38Jesus13,38 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. erwiderte:»Du bist bereit,für mich zu sterben?Amen13,38 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , amen13,38 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich dir:Bevor der Hahn kräht,wirst du dreimal abstreiten,dass du mich kennst.«
14

Jesus spricht zum Abschied zu seinen Jüngern

14,1-31

Jesus spricht zum Abschied zu seinen Jüngern: Jesus ist der Weg zum Vater

141»Lasst euch im Herzen14,1 Herz: Das Herz gilt als Sitz des Verstandes und des Willens und damit auch als Ort der Entscheidung über richtiges und falsches Handeln. keine Angst machen.Glaubt14,1 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an Gottund glaubt14,1 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. auch an mich.2Im Haus meines Vaters14,2 Vater: Jesus spricht von Gott als seinem Vater. gibt es viele Wohnungen.Sonst hätte ich euch nicht versprochen14,2 versprochen: Jesus verweist hier auf verschiedene Andeutungen, die er bisher gemacht hat. Vgl. z. B. Johannes 13,33 und Johannes 13,36.:›Ich gehe dorthin,um einen Platz für euch bereit zu machen.‹3Und wenn ich dorthin gegangen binund einen Platz für euch bereit gemacht habe,werde ich wiederkommen.