BasisBibel (BB)
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Wer Jesus ist

Johannes 1,1–10,42

Vorwort: Jesus ist das Wort Gottes

Johannes 1,1-18

Das Wort Gottes von Anfang an

11Von Anfang an gab es den, der das Wort1,1 Wort: Wörtlich »Logos«. Der philosophische Fachbegriff ist im Griechischen männlich (nicht sächlich) und kann deshalb mit einer Person identifiziert werden. Im Johannesevangelium bezeichnet er Jesus, der als Wort bereits vor der Schöpfung bei Gott war und durch den Gott die Welt geschaffen hat. Mehr … ist.Er, das Wort, gehörte zu Gott.Und er, das Wort, war Gott in allem gleich.2Dieses Wort gehörte von Anfang an zu Gott.3Alles wurde durch dieses Wort geschaffen.Und nichts, das geschaffen ist,ist ohne dieses Wort entstanden.4Er, das Wort, war zugleich das Leben in Person.Und das Leben war das Licht1,4 Licht: Bild für das Leben, das Jesus Christus als Licht der Welt schenkt. Durch ihn erhalten die Menschen das ewige Leben in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott. Mehr … für die Menschen.5Das Licht leuchtet in der Finsternis,aber die Finsternis hat es nicht angenommen.

6Ein Mensch trat auf, den Gott gesandt hatte.Er hieß Johannes1,6 Johannes der Täufer: Bereitet die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. Mehr ….7Dieser Mensch war ein Zeuge für das Licht1,7 Licht: Bild für das Leben, das Jesus Christus als Licht der Welt schenkt. Durch ihn erhalten die Menschen das ewige Leben in unmittelbarer Gemeinschaft mit Gott. Mehr ….Alle sollten durch ihn zum Glauben1,7 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr … kommen.8Er selbst war nicht das Licht.Aber er sollte als Zeuge für das Licht auftreten.9Er, das Wort1,9 Wort: Wörtlich »Logos«. Der philosophische Fachbegriff ist im Griechischen männlich (nicht sächlich) und kann deshalb mit einer Person identifiziert werden. Im Johannesevangelium bezeichnet er Jesus, der als Wort bereits vor der Schöpfung bei Gott war und durch den Gott die Welt geschaffen hat. Mehr …, war das wahre Licht.Es ist in die Welt gekommenund leuchtet für alle Menschen.

10Er, das Wort1,10 Wort: Wörtlich »Logos«. Der philosophische Fachbegriff ist im Griechischen männlich (nicht sächlich) und kann deshalb mit einer Person identifiziert werden. Im Johannesevangelium bezeichnet er Jesus, der als Wort bereits vor der Schöpfung bei Gott war und durch den Gott die Welt geschaffen hat. Mehr …, war schon immer in der Welt.Die Welt ist ja durch ihn entstanden1,10 durch ihn entstanden: Anspielung auf die Erschaffung der Welt in 1. Mose/Genesis 1,1-3. Dort erschafft Gott die Welt, indem er spricht..Aber sie erkannte ihn nicht.11Er kam in die Welt, die ihm gehört.Aber die Menschen dort nahmen ihn nicht auf.12Aber denen, die ihn aufnahmen,verlieh er das Recht, Kinder Gottes zu werden.– Das sind alle, die an ihn glauben1,12 Glaube, glauben: Meint das tiefe Vertrauen auf Gott, das zu einem Leben nach seinem Willen führt. Mehr …. –13Kinder Gottes wurden sie nicht durch ihre Abstammung.Sie wurden es auch nicht, weil ein Mensch es wollteoder weil sie einen Mann zum Vater haben.Kinder Gottes wurden sie allein dadurch,dass Gott ihnen das wahre Leben1,13 wahres Leben: Durch den Glauben an Gott geschenktes Leben in Gemeinschaft mit ihm. schenkte.

Das Wort Gottes ist Mensch geworden

14Er, das Wort1,14 Wort: Wörtlich »Logos«. Der philosophische Fachbegriff ist im Griechischen männlich (nicht sächlich) und kann deshalb mit einer Person identifiziert werden. Im Johannesevangelium bezeichnet er Jesus, der als Wort bereits vor der Schöpfung bei Gott war und durch den Gott die Welt geschaffen hat. Mehr …, wurde ein Mensch.Er lebte bei uns, und wir sahen seine Herrlichkeit1,14 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Mehr ….Es war die Herrlichkeit,die ihm der Vater gegeben hat –ihm, seinem einzigen Sohn1,14 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet. Mehr ….Er war ganz erfüllt von Gottes Gnade1,14 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr … und Wahrheit1,14 Wahrheit: Wahr ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Als Mensch ist Jesus Zeuge für diese Wahrheit, als Sohn Gottes, der von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. Mehr ….

15Johannes1,15 Johannes der Täufer: Bereitet die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. Mehr … trat als sein Zeuge auf.Er rief: »Diesen habe ich gemeint, als ich sagte:›Nach mir kommt einer, der mir immer schon voraus ist.Denn lange vor mir war er schon da.‹«

16Aus seinem Reichtum hat er uns beschenkt –mit überreicher Gnade.17Durch Mose1,17 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr … hat Gott uns das Gesetz1,17 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … gegeben.Durch Jesus Christus1,17 Jesus Christus: Der Name ist zugleich ein Bekenntnis. Wer Jesus als Christus anerkennt, glaubt an ihn als Retter und Erlöser der Welt. Mehr … sind die Gnade1,17 Gnade: Liebevolle Zuwendung Gottes, die er den Menschen ohne Vorbedingung schenkt. Mehr … und die Wahrheit1,17 Wahrheit: Wahr ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. In diesem Sinne ist »wahr«, was von Gott kommt. Als Mensch ist Jesus Zeuge für diese Wahrheit, als Sohn Gottes, der von Gott kommt, ist er die Wahrheit selbst. Mehr …zu uns gekommen.18Kein Mensch hat Gott jemals gesehen.Nur der eine, der Mensch geworden ist,selbst Gott ist und an der Seite des Vaters sitzt –der hat uns über ihn Auskunft gegeben.

Das erste öffentliche Auftreten von Jesus

Johannes 1,19–2,25

Was Johannes der Täufer über sich selbst sagt

Matthäus 3,1-12; Markus 1,2-8; Lukas 3,1-6; 3,15-18
19Das war die Zeugenaussage, die Johannes1,19 Johannes der Täufer: Bereitet die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. Mehr … ablegte.Die jüdischen Behörden1,19 jüdische Behörden: Wörtlich »die Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus als Gegner gegenübertreten. hatten nämlichaus Jerusalem1,19 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr … Priester1,19 Priester: Bringt Opfer im Heiligtum dar und deutet den Willen Gottes. Mehr … und Leviten1,19 Leviten: Erfüllen bestimmte Aufgaben beim Gottesdienst im Heiligtum. Mit den Priestern gelten sie als Nachkommen des Stammvaters Levi. Mehr … zu ihm gesandt.Die sollten ihn fragen: »Wer bist du eigentlich?«20Er bekannte frei heraus und erklärte offen:»Ich bin nicht der Christus1,20 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus. Mehr …21Da fragten sie ihn: »Wer dann – bist du Elija1,21 Elija: Prophet, der am Ende seines Lebens direkt von Gott in den Himmel aufgenommen wurde. Sein Wiederkommen wird als Zeichen für das beginnende Gericht Gottes erwartet, vgl. Maleachi 3,23.Er sagte: »Nein, der bin ich nicht.«»Bist du der erwartete Prophet1,21 der erwartete Prophet: Als Zeichen für das beginnende Gericht Gottes wird ein Prophet wie Mose erwartet. Ein solcher Prophet wird in 5. Mose/Deuteronomium 18,15-19 angekündigt.Wieder antwortete er: »Nein.«22Sie fragten ihn weiter: »Wer bist du?Wir müssen doch denen Auskunft geben,die uns geschickt haben.Was sagst du selbst denn über dich?«23Er antwortete:»Ich bin, was der Prophet Jesaja vorausgesagt hat1,23 was Jesaja vorausgesagt hat: Zitat aus der griechischen Übersetzung von Jesaja 40,3.:Die Stimme, die in der Wüste ruft:›Bahnt den Weg für den Herrn!‹«

24Es waren auch Abgesandte der Pharisäer1,24 Pharisäer: Angehöriger einer jüdischen Glaubensgruppe, die die biblischen Vorschriften und Gesetze sehr streng auslegte. Mehr … dabei.25Sie fragen ihn:»Warum taufst1,25 taufen: Wörtlich »(in Wasser) eintauchen«. Religiöse Handlung, die den Willen zum Ausdruck bringt, sein Leben ganz auf Gott auszurichten. du überhaupt,wenn du weder der Christus1,25 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus. Mehr … bistnoch Elija1,25 Elija: Prophet, der am Ende seines Lebens direkt von Gott in den Himmel aufgenommen wurde. Sein Wiederkommen wird als Zeichen für das beginnende Gericht Gottes erwartet, vgl. Maleachi 3,23. oder der erwartete Prophet1,25 der erwartete Prophet: Als Zeichen für das beginnende Gericht Gottes wird ein Prophet wie Mose erwartet. Ein solcher Prophet wird in 5. Mose/Deuteronomium 18,15-19 angekündigt.26Johannes1,26 Johannes der Täufer: Bereitet die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. Mehr … antwortete: »Ich taufe nur mit Wasser.Aber mitten unter euch steht einer,den ihr noch nicht kennt.27Er kommt nach mir.Ich bin nicht einmal wert,die Riemen seiner Sandalen aufzuschnüren.«28Das alles geschah in dem Ort Betanien,der auf der anderen Seite des Jordan1,28 Jordan: Wichtigster Fluss in der Region, der vom Hermongebirge durch den See Gennesaret ins Tote Meer fließt. Mehr … liegt.Dort taufte Johannes.

Was Johannes über Jesus sagt

Matthäus 3,13-17; Markus 1,9-11; Lukas 3,21-22
29Am nächsten Tag sieht Johannes1,29 Johannes der Täufer: Bereitet die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. Mehr … Jesus1,29 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … zu sich kommen.Da sagt er: »Seht doch! Das ist das Lamm Gottes1,29 Lamm Gottes: Bild, das Christus mit einem Opfertier vergleicht. Es nimmt die Sünde weg, die trennend zwischen Gott und Mensch steht. Mehr ….Es nimmt die Sünde1,29 Sünde: Die Trennung des Menschen von Gott, seinem Schöpfer. Sie führt dazu, dass der Mensch sein Leben nicht nach Gottes Willen ausrichten kann. Mehr … dieser Welt weg!30Diesen habe ich gemeint, als ich sagte:›Nach mir kommt ein Mann,der mir immer schon voraus ist.Denn lange vor mir war er schon da.‹31Auch ich wusste nicht, wer er ist.Aber damit er dem Volk Israel1,31 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. Mehr … bekannt wird,bin ich gekommen und taufe1,31 taufen: Wörtlich »(in Wasser) eintauchen«. Religiöse Handlung, die den Willen zum Ausdruck bringt, sein Leben ganz auf Gott auszurichten. mit Wasser.«32Weiter bezeugte Johannes: »Ich sah den Geist Gottes1,32 Geist Gottes: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr …wie eine Taube vom Himmel herabkommenund bei ihm bleiben.33Auch ich wusste nicht, wer er ist.Aber Gott, der mich beauftragt hat,mit Wasser zu taufen1,33 taufen: Wörtlich »(in Wasser) eintauchen«. Die Handlung steht zeichenhaft für das Abwaschen von Schuld und Sünde. Mehr …, hat zu mir gesagt:›Der, auf den du den Geist herabkommenund bei ihm bleiben siehst – der ist es.Er tauft mit dem Heiligen Geist1,33 Heiliger Geist: Kraft, durch die Gott in der Welt wirkt. Mehr ….‹34Ich habe es gesehen und kann bezeugen:Er ist der Sohn Gottes1,34 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet. Mehr …

Die ersten Jünger

35Am nächsten Tag stand Johannes1,35 Johannes der Täufer: Bereitet die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. Mehr …mit zwei seiner Jünger1,35 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr … wieder dort.36Als Jesus1,36 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … vorbeiging,schaute Johannes ihn an und sagte:»Seht doch! Das ist das Lamm Gottes1,36 Lamm Gottes: Bild, das Christus mit einem Opfertier vergleicht. Es nimmt die Sünde weg, die trennend zwischen Gott und Mensch steht. Mehr …37Die beiden Jünger hörten diese Worteund folgten Jesus.38Jesus drehte sich um und sah, dass sie ihm folgten.Da fragte er sie: »Was wollt ihr?«Sie antworteten: »Rabbi«– das heißt übersetzt »Lehrer1,38 Lehrer: Ehrenvolle Anrede für die Schriftgelehrten, die auch Jesus gegenüber gebraucht wurde.« –»wo wohnst du?«39Er forderte sie auf: »Kommt und seht selbst!«Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte.Sie blieben den ganzen Tag bei ihm.Das geschah etwa um die zehnte Stunde1,39 zehnte Stunde: Die Zeit zwischen Sonnenaufgang und -untergang wurde in zwölf Stunden eingeteilt, die je nach Jahreszeit unterschiedlich lang waren. Die zehnte Stunde ist nachmittags, etwa um 16.00 Uhr..

40Andreas war einer der beiden Jünger1,40 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr …,die Johannes1,40 Johannes der Täufer: Bereitet die Menschen auf das Kommen von Jesus vor. Mehr … gehört hatten und Jesus1,40 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … gefolgt waren.Er war der Bruder von Simon Petrus1,40 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. Mehr ….41Andreas traf zuerst seinen Bruder Simonund sagte zu ihm:»Wir haben den Messias gefunden« –das heißt übersetzt »der Christus1,41 Christus: Bedeutet übersetzt »der Gesalbte«. Im Alten Testament werden Könige, aber auch Propheten und Priester bei Amtsantritt gesalbt. Später wird der von Gott zum Herrscher der Welt bestimmte Retter so genannt. Im Neuen Testament ist das Jesus. Mehr …«.42Er brachte Simon zu Jesus.Jesus sah ihn an und sagte:»Du bist Simon, der Sohn des Johannes.Dich wird man Kephas nennen« –das heißt übersetzt Petrus und bedeutet »Fels«.

Philippus und Natanael

43Am nächsten Tag wollte Jesus1,43 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … nach Galiläa1,43 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene. Mehr … aufbrechen.Da traf er Philippus.Jesus sagt zu ihm: »Folge1,43 folgen: Jesus zu folgen bedeutet, das Leben ganz in seinen Dienst zu stellen. Mehr … mir!«44Philippus kam aus Betsaida1,44 Betsaida: Stadt nordöstlich des See Gennesaret und Heimatstadt der Jünger Petrus, Andreas und Philippus., das ist die Stadt,aus der auch Andreas und Petrus1,44 Petrus: Beiname eines Jüngers von Jesus, der übersetzt »Fels« bedeutet. Der volle Name lautet Simon Petrus. Mehr … stammten.45Philippus sucht Natanael auf und sagt zu ihm:»Wir haben den gefunden,von dem Mose1,45 Mose: Führte Israel im Auftrag Gottes aus Ägypten und erhielt am Berg Sinai die Zehn Gebote. Mehr … im Gesetz1,45 Gesetz: Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose. Mehr … geschrieben hatund den die Propheten1,45 Gesetz und Propheten: Der Ausdruck »im Gesetz und bei den Propheten« ist im Neuen Testament eine gebräuchliche Bezeichnung für die Heilige Schrift. angekündigt haben.Es ist Jesus, der Sohn Josefs.Er kommt aus Nazaret1,45 Nazaret: Dorf 140 km nördlich von Jerusalem. Hier wuchs Jesus auf. Mehr …46Da fragte ihn Natanael:»Kann aus Nazaret etwas Gutes kommen?«Philippus antwortete: »Komm und sieh selbst!«

47Als Jesus1,47 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … Natanael zu sich kommen sah,sagte er über ihn:»Das ist ein wahrer Israelit1,47 Israel: Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen. Mehr …:ein durch und durch aufrichtiger Mann!«48Da fragte ihn Natanael: »Woher kennst du mich?«Jesus antwortete: »Noch bevor Philippus dich rief,habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen.«49Natanael erwiderte: »Rabbi1,49 Rabbi: Aramäisch für »mein Herr / mein Meister«. Zur Zeit von Jesus Ehrentitel für angesehene Lehrer. Mehr …, du bist der Sohn Gottes1,49 Sohn Gottes: Titel, der das besondere Vertrauensverhältnis eines Menschen zu Gott zum Ausdruck bringt. Im Neuen Testament wird der Titel ausschließlich für Jesus verwendet. Mehr ….Du bist der König Israels1,49 König Israels: Nachdem das Königreich Israel untergegangen war, hoffte man darauf, dass Gott einen Nachkommen von König David als Retter und Erlöser Israels senden würde.50Jesus antwortete: »Glaubst du das, weil ich dir sagte,dass ich dich unter dem Feigenbaum gesehen habe?Du wirst noch viel größere Dinge zu sehen bekommen!«51Und er sagte zu ihm: »Amen1,51 Amen: Das hebräische Wort bedeutet »So ist es! / So soll es sein!« Mehr …, amen, das sage ich euch:Ihr werdet den Himmel offen sehen.Und die Engel Gottes1,51 Engel Gottes: Anspielung auf eine Erzählung aus dem Alten Testament. In 1. Mose/Genesis 28,10-17 sieht Jakob Engel auf einer Leiter zum Himmel hinauf- und hinuntersteigen.werden vom Menschensohn1,51 Menschensohn: Bezeichnung, die zum Ausdruck bringt, dass Menschen Geschöpfe Gottes sind. Im Neuen Testament ein Titel für Jesus, der von Gott zum Herrscher und Retter der Welt bestimmt wurde. Mehr … zum Himmel hinaufsteigenund von dort wieder zu ihm herabsteigen!«
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Die Hochzeit in Kana

21Am dritten Tagfand in Kana2,1 Kana: Stadt im Bergland von Galiläa. Von Kana nach Jerusalem waren es etwa 160 km Fußweg. in Galiläa2,1 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene. Mehr … eine Hochzeit statt.Auch die Mutter von Jesus2,1 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … nahm daran teil.2Jesus und seine Jünger2,2 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr … waren ebenfallszur Hochzeitsfeier eingeladen.3Während des Festes ging der Wein aus.Da sagte die Mutter von Jesus zu ihm:»Sie haben keinen Wein mehr!«4Jesus antwortete: »Was willst du von mir, Frau?Meine Stunde2,4 meine Stunde: Der Zeitpunkt, an dem deutlich wird, dass Jesus als Sohn Gottes in diese Welt gesandt ist, um die Menschen zu erlösen. Dies zeigt sich in seinem Tod am Kreuz, in dem Gottes liebevolle Zuwendung zu den Menschen ihren Höhepunkt erreicht. ist noch nicht gekommen.«5Doch seine Mutter sagte zu den Dienern2,5 Diener: Menschen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten.:»Tut alles, was er euch sagt!«

6Es gab dort sechs große Wasserkrüge aus Stein.Die Juden benötigten sie, um sich zu reinigen2,6 Reinigung, sich reinigen: Religiöse Handlung, mit der Menschen und Dinge dafür vorbereitet werden, in der Nähe Gottes zu sein..Jeder Krug fasste etwa 100 Liter2,6 100 Liter: Wörtlich »zwei oder drei Metreten«. Ein Metretes ist ein Gefäß zum Messen von Flüssigkeiten und fasst 40 l. In jeden Krug passen also 80–120 l Wasser..7Jesus2,7 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … sagte zu den Dienern2,7 Diener: Menschen, die für einen Herrn arbeiteten und in dessen Haus lebten.:»Füllt die Krüge mit Wasser.«Die füllten sie bis zum Rand.8Dann sagte er zu ihnen:»Schöpft jetzt etwas heraus und bringt es dem,der für das Festessen verantwortlich ist.«Sie brachten es ihm.9Als der Mann einen Schluck davon trank,war das Wasser zu Wein geworden.Er wusste natürlich nicht, woher der Wein kam.Aber die Diener, die das Wasser geschöpft hatten,wussten Bescheid.Da rief er den Bräutigam zu sich10und sagte zu ihm:»Jeder andere schenkt zuerst den guten Wein aus.Und wenn die Gäste dann betrunken sind,folgt der weniger gute.Du hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.«

11Das war das erste Zeichen2,11 Zeichen, Wunder: Ausweis der göttlichen Vollmacht, mit der eine Person handelt. Mehr ….Jesus2,11 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … vollbrachte es in Kana2,11 Kana: Stadt im Bergland von Galiläa. Von Kana nach Jerusalem waren es etwa 160 km Fußweg. in Galiläa2,11 Galiläa: Gebiet zwischen dem See Gennesaret und der nördlichen Küstenebene. Mehr ….Er offenbarte damit seine Herrlichkeit2,11 Herrlichkeit: Bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes Herrlichkeit stellt man sich auch als strahlenden Lichtglanz vor. Mehr …und seine Jünger2,11 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr … glaubten an ihn.12Danach ging Jesus nach Kapernaum2,12 Kapernaum: Stadt am Nordufer des See Gennesaret..Seine Mutter, seine Brüderund seine Jünger begleiteten ihn.Dort blieben sie einige Tage.

Jesus vertreibt die Händler aus dem Tempel

Matthäus 21,12-13; Markus 11,15-17; Lukas 19,45-46
13Das Passafest2,13 Passafest: Fest, das jährlich im Frühjahr gefeiert wird und an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert; vgl. 2. Mose/Exodus 12–13. Mehr … der Juden stand kurz bevor.Da ging Jesus2,13 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … nach Jerusalem2,13 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr ….14Im Tempel2,14 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr … traf er auf Händler,die Rinder, Schafe und Tauben verkauften.Auch Geldwechsler2,14 Geldwechsler: Bei ihnen konnten ausländische Währungen in den tyrischen Halb-Schekel gewechselt werden, mit dem die Tempelsteuer bezahlt wurde. saßen dort.15Da machte Jesus sich aus Stricken eine Peitscheund jagte sie alle aus dem Tempel hinaus –samt ihren Schafen und Rindern.Die Münzen der Geldwechslerschleuderte er auf den Bodenund stieß ihre Tische um.16Zu den Taubenhändlern sagte er:»Schafft das weg von hier!Macht das Haus meines Vatersnicht zu einer Markthalle!«17Seine Jünger2,17 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr … erinnerten sich daran,dass in der Heiligen Schrift steht2,17 in der Heiligen Schrift steht: Zitat aus Psalm 69,10.:»Der Einsatz für dein Haus wird mich aufreiben!«

18Da fragten ihn die Vertreter der jüdischen Behörden2,18 Vertreter der jüdischen Behörden: Wörtlich »die Juden«. Im Johannesevangelium sind damit je nach Zusammenhang unterschiedliche Personen oder Gruppen gemeint, die Jesus als Gegner gegenübertreten.:»Mit was für einem Zeichen2,18 Zeichen, Wunder: Ausweis der göttlichen Vollmacht, mit der eine Person handelt. Mehr … kannst du uns beweisen,dass du so etwas tun darfst?«19Jesus2,19 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … antwortete: »Reißt diesen Tempel2,19 Tempel: Das zentrale Heiligtum in Jerusalem. Der Tempel galt als Wohnung Gottes und war Zufluchtsort für Verfolgte. Mehr … ab,und in drei Tagen werde ich ihn wieder aufbauen.«20Da sagten die Juden:»An diesem Tempel hat man 46 Jahre lang gebaut.Und du willst ihn in drei Tagen wieder aufbauen?«21Jesus hatte aber mit dem Tempel seinen Leib gemeint.22Als er von den Toten auferstanden2,22 Auferstehung: Meint die Auferweckung vom Tod und das ewige Leben im Reich Gottes. Mehr … war,erinnerten sich seine Jünger2,22 Jünger: Wörtlich »Schüler«. Frauen und Männer, die ihrem Lehrer folgten und von ihm lernten. Mehr …, dass er das gesagt hatte.Sie glaubten der Heiligen Schrift2,22 Heilige Schrift: Für das Judentum und für das frühe Christentum die Bücher, die sich im Alten Testament finden. Mehr …und dem, was Jesus ihnen gesagt hatte.

23Während des Passafests2,23 Passafest: Fest, das jährlich im Frühjahr gefeiert wird und an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert; vgl. 2. Mose/Exodus 12–13. Mehr …hielt Jesus2,23 Jesus: Der Name bedeutet so viel wie »der Herr rettet«. Christen glauben an ihn als Sohn Gottes, in dem sich die Verheißungen des Alten Testaments erfüllen. Um 30 n. Chr. wirkte Jesus in der Art eines jüdischen Lehrers in Galiläa und Judäa. Mehr … sich dann in Jerusalem2,23 Jerusalem: Mit dem Tempel religiöses und kulturelles Zentrum des Landes. Mehr … auf.Viele Menschen glaubten an ihn,denn sie sahen die Zeichen2,23 Zeichen, Wunder: Ausweis der göttlichen Vollmacht, mit der eine Person handelt. Mehr …, die er vollbrachte.24Aber Jesus vertraute sich den Menschen nicht an.Denn er durchschaute sie alle.25Er hatte es auch nicht nötig,dass ihm jemand Auskunft über die Menschen gab.Denn er selbst kannte das Innerste der Menschen genau.