BasisBibel NT+Ps (BB)
1

Vorwort

1,1-18

Jesus Christus – das Wort Gottes

11Von Anfang an gab es den,der das Wort1,1 Wort: Gemeint ist das Wort, durch das Gott die Welt erschaffen hat. Der griechische Begriff für Wort ist im Unterschied zum Deutschen nicht sächlich, sondern männlich: der Logos. Damit ist die Vorstellung von einer Person verbunden, die schon vor aller Schöpfung bei Gott ist. In Jesus ist dieses Wort als Mensch zur Welt gekommen. ist.Er, das Wort1,1 Wort: Gemeint ist das Wort, durch das Gott die Welt erschaffen hat. Der griechische Begriff für Wort ist im Unterschied zum Deutschen nicht sächlich, sondern männlich: der Logos. Damit ist die Vorstellung von einer Person verbunden, die schon vor aller Schöpfung bei Gott ist. In Jesus ist dieses Wort als Mensch zur Welt gekommen. , gehörte zu Gott.Und er, das Wort1,1 Wort: Gemeint ist das Wort, durch das Gott die Welt erschaffen hat. Der griechische Begriff für Wort ist im Unterschied zum Deutschen nicht sächlich, sondern männlich: der Logos. Damit ist die Vorstellung von einer Person verbunden, die schon vor aller Schöpfung bei Gott ist. In Jesus ist dieses Wort als Mensch zur Welt gekommen. war Gott in allem gleich.2Dieses Wort1,2 Wort: Gemeint ist das Wort, durch das Gott die Welt erschaffen hat. Der griechische Begriff für Wort ist im Unterschied zum Deutschen nicht sächlich, sondern männlich: der Logos. Damit ist die Vorstellung von einer Person verbunden, die schon vor aller Schöpfung bei Gott ist. In Jesus ist dieses Wort als Mensch zur Welt gekommen. gehörte von Anfang an zu Gott.3Durch dieses Wort1,3 Wort: Gemeint ist das Wort, durch das Gott die Welt erschaffen hat. Der griechische Begriff für Wort ist im Unterschied zum Deutschen nicht sächlich, sondern männlich: der Logos. Damit ist die Vorstellung von einer Person verbunden, die schon vor aller Schöpfung bei Gott ist. In Jesus ist dieses Wort als Mensch zur Welt gekommen. wurde alles geschaffen.Und nichts, das geschaffen ist,ist ohne dieses Wort1,3 Wort: Gemeint ist das Wort, durch das Gott die Welt erschaffen hat. Der griechische Begriff für Wort ist im Unterschied zum Deutschen nicht sächlich, sondern männlich: der Logos. Damit ist die Vorstellung von einer Person verbunden, die schon vor aller Schöpfung bei Gott ist. In Jesus ist dieses Wort als Mensch zur Welt gekommen. entstanden.4Er, das Wort1,4 Wort: Gemeint ist das Wort, durch das Gott die Welt erschaffen hat. Der griechische Begriff für Wort ist im Unterschied zum Deutschen nicht sächlich, sondern männlich: der Logos. Damit ist die Vorstellung von einer Person verbunden, die schon vor aller Schöpfung bei Gott ist. In Jesus ist dieses Wort als Mensch zur Welt gekommen. , war zugleich das Leben in Person.Und dieses Leben bedeutetedas Licht1,4 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten. für die Menschen.5Das Licht1,5 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten. leuchtet in der Dunkelheit,und die Dunkelheit konnte es nicht überwältigen.

6Ein Mensch trat auf,den Gott gesandt hatte.Er hieß Johannes1,6 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. .7Dieser Mensch trat als Zeuge für das Licht1,7 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten. auf.Alle sollten durch ihn zum Glauben1,7 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. kommen.8Er selbst war nicht das Licht1,8 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten..Aber er sollte als Zeuge für das Licht1,8 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten. auftreten.9Er, der das Wort1,9 Wort: Gemeint ist das Wort, durch das Gott die Welt erschaffen hat. Der griechische Begriff für Wort ist im Unterschied zum Deutschen nicht sächlich, sondern männlich: der Logos. Damit ist die Vorstellung von einer Person verbunden, die schon vor aller Schöpfung bei Gott ist. In Jesus ist dieses Wort als Mensch zur Welt gekommen. ist, war das wahre1,9 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. Licht1,9 Licht: Das Licht ist das erste Werk in Gottes Schöpfung. Im übertragenen Sinn bedeutet das Licht Leben, während Dunkelheit für den Tod steht. Im Neuen Testament wird Jesus als Licht der Welt bezeichnet, weil die Menschen durch ihn das ewige Leben erhalten..Es ist in diese Welt1,9 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. gekommenund leuchtet für alle Menschen.

10Er, das Wort1,10 Wort: Gemeint ist das Wort, durch das Gott die Welt erschaffen hat. Der griechische Begriff für Wort ist im Unterschied zum Deutschen nicht sächlich, sondern männlich: der Logos. Damit ist die Vorstellung von einer Person verbunden, die schon vor aller Schöpfung bei Gott ist. In Jesus ist dieses Wort als Mensch zur Welt gekommen. , war schon immer in dieser Welt1,10 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. .Diese Welt1,10 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. ist ja durch ihn entstanden.Aber sie erkannte ihn nicht.11Er kam in seine eigene Schöpfung1,11 seine eigene Schöpfung: Wörtlich heißt es in Vers 11: »Er kam in sein Eigentum«..Aber die Menschen,die er geschaffen hatte1,11 die er geschaffen hatte: Wörtlich heißt es in Vers 11: »Aber die Menschen, die ihm gehörten, nahmen ihn nicht auf.«,nahmen ihn nicht auf.12Aber wer sich ihm öffnete,denen verlieh er das Recht,Kinder Gottes zu werden.– Das sind alle, die glauben1,12 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott.,dass er im Auftrag Gottes handelt1,12 dass er im Auftrag Gottes handelt: Wörtlich heißt es in Vers 12: »Das sind alle, die an seinen Namen glauben.«. –13Kinder Gottes wurden sie nicht durch ihre natürliche Geburt.Auch nicht, weil ein Mensch es wollteoder weil sie einen Mann zum Vater haben.Kinder Gottes wurden sie allein dadurch,dass Gott ihnen das wahre Leben1,13 ewiges Leben: Leben in Gottes Reich und in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm. schenkt.

14Er, das Wort1,14 Wort: Gemeint ist das Wort, durch das Gott die Welt erschaffen hat. Der griechische Begriff für Wort ist im Unterschied zum Deutschen nicht sächlich, sondern männlich: der Logos. Damit ist die Vorstellung von einer Person verbunden, die schon vor aller Schöpfung bei Gott ist. In Jesus ist dieses Wort als Mensch zur Welt gekommen. , wurde ein Mensch.Er lebte bei uns,und wir sahen seine Herrlichkeit1,14 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor..Es war die Herrlichkeit1,14 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor.,die ihm der Vater gegeben hat –ihm, seinem einzigen Sohn1,14 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt..Er war ganz erfülltvon Gottes Gnade1,14 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. und Wahrheit1,14 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. .

15Johannes1,15 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. trat als sein Zeuge auf.Er rief:»Diesen habe ich gemeint,als ich sagte:›Nach mir kommt einer,der weit über mir steht.Denn lange vor mirwar er schon da.‹«

16Aus seinem Reichtumhat er uns beschenkt –mit der Gnade1,16 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu.,die von Gott kommt1,16 die von Gott kommt: Wörtlich lautet der Vers 16: »Denn aus seinem Reichtum hat er uns mit unendlicher Gnade beschenkt.«.17Durch Mose1,17 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament. hat Gott uns das Gesetz1,17 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. gegeben.Aber in Jesus1,17 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Christus1,17 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ist uns Gott selbst begegnetmit seiner ganzen Gnade1,17 Gnade: Gott wendet sich den Menschen liebevoll und ohne jede Vorbedingung zu. und Wahrheit1,17 wahr, Wahrheit: »Wahr« ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Jesus ist der Zeuge für diese Wahrheit. Mehr noch: weil er von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. .18Kein Mensch hat Gott jemals gesehen.Nur der Eine,der selbst Gottund Stellvertreter des Vaters ist1,18 Stellvertreter des Vaters ist: Wörtlich heißt es in Vers 18: »Nur der Eine, der selbst Gott ist und an der rechten Seite des Vaters lebt, hat uns über ihn Auskunft gegeben.« Der Platz rechts neben einem Herrscher ist für seinen Stellvertreter bestimmt.der hat uns über ihn Auskunft gegeben.

Erster Teil: Wer Jesus ist

1,19–10,42

Das erste öffentliche Auftreten von Jesus

1,19–2,12

Johannes der Täufer, Jesus und die ersten Jünger

1,19–2,12

Was Johannes über sich selbst zu sagen hat

19Und so bezeugte1,19 bezeugen: Gemeint ist: eine polizeiliche Aussage machen, vor Gericht aussagen. Johannes1,19 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. ,wer er selbst war:Aus Jerusalem1,19 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. sandten die jüdischen Behörden1,19 Juden: Wörtlich »Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus gegenübertreten. Priester1,19 Priester: Er hatte den Gottesdienst zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. und Leviten1,19 Leviten: Die Leviten haben bestimmte Aufgaben im Gottesdienst zu erfüllen. Sie gelten ebenso wie die Priester als Nachkommen des Stammvaters Levi. zu Johannes1,19 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. .Sie sollten ihn fragen:»Wer bist du eigentlich?«20Er antwortete frei herausund wahrheitsgemäß.Er bekannte:»Ich bin nicht der Christus1,20 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. 21Da fragten sie ihn:»Wer dann?Bist du Elija1,21 Elija: Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr.Er sagte:»Nein, der bin ich nicht.«»Bist du der erwartete Prophet1,21 der erwartete Prophet: Zur Zeit von Jesus erwarteten die Juden, dass Gott am Ende der Zeit einen Propheten wie Mose schickt (vgl. 5. Mose/Deuteronomium 18,15-22). Er sollte die Fremdherrschaft der Römer beenden und mit ihm sollte eine neue Zeit der Freiheit beginnen. Von diesem Prophet ist auch in 1. Makkabäer 4,46 und 1. Makkabäer 14,41 die Rede.Wieder antwortete er: »Nein.«22Sie fragten ihn weiter:»Wer bist du?Wir müssen doch denen,die uns geschickt haben,Auskunft geben.Was sagst du selbst denn über dich?«23Er antwortete:»Ich bin,was der Prophet1,23 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Jesaja1,23 Jesaja: Er wirkte um 700 v. Chr. als Prophet und verkündete den Menschen den Willen Gottes. vorausgesagt1,23 vorausgesagt: Johannes der Täufer zitiert hier aus Jesaja 40,3. hat:Die Stimme,die in der Wüste1,23 Wüste: Im Land der Bibel gibt es mehrere Wüsten- oder Steppengebiete, z. B. die Wüste Juda, die sich östlich und südöstlich von Jerusalem erstreckt. ertönt:›Macht den Weg bereit für den Herrn!‹«

24Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer1,24 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Gesetze sehr ernst nahm..25Sie fragen ihn:»Warum taufst1,25 taufen: Untertauchen im Wasser als Zeichen für das Abwaschen von Schuld. Wer sich von Johannes taufen ließ, bekannte: Ich will von meinem falschen Weg umkehren und nach Gottes Geboten leben. du überhaupt,wenn du weder der Christus1,25 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. bistnoch Elija1,25 Elija: Prophet aus der Frühzeit des Volkes Israel. Er lebte im 9. Jahrhundert v. Chr.oder der Prophet1,25 der Prophet: Zur Zeit von Jesus erwarteten die Juden, dass Gott am Ende der Zeit einen Propheten wie Mose schickt (vgl. 5. Mose/Deuteronomium 18,15-22). Er sollte die Fremdherrschaft der Römer beenden und mit ihm sollte eine neue Zeit der Freiheit beginnen. Von diesem Prophet ist auch in 1. Makkabäer 4,46 und 1. Makkabäer 14,41 die Rede.26Johannes1,26 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. antwortete ihnen:»Ich taufe1,26 taufen: Untertauchen im Wasser als Zeichen für das Abwaschen von Schuld. Wer sich von Johannes taufen ließ, bekannte: Ich will von meinem falschen Weg umkehren und nach Gottes Geboten leben. nur mit Wasser.Aber mitten unter euch steht schon einer,den ihr noch nicht kennt.27Er kommt nach mir.Ich bin nicht einmal wert,die Riemen seiner Sandalen1,27 Sandale: Im Altertum lief die einfache Bevölkerung innerhalb des Hauses und in der Ortschaft in der Regel barfuß. Für Reisen und bei der Arbeit auf dem Feld trug man jedoch Sandalen. aufzuschnüren.«

28Das alles geschah in Betanien1,28 Betanien: Betanien liegt drei Kilometer südöstlich von Jerusalem auf der Ostseite des Ölbergs. ,auf der anderen Seite des Jordans1,28 Jordan: Der Jordan ist der wichtigste Fluss im Land der Bibel. .Dort taufte1,28 taufen: Untertauchen im Wasser als Zeichen für das Abwaschen von Schuld. Wer sich von Johannes taufen ließ, bekannte: Ich will von meinem falschen Weg umkehren und nach Gottes Geboten leben. Johannes1,28 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. .

Was Johannes über Jesus zu sagen hat

29Am nächsten Tag sieht Johannes1,29 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. Jesus1,29 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu sich kommen.Da sagt er:»Sieh doch!Das ist das Lamm Gottes1,29 Lamm Gottes: Bild, das Jesus mit einem Lamm vergleicht, das als Opfertier geschlachtet werden soll und seinen Tod stumm und ohne sich zu wehren erleidet..Es nimmt die Schuld1,29 Schuld: Schuld ist die durch fehlerhaftes Verhalten bewirkte Trennung von Gott, die das Gewissen belastet. dieser Welt1,29 Welt, diese Welt: Die Menschenwelt im Gegensatz zur Welt Gottes. Sie hat sich von Gott abgewandt und lehnt Jesus, den Sohn Gottes, ab. weg!30Das ist der,von dem ich gesagt habe:›Nach mir kommt einer,der weit über mir steht.Denn lange vor mirwar er schon da.‹31Auch ich kannte ihn nicht.Aber damit er Israel1,31 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. bekannt wird,bin ich gekommenund taufe1,31 taufen: Untertauchen im Wasser als Zeichen für das Abwaschen von Schuld. Wer sich von Johannes taufen ließ, bekannte: Ich will von meinem falschen Weg umkehren und nach Gottes Geboten leben. mit Wasser.«

32Und Johannes1,32 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. bezeugte:»Ich sah den Geist Gottes1,32 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt.wie eine Taube vom Himmel herabkommenund bei ihm bleiben.33Auch ich kannte ihn nicht.Aber der, der mich beauftragt hatmit Wasser zu taufen1,33 taufen: Untertauchen im Wasser als Zeichen für das Abwaschen von Schuld. Wer sich von Johannes taufen ließ, bekannte: Ich will von meinem falschen Weg umkehren und nach Gottes Geboten leben.,hat zu mir gesagt:›Der, auf den du den Geist1,33 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt. herabkommenund bei ihm bleiben siehst –der ist es.Er tauft1,33 Taufe: Taufen bedeutet vom Wortsinn her »in Wasser eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld. mit dem Heiligen Geist1,33 Geist Gottes, Heiliger Geist: Durch ihn wirkt Gott in dieser Welt..‹34Ich habe es gesehenund kann bezeugen:Er ist der Sohn Gottes1,34 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt.

Die ersten Jünger

35Am nächsten Tagstand Johannes1,35 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. wieder da.Zwei von seinen Jüngern1,35 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. waren bei ihm.36Da kam Jesus1,36 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. vorbei.Als Johannes ihn erblickte,sagte er:»Seht doch!Das ist das Lamm Gottes1,36 Lamm Gottes: Bild, das Jesus mit einem Lamm vergleicht, das als Opfertier geschlachtet werden soll und seinen Tod stumm und ohne sich zu wehren erleidet.37Die beiden Jünger1,37 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. hörten diese Worteund folgten Jesus1,37 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. .38Jesus1,38 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. drehte sich um.Er sah, dass sie ihm folgten,und fragte sie:»Was wollt ihr?«Sie antworteten ihm:»Rabbi1,38 Rabbi: Aramäisch für »mein Herr/mein Meister«; zur Zeit von Jesus ein Titel für angesehene Lehrer.«– das heißt übersetzt ›Lehrer1,38 Lehrer: Ehrende Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde.‹ –,»wo wohnst du?«39Er forderte sie auf:»Kommt und seht selbst!«Da gingen sie mitund sahen, wo er wohnte.Sie blieben den ganzen Tag bei ihm.Das geschah etwa um die zehnte Stunde1,39 zehnte Stunde: 16:00 Uhr..

40Andreas war einer von den beiden Jüngern1,40 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. ,die Johannes1,40 Johannes der Täufer: Er bereitete durch sein Wirken die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. gehört hattenund Jesus1,40 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. gefolgt waren.Andreas war der Bruder von Simon Petrus1,40 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon..41Er traf zuerst seinen Bruder Simonund sagte zu ihm:»Wir haben den Messias1,41 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. gefunden«– das heißt übersetzt ›den Christus1,41 Christus/Messias: Bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels, dann den von Gott versprochenen Retter für die Menschen. ‹.42Er brachte Simon zu Jesus1,42 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. .Jesus1,42 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. schaute ihn an und sagte:»Du bist Simon,der Sohn des Johannes.Dich wird man Kephas nennen«– das bedeutet Petrus1,42 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon..

Philippus und Natanael

43Am nächsten Tagwollte Jesus1,43 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. nach Galiläa1,43 Galiläa: Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene. aufbrechen.Da traf er Philippus.Jesus1,43 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sagt zu ihm:»Folge1,43 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen. mir!«44Philippus kam aus Betsaida1,44 Betsaida: Stadt nordöstlich des See Gennesaret und Heimatstadt der Jünger Petrus, Andreas und Philippus. ,das ist die Stadt,aus der auch Andreas und Petrus1,44 Petrus: »Petrus« ist die griechische Übersetzung des aramäischen Namens »Kephas«. Beides bedeutet »Fels«. Es ist der Beiname des Apostels Simon. stammten.

45Philippus sucht Natanael aufund sagt zu ihm:»Wir haben den gefunden,von dem Mose1,45 Mose: Herausragender Führer des Volkes Israel im Alten Testament. im Gesetz1,45 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders der fünf Bücher Mose. geschrieben hatund den die Propheten1,45 Prophet: Mensch, der verkündet, was Gott in einer bestimmten Situation zu sagen hat. angekündigt haben.Es ist Jesus1,45 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. ,der Sohn von Josef.Er kommt aus Nazaret1,45 Nazaret: Der Ort, in dem Jesus vermutlich aufgewachsen ist. Zu seiner Zeit war Nazaret ein kleines und unbedeutendes Dorf.46Da fragte ihn Natanael:»Kann aus Nazaret1,46 Nazaret: Der Ort, in dem Jesus vermutlich aufgewachsen ist. Zu seiner Zeit war Nazaret ein kleines und unbedeutendes Dorf. etwas Gutes kommen?«Philippus antwortete ihm:»Komm und sieh selbst!«

47Als Jesus1,47 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. Natanael zu sich kommen sah,sagte er über ihn:»Seht doch!Das ist ein wahrer Israelit1,47 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. ;ein durch und durch aufrichtiger Mann!«48Da fragte ihn Natanael:»Woher kennst du mich?«Jesus1,48 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete ihm:»Bevor Philippus dich rief,sah ich dich unter dem Feigenbaum1,48 Feigen: Feigen gehörten für die Menschen im Land der Bibel zu den Grundnahrungsmitteln.49Natanael erwiderte:»Rabbi1,49 Rabbi: Aramäisch für »mein Herr/mein Meister«; zur Zeit von Jesus ein Titel für angesehene Lehrer., du bist der Sohn Gottes1,49 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt..Du bist der König Israels1,49 Israel: Beiname des israelitischen Stammvaters Jakob. Als Volksname bezeichnet er das gesamte Zwölf-Stämme-Volk. 50Jesus1,50 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete ihm:»Nur weil ich dir gesagt habe,dass ich dich unter dem Feigenbaum1,50 Feigen: Feigen gehörten für die Menschen im Land der Bibel zu den Grundnahrungsmitteln. sah,glaubst du schon?Du wirst noch viel größere Dinge zu sehen bekommen!«51Und er sagte zu ihm:»Amen1,51 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , amen1,51 Amen: Das hebräische Wort hat den Sinn von »So ist es/So sei es!« , das sage ich euch:Ihr werdet den Himmel offen sehen.Und die Engel1,51 Engel: Das Wort »Engel« kommt vom griechischen »angelos« und bedeutet »Bote/Gesandter« Gottes. Gotteswerden vom Menschensohn1,51 Menschensohn: Eine himmlische Gestalt. Der Begriff bringt die besondere Bedeutung von Jesus zum Ausdruck. zum Himmel hinauf-1,51 zum Himmel hinauf: Jesus spielt auf den Traum Jakobs in 1. Mose/Genesis 28,10-17 an. Darin sieht Jakob die Engel auf einer Treppe zum Himmel hinauf- und wieder herabsteigen und erkennt, das dieser Ort das »Tor zum Himmel« ist.und von dort wieder zu ihm herabsteigen1,51 und von dort wieder zu ihm herabsteigen: Jesus spielt auf den Traum Jakobs in 1. Mose/Genesis 28,10-17 an. Darin sieht Jakob die Engel auf einer Treppe zum Himmel hinauf- und wieder herabsteigen und erkennt, das dieser Ort das »Tor zum Himmel« ist.
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Die Hochzeit in Kana

21Am dritten Tag2,1 am dritten Tag: D. h. zwei Tage später. Der erste Tag ist der Tag des Aufbruchs nach Galiläa von Johannes 1,43, der mitgezählt wird.fand in Kana in Galiläa2,1 Galiläa: Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene.eine Hochzeit statt.Auch die Mutter von Jesus2,1 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. nahm daran teil.2Jesus2,2 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. und seine Jünger2,2 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. waren ebenfallszur Hochzeitsfeier eingeladen.

3Während des Festes ging der Wein2,3 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. aus.Da sagte die Mutter von Jesus2,3 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. zu ihm:»Sie haben keinen Wein2,3 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. mehr!«4Jesus2,4 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete ihr:»Was willst du von mir, Frau?Meine Stunde2,4 meine Stunde: Gemeint ist der Zeitpunkt, zu dem Jesus eingreift und damit zeigt, wer er in Wahrheit ist. Diesen Zeitpunkt bestimmt Gott allein. ist noch nicht gekommen.«5Doch seine Mutter sagte zu den Dienern2,5 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. :»Tut alles, was er euch sagt!«

6Dort gab es auch sechs große Wasserkrüge2,6 Wasserkrug: Flüssigkeiten wie Öl, Wein oder Wasser wurde meist in großen Tonkrügen aufbewahrt und dann je nach Bedarf in kleinere Krüge oder Flaschen abgefüllt. aus Stein.Die Juden2,6 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. benötigten sie,um sich zu reinigen2,6 Reinigung, sich reinigen: Vor dem Essen wuschen sich die Juden die Hände (und das Gesicht), um nicht unrein zu sein. Dabei geht es nicht um Sauberkeit, sondern um ein religiöses Anliegen: Nur was rein ist, darf in Gottes Nähe kommen. Um »Reinheit« aufrecht zu erhalten oder wieder zu erlangen, musste eine Reihe von »Reinheitsvorschriften« beachtet werden..Jeder Krug2,6 Wasserkrug: Flüssigkeiten wie Öl, Wein oder Wasser wurde meist in großen Tonkrügen aufbewahrt und dann je nach Bedarf in kleinere Krüge oder Flaschen abgefüllt. fasste zwei bis drei Eimer2,6 Eimer: Wörtlich »Metreten«. Ein Metretes ist ein Grundmaß für Flüssigkeiten in Athen und entspricht ca. 39 Liter. Die Krüge fassen also je ca. 100 Liter, zusammen also ca. 600 Liter..7Jesus2,7 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sagte zu den Dienern2,7 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. :»Füllt die Krüge2,7 Wasserkrug: Flüssigkeiten wie Öl, Wein oder Wasser wurde meist in großen Tonkrügen aufbewahrt und dann je nach Bedarf in kleinere Krüge oder Flaschen abgefüllt. mit Wasser.«Die füllten sie bis zum Rand.8Dann sagte er zu ihnen:»Schöpft jetzt etwas herausund bringt es dem Festmeister2,8 Festmeister: Derjenige, der für die Vorbereitung und Durchführung des Fests, vor allem für die Speisen und Getränke, verantwortlich ist. Wahrscheinlich ein besonders erfahrener Diener.Sie brachten es ihm.9Als der Festmeister2,9 Festmeister: Derjenige, der für die Vorbereitung und Durchführung des Fests, vor allem für die Speisen und Getränke, verantwortlich ist. Wahrscheinlich ein besonders erfahrener Diener. einen Schluck davon trank,war das Wasser zu Wein2,9 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. geworden.Er wusste natürlich nicht,woher der Wein2,9 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. kam.Aber die Diener2,9 Dienerin, Diener: Das griechische Wort für »Diener« bezeichnet Männer und Frauen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten. ,die das Wasser geschöpft hatten,wussten Bescheid.Da rief der Festmeister2,9 Festmeister: Derjenige, der für die Vorbereitung und Durchführung des Fests, vor allem für die Speisen und Getränke, verantwortlich ist. Wahrscheinlich ein besonders erfahrener Diener. den Bräutigam zu sich10und sagte zu ihm:»Jeder andere schenkt zuerst den guten Wein2,10 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. aus.Und wenn die Gäste dann angetrunken sind,folgt der weniger gute.Du hast den guten Wein2,10 Wein: Wein gehörte im Land der Bibel zu den alltäglichen Nahrungsmitteln. Zugleich symbolisiert er Lebensfreude und Wohlstand. bis jetzt zurückgehalten.«

11Das war das erste Zeichen2,11 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. .Jesus vollbrachte es in Kana2,11 Kana: Stadt im Bergland von Galiläa, ca. 8 km von Nazaret entfernt. in Galiläa2,11 Galiläa: Region im Norden Israels, das Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der Küstenebene..Er machte damit seine Herrlichkeit2,11 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Die Bibel stellt sich Gottes Herrlichkeit auch als strahlenden Lichtglanz vor. sichtbarund seine Jünger glaubten an ihn.

12Danach ging Jesus2,12 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. hinab nach Kafarnaum2,12 Kafarnaum: Stadt am Nordufer des Sees Gennesaret und Ort, an dem Jesus vermutlich wohnte..Seine Mutter, seine Brüderund seine Jünger2,12 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. begleiteten ihn.Sie blieben ein paar Tage dort.

Von Jerusalem bis Kana

2,13–4,54

Jesus kommt zum ersten Mal zum Passafest nach Jerusalem

2,13–3,21

Jesus im Tempel

Matthäus 21,12-13; Markus 11,15-17; Lukas 19,45-46
13Das Passafest2,13 Passafest, Passamahl: Jüdisches Frühjahrsfest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert. der Juden2,13 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. stand kurz bevor.Da ging Jesus2,13 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. nach Jerusalem2,13 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. hinauf.14Im Tempel2,14 Tempel: Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes. traf er auf Händler,die Rinder, Schafe und Tauben verkauften.Auch Geldwechsler2,14 Geldwechsler: Bei ihnen konnten die Pilger Geld in die Tempelwährung (Schekel) umtauschen – nur in dieser Währung durfte die Tempelsteuer bezahlt werden. saßen dort.15Da machte Jesus2,15 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sich aus Stricken eine Peitscheund jagte sie alle aus dem Tempel2,15 Tempel: Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes. hinausmitsamt den Schafen und Rindern.Die Münzen2,15 Geld: Zahlungsmittel in Form unterschiedlicher Münzen mit einem jeweils einheitlichen Wert. der Geldwechsler2,15 Geldwechsler: Bei ihnen konnten die Pilger Geld in die Tempelwährung (Schekel) umtauschen – nur in dieser Währung durfte die Tempelsteuer bezahlt werden. fegte er zu Bodenund stieß die Tische um.16Die Taubenhändler fuhr er an:»Schafft das weg von hier!Hört auf,das Haus meines Vaterszu einer Markthalle zu machen!«17Seine Jünger mussten daran denken,dass in den Heiligen Schriften2,17 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind. steht2,17 steht: Das Zitat erinnert an ein Wort aus Psalm 69,10. Gleichzeitig weist es schon hier auf den Tod von Jesus hin. Gemeint ist: »Die Liebe zu Gott wird mich wie Feuer verbrennen«.:»Der Einsatz für dein Haus wird mich aufreiben!«

18Da stellten ihn die Vertreter der jüdischen Behörden2,18 Juden: Wörtlich »Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus gegenübertreten. zur Rede.Sie fragten:»Mit was für einem Zeichen2,18 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. kannst du uns beweisen,dass du so etwas tun darfst?«19Jesus2,19 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. antwortete ihnen:»Reißt diesen Tempel2,19 Tempel: Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes. abund in drei Tagen werde ich ihn wieder aufbauen2,19 aufbauen: Jesus spielt auf seine Auferstehung an.20Da sagten die Juden2,20 Juden: Mitglieder der Glaubensgemeinschaft, in der sich das biblische Volk Israel fortsetzt. :»An diesem Tempel2,20 Tempel: Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes. hat man 46 Jahre lang gebaut.Und du willst ihn in drei Tagen wieder aufbauen?«21Jesus hatte aber mit dem Tempel2,21 Tempel: Das zentrale Heiligtum der Juden in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes. seinen Leib gemeint.22Als er vom Tod auferstanden2,22 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben bei Gott in seinem Reich. war,erinnerten sich seine Jünger2,22 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernen wollten. ,dass er das gesagt hatte.Sie glaubten der Heiligen Schrift2,22 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die in unserem Alten Testament zusammengefasst sind.und dem Wort von Jesus2,22 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. .

Jesus kennt die Menschen

23Während des Passafests2,23 Passafest, Passamahl: Jüdisches Frühjahrsfest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert.hielt Jesus2,23 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. sich dann in Jerusalem2,23 Jerusalem: Hauptstadt des Königreichs Juda und Regierungssitz der Könige aus dem Haus David. auf.Viele Menschen glaubten2,23 Glaube: »Glaube(n)« meint das tiefe Vertrauen auf Gott. an seinen göttlichen Auftrag2,23 an seinen göttlichen Auftrag: Wörtlich heißt es in Vers 23: »Viele Menschen glaubten an seinen Namen.«.Denn sie sahen die Zeichen2,23 Wunder, Zeichen: Wunder sind Ereignisse, in denen Menschen unmittelbar Gott am Werk sehen. ,die er vollbrachte.24Aber Jesus2,24 Jesus: Griechische Namensform des hebräischen Namens Jeschua. vertraute sich den Menschen nicht an.Denn er durchschaute sie alle.25Er hatte es auch nicht nötig,dass ihm jemand Auskunft über die Menschen gab.Denn er selbst kannte das Innerste der Menschen genau.